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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-22 · Heft 656 (22.11.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 656 (22.11.1920)
Date
1920-11-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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ÄT'666 Wien, Montag Lvlener MorgenzelLttng -- — i - —- — - .----- - i Ausspruch, daß das reichste Erbteil, das man einem jungen Mann von Haus aus mi.tgebcn kann, hie Armut ist. Ich mache mich keiner Torheit schuldig, wenn ich behaupte, gerade der Klasse der Armut entstammen die guten und großen Menschen. Nicht die Söhne der Millionäre und des Adels gaben der Welt ihre Lehrer, ihre Märtyrer, ihre Erfinder, ihre Staatsmänner, ihre Dichter und selbst ihre großen Geschäftsleute. Kaum einen jener unsterblichen Namen, hie dem Menschengeschlecht außerordentliche Dienste geleistet haben, gibt es, der nicht gewiegt und genährt wäre in der alle Kräfte «nspornenden Schule 'der Armyt. Nichts ist so entnervend, nichts so tödlich in seinen Einwirkungen auf Geist und Herz als ererbter Reichtum. Für jedweden jungen Mann, de-r sich nicht dazu gezwungen sieht, sein Brot selbst zu verdienen, fühle ich nur ein tiefes Mil-leid. Nicht den armen jungen Mann, der von morgens früh bis abends spät arbeitet, brauchen wir zu, -bemitleiden, sondern den 'Sohn des reichen Mannes, der nichts zu tu» hat. Bon allen Seiten ertönt heute der Ruf: Schafft die Armut aus der Welt. Glücklicherweise ist das unmöglich. wir werden immer Arme unter uns haben. Was wäre der Welt beschieden, wenn sie von den Neichen allein abhängig wurde? Alles Gute u«d alles Große rvüvde aufhören und die menschliche Gesellschaft würde in die Bar- Larei zurückfallen." Die Betrügereien eines Hochstaplers. Der von Berlin aus steckbrieflich verfolgte Hochstapler Kornfeld, der sich als tzabsbnrgersprvßling ausgab und Betrügereien in der Höhe von vielen Millionen verübte, ist seit mehr als einer Woche in Wien in Haft. Seither haben sich bei dem Wiener SicherheitSbnreau noch weitere Geschädigte genielbet. So traf von der OberstaarSanwaltschaft Görlitz ein Haftbefehl ein, weil Kornfeld bei der Firma Förster in Görlitz Möbel für seine Villa bestellt und ein Automobil um,140.000 Mark gekauft hat, ohne eine Anzahlung zu leisten. Dann meldete sich die Berliner Schneiderfirma Thie & Nöntsch, feilte mit, daß Kornfeld von ihr Kleider um 153000 Mark bezogen hat, ohne einen Pfennig zu bezahlen. Eine weitere Anzeige besagt, das; der Mann dem Görlitzcr Juwelier Passen eine .Brillantnadel und einen Ring um 40.000 Mark entlockt hat. Ferner hat, der Leipziger Produktenhändler David Löwel hier anaezeigt, daß ihn Kornfeld um einen Betrag von 170.000 Mark gebracht und ihm überdies verschiedene Juwelen entlockt hat. _ *'S!e Schuhmacher fordern das Verbot der LeberauSfuhr. Im Rathause fand gestern eine Protestversammlung der SchuHumchcrverbände gegen die hohen Lederpreise statt. Der Vorsitzende. Vizepräsident der Wiener Handelskammer Heinrich L e n h a r t, führte ans, daß in der Ocffentlichkeit vielfach irrige Anschnuun/en über-die Ursachen der hohen Schuhpreise herrschen. Man mache den übermäßigen Gewinn der Schuhmacher dafür verantwortlich; dies sei ein Irrtum. Als vor ungefähr einem Jahre die Zwangsbewittschaftung für Häute und Leder aufgehoben und d'er freie Verkehr eingeführt wurde, kostete ein Kilo RindLhaut 12 bi§ 20 und ein Kilo Sohlenleder 80 bis 90 Kronen, Heute ist der Preis für Rohhäute auf 140, für Sohlenleder auf 450 bis 500 Kronen (Stürmische Stufe: auf 600 Kronen!) per Kilo gestiegen. Innerhalb dieses Jahres mutzten dreimal Lohnerhöhungen bewilligt werden, so bn^der Arbeitslohn frkr ein Paar Schuhe .sich auf 400.bis 700 Kröncit stellt. Da man für ein Paar Schuhe etwa ein Kilo Bodenlcder und 3 bis 4 Quadrätsuß Oberleder zu einem Preise von 160 bis 200 Kronen per Quadratfuß.benötigt, so bleibt selbst bei einem Preise von über 2000 Kronen per Paar dem Meister nur ein bescheidener Nutzen. Es sprachen noch Handelskammerrat Spielvogel (Klosterneuburg), der Vorsteher der Wiener Schuhmachergenossenschaft Pokorny, Vorsteherstellvertreter Prückner, Vorsteher Kabelka (Graz), Mayer (Linz),Stegmüller (Graz) und noch andere Redner aus der Provinz, die alle gegen den Lederexport Stellung nahmen. Es wurde eine Resolution beschlossen, in welcher die Regierung aufgefordert wird, die LedcrauSsu.hr zu verbieten. * Das siebente Kind der Exkaiserin Zita. Das „Neue Pcster Ienniat" melt-et: Laut einer aus der Schweiz eingetroffenen Nachricht ist Exkaiserin Zita in PranginS eines MädrhenS entbunden, das in der Taufe den Namen Maria Karolina erhalten hat. Dies ist das siebente Kind des ehemaligen * Eine kräftige Ohrfeige. Gestern nachts geriet ein etwa 86jähriger Mann, der aus ein-em Kaffeehaus kam, an ' der Mariahilfcrkreuzung mit dem Silbcrschmied Josef Oswald in Streit und erhielt von Oswald eine derartige OhrfÄge, daß er mit einer Gehirnerschütterung und einer Wunde am Hinterhaupt bewußtlos zusammenstürzte. Die RettnngSgesellschaft brachte ihn i.nS Sofienspital. * Kanada und die jüdisch- Einwanderung. In Kanada treffen letztens sehr zahlreich jüdische Immigranten aus Osteuropa ein. Sobald sich die Einwanderung verstärkte, begann mau auf sie mit scheelen Augen zu blicken. Während Kanada sonst zur Bearbeitung srhr zahlreich zur Verfüguüg stehender Ländereien Einwanderer bedarf und Minister Galder in eigener Person sich unlängst nach England begab, .um die englischen Erd- und Kvhlena rbeiter zur Einwanderuug nach Kanada zu ermutigen, werden die jüdischen Immigrant n, die sich säst au?schi?tzlich in den Städten niederlassen wollen, vlelsach schikaniert. Ein altes Gesetz, das i.best Einreisevisum nach Kanada für ungültig erklärt, falls die Einwanderer irgendwo eine Unterbrechung ihrer Fahrt haben eintreten lassen, mutz dazu dienen, den jüdische^ Einwa dr/rn Schwierigkeiten im Lande zu bereiten. Auch au Irch.rtu imeri, die sich in erst« Zeit der Einwanderer anznehm.'n würd«r» fehlt es noch. Erst letztens Hiurds »me Immigrant Sväety in Montreal gegründet, öle bereit# SOv in Toronto und Dinniveg hat sowie ständige Vertreter cun Hafen von Ouebeck uns» seit ihrem kurzen Bestehen bereits viel ersprießliche Arbeit geleistet hat. Auch die istninligrantmr, die Kanada nur als Durchfuh rlrnd betracht.,: u :b;.ai) d.n B.r uiigten Staaten gelangen möchten, kgMiA m'm. LLN- MMe-AktzUk.) Mitteilungen aus dem Publikum. ATSSTEBDÄM Erster ‘ AXITWEEMSJf grösster R ä (i f o r In V/Isn f E r Brillanten, Perlon, Juwelen etc, Juwelüep RabSnoivifsch Maxlmlllftintrass« Nr, 5 v Telephon-Nr. JMI vis-l-vis der Oper (KBrtnemrasge). ES31 tl., Stephanlstrssse Kr. 3, nur Kr. 3. tm eigenen Hanse, Telephon-Nr. 45148 Kauft von Juwelieren, Händlern, Privaten ru konkurrenzlosen Phantasloprolsen. Freitag von 4 Ohr nachmittags l>ie Montag früh geschlossen« RILU&NT&N, Perlen, Gold, Silber, Platlnu. Uhren kaujt und verkauft 776 ETTER Rotentnrmstr. 23, Marlahilferstr. 98 Der Hausarzt. ^Redigiert von Dr. Snnel Beer, lieber Neurasthenie. Der amerikanische Nervenarzt Board hat im Jahre 1880 die nervösen . Krankheitszustände, , wie sie der kummervolle und an Enttäuschungen reiche Kampf mns Dasein Hervorrust, unter. dem Namen der Neurasthenie zusammeugefaßt. Neurasthenie heißt „Nervenschwäche" und damit ist ein charakteristisches Moment bezeichnet. Doch es gehört dazu guch eine, abnorme Empfindlichkeit und abnorme Reaktion auf äußere Reize, ein unzeitgemäßer, zu leichter Eintritt der Funktion der. Organe. So spricht man von „reizbarar Schwäche". Diese kann angeboren, in der Anlage und Konstitution begründet oder erworben sein. Ein Neurastheniker hat im ersteren Fall ein minderwertiges Nervensystem mit zur Welt gebracht, das aus äußere Reize anders anspricht als beim Durchschnittsmenschen. Solche Menschen sind leicht verstimmt, überängstlich, rasch ermüdbar, immer gereizt, gekränkt, verbittert, sie sind ohne Mut und Entschluß und Tagträumer. Mkan beobachtet bei solchen Psychopathen Launenhaftigkeit, bald auflodernde und rasch verlöschende Liebe und krassen Egoismus. Schließlich werden sie energielos und es erfaßt sie ein Ekel vor dem Leben. Trotz gewisser körperlicher Schwächen ist die Intelligenz meist nicht gestört, zumeist bestehen künstlerische Neigungen. Fast immer kann man bei solchen Neurasthenikern erbliche Belastung Nachweisen. Als besonders schädigend treten gewöhnlich geschlechtliche Exzesse, unhygienrsche Lebensweise, Mißbrauch von Alkohol oder Tabak dazu. Als erstes KrankheitSzeichen treten gewöhnlich Kopffchmerzen^und Schwindel auf. Der letztere fiihrt zu einem unerklärlichen Angstgefühl und Herzklopfen. Die bisweilen hartnäckige Schlafkrankheit und der bestehende Druck im Kopfe, die Gedächtnisstörungen lassen den Neurastheniker, der alle seine Beschwerden genau notiert und dem Arzte gewöhnlich eine lange. Liste der Erscheinungen vorlegt, den Ausbruch des Wahnsinns befürchten. Bei höheren Graden der Erkrankung liegt auch die Verdaunngstätigkeit des Magendarmtraktes danieder. Aehnlich verläuft das Krankheitsbild der e r w o rb e n e n Neurasthenie. Es entwickelt sich häufig durch übermäßige Inanspruchnahme des Nervensystems bei der Unmöglichkeit des AnsspannenS, nach erschöpfenden Krankheiten bei mangelnder Schonung ein Zustand von Nervosität. Die Jahrhunderte dauernde körperliche und seelische .Verwundung der Inden erklärt es auch, warum gerade bei diesem Volke die enormen Erkrankungen so häufig sind. . Außerdem fallen Geschäftsleute, Spekulanten, Bankiers am meisten den Nerven zum Opfer. Da die Anden als Großstadtbewohnerhauptsächlich in diesen Berufen leben, so leiden sie besonders unter der Abspannung der Nerven. Aber auch das Sexualleben unserer Zeit, das gegen die Gesetze der Natur.geführte Leben beeinträchtigt das Nervensystem der Menschen. '' Was die Heilung der Neurasthenie betrifft, so wird man bei dem erworbenen Zustande die Schädlichkeiten nach Möglichkeit ausschalten, Ruhe und Ausspannen werden nach medikamentärer Behandlung genügen. Viel schwerer" ist den mit empfindlichem Nervensystem Geborenen zu helfen. Entsprechende Erziehung der Jugend, Beschäftigung und persönlicher unmittelbarer Einfluß des Seelenarztes können da Wunder wirken. Nebenbei wirb man selbstvrständlich den ganzen großen Apparat mit Wasserkuren, Elektrizität, Massage , und Gymnastik versuchen. «erztttche Winke. Die „Süchtigen". Man versteht darunter Menschen, die mit Nervengiften gewohnheitsmäßig Mißbrauch treiben. Es handelt sich um Individuen, die gegen körperliche oder seelische Unlnstgefühle besonders empfindlich sind und diesen Zuständen, seien es-Schmerzen, Sorgen usw., durch Betäubungsmittel abhelfen. Auf diese Nervenmittel reagieren solche Mensch:n nun derart'.ch daß die Gifte ihnen besondere Lustempfindungen schaffen. Nicht jeder Mensch, der einmal eine M-rPhr uminjektion erhielt, wird zum Morphinisten. Wem aber Morphium neben der Abtötung der Schnierzcm auch ein gewisses Wohlbehagen und Wunschlosigkeit bringt, de'^n Schicksal ist bestegelt. Er vertzhafft sich immerwieder Dtzrphükck. Neben Morphium spielen für die Süchtigen noch Kokain, Nikotin, Alkohol, Aether eine gleiche Rolle. Ja manche wechseln mit den Gemrßmitteln ab. Der Kokamist wird zum Morphinisten und dann etwa zinn Alkoholiker. Im'-Orient gibt cS Ka.WM° rmh. Op.iuuynÄige. 22, November 1920 Haarausfall, «MT ^-£ Für Lest Haarausfall konrmen ' hauptsächlich drei Momente in Betracht: 1. Die Schuppenbildung der Koi«f* haut, welche die Hauptursache des frühzeitigen Haarschwundes darstellt: 2. der Zustand des GesamtorganrZmu3, insbesondere des Nervensystems (Blutarmut, Unter» ernährung, Nervosität): 3, erblich!: Belastung. In manchen Familien tritt der Haarschwund in den Zwanzigerjahren. ein. Bei nicht zu spätem Beginnen und bei lange Ztzit fortgesetzter Behandlung ist ein Erfolg zu erwarten. Wichtig ist, zu wissen, daß ein täglicher Haarausfall von. 10 bis 50 Haaren noch nicht krankhaft ist. AerzMtber Fraqekasten. Melintcholie, größte Verzweiflung, lieber die Heilbarkeit der.vorliegenden Geistesstörung müssen Sie einen Arzt befragen. Ohne Untersuchung läßt sich kein Rat erteilen. ■»- Mar Rosenblatt. Cs handelt-sich wahrscheinlich um Gesichts», akne. Spirituose Waschungen, Schälkur, Regelung der Darm«. tätigkeit. —Herzberg. Versuchen Sie mit Petroleum und ngchherigem Auskommen mit heißem Essig. — P. S. Der Nachenkatarrh dürfte auf Spülungen mit Wasserstoffsuperoxyd oder Pinselungen zürückgehen. .— N. I. I, Jeden,Abend einen Vaselmtampon in die Nase geben. Krusten in Ruhe lassen. Nicht bohren! — Jabnr 22. ES dürfte sich um chronischen Harnröhrenkatarrh handeln. Empfehle sofortige längere Be» hatrdlunß bis zur Ausheilung. — Veritrt! 60 Prozent der jungen Männer haben gas gleiche getan und diesen Trieb durch ihren Willen beherrscht. Schlimme Folgen sind nicht gtt befürchten. — Grete W. Die Geburt hat man etwa 20 bis 22 Wochen nach Eintritt der ersten KmdeAbewegung zu erwarten. Stenerfragekastert. A. H. 520. S>e müssen bereits jetzt die Abzüge an Ein« kommenstmer Ihrer Angcflellten machen. An welche Kasse die abgezogenen Sieuerbetuige abznfühien sind, wüd in der Vollzugs aumciiung geregelt werden. Auch Lohnbeziiae der Arbeiter sind wie Diensitre-'üge zn behandeln. — S. B. 14. Wenn die Wohnung nicht Ihnen, sondern Ihrem Sohn gehört und Sie sich nur vorübergehend in Wien aushielten, haben Sie keinen ordentzi lichen Wohnsitz im Inlande und sind daher nicht hier einkommenstsucrpsiiHlig. — Kaufmann 426. Es kommt darauf an, ob Sie auch das Geschäftsrisiko tragen oder jedenfalls sixe Bx-i züge haben; im ersteren Fall ist die Erwerbsteuerpsiichl begründet.' Briefkasten der Redaktion. SfogHitft. Institut Heller. XIX.. Langackergassr 12. ' ~~ Oherv Erez awothaw. 1. Bersucken Sie, sich an eine amerikanl-- sche Leitung zu wenden: ^Forward", Nett-Nork. 2. Lässt stch von hier auS gegenwärtig nicht beantworten. 8. Eine solche Gesellschaft besteht nicht. — *9tow» Dziennik*. Krakau, Orzeszkowtj 7. — Abonnent Felsenberg. Sre sollten die Staaibürgecschast ans alle Fälle erwerben. . . .. .... Letzte Nachrichten., Dte Vorgänge In Irland. v Dublin» 21. November. kHävas.> Bei neuerlich^' von Sinnfeinerbanden verübten Anschlägen sind 11 Offiziere, darunter 1 Major und 6 Hauptleute,^ getötet und 6, darunter 2 Oberste und 1 Hauptmann^ verwundet worden. , £ Dublin- 21. November. (Havas.) Die Polizei: umstellte heute die Sportplätze und nahm einer großen Anzahl von Besuchern Revolver ab. Sinnfemer. schossen auf die Polizisten, die das Feuer erwiderten. Hiebei wurden einige Personen! getötet und mehrere verwundet. B Ei Bk N aller Art liefern rasch und hüllt; fc, II., PraterstrasM llr. 56 caaBgmwriMM«^^ Der Volkswirt. Wiener Börse. . Die «eue Woche ciSffncte in fester Haltung. Dollar rückgängig bis 508, M o r k n o t e.« fest 728, p o l n i f <& ,c Mark 112. _ . ' Elnfnhv nach Bulgarien. Fuc die Einfuhr nachi Vulgatttn ist in Hinkunft eine Legalisierung der Fakturen der Haudelssirmen dmch die bulgarische Gesandtschaft nicht mehr erforderlich, es gruügt vielmehr die Bestätigung duxch die HandelSkanmier. _ Sport. Zur G^chichte -er Jüdischen Turner^ schast. ii. Die nun solgeuden ^ehn Jahre kilöen eirre Kette fast ununderbrocherl.er Erfolge süc die Jüdische Turne.rscha.st. Der zweite, 1305 in Berlin aLgshaltsur Turntag führte berertS Wgesandte von elf Brrernrn nach btc R-eichShauptstadt/ wory-nter Deutsckliyrd durch Berlin, Köln und Stettrr^ das. Ausland durch Mm. Mähr.-Ostraa, Odevfuvt, BielitzMgla^ Graz, Lembcrll und Praüa vertroton war. Die Zahl deci Mitglieder betrug 1028. Auf dem drilten, 1901? in Wierr, nbgehLlteiwn Turntag waren 16 Vereine vertreten; die Mit-' gli^dergahl war aus 271.0 gestiegen. Aus diese::: Turntag erschienen Llbgestv..dle der bisher sewiteindi«>.cu Jüdische»» Trrrner- ÜstM m ÜM. tffek

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