Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 647 (12.11.1920)
- Date
- 1920-11-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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ftrwrrr «mm. MM»" l . . ,,,frJffai«'.lH^lllHIWIIII 'IH „ >f ". ... D«tz flnftttieilfK st-igelaffen wurden, diele Mit. tzliederde- Vereines - er Erwachenden Magyaren befanden. Der Ministerpräsident hoffe jetzoch, pgff kS der Untersuchung, die der Suspendie. ffvng folgen müsst, gelingen werde, mit den besonnenen tzlkMkyfrn deS VerkineH m aqstandKlosrs Fusttür, »irren dieser Vcreinigpyg lviedxx hßrzustßllkN. Ar teytr Nerfllgnng der UkglßWng sei der Abschlag, tzah das standrechtliche Bkrsatzre« Wch auf getzisir, inlf einer Lttsammkmotkuyß tzerS««dmk Asiettc ausgedehnt werde.? M brßnnendste Frage, die Unterbringung bet 8 st g g o nbewyh ne r, stebt unmittelbar vor -er dösuNg. Ein Veil wird in Kasernen untergebracht. bsullÄ Arr^geitglfung ist bereits im Gange. Anderer. s»jtS wird durch Ausweisung der galizischen I u den sine grdhepe ZaU von Wohnungen frei, (8kh: hafte Zustimmung.) Die Nationalversammlung könne überzeugt sein, daß, wenn auch die Sage ernst' ist, -ie, yöfürchtung unerwarteter, Vyrggnge keineswegs bereWgt sei. Di? nötige straft steht her Rs« ßterung zur Bsrfiigung und xtz sind alle MWchkeiten deren'zweckmüßmem' Gsbr«iche ßegehsst, " ^Abgeordneter finrf Auszar besaßt sich mit der heütie Pen-Antwort des Ministerpräsidenten und stellt mit großer Befriedigung fest, daß die Ordnung dex Wohnung, frage sowie' die Ausweisung her gcrWfchen Juden allgemei;w Beruhigung fl) Hervorrufen werde, Die Gut« strnnngdes Ostjrrdentrrms fei irn Interesse des Paterländischen Judentums (1f) gelegen. Bktzüglich der Sonntag stattgefuüdenen DeMÜNÜlL'. tionen nehme er die Verhaftung dreier Erzedenten mit großer Genugtuung zur Kenntnis, würde eD«fßdpch gerne sehen, wenn diese so bald als msigsich vor Gericht gestellt wexdw würden. Gr trüge jedoch den Mlmstrr«.! Präsidenten, wie es möglich sein konnte, daß in der Wmann-Kolomy eine derartige bewaffnet? UaD angtz. sammelt werden konnte und wer diese IndjtzshubN KlEe. Nachdem Abgeordneter Sornogyi den Verein der Erwachenden'Ungarn in Schutz genommen hatte, erklärte ' RiniÜLrprösident Graf Leleki, bezüglich der galizilchen 8udev bestehe hie Schwierigkeit, daß jene Staaten, nach sie übgeschLÜLU werden sollen, [ie nur dann herein, lassen, wenn sie mit ezneru Leimgtschtzin versehen sind. Oie PovZLuZy M Bu-gpest» , Der «Abend" meldet: Seit Sourttag wüten in Budapest und m der Provinz ununterbrochen Pogrome. In Budapest sind alle Geschäfte geschlossen UNdie Arbeiter suchen, ü6*dp$ kern Streik verkündet wurde, feit Montag die Aqbnken wicht auf. Die Ermordung des Polizisten Soft« ist ho» Offizieren i»et Pronay-Abterlung verübt worden, die ihr Hquptsuar^xr ftn Hohe! »Brikmnia" hatten. Die Mordtat versetzte, di? ganze Kolizelmorrnschäft in ungeheure Aufregung, die sich darin kunLgah, daß die Polizisten erklärten, so lange ihre Tätig« k e i t e i n z u st e l l e n, bis die Mörder der strengsten Strafe zugeführt sind. Alle Polizisten verließen ihre Posten vnd eilten in ihre Kaser»»« in der Mosonyigasse, wo sie den Beschluß faßten, selbst Schritte zu unternehmen, um der Mörder habhaft zu werden. Die Terrorbanden begannen nun ihrerseits den Widerstand zu' organisieren, und die ..Erwachenden Magyaren", sowie die Vereinigung «Move" <LandeswehrmachtSverttn) mobilisierten ihre militärisch - organisierten Mitglieder, die allo wichtigen Gebäude besetzten und die Bemannung des Hotels »Britannia" verstärkten. Der Kampf zwischen der Polizei und den Terrortruppen drohte jeden Augenblick auszuvrechen.! - «l» die Negierung hievon erfuhr berief sie sofort einen Ministerrat ein.-der sich in. Permanenz erNZLte. GömböS, der Freund HorthhS und Führer der Bereinigung „Move^. setzte sich für die Terroroffiziere ein und gah die Erklärung ab, nicht Offiziere seien die Mörder des Polizisten, sondern »gewesene Rotgardisten^ Inzwischen erhielt die Regierung davon Kenntnis, daß die' Polizisten sich zum Hotel «Dri« taunc" Legeben. Sie forderte das Platzkommando auf. Maßnahmen' zu ergreifen, um den Kampf zwischen der Polizei - und don Terrortruppen zu vereiteln- DaS Platzkommando lehnte jedoch diesen Befehl ab. und zwar mit der Begründung, daß eS nicht dem Ministerrat, sondern dem Generalstab unterstellt sei. In ihre- Bedräng- «äs wandte sich nun die Regierung an die «Erwachenden Magyaren" und den Verein ,Move", die nach der Zusicherung der Regierung, daß die verhafteten Terraraffiziere nicht sofort vor ein Gericht gestellt werden würden, sich damit einverstanden erklärten, daß daS Hotel .Dritannia" von regulären Truppen besetzt werde. Die Pronay-Buben wollten jedoch noch immer nicht den Widerstand aufgeben. Sie erklärten, nur einem Befehl ihres Vorgesetzten, Oberstleutnant Pronay, zu folgen. Pronah, der sich eben Lei Horthh aufhielt, erließ hierauf den Befehl, sich 4u ergeben und das Hotel „Vrrtannia" besehen zu lassen. So wurde im letzten Augenblick ein Kampf zwischen der Polizei und den Terrortruppen vermieden. Wie ernst es der ungarischen Negierung mit der, Beseitigung der Willkürherrschaft der militärischen Terrortruppen ist, geht daraus hervor, daß sie den aus der Zeit der Monarchie als Bluthund bekannten Genera» Lukasich «it dem"Oberkommando in Budapest bctrauie. Gegen dessen Ernennung wehrte sich Horthh bisher deshalb, weil Lukasich ein ausgesprochener Karlist ist. Die liberalen Kreise Budapests erblicken denn auch in der Betrauung dieses Generals mit dem Oberkommando nicht den Beginn einer neuen Nich^Äng, sondern nur Pie KerjtärkUng Jet iffiUUacfciUfMi, Wiener Morgrnzemmg '13, SlBBimS« MW’ nrtii.iiiriaiBmiiBWMMwn■■■■ i i ■■■ — .. i '•* -i. i.i.n.ii— ■»'.■«»Hif'ii --r--4 ■ Einigung zwischen Italien und Jugoslawien. Santa Margherita, 10. November. Wefäni.) Die jugoslawische Abordnunq ver- Wntlicht m$ Wrttsißvngr wonach Jf$ vis itslisnifchsn MorWstße stt gsrtzchß a «- e 9 U ß n n i Habe. AuMawjW -xtzlSat pch mit dsr guchtzisunitz deß MMp NssASsS m Ftslien. hem i-xrrLspiarsn ZlPsammeyhsng dar unabbLngigerz Gtadt Fiume mit Jiqiisn und der Souverclnitat Italiens über di« Inseln Eherso, Lnssiu und Lagofta sowie über die Stadt Zara einverstanden. MinisteM^sident G 19 I i I i l ift tzirr ausielrommen. Gr WWde im Bahnhof «njer aydsrem vpw M üsterpsöftdenteu Ä y o ni c eNAfsnsrn- DrZ Bkürüürlksk tma Lmsrr ksbr herzlichen Chgrakter. Polttische^undschaü. Me oftgMMche Frage. , Der Grund de? Dubiaen BjjxgßMegßS M HM GeM her GwWWine -G darin M suchen, - pch Ue EMntWächts tzsp UkMNß M- Staat Mj gnMtttjcsi wWn, So HM Fmukrsich die südrussische Negleru'nfl dtztz GßWMls Hkungß! omrksnnt und dis Folge WO wird s-in, daß die Ukraine sich auch gegen den zaristi-. schen General wich wenden müssen, was. Wichyx' die Rückkehr der Bolschewiken erleichtern dürste. Ganz, so, wie hach dem deutschen- Ztlsammenhxuch Wd der Kasg-' strophe des Generals Denikin. Die.jnlensiv^NuDMsiA der motzgebendm Kreise der Entente dsrüher, die Muhe im Osten nur durch Anerkennnng her najigpasen und staatlichem Rechte des ukrainischen Volkes hdrsiefteüt werden kann, ist für das enroLäisÄe Lnteresse von Nnsrmetzlicher Wichtigkeit. Die PerhanblMgm zwisKyn. uyp ' ^utzgsitwien hab§n einen unerwartet», Pexlgus 'gANßMrnssN, Nach kurzer Frist ist es geluMen, jn »ueseptlichsn Frggrn KN einex Mpigupg zu kym.MW unh ds§ mUtleiß Ltküe SU stg? bei», big minmßhe Heide ^eilx l-efchedigen sgsi, hat lgugß Aguech bis My M diesepi MtzmW YÄSstSt' ist. .Ä'd dl? Gache dep inneres Mifizierung Vürgpas HM damit ÜNM wesentlichen Gchrftt Wrwärts gemacht» tztqskkN sicht sein? Ansprüche m bezug auf die nordöstliche Grenze beftiedigt, jndem ihm -ie i ulische Alpenkette mit dem Monte N e v o s o zufällt, wodurch der terrktornale Zusammenbang mit ßjüme'HeWstM wird, dqym UNMÜNgiger Staat bleiben soll^ Meyss tzzjrtz Zara staliöntsch« ferner die Inseln Eh^rsv. L uss»n.tz«rgost/r nch-ewe Nkcho pon ürrnercn Jnselru Das Abkommen trägt einen ausgesprochenen KompWWsßchqxqhs?r Dtqsiey sieht im PychLV lLlsiS AsptLSfionen befriedigt, pähr^ntz etz in der Frage DsKnatimS Nachbeben mußte, welche» dLM jugoslawischen Staate zvfSsttz Kix so fange guSstchenhe frlsMßUüa kg schwebenden Greyzfragr hat hüben wie drüben tziele Erbitterung o»»sgeM> die sich zu herschiedenen Zeiten in mancherkei Ehesten Luft mÄchte. Pie nunmehrige Lösung der Frage wich von den radikalen jugvsla»oischen, namentlich den' kroatisch-slowe? ntfchen Elementen, nicht ohpe Enttäuschung hingenornmett wechen, die sich tu die Tatsache eines italienischen Triest und eines ttaktetikfch orientierten Fiume werden finden müssen. Aber auch die nattpnäkistischen ^FaScksten* und die Mare-Noftco-Pokittker/ welche' den ftaktenischen Behörden in den ..drlSsten" Gebieten die Hölle heiß machen und, beständig mit 'den Goziattsten in blutige Karlftikte' geraten, wechen in heu saurer» Apfel beißen und aufhören müssen, stch gegenüber der eindeutigen Gegenwart, waS Dalmatien anlangt, auf.altrömische Kulturtraditkonen zu berufen. So erfreulich für die Konsolidierung Europas das Abkommen auch ist, sö wird von einer wirklichen Einigung erst dann zu sprechen sein, wenn die in Betracht kommenden Bolksteile den guten Willen zeigen, den Zustand der D'nge anzuerkennen. Im anderen Falle bieten die Abmachungen die beständige Möglichkeit von Konflikten, die geeignet fein könnten, die Beziehungen zwischen den beiden Staaten ‘ vollends zu vergiften und an'^der Adria einen Zustand von dauernder Nervosität zu erzeugen. Das scheint auch Graf Sforza, zu einpfinden, der dem Sonderberichterstatter des »Mosiaggero" erklärte: ..Wir müssen ewige Freundschaft mit unseren Nachbarn begründen und dürfen nicht vergessen, daß sie innerhalb unserer Grenzen eine halbe Million ihrer Stammesgenossen lasse»». Den Italienern, die im Nachbrrstaate bleiben, «nd den Slawen, di« italienische '<8ut* ger werden, ist die edle Aufgabe beschieden, an der nuirali, schon u»,d wirtschaftlichen Intimität zwischen den Leiden Völkern zu «sfaiteft." rnmmmmmßmmmmmmimmmimatmmmmmmmmmmmmm Die Arbeiterschaft Budapests ist begreiflicherweise sehr erregt. Gestern abends entspann sich w Köbanya. einem Bezirk von Budapest» ein Straßenkumpf zwischen Art eitern, die einen Auszug mit roten Fahnen veranstalteten, und Terroroffizieren. Die Führer der Arbeiter wurden verhaftet, einer von ihnen auf der Stelle erschossen. Die.Bevölkerung von Budapest versucht zu flüchten. Es ist jedoch der Zugs» verkehr auf zwei Tage eingestellt, und nur der Luxuszug nach Wien verkehrt noch. Bei der Abfahrt dieses Zuges spielten sich entsetzliche Auftritte ab. llebec Müll Personen mußten wegen Platzmangels zurückblerbcn. Die aufgeregte Menge stürmte den Bahnhof, konnte aber die Mitfahrt nicht durch» setzen. Im Gedränge wurden viele Personen verletzt. Die Stellung der Ententemissionen zu den Ereignissen der letzten Tage ist bisher noch unbekannt. Gestern traten sämtliche Vertreter, der Ententemissionen zu einer gemeii^> samen Besprechung zusammen, doch weiß man nur so viel, daß sie ihre Regierungen von den Geschehnissen in Budapest verständigten und beschlösse»!, wegen der anläßlich der Ratifizierung des Fricdcnsvertrages erregten Stimm»mg u»:d der sich dara»iS ergebenden Gefährdung ihrer persönlichen Sicherheit einen gemeinsarnen Schritt zu unternehmen. Ende des Berliner Streiks, . Was qklGM MÜ>KiMk!-kenf Mre EMMWacyre hchfiN Pp.lm ßistey sßhk -schlechten Dienst. exwsßM, s!K-, sie ihm OftgastAien mfgklltz ihrer völligen MMMW-i heit übergeben haben. Die Vtessüngnahme der Entente» poftftk zur oftsaWschen Frage widerspricht allen Prinzipien dßx lÄtzreMigM und der Selbsthest'ttnmnng. Was jetzt jn Dstgakizien geschieht, ist sinnlos. Die Leiden d« Bavölkiwnng infolge des fortwährenden WKW hsx ZMMiW MnexHgW her letzten sechs ZphkL. liNd furchtbar. Mhenlien Md Hungep rafftn Tausend« hghiNr Dex sgmw.vntz? Winser wird schrecklich Werd.M, tzenst exst jM ist Wgalizien v.on den- Pejljura» BsnhW. WLlche das Land pogMdig M§ll8p!ünde^-Md- ZaÜLN, heftest tzvrtzen. §rstmqnb schiitzf hart di? GeEiFest und diü Livilstgtisn.. Drr Grund dieser Mvstrisen Saar Üest baupUchliÄ -darin.- dich man in Ler Entyrstk ilber bk sstgalstischs Frage weder ganz falsch oder pi unterrMeL ist.? Mm ' Belgien. Rordfrankrsich. Serbim und fggar.Patmbaberr dabin svtsevdetL KomWsstonen und. die - besten Schriftsteller des WestonL berichtet.. Am Ottw dagegen läßt man «ne ganze. Nation zugrunde gehen. v-v-: Bölkerdersöbnung steht auf dem Programm der Diplomaten. Will man dies wirklich, dgrm erfülle man die Forderung der Ukrainer nach Aufnahme rv - -dm - Völkerbund, dis LLsung der strittigen GrenzfrüM'.r aber auf Grundlage einer unbseinflußten Volksabstimmung. Van der Erreichung dieser berechtigten Forderung ist allerdings bisher: kerne Sp«r zu erblicken.- Lie Stimms dstz ostgaUzischsn Volkes.:vsrballts -bisher>m*: gehört! Sein zerstampftes und.verwüstetes -Land/.-nbrrwirdzur schwärenden Wunds im neusw Staatslystpin. Europas werden, wenn nicht im letzten; Moment ■ Ge» recht-:gfest und -Einsicht am Minen Tisch' - der Euterfte siegen. Maxim P -i n ik o v s y i,.. Die Prager WLrme. " Die Tschecho-Slywakei ist auf die schiefe . geraten. Die Gewaltmastregeln gegen dir -deutsche- Bevölkern ng haben zu Stürmen in der Kammer, geführt und die fortschreitend« Teuerung veranlaßte di» D>T' Mission des Kabinetts, über die bis zur Stund!' no-h nicht entschieden ist. Was die Beschwerden -er'Dru'tsch^i. anlangt, so sind tatsächlich von den tschechischen,. Be' Hörden sehr schwere Fehler begangen wordrn, d'tz sich: aus ihrer Schwäche erklären. Herren des StNatrÄ sind' die Legionäre, deren Demsbilisie^img unmöglich scheistk,' und deren Unmut sich in Akten brutaler Gewalt Luft macht. Legionäre ftckieren in der Slowakei die stainm> verwandte Bevölkerung ebenso wie die Drutschen.Hrchrsi/ Magyaren und Ruth-'nen. Legionäre haben jetzt in Tchifttz, den Sturm gegen das Denkmal des KaissrS Josef nommen. Die Regierung, die zu. pst diesem VandaMmÄ entgegentreren wollte, hat aber kapitulieren müssen und der Tepkitzer Stadtvertr-tung die Beseitigung,des Denkmals aufgetragen. Di« Folge war eine derart lärm^rck-. Obstruktion der Deutsä-en in der Kämmer, daß dies^ arbeitSrin'sähig wurde. . Es sind nunmehr Verhandlungen im Ganges Pi^ der Präsident M a s a r y k selbst leitet. ES wich v'ellelclst gelingen, die Sache jetzt b^izulegen. Aber die HaupLsäM' ist, ob dieses System der Legionärhertschaft geändert! tuerdcn kann. Jn der gestrigen Sitzung des SenatZausschuf^S für AeusicttS erklärte der' deutsche Sozialdemokrat Dvtto»i Haller, daß er den Optimismus des Ministers DokM Penesch bezüglich der inneren, und äußeren Poftttt nicht teile und zu seiner äußeren Politik tilif Vertrauen haben fönn«. Redner fragte, ob der MirnftÄ geneigt f:i, die Aufnahme Deutschlands und Oe ste'vre ichs ip den Völkerbund zu beantragen^ Der tschechlskhe Agrarier Professor Dr. HmaM' verlangte, daß endlich mit Oe ste r re t ch die ft»mnz?.i!leir und wirtschaftlichen Vereinbarungen getroffen" die noch auS der Zeit, wv «r selbst: Finanzchtnisher'wü^ im Zuge waren, aber nicht abgeschlossen würden, M'il L-csterreich angeblich Widerstand geleistet habt. Um dleft Verhandlungen zu Ende zu führen, wünsche er/ 'oaff- Retors i o »-Maßnahmen angcwendet werdE.^' Berlin» 1.1. November. Die Arbeiter der städtischen E t e k t r, i z 1 t 8 t s w e r k e haben die Arbeit in allen PeLrieben wieder a u j Z e n o u m e u. Damit ist der Streik beendet. Englische Äseformylstn«. ' Wie sehr die allgeineipe soziale Unruhe..und Erschütterung auch auf England hinttberzllgreLsen'. begonnen hat, beweist der Urustarld, daß auch »»lchftozia!!.- stische Partei?» seit Monaten intensiv damit beschäftigt jind, wirLirbailttcke PograiumL aMustetlen, welche dir