Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-11-14 · Heft 649 (14.11.1920) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 649 (14.11.1920)
Date
1920-11-14
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979727--05777-2991656
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seit« 2 Wie«, Tonntq- Alldeutsche SchSdttnge. Unsere Regierung hat dem Völkerbund ein Gesuch um Aufnahme Oesterreichs in den Bund übermittelt. Sie hat diesen Schritt leider erst im letzten Augenblick unternommen, aber jedenfalls kann sie darauf verweisen, daß die gesamte österreichische-- Bevölkerung den sehnlichen Wunsch nach Eintritt in -die Gesellschaft der Völker, nach direktem Verkehr mit den Vertretern der Nationen teilt. In diesem Augenblick^ findet es das Organ der Großdeutschen, die Wiener „Deutsche Tageszeitung", für gut, diese Aktion und den Völkerbund selbst rmt folgenden Sätzen zu begrüßen: ‘ i „Komödie und A u ge n a u s w i s che r e i! Man muß sich nur wundern, daß. es die Herren- Beisitzer unter ' diesen Umständen überhaupt auf die, Dauer beieinander aushalten und sie nicht der Ekel -vor ' der geg'ens«itig ge übten"H eucheIei packt. Für die; Unterworfenen kann es - nur einen formalen Grund geben, sich in diese Gesellschaft hineinzubegebw, innerlich, werden sie ihr fremd bleiben, denn dieser ganze Völkerbund ist ein Werkzeug der Entente und trägt Merkmale an sich, die in dem für ehrliche- Recht-- und Wahrheitsucher. gültigen SittenkodeK nicht zu finden sind." ,> .... .... * j>. .'r J Ist es Dummheit oder Bosheit,- welche die Feder dieser Leute führt und sie veranlaßt, der österreichischen Regierung in den Rückenzu fallen und den Feinden Unseres - Staates den Vorwand fiti; die Ausstoßung Oestrreichs aus dem Völkerbund zu liefern?' Die Be- Ziehungen der „Deutschen Tageszeitung" zu den reichsdeutschen Junkern und Schwerindustriellen, welche von einer Versöhnung nichts wissen und durchaus Revanche für die erlittene Niederlage haben wollen,-sind sv .bekannt, daß man hier berechtigt ein überlegtes, bösartiges Attentat vermuten kann: . Aber, wie-dem auch sei,' die energische Abwehrsolcher Manöver liegt/'im Interesse der Erhaltung Oesterreichs. Wenn reaktionäre. reichsdeutsche Kreise den Mul finden, in bedenkenloser Weise in die Politik Oesterreichs eiuzugreifen, so ist die Ursache in der Schwäche unserer, führenden Parteien zu suchen. Die Christlichsozialen und -di? Soziakdemokraten hatten sich nach, dem Umsturz, mit Haut und.Haar dem deutschen Chauvinismus verschrieben. Innerlich haben sie schon längst von ihm abgeschwenkt, aber,noch nicht den. Mut gefunden, die seither gewonnene bessere Einsicht in die Tat umzusetzen. Dieser Umstand" gibt den erwähnten Elementen, denen an der Verfolgung ihrer..wahnsinnigen Rachepläne alles und am Schicksal Oesterreichs nichts lieg^ die.Gelegenheit, den. Ausdruck der öffentlichen Meinung zu verfälschen. Diesem, ,Be- ' mühen kann nicht . energisch genug entgegengetreten werden. Die Bürger unseres lS.ta.ates sehnen eine'.Verständigung mit allen Völkern herbes und das' Gesuch uftt Aufnahme in den Völkerbund ist der ehrfiche Aus-- druck ihres Willens. - -- ' •"•'/: \ . Die Grenzen Palästinas. Bezüglich 'der endgültigen Grenzen Palästinas be-. steht bekanntlich eine starke - Meimmgsverschiedmheit zwischen England und Frankreich, -Besondersgilt dies von den Nordgrenzen Palästinas. Ueher denheutigen Stand dieser-Frage schreiben dia „Times" vom 25. ^Oktober an leitender -Stelle, daß diese -Wtz st fällige Angelegenheit nunmehr vor der endgültigen Entscheidung stehe. Die Grenzlinie, welche von srautzösischer Seite-betrieben wird, ist derart gezogen, daß,'wenn sie rechtskräftig wird, Palästina der Zugang-zu den Wässern des Litani verschlossen bleibt, die-östlichen'Seeküsten von .Galiläa Syrien zusallen und, , was das -Allerwichtigste ist, Palästina des Zuganges zum? obeten-Lauf des Jarmuk beraubt.- Als Mandatsmacht. - van Palästina, führen die „Times" weiter auß, haben wir di? Verpflichtung, unser Bestmögliches für unsere/Schützlinge zn tum Diese Grenzbestimmung würde? jedoch - Palästina der Möglichkeit berauben, das zu-werden, wozu wir es gestalten möchten, nämlich ein Möderntzr Staat, der die Fähigkeit besitzt, eines Tages ein sowohl, w i r t s.cha f tlich alls auchpolitisch unabhängiges selbständiges Leben zu führen. Es' handelt sich hier gar nicht so sehr um -Gebietssragen als vielmehr um' den Zugang zu den Quellen eines kräftigen wirtschaftlichen- Lebens: Patästina besitzt, soweit dis'heute festgestellt werden konnte, keine Kohle und wird daher nicht nur für - die Berieselung, sondern auch für bxk Kraftquellen seiner zu schaffenden Industrie-auf die Wasserkraft angewiesen sein. Wenn vom Jordan abgesehen wird, so kommen nur die zwei großen Wasserqnellen des' Litani und des Jarmuk, welcher Jaulan von -Gilead scheidet, in Betracht. Der Litani kann fiir solche Zwecke Eoickem anderen Lande außer Galiläa vonnutzettsein. Denn Syrien schwenkt oberhalb Galiläa nördlich ab und Palästina .erhebt den gerechten Anspruch, auf.die Möglichkeit, diese Wasserkraft sich nutzbar zu, machen, Es muß hiebei gleich betont werden, daß der Litani nördlicher liegt als die historischen Grenzen von -MIUäa;. er-.besitzt daher nur als Wasserreservoir eine Bedeutung für Palästina. Was also verlangt wird^ D :nicht eine - Gebietserweiterung für Palästina, spndevn chloß die Be- Nutzung des Wassers als Krastresyrhoir.- Dieser Umstand, . meinen die „Times", hat wohl fiir. Frankreich vielleicht.wenig Bedeutung, für Palästina aber , bildeter eine vitale Frage. Der Jarmuk besitzt.^Möglich eine noch größere Bedeutung. Denn der JarM!k und.nicht der Jordan ist der eigentliche Fluß pon.Palästina, .Und. will man die wirtschaftliche und politische geographische Ltzlle deA Landes MtHLMjLL.si) muß man sich DagHewr Morse«-erm«s Die engüsch-russischen Verhandlungen. . Moskau, 13. November. (Funkspruch.) Der Bvlkskommlffär für auswärtige Angelegenheiten hat an die britische Regierung eine Note gerichtet, in der ex ersucht, die errgli. sche Regierung sollö sich silar aussprechen, ob sie mit den in London weilenden russischen Bevtr-tern verhandeln wolle. A m st e r d a m. 13. November. „Hollandsck) Nieuws Vurean" meldet aus London: Die ersten Bedingungen des neuen, vom Handelsamt ausgearbeiteten Entwurfes zur Regelung des H a »de l s mit Ruß l a n d sind: chie Erfüllung afler Verpflichtungen der früheren russischen Regierungen. Die Einstellung der bolschewikischen Propaganda in Europa und der englandfemdlichen Agitation in Asien. England erklärt sich zur Aufhebung der Handelsblockade und zur Beseitigung aller den Händel beeinträchtigenden Hindernisse bereit. , Wrangel soll die 2p affen strecken. 4 „ . Moskau, -12. Mpember. (Wolfs.) Der- Oberftnr- MMdierende der Südfront hat an General Wrangel .-folgenden Funkspruch gerichtet: , V - Die Zwecklosigkeit eines. weiteren - Widerstandes MMr Truppen liegt klär auf der Hand. Dadurch, wür- -den nur neue Ströme Blutes vergossen werden. Ich schlage JhneMdaher-hör: Siellen-S ie den Kampf sofort e i n und legen Sie und alle Ihnen untert- .stellten Truppen der Arme2. .und Flotte. d ie W a fsen n..i öd e r. - Wenn Sie diesen.- Rat. des.. Nevolutionst- , kriegsraies der Sübfront annehmeu, wird aus Grund ' der ihm von der zentralen Rätegewalt, ausgestellten: - Bülltsiächten' Ihnen.''.unb>'./allen, die-mit Ihnen hie Waffen niederlegen, .A m n e st i e z u g e.s'i chert für /"alle 'Verbrechen, öle im Zusammenhang mit dem Bürgeykrieg perübt worden sind..'Allen/ dienicht ift Näterußlänft arbeiten wollen, wirb. die Möglichkeit gegeben, ungehindert ins Mu s-l.a nd z u.öe i ße n urittr der . Bedingung, daß sie.-sich' ehvenwörÄich'.. VexpfliKten/' -an tödfteren Kämpfen gegen Räterußland nicht teilzunehmen. Wir erwarten Antwort durch Funkspruch inner,- halb 24 Stunden. .. - -.- - - >lästitza>nicht?nur.Südgrenze her, .söMrn - von Ost Md znWchem. Jarmuk und.-der -Ebem.Hn'- Mdrelon cKIschnew^wirtschastfichen^.-AenMnn^ vorstellem Wir. -wie.derholen^die ganzem.Änyelegenheü Hai - - chineu politischen-;sondern- -etzreurei|t wirtschaftlichen Untergrund , und esi sei ^ebenfall^.wiederholt) daß Frank- /reich 'diesem Wunschohne die .Zukimst Syriens irgendwiezu'beeinträchtigen,.ssntsprechen kann, denn die damit . zusammenhängende-Grenzkor-rektur - zwischen Dan. und Mezereb in Pülästina. würden'.pichtin die Wagschale fallen.^... v .' » --Es soll zugegeben werden/ : daß - die Nordgrenze, wie '. sievon: französischer Seite.:.jetzt'ivörgeschlagen wird,deinen : Fortschritt, gegenüber der: ..- im - S y v e s ° P i c o. t - A b- /kounnk e n festgesetzten Grenzlinie bedeutet.'. UNd gerade i deshalb: sprechen wir won dem: Zugang zu den. Wasserläusen des Litani und :der .Einbeziehung - von Mezereb in das palästinensische Gebiet als von „Konzessionen". Aber andererseits haben-die. Dinge seit dem Syves- Picot-Abkommen auch?-, wesentlich geändert. Als dieses Abkommen abgeschlossen wuvde, - hatten die alliierten Mächte noch nicht daran gedacht, Palästina als nationales Heim für 'di e Au d e it. einzurichten, und mich der - Gnmdbegriff des Mandats, daß die Aus- . beutung -. eines Landes im. Interesse seines Protektors .verboten sei, war damals noch nicht in gesetzliche Formen' gebracht. Palästina ist kM britisches Protektorat i in..gewöhnlichem Sinne,. Palästina steht außerhalb der : Jnteressenverteilung der internationalen Politik und die Schaffung einer jüdischen. Heimstatt e. ha- -selbst — wir würden es vorziehen, dies ganz offen und frei die- A u fr ich t u n-g e i n e.r. j ü.d i s chen N a t-to h zu nennen, fügen die „Times" hinzu — ist kein britisches, -sondern ein . internationales Experiment und. denr- - nych -gen^u.,so. ein.Teil..der französischen Pplitik wie. der britischen. Esmögers die, Meinungen darüber, wie dieses .Jdeaft-Pal'ast'iya.g-lsm. für die wiederb. e l:öb be % ü d i s che M.a t i o.n, am besten ausgestaftet -werden köpne,verschieden sein» Haß.aber das Ideal, ein edles ist und, wenn.^svom, iErsolg gekrönt-sein wird, rdie Welt in gutem Sinne sehr stark beeinflussen wird, - stehs-jüber jedem Zweifel, Eh .-ist das. ein Ideal, welches, 'jvj.e -wir. annehmeN.mnöchwn,-,in.. Frankreich viel Synrpöthien finden muß-. Schwebte denn nicht dem großen Napoleon.. boi-,.-Mnern--Mnrücken in Palästina gleichfalls dieses Ideal vor Angen? Wie immer es auch :sei,, seit der KonfocenL pon .Spn Remo ist dieses Ideal, ebenso .ein französischeswie enx englisches, und wix..bitten Frankreich, mitzuarbeiten, indem es die Möglichkeit zu dem Erfolg bietet.. .... Diese Grenzstreitereien bedeuten, ja qn -sich nicht viel. Aber von der Art ihrer Beilegung hängt es wesentlich ab,-ob das jüdische Palästina...blytz -eine historische .Kuriosität, o.der .ein Palästina,werde, .dgs,ein.e.^)pixkl i ch e Nation und eine im Osten zinn Guten wirkende reelle McM . dar stellt. t 14. November 1920 mu 6^ PoMischeRmMchM Das italienisch-jugoslawische Abkommen. Aus- Rapallo, wird berichtet: Das hier abgeschlossene italienisch-jugoslawische .Abkommen lautet ins wesentlichen: ... ' ... Artikel ^bestimmt die G r e n z e zwischen. Jtalren und Jugoslawien. Der Grenze geht, von dem.MGrenze zwischen Italien, Oesterreich und Jugoslawien bildenden Berg Petsch aus, schließt den Monte. Nevoso.ein,. geht weiter bis zuw.Quarnero-Gipfel und folgt Hann der im Londoner Vertrag festgesetzten Linie, wqbei gewisse Abänderungen zugunsten Jugoslawiens. Matzgegriffen haben. . ' V . ,v;; Im Artikel II wird anerkannt, daß die Stadt Zara sowie die Gemeinden BorAv EriM, Cerwo R-oecagnazzo und eiü Teil", der 'Genreinhe Dielö '-M' - Italien gehören. Die S'urchsührungdes Ariels wird durch ein besonders''-MberDtK-mmen' geregelt - werden. Artikel III anerkennt, daß die Inseln' Cherfo und Lussin mit den kleinen Felsinseln und Ihren Gebieten, die kleinen Felsinseln Istriens und die Inseln" Lagosta und Petagosa nrit denkleinen Nachbarinseln an Italien fallen. Die übrigen Inseln wes ehemaligen Oester-veich- Ungarnwerden Jugoslawien zllgesprochen. H; Artikel. IV auerkennt die yokle 'FreihLhk'.und'-/U'Uabh ängi.gkeit Hiu.mes. Der Staat'Fittme wird gebildet.durch ein Corpus separatum' und einen. kleinen Teil'istrianischM Gebietes.. . ' \ Gemäß I Ärtikel. VI werden Italienuttd.Jugoslawien innerhalb , zweier .Monate vom Inkrafttreten dess Vertrages.an eine Konferenz. «Unberufen, die de'n beiden Regierungen.. Vorschläge zu. erstatten jtnxb, die geeignet wären, die' Veziehnngen zwischen^ Heu beidenr Ländern auf wirtschaftlichem' und fmanzielM .Gebiete herzustellen. Artikel - VlI -besM: Jugoslawien awerkenut zu-i gunsten der in. Dalnratien lebenden. Italiener und ihren Interessen.:. >1'. Wirtschaftliche Kon^j Zessionen, die.die. Italiener genießen, 2^ Das Recht her in den . jugo slawischen .Gebieten wohnenden „Italiener, innerhalb eines .Jühres für die italienische Nationalität zu optieren, wobei, der Wohnsitz, der Gebrauch', der Sprache und'' die Neligionsübung sowie alle sich aus diesen Freiheiten/ergebenden -Rechte zu gewährleisten sind.' 3. In Italien ausgestellte Studiendiplonre. sinds in Jugoslawien unter denselben- Voraussetzungenwie jugoslawische gültig. Ein später abzuschließendeL Abkommen soll die Bödingungen der setzen. ' -? - 3 i NM.ArtikelVIII wird'-eiue?nwVn-i:rozwi"! . scheu beiden Ländern abgeschlossen werdeN> welchödi« gegenseitige Entwicklung-der krilturellen Beztehnngen fördern soll. . ' , .. . \ Die Unterzeichnungsso.cnmlitäten warerr um -i' ühr nachts beendet. . - ':! > . r>. J Schmierigkeite» zwischen Rntztand «nd Pole«. j Man schreDL'-ittls aus'Wa r scha N: Mch'U der endgültige Friede' zwischen Rußland ünd Polen -Nicht geschlossen und schon gibt es ernste Differenzen, Rußland hat durch' Jo ffe-Lei der polnischen Friede'nsdelegation förmlichen Protestdarüber eingelegt^.-, daß die'Truppen Zieligowskis, welcher . Wilna -besetzt HÄ,.- Balachowicz' und Sawinkows, welche ein russisches Freikorps unter polnischer Führung gebildet hatten, die. Grenze Polens üherschritten haben- -ünd den ' Kämpf"-gegen -Rußland; trotz geschlossenen Waffenstillstandes. Witerführen. Die russische Regierung fordert/ daß die Truppen Zieligow- . fiis, welcher, wie.die polnische..Regierung angibt, nicht dem polnischen Oberkonimando untersteht, kettierksei Der- . bindung mit Polerl unterhalten dürfen, 'ferner daß die Abteilungen - Balachowicz' und Sawinkpws' int e rniert werden. Die Haltung Polens gegenüber Pett l ju r.a, von dem man auch nicht tveiß, ob er sich an die Abmachungen des Wasftnstillstandes hält oder den Krieg fortsetzt, . hat bei der russischen Mgierüng .'. starken Un .will en hervorgerufen. Es,wird angenommen, daß sich gewisse Fädeir. zwischen Pctljura'uup Polen spiirnen, worauf auch eine von der Lemberger ukrainischen Zeitrrng „Dumkä". gemeldete Zusammenkunft zwischen Petljura und Pilsuhski in Petljuvas. Haüptquartter hindeutet. Joffe, welcher nach Riga zurückgeke7)rt ist, führt in einem Gespräch mit Vertretern - der. dortigen Presse eine ziemlich, heftige Sprache- und sagt unter anderem: Wenn die. militärische Aktion in der'Ostukraine und in der Minsker Gegend nicht aushört, kann es leicht dazukommen, daß die Kriltgsoperationen mit Polen wieder anfangen. / „ - / . Die -polnische- Presse befaßt sM.eiflgehend mit der Spannung zlvischen Pölert und. Rußland. D'ie „Gazeta Poranna" sagt unter.anderem: Der Kampf, den Petljura, Balachowicz und S'äwinkow für die Unabhängigkeit der, Ukraine und Weißrußlands'führen, bringt Uns in Gefahr eines neuen Konfliktes mit Sowjetrußländ, vbwvhh die direkten Konflikte nunmehr endlichaus der Welt geschafft worden sind.-Es ist klar--daß--ein--Abbruchs des Waffenstittstandes undder Pegiun -eines neuen Krieges um die Unabhängigkeit der- Ukraine oder Weißrußlands geradezu absurd wäre. Wir müssen uns darüber Rcchnnug legen, wie ,westdieser- Konflikt durch..unser, Verhalten hervorgerufen wurde und wie weit er von? den.MfeifejSjtMW# K.. A JAMaPlüßi

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.