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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-25 · Heft 659 (25.11.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 659 (25.11.1920)
Date
1920-11-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 659 Wien» Donnerstag Die Ernährung. Der Marktbericht. Die Nachfrage war gestern auf allen Marktgebieten kehr genug. An F l e i f dj herr'ch'e w e gewöhnlich in der letz'en Zeit feilt Ma gel- Die Pre se si d uuvrräi dert hoch bei ein clnen Deikall'ständen wurde sogar der Ver uch gemacht, die Preise noch weiter m die Höhe zu schiauben. Auf den Grünwarenmärkte« war das Angebot in Gärtnerg' miise nur sehr ger'ng und reichte nur deshalb aus. weil die Nachfrage sehr schwach war. Die Preislage hat sich nicht geändert. Die Aepfelzufahren haden sich etwas gebt sicrt. ^_ Fleifchabgabe in Wien in der Woche vom 28. d. M. bis zum 1. Dezember 1920. In der kommenden Abgabewoche gelangt in Wien wiederum Rum Teil frisches,' zmn Teil G'r eriindsiesich, und -war zu den Piei'en der bllgm Woclie zm Abgabe. Es rrhalicn alle Haushaltungen 10 dk» »ei Kopf zum Pi ei e von l( t-O für 1 kg Bordeies, K 54 iilr 1 kg Hinteres und K 60 iür 1 kg Brarensiejsch. An i--ne Haushaltungen, die bei Jlckschlmuern rayonierr sind, deren Fami' llenname oder Fi>ma mit dem Anfangsbuchstaben W imsoweit sie nicht tit der Vorwoche mit Frischfleisch beliclerl wurden) bis H llchteie nur mm Teile) beginnt, wird frisches, an die übrigen Gefuerrindfleiich abgegeben. Der Verkauf erfolgt argen Alnr nnung der mii Nummer 24 bezeichnelen Abschnitte des RmdflrischeinkausscheiueS. ' DktobersZuckerauSgabe. Die Aufgabe des Oktober» mckers erfolgt an die rahon mm Kunden bet ihren Zuck-mbgabr» stellen gegen Abnennnng d-s Abschnittes 16 des amilichen Ein» kaufichecnes (weifl, grün, blau, braun). Bühne und Kunst. Zur Preiserhöhung in den Staatstheatern. (Sin Vorschlag.) Die Erhöhung der Kartenpreise in den Staatstheatcrn ist bereits in Kraft getreten. Die Tl.eiberkarten für Staatsoper und Burgtheater sind gegenwärtig derart hoch, daß die beiden Theater tatsächlich nur von sehr reichen Leuten besucht werden könne i. Ein Beispiel: Im Burgtheater kostet ein Sitz auf der vierten Galerie in der ersten Rei',s bei erhöhten Preisen 60 Kronen, in der Staatsoper gar 130 Kronen. Bei erhöhten Preisen kostet der schlechtest e Sitz in der Staatsoper 120 Kronen. Nun ist zu erwägen, daß fast sämtliche Vorstellungen zu erhöhten Preisen gegeben werden, sose-ns nicht gar die erschrecklichen „besonderen Preise" 92 *11. Aber auch die seltenen Vorstellungen zu gewöhnlichen Pre'sen sind unglaublich teuer. Es wird fortab das knnstliebhabcnd-e Publikum des Mittel- und A^beiterstandes, in^c,'andere der Stand der Beamten, Angrhöri e i freier Berufe, Lehrer und Professoren, auf den Besuch ier Staatstheater verzichten mi'.ssen. Nun ist gerade in den letzten Tagen mitgeteilt worden, daß die Luxussteuer, welche die verschiedenartigen Unterhaltungsstätteu der Kricg?ge r.im e: und sonstigen neuen Reichen, wie Kabaretts, Tanzlokale und Nachtcafss, zu entrichten haben, erstaunlich hohe Summen abwerfen. Einzelne dieser Und; haltnngsftältcrt. auf deren Besuch das ehemalige Stammpublikum der Staa.tstheater gewiß keinen Anspruch erhebt, l's'ern an Luxussteuer täglich 12.000 Kronen und mehr ab. Neue derartige Nachtlokale schießen wie Pile allstem Boden, sind alle überfüllt, und mit Rücksicht auf die Einkünfte an Steuern wird eine Hinausschiebung der Sperrstunde angekündigt. , . <Lv richtig es ist, daß die Staatstheater zur teilweisen Deckung ihrer Auslagen bi« Preise e'höhen mufjlcit, so wäre es Pflicht .des Staates, auch dem Mittelstände und den Arbeitern den Besuch der Staatsthea er zu ermöglichen. - Diese Möglichkeit ist gegeben, nein ein entsprechender Prozentsatz der Luxusste:se aus Nachtlokalen dazu verwendet wird, uffr -eine Anzahl von Vorstellungen in der Staatsoper und im Vurgtheater zu erschwinglichen Preisen anzusetzen. Diese Vorstellungen müften , den Fachorganisationeu der öffentlichen und Privatbeamten, der Lehrer und Angehörigen freier Berufe reseevieet bleiben. Dann könnten auch die mit Subventionen der Gemeinde Wien veranstalteten Arbeitervorstellungen zahlreicher Zein. Unser Vorschlag geht'also dahin, daß ein Teil der über alles Er warten hohen Luxussteuer, weck che die Nachtlokale in stets steigenden Ziffern ab werfen,- für die Veranstaltung genügend zahlreicher Vorstellungen zu wirkli-Ä) billigen Preisen verwendet werden. Aus Theatern. Im Burgtheater geht morgen ftnitoß?,n großen Prff-ru ,.E i n G! a s W a s s e r" in ^zme. Au aug 7 Uhr. — Die 'ür Samstag den 27. d. M. angekiindlgte Vorstellung l„Amibury" wurde wegen E kr mkung der^Frart Mutzen abbändert. Es pcliuiflt „Dies i r a s", eine Tragödie von Anton Wlldgans zur Anfsü rung Anfang 7 Uhr. — D e nächste A>.fjührnng von „B u u b u r y" findet Dienstag den 80. d- M. stall In der Staatsoper gelangt. morgcn. Fretaa. ,,?>{ I <; s> 1 c: 1 0" uiv Äussührimg. EU) fite Preiie. Gilda — Frau E ii b vom Siadltbeatcr m Zürich, g-iigoletto — Herr Iirnc A 1 d 011 vom Lmidesthcater in Karlsruhe, als Gäste. Anfang >~LZ ÜLs-.. SZHettev Morgenzeitung BANKHAUS M. ROHATYN Wien, I.» Maria Theresienslrasse 10 Telephon 20*3-63 ■nrm'wwiwuiaii n—nw—)jniniiin')i wnwnuioiininiiirw iniifmiir ir"m im um —mitt In der V 0 l k S 0 v e r geht heute, Donnerstag unter Leitung von. Kavcllmeister Strmich >,A t b a" m Szene Die Titelrolle singt Fräulein Nintzarr. die Amneris Frau Attler. D-e übr gen Rollen find mit Fräule-n Huber und den Herren Rntershrim als Gast, Lüzer, Brand, Markowsky und Beer besetzt. DieWanderbühnedesBolksbildungsa m t e s führt nioraen Freitag den 28. d. M-, 7 Uhr, im Großen Saale der Urania Ernst von Wiloenbiuchs vieratriaes Schauspiel »Die Haubenlerche" zum ersten Male auf. Zu Ehren des nach sechsjähriger Kriegsgefangenschaft in Sibirien hcimgekrhrten Wiener Komponisten Ludwig G r u b e r findet am 11. D zember uackmluags '/«S Uhr rm Theater an der Wien ene große Konzerimaiince stait. Zahlt ickie erste Künstler haben ihre Mitwnkung zuoesagi. Das ausführliche Programm wird später verlambart. Emtrutskartcu au den Kasten des Theaters an der Wren und rst allen Theaterkartenbureaus und größrren Musikali nhaNdlujigen.' Sport. Ein englischer Trainer für die Hakoah. Der Lpoitklub Hakoah unterhandelt mit einem englischen. T ainer; die Verhaydbrngen stehen unminrlbgr. vor dein Abschluß. Es handelt sich um den berühmten MlNeUäuser der Blackburn f'overs, P:rch Smith, der den mcksten Sooninterestentcu noch vom. letzten Gastspiel der ,Rovers* in Wien in Erinnerung sein dürste Pe cy Smith köpf lte damals acgen den W. A F. nicht wcn'ger als fünf Tore sämtliche nach Eckstößen. Er dürfte am 1. Jänner 1921 fein Engagement amretcn. Zum tzalroah—F. A. E.-Spiel. Das lonuräglge Meisterschaslsspiel oer Hakoah gegen dm F. A. C. dürfte im Fu^ballverbande noch ein Nachipicl daben. da nach Auslage einwan^rcier Zeugen m der Mannickast der Floridsoorser ein suspendierter Spi ler tiüig gewesen sem soll. Sine solche Regelverletzung würde den Punkteveckust nach sich ziehen und das Spiel würde für die Hakoah als Sieg gebucht werden. __ Kadima—Anitas 1:1 (0:0). Dein MeisterschastZspiele der zwei lüdischcn Vereine wurde großes Jnlcreile -enrgegengcbracht. . Trotz des frühzeitigen Beginnes (12 Uhr mittags haben sich viele Zuschauer aut dem Flondsüorfer Viktoria-Sport- Platze cmgcirmdrn. Das Spiel wurde belderseils aufgeregt gesvielt, demzuwlge be onders von der KädiMä lehr viele Torchäncen vergeben wurden. Die erste Halbzeit zeigte eine leichte Ueberiegenhett der Kadima, verlief aber trotzdem torlos. Rach Seitenwechsel wurde der Rechtsarlämstürmer der Kad ma (Meisel' rm Strafraum regelwidrig zu'Fall gebracht, den darauf-öifttetten Elstr schoß Lnngberg unbalthar ein. Von dieser Zeit an nt das Sp el offen. 'Nach Wechsel00sten Angriffcn sendet Goldberger JMitittaö) eilten weiten Ball auf das gegnerische Tor. dm der Torman der Kadima von der Hand ms Goal gletten ließ. Schitdsrichier Kendler sehr gut. Sportverein Arsten-Hasmorrea 3:0 <3:v). Athen konnte einen sicheren Sieg ernnaen. Hasmonea spiel'c änßeist cer-ahren. Lei den Sffgern waren Singer. Grozureh 1 und Rijchrrnch gut. HaSmonea UI gegen Athen 111 2:1. Jüdischer Sportverein AchDuth—Gideon 2:1 (1:0). Die aufop>ein0 spielende AchdrUst-Mannsch rft konnte das -Sprcl gegen die körpeilich stark übcrlegeffen Gegner kn-ipP gewinneu. Torschützen Sucan, Blum, 11. Gut ber den Siegern Panncr. Günsberg, ber den'Unkerlegeneir Hirsch und Kästner tl. Schiedrichler Kästner sehr parierrsch. R.strven 12:3 für Ächduth. Neumann, der rm Svi le gegen F. A. C. - Reserven ernstlich Verl vt wurde, bcfindck sich brrens ans d^m Wege der Bcsierung, da sich seine Verletzung glücklichcrwei'e n chr als Bruch, sondern nur als chivcre Kontusion e: wiesen hat.. Nc'umann dürfte in emigen Wochen bereits wieder seine sportliche Tätigkeit äufnehmen tonnen. Hakoah-Schülecmannfchaft. Diese Woche kein Training« Frcitaa. 7 Uhr, MannschaflSarttstellung >m Klnbheim. Akademische Sportabteilurrg Iuvaea. Heute. Donnerstag. l/J> Uhr, wichtige Vollversammlung rm Verbandsheim. IX., Türkcnstraßc 9. Alle Muglieder werden aMgcfordcri, zu dieser V ri'ammlrmg pünktlich zu erscheinen. . Jüdischer AthletiKKluK Samstag den. 2.7. d. M.. 7 Uhr abends, rm TurNlokal, XVif., Rötzerpaffe st/U, ric erste ordentliche Generalversammlung. Gäste svilliönnneu. — Somrtäg MeisterschastSsptel gcgnr-Sndmark 10om Strumplatz- H. Um* klerdelokal Pinkerts Gasthaus. Xfü., Breltenfeerstraße 64. Sp-el-- begmn 11 Uhr. Erreichbar mit dem Itter Wagen Jüdischer Sportverein dAchdutst. Samstag den 27. di. M-, -2 Uhr nachmittags, wichtige Mitglledervrrsammluug im Veremslokal, U., Obere Donaustraße'65/4. GerLchtssKaL. Nach dem Vorbttde eines Schnndstlms. Der 27iäl,rige Chausf.u'.' Johann B r a ck und de^ Slsabrige Schlosser Christian Hosniaun bemächtigten sich eines in der Aimplingerstraße siehenden Kraitwagcns, snstren in diesem zum Postsparkassen-mi'. über sielen dort emen Kassier und entrissen .hm ferne Ta'che, m der sich K 70X00 beianden. Beide wurden gestern vom Schöffengericht zu je e i n e m I a h r e s ch w c r e n K e r k e r s Peru-teilt. Preiswerte Artikel bieten Sie be - >en i’» :;r. v.rtm :i:i. Die Kiuulcn. die b e .^c'.vinueii. banitu öfters bei Ihnen auch andere Artikel 25. November 1929 Sette ür r - -- - - ' - ....— |p. Der Volkswirt. Eine Krone 1.95 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich: J die östcrrelchtschc Krone . . . 155 ( 2.— am 28. Novembttf die vsterr. gestempelte Krone . » 1.40 ( 1.40 am 28. NovrMbet^- die tschechische Krone ♦ . 810 ( 8.25 attt-28. November) die Mark .......... S80 1010 am 28. November) Agram 5.— S.-4 am 23 Novembers Bukarest .. 945 9.30 am 23 November)! Budapest ...... 1-40 ( 1.40 am 23 November) Karschan .......... 1.50 ( 1.50 am 23. November) Die italienische SüÄVahA-AnnuiLLt, die PrioritLre und der österreichische Staat*) Von I. Haqmann. sSchluß.) Kommt es zu einer Verständigung zwischen der Ltalieitr* scheu Negierung und den französischen.PrioritäreU in, dem Umfang, daß diese aus dev italienischen Annuität befriedigt werden, während derjenige Teil, welcher ans bis öfter- > reichlichen Obligationäre entfällt, von der italienischen 9le* gierung zurückgehalten wird, so ändert sich die Rechnung zugunsten der österreichischen Psandgläubiger vollständig, und zwar dergestalt, baß diese mit ihren Forderungen zur Gänze, rurd zwar mit 325 Goldsrancs, befriedigt werden können (siehe folgende Aufstellung): Nach, dem Samerungsübereinkömmen der Südbahn vom 29. Novembör 1915 .sind die Zprozerrtigen Obligationen zur Hälfte äüf die italienische Annuität und die andere Hälfte auf das Netz der Südbahn pfandrechtlich sichergestellt. Don den 3prozeirtigen Obligationen bcsrirden sich zirka 80 Prozent in Frankreich wr£ in der Schweiz. : i Wre unter Passiva ausgewiesen, beträgt bcc. Umbmf der Zeigen Obligationen ... . 1131.000 ööo.-^. davon rst dre Hälfte per'... 565,500,000,—. auf die italienische Annuität sichergestellt. 80°/«ige Zahlung der > italienischen Regierung, an die französischen und Schweizer Priyritäre 445,240.000 — Es würde sich ionach die Schuld der Südbahn an die Besitzer 3°/c»iger Obligationen um. . 445.240.000.—' M. ......... ... . 685,760.000.— und die gesamte Obligationsschuld von . . . 1387,022.000.—< aus.. 921,781.000,— verringern. Demgegenüber stünden die oben ausgewiesenen Aktiven von ......... 965,908.000.-''° so daß d e Obligationäre gänzlich aedeckt wären. l Nach diesem Stande der Dinge würde allerdings für ' die Nktiönäre nicht viel übrigbleiben. Diese müßten, sich gegen den österreichischen Staat regressieren. Das Kapitalsrecht der Aktie ist/eben kein Fordetungsrecht, wie cs dös Kapitalsrecht : der Obligation darstellt (siehe „Das Recht des Coupons."-von Dr. Schreiber). - . . ■ . ■ | Es frägt sich jetzt nur noch, ob die oben ausgewiesenen. Aktiven auch tatsächlich diesen Wert in Gold .repräsentieren. Diese Frage kann entschieden bejaht werden. - Die Baukosten der Südbahn stehen noch mit den Ziffern der -Sechzigerjahre zu Buch. Eine Gegenüberstellung ber Preise v-om Jahre 1860 und dem Jahre 19^3 läßt uns begreifen, welchen ungeheuren Mehrwert in Gold das Bahnnetz der Südbahn gegenüber den. Bilanzzisfern tatsächlich hat. Erämihol. prrma.per Feümeier: 1860^5.—,iai3 K100 —. Normal Eichenschwelle 2.50 ru 15/25 cm, per Stück: 1860 K 1.20, 1913 l< 6.—, Taglohn bei Erdarbeitern: 1860 K 1.50, 1913 K g.—. Preise für die Grund ab!oiungen per Ouadratmeter: 1860 0.40, 1913 K 5.- bis K 10.—. Der Fahr park der Südbahn samt Inventar steht mit' zirka K 180,000.000 zu -Buch. Dre Südbahn besitzt - 1110 Lokomotiven . » . . . . . » . ... 75/00000,-^! 2300 Personenwagen ... . 40,000.000,— 18.000 Lastwagen .-. .... . . * . . 180000.000.'— Zusammen. . . . . 295,000.000.— ohne Inventar.. ,- l 5Dte Abschreibungen der Südbahn von 144 Millionen Kronen, stellen sich sonach als stille Reserven dar. Wenn- Europa wieder crumai' geregelte Goldwährung haben wird, so.wird die, Sridbahn, auch nicht um den ddppeltön Betrag, mit beitt Jie zu Buche steht, gebaut werden, können, weil der Preisabbau auf bckr Vorkriegsstand sich nicht wirä' bewirkest lassen. In. Aiuerika, dessen Valuta zirka 30' Prozent über der Ggldparijät notiert, kostet^ heute eine Eichenschwelle 2 bis 2,5, Dollar gegen. 70 bis 80 Cent vor dem' Kriege. - - ' - Bei einer, Einlösung der Südbahn durch die vier Staatsgebiete Oesterreich, Jugos.awren,. Italien und Ungarn würde auf das österreichische Netz inklusive Fahrpark und Inventar ein Betrag* von. zirka $50 Millionen Kronen in Gold enstfallen. Die österreichische Regierung hat heute die beste Gelegenheit, die österreichischrn Strecken der Südbahn um.etwa: ein Fünfzehntel dieses yetrages ° zm,Erwerbest, wenn sie bet. dem heutigen Kurse ber Stidbahn-Obligatiorcen von zirka 1400 Krvicen ungefähr. 1/150.000 Stirck rm, Gesamtbetrags von 1.700,000.000 Papicrkronen aufkaufen würde. Als Kaufbetrag würde die österreichische Regrerungl statt 350 Millionen Kronen in Gold 1,150.000 Stück Lprozentige Obligationen ü '325 Francs, das , sind 373,750.000 Francs der Südbahn einhändigen. Ein b r i l l a n t e r e s G e s ch ä f t für den österreichischen Staat. kann es g r> r nicht geben, denn er würde für 4 Kronen 80 Heller ür Papier eine Goldkrone in Form von Bahnwerten erhaltert und würde sonach — da heute 1.700,000.000 Papierkronen einen Goldwert von zirka 30 Millionen haben — bei drnr Geschäft nur die Kleinigkeit von 3 20 Millionen Goldi r o u nt erspare n. 1 *) Sicht «Wiener Morarnzeiiunü" vom 84. d. M.

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