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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-18 · Heft 652 (18.11.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 652 (18.11.1920)
Date
1920-11-18
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 ÄZien, Donnerstag Wiener Morgenzeitung 18. November!92S , Nr. 652 Das Schicksal des Deutschen LandesLheaters. Prag. 17. November. „Narodui Lifty" melden zur Beschlagnahme des Deutschen Landestheaters, das Direktor Kramer sich heue mit seinem Kanzleipersonal ins Theatergebäude begab, um wie gewöhnlich zu amtieren. Es wurde ihm eine halbstündige Frist gewährt, damit er das in der Theaterkanzlei verwahrte Geld mit sich nehmen rönne, worauf er das Theater mit dem Personal verlassen mutzte. An anderer Stelle meldet daZ Blatt, daß der Ministerpräsident in der heutigen Obmännertonserenz des Senats auf Befragen der deutschen Klubobmänner erklärt habe, er könne nicht versprechen, daß heute im Deutschen Landestheaie ° wieder deutsch gespielt werde, doch seien Verhandlungen über Schicksal dieses Theaters im Zuge. ' . Beschlüsse des Prager Stabtrates. Prag, 17. November, In der heutigem Sitzung des Prager Stadtrates erklärte zu Beginn der Verhandlungen Stadtrat Dr Eckstein, daß er seine Anwesenheit für überflüssig hatte und sich an'den Beratungen nicht beteiligen werde, weil dr.e Gesetze dieses Staates gegeniiber den Deutschen nicht beobachtet werden und diese in Prag vollkommen rechtlos sind. Hierauf wurde über die letzten Demonstrationen verhandelt und beschlossen, an die Prager Bevölkerung einen Aufruf zu erlassen. Der Bürgermeister verurteilte auf.das entschiedenste, unter einhelliger Zustimmungdes Stadtrates, den beschimpfenden Ausdruck des Abgeordneten B e r a n gegenüber den Legionären. Es wurde ein Antrag angenommen, alle Erinnerungen an die Habsburger z u beseitigen. ' Dev Aufruf des Prager Sfsdtrates. Der vom Prager Stadtrat erlassene Aufruf hat. folgenden Wortlaut: i An die Bevölkerung der Hauptstadt Prag! Durch die letzten Kundgebungen hat die Bevölkerung von Prag gezeigt,, daß sie sich. die s y st e m a t i s ch e n Pro vokal io'nen und' die staatsfeindlichen Agitationen der Deutschen und die ständige Verfolgung der tschechischen Minoritäten in den Grenzgebieten nicht m e h r g efallen lassen wird, denn es steht fest, daß die Prager Ereignisse einzig durch die Verfolgung und die deutsche systematische staatsfeindliche Agitation, insbesondere auch der deutschen Abgeordneten, hervorgernfen ’ sind, die die Abgeordnetenimmunität mißbrauchen. Für die verantwortlichen amtlichen Kreise werden die Prager Vorfälle jetzt sicher die ernste Aufforderung. sein, energisch gegen, jede Verletzung der Verfassung und der Gesetze aufzutreten, die die Deutschen Heute begehen, und durch ihre Schwäche die' staatsfeindliche Agitation nicht zu unterstützen, die heute der Republik wahrhaft gefährlich geworden ist. Heute ist es Pflicht des tschechischen Volkes, in Prag selbst ein Hüter der Ordnung und der Ruhe in der Landeshauptstadt zu sein, denn ich fürchte, daß sich zu den tschechischen Manifestanten unverantwortliche fremde. Elemente gesellen, könnten, die die Begeisterung des Volkes für ihre unlauteren Zwecks ausnützen könnten. Ich erwarte daher, daß alle, denen das Wohl der Republik am Herzen liegt, meiner Aufforderung gehorchen, alle werteren Umzüge und Kundgebrrngen sein lassen und sich wieder ihrer täglichen Beschäftigung widmen. Wenn dieser freundschaftlichen Aufforderung nicht Folge geleistet wird, müßte ich mich darum kümmern, daß die Staatsgewalt in energischester Weise und mit allen Mitteln die Ordnung einführt. Dr. Vaxa, Bürgermeister. in Prisen. r> Pilsen, 17. November. Unter dem Eindruck der Wngsten Ereignisse in Eger, kam es hier heute zu Demonstrationen. Eine Volksmenge drang in die Drucketet des „Pilsener Tagblätt" ein und machte das Erscheinen der morgigen Ausgabe unmöglich. An die Adresse der Wiener Reparattonskommisfion. Bon Staatsbahnrat Ing. Robert Stricker, itl.*) Trrtftaatkchrmg der Bahnen und des Ausbaues der Wasserkräfte. v) Siehe ,Wiener Morgenzeitung" vom ■ 7. b. >M. Oesterreichs. Wirtschaftsleben kann ohne fremde Hilfe nicht gesunden. Ausländisches Kapital muß ins Land. Diese Erkenntnis ist heute eine allgemeine.'Es ist nur die Frage zu beantworten,, wo dieses Kapital einzugreisen hat, um behebend wirken zu können. Nach dem Urteile der „berufenen" Faktoren, als da find: Intust ie.'kenverbände, Bauklvnso. t'en. Hanetskammern und Gewerbevereine, .würde es genügen, der Industrie und dem Handel Kredite in guter Valuta zur Verfügung zu stellen, und Oesterreich wäre gerettet. Das ist eine Täuschung. Kredite dieser Form sind bereits nach Oesterreich geströmt, sie konnten auch einzelne bereichern, aber den allgemeinen Niedergang nicht aus- .halten. Sie sind im Wirtschaftsleben als ergänzender Faktor gewiß nicht zu entbehren, dürfen aber nicht, wie das die direkten Nutznießer tun,, als UniversaljMittel gewertet werden. i Das ausländische Kapital muß in erster Linie solche Unternehmungen er'a'len, deren gedeihliche Entwicklung der Gesamtwirtschuft, und nicht ein,-eilten Mruppen,. unmittelbar zugute kommt. Das sind vor Der Völkerbrmdkumoreft. Genf, 17. November. (Korr.-Bur.) In der heutigen Sitzung der Versammlung des Völkerbundes teilte Präsident Hpmans mit, das; die .Kommissionen gebildet seien. Der siitnten Kommission, die sich mit der Aufnahme neuer Staaten beschäftigt, gehören an: Lord Eecil (Südafrika), Tittoni (Italien), Fisher (England)', Biviani (Frankreich), Nansen (Norwegen), Karnebeek Holland), .Branting (Schweden), Spalajkowitsch Serbien), Politis (Griechenland) und Dr. Benesch (Tschecho-Slowakei). V u e p r e d o n (Argentinien) gab eine Geschichte der Haltung Argentiniens während des Krieges und betonte, seine Negierung sei der Ansicht, das; es für die Ausnahme genügend sei, wenn ein souveräner Staat seinen Willen zum Eintritt in den Völkerbund kundgeüe. Haagerup betonte, daß die nördlichen Staaten besonderen Wert auf die Abrüstung legen. Eine mit großem Beifall ausaenommene Rede des Lord Eecil givfelt in dem Perlangen der Nerspbnuim der Völker, für die der Völkerbund einen kühnen Schritt nach vorwärts machen müß'e. Pari s, 17. November. (Havas.) Dem „Temps" zufolge w'rd Llovd Georae als erster Delegierter Englands au den Sitzungen des Völkerbundes teilnchmen. allem die im Besitz und unter der Verwaltung des ebnmächt'g"n S aa'-e) und der bankrotten Länder und Gemeinden verkümmernden Betrieb", welche dem V rkehr und der K''a'tveriorgung dienen. Ohne geregelten, den mo-ernsten An''ordern.ngrn entsprechenden Be kehr ka"n n'cht g"wi-tscha''et werden. Die Staats¬ und Landeska^'nen befinden sich aber in einem desolaten Zustand'. Die' Be'r'ebensttel sind untauglich. Wägen und Lokomotiven .sind a^eb'aucht und verwahrlost. So'ern im oder nach dem Kriege Neues angefchafft wurde, ist es ans den brrücht'g'en „Ersatz"-a'er'jrlien" le g stellt und minderwertiger als daZ Alte. Es w'rd geflickt und geflickt. Vach zwei oder dreigrößeren Touren, müssen die Betriebsmittel aus dem Verkehr gezogen werden und in die Werkstätten wandern, wo wieder Maschinen, Werkzeuge und Mater'a-ien fehlen. Nach langem Stehen kommen die Betriebsmittel halb repariert in den D'enst. Der vernachlässigte Oberbau stellt wieder an das elende rollende Ma'erial Anforderungen, denen Las'beste nichtgewachsen wäre. Die Fo'aen sind: Unendl'che Ve spätungen, Ausfallen vieler Züge, die Unmöglichkeit, einen Fahrplan einzuhalten, Ab stellen : wertvoller Gü tex in ungeeigneten kle inen Stationen, Diebstähle und BerLertz!y,.td'er. Güter, sanitätswidr-ge .Zustände im.Personenverkehr und.ewige, wachsende UnreuLabili'ät. H'ezu. kommt, daß der österreichische Staat als Unternehmer den Nachbarstaaten und den Lieferanten von Kohle und Rohmaterial bedingungslos aasg. liefe.t ist., Wenn es dSn tschechoslowakischen, südslawischen, ungarischen ober italienischen NachbarbaLnen gefällt, lassen sie österreichische Züge , einfach ,an der Grenze liegen. Sie sind nicht b^UjjuBvir.goi,. bindende Uebernahmsverträge zu schließen, und arbeiten systematisch an der Ausschaltung Oesterreichs '.vom Verkehr. Kohle wird nach Oesterveichi nur .geliefert oder durchgelassen, wenn es allen untergeordneten Organen so. paßt. Kurz, Mangel an Jnvesti.Libns- und Betriebskapital und moralischem Ein--' fluß aus die Nachbarn machen den Staat, die Länder .und Gemeinden für! vorläufig unabsehbare Zeit unfähig, das Verkehrswesen zu verwalten, und haben permanente S'ockungen im Gefolge. Angesichts dieser traurigen Beweise der llnfähigleit des Staates und der Länder, fertig übernommene Betriebe weiterzuführen, klingt es wie Hohn, wenn ernsthaft und des langen und breiten Pläne entivickelt werben, nach..welchen das Riesenwerk des Ausbaues der Wasserkräfte von diesem Staate und diesen Ländern geleistet werden soll! Sie, die nicht imstande sind, der unsäglichen Wohnungsnot durch den Bau einiger hundert Baracken abzuhelfen, die nicht einmal Straßenpflaster und Bedürfnisanstalten reparieren können, sollen Kanäle, Stauwerke,-Dämme, Turbi .e. autagen, Riesenwehren und'grandiose Kraftwerke errichten. Es gehört eine wohtgemessene Portio.n zynischer Demagogie dazu, das Wasserkraftprojekt in solcher Form zur Diskussion zu stellen. Die Regelung des Verkehrs und der Ausbau der Wasserkräfte stellen aber Grundbedingungen für die Sanierung unseres Wirtschaftslebens dar und wenn das Auslandskapital sich berufen fühlt, Oesterreich aufzurichten, mrtß es auf diesen beiden Gebieten wirken. Es ist yptwendig, daß ein leistungsfähiges ausländisches Konsortium, welches am besten von den westlichen Großstaaten zu bilden wäre, die Bahnen übernimmt und durch groß ügige Investitionen in betriebsfähigen, de» modernen Anforderungen entsprechenden Zustand versetzt. Dieses Konsortium wird es auch leicht dahin bringen, die Nachbarstaaten zu eitler erträglichen Verkehrs- und Lieferungspolitik zu nötigen. Ihr gegenüber werden es diese heute so selbstherrlich tuenden Snhessionsstaatcn sich nicht erlauben können, bei dem System der. Erdrosseluna des österreichischen Vahnverkehrs und der Ausschaltung Wiens zu beharren. Sie werden durchgehende Züge einrichten, Güier ordnungsgemäß übernehmen und übergeben und Kohle und Normaler'al l'e->rn und du"ch'an"i müssen, wenn sie e' -bei nicht meh: mit den machtlosen 'fi-'rreichkschen S.aa, so e n mit einer itu.-C; er Kontrolle res Westens stellenden Ge,e.lscüast zu tun haben werden. Tie Ge!e l'cha't wi d auch le ch be "öirnen, kaß let den international ti europäisch n Vertetrs on'eren en die aus die Au'scha tung Wiens ger'.ch ete Politik der neuen Nachbarn und „Sieger", welche zum Beispiel bei Einrichtung diverser Fern- und LnruZzüge bereits in. die Tat umgesetzt worden ist, nicht mehr zur Geltung kommt. Genügender -Aufwand von Invrst't'onskapital und moralischem Einsluß muß.es'bald dahin bringen, £XÜe.rt*eicfi wieder in den interna ionalen Verkehr'einznschalten und im Lande selbst die für ein normales Wirtschaftsleben unerläßlichen Vorbedingungen ' zü schaffen. Das notwendige' Kapital ist nicht verloren. Ver ehr"«-lagen im Her en Mit el-'uropaS, im.Knvch'upunkt der kürzesten und ältesten SLraßen, welche vom Osten nach dem Westen, vom Nordey nach dem Süden führen, müssen rentabel werden. Allerdings dürfen an Diesem Werk nur Gesellschaften beteiligt sein, welche leine kurzfristige, auf raschen Wuchergewinn hinzielende Spekulation betreiben, sondern produktiv am Aufbau de; Landes Mitwirken wollen. Das Gesagte gilt auch für das Projekt des Ausbaues der Wasser?, kr äste. - j Die Repa 'at'onskommission wird, wenn sie diesem Vorschläge wird nähertreten wollen, auch auf lokale Wi^e stände stoßen und es ist notwendig, aus das Wesen dieser mit B st mm heit zu erwartenden Opposition aufmerksam zu machen. Ich kann in dieser Beziehung' aus G und einer Erfahrung sprechen, die ich als Mitglied desf ü'eren Parlaments gemacht habe. Ich habe wier.erholt im Parlament über die gleichen Fragen! im gleichen Sinne gesprochen und Zustimmung gesunden. Sachliche Gegenargumente wurden nie erhoben. Und doch hat es keine Regierung gewagt, an die Tat zu schrei.ei, weil drei Gcupsien von der Verwirklichung meiner Vorschläge eine Beeinträchtigung ihrer Interessen erwar.en: Diehohe Bureaukratie, welche ih e Ausschaltung von den nengestalteten Unternehmungen befürchte; das durch die Banken repräse tierte inländische Großkavrial, welche) jedem Unternehmen feindlich g'genüle st ht, das ihm keinen Zwische gewinn ve bürg!;' und schließlich die Politiker,, welche ihren Ein laß aus die-Vertehrianstalten, welchen sie im S nne der Cinwirlung zugunsten e'.nze ner Wähler, und ganzer Wählergruppen, durch Errirkung von Awft-ellungen, Sondertarifen, Rückvergütungen usw. reichlich betätigen, nicht verlieren wollen. Bei gutem Willen wird es der Rcparationskommissiou leicht sein, das zuwege zü bringen, was einer österreichischen Regierung nicht möglich ist: solche Widerstände zu übe^ winden. _ PolitischeRunÄschM. Die Wahrheit über die Petljura» Pogrome in Ostgalizien. Äie Lemöerger „Chwila" vom 13. November bringt die folgende Erklärung des ostgalizischen Zioniftenfühc.ws Dr. Gerfchon Zipper: Die von den Abteilungen; Petljuras in Oftgalizien veranstalteten Pogrome Havert in der englischen Presse einen starken Widerhall gefunden. Die in. London weilende Mission PetlüraM wandte sich daher telegraphisch am 24. September! 1920 an ihren Gesandten W a s s i l ko mit dem Ersuchen, genaue Aufklärungen einzusenden. Am 29. September; 1920 traf in London nachstehende telegraphische Auf^ klärung Wassilkos ein: < Die aus Deserteuren zusammengesetzten Banden ver> suchten nach dem Abzug d-er polnischen und ukrainischen Truppen, der. aus strategischen Gründen verursacht wurde, in Ostgalizien, besonders südlich des Dnjestr, die vorübergehende Abwesenheit der zivilen und militärischen Behörden auszunützen, umZeinen Aufstand' hervorzurufen, und während dieser kurzen Zeit der Unordnung raubten und plünderten sie, wobei 32 Personen.verschiedener Nationalität — keineswegs lauter Juden — ihr Leben verloren. Die Zwischenfälle wurden von den Bolschewiken über Berlin und Wien in tendenziöser Weise als von der Armee Prtljuras veranstaltete Pogrome dargestellt. Die Ordnung wurde gleich nach Rückkehr der -ukrainischen Armee irr diesen Gegenden wiederhergesteilt. Auf Verordnung des Oberatamans Petljura wurde eine Untersuchung eingeleitet, wobei festgestellt wurde, daß die Hauptaust ifter der. gewesenen Denikinschen Armee angehören. Die ukrainischen Militärgerichbe haben im standrechtlichen Verfahren 40 Teilnehmererschießsu lassen. Eine jüdische Deputation unter Führung des Dr. Zipper hat gedankt und erklärt, daß die ukrainische Bauernschaft und die Armee Petljuras diesen Geschehnissen fernstehen. Ihr Telegramm wurde nachj Trrnow 2015 Doelen Hotel abgeschickt. Wassilko. - Diese Aufklärung wurde in mehreren englischen Zeitungen veröffentlicht. Demgegenüber erkläre ich folgendes: Die Aufklärnng des Ministers Wassilko ist vom Anfang bis zum Ende erfunden. 1. Die Pogrome in Ostgalizien veranstalteten reguläre Abteilungen der Armee Petljuras. 2. Opfer der Pogrome war die jüdische Bevölkerung. 3. Vvsi irgendwelchen Repressalien gegen die Mörlsr und Räuber ist bisnun überhaupt nichts bekannt. 4. Ich führte weder eine Deputation noch n a h m ich a n i r g e n b e i n e r Deputation teil. 5. Ich drückte niemandem Dank aus, noch behauptete ich jemandem gegenüber, daß die Armee Petljuras dieiea Pr-grou'sn sernest-eht. Im Gegenteil, in dem von mit: r-edigier.e.t

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