Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 638 (3.11.1920)
- Date
- 1920-11-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 638 Äien. Mckvoch tot, der diese aber in seiner Eigenschaft als König von Ungarn ausgestellt hatte. Diese erste Fahrt nach West? kuropa scheint mehr eine Erkundungsfahrt gewesen zu sein. Einige Jahrzehnt« spater begegnen wir den Zigeunern bereits in Dänemark, Schottland, England und Spanien, wo sie bald gleich den Juden das Verbannungsedikt Ferdinand des Katholischen trifft. Man sagte ihnen nach, haß sie Spione des türkischen Sultans leien. Aber trotz dieser Behandlung in Spanien bleiben sie dort in großer Zahl, Eine besondere Vorliebe für sie hathr König Jakob von England, der sie dem Schutz des Dänenkönigs «wpsiehlt. Eifrig beschäftigt man sich mit ihrep Herkunft, und sie selbst wissen geschickt allerlei Märchen über ihr Schicksal und ihre Abstammung zu verbreiten. Mit Vorliebe geben sie sich als Pilger aus Klsin-Aegypten, womit offenbar Nikomedien gemeint ist, aus. Ihren Phantastischen Erzählungen hat man schon frühzeitig nicht geglaubt. Hopf vermutete, datz sie aus dem Peloponnes gekommen sind; darunter verstand er kleiy-»AegYPt-n. Tatsächlich koynte dieser Forscher Nachweisen, haß sie J.398 bereits in Nauplia waren. Sie selber bezeichnen sich nicht als Zigeuner, sondern als „Nom", was im Altindischen Stamm oder Schwarm bedeutet. ■ Da die Geschichte schweigt, mutz die Sprache selbst .Aufschluß über ihre Schicksale geben. Werke über die Zigeunersprache sind verhältnismäßig frühzeitig erschienen. Einige sind weiter nichts als Wörtersarnm? langen, Ursprünglich nahm man an, daß die Zigeunersprache. nur ein Rotwelsch sei, und das erste Zigeunerwörterbuch ist auch 17ös in Mnkfurt am Main als Beitrag züm Rotwelsch erschienen. Nach mannigfachen Vorarbeiten konnte PhLj 1344 überzeugend Nachweisen. - daß die ZiMyersprachH E dem. Sanskrit eng verwandt sei, und MAosich zeigte 187S ihre nahrre Zugehörigkeit zur mrdwestlichen Gruppe der arisch-indischen Sv rachenart, den Sprachen der Darben, Kaiiristans und her Stämme des HtndrMch. Gleichzeitig wies erbrach,, daß sie auf ihren. Wanderung durch Westasien und ganz Europa Sprach-estand teile aller Völker angenommen haben, mit den?» sie Ln Berührung kamen. So nst zum Beispiel die.- bei ihnen gebräuchliche Wendung „einen Eid essen" iranischen Ursprungs. Auch die Balkan sp rachen haben reichlich zur Sprache der Zigeuner Leigesteuert. So verschiedenartige Mundarten lidj auch int Laufe der Zeiten und bei ihren Wanderungen gebildet haben, dev Bau ist der gleiche, und ihre Sprache ist ein lebendiges Zeugnis für den indischen Ursprung dieses, eigenartigen Volkes. . Aus Palästina. Der geplante Hafen in Jaffa. 5. In einer Unterredung, die Herr Tolkowskh, Dorsttzender der Hasenkommission für Jaffa, dem Vertreter des »Hagres' gewährte, erklärte er, daß Verhandlungen mit einer sehr bekannten Firma von Hafenkoustrukteuren in Europa bezüglich des Baues des Jaffa-Hafens im Gange seien und bald zu einem günstigen Resultat führen würden. Die tit Rebe stehende Firma habe bereits ihre Sachverständigen zum Studium der lokalen Verhältnisse entsandt und ihren Plan so Umgeändert, daß er den öffentlichen. Bedürfnissen Rechnung! zwagen werde. [ Gemäß diesem Plane, fuhr Herr Tolkotvsty fort, werde per Hasen ziemlich groß sein und zehn Fünstausend-Tonnenf Schiffen Unterkunft gewähren können. Seine Trefe soll 30 Fuß betragen. Geschulte europäische Arbeiter werden den Hasen bauen, doch soll einhermischen Mischen und arabischen Arbeitern Gelegenheit zur Erlernung des Handwerks geboten werden, besonders während der zwtzr Monate Ferien, wo sich bte europäischen Arbeiter nach Haufe begeben werbe«. Der Vau des Hafens wird brer Monate in Ansprruh nehmen. Der Hafen soll so angelegt werden, daß eine Erweiterung Desselben, sobald sich die Notwendigkeit hiezu ergibt, unter Einbeziehung deö bereits gebauten Teiles jederzeit möglich ist. Von Beginn an werben modele Maschinen und Erfindungen in Anwendung gelangen. Die Regierung hat sich mit der Weiterfführung der Bahn vis zum Hasen einverstanden erklärt. Feier der Eröffnung dev Gisenbahnftrecke Jaffa—Ludd fi Die Eröffnung dev neuen breitspurigen Eisenbahnlinie Zwischen I a s f a u n d L u d b, die am ü. Osiober d. I. stattffand, kattn als.günstiges Anzeichen für die schrittweise Vollendung des Programms von Sir Herbert Samuel gedeutet werden. Im Laufe seiner am 7. Juli gehaltenen Ansprache ^kündigte der High Commisswner an, daß die erste auf das Eisenbahnwesen sich erstreckende Maßnahme die Erweiterung Iber Schmalspurbahn sein werde, auf welche Art Jaffa mit .Jerusalem und Haifa verbunden werden würde. Irr weniger lalS drei Monaten nach der Aenßerung dieses Versprechens wurde die Eröffnung der neuen breitspurigen Strecke geleiert. Sir Herbert selbst stand hinter der Lokomotive, als her erste Zug iu den Bahnhof von Jaffa dampfte. P Die kleine Station, vormals unter dem Namen Sarona bekannt, nun aber Tel-Aviv genannt, war östlich geschmückt fund auch im Orte selbst flatterten überall bunte Fahnen In Erwartung des Besuchs deS High Commisswner. Pünktlich Um li Uhr langte der Zug ein, auf dessen Maschine die in Weiß gekleidete, mit Nuß und Kohlenstaub bedeckte Gestalt Str Herbert Samuels zu sehen war. Em Salut, von 17 Kanonen Ubgefeuert, begrüßte den Statthalter, als er den Zug verließ. Eine Ehrcugarde präsentierte das Gewehr. Der Bürgermeister hieß Str Herbert tm Slmncn aller Einlvohner von Tel-Aviv willkommen, deren Dank er zum Ausdruck brachte. Herr Dtztugoff richtete au den Hrgh Commissiorrer eure längere Ansprache, iu der er gleichfalls Str Herbert Samuel WüejartdtLr der Bevolkeruna dankte. In Erlviderung Wiener Morgenzeitunff deS herzlichen Willkomms wieS Str Herbert darauf hin, daß der Dank de» Arbeitern und Ingenieuren gebühre, dre durch ihren Fleiß die schleunige Konstruktion der Linie bewirkt hätten. Die Regierung selbst könne bloß den Weg weiset:; die Ausführung der gemeinsamen Arbeiten müsse aber im Einvernehmen; und mit dem Beistcutd des Volkes geschehen. Palästina werde sich bald in etnem hohen Stadium des Fortschritts befinden. Viele geplante Verbesserungen werden bte Entwicklung deS Landes beschleunigen. So zum Beispiel müsse der Hafen von Jaffa ein wichtiger Punkt des Mittelmeers werden. : , . . Direkte Zugsverbindung Wien—Bukarest. Bukarest, 1. November. (Damian.) Die Delegieren der österreichischen und der rumänischen Eisenbahnen haben sich auf eine direkte Zugsverbindung Wie n—B u d a" p e st—B u k a r e st geeinigt. Bor läufig soll wöchentlich ein Zug verkehren. * Für die Jüdischen Kindersreundc. Uns re Ausführungen in der „Wiener Morgenzeikung* vom 29. v. M. sind nicht ohne Erfolg geblieben. Es gingen den Jüdischen Ktndrrfr runden (Sekretariat. ll.. Untere Donaustraße 9l) bereit« mehrere Spenden nr. So übergab Herr MoseS L a n g e r der Vere'insleitnnp den Betrag von li 870 als lieberzahlung der Firma Teller & Kahan an Herrn Bmno Sänelber. Wir boffxn zuve-sichtkich/daß auch weiterhin der Jüdischen Kinderfreunde gedacht werden wub, damit fie m der Lage sind, ihre edle Tätigkeit im Dienste der jüdischen Elendkmder WienS ohne materielle Sorgen lortzusetzen und ehebaldigst zu erweitern. * Jüdischer Arbeitsnachwsis. DaS Gcwerbcfördc« nmgkamt des Jüdischen Nalionakrales. II.. Tatorstraße 20a iTel. ^1-3-30). hat im Rahmen ferner Bekirebungm urr bcrusl chen Umsänch'ung der Juden in der Richtung der Zuführung derselben zur manuell-produktiven Arbeit einen Arbeitsnachweis tür iüdüche Arbeiter errichtet. Alle Juden werden dringend ersucht, die Jn'entionen dieteS Amtes zu unterstützen und sich bei Bedrrf von ArbeikskrSsten an den Arbertsnachwe s zu wenden, in besten Evidenz Prosisfiomsten. Hilfsarbeiter. Lehrlinge aller Art, HauS-, Bmeaupersonal mw. vertreten sind. * Todesfall. Frau Regine Freund, Gattin deS Ze'tunaskorrespondmz'HcransaeberS Leo Freund, ist gestern rm 50. Lebensjahre plötzl ch verschieden. Das Lichenbcoangn's sindrt mornen um 11 Uhr vormittags vom Zentralinedhof, 3. Tor (»sraelmiche Abteilung) aus statt. * Die jüdische Auswanderung nach Amerika. Der unter diesem Titel am 85. v M. in uns rem Blatte erschienene Bericht stammt aus der Fi'drr des Dr. M W. R a p a v a r 1 aus Zürich und ist auf Grundlage der bei der Jüdischen Emi« grationslommrssion in Zürich und der bei der Reaktion der „EmrarafonS- und Rersenachrichreü" in Zürich einlangenden Muteilungen verfaßt. * Soziologisches Kolleg in Jerusalem. W e uns aus Jerusalem geschrieben wird, hält Professor ' atrick G e d d e s derzeit eine Re>he von Vorträgen in englischer Sprache über soziologische Materien und über bürgerliche Vcrwaltrmgsangelegrnheiten, Städteba«, Archltcktur, Geschichte. Erziehung usw. * Hebräischer Klub. Ab heute Lbersiedelt der Lesesaal in das neue Lokal, ll., Taborstraße 20 a, Parterre iJücnschcr Nationalrat) und bleibt täglich von 6 bis 10 Uhr abends geöffnet. Doriselbst versammelt fich ab heute der Vereinschor und finden die dramatischen Proben statt. * Heimkehrerbewegung. Der Dampfer Nankai-Maru mit 1211 österreichischen Sibirien-Heimkehrern ist in Triest angekommen. Der Transport vom Dampfer Kypros unter Führung Dr. Niedrrmapers ist von Stettin am 31. v. M. um 10 Uhr abends mit 2!16 Ocsterrerchern und 660 Fremduationalen tu der Richtung Pastau abgegangen. , - * Jüdisches Museum. Die 12. ordentliche Generalversammlung sinder Montag den 8. d. M. tun '/,? Uhr im Ehrbar- Saale, IV„ Mtthlgaffe 28, statt. * Zwei Minuten des Gedenkens. Aus L 0 n d 0 n wird gemeldet: Am 11. November, dem Jahrestag des Waffenstlllsiandes, w rd im ganzen britischen Reiche durch zwei Minuten jede Arbeit und jeder Verkehr ruhen. '* Die Zensur I« Polen. Aus Warschau wird berichtet: In der leyten Sitzung der Verfassungskommission wurde beschloffm, die B r r e s z e n s u r und die V 0 r z e n s u r für die Zeitungen a b z u s ch a f f e n. Zum Referenten über diesen Antrag im Sejm wurde der Deputierte L u t 0 s l a w s N bestimmt. * Urania. Heute, Mittwoch. */*& Uhr l Großer Saal): Schülervortrag. — l/,6 Uhr ^Kleiner Saal) Univ.-Prof. Dr. Adolf Stöhr: Indische Philosophie, l. — '/«6 Uhr (Kurssaa!) Msgr. Prof. Dr. Karl Wec;crz!k: 'Das Zeitalter Caldcrons, U. — l/,6 Uhr (Klubsaal) August Troian: Vorahnung von Entdeckungen und Erfindungen. — 7 Uhr (Großer SaaU: Kabal> und Liebe. — Vf8 Uhr «Kleiner Saal) Schriftsteller Viktor Nowak: Das deutsche Couleurstudententtim. l. — ‘/98 Uhr (Klubsaal) Ferdinand Rrbah: WaS jedermann von der Musikrb'vrie willen soll. k. — */,8 Uhr tKurSsaal) Pros. Dr. Max E. Gans>r Peer Gynt und daS Problem der Persönlichkeit, H. , * Entwendetes Aebersiedlungsgut. In einer der lehtverfiosienen Nächte wurde daS Maaazm der Speditionsfirma Oskar Manko, XI., Sinimermger Hauptstraße 12, erbiochcn. Die Täter entwendeten drer Kvli mrt U e b r r s i e d l u n g S g u t aus Krakau m hohem Werte und machten sich mit der Beute aus dem Staube. * Vom GewerbefZrdevungsamt des Jüdischen Natlonalrates veranstaltete Kurse. Kurs A: Schlöffe,ei praktisch, Ätvntag und Mutwock von 5 b,s 8 Uhr abends; Kurs v: Schlossere: praklüch, Dienstag und Donnrisiag von 5 bis 8 Uhr abends; Kurs 6: Elektrotechnik, Dienstag und Donnerstag von 6 bis 8 Nhr abcndS; Kurs v: Mechanffche Technologie, Dampf- und Waffrrsraflmafchmen, Dienstag und Donnerstag von 6 bis 8 Uhr»abrnds; Kurs E: Archircttnr- und Bauvolierkurs, Montog und M.t'.woch von 6 bis 8 Uhr abends; Kurs F: Eisenbahnerkurs, Montag und Mittwoch von 6 lns 8 Uhr abends; Kurs 6-: Motoren-, Antonwbilnnd ChanssimkurS. Montag und Mittwoch von 6 bis 8 Uhr abends; Kurs H: Ornamentrk und Technologie des Knnstgcwerbe^, Dienstag und Donnerstag, von 6 bis 8 Uhr abends: Kurs h Eivrrimentalphysik. Montag und Mittwoch von 6 bis 8 Ubr abends; Kars X: Exv'eumcntalchem'e, Mater alienlunde nnd chemische Gewerbe. D enitng und Donnerstrg von tz (ns 8 Uhr abends; Kucs Wasservtt'sorgima von Ortschatt n und Häu'e:n, Moniaa und Mittwoch von 6 bis 8 Uhr^ abends Kurs M: Englische Sprache und Kattur. Fib alle, die d'e Absicht haben, nach Palästina ausnrwandern, ist cs nn'eduigt nö'ig reb n der hcbränchc« auch die englifche Sprache -ll be'.'krtfchen, die Ui Palästina atS engtücher Schntzstaal von rvorov Beeui'niig in;, wird. Der englische Kn s wird >ul wcie.l.lnb.cn > in Körper ationi - . lurs scnr. der aber auch eingehend über eiigliichc Kuliur und 8. November yebensverhältniffe informieren wird. Anmeldungen und ÄuSkünst? cm Gewerbe'or de, ungsamre des Jüdischen Nationalrates, 1 l., T a b 0 r-! i r a ß e 20». von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 8 bis. 6 Uhr nachmiitags % J * Der Kassenelnbruch beim tschechischen Konsum«, verein. Wie berichtet. >st am 22. v. M. in den Räumen deS t'chechischm Kon'umvc,eins, V.. Margaretenplatz^?. em Kaffen« e'nbruch begangen wordm: Den Tätern siel eme Summe von K 650.( 00 tu die Hände. Seitens des Polizrikommiffariall Marga'eten führte der Polc-eikommillär Dr. Hermann mct emer R> ihe Kriminalbeamten die schwierigen Erhebungen nach den Tätern, und nun ,st eS ihnen gelungen, zwei der Täler, den 80iäbrigen Schlvffcrgehilsen G^org Binder, und pe« 3 jäb'igen Maurcraehllfcn Josef T 0 m a n n. festninehmen- Be! der G-l'ebten deS Binder nrid bei einem Gemifchtwarmbändler in Fünihaus hatten die Täter einen Bet,ag von X 152.0« 0 in Verwahrung; das Geld wmde beichlaanabmt. Die beiden Täter wurden dem Sicherheitsbureau überantwortet, daS dv weitere Amtshandlung führt. * Dir s^irma Terramare, Internationale Trans« port- und Handels-G. m. d. H , Wien, IX., Pürzellanaaffe 12, bewigt internationale Transporte, Verzollungen, Einlagerungen und Tranfit-Bcrkchr. verfügt über einen Spezial« Zammelverkehr von und nach Polen, Jugoslawien, Bulgarien und Rumän en. 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Die Jüdische T i s ch g e s e l l s ch a f t Alserstraße und Umgebung veranstaltet am 4. d. M. im Weißen Saal des Riedhos um 8 Uhr abends eine« Gcrelligkeitsabend. Herr Dr. Otto Abeles wrd eigene Dichtungen vorlesen, zwischen deren ersten und zweuen Teil eine musikalische Einlage seitens erster Kräne erfolgen wird. — Jüdische B 0 l k s b i b l k 0 t h e k Z r 0 n, II., Glock ngaffe SO. Anmeldungen für bebrä sche Kurse, für Anfänger und Borge« schritlene werden täglich von k, bis 7 Uhr abends in der Volks« biblwrbek rmgegengenommen. Die Kurse beginnen im Laufe dieses Rtpnats. — I ü d i f ch « a k a d^e m i s ch e r I u r r st eit« verein. Um den nnb mittcltcn Kollegen die Vorderertung zu den Prüfungen m ermögl chen, beabsichtigt der Jüdisch akademische Juristenverrin Kurse 'ür. alle drer Staatsprüfungen zu errichten. Reste!tank n wollen sich bis spätestens 15.. November rm Der« rinslo'al in den Amtsstunden, Drenstag. Donnerstag und SamS« tag von 11 brs 12 Uhr mlltrgs im Bereinslokal, II., Taborstraße 1, anmeldem Absolv errr Juristen, welche die Leitung eines Kurses übernehmen könnten, mögen ihre Adreffcn dem Verern belanntgeben. __ Briefkaften der Redaktion. F. K.: Es wird sicherer se>n. wenn Sie optieren. Das betreffende Zeugnis wird genügen! --- Fv.: „l,v ksvvil", Ziedaltton Währingerstraße 2 brs 4 (Fam ly Hotel). Steuerfragekaste». , ' I. N. 1. Vor gänrsicher Auswlgung der Kriegsanleihe kann die Bank, wenn Ihre Frau S chwester kein anderes Guthaben bei ihr hat. die gänzliche Austolgrrng der Kri'gsanleihe verweigern. 2. Sie haben als Pole das Recht, für die Kr egsanleihc polnische ,Staatsanleihe zu zechnen. Die Kriegsanleihe wrd Ihnen brs zur Höhe von 25°/, des gezeichneten Betrages angenommen, und zwar zum durchschnittlichen Emüsionskurs: dieser wird nach Umrechnruig auf polni'chc Mark mit 66 polnischen Mark für je K100 scstgesetzt. An den Lbligat onen müllen alle Eonpons vom I.Mai 1920 angrfastoen vorhanden 'ein. In Oesterreich harte die Krregs« anlc,he nur'dann Werl, wenn Sie kür Lest rrcrch vprteren. 3. Der Friedencvertraa /Art. 205) bat lene Verpstichiung der sltationutstaat'n zur Aneikennung der österre-chischen Kriegsanleihe ffatniert, es ist dies den einzelnen Staaten überlassen. G. C. 437. Sic können Ihre KitegSankerhe auch nach Ablauf der Opiionsfüst (16. Jänner 1921) lontrollveUichnen lassen, . es ist dies dem Ermefsen des StaalsseUetärö für Finan^n anheimgrstellt. _- KsmrmmalSS. ,: : Die neue GehEsyorrage der BeEtsn der städtischen AnLernohrmmgen. In der gestrig-en Sitztrng des Stadtsenats legte der: Personale c ent S^artrat Sp ei ser die Vorlage über d!e' Bozngsrrgelün.^ für dir Angrste'lten der städtischen Un!e?nohmungen vor. Er berichtete, das) sich die S ad'verkralttmg mit len B annen der städtischen ehir'nrf e.l ball in geei.ngt hallo, daß die Beamten in Z'r'u.fl drüch M e h r l e r st u n g e n und durch hie Ern üi)nt'ig cin.r a n s g e d e h n tc r c it A.r b e i t 8« l e: t e; dexerso/a-standes die G nn'llr >en für c:iu it;:a; Besserstellung idiHiieu tvol-en. fvat Ri:iai)iiueitl>a:ia mit dieser Vor- ■;l > Yj mm