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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-03 · Heft 638 (3.11.1920) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 638 (3.11.1920)
Date
1920-11-03
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Men. Mittwoch Wiener Morgenzettung 3. November 1920 91t 638 werden bereits jetzt 398 Beamte der stadli- Un e nehmungen entbehrlich. Der Abbau wird in der Form -vollziehen, daß eine Anzahl bereits fälliger Pensiontetüngcn durchgesührt w'rd. Er tvird sich ferner auf die weniger leistungsfähiien und jkin^eren Bcamtrn beziehen. Eingesührt wird gleichzeitig die tätlich achtstündige Dienstzeit, der Urlaub, der bisher bi) zu sieben Wochen gewahrt wurde, wird auf höchstens 31 Tage beschränkt. Dio Angestellten der städ'ischen Ur.te n hmungcn tre den um ein Drittel höhere Bezüge haben als die übrigen städtischen Angestellten. Di? Kosten der gesamten Vorlaze belaufen sich auf *6 Millionen Kronen, von denen durch die le ei S n:i grcke l en Maß rahmen rund 16 Mi lionen erspart werden,,<fo daß sich also dre wirklich?» Kosten bie-er Bezugsreqsluug auf rund 39 Mill'.onen Kronen stellen. Der Ne'erent empfiehlt diese Vorlage. Nach einer länger-» Debatte, an der sich besonders Stadtrat Dr. K: c n b ö ck le eiligte, wurde die Vorlage b e« schlossen. S'e wird bereits am Donnerstag den 'e'u'-e'at beschädigen. Die Ernährung Der Marktbericht» Preissteigerungen für Gemüse. De gestrigen Grünwarenmärkte warm infolge des un rwauer euianrcenen Frostwet ers mtt Gärtner enriise nur sebr wä'lich veifthcn. Die Verminderung des AriacboleS hätte sofort >Lr d e G ä r t « e r fl c tri ü f e, btt sttzl noch zu M irtte gebracht w-rd n. eine deveurendePserSer' h ö b u n p zur Folge. Aw dem Nisäma'kt mußim für Spinat il 14. für ein Stück Kahl X 8 bis 6 und für. e-nr Kohlrübe X 3 biß 4 bezahlt werden. An seemäßig gebautem G mib'e. wie Kraut und holländischem Kohl.-herrscht kem Mangel. Dre Pierse blieben inwlgrdesien unverändert. Auch dre Obstzufuhreu haben sehr sta'k nachrvlasien. In der Groß Markthalle sind 119.000 Kilogramm ft'schcS Flei'ch -martrvsien. W. I. W. M tz t t w o cki bm 3. November. 3 ttfir nachm 1'aas. Ber» IvtmenSmärnrrverwmn'lrrng ,m Journalist riz^nmer drSNatonstrotcS. Vosijähl'ges Er-chenren düngend arboen. T fl fl e 5* t x b n u n g: 1. Dkbe'zunp.f-',a.-e. 2 Ävpvvistonikrungs'.nge- Krr-ul!fit?n. 3. Eventuelles. — Kartolfelversorg n n g Mu Rücksicht auf den Frost muß die Forisctzuna der Kaitöff'-labgabe um einige Tage per schoben werden. Dre nächsten Abholanacterniine w idcn rechtzeitig bekanntgrg ben werden. — ff r_e t r c p den 5. November, von 9 d«4 7,11 vonmttags gelb. »e'§; vou "'11 b'.s 1? Uhr mittags arün. blau. — Sumstag sen 6. November, von 9 v>s 7,11 Uhr vormcktags orange, rot; von 7,11 b'.s 12 Uhr mcktagS grau. rosa. PeLroleumabgabe. Die von uns versautharte Abgabe von Pen oleum ist dalun tichtigzusicllen. daß füi die Zeit vom 31. Olto&er b s 27. November Wir je 14 Tme aboeflrb'» werden : Für H imw beiter 17, V ter, für Gcichäste 1 Li'er, für Wohnungen Ml! Veirolrumdeleuchtur.g 7« Vite, wir Haus- und Suegrniel-üchtung. Untermieter und Waichiüchcu je V* Liter. > n LetensmittekaSs^adrsteLe Akra!«», Vlll., Strozrig « s i e 32 6 b-s 13 Uhr. und ',,3 br§ 7*6 Uhr). Zur Aboabr -elanaen^ Cornrt-Bceft Le'.ripas'.eie. Nrxvnürte. Rnetto, Nollber nge. Runen. sm'rckauncke, spansiche und portugnsi che Oelsardrneu. Lacks, rta! enuche Fiickkowerven. lohnen, jivansäre 8>b en. Kartone!», Gemüse m Essig. holländische Marganne. Sverf^öl. Prrnnen, or.mck.ule und ima'znckene Kondensmilch, Salz. Werrenarieß, Marssneß, trfie s. Pflaumen. Nonnen. Marmelade, Schokolade, Kakao. Tee, Mal kasiee. Kunsthonig. Aprikosen and Zit,one»'creme. Werne (Lerbenftost und Berget), Toilet.esillen, »Assala "-Bükenujw. _ Bühne und Kunst. Weber atthebrSifche Musik. ii. Während ganz Israel biete Kunst lernte, »ar Moses zu brn ägypri chcn Plirsier'vlleg en gebracht worden und tigm-tc sich chre Lehre an, darunter auch dre Musik, die emen threr we'rntlichßen Bestandrcile auSmackte. In dieser Zeit trat «n Wechlkl der Dynastie <m. Um das Jghr 1600 vertrieb AmasiS I. d e Hvk'vs und trrrchteie die achtzehnte thrbanifche Dhnaste. Die früher bestandenen Sympathien zwischen den fremden Siedlern und dem iremden Könige waren dahin und bald wurden dre ernst gechrlen Gä-ie Knechte t ner hochmütigen» antoklatr'chea Herr« scha t. Nnrrr der Negierung Ätamsts' U. kam es zu Grausam^ keilen und die ^amil'.e von siebzig Seelen g^ng, zu einer großen Nai on angewachsen, auf die Syche nach e nem reuen Land, wo sie dre erworbenen K nrtrtiffe nü?l ch verwerten kotinle. J'rael m der Wüste bietet ein '«.eresianteS Studium, denn wir sehen, wre volllommen ägyptisch es in mancher H.n'ichl geworden war. John Stainer glaubt, daß »der Lo'agesang Moses' höchstwahrscheinlich zu etter wohld'kannten, einfachen ägyvN'chen Melodie gesnnge« wn-de*. MoseS, „der d.e Weisheit der Aegyyter lcrnreE, mochte wohl ferne Verse einer bekannten ägypti'chen Weise unterlegt haben. »Und Mt'fam, die Prvpbrtin. nahm * eme Paule in ihre Hand und aste Weber folgten ihr nach hinaus mit Pauken rm Reigen" (E*. XV, 20). Der Umstand, daß die Weib r tanzten, ist e,n weriner ägyptischer Zug. Tenn obwohl in der alteren Geschichte deS NlltaleS die Männer de Musik ansüblen. heschäniptrn sich in späterer Zeit die Weiber mehr und mehr mit dieier Kunst. Die erwähnte .Pauke" dürfte die kleine ägyptlscht Handtro/nmel (hebräisch Topb) oder eir e Art vier'ck gen Tambur rrs gewesen fern. Be m Tanz um das goldene Äalb (Er XXXll. 13, 19) dürste« auch Z mbcln verwendet worden fern, w.e der den tzlrnch öv'en Aegypten-, um den TanzrbylbmuS zu marstcren. En den Jaden trugen sie den vuomatopoerr'chen Namen SUsli» und tterdra auch iu den Piatmeu erwähnt. Düägypt 'che Kistruw war ebrufastbrr dm Iiraclncn rn Gebrauch und Its stand aueinem arscinaeistü?. broprenrn tiut C';1cvfi(:bdj-:n ansMrt.tll, an denen klingelnde Niuae befestigt waren. Dieses Insirument wurde in Aegyvten beim Gottesd mst verwendet. Haupt« soarlrch?.u Ehren der Isis, und viele Piryrns-uestcn zeigen dir Art seiner Verwendung (». B. Berl-n Papyrus N>'. 1128 und B ilsth Museum Papyrus Nr. 10.788'? Der hebrä sche Name dafür scheint blsnsusim gewesen zu sein w'e im kl. Buch Samuel Vl, 3. Winer und Saal'chütz (um Karl En-el >u zitieren) meinen darin die hebräische Bez-ichuung . für Listrum zu seh n und Rewman (1832), der monaneim mit nu'a.--- schütteln in Zusammenhang bringt, bestärkt diese Me nung, zrrmal das Liytrum das einzige Schlaarnsirnment wir. das durch Schiilieln geip eit wurde. Die Sch'ste ww auch der den Israeliten in Gebrauch und wurde?araon genannt; w r finden sie rn Ex. XXVUl. 33. 34. erwähnt, wo die Borschrit'l gegeben wird. Schellen und Granatäpfel an dm Saum deS HoHrprirstcrlichen RockeS zu naben. D-.e Posaune ist erwähnt rm Er. XIX. 16. 19 «nd XX. 13. aber an d rsen Stellen rst das Wort soboksr wohl besser nat ^Hon" zu üben'-tzen. Das war ohne Zweifel ein Erbe auS patriarchalrichen Hn-enzeiten. Nach dem Auszuq wurde» au.h gerade Posirunen aus Metall erz'ugt nach dem Muster jener, dre von den A gyp'ern für m litärische Zwecke verwendet wurden. In Silber "Usgeführt und mr! vergrößerten,Mißen, wurde dreieS Jnsirrr« ment «ls eüstrorsroL Letäntrt und auf dem TrkuSbogen abgrbrldet.' Es wird noch notwendig lein, von einem Instrument ru sprechen, weil rS semiiächen Urivrunys rst. von der Krthara oder Lyra. E'ne Waudmalcrer za Brni Hastan auS der Zeit der Nn« kunst Josefs in Aegypten zeigt eine Gruppe von Fremden, dre das Land bktret-n. Sie Prben lichtere Hauisarbe als d-e Em-- b'imiichen. rhre ^sicre sind femitrich und sie trapen schwarze Barte; vrele Anroiitäten srhm m diesen Leuten dir Familie Jako'S. I. Gardnr^ Wilkulon revrodu iert tre'eS B.ld in seinem Werke ^ickrrnnsrg »nä Lu?:tomz rrnäe." und sagt da-n: „Wenn .. . d>e Fremden von Brnr Hassan wirklich die Ankunft der Familie Jotefs in Aegypten darstesten sollten, so lönn-n wir die jüdi'che Lyra aus der Zeichnung eines ägyptischen Künstlers siudlccen." Drees Instrument war meiner Ansicht nüch das Kinnor der Bibel nnd eS ist aller Grund vorhanden, zu glauben, daß eS dre ZsthÄ war. d:e David gebrauch:?: jedenfalls finden wir solche Lyren mir in der Form abwe chend, noch in der Malkabäcrzcri, da sie ans Mun tnf obfifbilret wurden. Die üappiriche Abart deS Jiisirum nts «st, wie man an S.ücke» in. den Mu ern von V rlm und Leyden stbin kann, von der Lyra zu Bnri Hasian verschieden; ob nun die Aegyvrer das «sraelüische Instrument bcrbcfsertrn, oder ob die Hebräer durch Verbcsscrungm aus dem m Aegypten heimischen Instrument sich ein eigenes schufen, rst .nicht frstzustellen. Jedenfalls ist leine der Formen re n ägyptischen IlvprungS und wenn die Nilanwohurr es .nicht vom Stamme Jrkob erhielten, so bekamen sie cs von einem anderen scururschen Stamme. Die griechische Kuhara wrcS ähnlrche Form auf und wurde nach diesem Muster-gebildet. . x ... . 'c. Kur e Erwähnung follin noch die ubrcaeu hebräischen In«? strumente finden. Vgav. eine Pfeife oder Flökk,. ye^rh'-eden übersetzt mck ^Blakinst.ument"/ „Flö e" und .sogar-• ,löttzel",.>8*vß (nablutn), Mii «vr, ein Sacken ostinmcnt und viele andere. -.Wie weit der ägypsischr E nslnß ans die Konsirullivn bitter Jostru mente gino, laßt sich nicht sicher seftstellcn. Das ganze Prob! m ' ist von höchster Jnteresic und kann in einem kurzen Artiftl nicht erschöp'i wcrden. Aber wcnr. diese Auslühurngcn den Le'rr rur zum Nachdenken anregen» werden sic rhreu Zweck vollauf erfüllt hoben. Maurlee Ravel. . x (Der zweite Abend. — Ravel und die jüdische Müirk.) Hohe Eintrittspreise und die verhüllten diplo-'natrschen EmpselMngen hatten dem ersten Konzert des französischen Gastes den Zulauf eines mehr an Aeußerlichkeiten rnteressrerten Publikums gebracht. Zum zweiten Abend kamen' schon jene, die um die Sache selbst wußten. So erklärt eT sich, daß dre Lieder nach Mallarmce und die seltsamen „Histoires naturelles", keinerlei Widerspruch erweckten, obtvohl sre selbst in der.Heimat deS Komponisten nicht anerkannt wurden. Jerre Lieder et>°. inner« in der Gewalliamkcit der melodischen Ausbiegungen air den dramatischen Strauß, Ihre Harmonik grüßt dre perwandte Schönberg-Schule. Die naturgeschichtlichen Exkurse sind schon vom Dichter (wenn das Wort am Platz ist) aufreizend genug aufgebauschte Nichtigkeiten Dre Musik tut wenig hiezu 1 als melodramatischen Sprechgesang und hie und da eure kebhastere Randbemerkung des Klaviers. Man nahm düds Proben der Navelschen Vokalmusik mit achtUttgIvollcm Interesse auf. A.'sccdo E a f e l l a, der Mailänder Mahler-Adept, war als Dogmatiker des impressionistischen Klavrcrspiels gekommen. Es glückt ihm, die molluskenhafte Weichheit dieser Klanggebilde in verschlviniinender Unplastik, mit verträumter Müdigkeit wirdcrzugeben. Wir schätzen dre klarere wiib vernüirftrg gliedernde Vortragsweise unserer heimischen Pianisten sür's erste nach höher ein. Im Trio mit Lehne r und Professor Hartmann wußte Easella viel schärfer zuzupacken. Das ungemein f'ssrlnde Werk, in dem der neue Kammermusikstil mit Geist und Gewandtheit sich älterer Formen bemächtig^, war der große Erfolg des Abends.- Ravet konnte Ifür lebhaften Deijal! danken und teilte die Ehren deS Abends.mit der Säugenil Marya Freund und den genannten, Künstlern. Dr. K. M . m Der gropv Er,o'.g der hebräische?. tzXsänge, deren Wiederholung für den zweiten^ Abend wohl zugesagt wurde, aber nicht stattsaub, veranlaßt« den Vorstand der. Winter Gesellschaft zur Erforschung und Förderurng jüdischer Musik, den Meister auszusuchsn, der in der Wohnung de«: Witwe Gustav Mahlers gaftsrcuirdlüh ausgenommen worden wav. Rave! äusterle sich äußerst enthusiastisch über Wien und die rege Anteilnahme, bic sein iß^uC £>Vj: t>* '**» Bernde ge«-, fuütüu ln'tte» A Er bedauerte nur lebhaft, Arnold Schönkerg nicht ix Men. angetrosfen zu haben, und gab feiltet Freude über die intensive Pflege Ausdruck, die seinem Werk im Schönberg- Vercili bisnrm zuteil geworden war.! Als die Rede auf den ckgeutlkchen Zweck des Besuches' kam, Ravels Beschäftigung mit der einem Spanier doch so fern liegenden jüdischen Musik, mernlld der Meister, bas wäre ein Trugschluß. Das Orientalische ziehe ihn mächtig an, und er bringe gerade den jüdischen Weißen, m benetz sich die antike Schönheit des Orients widsrspiegke, besondere Liebe entgegen. Er versprach auch, für ein demnächst zü veranstaltendes Konzert der Gesellschaft einige noch ünvitt» össent.'lchte Bearbeitungen dieser Art zur Verfügung zu stellen, die sich derzeit bei Pariser Freunden besrrrden. Als dann die erschi.'nencn Herren ihn baten, dre Ehrcumitjj lieb schüft der Gesellschaft anzunehmen, zeigte er sich besonders erfreut und' darrkte mit herzllchen Worten für die Ehrung. Er versprach, mit Wien in reger Korrespondenz zu bleibe« und die Veranstaltung deS von der Gesellschaft geplanten Konzertes mit allen Kräften zn förderrr. Er verabschiedete sich mit de« srcundlichsten Worten und versicherte, daß ihm der Wiener Ausenthalit deshalb so viel Erfreuliches biete/weil ihm hiev zum Drwußis.in gebracht werde, wie. die völkerrerbrndende Macht der Musik sich über alle konunenden Gegensätze brr Rasse- und Nation hinwegzusetzen versuche. „Uriel Aeosta" für den jüdischen Natio«ar?ozrds^ (Im Metrvpol-Thmker? Die Borsirllung *U r 111 A c o si a* imMetrovol- Theater zngnnsicn des Judi-chen Nationalfonds muß infolge techrincher Schwierigleiten a u s D o n n e r S t a g den 1. d. M>, 7 Übte abmds. verschöbe» werden- Dre bcrerls gelösten Karren behalten ihre Güliigkrit. Das Stadtlheater in Temesvar abgebrannt. Temesvar, 1. November. (Damian.) Das Stadttheater ist gestern vollständig abgebrannt. 33« den Löicharbeiten et litten zehn Feuer weh-.männer schwere Verl tzrrngen. Einer von ihnen ist gesiorben? Dre S chau'vieler.' dre beim Ausbruch des BrandeS g-rade «ne Probe abbrcltcn, konnten sich mu Mühe durch die Notausgange.ins Freie retten. Aus den Thealern. 'Fm B n r g t h f « t c r gelangt morgen. Donnerstag, zü besonderen Preisen ,B u n b v r y" zur Äustühmng. Brgrn« 7 Uhr. - i Zn der Staatsover geht morgen, Donn"rstag. zu besonderen Prerren ,D r r M a n t e i". .S ch w e si e r An-« g e 1 r c ö" und ^Grannr Schrcchi" in Szene. Beginn 7a7 Uhr. Fm Deutschen Volkstdeater wird morge», Donnerstag, ,M r t d e r L r e b e s p r e l e n" gegeben. Begm« 7 Uhr. Fm Deutschen V o l k s t b e a t e r ist die Austübrung des n-u n'zcn eiten und nenemsiudiert n dranntrichc» Gedichtes v n C a r l o s" von Schiller für Mittwoch de» 10. d. M. um 7s6 Uhr an geletzt. In den K a m m e r s v i e l e n gelangt D'enStag b«r 9 d. M. das G'vieSftnquarlett e n a g r r r e" von Kurt. G ö v zur'ersten Äustührung. Sp ellriter: Hans F r s ch e r. , Zn den Kammerspielen steht für morgen, Donnerstag. ^Leontrneus Ehemänner." auf de« Spielvlan. Anfang 7 Uhr. Im Wiener Stadttheater gebt heute, Mittwoch, zum rrsicn Male *$f inderderLrebe" von Brkivr Leo» i« Szene. Ansana 7 Uhr. , In der Neuen SSiencr Bühne spielt Ida N o l a n d in FoiUevung ihres Gasisp els die Titelrolle m stolaS Schauspiel .T b e r e i e R a q u » n*'. — Die Premiers findet Monwg den 8 November statt. Die Renaissance-Bühne bleibt weaen Vorl'ererttmgi'n zn der am Freitag den 3. d. M. stitttsindendk« Prem'ere ron Franz M o l n a r s Svrel ,D e r T e u f e l* nnt Han'y Waiden m der Tckelrolle beute Mittwoch und morgen Donnerstag ge chlosien. — Dr. Hans Schindler (bisher künstlcr'scher Lerier d>S Zn imen Theaters rn Nürnberg) n'iirve als Sp ell«ter nnd Darstell-r der N na sianre-BiihN'' verrsichtet und .debütiert am Freckag m der Premiere ,D er. X-t u f c l* in der Rolle des Hans.. Sport. Propagarrbaspiele. D e Provaganvasprele der B.re.ne Hechawer und Kadrma die am Montag auf dem Flor dsdoricr - Sportplatz staitfanden, l alten infolge der schlechten Witterung nur einen schwache» Be uch autzuweisin. Der gebotene Sport stand auf ans hnlrcher Höhe. Zuerst traten tz a k o a h komb. nnd Kadi m a zusammrn, daS dre Hckoahner 1:0 gewannen. DaS gleiche ' f ltatergab/das Sv et Amateure komb g-gen H ech a wer, m welchem die Unterlegenen beachttnöwertes Können zeigten. Wiener Mannschaften auSwärtd. Die Amaleure weiften Sorw ag rü Au apesi nnd sizri-lten mit 1:1 gegen M. T. K. cin sehr anciienncnkweues Resirllal. Ansgezeichnct lchniik ckstav d rn Zigr-b ab. T,e'Hürrcldor'er schlugen den führe« den Verein Gradiarrski 6:0. Die Heimkehr der »«ngarischen Professionals. Die Spieler der uugar s l en Profe stornlmninscha'r. dic m B«lrn 'siiiige Äet spiele auS"e rag -n hi«, sind'nach Budapest beimgckehrt. Der Er-Hakoahn-'r N mes ist.vorläufig in W en geblieben. Gin FntzdaUpoknl von Europa. Von ttanzösi-cher Seite wird norac chläg n. einen Fußballvokal .von Europa auLzrurasrn. Dies soll in si'rnt Krcr en geschehen 1. En.lano Schock' l uid. Zrland. Wrles; 2 Funttre ch. Italien, Svamm, Port'.,aal; 3 B'lgi n. .Holland, Lnrentbm'g. a>weir; 4. Dänewa:k. Norwegen S'chw ->en. Fm'.l'aiid: 5. Tschvho-L lowak.i. Im'o law en, Grieche' land. Ruman en. D e Mittelmächte düif.n uatürbch zu d cfci Konknn-7!! mrf'.t .(iiß iahen w rb n. Die HaAsah-Marrnschttst kst Sitarn nachm t ag» acks Prag hermgekehrt. W:r werden morgen likr d>e b?«Mn Svre(t bei idr.cn. Hech«wer. H:u'e 7 Uhr atzr.cktz Per \ im E 'iü Monopol. 46.

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