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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-03 · Heft 638 (3.11.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 638 (3.11.1920)
Date
1920-11-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 * Wien. Mittwoch Wirtschaftlicher Wie eraufbau der Bukowinaer Juden. Tzentowitz. 31. OAober. (Fowish Corr. Bur.) Die Mederausbaug-esellschoft für die jüdisch: B'völftrung der Bukowina hat ihre Tätigkeit begonnen. Groß:. überseeische Kapitalien sind her Gesellschaft zinsenfrei überlassen worden. Spaltung der Poale Zio« in Amertta. New-York, 29. Oktober. (Jewish Corr. Bur.) Zu« ftlge dem Organ der linken revolutionären Poale- Zionksten, ,^yie proletarische St'mme", sieht auch die bisher geschlossen: poale-zionistische Organisation Amerikas vor einer Spaltung. Das Organisationskomitee der Linien hat nach New-Gork eine Konferenz aller revolutionären Genossen einberufen, um eine bebe sondere linke Poale-Zion'Partei in den Bereinjgterr Staaten zu schassen. Organisierung der indischen Gemeinden in Betz ara bien. Kisch'»'». 29. Oktober. (Jewish Corr. Dur.) In ganz Beßarabien hat eine große Bewegung für die Rr* aktivierung der jüdischen Gemeinden und die Anerkennung deren Autonomie durch die Regierung eingesetzt. Die jüdisch:» politischen Organisationen sind mit der Ausarbeitung eines Statuts sowohl für die Einzel- und Kre:sgcmeinden als auch für den LandcSgemeindrn- Verband beschäftigt. Gedenkfeier für die Balfour-Deklaratio«. London, 1. November. (Jewish Corr. Bur.) Die Judeuheit der Hauptstadt sowie in den anderen Städten Englands hat große Vorbereitungen getroffen, um den 2. November, den Jahrestag der Balfour-Deklaration, feierlich zu begehen. Aus Warschau und aus dem gesamten Polen treffen Nachrichten über die für großr Ae:erlichkei:«n getroffenen Anstalten ein. Ende des EifenbahnersireiKs in Rumänien. Bukarest, 1. November. (Damian.) Der allgemeine Nusstand ist in der Hauptstadt und in der Provinz vollkommen beendet. Der Verkehr auf der Eisrnbahn sonne auf der Donau ist vollständig normal. Eine Arbeiterdelegation hat beim Ministerpräsidenten w:L«n Freilassung der verhafteten Sozialisimsühnr vorgesprochen. Tagesbericht. Der Palästina*Aufbaufonds (Keren Hajeffod). D!e größte Sorge der Zionisten im gegenwärtigen historischen Zeitpunkt ist die rechtzeitige Aufbringung des Keren Hajeffod (Palästina-Aufbau sonds). Die Besiedlung Palästinas ist nur dann im nötigen llmfang ermöglicht, wenn jene Mittel zur Verfügung stehen, welche die Londoner sionistische Leitung als Vorausfetzirng einer enlf. rechenden Siedlungsaktion ermittelt hat. Der Parteitag der österreichischen Zionisten hatte als wichtigste Aufgabe darüber bindende Beschlüsse zu fassen, wie die auf Oesterreich entfallende Quote des Aufballfonds im Betrage von vierzig Millionen Kronen zu beschaffen sei. Einhellig wurde der Grundsatz aufgestellt, daß zunächst die organisierten Zionisten ihren Beitrag leisten müßten, und daß dieser Beitrag der organisierten Gesinmmgkge-ossen keine „Spende" sondern ein Opfer sein müsse. Bevor die Sammlung unter den Zionisten abgeschlossen ist. wird man an die übrige Judenschaft nicht hera^rtten, weil man erst dann moraNsche Berechtigung dazu hal i-ivb, wenn Me Zlcnisten für Hefe* h Ine Werk ihr materielles Opfer gebracht haben werden. Und die Delegierten t.2 zionis^schon Parteitages 141 an der Zahl, gingen mit gutem Beispiel voran. Sie "brachten unter sich als Grundstock für die einzuleitende Sammlung den ansehnlichen Betrag von 1,700.900 Kronen auf. Diese c^-'mme ist " zu verstehen, daß ein erheblicher Teil sofort'in barem erlegt wurde, der Nest in Monatsraten innerhalb der festgesetzten Frist von einem, beziehungsweise fünf Jahren zu erlegen ist. Außerdem wurden von den Delegierten und den anweienden Gästen Wertgegenstände (silberne Zigaretlendosen Uhrketten. Schmuckgegenstände) in erfreulicher Anzahl abgeliesert. So haben sich die Delegierten des österreichischen Zionistcntages das Recht erworben, an ihre Wähler heran-,itretcn und von ihnen die gleichen Opfer zu fordern. Der Referent über den Keren Hajeffod aus der Tagung, Herr Dr. Jakob Weiner, gab der lieberzeugung Ausdruck, daß die österreichische Jirderttchaft einen weit höheren Betrag anfbringen wird als die ihr aufgetraaenr Quote von 40 Millionen Kronen. Das Ergebnis der Sammlung auf dem Zionistentag selbst läßt erwarten, daß seine Hoffnung berechtigt ist. D:e neusewählte Leitung der zionistischen Partei in Oesterreich wird in der all r^"m f it .»eitere Weisungen über die einzuleitende Arbeit für den Keren Hajeffod ergehen lassen. Wenn jeder Zionist sein Opfer bringt, wird zwejsfl. kos die Judenschaft, die aus' rhalb der zionistischen Bewegung steht, an unserem Rett-ngs- und Erlö'ungIwerk op° rfreudig!.iln^"-en. den-, die Errichtung de, jüdischen Heimstätte in Palästina ist cine Angelegenheit der gesamten Judenschaft. Wiener Morgenzeklnng Das Iudenviertel inTriesch abgebrannt. Zahlreich» jüdische Familien «m Hab und Gut gekommen und ohne Obdach. I glau, 2. November. (Tel. der ,Wr. Morgenztg/) Die Stadt Triesch wurde heute nachts von einer furchtbaren Brandkatastrophe helmgesucht. Dem verheerenden Brand sielen die Fabrik Schumpeter, die Tuchfabrik Münch und 7V Wohnhäuser, sämtliche im Iudenviertel derStadt. zum Opfer. Der Brand brach im Iudenviertel aus und soll dadurch entstanden sein, daß Asche, in. der sich noch glühende Stücke befanden, in einen Dachboden gegeben wurde, wodurch ein Dachbrand entstand. Infolge des herrschenden Sturmwetters wurde das Feuer wie in einem Hochofen angefacht, der Sturmwind riß brennende Dachschindeln los und trug sie auf Nachbarhäuser und in kurzer Zeit standen ganze Häuserzeilen i n. l i ch t e r l o h e m Brande, der auch aus die Fabrik Schumpeter und jene von Münch Übergriff. Gegenüber diesem ungeheuren Brandherde war es den Feuerwehren von Tnefch und allen Orten der Umgebung unmöglich, des Feuers Herr zu werden. Wohl war aus Iglau der Dampffpntzenttain erbeten worden» doch wurde nur ein gewöhnlicher Handspritzentrain abgesandt. Der Schaden wird auf viele Millionen Kronen beziffert. Zahlreiche Iudenfamilien sind obdachlos und «konnten nichts wie ihr nacktes Leben retten. Das Elend der Abbrändler ist unbeschreiblich und die strenge Kälte vermehrt noch die Leiden der Bettoffenen. Pv5rom in Probuzna. Man beratet uns auS P r o b u z n a: Als am Freitag den 17. Sevtemder nach kurzem Kampfe die Dosickuwiken wnfei Städtchen gttaumr hatten, erwaUktm wik unsere «Betteier*. Um Uhr mivags dlangen die P e t l j u r a » B a n d r n «n unsere Stadt rin. plünderten und raubten, rahmen den Finnen den Schmuck und den Manne» n den Inhalt tkner Taschen ab. Wem cs nm hälbwegS möglich war, dr vnsteckte fick in die Felder und Wälder r ngsurn und lag so de» ganzen Tag. Es gab Tote und S ch w e r v e r w u n d e l e. Tie Opfer nnseies Städtchens find: Ch.üm N e i f e l d (?0 Jahre). Hcrsch Kohn (25 Jahre) und Mecknl R i u g e l (82 Jahre). Im C ortkower Spital eilagen i!wei Schwcrve,mundete ihre« Bnletzungm. und zwar K. W e , ß b e r g und Kuuia Weißberg. 75 brs 20 Personen wurden leicht verwundet. — Der Pogrom dauerte vier Stunden. Nach diesen vier Stunden riesen die Oisi'iere den Soldaten za: JDawolnol Dawolnol* (Genug! Genug!) Dele^iertentag des DESverbandeS der Juden für die Slowakei. Der Volllverhand der Judm für die Slowakei hat für den 7. und 8 Dezember die Abhaliuug res stamtcmnäilpen Delegtcttentages in P»e st a n Y anberaumt. Der Ttle^intentaa bezweckt dm ive leien A « s d a n deS BolkSve,bandeS und die Befestigung der Organisation der Vereinigten jüvischen Parte r e n, um gl>getzenen'älls vollständ'g vorbereit t und geschlosieu m de» W a h l k a m p i eintrelen zu können. > Bausteine für das Dritte jüdische Reich. Gestern lief'« weitem fcret Bausteine ein. Durch Vermittlung de8 Her,« Dr. Rvbinsohn spendete Herr Bankier Bernhard M a v e r, Wren-Klosterneubura, kl 20.0, 0 für e nm ^Bauste n lür daS Duite jüdische Re ch* (bereits ft Hiur ohne Nam n ansgew efen). Den 45. Baustein - zeichnete durch Verm Klung des Heun Ina. G. die Z-onistlsche Bencks tfiton lll. Den 46. Baustein zeichnete die Akademi che Vr-.bindnng ..8 , b a n o n l a* und v n fl rdtett sich zur Au> bungung em.S weiteren Banste,res bis JahirScude. Nü^auik der Arb?it?lostreit ln Wien. 14.48h» Arbeitslos» gegen 133.921 im Vorjahre. Erhebungen dcS A rbeiterfürsorgeam te s der Gemeinde Wien zeigen. daß am 9. Oktober dieses Jahtts inZgesamt 14.483 Personen 'm G-.'N-si'e bcr Arleitslvsenunt.'rstüMng g standen sind.' Im Frühjahr 1919 war der Höhepunkt der Kriie. Damals gab es in Wien nicht weniger als 133.921 Arbeitslose. Nimmt tnamhiezu die Zahl der Famiiienmrtgli.'der, so wird unzweifelhaft:klar, daß an 300.000 Menschen vor achtzehn Monaten in Wien auf die staatliche und kommuna.'e A.be'tsiosenuilterstüiuug angewi-.sen waren. Diese.drschceck.'nde Ziffer ist um fast 90,Prozent zurückgegangen. Allerdings ha't dieses günstig Bild auch seine Schatten seiten, die darin bestehen, daß in einer großen v. n Belieben mit gekürzter Arbeitsz-'it gearleitet werden, muß. uin zu verhüten, daß. wie es sin.'t eben der Fall) wäre, eine größere Anzahl von Menschen vollständig brotlos wird. Schmust et mit m$cH?mpdten Kronenrrot n In unserer g-strieen Nummer haben wir Über die Te.rhastl.ng ein s Konsortiums bar ich tot, das sich mit dem Schmun^rl ung stempelt e Kronennottn besaß!«. In dieser Ang segeuheit war di'' Polizei vor alle n le müht, s.st.'.ristell-'n. wal,er das Konsort'mn die gro.he Menge von ung stempelten Not'n bezag.m hat. Auf G und des Gestä,: u s-e.) de^ Sch'a'!''agen-- knntr„ll^rs Slawp ko uile n!>n eine tä.'ser Ou l:>'n festest llt r e.S'-e sii/. t' aech y\ zwei Tr Haftungen. nän'.llch zu -cn r de) Tn. l;- «ch ieh-'b- S Theodor Lüttncr. Lir^denaaiso 10. mtb «e^es Lchwag'.rs. /8. November 1926 'Nr. 638 .. -•. -- -- -... In der Wohnung dieses Schwagers wurden grötzarr Men'vn v>. n Zr anzigk o::en?-o!en vorge'un'en, auf denen der Stempel „Deutschösterreich" zum Teil verwischt war. so daß man annehmen kann, daß sich dis Bande systematisch damit befaßte, von gestempelten Noten den Stempel auf chemischem Wege zu ents«rnen. Den Feststellungen zufolge hat die Bands in den letzten zwei bis drei Monaten ungestempelte Noten Im Wert« von 30 Millionen über dis Grenze gebracht. Der Schlaftvagenkontcollor Slawy hat für je 10.000 5kronen^ die er über die Grenz« brachte, Honorare von 1500 blk 3000 Kronen erhalten. Der Fall Georg Kaiser. Die aufsehenerregende Verhaftung des ersokgre'chen D a . a icers G o g Kaiser und seiner Gattin, die ve.schied.ner Ci.entumsdeiikte beschuidigt werden, hat die F.a .e nach den psychologischen Ursachen bieseungewöhnlichen Failes aufgeworfen. Moritz Gvldstein sch eibt in der „Voiiisch'n Zeitung": „Wir stehen wieder einmal vor jener Erscheinung, die in der Geschichte der Künste nicht selten ist, daß Erfolg, Huldigung und alle menschl'chen Ehren um der Werke willen einem Mensch'en zuteil werden, der mit bürgerlichem Maßstab gemessen, unzulänglich erscheint. Früher war man schnell Le eit, zwischen Künstlerethik und Bücgermo .al zu unterscheiden und sich dagegen zu wehren, daß ein genialer Sckiüpfer nach den gleichen Kriterien beurteilt werde, mit denen man etwa den Wert des Beamten abmißt. Andererseits aber besteht die Forderung zu Recht, daß wir uns gerade den Dichter, der an unser« Seele grei't, gerne als ethisches Vorbild denken. Detk Gedanke ist uns unmöglich, daß etwa der Urheber der Hölderlinschen Lyrik in moralischer Beziehung der Nachs» sicht bedürfen sollte;, und wenn uns bewiesen würde, daß der Dichler der „Iphigenie" im Grunde seiner. Seele ein Schurke -war, so würden wir an der Welp* ordnun, irre werden.. ' Aus solchen Skrupeln Pflegt man sich mit dek. Ausrede zu retten, daß «in Künstler, dessen Werke stchi mit fei tent Leben nicht vere'nbaren lassen, Pathologisch' sei, und daß diese Krankhaf igkeit eben die Grundlage seiner Schöpferkraft bilde. Das wird in gewissen Umfr.ü.ze zutrefsen, namentlich insofern beim künstlerische« Menschen eine übernorinale Heftigkeit der Affekte vorausgesetzt werden muß, welche dann leicht Handlungen zur Folghaben ka,nn, die krankhaft wirft«. Allein, wenn die Meng« ins Thea'.er strömt, um! sich von den Erfindungen des Dramatikers bewege«, erheitern, erschüttern zu lassen, so setzt doch jeder Z«- schauer, auch ohne daß es ihm bewußt wird, voraus, daß er mit dem Dichter dis Grundlagen des Seelenlebens gemein hat. Müßte er den Autor für krankhaft hallen in dem Sinne, daß er sich mit ihm wie mit einem Geistesgestörten nicht mehr verständigen kan«, so würde er sich ihm nicht mehr als williger Zuschauep anvertrauen wollen. j . Damit aber fällt der Dichter wieder unter bi« si.tliche Benriet ung. Und unserer auf das Ethische gerichteten Zeit wird es schwerer als noch kurz vergangeuen, den Künstler unter eine Ausnahmemoral zu stellen. Andec.r,eits blriben nalürlich die Werft, was sie gewesen sind, und können in ihrem Wert und inl ihrer Wirkung njcht steigen oder sinftn, je nach dem. wa) man Über den Menschen weiß. Oder trifft das nicht zu? Die Gesclricklich^it eines Akrobaten, die Grazie einer Tänzerin, vielleicht auch noch Ton und Technik eil.e) Vioii.'.virtr.oien kann ich bewundern, während ich gleich ei.i wisfetk mag, daß ich den Mnfchen nicht i» meiner Familie verfthren lallen , darf. Herrscht diese Gle'.chgül igieit aber auch beim produktiven Künstler, herrscht sie vor allen Dingen beim Dichler und Drama stker, der nicht bloß etwas können, sondern auch etwa) wol en soll? Vielleicht hat man recht mit der Trennung von künst e ische.n und mensch ichem W'rt. A.er dann stellt man Kunst n'cht sehr hoch, dann erklärt man.-daß auch elwr da) Dichien eines-Dramas unter die amüsante» aber nicht sehr reputierlichen brotlosen Künste der Gaukler gehört. Ich meine-sjeils hätte den Mut zu dieser Konsequenz und darf mich dabei auf Fon.'ane berufen, der wiederholt belannt. hat, daß er sich zwar für einen Dichter, aber damit nicht für etwas Besonde.e) halte, sondern für einen Menschen, der zu nichis Besse.em zu brauchen sei." Von -en Zigeuner«. „Mitten in den Wirren des Weltkrieges hätte« wir das-600jähri5e Jubiläum des ersten Auftretens eines eigenartigen Völkch'nZ beg;)en können," so ungefähr le^ann Professor Wilh lm S ch u lze. der Vertreter der ind'ogermartisch n Sprochipissenschaft an der Berliner' Universität, den ersten der Berliner Akademievorträgs. indem er f'inen Hörern von d-er Sprach« und der He r k u n f t d e r Z i g e u ne r erzählte. Auf dem Konzil zu Konstanz waren sie erschienen, um sich von Kaiser Sigismund Schutze und Geleitbri fe au:stellen zu lasse«. Vbn c:.gebl?chen Herzögen und Freigrafen waren si« geführt. Diese führten mitunter r.cht phantast'sche Beinameu. nannien s'ch auch Fürstm van Klein-Aegypten. Bald verbreiteten sie sich weiter in Westeuropa. 1420 l'egegn't man ih -.en schon in den Niederlanden, 1423 in dar Bologna ans dein W-'g« zum Papst, angeblich, um sich v.'n ihm die p'u.io.i erteilen zu lassen. I Hier wei,.n sie Schutzoriefe von Kaiser Sigismmck

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