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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-09 · Heft 673 (9.12.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 673 (9.12.1920)
Date
1920-12-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien. Donnerstags Wrsrrev Morge«zeitrr«§ 9. Dezember 1920 Rr. 673 » Der Todestag Adolf Stands. Am v. Dezember K-^-lew) ist der crste Jahrestag des Adlrbens . vbn Adolf Stand. Alle Freunde und Berel), er dieses dem jüdischen Bolke allzufrüh Entrissenen werden eincieladrn. am Donnerstag den d. Dezember um llg 10 Uhr vormittags bnm L Tor des Zentral» ftiedhofcs zwecks gemeinsamen Grabganges zu erscheinen. * Das Jubiläum der Rettuirgsgefellfchaft. Heute werden der Marmovaal und die Piunkarmächer des Schlosses Belvedere in vollem Lichterglanz erst>ak,len! Nach vielen Iabrrn wieder ein Revräicntat'onsfest, das erste nraknend des Bestands unteres neuen Staalswesens Der heutige Rout in den Revrii» sentat onsräumm des Schlosses Belv dere wird den 40. Jahrestag der Gründung der Rettungsgesellschatt iu würdevoller Weite fereru. Künstler von Rang und internationalem Ram>n werden daS dm Rout einle-tende Festkonzert bestellten. Eine Loiräs ckunssnts folgt auf .das Kon;erl. Die restlichen, nach zur AuSgabe Belangenden Eintrittskarten werden beute bs 5 Uhr nachmittags gegen vorherige Anmeldung im Bureau deS Komitees, Ni.. Landstraße Haupistraßo 1 (Telephon 9577). in der Zentrale der Rettungsnescll'äiasf,M., Radedknstraße l, und m der Skrlvßverwastuna deS Belvedere, Ul.. Prinz EngenstrayeS iTelevdon S59l), auSgegeben. Dir E n'riltskarten lauten aus Namen. Der Preis einer Karte betragt S 1000. - ' ® Wanderbühne. Der Spielvlan der Wanderbühne muß infolge Erkrankung des Herrn Hennings dahin abgeändert wudm, daß heute, Donnerstag den 9. d. M. nachmittags, und morgen, Freitag den.10. d. M. abends, statt Freytags »Die Journalisten" Hauptmannns »Biberpelz" zur Aufführung gelangt. * Wetterbericht. Im Wetiercharastkr ist keine Aenderung reriolgt. Gan; Mittel- und Wenstenropa ,st srostfrcr. Dadcr «st es übrall trübe mit zeiiwen'em Regen. Temperaiw.eu wenig über' Null. Voraussage: Durchgrerstude Aenderung nicht zu erwarten. Trüb, zeitweise Niederschläge, Temperatur um 0 Grad, * Arauffiihrrmg „$et Graf von Eaglivstrs" für die Wiener Kinder. Am 21. d. M. um 11 Uhr vormittags findet im Busch'Kino nächst dem Praterstern die Uraussühruug deS historischen, von Reinbold Schänzel in Szene gesetzten Prunk» filmS «Der Graf von Caglionro" statt. Zu dieser Borsührgng werde» IVO Logenplätze ä K 200 und 400 S.tzvlätze L K 100 bei Kehlendorser. I., Kruoerstraße 3, und in allen größerem KartenbnreauZ des I. Bez rkrs ausgegebrn. deren Reinertrag ausschließlich dem allen, Wienern io wohlbekannten, so überaus wohltätigen Britvchm Hilfswerk für Wiener.Zkinder Mußen soll. Der Film ist von den ersten Wiener und Berliner BühnenfönjUern m Schönbrunn und in Laxenburg dargestellt. * Von der tschecho slowakische« Gesrmdschast wird!«nS Mitocterlt : Am 10.. 11-, 13. und IS. d. M. wird m der tschechv-slowakischen Gesandtschaft wegin Üeberstedlung ' ins Cnmbcrland'Polals, Llll., Prnzmgnstraßr 11 bis 13, nicht amtrert. * Jüdischer Frauenbund.!X., Liechtensteinstraße Jl/13. Spendenansweis derInla « d s'a k t.i o n für K i» d e r: Anonym Monatsbeilrag K Sf.O Fräulein Doltor Rahel M>eles,!X.. K lOlO, Frau Theopkila Mehrer.!V. L 200, Desterreichrsche Hypothekenbank I.. K. 200, Ungarische Verkehrs» bank, l, ll 150, Herr Jakob Mörz, K 50, Herr G. Eüing, ll SO, frühere^ Ausweis K 10.095, zusammen K 12.245. * , * Spenden. F ü r A d o l f S t a n d ° S t i f t n n g: Anläßlich des'ersten Todestages unseres nnvergeßlichen Onkels Aholr spenden Ludwig und Marre Stand ll 150 (bisher K 83.297). - Für jüdischeylinde: I. H. L. S. L 80. D. F. L Z00 tbisher K 7m. - Für blrude A-rz t e n s » i t w e: I. H. L. S. K 26 (bisher K 4H0). Für Chaluz« m: I. H. L. S. K 20, D. F. X 500. — SvZialeHilfsgemeiuschafnD. F. K 200, * Augendoersammlurrs. Samstag den 11. d. M.. Uhr abeudS, int Salle des C§!6 Orient, ll., Pratrrftraße 66, Versammlung des Jugendvereines Ahmvath Z>on, zu der alle Jugendlichen (Sponler) des U. B z-rkes engeladen werden. Redner; Dr. Michael S. t e i n b e r g und Bernhard La « d a ».! * Ukrainische Inden, die sich gegeuwarrig. m Wien oushaltrn, werden ersucht, ihre Aoreffrn den« Jüdrsche» Rütioualrat, A., Tabor straße Lgs, dekanntzngeben. * Ein französisches EpidemiehosMal föc Polen. AüS Paris wird uns berichiei: Die Nachzichten über das WürenverschiedeuerEvidernlcn i« Po len iklrNgerr nach wie vor sehr trostlos. Polen ist jedoch nicht in der Lage, d esrn Epidemien aus «>geneu Mitteln Herr zu werden. Bor kurzem weilte hier der volni'cho Mzmster für Bolksgesundheit, u« bn dm hiesigen großen Orqannatiouctr rmcke H lse zur Be° Sämvtrmg der Seuchen, welche unter der B voikerung furchtbare Verheerungen anrichten, zu erwirken. Tat'ächlich ist e8 dem Mmister auch gelungen, vom srantbwcheu Frauenbund die Zusicherung zu erhalten, in allernächster Zeit rm mir allen H ltSsnittelit vollkommen ausgeftartetes Epidemiehosprtsl nach Polen $tt entsenden.! * Eine ExplofiottSkaLaftrophe in Höchst, Aus bis jetzt ^roch unbekannter Ursache erfolgte gestern nachmittags ui - einem Speüaldetnebe der Höchster Farbwerke eme schwere Exvlosioni Fünf Arbeiter wurden getötet, sechs schwer verletzt. Das Werk «rlitt große Beschädigungen, doch wird die Gllampabrikativn des Untrrnchmens dadurch mcht m Mitle denschaft gezogen.! BerhüLetev Valutenschvru-gel. Bei der Gepäcks- »bsertignng rm Südbahnhof hat der Zollrevident Dolejst um«*. halb weniger Tage zwnmal große Bllutkuschmuggeleikn verhütet. Bei der Gepäcksabserligung entdeckte er «n der vorigen Woche, daß er» Re-sekoffer doppelte Wände hatte, und hat darin nachgeschaut. Er fand K 45O.(i0O in ungesteuipeltLN österre.ch scken Banknoten zu je ioo. Auch gestern nachmittags entdeckte er in eraem Koffer mit doppllter Wand L 750.WX1 in Lsterreichffchrn unabgestrmpetlen Banknoten zu je 1< 0. Die 5itvffer winden beschlagnahmt. Gegen die Aufgeber des Reis:gepäcke3 ist das Stra verfahrrn bei der Flnanchedöide cingeleitet. Die Valuta füllte »ach Jugoslawien geschmuggelt werden. > * Ein Hochstapler. Die Bezirksanwaltschaft Zürich verfolgt e,neu angeblichen Baron Rilolans Bornemrsza, Gutsbesitzer und rumänischen Unteltan. der mit gefälschten Schecks zum Nachteil der Bank für Handel und Industrie jn Zürich 1000 Dollar und 6150 Frank-n behoben hat In Be-' glcrwvg des anoeblichcn Bornrm sza betand sich em Mann, der sich Ingenieur G6za Maday nannte. Kafleneinbruch. Am 7. d. M. abends wurde in den Grschafisräumkn der Fnma Abbas Ally. l., Bauernmarkt 6, eine eifetne Kaffe nach Bloßlegung der Schlöffet aufgespiengt. Gestohlen wurden K 53.0ÖO in österrelchncher Währung, eure jugoslawische Banknote zu 10.000 ll, 280 jugoslawische und 180 sugarrsche ungestew-rlte Krone». Masikabäerfeier. Die Sektion iür die westlichen Bezrrke veranstalte! Samstag den 11. d. M. im Volksgarttmestaurani eine große Plakkabäerfrier a.-tthl'rp-ndem Lan?^ Emtruiskarirn k K fü erhältlich ir\ her L'üchhandlung sJl. L ö w r t,!., ^otenkur2!'tr?''s, wx m BMWrr», LmerltnsKraLe 19. Mittcilungeik Ms dem Pirblilnm. Ctstsfa Billig Brody Brody empfehlen sich als Verlobte Wien, im Dezember 1920 Mn ZUR VERLOBUNG tternes Freundes Heinrich Mayer mit Fräulein Gusta Billig gratuliere herziichsl 4oes Ignaz Birkenfeld ZUR VERLOBUNG des Herrn Heinrich Mayer mit Fräulein Gusta /Billig gratuliert herzliche und wünscht eine glückliche Zukunft E Cousine Frieda Mayer. Amsterdam Wien Antwerpen Erster grösster Käufer für 4039 Brillanten, Ferien Juwelen etc. Rabinowitsch9 Juwelier 1. Bezirk, föaxlmilianstrasse 5 Telephon 8541 2. Bezirk, SfephanSestrasse 3, nur Im eigenen Hause Freitag 4 Uhr bis Samstag abends geschlossen. Telephon 45148 /jpSBa^Erster grösster Känfer^iBp^. ^Brillantes, Perlen,B!iren«. Jawelenn m*™ Juwr«liAn FORST ■ «es. Serachra# .AIserstrassB 10 Tel. 807HV B RIUANTBH, Perlen, Oold, Silber,Platinu. Uhren Icsutt ugd v«rk»ttlt 77« £TTER Boteniurmelr. 33, BEarlabilferetr. 98 ö LE I! Oke Lljbreod«! Sciiaeitlerfir«na Wfcns assarbeltenhEeibt H., Taborstrasse SO^ Eingang? Or. Stadignt^asäe maschinsn Billigste Preise 158 Leopold $f einhart Wien, I., Biberstr. 9 Telephon Nr, 4073VVIII Feine Herrengarderoben SÄffiiffiSSÄ beim Schneidermeister Ünaolf Golcl^tein, Wiea, Jf., Taborstrasso $4 Oegiundet 1868 78i Qrosses Lager feiner Stoffe Telephon 45-6-29 HAUSSVwnd KÜCHENGEKÄTE WOI.FER, 2. Bez,, Taborstraase 50 BBAZIA / HOTEL-PENSION BREINER WIEDER ERÖFFNET! / DAMPF¬ HEIZUNG, ELEKTRISCHES LieHT! I?eL Anfragen bittet man die Zuständigkeit, Geburtsdaten, Voruna ^uname genau anzugeben, um auf Wunsch eventuell gleich hier bei den zuständigen Behörden der Vereinfachung wegen die _ RcisebewUligjmg zn besorgen (783 tfilegratainadressc: Brei n er Abbazia PRAKTISCHES WEIHNACHTSGESCHENK! MfieXes, Mteren, Kieiüer, Schals, reia® Wolle, zu Fabrikspreiaen RICHARD SORER, I., Rotenturmstrasse Nr. 31 Mezzanin m Telephon 23-1-69 L Sehreibmasehinen sou und gebvuuobt, in allen Pretslagea A.6ch.iai4t, W&lUiBobBa.88e 4 unfl VL, Slajia» hilferBtraoaa 47 Telephon 6571 710 tec/lu/le ctas Qesamiverbandef Jüdheher Hotbschüler Oesterreichs „Juctaea“. Samstag den 11. d. M. um 2 Uhr nachmittags und Sonntag den 12. d. M-# um */,9 Uhr vormittags findet im Saale des Wissenschaftlichen Klubs, VI., Drcijiufeisengasse 1 (gegenüber der Sezession), dgr diesjährige ordentliche Delegiertentag mit folgender Tagesordnung statt: 1, Berichte, 2. Diskussion über Punkt 1, 3. Statutenänderang, 4. Neuwahl, 5. Eventualia. Die Delegierten haben ihre Legitimationen, soweit sie diese, noch nicht erhaltet haben, bis spätestens Samstag den lt.d.M. 12 Uhr mittags, im Sekretariat des Jüdischen Hochschulausschusses zu beheben. Verbandsmitglleder haben freien Zutritt und können Gastkarten im Sekretariat beheben. VeRBANBS-SENlSRaLVBRSAMMLUNa des Gesamtverbandes jüdischer Hochschöler Oesterr. „fudaea“. Sonntag den 12. d. M. um 7 Uhr abends findet im Saale des Wissenschaftlichen Klubs, VL, Dreihufeisengusse 1 (gegenüber der Sezession', die diesjährige ordentliche Generalvereammlung mit obiger Tagesordnung statt. Nur mit Veibandsinitaliedükarteü versehene Mitgliedes finden Einl^ Restaurant ^5 M Wien,M«,Taborstrasso 12 IW. VpSTßT Spezialität: Karpfen und gefüllte Hechte aller Kri liefern raieh oad büKe Wien, II.,Praterstrasse 86 A.GiNSBERG&cn. TELEPHON 44*2-39 * Gripvev«d Scharlachepivemie in her B«k«^ ryi.a. Ans Czei nowitz wird unS gemelder: Die seit einiger Zeis hier heirschenden epidemisch oufttettttoert Gtivve- und Scharlach» erkran ungen haben derart zugenommen, dasi die Behßrde sich veranlaßt sah. sämtliche Cternowitzer Schulanstalten, vorlaust« auf die Dauer von zehn Tagen, zu sperr em * Die erste Gartenstadt Palästina». Im a a c e z* veröffentlichte kürzlich Dr. Tiieisch (Bctlin' einen Arktkel 8b« den Ban der Gartenstadt Kirzat Angwim, die eine halbe Stund, Antomobilfabrt von Jerusalem entfernt in der Gemarkunkl Dilb errichtet wirb. Der Bvdcn.ist Eigentum des Jüdischen RationalfondS, der den Ban der Gartenstadt durch eine Genoffenichaft von Arbeite', n dnrchtühren Wt. Die einzelne» Anstedlunaen erbalken emeir Landzubehör von etwa 2% Hektar Umtana. Di, Größe der Siedlungen tst daraus ztigeschnitten» daß der Siedle, und seine Familie sich neben der Landarbeit noch g e w erblich e r oder sonstig r'Tätigkeit tv'dmen, die sie bet der nahen Entfentung von Jerusalem auch Hort auszuüben in der Lag, fern werden, während andererseits K«rjat Anawim der Jerusalemer Bevölkerung als S 0 m m e r a u s r v t h a U diene» wird. Der Rationglfonds wird die Gartenstadt voraussichtlich emr» Siedlergruvpe in Erbpacht geben, d e ihrerseits bei der Wrtsit^ v^Aieiung an bestimmte Höchstsätze gebunden sei» wird, * „SNetallnM Gold^ — (wit dem Regenbogm) ßüö bewahrte TaschenlamvenbätWe.! * ^TVva ihr wollt* Unter dieser Devise findet am 11. h. M. eine große Redoute des Jüditch-akademischen Technikerverbsntzes und der Lest- und Rededalle. in de» Sophiensälen statt. D« vpk-> bereiteten Uebrrraschungen verspreche» .aste bisherigen Beranstalmngen der writent zu ubertresten. Das RrmerttägniS fttcpi den armen Studenten z». Karten täglich von N hrS 1 uhp in den Beremslokalen, HL, Reisuetstraße 28/26, und IX.» Tstrkcn^ straße 9, erhältlich. \ Den Kartenverkauf füe die Wiener ModeschaN hak heute begovne». Näheres l« heutige« Inseratenteil. Bereinsnachvichte«. Zionistische Be z i t! § f t f 11 9 » Ä « « t: c « G tav t. HeuteCafäC'tp, I., Werderlorgaffe, V#8 UhrDlsfussto» über den BonragdeS GemeinderareS Dr. E h r sich. A k 0* dem i s ch e S p 0 r« a b t c t Lu nd I u v »eg. Heute ZM> sammenkunit aller Mitglieder um 7 Uhr lm Cas^ Industrielles Konfordiaplatz. > Bühne «nd Kunst. Reue Wiener Bühne. , (Zinn ersten Male: „1S1S", Schauspiel in Stet Akte» von Karl Stern heim.) j Kunstgattung: Groteske. Ein scharfer Geist häls dem sterbenskranken Deutschland der Vorkriegsjahre, dem Deutschland der Jndustrieritter, skrupellosen Plus- : macher, Machthyänen und gehirnschwachen Gecken den .Hohlspiegel vor und zeigt ihm, kühl bis ans Herz hinan, sein verzerrtes Spiegelbild. Ein Gegenstück zu Shaws gleichzeitig entstandenem „Haus Herzenstod*, nur mit dem Unterschied,' daß es fürs Theater absolut nicht taugt, während die englische Komödie immerhin bühnenföhig ist. Man komme uns nicht mit dem berühmten Zitat aus den „Meistersingern": „Nur ist's schwer zu behalten und das ärgert unsere Men? Der Inhalt ist gar nicht rätselhaft - und den Dickköpfigen ist der Weltkrieg zu Hilfe gekommen.' Sie haben den Kommentar zu diesen« im Jahre 1913 geschriebenen,- erstaunlich zutreffenden, dramatisierten Essgy erlebt. Auch die gewisse „geballte" Diktion- Macht dom Publikum von heute keine Schwierigkeiten mehr. Ueberdies enthält der Theaterzettel eins vortreffliche Inhaltsangabe, von Oskar Maurus Fontana verfaßt. Wenn gleichwohl die erdrückende Majori' tat der Leute vevdutzt und in betrübter Verwirrung dasaß, mit dem Volapük der Auseinandersetzungen und den Vorgängen auf der Buhne nichts anzufangen wußte und katzenjämmerlich nach Hause ging muß wohl der Autor die Schuld tragen. Eine Groteske in der Groteske das Verhalten der bedauernswerten Akteure. Sie ballten auf offener Szene ihre Reden mit angespannten Bauchmuskeln und stießen sie aus gepreßten Lippen hervor. So kann man nur hie Anstrengung und den Opfermut der Herrm Teubler und Dießl, nicht aber ihre künstlerische Leistung loben. Die eiskalte, snobistische Baronesse Ottiiie wollte der innigen, zarten Frau Lwowsky absolut nicht glücken, was wir nur allzu begreiflich finden. Nur Frau Eis traf für die geschäftstüchtige Nabobstochter ohne Herz, aber mit eisernen Nerven, ungefähr dm richtigen Ton und die Herren Loyrie und H e n d r i ch s waren recht unterhaltend.! Ein Teil des Publikums spendete lebhaften Beifall. 0. A. Aus de« Theater«. cv Burat brat er Ackt heute amn erfttu Male Ravul ASlan den JMsb nt Brrr-HosmannS „IaükobS Tranm. ... der S t aa I 8 o p e r geht morgen. Fieilaa. M ^boiiln Presen .MargaretR (Fnnstj" » Sune» ttsiona. I JUtfe& C^0D 17

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