Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 674 (10.12.1920)
- Date
- 1920-12-10
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite t Vien. 'Freitag Such wir die schwere Krise, in der wir leben, Überstehen werden. Ich kann kn dieses feierlichsten Stunde meines Lebennicht ander-, als Ihnen herzlichst danken und die Versicherung geben, daß ich, was ln meinen schwachen Kräften liegt, auft wenden will zum Wohle unseres Vaterlandes und unseregeliebten' Volke-. .Heil dem deutschen Volke in Oesterreich! (Lebhafte Heil--Nüfe.) Eine Biographie des Burwespvastbenteir. Der'neue B u n d e s p r 8 s i d e n t Dr. Michael H a i n i s ch,st am 15. Angriff 1^58 zu A » t in der Gememde Gloggnitz als Sohn eines FabrisdirektoiS grboren. Seine f?am sie war äui induiltollem, vornehmlich aber auf lcnidwnt« schaff ichem Gebiet hervorragend tätig. Seine Mutter ist die bekannte Vorkämpferin für Flauenrecht, Marianne Harnisch. Im Elternhaus verehrte eine Reihe hervorragender Männer tek Diener Kunst und Wrstenschaft» unter - anderen Alfred von Arne 1 h, der Philosoph B. Carneri, Theodor Mevnert. M^x M e n g e r. Wilhelm von L u c a m, der Historiker AvolfBeer und als junger Sludcnt Dr. Viktor Ä d l e r. " Er absvlv'erie daSakademische Gymnasium in Dien, wandte sich dann jurrdischm und Volkswirt chafllichen Studien zlt, ftn Jahr besuchte er die Universität Leipzig und drei Jahre die Duner Universität. Dr.H a i n i s ch wollte sich ursprünglich der juridischen Länfbahn zliMNden. Im Jahre 18R6 ging jgr nach DerlM und war eia Schüler der großen Ralivnälökonvmm Wagner und Schmoll er. Ein Jahr daraus trat ec in die Fin.iwprolöratur in W i e n ein und wurde rnr Jahre 1838 zur Dienstleistung ins Untenichtsmin sterium rrrrbrruffn, tra' jedoch wegen ernrs Augenleidens tM Jahre 18^0 aüs dem Staatsdienst, vm sich aus'chlreßlich w:Mschafl!ichkN SmdieN und fvzialrstlschen Arbeiten m widmen. Hervorragend war leine Tätigkeit aus dem Gebiete des Volk-:b!!duugswestns. Im Jahre 1839 wurde er Mitglied des BoÜsbilduttgSver-e'N-'S, in Dien und 1*96 bei Gründung der Wiener Zentralbibliothek Mitglied dieses Vereines, dessen Präsident er RS heute ist. Im Jahre 1892 gründete er rm Bern» mit Engelbert P k r n e r st ö r s e r. Dr. Wittelshofer Und Dr. Richard F a b c t die Geseklschai der Fabier, die sich nach dem Muster der englrichen Fabran Society hauptsächlich mit dem Studium der Arbeiterfrage beschäftigt. Im Jahre 1894 war er sona^polriricher Referent des Vereines für Soualpolitik in Berlin. Außerdem war er Bi^epräsident der Gesellschaft der Volkswirte in Wien. Dr. Harnisch belärigie sich auch eingehend auf dem Gebiete der Forderung des Dollsbrldungswesens, auf dem Lande; rnrhreie hundert Biblwthekkn, die er aus eigenen Mitteln errichtete, verdanken seiner Tätigkeit rhr Entstehen. Seit 1892 war er als praktischer Landwirt äüf seiner Besitzung in Obersteurmmk läiig. Er war Gemeinderat von Gloggnitz und Mitglied des Bezirksschulrates. * Hervorragend Und reich war feine schriststelletifche Uttd wrsienschaitliche Tätigkeit. Sern erstes Buch über „D i t Z uf n n ft der D r u t s ch v st r r r e i ch e r* erschien 1898. 1899 veröffentlichte er seine Schrift „K ü m P f ums Dasein in der D 0 l k S w i r t sch ü f t*, 1907 eine Broschüre über „Die Entstehung des Kapitalzins es". Sene letzte» Schrrfirn aus diesem Gebiete sind die nn Jahre 1919 rrsch entuen Broschüren^ über „Die Berechtigung drS Kap talpnses" und „BorauSsctzrmgen und Berechtigung des Sozialismus". Er war auch ein sehr sicrß'ger Mitarbeiter mehrerer dtntscker und Lsterre chischer sostalpöbtischer Zeiischriffen. Er ist seit März 1918 Mitglied des Generaltates der Otsterreichiich-ungarischt» Bank. Dr. H a i n i s ch ist seit dkm Jahre 1888 vrrhriralrt und Vater zweier Söhne. GesandkenkowferSrttz itf Wien. Gestern mittags fand km BundeSnnnisterruÄ des Aeußern eine Konferenz her in Wien akkreditierten G esandten der Großmächte durch den Bundeskanzler Doktor Mayr statt. Dem Empfang wohnten auch Bundesnrinkster für Finanzen Dr. Grimm und Bundesminifter für Volks, etnährung Dr. Grünberger bet. Sowohl der BunöeSksnzler ats guch die beiden Reffortministet erörterten umgehend unter Zugrundelegung eines umfangreichen ststifli-. schen und ziffernmäßigen Materials die gegenwärtige wirtschaftliche Lage Oesterreichs und richteten Sir die Vertreter der Entente eineü dringenden Appell, die oft versprochene und in Aussicht gestellte Hilfe räschestenS zu der» wirklichen, da ein Fortbestehen des Staates unter den gegenwärtigen Umständen unmöglich wäre. Niederösterreichischer Landtag. 4* S'tznna. Nach Eröffnung -er Sitzung durch Landeshauptmann S e v e r stellen die Abgeordneten Dr. Lutz und Genossen, eine Anfrage, betreffend die Mißachtung der verfaffungSmäßigen Rechte des Landtages anläßlich des Zustarwrkommens der Bundesverfassung. Die Abgeordneten Hellmer und. Genoffen stellen den Dringlichkeitsantrag: ES werde ein elfgliedriger Sonderausschuß zur Ausarbeitung der gemeinsamen Landesverfassung eingesetzt (Artikel 109 der Bundesverfaffutttzs und habe dieser möglichst bis Ende Dezember dieselbe dem Land-' jage vorzulegen. Den Anträgen des Abgeordneten RüiN auf Zuwendung von 600.000 Kronen für die Errichtung des Messeamtes und von weiteren 500.000 Kronen für die Erwerbung vott Anteilen der dieses Unternehmen (Errichtung einer ständi» gen Wiener Messe in den ehemaligen Hofstalluagen) finanzierenden Aktiengesellschaft sowie auf die Gewährung von Vcrpflegskostenznschüssen für lungenkranke Nrederösterrrkcher in Heilstätten in Steierrnark und Salzburg wurde die fcjujümmuna erteilt. Wiener Morgenztttimg Sir Alfred Mond im House of Commons. Von unserem Londoner Berichterstatter. Im gegenwärtigen englischen Kabinett sitzen zwei jüdische Minister. Der eine ist dev Staatssekretär für Indien. MontagUe, der anders, ist Sir Alfred Mond, First Commiffroner sor Public Works. Beide Politiker verwalten Ministerien, die füt die innere und äußere Politik Englands von hervotkagendek Bedeutung sind. Der Staatssekretär für Indien hat gegenwärtig auch die Verantwortung für die Verwaltung des von den englischen Truppen auf GrNnd des Mandats von San Nemo besetzten Mesopotamien. Er bat daher die Kritik der Opposition im englischen Parlament wegen der angeblichen Verschwendung MgkiWk Stölrökgeldek ist Mesü^ potamieN mit hu trägem Cr hat soeben versucht, dreier Kritik,in einer Rede entgegenzutreten, die auf dem neutralen Boden des National-Liberal Club gehalten wurde. Die Kritik wurde durch seine Antwort nicht besänftigt. Charakteristisch ist, daß die reaktionär-imperialistische Presse.welche doch eigentlich jeden imperüffstischsft Ausflug Mit Macht verteidigt, Möntague angceift, wenn er diese Politik vertritt — weil er eben Jude ist. Vor dieser Kritik schützt ihn die Tatsache nicht, dütz et einer der Führer der Antrzionisten Englands ist und alles getan hat und immer wieder tut, nnt den Bestrebungen der Zionisten entgegenzutreten. ÄNtrziöNismus schützt vor Antisemitismus nicht. Sein jüdischer Kollege, Sir Alfred Mond, ist dagegen bekanntlich ein Politiker, der sich seines Judentums wögen nicht scheut, , für den Zionismus einzutreten. Er hat es in deck letzten Jahren immer wieder getan, zuletzt sogar in der Oeffetirlichkeit, indem er den Vorsitz in zionistischen Massenversammlungen geführt hat, in denen Dr. Wxitzmann über die gegenwärtige Üoge des Zionismus und die Aufgaben der nächsten Zukunft betlchtete, die mit Hilfe des Keren Hajessod (Wiödera'ufbaufonds) durchgöfÜhrl werden muffen. Auch dies hät Natürlich der „MorNing Post" Anlaß zu einem Angriff auf Sir Alfred Mond und den Keren Hajessod gegeben. Auch Zionismus schützt i or Antisemitismus nicht. Mit Rücksicht auf die Stellung Sir Atfted Monds zum Keren Hajessod ist es von austerördeNtlicheM Intereffe, zu sehen, welche Position Sir Alfred Mond im Parlaments einnimmt, welchen Ruf er dort genießt und wie er die ihm anvörtdauten Obliegenheiten erfüllt Und vor der Kritik der Opposition verteidigt.' Es fcebirf keiner Erwähnung, daß auch gegen ihn und seine Arbeit die Opposition die Waffe benützt, durch die sie ohne Unterschied jeden von der Regierung aNgefordörten Posten bekämpft, ob er nun der ^Deckung' vott Ausgaben in Mesopotamien oder der Besserung der sanitären Zustäflöe und der Hebung der furchtbaren Wohnungsnot dient. Mittwoch den 1. Dezember verhandelte das Houie of CommonS eine Zusatzforderung des Office of Works in det Höhe von 200.060 Pfund Sterling, die auf Grund eines von Sir. Alfred Mond ausgearbeiteten Planes die Negierung instand setzen soll, den lokalen Gemeinden durch Kreditgewährung zur schnelleren Errichtung von .Harrjern und Wohnungen zu verhelfen. Sir Alfred Mond vertrat selbst diese Zrksatzanforderung und erklärte, daß es sich um keine dauernden Belastttngert der Staatskasse handle, da die Auslagen vott den Gemeinden rückgezahlt werden müßten. Er dankte dett Baugönosien. schäften und Gewerbeorganisätionett, welche fein Departement in der Frage der Beschleunigung, des Häuser« baues vollauf unterstützten. Durch die Bewilligung der angesprüchenen Summe wurde die Errichtung von 4000. Häusern zum Durchschnittspreis von 1000 Pfund Sterling ermöglicht. In der gleichen Weise könne noch für die Errichtung von weiteren 6000 Häusern gesorgt werden. DaS Department for Public Works handle bei dieser Bauaktion eigentlich in Vertretung teils des Minifterimns für Gesundheitspflege, teils der lokalen Behörden. . . Die Diskussion wurde von dem liberalen Äbgeord» neten Mr. Lambert eröffnet, welcher erklärte, daß Sir Alfred Mond im privaten Wirtschaftsleben ein ausgezeichneter Geschäftsmann sei, wenn er sich aber mit RegierungSangelegenhelten beschäftige, so betrete er einen Weg, der zum Bankrott führen müsse, denn die Häuser, die auf dem vorgeschlagenen Weg gebaut werden sollten, kosten mehr als das Fünffache deS Vorkriegspreises. Er protestierte dagegen, daß sich die Regierung selbst in das Bauhandwerk einmische. Diesen kritischen Ausführungen trat Mr. Myers von der Labout Party entgegen, indem er feftstellte, daß die feindselige Kritik gegen das Budget unmöglich aufrechterhalten werden könne, soweit es sich um Ausgaben im nationalen Interesse handle. Niemand würde zugeben, daß/ es notwendig sei, die öffentliche Tätigkeit auf dem. Gebiet der Wohnungsnot einzuschränken. Er hoffe, daß die Arbeit ausgedehnt würde.. Darauf erwiderte ein Mitglied der Koalition, er verstehe, daß die Labour Party erfreut sei, da es sich tatsächlich um. eine. Nationalisierung (Sozialisierung) des ' Baichandwerks handle'. Wahrscheinlich denke Sir Alfred Mono im stillen darannicht nur zehn-, sondern hundert- ' tausend Häuser zu bauen. Auch ein Liberaler bemerfte, daß es sich hier nicht um eine nebensächliche Frage, sondern um eine Angelegenheit von weitreichender, prinzipieller Bedeutung handle. Auf diese Kritik erklärte Sir Alfred Mond, er käme mit bescheidenen Anforderungen vor das Parlament uud rv. Vszemvtt tow ' wt m würde angeklagt, ein sozialistischer Minister zu fein Der bescheidene und kleine Anfang, ein autzerordentliä dringendes soziales Problem zu lösen, sei in ganz vhan, tastischer und lächerlicher Weise aufgebauscht und übev trieben worden. „Es war' sehr amüsant", sagt de, Minister, „daß ich als Privatmann für außerordentlick kompetent und erfolgreich gehüsten werde, aber als Minister mit einem Departement unser meiner Leitung welches so kompetent wie irgendein wirtschaftliches Unternehmen ist,-soll ich sofort inkompetent werden? Er führt aus, Laß seine Vorschläge dazu führen, dü Preissteigerung auf döm Gebiet des Häuserbaues unk des Wohnungswesens zu beseitigen. ' Ein Abgeordneter von - der Linken machte hierauf den Zwischenruf, daß wcthrscheinlich einige Abgeordneft sehr empört seien weil Häuser gebaut werden. Ein, andere Erklärung könne nicht gefunden werden, iom* man sehe, daß vielleicht bei keinem anderen Gegenstand so viel Aufbauschung und falsche Darstellung ins Treffe« geführt worden sei. Die ganze Kritik beruhe darauf, daß es Sir Alfred Mond gelingt, den Ring zu zer. brechen, welcher die Baukosten in der Höhe hält. Mr. Hopkittsün von der Koalition meinte, der Minister müsse über die Unterstützung der Arbeiter» Partei, die doch sonst oppositionell sei, sehr erfreut sein, Er selbst sei überrascht und ewaS enttäuscht, daß Sir Alfred Mond seinen Namen und die große Reputation die er für seine Fähigkeiten als solider und tüchtiger ' Geschäftsmann besitze, für eine Politik zur Verfügung stelle, die eigentlich Humbug und wofür der Ministe, für Gesundheitspflege verantwortlich sei. Der NcduÄ endete feinen Angriff mit Anspielungen daraus, daß her Minister für Gesundheitspflege sich auf bolschewikischey Bahnen bewege. * i Ein anderes Mitglied hpr Koalition, Lord H. C e c i h drückte die Hoffnung aus, das Parlament würde den Vorschlag verwerfen,, da er zu einer Sozialisierung des Gewerbes filhre. Die Labour Party, sei zwar eine Oppositionspartei, aber alle ihre Mitglieder hätten den Regierungsvorschlag unterstützt, da sie wahrscheinlich in Sir Alfred Mond einen Moses erblicken, der sie aus Aegypten herausführen solle. Nachdem auf diese feine Weise an die Volkszuge« Hörigkeit des als sozialen Reformator Angegriffenen erinnert worden war, fand die Abstimmung statt, bei welcher mit 190 gegen 74 Stimmen die Forderungen von Sir Alfred Mond bewilligt wurden. Die Debatte war lehrreich, da sie zeigte, daß die Angriffe auf die Negierung wegen angeblicher Derschwendung von Steüergeldern auch dort gebraucht' werden, wö es sich um wirklich soziale Maßnahmen handelt —^ dann allerdings mehr von,der RegierungSparier, welche sonst bereit ist, der Regierung durch dick und dünn zu folgen.! Sir Alfred Mond selbst hat bei dieser Gelegenheit, neben dem vom sozialen Gesichtspunkt wohlverdienten Erfolg, von allen Seiten des Hauses die Anerkennung artsgesprochen bekommen, daß er ein Mann ist, dessen Reputation im Wirtschaftsleben gilt. Hoffentlich wird er seiner Reputation nicht schaden, wenn er sie dazu benützt, den breiten Bev'ölkerungsschichten Englands,. als ein neuer Moses, dett Weg zu einem eigenen Heim zlr eröffnen. Und hoffentlich nützt es dem jüdischen Volke auf dem Wege zu seiner Nationalen Heimstätte, daß sich ein Mann wie Sit Alfred Mond iNkmer offener in die Reihe derer stellt, deren Ziel die Sicherung der wirtschaftlichen Grundlage von ErezJsraelist, Kroatien soll eine neutrale Bauernrepublik werden. Korderungen der Radie-Pattet. Agram, 8 Dezember. (Südslaw.Preßbur.) Heute fand hier die Generalversammlung der Radic-Bartei statt, die nunmehr den Namen „Kroatische Republi» kanische Bauernpartei" oder „Kroatische Radie-Bauernpartei" fuhren, soll. Es wurden mehrere Entschliehunge« angensmmt«, darunter eine, die besagt, daß die Tatsache, daß die Partei am 28. November die absolute Mehrheit errang, als Plebiszit angesehen werden solle, wodurch gefordert werde, daß Kroatien als neutrale, selbständige Banernrepublik im Verbände der anderen iugoflawischen Bauernrepubliken, auch der bulgarischen, erklärt werde. Die Debatte nahm einen ruhigen Verlauf. Agram, st. Dezember. (Südslaw. Preßbur.) Ueber die gestrige Versammlung der Radic-Pattei wird berichtet: Stephan Radic führte aus: Die Abgeordneten der Partei werden vom Programm der kroatischen Bauernrepublk nicht ablassen. Innerhalb der Grenzen, die von Europa für unseren Staat gestimmt worden, sind,- wollen Jtiir eine gemeinsame neutrale Bauernrepublik errichten. Die Partei ist gegen jeden Schritt in Wort und Lat, der den Zweck haben sollte, den jetzigen faktischen Zustand mit Gewalt zu beseitigen. Auf ruhige und gerechte. Art wollen wir unser Programm durchsühren. Nach Annahme der Resolution, die den Namen der Partei festsetzt, leisteten die Abgeordneten der Partei einen Eid, mit allen gerechten Mitteln dahin wirken zu wollen, daß Kroatien auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes als eine neutrale Bauernrepublik innerhalb der gegenwärtigen interrlationalen Grenzen der Jugoslawen als nalionascr Einheit eingerichtet werde.