Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 658 (24.11.1920)
- Date
- 1920-11-24
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 658 . Wien, Mittwoch Überwinder:, wenn wir uns dazu entschließen. die Wirtschaft von Staats-.- tocgcn;tn, ..die Hand -ju. n e h m e n. Wer gco3ds das ist unö verfügt, denn der Apparat der Staatswirtfchcrft ist uns durch eine Agitation -nls den Händen geriffen, welche ursprünglich von jenen Leuten ausgina, die Sie geiivoynWKmSM ^1 ü d e fi l i 6 e„r a l Myrren, von der jüdifch ° kaprtalr.stischeck.Presse,!xr Sie nachgebetet haken, von dem treuen -Manchestertum, das in direktem Gegensatz zu Ihrer Parteitvadition steht, Wr Mächen daoaus aufmerksam» daß. .. hie staatlichen Jndustriewerke . Staatsgut sind und daß eine Veräußerung unter allen Umständen an die Zustimmung der Volksvertretung gefunden ist. Wir werden darüber wachen, daß kein Grundstück und kein Gebäudes aber auch kein wesentliches Inventar veräußert wird, ohne -daß es der Nationalversammlung zur Kenntnis gebracht wird, und daß die gemeintvirtscha flächen Anstalten, den gemeinwirtschaftlichen Zwecken auch erhalten bleOen, nicht aber privaten Ausbeutern zugeführt werden. -Es ist sehr zu fürchten, das; die Landwirtschaft einer großen Täuschung unterliegen wird. Sie ersparen die Ablieferung von ein paar Meterzentner Getreide, tragen aber dazu/ bei, daß unsere ganze Volkswirtschaft um ein großes Stück weiter verelendet, ft» irgendeiner Weise wird sie dasfrüher oi>et spater durch Steuern oder andere Abgaben zurückgahlen muffen. Wenn der Herr Kanzler uns sein Kabinett, als ein j Kabinett der Wirtschaftspolitik vorgestellt hat, so liegt darin > auch eine gewisse ungewollte Rrchtfertigung dessen, was' ist. Denn dieses Kabinett ist uns sa nicht völlig neu. Wir kennen ia schon seine wesentlichen Repräsentanten. Der bu rea ukraii^che Zusatz von frisch hinaufgesteigerten Hosräten interessiert uns dabei nicht. Er ist die Reserve an Prügelknaben. Mer die Kopfe kennen wir. . Es sind die Herren,.'welche vordem schon in der früheren RegiettM und im GruNde seit dem .Bestand. der Republik die volkswirtschaftlichen Ressorts. geführt haben. Sie.lhäben der Welt erzählt, daß die »früheren Negierungen die Probleme der Polkswirtschäft und der Vollsürnährung verfehlt, haben, .Die ch r i stlich s oz ta l e Pa r° Lei h ät a ber die v oI kßtvi r t sichäftli<h en Re s so r t s m den' Negrerungen von allem. Anfang ün befdht. Und da hat Ihre Partei ein solches Grauen vor dieser Volks-- Wirtschaft angegangen, daß Sie sich gesagt haben: Verieitgcken um joden Preis, mit allen Mitteln! Das Kabinett wird also ein Wirtschaftskabinett sein und wir sind aus die Früchte dieser Wirtschaft außerordentlich begierig. Aber Sie weroen begreifen: Ein Vertrauen d a z u h a b e n w i r n i ch t. Wir werden a l l e H a n d l a ngdn der Reglernn g mit unserem lebhaften Interesse erwarten, wir tverden sie nicht h c in m e n; wir haben das ftnteresss daran, daß Sie sich ausleben könndn. Der Wahlkampf wurde um die Jüdensragr geführt. Sie werden jetzt Gelegenheit haben, die! Judens r a.g.e zu löse n. (Lebhafter Beifall, Heiterkeit. Und Hände- . klatschen. bei den Sozialdemokraten.) Im ^ahre .189.6 sind - Sie in Wien zum Siege gekommen. Seit der Zeit, vernichten Sie immer die Juden. Die Juden sind" indessen in Wien reich gelvorden. Früher konnten Si«r sich auf die kaiserliche Regierung. und ausandere ausrMir.-^ Rustfallen,' alle Hindernisse weg. Leben Sie sich auf diesem.-.Gebiet; aus, Wir sind begierig, was Sie tun werden. Wen eines/werden wir Ihnen nicht gestatten: Nichts zu tün Uns ein -zweites Mal die Bevölkerung irrezusühren. Dieses Handwerk werden wir Ihnen legen. Wir haben'auch nichts dagegen, daß Sie den (; v: Abgeordneten Kuittcha? als Minister ohne Poktefeuille für die Judenfrage einsetzen. (Lebhafte Heilerkeit bei den Sozialdemokraten.) Und wenn Sie keine Juden hätten, der Abgeordnete! Jerzabek würde selbst nach Ostgalizien fahren und einige tausend Ostjuden herbringen, um Stoff für die Agitation zu haben. (Erneute lebhafte Heiterkeit bei den Sozialdemokraten.) Diese Frage hat in den Wahlenentschieden und entschieden, hat die allgemeine Anschwärzung und Herabsetzung. Wir haben kein Talent gehabt, wir.haben keinen redlicher! Willen, gehabt, keine Ideen, wir sind nicht die.richtigen Männer.. Nun haben Sie Ihre Männer, wir haben Ihre Ideen gehört. Leben Sie sich aus! (Lebhafte Heiterkeit und anha.tender Beifall bei den- Sozialdemokraten.) Abgeordneter Dr. D i n g h o f e r (grotzdeutsch): Vorläufig wollen wirchie SchlUßsolgernngen aus der. Regierungserklärung nicht ziehen. Für uns wird es weniger auf Reden als aus Taten der'Negierung' ankockmen. 'Wir erklären , schon heute, daß die Negierung, wenn sie darangeht, die Grund» zitge, die wir als Minimum unserer Ueberzeugung hinstrllen, zu verwirklichen, in sachlicher Beziehung Ms unsere Gefolgschaft wird rechnen können. " V Abgeordnete - Amalie S e i d c Iv (Sosialdemokratin) beschuldigt die Christlichsozialen, daß sie den. Wahlkampf mck den Waffen der Demagogie und der Verleumdung geführt hshen. •; - / -_ < Abgeordneter Dr. Seipel (christlichsozial) erklärte, seine Partei habe, sich schon vor vrelen Monaten mrt dem Gedanken der Einsetzung eines parteilosen Fachmännerkabinetts getragen. Wenn die Sozialdemokraten in den Ausschüssen und überall dort, wo sich sonst die Gelegenheit er-; gibt, Mitarbeiten, so sollen sie uns willkommen sein. Wir erwarten von der' neuen Regierung, daß sie sich nicht davon werde leiten lassen, ob in einem Nachbarlande eine Regierung am Ruder ist, die unserer Partei - nahesteht. > - Abgeordneter Dr. Bauer. (Sozialdemokrat): Die Best«! l l unfl Mensdorffs scheint uns mehr Aufschluß über die neue Regierung zu geben als ihr ganzes Programm. Äe Christlichsozialen haben ihre Meinung über Renner e^st geändert, als H o r t h y in B u d a p e st saß und Renner mcht H 6 rthh.Po I it i k machen wollte. ' ' Die Erklärung des Bundeskanzlers über das Schulwesen allein genüge, um die Sozialdemokraten zum schärfsten Kamps aufzufordern. Wir stehen Ihnen' in Opposition gegenüber. weil. Sre. e i n e bürgerliche, u.no klerikale Regierung sind. Wir werden den Gr<w der Schärfe unserer Opposition von dem Maße' abhängig machen, in dem Sie uns entgegenkommen. - Nächste. Sitzung: Freitag den 3, Dezember. . pie Antersuchnngskom'ödie irr Budapest. Budapest, 23. November. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Wie die Blätter melden, leugnet der ßsstern verhaftete Paul Meszarys, daß er es gewesen sei, der de.r ersten Schuß aus den Polizisten Soltra abgegeben,habe. Dagegen behaupten mehrere in Haft befindliche Personen, daß Mcszaros sich im Hotel Britanrna desfeu gerühmt habe. Von den Mördern des Polizisten ist jetzt nur uoch S.eje v i e s fluch.ig. Wlonsv MorgerrzeiLurrg AeWe 24. November löl Seite 3 Warschau, 22.. Noventber. (Tel. d. „Wiener Morgenzeitnng".), In der letzten Sefmsitzung wurde die Debatte.übex die Artikel. 112.- und ,113 - der Verfassung (R echte' der Nation kr len Minderheiten) fortgesetzt. AlD erster Redner sprach 'bör tzoalezionistische Deputierste Dr. Schipper. welches vor allem die Anwürfö gegen, die/ jüdische Sprache, welche.von einigen antisemitischen Rednern auf der vorigen Sitzung erhoben worden. waren, zuruckwies.' Er. wandte^ sich dann gegen -hie negative. Stellung der polnischen Soz r a l 6 e m o'k rali e zur Frageder kültnrellen Autonomie der Jüdenschaft. Seine Rede, welche allerdings wenig Aufmerksamkeit im Hause fand, wurde ruhig angchört/> Nach. Dr. Schipper sprachen die Deputierten Slacrejewiez und (Sterniewsk.i,f welche sich g e g e n die-Gewährung von personaler oder territorialer AuLonomie für die Minberheiien in Polen anssprack-en. Hierauf wurden' die Artikl 114 und llo der Der-. fassuyg., welche' .die frei e Ans ü b u n g d e r N e° l i g i an zum Inhalt haben, in Vecatnng gezogen. Ubier' starker. Aufn'.erksarakert des Hauses sprach der^jüdische Deputierte Fä r b st e i n, welcher' seine großangelegte, temperamentvolle Rede damit schloß,' daß die Juden um ihre- Rechte als ttätiönM. Minderheit nicht bitten« sondern sie als von der ganzen Welt anerkannte R e ch f <5 f o r d e r n. Hierauf sprach der orthodoxe Deputierte Rabbiner Halpern, welcher sich vor allem bemüht^ dem Hause darzulegen, daß zwischen ihni.und den <m* deren jüdischen Deputierten kein Zusammenhang in politischen Fragen bestehe, und in der bekannten leisetreterischen Art der jüdischen DMpdoxi<-m^HM'.^- Grundprinzip der Frage über das nationale Minderheitsrecht der Juden auf das recht inhaltslose Gebiet ethisch-religiöser Toleranz verschob. ■ . < Der Sejm Nahm dann die Artikel U7 bis 119 (Verhältnis zwischen Kirche und Staat) in Behandlung, wobei der Posener Nationaldemokrat Bronsford sich gegen die Trennung von Kirche und Staat aussprach und dabei die Gelegenheit vom Zaune brach, um eine antisemitisch e H e h r e d e zu halten. Nachdem ihm der- Sozialist' Ni e d z i a l k o w s k i in längerer Rede geantwortet hatte, wurde die Sitzung geschlossen. Die Debatte wird' in der nächsten Sitzung forLgesetzt werden« Grabskis Demrssion sn^enümmen. , -Würschn«, 23. November. (Poln. Tet.-Ageniur.)' Dr? Deinrffion.' des FlnirnzministerS Gräbfki ' wurde . ange^ nommen. ' jj Der polnisch-russische Konflikt. Die en^gültiZen Ftiebensverhandlungen zwischen Polen und Rußland finden mtfcci* ganz anderrn B'din-- grnr^n statt als dleMrhündlu'yM,üM,dtzn WMsrredr^ Rußland hat Wränget vorn schlet und auch die Banden-, führer Pe.Lljura. Und Batachowicz, welche att seiner Westgrenze' den, Krieg, dein der Rigaer Frier ein Ende setzen ' soll, < tveiterführbrn/ entscheidend geschlagen.' Die Fplge-'davon istdaß Rüßland he Nie imstande ist, die Fhagen, welche es während der Vorfriedrnsie hrndlnngen notgedrungen in Schwebe lassen mußte, nun endgültig zu bereinigen. Vorwiegend find es wirtsichaftt l ich e" -F t a*g e itV 'welche-.Mr W künftigen - friedlichen Bezieh üü'M zwischen Pslen^ und'Rußland - bon-einschM^ dender^-Bedeutüngi'find.-,-Auf'-d^e wies Joffe, fe; Präsident der rüssiMn Friedensdelegätionj' in ei/s x ' Gespräch Mt-Meck Mitarbeiter des „Knrjer PoraNny" hin. Joffe sprach sich dahin aus,-daß ein friedliches Zusammenleben zwischen den.bürgerlichen Polen und len sozialistischen Rußland sich auf die wirtschaftlichen Beziehungen -zwischän beiden Staaten, gründe. Diese würden dazu Leitragen, daß Polen nnht mehr von der Entente so abhängig sei wie bisuun. Für Rußland . handelt^es sich bei endgültigem. Frieden?schlliß unr d'.e noch offene Frage - der w ir t s ch a'f t l i ch e n V e r b i nd u ng m L t De u t s ch l a n d. in . welcher - es rveitergehcnde Konzessionen wvtl, als ihm Polen bisher gewähren wollte. - , Wenn Joffe in dein «rwähnöett Interview davon - spricht, daß.eine Verständig ..lg zwischen den beiden Staaten erst möglich sei, wen«:-'.die /.prinzip-ellen S'chwi-r-.> rigkeitcn und Mißverständnisse" b:s'ttigt werden, so cke deutet dies, wie sich aus der seither erfolgten energischen An rmsspe p.t. ALonnenLen! Sesterreichifches PostsyarksssenLonto 150.083. Tschecho-siowabischcs Postsparkassenkonto 59.351. Zahlstelle für Polen: Wiener Lombard- und Gskomptebank, Krakan» Aynek 12. Zahlstelle für Zugoslawis»: A8er KiZicky, dank, oto., Ofijek I., Gajev trg broj 11. Zahlstelle für NNmänien: Allgemeine Depositenbank, Filiale Ezernorvitz. Am 1. Dezember beginnt ein neues Abonnement auf die »Wiener Mörgenzeitung". Wir ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzn-> nehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintrete. y Erlagscheine gehen unseren Abonnenten m diesen Tagen zu- , > 2lbonüementpreise: Für Wien (zmn Abholen m drn Trafiken oder mit Postznsendung) . Kr. 30.— pro Monat Mit Poffzusendung: Für die österreichische Provinz . Ke. SO.— „ „ Für die Tschecho-Slowakei . . .Kv. 13— ,, „ Für Jugoslawien ...... Dinar 6.— » w Für; Poleq . ° . . . pol». Mark 3V.— „ * „ Für Rumänien.. . Lei 1V.— „« »» Für Deutschland . ..Mark 10.— », ,» In Deutschland abonniert man die ^Wiener Morgenzeitung" bei dem Zeitungsvertriebsburecru H a m e w a s s e r, Berlin E 54, Aosenthalerftraße 43. «Nie Brrwgstrrn« der t,Wiener MsrKeniriivn«", Unterbrechung der Verhandlungen durch Joffe ergibt',- daß Rußland vor allem Klarstellung der Grenzfra^w j und unbedingte Liquidierung aller Zusammenhänge mtti.I? den Unternehmungen von Pe tlj ur a und Balacho^/. w'iez verlangt. Die Lage wird überdies.durch dieUIter^ . nehmung Z ie l i g o w sik is kompliziert. Wenn Mch' diöj. » Sowjetrcg'ernng im Vorvertrag^von Riga' darauf Ve'LW. ' zichtei hat, sich in den polnisch-litauischen Krieg kitt^Jr* . Mischen, so nützt sie doch jetzt' dic,SchwverL'gkei'M aii|J , welche- England Polen irr dieser Frage macht, um ihvtzdiplomatische Position gegenüber Polen -zu -festigen.^ Zieligowskis Unternehmung^ wrlHr übrigens nach Lens-' letzten Nachrichten, die über Kopenhagen kommen, vors einer Krise steht, hat überdies eine gettnte Front'dev- ' kleinck baliischeu Staaten gegen Polen hrrvorrrrufen.^ . Lettland hat ZieligowskiZ Vertreter aufgefordsrt, NiM zU<bMäfFM,. dagegen ist: es in nähere Bozirhungen zwsi Litarren getreten. Ferner haben die Ve.'treber der weiß-j , russ'schen Rada ein Abkommen mit Litauen gegen Polens geschlossen., Lettland nützt die Verschleppung und nun»!' mehr!ge Unterbrechung der polnisch-russischen Verhand^' lungen dazu aus, um einen Transitverkehr zwischen- Rußland und Deutschland Lurch. Libau und -Riga zu^' ' organisieren. si,/ Die größte Schwierigkeit, die sich für Polen heu!e( gegenüber Rllßland ergiht, ist die Tatsache, daß,, je länger: die Liquidierung' des russisch-polN'ischen Kriegesdauerte desto schwieriger für. die Polen die Wietrp-;. gewinnung des russischen Märktes ist. Auf diesen ist!- ber Pocken unbedingt augewiesen. Rußland weiß' die^.. nd besteht umso energrsch-er auf klaren Verhältnissen. ’ Man scheint sich auf-polnischer Seite heute-endlich dessew bewußt zu sein, daß es. mit einer, unklaren PoljttL gegenüber Rußland gerade jetzt, wo Rußland durch, die militärischen Siege Lust bekommen hat und durch Eroberung von - Gebieten' und...reichen -Vorräten auch düs. Ernährungslage bessern konnte, wenig Erfolge einzuheimsen gibt. Man wird zu -klaren Abmachungen in Riga kommen müssen. Wenn in Rußland die, milita- . rische Politik zurückgedrängt werden kann, ebenso wie * zürn Teil in Polen gelungen ist, so wird die Untevbrechung der Verhandlungen in Riga ihren endgültigem Abschluß nur.fördern. Allerdings kann ein Funke den- Brand im Osten wieder aüfflammen lassen. .7 Die Grenzen von Palästina. '. Dem Warschauer „Hajüt" wird aus DamaskuA. gemeldet-, daß angeblich eine pro-v i.sorikSe Grenze. zwischen Palästina und Syrien seftgestellt wurde^ Nuniuehr ist eine Kommission von englischen und französischen. Ofsiz'.eren eingesetzt worden, um die Grenze zwischen Palästina und dern Libanonstaate festzusetzen. Den Hauptstreitpunkt bildet dabei das Gebiet zwischen ‘ A k k a' und T Y r u s. Die Kommission wird in Kürze ihre , Arbeiten beendigen. . Die arabische Zeitung „M u g d a m" meldet, dast der Sekretär des französischen Generals G o u r a ü d, welcher in Oyrien regiert, aus Palästina zurückgekehrt!; ist und in Kürze ein Memorandum über di« ' Grenzen zwischen Palästina und dem Libanonstaat geck maß den Vorschlägen der englisch-französischen Kock-> Mission veröffentlichen wird. -s Abreise einer zionistischen Abordnung «ach Amerika. . London, 18. November. (Verspätet. —, Jüd. äckorr.^ Bur.) Dr. Weitzmanu, Jabo Lins ky, Naiditsch und Zlatopolsktz begaben s'.ch dicser Tage nach! Amer ika. Dr. Sch mar iah u-Lewin hat bereits! Paläst'na verlassen, um sich gleichfalls, über London nach A nr e r i l n eiu.;;sichisscu.