Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-11-14 · Heft 649 (14.11.1920) · p. Seite 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 649 (14.11.1920)
Date
1920-11-14
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979727--05788-2991667
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

9 ti. I Wien, Sonntig Wiener M Roveychet MO Seite 13 llusMben «uf tk4I Prozent unserer Einnahmen tzegtzntiber dem Vorjahre reduzierten. Einschließlich' der noch nicht eingezahlten Bausteine erhöhen' sich aber unsere Eingänge ans i v 2,362.000 Kvpnen so daß' wir nur"'' s' '!'>!"!'!' >' i"i r 9*7 Prozent der Gesamteinnahmen für Regie, Propaganda u. a. m. abzi'ehen mußten. Dabei soll nicht vergessen werden/daß wir mit unseren S<6nttrlungen und unserer/Prö.Pqganda, welch letztere allein über ein Viertel der H-esamffpesen, ans-. macht, der zionistischen OrganisatiÄn viel^.ihrer Auf-/ gaben abgenommen haben, so Laß ein Großtell unserer Ausgaben durchaus nicht unfruchtbar ist. Ausgaben der Zentrale. Vom 1. Jänner bis 8. November 1920. 1. Gehälter . . > '» . L 134.423*63 2. Propagandy/und Drucksachen- . / . . „ 48,528 52 3. Ausweise in der „Jüdischen Zeitung" und Sondernummern der „Mitteilungen" „ 18.715-54 4. Beleuchtung und Beheizung. . .. . . „ 8.564-40. 5. Porto und Telegramme . . . . „ 8.291-68 - 6. Provision für Inkasso (ohne Jnlassobureau) . . . . .. . „ 7.30361 7. Krankenkasse--tmd PenswNsversichkrung 2.733-27 8. Bureauspesen . .. 2.473*12 9. Mietzinsanleil.. „ 573 — Summe K 231.596*77 - essnriickve'rgütungr. 7 2.567*71 . ' ' Netto: K 229.029*06 Kiezu koipult nach eine Auslage von K 29.992*46, die wir für Las Jnkassob nreau äusgegeben haben und wovon vom Zionistischen Landeskomitee die Hälfte rückvergütet wird. - v; Spdzifikation der Ausgaben. / 1. Schalt.e r. M sind in der Zentrale derzeit I Generalsekretär, 2 Sekretäre, 1 Beamter für Buchhaltung.uttd Nsle,. 1' HilfMeamter, 2_Stenvlh'pisiinnen,. II Diener und 1 weibliche. Hilfskraft, beschäftigt. Wir werden gezwui.lgen fein, falls wir das Bürearl entsprechend ausbauen 'wötW^Mser"'^fona1noch weiter Ab.vermehren, umsmnehr als" unser Generalsekretär Dr. Aw-rig' mit JähreMtbe nur mehr ist: Palästina-Ämt arbeiten wird. Die Gesamtsumme der Monatsgehälter am 17 No°. vrmber. 71'920'MMg 23.625 Kronen- . ■ : •. i 2. S p en d e Na ü s w e i se. Dieser -PoDnbesteht - aus drst'AüslÄgÄ: Wr d:e^ Ausweise in der Mnöischen"- Zeitring^- tzekiügt dürchäuK Nicht unsereni Bedürftiis-M'cheinem ' möglichst großen' Leserkreis für - unsere Mitteilungettv Uüseve Bemühungen, die- ,,Wie'M"'Morgs'n-- zeitung" zur Veröffentlichung derselben Zu - veranlassen)'-sck)e:Mtest /daran, daß ein' Beschluß der Berwaltuüg^-'der 'HWietter Morgenzeiftmg^s vorlagunsere Spendenails'weise lediglich als Beilagä Und nicht im Textte'il' der-,MieM' Morgenzeitung" abzUdbrrMn Dies würde jetzt' 4000 Monen tosten, so daß wir bei'unseren bisherigen bescheidenen Emnah'nM "'Me/ derartige Erhöhung Unserer "Spesen nicht verantworten konnten. Dessenungeachtet werden wir im Jahre 1921 mit Rücksicht auf bön gtoßet: Propagastdawerl Dost Spendenausweise'n ist' der> „Wieners MorgenKeitlmg" arlch noch größere Unkostenauf uns' nehmen müssen. ' - 3. Propa gauda. In diesem Posten sind sowohl die Aufweichungen, für .Drucksorten, . Briefpapiere, Zeitungsanuoncen und verbleichen, wie, für Merbearbeit im engeren Sinne .inbegriffen. ' ' ' . - a) . Besonders, kostspielig und dabei verhältnismäßig wenig erfolgreich wqr. unsere .f ch ri ft-liche. A gitativn.mittels gedruckter oder vervielfältigter Aufrufe / aller Art. Es'-wurden zum. Beispiel regelmäßig Glückwünsche zuHochzeiteu, Verlobungen t:nd Geburtet: unter Beilage von infortnier-enden Drucksortrn versandt. Das.- materielle Ergebnis dieser recht mühevollen Arbeit war so unbefriedigend., daß'wir sie einstellen werden. Viel mehr erfolgversprechend wäre unter anderem eine derartige Aktion. feitenZ einzelner Nativnalfonds-KvNlmis.säre und Vertrauensleute, wie .sie zum Beispiel -vom Ortskommissär - in V ade u> Herrn. Dr.-. Deuts ch,- oder von Herrn Dr, Nies in Wien VIII. bei. BeschuMungei: schon jetzt durchgeführt wird. b) Zirka 10.000 Kronen wurden für Annoncen tu der ^Wiener Morgenzeitung" anläßlich der Bekanntgabe unseres Minjans an den hohen Feiertagen, für die Propaganda der Baüsteinäktion und Ankündigung unseres „Eröffnungsabenös" ausgelegt.' DaS Ergebnis dieser Anzeigen war außerordentlich befriedigend.'Allerdings würde.von manchem' GesrnnungsgenösseÜ eingewendech. daß . der Jüdische Nationalfonds durch Annoncen gewissermaßenprofanniert werde. ■ c) Die Propaganda in der P r o v in z u. n d d e n - .Kurorten .wurde ebenso wie in früheren Jahren, sehr vernachlässtgt. Eine geplante - große Tournee, in die Kitrorte müßte' aus persönlichen Gründen bis Ende Augilst verschoben werden*, die Interesselosigkeit, der dort weilenden Zionisten, und das frühzeitig cinsetzende schlechte .Wetter machten..später die Durchführung unmöglich. i Die Herren Dr.. A u erbach, Lauc-z euer und Md. Verständig arbeiteten erfolgreich in .Gleichenborg, Herr S. Picker in Baden, wy durch.ihn.die tUäMlvL Mer Natwnalfonds'OrtskommiNon ermöalicht wurde, und' -tzsiV' .GtMwE-.-'veranstaltcke - ein^ kleines Fest zu unseren Gunsten in Ischl. Außerdem besuchten wir zweimal Mödling und je einmal Linz und Krems/ Besorfders erfolgreich war die ' Persönliche Jühlungnöhwe - NWr-'. einen.ungeahnten'Arifschwung geu'oinmen hat und dessen Arbeit sogar die persönliche Anerkennung Herrn de Limes, des obersten Leiters des Jüdischen Nationalfonids, gesunden hat, der in einem Handschreiben an den OrtskoMmissär Herrn Rudolf S e id e n. die vorzüglichen Leistungen Mödlings belobte. 'Bei den Votträgen in de^! Provinz erkannten wir, - welch schwören moralischen NH auch materiellen Schadest uns deren bisherige Vernachlässigung v'erutsackst hat. Es herrschte dort eine geradezu unwilli'ge Stimmung und wir hörten immer wieder den Vorivurf: „Geld verlangt ihr, aber sonst tut ihr- Nichts für uns in der Provinz." Durch unsere Besuche in Linz und Krems wurde einiges'wieder gutgeckacht... , . .. Eine der wichtigsten Aufgaben, des nächsten Jahres wird engstes Einvernehmetr'" mit den Gesinnungs- ' genossen in der Provinz sein. Es werden wenigstens die größeren Gemeinden mindestenseinmal in . jedem Vierteljahr ausgesucht ^Mrden Müssen, um. das. Inter-/ esse der dortigen Juden für Palästina wachzuerhalten.. d) Unsere Propaganda.broschüren — in erster Liüie die imübeWMW/Arbeit.Udölf Böhms' : — sind schon seit. Jghren vergriffen, Die Herstellung einer netten Broschüre' m''entsprechend starker Auflage hätte selbst in einfachster Ausführung 50.000 bis 60.000 Kronen, gekostet. Wir versuchten daher durch Herausgabe vost- 'SonderNÜmMÄ''-'-Även/wögnchst - vollwertigen Ersatz' zu' schaffen; sie -erscheinen aberin ullztr kleiner Atrflage, so daß wir keine finanziellen Erfolge damit erzielen konnten- . - v- Sie wurden auch leider nicht als dauerndes Propagandamittel gewertet-und daditrch nicht ordentlich, ansgenützt. In Hinkunft muß' der Vertrieb dieser Sörider'numiüern m großzügigerer Weise auf kaufmännischer Grundlage. — 'ebentstell durch Strüßenve'rkäuf' ustp Aufnähme von Annoncen — finanziell fundiert, werden.-- . 4. Pr irvst.s i on eii/ Es' PMöe/von uns gemeinsam mit dem Zionistischen ^Landeskomitee - ein ' I n-' ka s s o b irre a u, errichtet/ Welches den'Mationälfonös- Kommissäre'n Wiens die srmüdestde und zeitraubende Arbeit' des Inkassos der Selbstbesteuerung und der Büchsenleerungön abnehmen söllt'e7DieMnsJnkassantest erhalten äußer erstem fixen Geh8lt''v>pn^rM>.., 1300' Kronen eine Provision von 10 Prozent ''ä'b'gelieferten > Beträge. Diese'Einrichtung, hat 'sich* bis. Mi -'gar 'sticht bewährt. Es ^wurdest durchs das MkaAobrMiu irisgesämi 3L431 -Kt*^ntti''Äch dech NaffonalfonH Mw/.gar ' nstr 21.000 .''HränAn'-äft''.'.'L»aA.' ZkonMsH^LaWskomHe cchgefühA. ' so ßaß/G^ümßeinwähm^n, MDoHrvAen Ausgaben von rirnd W.M K'rqsten.tzegenuherstehenlsi E n t b e h rlich wäre diese aus verschiedenen Gründen gewiß nicht ideale Institution, nur dann, wenn es gelingen sollte, unsere Organisation auf Grundlage des Zehnerschaftsprinzips aufzubauen. ,Es wäre. dies so zu dänken, daß' eine Reihe von Zionisten , sich verpflicht, bei Höchstens zehn persönlichen Bekannten Heiner sogenannten Zehnerschüft) die gesamte Werbearbeit., Hr^.',tzen-JMsKen'-' Nakiönalfonds und allgemmnWstistische Zwecke, dauernd zu übernehmen, und monatlich äb'zurechnen.. . Solange diese Reorganisation nicht gelingt, werden wir uns wahrscheinlich . doch mit - dem, Jnkassob,tpeau - .behelfen müssen. .• ■ i. B. Inventar. Unser Mobiliar stellt derzeit, nach oberflächlicher Schätzung äineir Wert von 2ä0,0ÖÖ Kronen dar.^ Ältßech ' - dem habet:, wir etwa 3000 Nativnfllfvnds--Büchsen im Gesamtwert von '.150.000 Kronen verteilt, die nicht unser Eigentum, sondern-' daß- 'öes 'Haitptburecm's' im-' ' Haag sind. . .' Eine Bilanz wird' Ende -1920 anfgestellt' und veröffentlicht tverden, , i /, : H. Die Arbeit der AentraLe Les Jüdischen NationalfondS in Oesterreich im Jahre 1V20. . Jtn Anfang des Jahres war unsere Arbeit ent-.', schieden zu kleinlich. .. Trotz, Esttwertung .fror Kr-öM-' konnten-wir. uns, nicht,.entfchließeup Geldopfer .zu verlangen, wie sie eben infolge derselben nötig waren, wenn sie, für den . Aufbau . -Erez...Israels irgend von Bedeutung sein sollten.' Ltqher-. ..wüiche-,/npch. ..während der ersten Monate dieses. JahM... der' ^Nationalfonds von vielen als--Äidkrei'.betrachtet,'.'die' man a'us. Welat noch so weit.ttntmachte, daß-..mat: oinige Kronen in die ' Nationalfonds-Büchse warf und gelegentlich ein paar Bäume für.' hew Herzl-Wald. --.spendeto,.. ohne dem aber eine wirkliche Bedeutung zuzuschreihen., - , . , . Unsereschwerste .Aufgabe war M, mit dieser Auf-, . fassung äufzutäu.men. Es'.gelangerstals wir nicht mehr . 10.0 oder 200 -KrystTU - stexlastgteu,. .--sontzer:: offen erklärten, derartige Spenden-seien..uns wohl als Zeichen der Anhänglichkeit' sehr , wertvoll,.,attg.cfzchts der .Geld- . enkwertstug aber Nur, .PägÄwll§st,Pzfch.''^lnen'- .keines- Wegs als Mittel zur Lösung 'der - Jndensrage in Betracht. .Und nur so dürfe her -Jüdische/ Nationalfonds anfgesaßt tveroen. 'Erst als,wir Pen Mut hatten, eine Spende..von 20.000' Oposton, Pie. fpgenannw ^-a u- . st e i n s p e n d zur.: .GrnndlaD. eirrer igcoßen Aktion zu machen und solche Beträge nicht mehr als etwas ganz Besonderes..-warta^^^pndcr-r.-,M-. Duxchschnittsspende ' . wenigstens für sehr begüterte' Ajoyssten..a.ujsteltLen, er- Mlten wir uiM giur dj.e1L.^LauWM^ hMM^LleiK- - Mtig ' flosse'w auchdie kleinvteU Delegeuhleiksspender .* weit reichlicher als früher, ein..... . Dies läßt uns hofM,,'daß''.durch, dw .'Nüüm'ch^ ibegonnene.gn>|e Wexhnng fürdest Kere.st Haje s s.vk . iMründungsfvinds)- löer ja wMgsMs^Von -iovgänWr'test i Zionisten das Zehent ihres Vermögens ivder ihrer Ekw künste fordert, der Jüdische Nationalfonds nicht nni nicht beeinträchtigt, sondern im Gegenteil in seiner Arbeit unendlich' gefördert werden wird. Dadurch', daß der Keren Hajössvd. 25t Millionen Pfund, das sind fast -40 Milliardetr,' Kronen, von den Juden der ganzen - Welt-verlangt ulst die. Gründung des Judenstaates in Palästina.dnrchzufÄhxen ,^..wovon übrigens 20 Prozent 'nnseretn Na'Lionälfonds züfließen — werden die großzügig senkenden Inden lernen,' welche Summen heule nötig sind, 'um unsere Ziele zu erreichen. Es wird sicher gelingen, auch in uns bisher fernstehenden KreiM derartige Sympathien und sogar einen derartigen WnthpsjasWrs-W^lNß. zu ertvecken, haß wir.im nächsten > Jahr in Odte/reich'ianUherrrd-^«ebenso viel' "al^ d.LL-. *'Keren "Messüd" erhalten' können.-' . v ' ■ - Jineinzelnenwarunsere' Arbeit' auf folgenden! Grundlagen aufgebaut:' "! 1. Propaganda in der Presse. Diese war hisnun völlig, unzulänglich^ .«Eine noch , so intensive. Propaganda -LÜch^in'^der''''Mienet'''-MovgenzÄtüE ' kann nicht völlig ihren Zweck erreichen, denn auch inj nichtzionistischen Kreiset:, die .gewöhnlich keine nationalen Blätter lesen, besteht ein gewisses Interesse für trns, das man in Hinkunft ausnützen und verstärken muß. Zntn Beispiel weröfsentlichtL das „Neue Wiener Journal" gelegentlich Nachrichten über uns. und sogar die „Reichspost" brachte vor einiger Zeit, einen. HMipstltLnlänKnMtiwI üM''M^r^MWptÄdnWM'Kvn^''' serenz vom 31. August. - . % B i*,ie f I i ch e A g r L y t.r p y <. Nach oberflächlicher Schätzung, wurden in-der-Herichtszsit durch ,die Zentrale etwa 3000 Briefe und. mindestens. 5000 -Aufrufe und Einladungen sowr^. sonstige Drucksorten persandt^ und 'bis' lwstte 1694 Briefe " etnpfängen. Diese ' A-gtitaLion — auf der immerhin, bisher der Hauptteil stnserör Einnähmen beruhte' war 'ungeheuer um^ ständlichs kostspielig 'und verhältnismäßig wenig erfolgreich.' " r" i' ' Auch hier, kann nur die MMähliche' Einführung .des. bereits sküher erwähnten,' Z e h st' e r s ch a f 1 s p ri stz i p s endgültige. Abhilfe 'schafM!' /In diesem Falle Würden wir Mr mit' den'^HststderL'er^ dder-'-LMestder--- ' sllMftsfühstern'-MäflW berkeßrew' 'müssen und " diese ' könnLön äst - die ibnest'unterstchestden Zehn^kschüstest'-dir? entsprechendest- detailkierten ’ Weisungen weibergeben. Dadurch MM stichst ' stur Me "Unendliche ' Entlästirng ünseres, Bureaus erzielt werden, sondern die Agitatiost wäre ätlch wesentlich 'intestsiver. , ' - Solange' dieseb UstMu. unserer OrgMsation nM. erfolgt ist, ' wollest wir Uns durch eiM' U ebetord^ n u ng von 'Natwnalfostds-Kommissären, ' esttsprecheM , .einer Gliederung'in -Vereins-, Orts- und Bezirks-, Kreis- - und - schließlich Landeskvmmissäre, behelfen,' Dadurch wäre es möglich, die Ueberwächung kleinerer; Kommissionen und' Ortsgruppe:: teilweise den ilber-j geordneten -KMMissären ' zu ' überlassen. ' GlÄchzeitig könnten wir besonders verdienten Mitarbeitern * durch' Einräumrmg.-eines größeren Wirkungskreises eine sichtbare Auszeichnung zuteil werden lasset:. * 1 8.--BVrträgei Dieses Mittelunsere Ideale ist die breiten Massen zu tragen, wurde-in der Berichtszeit vor-allem dtrrch die politischen Ereignisse (Kultuswahlest und Nationalratswahlen) in den Hintergrund gedrängt. Immerhin Machte sich in der letzten Zeit auch hier eine Wendung zum Besseren bemerkbar, so ztim Beispiel veranstaltete die . „Jüdische Tischgesellschaft - A l s e rstraße"'innerhalb von sechs Wochen vier Votträge über den Jüdischen Nationalsonds: - - * , f Selbstverständlich tmch. jetzt nach Wegfall der äuße< ren Hindernisse auch ist Wiest eine intensive Aufklärung?'« arbeit durch Vorträge usw. einsetzen, da zum Teil selbst unter den Zionisten' eine verblüffende -Unkenntnis über die momentane Lage.des Jüdischen Nationalfonds und: seine A::fgaben m Palästina herrscht. . j 4. Li chtbildprop Uganda. Wir litten dar* unter, daß. wir seit zwei Jahren kein neues Bild> material erhielten. Unsere alten Bildserien sind schost größtenteils bekannt und nicht mehr recht zugkräftig. Wir verhandeln momentan über Ueberlassung des neuest Palästina-Films.. Eine Anregung unserer Zentrale, bezüglich der Schaffung einer Lichtbild zentrale, ist bisher von: Hauptbnreau.im Haag noch nicht end* gültig erledigt. worden. . '? 6. Persönliche Propaganda'. Wir ' ve:> .suchten zunächst dix Einberufung Von V e r s a tri in I tt n« gen, zu denen wir bestimmte.Jnteressentengrupperr. einlad en wollten. Der erste, derartige Versuch war *— gemäß Beschlusses bet außerordentlichen Nationalfonds« Konferenz von: 31^ August — eine Konferenz mit dest Tempelvorständen Wiens. Trotz guter Vorbereitung wurde diese Veranstaltung äußerst spärlich besucht und mißlang. . Weit mehr Glück hatten, wir mit der Propaganda vp;n Mann zu Mgnn. Wir suchten eine Reihe 'katzitaMräftitjer,- Persönlichkeiten. für'' uns '-zu interessieren und warben bei ihnen Mr die sogenanntest »Mausteine siir das Dritte jüdische Reich". Diese Aktion hatte, die besten Erfolge.. Von otwck 70 Pcr'sonen, die bisher um.Bausteinspetwen.angegängen' HM" niit WM «tzLlMtt

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.