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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-09 · Heft 673 (9.12.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 673 (9.12.1920)
Date
1920-12-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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vette r /Vlen, Donnersias W&ltntt Morgenzettmrg DezemVer 1920 ^Str. 673 , ---- ----.x —■ ■ - ■ - -------— ... nackig an der Kandidatur Dr. Dinghofers fest, hielten. Damit war, wenigstens fiir den gestrigen Tag. auch diese Kandidatur erledigt und es blieb nichts anderes übrig, als die Fortsetzung der Präsidentenwahl auf heute -u vertagen. Im Laufe des heutigen Tages werden nun.. mehr ernstliche Verhandlungen unter den Pärteien geführt werden müssen, damit durch eine möglichst ernheit.' itdjc Wahl des Bundespräsidenten der Mandal einer, Wakil auf Raten, der nur .der Ungeschicklichkeit' der christlichsozialen Führung zuzuschreiben ist, beendet wird. Die Großdentfchen führten übrigens auch, gegen die Kandidatur des Dr. H g i n i s ch ins Treffen, daß f e i n e Frau jüdischer Abstammung sei, ein Zeichen dafür, welchen Ernst die Großdentfchen für den Wahlakt, der „ein Symbol der fortschreitenden KöNsölidie-' rung nach innen und außen sein soll'", aufbringen: 'Daß Hämisch einer der bedeutendsten fozia^olftischen - Schult.,, stellen Oesterreichs ist, dessen wWHMtische SHrlsten" selbst die Beachtung der Reparationskommission gefunden. haben, war für die Entscheidung dieser Partei von ge« ringem Belang. - Sollte heute die Mehrzahl der -Stimmen des.-. Nationalrates sich, auf Dr. Hainisch vereinigen, so .wäre diese Wahl sicherlich sehr begrüßenswert. Eine Schweizer Stimme znr Ssterreichische« Frage. Die Baseler „Rationalzeitüng" schreibt: „Die besten Aussichten auf Aufnahme in die Gesellschaft der Nationen hat die Reprrblik Oesterreich. Mit der Aufnahme wäre den Oesterreichern freilich wenig geholfen, wenn ihnen nicht reale Hilfe wird, und auch die reale Hilfe würde noch immerk nicht helfen, fallsOesterreicher selbst in Lethargieversunken bleiben und sich weiterhin als grollende -Schnorrer gefallen. Eine Machricht will wissen, daß das Haupt der österreichischen Reparationskommission, Sir William, Goode. -mit seinem Vorschlag eines Wiederaufbaus der österreichischen Wirt-: schaft nach London gereist ist. Dort hätte man ihm jedoch erklärt, daß an ein Darlehen von 250 Millionen Dollar - für Oesterreich, das er sich als Notwendigkeit für dessen Wiederherstellung ausgerechnet hat, nicht zu denken: wäre. Der Betrag ist in der Tat ein bedeutender, umso- ■ mehr als natürlich auch Polen, Ungarn, die Tschecho- Slowakei, Jugoslawien und andere Staaten- -dann ahnliehe Wünsche äußern und sich auf das geschaffene Prä» : judiz berufen könnten und würden. Die Hilfe, fiir Oesterreich, so notwendig ste ift, kann nicht gut als ein.. zelne Aktion herausgehoben werden. Vor allem aber' ist 8U jagen, daß es um jeden-Cent-schade wäre, der -für Oesterreich ausgegeben wird, wenn nicht-'eine ernstliche : Reorganisation in dessen Beziehungen zu seinen? Nachbarn gesichert würde. Mit Zoll- und Paßkrieg, mit Ein. - fuhrverboten und Prohibitivzöllen, mit. gegenseitig verweigerten- Zahlungen an die Staatsbürger dev.Suk°- zessionsstaaten läßt sich jener zerstörte Organismus nicht. in Gang bringen. Wenn man sich vor dem.Wort u ^Donau-Föderation^ entsetzt oder dahinter den Habsburgrschen Pferdehuf oder, richtiger. im Bilde, - chjß Doppeladlerklaue sieht, .so verzichte man darauf — aber man schaffe die Grundlagen für eine gerneinsame Wirt-- schastliche Arbeit, für gegenseitige Lieförim'gött, Ädm-. pensationen. Kredit- und Rechtshilfe, ' man' lege die chinesischenMauenr nieder, die Oesterreich einengen, und Man bestrebe sich, das durch Parteigeist,-Trägheit und ' Vetternwirtschaft überburecmkralisierte Land zu ' entbureaukratisiererr. Damit wären viele Millionen Döllaxerspart und die anderen, die am Anfang doch als Dar-- , lehen gegeben werden müßten, wären gut angelegtes. .Geld." . . *, Genatsfmge und PrSstdeMr^k wähl in Polen. . Der polnische Landtag hat die Beratung des Verfassungsentwurfes beendet. Nunmehr sind lediglich noch die zwei Artikel der Verfassung, welche die Senatsfrage regeln sollen, zu erledigen. Der Vorschlag der Derfassungskommission geht dahin, den Senat zu vier: Fünfteln aus direkter Wahl hervorgehen zu lassen, wahrend ein Fünftel der Senatsmitglieder ernannt werden .soll. Tie Linke ^erhalt sich zu, diesen Vorschlägen der Rechtspartei?», die der Linken durch-„Det mokratisierung" des 'Senatsprojekts dieses annehmbarer - rnachen sollen, bisher ablehnend, und wm von einem Senat nichts wissen. Daher will sie ai«h die A b-- fi i in m u n g über die -Verfassung möglichst .lange hinausschieben, während man auf der. anderen Seite auf rasche Verabschiedung des Verfassungswerkes drängt. Jur Hintergrund dieses Streites um: den Senat steht: eigentlich nicht so sehr eine sachliche Differenz (stimmen, öoch linksdemokratische Parteien einer Anzahl von stark' reaktionären Vcstirmnungeir des VerfgssungSentwurfes, wie zum Beispiel der verfassungsmäßigen Festlegung einer Aufhebung der bürgerlichen Rechte durch Ausnahmszustand, zu), als vielmehr ein Kampf um Pers o n e n, deren Schlachtruf „Hie P i l s u d s k i - — hie Haller" lautet. Pilsudski und Haller sind die künftiger» P rösidentschaftskandi d a t e n. Der eine ist der Kandidat der Linken, der andere wird von der . Rat. '.. :;-:rofratic und ihren Verbündeten auf den Sch- .'u Den Nationaldemokraten ist - der ehe- Sozialist ^üjudjkj schon tanae ein Dorn, im Bcmernrevolten in Wolhynien. Warschau, 8. Dezember. (Tel. - Komp.) Blättermeldnngen zufolge sind in Wolhynien Vauerureb ölten ausgebroeben. Auch die Arbeiterschaft der orotzen Brsanskrer Werke erhob sich gegen die Sowjets. Die zur Unterdrückung der Unruhen entsandten Truppen gingen zu den Arbeiter» Über und erst neuerlich «-geschickten größeren Truppenmengen gelang die Wiederherstellung der Ruhe. ___ Sitte Botschaft Wilsons. . Washington, , 7. Dezember.. (Havas.) : Präsident Wilson hat ry emex.-Botschaft an den Kongreß folgende Forderungen gestellt: 1. Revision der fiskalischen Gesetze» 2.. Unabhängigkeit der Philippinen,- 3. Emission' einer Anleihe für Armenien, 4. Herabsetzung der Verwaltungsausgaben, 5. Ausbildung der kriegsbcschü« digten Matrosen und Soldaten für einen neuen Beruf. In der Botschaft wird des Völkerbundes keine Erwähnung getan. Die Republik Fünfkirchen. Agram, 8. Dezember. (Tel.-Komp.) Laut Belgrader . „Rjec" ist Oskar I a s z i auf Einladung des rumänischen Gesandten nach Bukarest gereist, um in der Angelegenheit der Fünfkirchen-Vajaer Republik weitere Vereinbarungen zu treffen. Sein Freund Seotus Viator verhandelt dort seit längerem mit der rumänischen Regierung im Interesse einer Unterstützung der neuzugründenden Republik. Sämtliche Siebenbürger Blätter besprechen lebhaft diese Reise als hochpolitische Sensation ersten Ranges. Seinen Belgrader Besprechungen mit dem tschecho-slöwakischen Gesandten znsolge wird sich Jaszi von Bukarest nach Prag .begeben. Auge und sie schieben ihm die Schuld zu, daß, nachdem es ihnen gelungen war, das erste Ministerium , der polnischen Republik, das der Sozialist Moraszewski leitete, zu stürsen, . und ein scharfer rechter Kurs unter Paderewski eingesetzt hatte, allmählich das Steuer langsam immer mehr nach linksging und den Nationaldömokraten und'ihrem Anhang der Einfluß auf die Führung-des r Staates immer mehr entzogen wurde. Da eine-direkte Wahl des Präsidenten durch das Volk deW vielgchctPen ^Pisudski wenig anhaben könnte, so; wmd.estmkh>-Mtz-KKrD..-dM...SenätS^ die Art der Präfiidentenwahi in Verbindung gebracht, indem bei. Einfiihrung eines Zweikammersystems der Präsident von idey,'tz l tzchr äammern.gewählt' werden soü.! ' der'Rechten ist nun, daß sie ber. den Kilwähsim für den Sejm' als Oppositionspartei anigefichts der in Polen durch Krieg, Teuerung und ArbeitslosiWik ' Herrschenden ' Mißstimmung gut ab- . schneiden ,wird; -die Senatswahlen würden der Rechten ebenfalls zumindesti eine starke Minorität bringen und 'den Ausschlag? .für die Durchdringung des rechten Prä, Wentschaftskcmdidaten Haller, sollen dann die ernu n ni e n. Sepatsmitglieder geben, da diese/ von den höchsten, kirchlichen Behörden und wissenschaftlichen Anstallen entsendet/ wohl zum größten- Teile apolitisch der durch Klerus und Beamtenschaft, gestützten Nationaldemokvotischen-'PartMkOngehören. würden. : > - Daß die Rechnung der Rechten viel Aussicht hat, - -richtig aufzugehen, dafür ist der Beweis der scharfe Kampf, der um die: Projekte der Rechten entbrannt ist und im Sejm besonders hv der letzten Zeit krisenhafte Stimmung, Stürme -un'd sogar .Tätlichkeiten, hervorgerufen Haft - Dazu herrscht.im Lande noch immer die Besorgnis, der Krieg mit Pußland könnte weiter gehen. Die Schwierigkeiten find groß: übettvunden können sie allerdings nicht durch Personenintrigen werden, sondern nur durch Erfassung aller Möglichkeiten und' Kkäste, über die Polen verfügt, zu planmäßigem Aufbau eines geordneten Staates, in dem alle Bürger frei sirkd. - Pa«! Sirndor v«Ä Genpflen. , Lange haben dir Bndapestex ÄssimilantMfrssisLhazu gebraucht, um endlich einmal zu der Frage Stellung -zu-nahmen, was eigHUtüch mit den.jüdischen Studenten zu gescheheu habe, welche infolge des Numerus, e la'u s u s aus den Uin'.versftäteM ausg schlossen-wurden und entweder in Ungarn ratlos umherirren odee im Ausland von einer Universität zur anderen wandern, -bis sie irgendwo Unterkunft finden oder'vor Hunger, unid- EutLehrungcu Ausanmrcnbr-echen. Eine von Betzr: Felcki eiuüernsette Enque e hat. recht interessan e Esnzelerschr-nun-gen zutage gefördert^ welche.die Vertreibung der jüdischen S/Npenien aus den ungarischen UnjyersL. täten zur Kolge^attssu. Wie weit es mit her NL-ch'losigkeit der ^üdeir' m Ungarn bereits gekommen ist, geht schon aus der ersten zur Diskussion gest-ellten Frage hervor, welche tautet: Was habe zu geschehen, damit der Nur-uerUs etausus fu vollem Muße zur' Geltung - komnre/ vaT heißt mit anderen Worten, dilß selbst der Numerus clausuZ' den Juden gegenüber insofern nmgan.ien wird, daß in die P .ozentnorm nicht nur jüdische Studenten, sondern auch getaufte Juden eingerechnet^ werden; der Vorsitzende Dr. B-ela Feleli hat dagegen Pror-.'st erlw-'den, wibr.n ci die'e Art der Belohnung und Zrümileruua der Ncuegaoen als einen LaustMlaL ins Gesicht des Judentums zurückwieS. Bezeichnend P, daß b«i diesem Protest der unvermeidliche PaW Sandor zusammen mit Eugen Molnar den Be-' ratungssaal verließ. Paul Sandor hat wieder einmal, als unverbesserlicher Assimilant den Ernst der Beratungen, an weichen auch Vertreter der Indischen Hoch sch uljugettd teilgenommen hatten, in einer Weise, gestört? daß es höchste Zeit ist, den Mann, der nicht einmal , ans den greifbarsten Tatsachen lernen will, von allen solchen Aktionvir aüszuschließeu. In erster Reihe-'regte sich Herr Sattdor darüber auf, daßin die Fxage HM Numerus clausus, wie er sich ausdrücktv, -der' national Gedanke hineingeschmuggelt worden sei und' daher auf das Judentum sich gar nicht beziehen könne. Dies^ Vogel-Strauß-Politik des Paul Sandor wird - den 'ungarischen Juden -noch sehrteuer zu stehen kommen. Seine Exzellenz Herr v. Polnai, der scherhaupt nicht Färbe bekennen will, hat-auch Hier der peinlichen Szene dadurch, ein Ende 'bevsitet/ daß er die Ausschalmng dieser Frage ans der Diskussion durchsetzte. Nun kam der Hauhtschlager des Paul Sarchor, der wohl verdient,> auch diesseits der Leitha als warnendes Beishiel für. die Verrücktheit und Schädlichkeit der Assimilations^ Politik festgehalten zu werden. Im Verlauf der Debattewurde nämlich auch die Frage aufgeworfen, vb es nichtempfehlenswert wäre, die aus den Universitäten aus-- geschlossenen jüdischen Hochschüler auf die gewerblichen und kaufmännischen Berufe umzuschichten. Da tat nun' Paul Sandor folgenden Ausspruch: „Ich-würd e esnicht gerne sehen, wenn die jüdischen Uni-' v.e^.r.'sitätshörer in kaufmännische n Bekrufen un tergebracht w ürdeu, denn es ist unsere Pflicht, die' christliche Jugend in den Handel hinüber-- zuleiten . . ." Da ist wohl jeder Kommentar überflüssig. Solche Ansichten sind nur im Hirne' eineSj "Paul Sandor denkbar, dessen Familie zum Teil getauft ist und der die großen erniedrigenden Leiden der jüdi< schen Dolksmassen in Ungarn am eigenen Leibe nicht verspürt. Erwähnenswert und für den Wert dieser ganzen Enquete kennzeichnend ist die gleichfalls nur bei Feiglingen denkbare Tatsache, daß die Bettr-eter der - jüdischen Hochschüler; sowohl die zionistischen tpi« die; nichtzionistischett, wohl eingeladen waren, aber in bet ‘ Enquete nicht zu Worte kamen, weit die Herren, imd erklärt wurde, nicht Las Bedürfnis hatten, auch hie Msichteu derer zu hören, um deren Existenz es sich in.! der ganzen Beratung gehandelt hat. Würdig dev.' Enquete war auch ihr Schluß, der nichts anderes'- ergab, als daß die reichen Inden von Budapest sich! auch in dieser Frage abermals an den Jaint und audie amerikanischen - Jcwen wenden wolleni Diearme jüdische HochschnljugeNd von Budapest hat wieder eine - bittere Enttäuschnng erlebt. ' \ , : Prozentyorm bei der Subvsntiorüerung drp ungarischen Knltnsgeweinde«. Wie -aus Budapest berichtet wird, hat der Haupt-. städtische Finanzausschuß bei der Budgetberatung-de'w: Beschluß gefaßt, die den einzelnen Kultusgen-e'.ndrn^ auf. dem Gebiete der Hauptstadt bisher - gewähreiP ^städtischen SubvLytioyen nach-dem Prinzip des N n?m crus c-lausus zu reduzieren und festmsetzen^daß-Mden jüdischen Kultus gemeinden zu bewilligende - Snür eu?.--. tion. fünf-Prozent der gesamten, für Kirchenzwecke-au geworftnen- Subventionssumme nicht übersteigen^dür^i Das zionistische Organ „Zsido Szemle" glossiext. diesen Beschluß:sehr^ zutreffend,- indem. es ausführt: ’ Dieser Beschluß verdient nicht so sehr vom praktischen als vom prinzipiellen Gesichtspunkt besondere Aufmerk-. samföit. In dem Riesenbu-get dev in Betracht tarn** Menden jüdischen Kuftusgemeinden fallen diespaar tausend Kronen kaum ins Gewicht. Aber es drängt sich die Frage auft-unter welchem Rechtstitel dri e'uev . Subventionsfrage her Hauptstadt die Verhältniszahl der'. Bevölkerung des ganzen Landes zur Grundlage genommen wird, während doch vie jüdische Bevölkerung in Buda Pest zumindest 2S Prozent und nicht 6Prozent. auKmacht und hie für die Unterstützung per Kirchengeryeinden verwendeten Betrag aus drn Steuern per., gesamten steuexzahlenden Bevölkerung itx Hauptstadt bestritten werden. Aber warum wird dieser Beschluß gerade heute in -er Zeft gefaßt, da der auf reiigiüs-- sittlicher Grundlage stehende, politische Kurs der herrschende ist? Hätte die radikale Partei oder dt»' sozialistische den konfessionellen Gemeinden.hie Subvention' enl^ogett, 'so wäre dies vom. Gesichtspunkt ihrer prinzipiellen Auffassung erklärlich gewesen. Aber hru . Wollte inan etwa auch damit den Juden unter allen Um^ istäüZen eins aufs Zeug flicken oder soll dieser Brfchhist'^ eine Rekömpensation sein für die 25.000 Dollar, welche detz amerikanische jüdische Joint den Armen der Haupt-'.' stadt-Budapest ohne U nterschied der Kaufes?^ siott hat zukommen lassen? Diese 25.000 Dollar fitzd^ gleich 13 Millionen Kronen. Hie viele Jahre hindurch^ hätte der Joint mit diesem Betrag die bisher den Pesi?r Kullusgemeinden Lewittigben Jahressubventionrn vostinsgesamt 60.000 Kronen decken können? Wir 'hoffen.-' daß in der hauptstädtischen Judengcmeinde noch soviel' Selbstgefühl und politische Klugheit vorhanden ist, dgtz sre auf dieses wirkliche Bettela'lmoson großmütig. M- Achten und auch diesen Betrag den übrigen „aMen^ Konfksfionen zukommen lassen wird, denen auch dev den - Juden entzogene Subventwnsleil zugedacht -. ist. Di« Redaktion des „Zsido Szemle" nimmt es auf sich, die zurückZc-o.esencn Subventionen im Notfall durch Bei- Uäflc von Juden ..

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