Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 661 (27.11.1920)
- Date
- 1920-11-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Bette 2 Wien Samstag Wiener Morgenzeitung Politische^undschau. c Antisem'ten in d-r Klemme. Die deutschnationalen Antisemiten haben die Mordtaten der Horthy-Banditen. als einzige Art, mch Inden mnzngehen, immer bejubelt. Nun ist das eing.etreten, was wir vorausgesagt haben. Die-Bestialität der Blldapester Schandbuben hat, einmal im Schwünge, vor gutdeutschen und gutchristlichen Elementen nicht Halt gemacht. Die «üisemitilche „Deutsche T a g e s z e i t u n g" jammert wie folgt: ..Ein Vertuschen und Verschweigen der " fautöiCtt Noheitscrkte, wie es die christlichsoziaie Presse praktiziert, uracht die Suche nicht besser, wir sind es unseren armen ,zepeinigtsn Volksgenossen im Burgenlande, die treu zu uns stehen, schuldig, d'e volle Wahrheit über die grauenvollen Zustände in Westling^cn zu sagen. Ein Gesinnungsgenosse, der einige Tagender seinen Willen ist Ungarn gewaltsam festgehaltrn wur'r-e — er wurde, trotzdem er sich i.-n Besitz eines Grenzpassierfcheines befand, wegen der bei ihm borgefunbencn Mitgliedskarte des Deuts chnationalen V e r e' n e § für Oesterreich als Spion verhaftet, auf öffentlicher Straße einer Leibesvisitation und einem Verhör unterzogen, dann von einer militärischen Eskorte unter fortwährenden Beschimpfungen und Mißhandlungen aus einem Gefängnis ms andere geschleppt und erst nach einigen Tagen freigelassen — schrieb uni, daß er drüben grauenhafte Dinge sah und hörte und im Gefängnisse mit einer großen Zahl armer Deutschwestungarn, angeblichen Kommunisten, zusammentraf, die Schreckliches zu erleiden hatten. Diele Deutschwestungarn — so schrewr unser Gesinnungsgenosse — werden bei Nacht und Nebel wegen angeblicher Änschlutzfreundlichlert ^us ihren Venen gerissen und ins Gefängnis geworfen. £it dem Gefängnis, in dem unser Gesinnungsfreund süß. wurdest die Eingekerkerten bei jedem Verhör von den magyarischen Offizieren beiüu'lsch verprügelt und gemar- :ertt, um sie zu ^Geständnissen zu. bewegen. Tie Behaudluuq der armen Opfer magyarischer Justiz spottet jeder Beschreibung. .So weit unser Gewährsmann, dessen Angaben volle G'aubwürdigkeit zukommt. Wird unsere christlich», soziale Presse noch weiter den Mut aufbringen. den Mantel der christlichen Nächstenliebe über die magyarischen. Schandtaten zu breiten?" . ' r Und wir fragen: Werden die „Tageszeitung" und ihre Gesinnungsgenossen auch weiterhin jede an Juden begangene Schandtat lobpreisen oder werden sie aus der schmerzlichen Erfahrung die entsprechende Lehre ^ehen? Die H?lle in der Ahrains. Unter diesem Titel veröffentlicht „Jenifh Ehrcn'r^" den Bericht einer vertrauenswürdigen jüdischen sf-r - sörrlichkcit, welcher es geglückt ist. vor esnicchr Zeit cnglisch'N Boden zu -betreten. Der Be ich -2 stat e'.'inert einen über ein Jahr alten B'richt des Noten K 2' e) von Kiew über die PogroM'chreck.n, welcher' e'n grauenhaftes Bild einer bi;h.-r noch nicht dagewcse e r Ausrottung eines Volkes enthüllt. Dir s's Martyrium vollzieht sich aber gün-lich unbemerkt von der großen Wc-lt, da die ukrainischen Juben völlig von der großen Welt Europas abgrsprr.t sei n. - Allein die Fäl.e. in denen während der Wyti zwei Jahre Inden auf der Eisenbahn oder ans der Landstraße ermordet worden sind, gehen in die Ta us ende. Im Oktober 1919 der? ts'waren die Zustände in manchen Gebiet-:» so furchtbar, daß die nichts jüdische B'völ erung durch die „Union zur Wi-.der-- belrbung Nußlan'.s" anDen i k i n ein Pro!-.sLtelezramm sandte. Seit 1917 ist in etwa 600 Orten der Ukraine die jüdische Bevölkerung bis auf den letzten Mann nieder-- . gemacht worden, man hat in ihnen buchstäblich keinen Juden lohen la«son! Boroils 1919 konnten nicht weni so' als 160.000 Tete und Verwun'.e:e festgestellt nee' r; diese Zahl hat sich inzwischen vervielfacht. Die Zahl der geschän'oelen Frauen und Mädchen geht in die - Tausonde, die Waisenkinder füllen alle Strafen. Der Verfasser erklärt e'n- Jntervc rtt.'N. , 2. Groß? Mächte als das -ein i] möglich: Mittel einer Hi-fe.-FertS^.; müßte unter Aufsicht des Völkerbundes eine unpolitische jüdische Organisation für Selbstschutz gefch--ffen werbest, wie im Jahre 1919. die,Stadtverwaltung Odessa eine jüdische Setbstw.hr gegründet habe, d e vieles zum . Schutze der Stadt heigetragon habe. Dre Ukrainer hoffen auf e « selbständiges Ostaalizj-:«. Warfchom. 26. November. (Tel.-Komp.) „Nzcczpospolita" meldet: Aus Wien wird berichtet, daß Dr. Petruszewicz und Dr. K st Lewickij nach Genf abgereist sind, um dort die Neutralisierung Ostgalizicns zu erwirken. ^Zn den ukrainische Kreisen in Wien herrscht die Uoberzeugnng. die Alliie e1 werben eine definitive Angliederung Ostgali'iens an Pole:i nicht zulassen. Im französischen Ministerium des Aeußern soll man Dr. Petruszewicz erklirrt haben, die vstgali-ische Frage werde bei der endgültigen Lösung des cst-uripilischen Problems erledigt werten. D e gegenwärtige polnische Verwaltung in Ostgali^ien sei nur provisorisch. Auf Bemerken Petruszewicz', daß dieses Provisorium noch sehr lange dauern könne, erwiderte man im frau ö,i,chen Ausw'irtigen Ambo, daß zur Vermeidung desson das Statut für Ostzalist-m goschaffen würde. Falls diefos Statut für die Ukrainer unannehmbar sei. so mözen sie ihre Gegenvorschläge machen- Als Antwort darauf haben die ukrainischen Kreise in Wien das P.stulat der Schaffung eines selbständigen ostgali^ischon Staates ausgestellt. Dr. P'tru« s'ee'e' hat in derselben Ang>'l:genl;rit noch mit . ei russischen touZrvalwen Kreisen, unter audore.n mit Leygues bei Lloyd George. Son Jojf, 26, November. (Funkspruch.) Der franVöstiche Mini'terprrstdsnt LeygueS ist in London nn.gelrömmen und hatte heute Sie erste Besprechung mit dem englischen Premier.. Revision des Friederis- Vertrages von Sevres. Mailand, 26, November. (Tel.-Komp.) Dem „Corrrere della Seraf zufolge ist es nicht ausgeschlossen, das; anläßlich der intcrassiierten Ministerkonserenz in London an, Vertrag von Sevrcs territoriale Aendernngen vorgenoinmen werden. Der „Corriere della Sera" schreibt, daß sich Franrxeich und England zweifellos veranlaßt sehen, ans versch'rcdeucn Gründen ihr Aktions- Programm im Orient zu revidieren. Auch Italien ist für eine Revision des Vertrages mit der Türkei, die jedoch ohne Vergewaltigungen und Intrigen vorgeiwmmen werden müsse. Italien wünscht auch, daß bei den neuen Verhandlungen jeder Nachegcist gegen Griechenland ausgeschlossen werden müsse und der neue Vertrag sich keinesfalls gegen König Konstantin und seine Untertanen richten dürfe. yM. imum .UEUirli»jmpwu mwni nmwimsmn Baron Giers konferiert, der ihm folgendes erklärte: Die ^russisch m Konservativen stehen auf dem Standpunkts der Änglicherung. OstTaliziens an Rußland. Wenn dies zustande. käme. würoefOstLallzion eine woügefe rd-s Autonomie erhallen. ' . ' . Grs der Grenz » Pakäft'nas. „New Aopk^ Tribun:", eines der angesehens's: rspublikanischen Organe,,veröffentlichte voI einigen Tagen ein'n Leitartikel über dse., Grenzfragen iv Palästina. Es stellt f:st, daß die Qüell-m des Jordan und seiner Nebenflüsse initHem Litani unter der gleichen Flag t vereinigt sein müßten. Der Sykes Picot-Berlrag müsse -aufgegelien. werden, um Palcistina vernünftige Greu -e, zu s'chern. „Der Erfolg des. palästinensischen. Experimenies", fährt das Blatt, fort, „würbe sonst 'gefährdet werden.und dad Werk des jüdischen Idealismus verkrüppelt oder gün-lich zerstört. Die franiö,ische Diplomatie ist manchmal getadelt worden, weil sie sich als zu harin.'ickig er:oi:sen hat. wenn es sich^ um französische Han.elSintere,sen hanoeit. Aber ei ist nicht anzunehn s \. daß das fr. n ö,ische AußMmintstertum Lust hat. dics.m Tadel dadurch n ue Berechtgunz zu geben, daß rs Palüst'na verstümmelt^" Die pskni che Nsgi rungskrise. Die PorreksttverLrele? für Las Regierungsprogramm. Warfch'tt. 26. November. (Poln. Tel.-Agent.) Im Ministerralspräsidinm fand gestern abends eine 'Konferenz von Vertretern aller Parteien statt, d'e an der Bildung des'g.'geuwärtigeu Kabüretts teilgeuommen hatten mit Aufnahme Le: nationalen Volk-:partei, die sich von der Negierung'zurückgezogen hat. Minister- Präsiden: Witos legte das allgemeine Programm der Regierun; dar, das' Vizepräsident Da fzyn ski ergänzte. N ch Abgabe von EU ärungen der Vertreter I rr ver,chi:den.u Parteien wurde fest, 2 eilt, daß die vertret n:n Parteien auch w-U.erhin rer L e iernng Vertrauen entgegcnbring-.'N. eine Krise als nicht ls .ränd-rt i betrachten uno das von der Negierung dargelegie Programm r n whmrn. Minist-erprä,ident Witos erk ürte, daß die B:rleL:»ng der von Fachmännern - ge,leite.-e i Portefeuilles' im Ein -eruehmeu mit den an.der N.'^ s nug teilN'hrnendcn Pa.v-ien erfolgen ire.ßr, ZnLmrd. i Wiener Landtag. Ropsmber.. In .der gestrigen Sitzung rrscrierte Dr. Dan neber g über besondere.Bestimmungen für tzie Geschäfts« ordnnng des Gen.einderaws als Landtag für Wien und sag:, die GeschästsürdHung des^Geme'uide.ates habe auch für die.Sitzungen. bei Gemeinbe.ares als Landtag mir cntiprrchenben Aüäü1e.u.;g n s ine G: tnng. , Dr. Kienböck bcautrazt, daß über Vorschlag des ^räu. eu.'en o-öer von zehn Mitgliedern eine in dcrse.ben Sitzung eEigeb'achte Anfrage an den LandeghLUptmann oder an die Laudesregirrung mündl ch b grü de . wer den und darüber, i re Debatte abg jüyrt werden kann. Wel.ers beantragt er, daß auch Dringlichkett.zantriige in die Grjchi'.stsordnung des Gemeinde-- ra.es oder Landtags zügr'la»:» 'werden. Berman.n bean.ragt, daß ähnlich, wie in der Gefchäftsordnung des Nativ: alrates,. am Schlüsse der Sitzung des Gemeittderaies als Landtag der Präsident Tag. S unde und Tagesordnung der nächsten S'tzung verkünden könne. Wei.ers baniragt er, das; der Landtag nach außen nur durch seinen Präsidenten verkehren könne. Bei der Abstimmung wird der erstere Antrag Dr. Kienböcks nach einem Vo'schlag des Referenien der Verfajsui'.gskümmiss'on zugew'.esen, die Anträge Bern:ann und der zwei e Antrag Dr. Kienböcks sowie die Anträge des Nefe enten angenommen. Hicranf werden Dr. Danncberg zum Prä,identen, Heinrich Schmitz (christlicksoz'al). znm zwei en und Johann Scho r sch /.um dri.tLn Peüsidenteir des Laiidtags getvählt. 27. Novemder LV20 Nr. 861 Als Vertreter der Stadt Wien in den Vundesraj wurden gewählt: Bürgermeister. N.e u metin U,. Dize. bürgern:: ist er Emmerling, Dr.- K i e nb o ck (christ lrchföz.), B r e i t n e r, B r eue r (christlichsoz.), S p e i. s e r, Dr. Lndo H ü r t ma n n?Gcneralsekretäri:r<Dokto, Pichl (christlichsiz.), La::Le§amtsrak Ararlz'i H ezm a t c (christftchsoz.), Gemeinderat Rudolf Müller,.- Land, tagsabgoordneter Max &Iet<h Md 'Gecheinderä^!' Marie B o ck. :.;i; .. . Hierauf wurde die Sitzuyg geschlossen, Sesterreich im VSlhetbttWi » Nach Grn'erMittel'ungen bestanden'bei bersch'r^enen Staaten des Völkerbundes Bedenken ge >r: öie Ausnahme Oesterreichs; diese Einwände, die eirs seits aus Zweifeln an. ver LebenßWigW .Ocsterreichs, ande e.srits aus Zweifeln an ttr Aufrichtigkeit seines. Bekenntniif-s zu den Verpflichtungen des Friedensvertrages s itstandsn, schein.'» nun abzuklingen. -Die Aufnahme Oesterreichs, dürfte tatsächl'ch erfolge«. Die Wirkung dieses Ve.jchlusf'Ss. kann sich,.naturgemäß nicht sofort äußern. Oesterreich Erhält das Zugeständnis der Gleichwertigkeit und dadurch die Möglichkeit, seine Beschwerden und Wünsche hem Völlerbundforum sofort und direkt zu mürchlicher Pe'rhaudlung vorzutragen. ES ist in der Lage, bti'allen internationalen .Beschlüssen Rücksicht auf seine Valuta und auf.se'n'N wirtschaftspolitischen Rückstand zu erlangen. Natürlich ergibt sich hieraus auch die.Gelegenheit, jeweils O> sterrcichs Haltung znmi Fxi..'densvertrag zu überprüfen und ein Gutachten des Völkerbundes zu erzielen. Dies gilt insbesondere für die Fragra des Lebens der Mino.ritäwn, für die Angelr.^ rheiten, die sich aus der Auslegung der Staatsbürgerschafts-' und Optionsvorfchriften und für die eigentumsrechtlichen Ansprüche fremder Bürger ergebru. Empfang der Pressevertreter beim Bundeskanzler. Einer Gnlatuna des Bunee-tkanzlers Dr. M a y r folgend, erschienen gestein ncchnutraaS bte Vcrucrer der Tagespresse mden Raumen dcS Bund sianzlcrimtes zu e-ner Besprechung. In einer lürgeren Ansprache e\flaite Bundeskanzler Do'tor M a y r bcziigl ch des Verhälmiffes zur Presse, daß die gegen« wäuige Regie,ung am dem Stanrpunkte der vollsten Loyalual siede und will keine N chiung bevorzugen oder benachteiligen. Mit Niickächt aui die Schwierigkeucn» un> er denen wir leben; mit Rlickstchi--daraus, daß sich in den n ä ch st e n M o« n a t e n im wcdeutlichen das S ch , ck s a l dieses Staats« meienS nach .der Richtung entscheiden wird, ob wir überhaupt exlstieiev lvnnen oder picht, bitte ich Sit bei Ihr» Tiiügkclt auf die Erfotdernisie der aUtienbl-ckirchen Gegenwart bedacht zu sem, scltzstye,stündlich bei aller Fre heil der Kritik, an der Sie n em rnd beh'.udein wird und die vor allem d e Negierung nicht leb ndei n m chre. Ich bitte Sie. die Regierung fo?roeit als möglich trotz alledem, was Sie an ihr auszuseyen haben und aiismictzen Halen wndey, zu unterstiitzen, soweit es die-gegen« warirge Not erfordiru Der öslerreichifchs Gesandte beim serbische« Re enten. Deltzrad, 23. Ncv-cmber. Der Thronsol^r-Regent Prinz Alexander hat heute nachmittags den österreichischen Geschäftsträger Logationsrat Hoffinger in längerer Privataudienz empfangen. Steiermärkischer Landtag. Graz.?6 November. In der h-'Me abends unter deuj Borstve des LmresbäuvimanneS Dr. Rimelen a gehaüencn zweiten Sipnng des neuiewirlillen steeimärli'chen Lunttages wurden zunächst die Wablcn für den BundeSrat vyrgenomincn. Die Dezemberbe^üge her Stantsan^ettegien. In den letzten Tagen verbreitete sich die Nachricht, dah am 1. Dezember nur jene Bezüge zur Anweisung yelar.gl.n sollen, welche am 1. Novcnrbec auSgcfolgt wurden. Diese Ge« rächte lösten angesichts der bevorstchenden -Weihnachtsfeier« tage weitgehende Beunruhigung aus. Nachfragen bei den zuständigen NechnungSabteilungen ergaben, daß für den..i-, -De« zember tatsächlich nur die bisher,gen Bezüge und auch von .diesen nur ein 2; eil zur Auszabtung angewiesen ist > Eine Abordrruna des Bundes oer öifentirchen Ange>,.aten > unterbreitete geitern un H-Ulanzmiwüecium die Forderung nach schiemiiger Nackqabrung der Differenz auf die vnllen Bezüge. Die Abordnung erhielt dre Mitteilung, dasVFluauz«; Ministerium sei bestrebt, die Auszahlung möglichst zu ve« schleunigen, und werde alle Maßnahmen treffen» darnrt ::e Staatsangestellten noch vor den Weihnachtsfeiertagen.,in den Besitz des RestteilcS ihrer Bezüge gelangen. Die Vertreter deS Bundes der öffentlichen Angestellten ibetonten .Nachdruck«! lichst daß die Klüsugm^chung der Nestbezüge. längstens a:a 15.-Dezember erfolgen müsse. r« Budapeft. Budapest, 26. November. (Korr.-Vur.) Der öfter« reichlsche Bundesminister Heinl stattete heute vor« mittags dem Minister des Aeußern Grasen Ciaky einen Besuch ab, wobei das Programm für die weiteren Verhandlungen festgestellt wurde. AbendS hatte Bundesminister Heinl eine Bespre« chung mit dem Ministerpräsidenten Grafen T e l e k i und dem Handelsminister R u b i n c E. Morgen vormittags i findet unter Vorsitz des Grafen Teleki eine gemeinsante! Beratung statt.