Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 645 (10.11.1920)
- Date
- 1920-11-10
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Qtntz' Wien. Mittwoch lanae noch 7 *>*+**•' iCu- *A/i»C •. >C5i '-- -.»^ t ÜiücTcrtorfcu w!^d, h.u «a;e )cu. -.ri:i’ hrabc , Kr. '})' ', c it. 50. Noveinber. Die letzten Pogrome in Budapest sind so aufreizend und vmpörend. datz man bei dem besten Willen, seine Gedanken don ihnen anbzuwcnden, nicht zur Ruhe kommen kann. Nicht die Juden sind frijulb daran, daß sie Tag um Tag Klage fuhren müssen vor der großen Oeffenilichleit, datz sie an der eisernen Mauer, hinter welcher sich das einstmals so hochge» priesene europäische Gewissen verschanzt hat, unausgesetzt hämmern müssen, um diese- Gewissen.wachzurufen und daS RechtSgefüh! der Menschheit auS seinem tiefen Schlaf auf» zurütteln. E§ gilt i'tzt nicht mehr, über dieses Dutzend oder zwei Dutzend Menschenleben, die am letzten Sonntag in Budapest gefährdet waren oder verlorengegangen sind, zu jammern. Dieser Krieg, unb vielleicht noch mehr der Nachkrieg, hat das jüdische Volk, trotzdem jedes feiner Mitglieder an seinem Platze seine Vflicht erfüllt hat, durch unnütze» unbegründete und menschenunwürdige Mordtaten nahezu dezimiert. Täg unt Tag, Stunde um Stunde gehe« rm Osten Europas oder auf dem Fluchtwege von Osten nach Westen Hunderte jüdischer Menschenleben zugrunde, nur deshalb,,weil ihiren nirgends! Ruhe gegönnt ist, auch dort nicht, wo sie ihr Bestes getan haben, um das Land, aus dem sie nun vertrieben werden, auf die Höhe wirtschaftlichen und kulturellen Wohlständezu bringen. Es ist einfach, um seine gesunden Sinne zu der» lieren, wenn man bedenkt, datz. um daS letzte Beispiel von Budapest anZuführen, ein patriotisches Fest, ein Trauerfest wegen der Verstümmelung deS Landes, eine Veranstaltung also, durch welche man auf die Einsicht der gesamten Welt einwirken will, so begangen wird, datz gerade gegen jenen Teil der ungarischen Bevölkerung, welcher in aller Welt das Prototyp des chauvinistischen Patriotismus darstellte, eine Horde von Mordbuben losgelassen wird, die dann. ihren überhitzten Patriotismus in Judenblut kühlt. Empörender noch als die Bluttat deerwachenden Mord- Aestndels ist die Haltung der Negierungsorgane vor, während und nach diesen Scheußlichkeiten. Wie oft hat uns. schon ein ungarischer Ministerpräsident^ wenn die begangenen Niederträchtigkeiten an jüdischem Gut und jüdischem' Leben schon zum Himmel schrien, vorgegaukelt. datz die Negierung mir aller Strenge einzuschreiten gedenke und den festen Willen habe, die Schuldigen mit ihrer strafenden Hand zu ereilen. Unzählige Male hat der größte Jesuit Ungarns, Graf Apponhi. tu salbadernden Worten sein Bedauern über die blutigen Vorfälle ausgesprochen und der Meinung Ausdruck gegeben, datz man auch im politischen Kampfe die Nächstenliebe walten lasten müßte, weil sonst das Ausland Ungarn sein Vertrauen entziehen würde! Die „Erwachenden Ungarn" wissen aber ganz genau, datz die strafende Hand der ungarischen Regierung gelähmt ist, daß das Ausland ihre Ausschreitungen ruhrg mitansieht, datz die Vertreter der Entente in Budapest selbst bei den blutigsten Ausschreitungen teilnahmslos bleiben und auch nicht das geringste Anzeichen ihres Unmutes über die Bestialitäten verraten. Und die „Erwachenden Ungarn" machen sich diese Indolenz zunutze, lachen über die Komödien, die in der ungarischen Nationalversammlung aufgeführt werden, und morden, plündern und rauben bei jeder sich darbietenden Gelegenheit. Wie soll es penn auch anders fein- Seit nahezu eineinhalb Jahren wurden bald von englischer, bald von italienischer ttttb bald von jüdischer Seite auf Grund ernster, einwandfreier Dokuments Mahnungen und Bitten an die Ententemächte gerichtet, dem wüsten Treiben im Osten endlich ein Ende zu bereiten. Nichts ist geschehen, um diese? Ziel der Menschlichkeit zu erreichen. Dar polnisch-russische Kriegsgebiet ist mit Judenblut getränkt. Siege und Niederlagen der einen oder der anderen Partei sind Anlaß genug, um Pogromorgien zu feiern. In Ungarn wütet eine tollgewordene Gentryhorde, die offenbar nicht eher zur Ruhe kommen will, als bis sie die Juden ausgerottet hat. Und die Mächte, welche vorgeben, die Pächter des Rechtes und der Menschlichkeit zu sein, welche sich das hohe Amt anmatzten, in Europa wieder Recht und Ordnung einzuführen, diese Mächte fallen nicht nur diesen Würgengeln des Judentums nicht in den Arm, sondern bevorzugen ostentativ gerade diejenigen Nationen, welche mit ihrem Fudenhaste doranmarschieren. Sieht denn die Entente noch immer nicht, datz zwischen der Duldung und vielleicht gar Förderung der Judenverfolgungen und Jndenentrecktun» gen in dem einen Lande und dem AuSbruch der systematischen Ausschreitungen gegen Juden in einem anderen Lande ein innerer Zusammenhang besteht? ES mutz endlich einmal über die Stellung der Entente zu diesen Judenmetzeleien volle Klarheit geschaffen werden! Man muß endlich wissen, ob die Ententemächte mit dieser Schmach des Jahrhunderts einverstanden sind, ob die Judenmorde in ihr politisches Programm ausgenommen wurden oder ob. sie nur deshalb nicht einschreitet» weil sie von ihren Vertretern in Budapest». Warschau. Kiew und den anderen Städten falsche Berichte erhält, denen sie mehr Glauben schenkt als den Berichten unparteiischer Kommissionen. Wie immer dem auch sei, so macht sich die Entente durch diese leichtfertige Art der Behandlung eines Weltproblems mitschuldig an all dem Morden, Rauben und Plündern, an all den sonstigen Schändlichkeiten, welche geradezu unter ihrer Patronanz an den Juden verübt werden. Aber sie begeht auch di« größte Dummheit gegen sich selbst. Denn es wäre Wahnsinn, zu glauben, daß die tierischen Instinkte der niederen Massen, nur einmal entfesselt und ohne Zügel gelassen, auf Kommando wieder gezähmt werden können. Schon zeigt es sich in Ungarn, datz die zu Judenpogromen kommandierten arbeitS- und landlosen Vokksmosten ihre blut- und besitzdürstendc» Blicke den Besitzern der Latifurrdien und der Toten Hand zuwenden. Schon hört man dort der öffentlichen Tribüne der Nationalversammlung herab iDrohungsn neuer Revolutionen auSstoßen, denn die Bestie, die 'einmal geleckt hat, lechzt immer und immer nach neuem Mute. Der BpMloje, dem das jüdische Gut als Freibeute t niv J Gewohnheit gemacht und verliert sehr rasch daS Gefühl für die Unterschiede nicht nur zwischen Mein und Dein, sondern auch zwischen jüdischem und adeligem Freiwild. Aber nicht nur innerhalb eines Landes verschroben sich sehr leicht die Grenzen zwischen Gutem und Bösem:' Der zum Recht erhobene Mord, der ungestrafte GewohnheitSdiebstahl wirke» wie eine Epndemie, die auch über LandeSgrenzen hinwegschreitet. DaS Recht auf Raub, das den Masten gegen eine Bevölkerungsschichte gewährt wird, hat die üble Gewohnheit, sich zu einem Recht auf Raub im allgemeimn zu entwickeln. Die oft hat man all' dies der Entente, die ja heute Europa beherrscht, vor Äugen geführt! Sie ist bisnun schwerhörig geblieben. AVer eS ist die höchste Zeit, vielleicht, die zwölfte Stunde, in welcher die alliierten Mächte mit einer kraftvollen, energischen Handlung dem tollen Spuk ein Ende 'bereiten konnten. Tausende Und Abertausende gemarterter Menschen, Hunderttausende in ewiger Angst lebender Juden rufen den Richtern Europas verzweifelt zu: Wie lang« noch? Ein Todesurteil iu Ungarn. DerDeu'schs Transportarbeiter verband und der Deu fche E'senbahn7rverband haben Vom Sekretär des Internationalen T ansportarbciterverbandes. F i m m e n, folgendes Schreiben erhalten: Kameraden! Soeben erhalte ich ein von dem Vorstand dcS uns an eschlossenen österreichischen Eisen-- bahnenverlandes unlerze'chneleS Telegramm folgenden Inhalts: „Wir ersuchen Sie, Nachstehendes allen Ihrer Föderation allgeschlossenen Verbänden zu übermitteln urf> uns durch Ihre internationale Solidarität ta dieser Sache wirksam zu unterstützen. Unser ungarischer Berufskollege Josef Glatter, gewesener Obmann des ungarischen LokomotiosührerverbandeS, wurde vom ungarischer; AusnahmSgrricht wegen Unterstützung notleidender Kollegen zum Tode durch den Strang verurteilt, nachdem er schon früher durch die Horthy-Schergen v om zweiten Stock auf da- P fl a st er gestürzt und schwer verletzt wurde. Wir österreichische Berufskollegen bitten Sw, im Namen unserer Aerufssolidarität bei Jssren Negierungen sofort bringend Vorstellung, zu erheben, damit die Vollstreckung des Urteils im Ncunen oer Menschlichkeit verhrndert werde." Ich bce'le mich, euch die Bitte unserer österreichischen Kollegen hiemit zur Kenntnis zu bringen, und bitte euch, in eurem Lande alles zu tun, Mas in eurer Macht steht, um durch Veröffentlichung, dieses neuerlichen Beweises für die weiße Schreckensherrschaft in Ungarn in eurer P.essa, wie durch Kundgebungen und Votstellungen bei eurer Regierung dahin zu wirken, daß die ungarische Negierung gezwungen werde, von ihrer Absicht, ihren Tausenden 'von Opfern ein neues hinzuzufügen, Abstand ^zu nehmen. Indem ich euch biite, ungesäumt a^e jene Schritte zu unternehmen, die euch im Interesse unseres ungari- -schen Kameraden möglich und nützlich erscheinen, und mir von diesen Schritten Mitteilung machen zu wollen, verbleibe ich mit internationalem Gruß , Fürdie I. D. F. Gbo Fimmen, Sekretär. - Hauptarrsschutz. Der Hauptansschuß hielt gestern unter Vorsitz deS Präsidenten Seih eine Sitzung ab und befaßte sich mit der Frag« der Konstituierung deS Nationalrates. Unter der Voraussetzung, daß You keiner Seite ein Einspruch erhoben wird, ■ wird der Nationalrat bereits in der ersten Sitzung sofort nach der Angelobung die Wahl des Präsidium», der Schriftsührer und Ordner vornehmen. Hierauf wird ein Antrag auf Einsetzung eines dreizehngliedrrgen Geschäftsordnungsausschusses gestellt werden, der den Auftrag erhält, in der nächsten Sitzung des Nationalrates den Entwurf einer Geschäftsordnung vorzulegen. Die Bildung und Zusammensetzung der übrigen Ausschüsse wird weiteren Verhandlungen der Parteien Überlassen. Die nächste Sitzung des Nationalratewird erst nach Beendigung der Arbeiten des -Geschäftsordnungsausschusses stattfinden können. Sie wird daher im schriftlichen Wege einberufen werden, jedoch wirb angenommen, daß sie für DtenStag den 16. November, 3 Uhr nachmittags, wird anberaumt werden können. Svzialdemoftralischer Verband. Der Verband der sozialdemokratischen Abgeordneten im Nationalrat hielt gestern seine konstitulerende Sitzung ab. Der Verband beriet über seine Stellungnahme bet der heute erfolgenden Konstituierung des Nationalrates und beschloß, gemäß der Stärke der Partei, die Stelle deS zweiten Präj 1 de nten in Anspruch zu nehmen. Ms zweiter Präsident wird dem Hause Abgeordneter Matthias E l der sch vorgeschlagen, alS Schriftführer die Abgeordneten Amalie Seidel und Albert S e v e r, als Ordner Abgeordneter Forstnev. Schließlich berichteten die Abgeordneten Doktor E llenbogen und Dr. Deutsch über eine im Auftrag des Parteivorstandes unternomnrene Reise nach Italien, die den Zweck hatte, die italienischen Sozialdemokraten über die Lage in Deutschösterreich zu unterrichten. Gevers Abschied. Im kleinen Saale der Landesregierung. versammelte sich gestern die Becnntenschaft, um sich vom .bislie^e.u Landeshauptmann Skver zu verabschieden. Jü, siioöember t»lr. Äm.s^r.rt.orste;lverttEr' Tr. Stuft u er fi;I: an den Scheidenden eine Ansprache, in der er zunächst hervorhob, daß der Landeshauptmann sich bemüht habe, jenen demokratischen Zug in die Verwaltung zu bringen, der den Grundsätzen der republikanischen Verfassung entspreche. (Namentlich in der Ostjuden<- srages) Landeshauptmann Sever habe immer den Schwächeren geschützt (!), den Hilfesuchenden Rar und Beistand angedeihen lassen (!), den Rechtsuchenden Recht gewährt und sei jeder Sache mit beispielloser Unermüdlichkeit auf den Grund gegangen, um seine Entscheidungen jeweils streng im Nahmen des Gesetzes und dem Recht entsprechend zu -fällen, insbesondere? aber der Wohlfahrt alter Parteien zu dienen. Durch sein Beispiel habe er den Weg gewiesen, um das- Mißtrauen der Bevölkerung gegen den Beamtenapparatzu beseitigen. (S?v«rS Beispiel hat in der Tat den anti-. semitischen Hetzern Mut gemacht!) Hierauf wurden die obligaten Reden grmlten. Die Verpfandung der Gobelins. Durch die Staatskorrespondenz laßt die Regieruno «ine lauge Darstellung verbreiten, warum sie gezwungen war, die Verpfändung der Gobelins in Betracht zu ziehen. Die Vorräte an Edelmehl reichen höchstens bis Ende dieses JahreS und für die- Monate Jancker «Kd Februar beträgt der Bedarf an Edelmehl etwa 60.000 Tonnen, was einem Valutabedarf von 18 Millionen holländischer Gulden (etwa 2*/$ Milliarden Kronen) bedeutet. Die Negierung ist. nicht imstande, diesen Betrag aufzubringen, und wandte sich an die ReparationSkommission mit der Bitte, zu genehmigen, daß durch eine Kret ittransaktion die Mittel zum.Ankauf des Mehles beschafft werden. Die Neparations!- komm'ssion hat nun an die Negierung folgendes Schreiben gerichtet: „Die österreichische Sektion hat mit Bedauern von der entstandenen Notlage Kenntnis genommen und beehrt sich, ihrem Wunsche Ausdruck zu geben, die österreichische Regierung möge alles aulb:e'en, um die in ihrem Antrag erwähnten ausläMschen Wertpapiere als P'ackd für Lebensmittel kretzite zu benützen oder womöglich andere Unterlage he anzuzirhen, bevor sie aufdie Gobelins greift. Sollte aber die österreichische Regierung sich gezwungen sehen, auf die Gobelins als Kreditunterlage zu greifen, so muß die Sektion über die B.rp'ändungsbedinIungen vollständig informiert und mit genauen Angaben über die betreffenden Objekte auSgestattet werden." Entsprechend diesen Beschlüssen der Reparations!- kommission wird seitens der Regierung verfahren werden. ES werden zunächst alle Mittel, die der R^- gierung zugänglich sind, erschöpft werden, um die erlangbaren Barmittel und Kredite zum G-treideankauf auszunützen. Auf Gobelins wird also erst im Notfall) und nur über ausdrückliche Verfügung der Reparationskommission gegriffen werdett. Telegramme. Bratimr« Über die Rechte der Juden in Rumänien. Bukarest, 7. November.' (Jewish Torr. Bur.) In einem Interview mit dem Redakteur einer zionistischen Zeitung äußerte sich Herr Bratianu über die Rechte der ruinänischen Judenschaft und führte folgendes auS: Die Minoritäten werden wohl ihre Rechte erhalten, jedoch n i ch t d ie, die ihnen der Friede nsvertrag zuerkennt, sondern diejenigen, welche N u m änien ihnen auS eigenem Antrieb erteilen wird. Die Minoritäten dürfen jedoch nichts Unmögliches verlangen. Man beschuldigt mich des Antisemitismus. In Wirklichkeit wünsche ich die Gleichberechtigung der Juden, ich bin aber dagegen^ daß sie als gleichberechtigter, unabhängiger Faktor am politischen Leben teilnehi'ne» sollen. Wir betrachten die Juden als Rumänen mosaischen Glaubens, deren Mitarbeit an unserem politischen Leben, jedoch nur im Nahmen der allgemeinen Politiker, erwünscht ist. Wir sind aber entschiedengrgen eine jüdische Minoritätsnation und gegen die Doppelte Staatsbürgerschaft^', die der Zionismus vertritt. — Die jüdische Presse Rumäniens polemisiert in scharfen Worten mit den Ausführungen Bratianus und bezeichnet sie als Ausflüchte um den Judeir ihre vollen Rechte vorzuenthalten. Herr Bratianu ist aufrichtig. Er will den Juden die Rechte geben, die er will, der Friedensvertrag existiert nicht für ihn! Die Juden sollen „Numämu mosaischer Konfession" werden, dann erst — kann is)vo Entrechtung beginnen! Der Jüdische Qlntlomltai für Palas,7. Zürich, ö. November. (Jüd. Preßzentr.) Am 13.£)fr tober fand die erste formelle Sitzung des W a a 0 L e u m i (Jüdischer Nationalrat) statt, die ein temporäres K '-mit-e wählte, das dem Oberkommifsär Über den Berhano-- lungSgang und die Beschlüsse Bericht,erstatten und das Protokoll der Delegiertenversammluiig auSarbeiten soll. Nach ungefähr zwei Wochen soll die Plenarsitzung stact finden, auf der der Präsident gewählt werden wird. Gleich darauf soll mit der aktiven Arbeit begouueu Iverbew