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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-09 · Heft 673 (9.12.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 673 (9.12.1920)
Date
1920-12-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 673 Wien. DonnexstaS Wiener MorHenzarrurrsi Vte EisLhvrrrtz d« Wünschen nicht entspricht, w^den dr« yrrrüep dort fekgchahe«, weil sie emvrrder mtttrlloS oder krank od?r mit «mickrigen Pässen versehen sind. Die Namen aüs dm Pässftr upd den GchWkartev Hinlmr»nicht überein und auS allen dresen GMdeu Verden die Stale mümrert. Biele fonnsien mit' btr S'chM"; karte, die nickt euinral ganz richtig ist, und sonst völlig mlttÄos, hier an. Wieder andere habe» Geld, gebe» aber." aus Prrchl. daß ihnen das Geld weggenomme» wird, au, daß. sie kern Geld besitzen, well sie nicht wissen, Laß sie,' weun Wlllos» iMermert werde». Ferner befinden sich| sehr / / viele darunter, die «nt ausieckeuden Nngenkrankheitt» behästrtsind «nd ' deshalb nicht weliergMe» werden, üm sie eist- Äs-. ZMrieren. Genüg, das Elend «Wer allen düse« Leatett ist hirnmelschreieud und ihr Jammer herzzerreißend.' Ich war auch' m der Hllfsaktion ^.Montesivre", He ungeheuer inel zur/Milderung/der Notlage beiträftt; aber alle« an sie gestellten. ÄrsiWe» «mge» nicht eulsprechrn kauA. Es dränge« sich'zwei Notwendig- IKitm «it aller Macht aus. ErsterrS 'die Z e n t r a l i»; satr»» der E m i « r a t! o u s f r a/g e. Mai»' liest von viele» 'Ansätzen, aber mrgeadL von imi - ttüUm DvrchWttmg. Zweitens dringende Würnung m alle östlichen ZLnder. a«Z denen sich der Wanderstrom ergießt, chrch Wohnsitz wcht zu.verlasse», bevor alle Borkchrmrgen zur prompten Durch-. Khruug der Reise getroffen sind. Wir es jetzt geschieht,, gelangen, sie aus großer Notlage irr noch größere. Aber auch die Mischen Snstitatiouen irr dm AvZwssdrrcrlünder« sollten/ strengt .darüber wache», daß mir drejemgru auLwan'rmr solle», bei denen jede Garantie Lee sichere» Brförderuns vorhanden ist. . . r Bausteme für das Dritte jüdische Äteich. Diese ErnheitSsperrde von K 20.000 [jtr de« Jüdischen National'onds wird allmählich derart populär,' daß nicht nur wodlhabende Inden bestrebt - sind. Anteil am ' Aüfdsu -nnstrer' neuen Siedlung tn Palästina ga uchurm, sondern daß auch Ber-> «ne, ja. selbst jüdische Gcmündeu m der P r o v i »5, wetierftr», durch ihre Gaben an dem «roßen Werke tmtzuschüsst».;■ Fn den letzten Tagen Keserr folgende Vattstömzeichuuttgei:'ein : De» 72. Banst ein Zeichneten durch Lsirmittlung der.'Bezi^ts-! sektion X/Xt Meier uud Rosa Leisirna aus C'rez'Israel. De» 78.Bausteiu zerckuete dre Be^trLs.sektto».Ml als viertelt Baustrm. der durch die rührige GruppeaufzebraÄt «nd. Drn 74. B a u st e i u zeichnete cm AnontMuS duxc; Per« Mtlbrug der. B ezr r k s f e k t i o « XX. Den 7h, - B.a ust e e s zeichnete die JSdstÄ-sküdrwnchr Serbrndnvg I mr/r a, Wien, IX., aMßl'ck chrsS Sriitungsfefirs. D.ri. 7tz,. -K-a w«- fi eilt erwarb, auläßsick einer RaLto»a!fottdspLLft»rinluna, der der die Herren Dr. S tli w a g er und Wolfgaua S e i 'S t aus Wim sprachen, die Mische Gemeinde "T tt 11 n'. D«n 77.- B ä v- Aern Zrichuew der rrouiüische Verein Neure J e h u d a, Wien, IX., der btaül? einmal durch eine anolchmr Spende ritten Baustein auf dm Name» Amtra M ü l l e r '.und. -Robert Stricke r gespendet' hat. Den ° 78. B' erv st'ft i » zeichnete drc Jüdische Trschg e feil scha ft^A! f e r- Krähe, Wim, VIII, die ebenfalls erst vsr 14-Tage»'den SS. B a « st e i n ge;erchnet u«d nnrerdesieri scharf voll erngezahtt Hat. Den 78. Barr stein zeichueie» durch ExvmrtttuNgdes terxn Dr. Ro b i n s o h n, K l o si e ü« e ü/b u r «, DMor b o Tf und Frau SeLma 'S., die 1V Aktien des ZscvIsL «//olovisl l'ruLk samt Coupons im Gesamtwerte von 11 Pfund 6 Sdrllkttg uud 8 Prrrce dafür spmderm. Dadurch l)ät-Klosterneudurg bereits den vierten Baustein au^dr-acht., Dru SO. B a u st 11 it zeichnete durch Vermittlung des Nativnaisonds- KommisiärL stach. cLsm. Neum an« der Akademischen Ber- Sindung. Jwrra H:rr I. B», Wien, llf* Die Akademische Berbmdang Jwtiir bat «ne eigene Aktion zur UnfdLlNSuya. einer, größeren Zahl von OMeüren femgetettet/ deren erft-er 'Ecfslg die' vorsmannte Baüsternzetchruurg ist. '•• .! EhLlrrzimsLrssrsge.' " : Das. DuügrLNtrukscsorgekLÜuree ' LeZ PalDma --'Achtes' schreibt unZr .f t ' ' Noch einmal avvellierr« wir an dre OpsersrevdrgksiL.llmer«. Mitbruder.-, das Werk der C b.a L u a t m.-f 31) ö tß>t rgtii fördern. Mögen die tolgertdrn beredten Worte aus emem.Brie «/ mit welchem'unS eine äivßere Epiride überwiesen ivtnLe/ 'läüstni Widerhall »n Heizen aller Juden finden. Herr Alfred WetshLt.- Men, schreibt uns: „ES ist zu hoffen., daß es keines twrrttren Aufrufes.-bedarf. u«-un-ere verLrvgeudeu Zionisten zu veranlassen.. 5,ur LlnLeumg der wirklichen Not dieser wahrhchtt» ' Pjönrere' unserer Iöce betzusteuetu, und daß die Spenden zu diesem Zwecke bedeutend reichlicher als bisher stießen weiden?' i/ S vLuo enausweis für die Zeit vorn 2st.-N?vrmbrr. bis 5. Dx.i«uber: Oderrabümer Dr. C b ai'e S ll/1ÄMü, Älfr ed W t r S h u t L 4(00, N. N. K 1000, Israel gVe,uV wann K lO'Jtv .Hrle! Badian K 2000,' Schenker Gottes mann K 3000, M. G. G old mann K TOOO, Nathair S rp sch ü tz X.- 181.0, Israelitischer T e m v clverein der Beznt? Wreden und. Mmgarereu-K 270,.(Ignaz Singer X 200, Roseuberg K 50, Kerdermann;K‘ 2ö). .Ignaz' Wolfll 3(X)0. Durch Frau Dr:' S o s e r überwresrn:- Arnold - Drucker 500 Lire, Fiäulein Marie H ö r o w i tz .lll2600. Trau Baumeister F l e e t ch e r K 1000, Frau Valerre H a be r-- t r ld k00. Die I i r a litis.cheAll i a «'.< stMe '-dem' Komitee bis jetzt Üi 43.535 Zur Vkifiigung. Summe der tzishevch . ünstziwiesenen Zuwendnugen L 595 871 und 500 Lue. './■• Ei« anttsemMsches ZnstUut zur, .-Erforschung des AudenIums". ' D« Warschauer „Momout". vLrichbet, Laß.am 13. v. M. Lla -rnMurrrende Bersammlmig öeS „JnftitutS. für Crfsirsihung des Judcutinnö" stattfLnö,. daZ der bLllinnls/Antrfemit N i'emo jotv j U, der Herausgebov brs Hetzblattess,,Myst ' r-ciepoblcgla." begründet. Au der KÄuststuierunü/ uahiNLijN /unter > anderen teil: die Ab.tzeoröu.e-Ls« .Szlvcha,/ MäWkt, Rudnrcki und Dr. Dpnuttvsfi sbcr.durch.-seine.Bvi-e.sb.ieL-/, st ü h l e anl ALge-ordnieten Diamand bekannte 'Vorsteher' b,eZ „Rozwost^, der tvirLschaftsantrsemiLischeu Betemigüng- 'tu / .Polen).; /;■// MevpjÄvskt. iotca m. seiner CröMütlKsrchr- Laraufi/' hin, j kraß es bisher dem polnische» Antrsemitismus an Mitteln- -Mr Orieuiierung über die Judenfrage gefehll habe (!). 'DLr Jnitiatibs zur Gründung eines solchen rm'sseufclMlich orierr-- tierende» Instituts sei vom Murschrn Militär mrsgegangen; von Offizieren [st auch' die erste Speube gegeben, worden. A.n Tage der Konslicin'-eruirg hübe - man bereits 400.000 Mark gesammelt) bic Ipeubrv .fei?» 'Zur»'krst" miiUxk* ' " Letzte Nachrichten. .Die Briifseler Konferenz. Antwort der deutschen Resiernng. Berlin, 8. DeZenrber. Das Wolsfsche Bureau rneidet: Dre deutsche Friedensdelegatiorr ist beauftragt, als Antwort aus die Einladungsuote für Brüssel der fratizos?' , lchen Negierung folgende Zcote zu »bergeben: . Im Ai.-s-- trag der deutschen Regierung beehre ich mich. Eurer Exzellenz den Erupfang der Note vom 5. d. M. wegen einer Zusamruenkunft technischer Sachverständiger in t Brüssel zu bestätigen. Die deutsche Regierung hat davon ' Kenntnis gerwmrnen, datz diese Zusammenkunft die' Frage der von Deutschland nach dem Friedensvertragvon Versailles geschuldeten Reparaiiqnen vorbereitend prüfen soll. Die deutsche Regierung wird die Herrech.! SLaatssekretLr Bergmann mrd v. Siernens als ihre Dele-V gierten zu der Zusammenkunft entsenden. Sie geht dabei. von der Loraussetzuna vus, daß durch dre Zusauunenkunit m Brüssel au der KonferenZ, die m der SchluUitzuüg' in Spa guv Prüfung der von Deutschland in der Repara-' Lionssrage gcnnachten Vorschläge vereinbart worden ist, nichts geändert werde. Herr Bergmann ist zurzeit noch in Paris Lurch dringende Verhandlurrgen m Anspruch ' genommen. Die deutsche Regierung muß aber Wert darauf legen, mit ihm noch vor der Brüsseler Zu-; sammenkrmst eine Besprechung in Berlin Zu halten. Da.' dies nicht vor Anfang der nächsten Woche möglich sein wird, werden die deutschen Sachverständigen nicht vor' dem 16. d. M. in Brüssel sein können. Die deutsche Re-. grerung wäre für die Mitteilung der Namen der von den alliierten Regierungen, bezeichnten Sachverständigen dankbar. ZciemvjewM eröriLrte bmm die Züllc LüS Fttstituts: Es }olt alle Seite» des jüdischen Levsns genccu erforsche»,. di« alte und die n«u-s jüdische Literatur eörinso 'wie die jüdisch2 Presse und Statistik, das Mischs WrotschästZ- und soziale Leöett. -Ferrrsr fall c-S Bücher, Broschüren und.: ’ Zertungen hürausgegeSen, um die polnisch« OefsentlichkLiL über / bas Mische LeSrn Zu informieren. Auch Men ältere Wer ke - Wer bis Juöenfrage, bis bereÜZ verschollen oder toenig - bekannt sind, neu herausgegeben.. werden. Lorbeeren des - deutschen Wissenschaftlichen" Antisemitismus lassen rSstn die, „kulturell vorwärtsstreLenben" Polerr rcicht Mhen; wahr»? - scheürlich soll der Bildrmgsftmrö der poluischerr Massen durch - gute polnische Uebertraguugen der „Geheinrnisss der Weife!» von Zion", des „JubenhammcrS", der Wahrheit über den Talmud" mcd dergleich-cu -gLhoben tverderr.) " ' . 'NiemojewM - konnte auch - der . ttftenim . GersamutlunA mittesteu, daß der Obmann - der antifemüuschert- Par^t - U n'g arfis sich an ihn um Ratsch läge zur Bekämpfung der Juden , gewandt Hab«. Kr rmt der noch so wLttig gck'ärteu" antisemitifchen ParL»1ütgarns, auch ein. Institut / zur Erforschung ösS Judentunrs zu gründe». Da wird, es bald „wrrespondrerenbe Mitg/irdr^ geben!' Das neue Jnstidrt, tveichss wie nichts sonst in Polen ein brermeudcs Bedürfnis ist, wird seins TätigML spLLestettZ am 1. Jätmer 1921 beginn«?: Mts Kroperäiion mit öenr / .LDozwot" wurde' von der VevfärumÜmg abgelöhnt; wahr--- scheinlich deshalb^ weil üaZ neue Institut denn doch auf eines - YSHevötttoifftztjchaMW»' ,Daris^ ' Lire mehr für Lie VSKen lS«rsrmr»KÄNe " ^rechnete ^Mozwp^. Es ist jedöch zu - hofferl, daß beide' JnMirtidnsn eine rege „Jnteressen-- gemeinschaM halten' werden, bsjouöers wasdie Verwertung der sinanZLellon Grurrdlagm anlangt. EemojewstiZ Organ aber nennt sich ehr „JntellLgeNzAatL"!) Das „AtLentai" art? Padsvewski. Man schreibt uns aus Warschau: Wie erinnerlich/ machte vor mehreren Monaten der Prozeß des StuLenten Eisch Henblum in Warschau großes Aussehen. HruLlum war. beschuldigt, den danraligerr ^Minifterpräsideirten Paderewskr, als .er nach Warschau kam, ärrf offener Straße> ge--/ schmäht zu haben. Die ganze „Affäre" hürg mit einem angeblichen „2lLLentat" auf Paderervsti, das sich später als Rellanwtriü herausstellte, znsammw, und die Anklage geg<n Heublrun wurde auch in diesem Sinne airSgeschrvtet. Die polnische Presse nahm den „Fall Heublum" zum Anlaß einer wütenden Judenhetze. DaS Gericht erster Instanz foimf* beim Vesten Willen nicht stststetleu, das; Heuvlmn ein „Atterrtäter" sei. Heublum wurde aber, obwohl durchaus nicht. einwandfrei festgestellt ist, daß er die belckökgenden Ruft gegen Paderewski ausgLstoßen hatte, zu einem' 'Monat - -Arrest verurteilt. - Gegen dieses Rrterl hatte Heublutn durch seine Ber- - tridiger Dr. EtLinger ftn. und Dr./Olschwanger Berufung eingelegt. Ber der BerufungZvcrharrblung, die nunmehr' stattfand, schrumpfte der „strafbare Taibcstand" rveit mehr zusanttnen urrd da-3 Urteil der ersten Instanz wurde aufgrhoöw,:' Heublum wurde bloß wegen „Vergehens gegsr die öfftulliche Ruhe Azid Sicherheit" §u 100 Mark Geldstrafe, bezirhunKlweift einem Tag Arrest verurtM. HenÄunr 'wird nunckeht»' wie MitgsLE wird, BerufMts bernl Overstttr Kftrichtshvl' einlegeir lassen. Der mrfts'kSLiche deutsche MMseismus. ' Der militärrfche Geist lebt in Deutschland in dru per- / schicdmsien Formen munter fort. Täglich überrascht die linke Presse rhre Leser mit Enthüüunxen iik: Gchsimürgamsütiauen, die weitverbrenete „Orarsch" kämvft allen Verboten Zn- Trotz um ihre Existenz und nun melden sich attch dir Kr-.LAe-cvLre'.ne sesignr ÄngrdenkrnS So verseudrl ein ^Großherzoglich hfisischer Shwßer* MÜR" ri»t dir brsüLi: .Dle K'.i?Mvr'.etnc bsdm sich 9. Dezember 1920 Seite 5 —--- verschiedenster Systeme Zündsfeine Do»«» nnfl fitvarse Jffotallwtr*» M. FOIDL & SOHN WIE 'S, Z.. Fzaaz-Josefe-K fti 7-0 IndastriepaJaat, Hl. Stock. Tel. 17-3-1! »1 ch. t. überlebt. Sie halten die Erinnerung an deuikche Groß- - tateift wach vnd stärken dadurch unseren Mut für die ZuKmsh Äi^Kriegervereine /vereirirstn m sich alle Schichten dE Volles . wie-dir KrieBfottnattonev, und könne» deshalb, wie Liese, dü i tiefM Riste üdcrblücken, ör^ unser Volk zs seinem größte» Unheil LstrHirhen. ' - - \ - : iMns dieseu «ütronalen und sozialen Gröudtn bitte ich. Si^ drr.Mliegwdrn Emladung Folge zu!echvk," '] - '' ' Unglückseliges Land, dos seine Veteranenvereine nicht urissei! - will," die brstunmt sind, sich als em Glud m die rraliioriörr Kcür ^miusäoen. - -< / -! VörKereituugen für Me Tsurrstett-? / ssisorr in PslLM«a. / D'w Lvndonsr „Jswifh Guardia»" «vH alt von-? ifsiitem Jerusalemer Berichterstatter jttfcetejfaiiie Mit- < Leilunge» über die .BorLeveitungeu, welche in Jevufalenr für °die Atttsnuhrue bet gemachtwerden, welches in - Palästina erivartüt werden, svöald die Regenzeit.: vöruLer sein wird. M»Z Aegypten wu^>e berichtet, daß' .ufrgöfähr 65.000 Meifende und Touristen von dort nach- / /Palästina reisenwollen. Wird auch.- diese Zahl als/. übertrieben MrgefthLnso wird doch mit eftmm setzp - grpß-LN TourisiLnLejUch über ÄLgypteu 7;er ge-- /rechnet./Die Borbereitungen der Pa le stine Expreß - So m pa n tz - in K a f fa. nnd Je ru s a le m sowie f!die Vorhehrnngen der Hotels in den größeren SLBLL« - ./trügen diesen .Erwartungen Rechnung. In den kom- /fo>rtAhlerch! Hotels des Landes liegen bereits TauftndL. -vpn/'/Zimmervormerkungen vor. Leider ist der Vau von /Ho/tW- -und Gasthöftu im Lande noch nicht -so starh - fsrtgeschrätten, daß all diesen großen Anforderungen ' entsprochen werden fönnte. Hingegen sind die BerkehrK« /niMkimid. Verkehrswege in stetigem Ausbau begriffen, .'dWStrvßen - und Eiftubah'Mnien dehne,, sich immer, /mehr nach vörschiedenen Richtungen aus, so daß der - - /Reifende, der früher die Reifs drrrch Palästina nur mit großen SchwierigksitLn . machen konnte, cheuts dis -Mög-' /lrchHft/ hat, die Reife mit allen/ BsquemlichkeitLtt durch-? /Zuführeu. Die BevWerung' von Palästina erhofft von diesen-Besuchen der Reisenden nicht nur einen momAt-« /tastenvörübergehendLn Gewinn, sondern auch dis Äift InWungvon .Verbinbungen, welche zu großen, Zn-; /vMtiöm:», die den wiLtfchafilichsu Wisdevrusb<nr des .-.LanÄs^' erleichtern würden, führen könnLir, ' Der Fördernng^ des FremdenverlchrZ dienr' auch, -die chvm Gouverneur vmr Jsrus-alem, Ronald Sierra, chis^-Lebsn gerufen-r. Kr-o-IÄLirfrlem-Ges-ellschaft. welche ftch.die Uufgabs gestellt hat, die Schönheiten der Stadt' /den' Besuchern zugänglich zu wachen, ihre Alterrümev. -ln/ihren. Schutz zu nehmen, die WiLderherstellung Llterrr Istd'ustrion und ELnführüng neuerer Jnduftrüezweige tir 'die//Wege zu leiten u^rb zu fördern.. Die Gesellschasll hatvbereits die behördliche Genehmigung erhaltenunÄ ' /sich. konstituiert. Außer hem Gonvernsnr Storrs alöi'' Pr/äsidenten gehören dem Borstande der iGeftllschaft / /an: Der 'BürZermeifter Von Jerusalem, der Großmufti/.!. Ler-griechische Patriarch, der armenische Patriarch, drst^' PrasidenL der jüdischen G-emernös, der Prä-,., /ßibent der zionistischen Kommission n. «../ Entsprechend den Intentionen des Oberkommifsärs Sir. Herbert Sam ue l, beabsichtigt Gouverneur Starrst, auch andere gemeinnühig-e .Gesellschaften rrnt der glichen ' /Zusammensetzung, ins Leben gu tufett« . . j l' /; Der Ardeitsmarkt in Paläftrtra. 4! lieber die Lage des ArLeiisMarltBs wird auZ Pala- ' /stina berichtLt, daß zurzeit Arbeiter Lssonders im Bau- . fach-Beschäftigung finden, und zwar in jedem Zweige,, vom/einfachen W-egbau LiS zum. Hausbau. Auch Bautischler haben in letzter Zeit ausreichende'Mschäftigüng gefMden, 'ebenso Möbettifchlcr, ferner Schlo-s.ser, Sch/miede, Klempllftr und MeLallarbeiter - hex.verichiedeuften Art. Schuster haben besonders leicht - Beschäftigung gefunden, soweit sie ihr eigenes Handwerl-- ' 'zeug -- mi-tbvachten, - wie üb-erhanpt F-charbeitsrn,. beb " denen', die Möglichkeit ftltzständiger Niederlassung '/iw Betracht kommt,'das Mttbriugen von Handwerkzs'uK sehp. zu. enrpfthlan ist. Für S ch n e i d e r d ürfte die ArbaiLSrnöglichkeiL im Winter b-e-ssr feiu als nw , SoiÄmer;-ihnen ist das MitLringsn von Nähmafchinsn ' Lsfonders «».rumten. SLnitätepersonal firrbiet im allgrm'einsrk' nur' Beschäftigung, we-rii mehrere BrLäLigurrgLU verbunden werden, so zum Beispiel des ° ApoihekcrÄ und'-des .Unterarztes, - oder die der Kranker und -„Hebamme. Setzer wird Buchdrucker sinder blicksich.noch keine Verwendung, auch Weber und nicht, ebrnfo im attgsnwinsn nächr i'-autmunru''; sonoft . das nn!liUelbare A'ck .-U/xng im Lan -/chwester n angeu- Sp inner Los Perde sucht.

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