Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 661 (27.11.1920)
- Date
- 1920-11-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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m Seite 4 /Wien, SamsraF Wiener MLorgerrzerr«»A Haß Amerikaner oder irgendeine andere Nation die jetzige Bedürftigkeit von 'Oesterreich für ihr eigenes Interesse cu3nü6en sollten." i f Herr Hosver ist -bekanntlich der.'err mit einer jgcvßzügiger: S.am.mlrmg für 'die notleidenden Kinddr jEurp-as beschäftigt. Er mill i« - einem Monat- 93 Millionen Dollar au-bringen, itrn die Ernährung und die WEeidnng ' haüdsriLansender Binder -wahrend des Winters sicherznstelken. D'es hindert aber den Wiener Nachtlokalreporter nicht, denn edlen Amerikaner Skeine Mchznwersen» ‘ ' \ * GerantifemitischeOesterreichifcheTourrsLeukluS. 'i Man schreibt uns: In der letzten. Zeit mehren sich die Fälle, daß jüdische Nufnahmswerber vom Touristenllub abgelehnt werden^ .Andererseits tvendet sich der Klub an die Ocffentl'.chbeit mit der dringenden Bitte, ihm neue Mitglieder zuzufuhren, um die Vereinsrnittel zu stärken. Auf diesen Appell fallen viele Indien hinein und melden sich in, der Kanzlei des Klubs. Dort werden sie angewiesen, ein Nationale, -insbeson-. dere die Rubrik: Religionsbekenntnis, auszufüllen. Einige Tage später erhalten sie die schriftliche Verständigung, daß „der VerwalLung-ausschuß dem Ansuchen um Aufnahme nicht stattgegeben hat". 7 So widerfuhr es zum Beisp'el vor kurzem einem ungesehenen Wiener Arzt, der -feit Jahren dem Klub üls Mitglied angehört und zur Förderung der Bereinszwecke seine zwölfjährige Tochter anmeldete, daß das Anmeldegesuch des Kindes in der. geschilderten Art abgewiesen wurde. - - < - Offenkundig sind d-e Finanzen des Oesterreich:schen Touristenklub bereits so gestärkt, daß er. sich den Äport gestatten kann, die Jude n sperre einzuführen. Auf diese schamhafte Betätigung..'des prakb'scheu Antisemitismus gibt es für' alle anständigen. Juden, die noch dem Touristenklub angehören, eine einzige Antwort: daß sie den Austritt aus einer Gesellschaft erklären, die offenkundig..unter sich bleiben will. Die Hak'oah (Touristenabteilung) wird alte jüdischen Naturfreunde sicherlich gerne bei sich begrüßen. Munrlionssch mittel en jttos mtfe ea detail. > ' Vor einiger Zeit wurde ein General Pacor Zum Ober« körn Mandanten t-sr ungariicö-österreichische'n G renz schutzwach c ernannt mit Hern Aufträge. daS Schmuggelwesen an fcicfrr Grenze wirksam zu verhindern. Var einigen Wochen n.un erschien eine ungarische Verordnung, welche für einzelne wesrungarische Gemeinden den Rucksackverkehr über die Grenze frö'gibt. „Beci'r Mogdar Ussog", der dieses Entgegen-, kommen verdächtig 'erschien.' entsandte einen Mitarbeiter zur Information nach Wiener-Neustadt. Schon in Wiener-Neustadt konnte der Berichterstatter sejtsiellen, daß es dort allgemein belannr i[i; daß u ni i i o n s s chm u gg e l ein natcr. einträglicher ErivbrüSzweiq brr ‘Bauern geworden, ist., Selbst, die Taren sind bekannt; für jedes Stück Patrone wird auf ungarischer'Seite e i n e K v o n e gezahlt. Am regsten ist der Verkehr in Warnpersdvrs, von wo crne Brücke über die Leitha nach Wimpassrng führt. Den Schmuggel de,argen hier hauptsächlich Bcruernwe'ber. Ter Berichterstatter sah auch tatsächlich cinegon?, eAnZahlvonBäuerrnnein, die unter der Last deL Rucksackes ächzend den Weg ' nach Wimpassing machten. Eine dieser Frauen hat der Berichterstatter auch angesprochcn. Auf die Frage, was sie in diesem Rucksack trage, meinte die Bäuerin: „Sie wissen ja eh, was ich' krage. Es weiß cs ja jeder. Der Rucksack sei wohl schwer, aber die Mühe sei lohnend." Es stellte sich mm heraus, daß eine -solche Bäuerin in' einem fftudfaä ungefähr hundert Kartons P a i r o n c n hinübersobmuggelt und diesen Weg täglich zweibiö dreimal mache. Selbst bei zweimaligem Rucksackfchmuggek nimmt eine solche Bäuerin täglich zweitausend. Kronen ein. Bezeichnend ist bic Bemerkung dcs Blattes, daß auf der österreichischen Seite eine Revision der Rucksäcke last gar nicht erfolgt, während auf der ungarischen Seite die Vorweisung eines selbstverständlich nur an verläßliche Parteien crusgegebeven Erlaubnisscheines genügt, um die Wache zu passieren. Wir muffen die Verantwortung für diese Mitteilung, dem zitierten Blatte überlaffen, erwarten jedoch, daß die Behörden sich dafür interessieren, von wem eigentlich diesex Detmlschmuggel von Munition an Horthy-Nnqarn auf österreichischer Seite organisiert wird. MittcilWM aus dem Publikum. empfehlen sich als Vermählte - - Wiaa,- im November 1920 »08 | RILLA93TE&, Perlen, Gold, Silber,Flatinu. Uhren I ’katt'ft'und Torkaaff 778 'ETTER Botentnrmsir. 23. MorlahilferBtr. 98 maschinen — (rite" Billigste Preise 153 a, Leopold 84«8nksz»L Wien, I., Biberstr. 9 -Telephon Nr. 4073/Vlll Kultusu» iztalare und Baretts vorrätig nnd nach. Muss beim Spezialisten Rudolf Gplösteiu, Schueidermointer, Wien, II., Taboretrasse 64. Gegründet 1863. Telephon 45C29. 781 Praktische Geschenke in RiS- Diltap Splclwarea na Blisn.Z.Bei. TahorstraGs welche an der von uns elngeteüeten Konskribierung bisher nichi teil genommen haben, werden im eigenen In'eresse ersucht, 'dies bis zum 4. Dezemberd. J. nacl'zuholcn, da es sch Um rasches'e Gewinnung von Daten handelt, durch weiche wir in die Lage versetzt werden, festzasteltcn, wie gross die Masse derjenigen ist. we'che nach Polen, Amerika. Palästina und nach anderen Ländern abwandern, wie gering hingegen die Anzahl derjenigen, welche hier* zubleiben beabsichtigen. / S378 Verefnslokal: 11., Schiffamtsgasse 8 Bureausftmden von-9 bi- 2 Uhr TdTn?< sUvU^ Wir polnischen Flüchtlinge danken berzUcbst dem Herrn Rabbiner . Horowitr' aus Krakau sowie Herrn Kupferberg, Vorslebev der rMachsikeh Hadatlr* (Verein zur Lnt-rslülzung und unentgeltliche Ausspeisung armer zugereister Flüchtlinge) für ihre liebenswürdige und'aufopfernde Tätigkeit sowie für Ihren hilfreichen Beistand und Rat in jeder Hinsicht und geloben, es nie im Leben zu vergessen 8997 Pinkas Grßngteln: u Ostes Lublfnskl Israel Schlüssel HaBa^aa?i^HiMiwmBaB»igBga«sg»BgstBeig3 Zionistische B^zirkssektion l e o n o Ids tadt Heute um 7. Uhr abends findet int Saale des Restaurants „König David“, II., Untere Augartenstrasse 8, eine statt T Ä G E S ORDNUNG: »«ö 1. Bericht über den Parteitag, Herr Dr. Otto Abeies; 2. Tätigkeitsbericht der Bezirkssektioh. Herr Gemeinderat' Dr. Leopold Plaschkes; 3. Wahlvorschläge für den Ausschuss der Sektion;. 4*. Herr Otto Lang über: «Die innere Wandlung und die Zukunft des Judentums» Erscheinen aller Mitglieder u. Gesinnungsgenossen ist Pflicht | Ein falscher Assistent Professor Eisbergs und falscher Konzipient Dr. Prest^ux exs. . Aus .Mähr. - O st rau wird uns berichtet: Am 30. November hatte sich in einem hiesigen Hotel ein Frem-, üer-als Dr. Wassel, Arzt aus Wien, Opernring 7, ein-?ogiert und suchte Derbindungen i-n den besten Gesellschaftskreisen. Er erzählte biol von feinen erfolgreichen Operationen an.der Kliwk des Professors Eiselsöerg in Wien, er sei als Stadtarzt nach Neutitschein berufen und die Familie eines Hiesigen Kaufmannes war von dem angeblichen „Assistenten ves Professors Eiselsberg" so entzückt, daß sie nicht wenig dozn beitrug, daß bald im Hotel, wo der angebliche Arzt Logierte, großer Zuspruch von Heilbedürftigen war. „Doktor Wassel" untersuchte Frauen, Kinder, Greise, verabreichte {Bähten und Pillen. Polizerdirektor Lustig ließ sich den »Arzt" vorführcn und schon nach einer kurzen Unterredung gkellie et fest, daß er es mit einem Hochstapler zu tun. habe, -er richtig Otto Faste! heiße. Faffel gebrauchte allerlei AuLislüchte, doch wurde bald festgestellt, daß Fussel wegen Beiruges schon mehrmals vorbestraft, von Beruf.Kellner ist und noch 'im April, d. L. in der Strafanstalt Stein S:rafhajt!verbüßte. Von Stein ging Fasse! rrach Wien, lockte hier einem. WKM gbemen imrfrr i-erJprjtcl nnd wo? wieder einige Monate eingesperrt. Im Wiener Landeö^ßricht lernte er einen. aus-ländischen Offizier kennen, der ihm Unterricht im internationalen Hochstaplertum gab. Faffel fuhr nach -Prag, wo er als Konzipient des Dr. Prcßburgcr in Wien auftrat, wo er in einem Kaffeehause einen jungen Mann kennen lernteder angaib, seinem. Vater 1Q0.W0 Kronen und Schmuck gestohlen zu haben, letzteren habe er in Wien versetzt. .Vom Vater - dieses Mannes erhielt Faffel mehrere tausend Kronen, um den Schmuck auszulösen. Fasset ver-schwanü dann aus Präg. Fasse! wurde dem hiesigen KreiSgerichi eingeliefert. Bausteine für das Deitle Mifche Reich. In be'n letzten Tagen liefen folgende Zeichnurnen,vou Bmrsteinen zu je 20.000 Kronen für den Jüdischen Nationcklsonds. Zentrale für Oesterreich, ein: >Den 69..Baustein zeichnete Herr Henry Bandler, Philadelphia iVereinigte Staaten), anläßlich seiner Wreise aus Oesterreich; den 70. Baustein (vollcrugezahlt) brachte eme anonyme Spende durch Vermittlung der Zio^r. Bezirkssektion Wien III; . Den 71. Baustein zeichnete der Verein (5rez Israel und bestimmte hiefür den Reinertrag des von ihm deranstasteten Festes vom 6. Dezember; den 72. Baustein spendeten Meier und Rosa Le.istyner durch, Vermittlung der Bezirkssektton X/XI. Die Beztrksseltion X/Ll, welche den ersten der drei non ihr bisher, gezeichneten Bausteine volleingezahlt und den zweiten bereits zur größeren Lästte angezahli hat, zeichnetL gleichzeitig den 7 3. Baustein aus den Namen der Z i o n. B e 5 i. r k §-- sektiou X/XI; den 74.. Baustein brachte eins vorläufig anonyme Zeichnung durch Vermittlung der Bezirkskoinmifsion XX; den 75. Baustein zeichnete die Aküdemischr Verbindung Jvria, Wien, IX. Der HijfSnereiu für polnische SLc-aLsnngehöekge!rr Wir» hat in den teli'eu Tqg'u eine' AuL'chuiisilZung abgeholt TT, in welcher iikv die b'Slionge Tu iakeit dos Vu'emes Benchi eiswtet wuide. In cifi i- Linie mm dm alle in Beuachi kommeudru Behörden von cen Zielen und nächsten Vrstrebnnaen i Ui SirrfinrJ milrrrrchtst, T't Zunächst h?.i der valmickisu ßciant?- 27 November 1920 ' Nr. 661 — -... -,—^^- schaff «ntenioinmrne Jnieiveniion ergab eine völlige UeBetcnt« stlmstumg berdben mit den Zwecken und Absichten des Vereines» Die. vom Vereine an diejM o. I i'z e i d i'r e k-t i o n in (Metz, aLkeiandte> Denk'chrfft )wmd^ vo-i der Geiandifchaft wäimÜmS befürivorict. - Es ist zn' erwarten, ' daß ' der Standpunkt - LeS Vereries. ..wie der Irtfmßaftett Zuspitzung der Flilchilingslrage M begegnen sei, volle Billigung der koniv,etenten Jaktoien finden wud. Der Verein Milch st^oluchdemnächst m der Läge ein, das vom jetzigen Landeshauptmann R e u m a u n geiordeiU aucheEche Material über, d n Stand der sftüchtlmgs'rage d«e Orffentlickikeit vo'zülegem Auf Gttiud dieser öuthint,scheu Daten wild n cht nur ein nötiges Maß chlS ganzen Flüchtl'ngSvroblemSgeivonnen. dessen Brdeuiung für drc WohnungS- und EniahiungS» verhaltniffe Wiens meist demagogisch entstellt wird, es wird auch auf Grund desselben dem Verein d e Mönlichkett geboten, «ach einzelnen Richtungen >u helfen. Sn ofent ist die Gewinnung eines möglichst lückenlosen. Pkatttials von großer W-chiigkÄ und es ist deshalb eine Beleikigung' aller polnischer Slaatsangehöriger. an der vom Vereine vorgenommenen Registrierung in'- ih'tvr eigenen Zmercsse gMen.'^^ * SowjetrilßLaud gestaltet die GewerbeausÜbuus. Ans N c v a l w id gemeldeb: ' Die Sowjets haben einen neue« Kurs gegenüber der K 1 e i n in d u st r-i e und dem H a n d« w e r k'emgeschlagen. Es wurde ein Beirhl bei ausgegeben, die llemen ^i'vaiweikstljtlen,: welche in-der . Zeit der National'sierung geschlossin woidcu waren, wieder zu öffnen. Dw Wiedercröffnung > wnd' sidoch von einer speziellen Er^läubn i s, die iür jede Werksiätte separat eitzgehsli weiden muß. - abhängig gemacht, weil die Eowje'd Hörden delürchien, daß sich unter dem Deckiuamel der GcwerbcauSübutig der Schleichhandel breit» machen konme. Z«tsvefin«te EntdeKemge« ttnes englische» Geistlichen. L-ös Illd. Korr.iBur. meldet aus London» Rrvs» rrnl John R o s e o h;. einer. der bekannlesien Ethnologen Englnnds, kehrte unlängst von emtr-last einjährigen For'chungSrerse dmch S ü d'a .t r i k a zurück, 'wo er dre Snien und Gebräuche der-dortigen Stämme siudie. te. Mr. Rcscoe. bw'ks auf Grund . seiner.Fürschungsre ülfate, daß semrt i s ch e Stamme «ntlinq des Nils nach Südasrikr w.indeiten und sieb etwa dort a«-! : 'ässiq machten, wo ietzl die Mus wohnen. -Mr. Roscoe ist überzeugt. daß die Sitten,.' Gelvvbnheiten. Rechie und verschiedene limcÖe Borsckri'ten der von ihm belichten Stämme denen der alte n I u'd e n sehr nähestcheu, er dehanpkct aber zugleich, dag die Ostasrikaner, die in sehr fiübeu Zeilen aus Asten em» gewandert stnd> ganz best mmt nicht von Moses abstammen und - ihre Sitten einschließlich der Beichneioung von rmer viel frühere»^ Epoche als der des Moses datieren. ** Lanrinenkatastrophe am Montblane. Ans Bari § wird aemeld.t: Den Blättern'zufolge seien die höchsten Smtzenxdes Gwttls des Mio nib lanc ein gestürzt, und hatten eine iingedeure Lawme gebildet, die b'8 mm Brcnva» G etfcker aui der italien-schen Seile mederg'Uy Der Lawine, dm- .vor dem 'taliennchm>Dois Pourioud (?) zum Stehen gelangt^ -habe nur Materialschadenangerrchtet. - s * Urania. Heitte, SantStag. ^3 Uhr (G'vßer Saal) - MMlervvriiagj ^'3 Uhr 'tÄürnaal). Grvrg'LÄB'nae^, AüEM -Biui undr'Auhücht. I. — .5 Uhr"(Kleiyer Saal Beethoven-; pklnÄ — 7.Ul,r (G o^er'Sasi^ Johann Strauß. — 7 Ukr sAkademle-»- Theater))'„Mi'nni von'Barnhelm". — V,8 Uhr -Klemer Saal)' Äntosi Ämon» Humoresken. — ^8 Uhr (KlubsaM Heinz Oumt,i R rmlinnW. Harmonielehre und Ton'chublcitermeibode,^VL—' Ukr (Dadiienassd bei ' klaimr Himmel) Pros. Dr. Oswald'. Thomas. S lernbildetkms Iür Awanger, U. s * SponÄen. siiür Jüdische Invalide n n h Ä e i'm k e'h r er B. R. ll s, I. G., XV. ll 10 (bisher X 12E. - bür-Jüdr.ff ch e Blinde I. G., XV.,! '£ lO lb sher si 6940). Kurs füv Keramik. Das Balcistina-Amt macht besonders aus den von dee Wienerberger Ak>iengesell>'chaft eir ch'etm K u r S f ü r K e r a in ijt (Kunst und Fabrikation) an'merk'ätzl^ der am 1. Dezember begmnl und sechs Semester dauert. Diejeyiaeni Jmereffeneen, die geeignete. Bo-bilduntz ^Unierm ttcl ckule odec Bikgerichulel besitzen, mögen sich beim Technischen Neierat des Pilästina-Amtes, l., B a ü ct n m arkt 24, m der Zeit von 9 dis 1 Ubr, zwecks' näherer Jnfounalioneir und Wriierlettung deZ Amnahmsiie'uches emsinden. .* Verhängnisvolle Vergeßlichksit. In einem Straßeub-ihnmg der V? nie ..5" bat am 25. d. M. nachmittag« bei-dev Siidstation - Marmhil^istrasic der Kaußnaiin I. A. K i rchbau m, dee aus Amsterdam fucv We lt und >m Hotel..Bayuscher Hof" in der Tadcstraste wohiiL ene braunlcderne Hgnola'chv mit holländischen Gtldnv'en und 800 tschrcho-slowMchen Kronen, ziisammen X 120.000 wert, vergessen. ® Preistreiberei mit Kimserven. Der Doktor der Nichte Paul Bemfeld. der den Bririrb einer Hmrclsag ntur an-- g m ttet dal und XIX., Döblinger Hanptstrasie 62 wohm, verkau'te de,. Genosienschast des, Bundes der deutsch'w Städte und Märkte O-sierreichs bez-ehüngSweise ihrem Pi okmisie« Ludwig Neck iijjfi XV., Kriemhsidvlatz 7. 45 Kisten h tno Dosen Heungkoi'.serven zum Presse von 15.50 per.Dose, welche er von einem nicht eruierdann Lieferanien bezoaen hatte. Neck ügel, der oleichtzitig auch Buchhalter einer hiesigen Lebenkmittelst'ma ist. lieferte . dicker. Firma drei. Kisten zum Prn'e von X 18.—per Dole, während der Rest in die Piovinz zmn Dosenvrecke von;K 18^0 versendet wmde. Da der Verdacht der Preistreiberei vor«^ liegt, wurde vom Kriegswuckiel amte. gegen , Tr. Beuifrld. und Aeckzügel die Än-eige an die S taatsanwalsichasl erstattet und Nberd'.eS gegen Dr. Bernfeld, der nicht die Berechiigung znm Giosihandel mit Leben'sM'tteln besitzt, die polir'''liche Etrafamis- Handlung eingelenet.. — Der Kaufmann Alfred Herrmann, UL. . Barrchgaffe 17,-- be-og von dkr Grostschlächterer Pseidesteischkonfeivm znm Prelle von 10 bis X 11 ver Stück. Dicke Konserven gab er mm Teile., und, zwar 2.'000 Stück, an den Kau'mann Rudosi Kogler. M.. RudoW>' aasse 4, lür K 11.50 bis X 12 Weiler. Kögler verkau'kr sie um K 17.50.'bis K 18 an den Inhaber der Firma M. KmUee nanienS Armin Schwär;, -IV.. Blechiurmgäffe 28. Den große« Pre-^ausschlag rechtte,t,al er damit, daß.von den Konserven, an--. gedlieh 30°/» minderwertig wa-en. Kneller verkaufte die Ware an Deiackstmsieuie für ll 19,80 wester. Wie in einem Falle sesiaestellt wurde, wurde 'von einem d'eser Kaufleute eine Dose mii ll 22 berechnet. Da offenbar Kettenhandel vmsiegte wurden dis Beteiligten vtzm Kuegswucheramte dev' SiaatsMwalM attgezelLt. .' . . v '■ •m,v™nf * yMsLöillnr« Vsld« — (mitdem Regenbogen) die gÄ» bewährte Taschrnlamvcnbaitcrie. -* Lharmkah-FcisV des Jüdische»r Bttkowinaev Beeeiries irr W>en. De sfeicr findet am 7. Dezember 1. 9. um l/c8 Uhr abends »hi Fesisacke des Hot-l Eominenial, U-, Ta oistrasie 0. statt' Ka-ren von K 10 b'S K SO sind in der Buchhandlung R. L v w i t, 1, Äi o i e n t u r m st r a s; e, und < 'r:i L 2 3 in» i n b tu w, IS* Be? ggosje 25, erhäliück', 9585