Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 637 (2.11.1920)
- Date
- 1920-11-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ne 637 MM/ Dienstag -r .-.*■■■■*■*■ bndgctättr BeAwhwng etrWM'äM Wrds» follsn. (Gtürmifcher Beifall.) Dr, S ch m 111 e t *rHätt> daß zur Bereitstellung der grüßen Mittel eine Volksanleihe nhben dem Keren- Hajessod notig wäre. Auch der Mangel an Liquldk'rungsbanksn für Auswanderer fei sehr zu Leklagen. Wien solle die Gründung eine- BolkSheiMS für Chaluzim in.Palästina, beschließen. - 8 S t l e r sjiddlsch): Da- Palästina-Amt hat -sich Nicht um die Hilfsaktionen für die Chaluzim gekümmert« Die Hilfskomitees seien von privater Seite ^schaffen und erhüüen worden. Wir stehen vor einer grüßen Auswanderung und di« Arbeit, muß organisiert werden.. Ein« Privatgesellschaft wie die Palästina-Reisegesellschaft, dürfe nicht geduldet m«« den. Redner beklagt das mangelnde Interesse für Palästina, welches zugunsten der Politik zurückgestellt werde/Und; erklärt» daß die ^Wiener MorgenzeituNg* die ParteiaNgelegenheiteü mehr berücksichtigen müsse» Kandel bespricht di« Frage dsr Verwendung bet auf« zUdringenden Gelder« Dr. P l a s ch r e Sr Mr haben tatsächlich, weil wir von einer Wahl in die andere gedrängt würden» nicht unsere gauzs Kraft auf eine Arlett konzentrieren können. Er foüwrt die Errichtung einer Deschwerdeinstanz für Chaluzim und et» Orga» isationsstotut für das Palästina-Amt, welches sich fü)ou zu einet anerkannten zionistischen Behörde entwickelt habe. ES set zu Höffen, daß die Liquidationsbank für Emigranten bald genehmigt sein werde. Hierauf wird zur Wahl von Generalrednern geschritten. Dr. Tartakower» Generalredner contra, erklärt, daß seiner Ansicht nach von der Frage der Privatinitiative das Schicksal der Medlung des jüdischen Volkes in ErezIfraet abhänge. Und führt praktische Deifpiel« hiefür an: Infolge der größeren Billigkeit der arabischen Arbeit ist die größte Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, daß an dem Plahgreifen der Privatinitiative die jüdische Kolonisation scheitern würde. Er spreche sich nicht gegen die Gründung einer LiquidationSLarck aus, müsse aber verlangen — in Anbetracht der Erfahrungen zum Beispiel bei der Anglo Palestine Company — daß ein« ausgiebige Kontrolle dieses Instituts durch tw Zionistische Organisation in der zionistischen Oeffentttchkeit Platz greise. Dr. Tartakower erklärt, daß die Arbeiterschaft Erez Israels durchaus nicht auf einem einseitigen Klassen- und KlassenkampfstL»dpunkr stehe» aber die Gefahr der Lohnarbeit könne er gar nicht genug betonen, sie bedeute die Gefahr der Arabisierung des Landes. Er hpb zum Schlüsse seiner Ausführungen den Wert der Selbstarbeit hervor, die eS allein ermögliche, dem schweren Problem der Lohnarbeit auszuweichen und die Grundlage einer produktiven Gemeinschaft im Lands zu schaffen. Wie richtig dieses Prinzip der Selb starbeit für den jüdischen Charakter der Siedlung ist, beweist die Bodengesehgebung Herbert Samuels, dir auf diesem Prinzip aufgebaut ist.'; w; ' Professor F r e ü d erklärtör sei Wo-Nedner und müssesich trotzdem auf best Standpunkt Dt7 TarlnkowerS stellen/' und halte es auch für ünbÄwngt notwendig, baß auf dem Gebiet des Ackerbaues kein« Privatinitiative, sondern gemeinwirtschafttichen Ideen Platz greifen müssen. Aber es wird utrd muß auch eine I ndustrie sich in Palästina entwickeln können und da liegen die Verhältnisse anders. Wir stellen uns allerdings eine Industrie in, Palästina nicht etwa vor wie eine europäische Industrie mit rauchenden Schloten, Elends» buden und Schwihhöllen, sondern eine Industrie, die im heutigen Europa kein Ebenbild hat — ebensowenig wie wir das Ebenbild des europäischen, auch geistig an seine Scholle gebundenen Bauers nach Palästina verpflanzen möchten. Auch den europäischen Arbeiter von heute können und wollen wir uns nicht zum Vorbild nehmen. Dem Wiener Palästina-Amt, das als eine Improvisation mit. den größten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, kann man unmöglich daraus einen Vorwurf machen, daß es sich an die Weisungen seiner Vorgesetzten Behörde in London gehalten hat. Aber in London gescha h nichts, dort hat man sich seit der Jahreskonferenz in Schweigen gehüllt, von dort aus hat man das Wiener Palastina-Arnt mit lächerlichen; Subventionen abgtzspeist, man tzqt die Palgstma-Wandernng gestoppt. Bezeichnender-'und auffälligeno-eise haben demgegenüber die sicher besser informier»' ten Arbeiter Palästinas gegen jede Hemmung der l?rnwand'erung protestiert. Das Palästina-Amt in Wien ist sicherlich nicht schlechter als die Londoner Zentrale. Der Zustand, daß in London neben den mit politischer Arbeit befaßten Führern Weitzmann und Sokolow keine repräsentative Persönlichkeit an der Spitze stehe, sei unhaltbar und bedeute eintz schwere Gefahr.. Hier müsse unbedmgt Abhilfe geschaffen werden! .. , ‘ Dr. Zwei g erklärt in seinem Schlußwort, daß der Vorwurf des Bureaukratidmus. nicht stichhaltig sei und.das Palästina-Amt, das von der Londoner Exekutive nicht subhabe. Er gibt weiters Aufklärung über die Arbeit der Pa.'ässina-Reisegesellschaft ^Maawirim", welche kcinörlek Vorwurf verdien« und für die Stärkung, der jüdischen Arbeit schon jetzt . sich verdient gemacht habe. Die Einigung mit den Föderationen tue not, dann werden auch klare Beziehungen zwischen dem Landeskomitee und dem Palästina-Amt herrschen. Ein Palästina-AAmt, das von der Londoner Exekutive nicht fub» ventionie'rt werde, sei auf hie Dauer nicht denkbar. Trotzdem seien in kurzer Zeit über 8000 Menschen nach Palästina befördert worden. (Beifall.) Aus dengestrigen Verhandlungen heben wir das grundlegende Mftrat über Landes Politik hervor, das St<mtSbahnrat Robert St recker hielt, ferner den ausführlichen Bericht von Dr. I. Margulies über Kulturarbeit. Dr. Brand berichtete. über Be r u fs u m s ch rch tu ii g u n d soz rale Fürjorge, Dr.' I. Weiner über den vorgLschlagcrien Ausbau der Organisation. Die Spcviauomtuissionen legten Thesen vor, dce sich auf die .tzotiusHe Betälignng der Zionisten, aus den Indische« Ra!ional- Wiene* MorgeWeLtm-g 2. Npvemöpr- 1V2V -r-ryf- •—— fchchs, den PalZstincr-A-ufSvuspud^ au) kulturelre...Arbeit und | auf dis Palästina-Arbeit SsM)en. /(Die angeirommMst. Be^ fchtüffe tragen wir mit dem genaueren Bericht in unserer morgigen Nummer nach.) / , Die Wahkrn } i in die engere Parteileitung ergaben bas falgÄidr-7 Resultat: Ing, R. S t ricke %, Präsident der Organisation (dessen einstimmig-s Wahl stürmisch-akklami-wt wurde), als.Vizepräsident Dr. I. S chaltt, -ferner Prof. A Freu d,? Dr. Anselm Haipern, M. Henijch, Dr. H, Kiwe, D. Nebenz ahl, Dr» Mar gu l teS, Dr. Ro)enheck (Mödling), Oskar RqSner. Dr. Wilhelm Stetn, Dr. Tartakower, L» Sandler, Dr. Jakob Weiner, Dr. E. M. Zweig.. Die Beratungen nahmen in vorgerückter Stunde ihr Ende. Von «User«« Warschatter Berichterftatter. : Die vom Sejm mit knapper-Mehrheit beschlossen« Einführung des Senats hat zur Folge, daß jedes Gesetz, welches der Ssjm beschließt,, nunmehr vor den Senat kommt. Dieser hat das . Recht, das Gesetz abzuättder» oder nicht zu bestätigen. Es geht dann an den Sejm zurück; wenn dieser es zum Beschluß erheben will, ist datz» eine qualifizierte Mehrheit (drei Fünftel der Summen) notweMg. Beschließt dev Srjm das Gesetz noch einmal nur mit gewöhnlicher Mehrheit, so kann es vom Staatschef n»r über neuerlichen Beschluß des Senats veröffentlicht werden; Legt der Senat jedoch zum. zweiten Mal ein Veto ein, so darf das Gesetz in der gleichen Session des Sejm nicht mehr behandelt werden. Die Zusammenstellung des Senats ist folgende: 70 Sena'o.en wählt der Sejm aus seiner Mitte; Me Wojwobschaft und jede der sechs größten Städtedes Landes ernennt einen Senator, 5 Senatoren präsentiert die katholische Geistlichkeit» 3 -entsenden die Konfessionen, welche nach der katholischen die größte Bekenüerzahl im Lande haben. Die Übrigen Senatoren werden von den Hochschulen und höchsten wissenschaftlichen Jnstttuten entsendet, endlich gehören dem Senat der Präsident des Obersten Gerichtshofes und des, Verwaltungsgerichtshofes an. Ans dieser Zusammenstellung wird klar, baß ein großer Teil der Senatoren den adeligen und großbürgerlichen Schichten entnommen sein werden und daß die Färbung des Senats eine konfervativMrikale und natürlich auch a n t i s e m i t ifche s in wird. Sehr nebelhaft i st übrigens die Frage, wie der einzige Vertreter - der polnischen Jüdenheit gewählt cherden chird, toelche man mit einem' Repräsentanten der „jüdischen Konfession" abspciseE-"MU'-M 'Ver^-^athMsche Vertreter durch den- Episkopat präsentiert wird, .fo-wird^jvohl analog der jüdische Vertreier durch das Rabbinat ent- ' sendet werden,'^welches seLnersrits vielfach von der fft**: gierung a bhängig ist. So wird es denn dazu kommen, daß im Seyat» ei.y Mche^ sitzen wixd, .welcher einer ganz hestimMM' OpHM^angöhöE',Änd' .Müs., der im Namen wes Jüöetttum's zu ^ügen haben wird, das kann man sich leicht vorstellen. i . Da nun der Senat, gegenüber der gesetzgeberischen Tätigkeit des Sejm, ein Vetorecht habenwird, wird es wähl in der Praxis dazu' kommen, daß die Sejmmehrheit sich mit der Senatslnehrheit verstandigLN und nur solche Ge setze'-beraten wird» welche Aus sicht haben, vom Senat'angenommen zu weHen. So wird die Gesetzgebung in'Polen' eitle reaktionäre. Richtung annehme» und die- Parteien, welche heute noch - schwankend sind und bei einem Einkammersystem sich wahrscheinlich doch der Linken angcschlossen hätten, werden sich nach rechts schlagest. Sv wird die ganz-e Politik des Landes reaktionär -werden und damit natürlich zugleich antisemitisch: Die jütischen Deputiertest werben, auch wenn sie.' wie zu erwaMn ist/rMt; nächsten. Sejm in -erheblich stärkerem Zahl erscheine^ ihren Einfluß in den allgemeirsn. poliiischen Fragen, den sie im jetzigen Sejm des öfie en WLen, .verlieren. Denn jeder wichtige. Beschluß. wird - einer Drejfüufielnrehrheit bedürfen und diese wird für .Könzosssynen in der IpdenfWge nicht zu erzielen sein.^ .i,. Dieser Beschluß istnun nicht bloß für die parlamenia'.ische ErlaMnust. der../ Mischrn Wchte von besonderes: WichLigMt/' sWern, voch' Standpunkt der allgemeinen innrreu P-.'li'.ik Polens. Mit der EinsührunßrdH-Senats 'M dessen^Einflu^aus^ die Wahl des SiaätschefZ 're 'bünen. 'Und' um diesen' Einfluss Mt.es der Rechten.. Sie führt seit langem einen geradezu .mörderischest Kampf gegen' Pilsudski. Diesen in Polen überaus populären, übrigens politisch integren, wenn auch in der Außenpoliiik lucht gerade geschickten Mstttn zu. besei.i.^en, wurden schon ablerhand Mittel an» gewendet, ein Putschversuch, ' der jedoch nicht glückte. Run wirb es mit der systemaLischen Ultter- Höhlung...der Vesuguisse des Präsidenten versucht.!Äie /von der Rechien ang^str'bLe Abtrennung des militärischen Oberbefehls von der Gewalt des Stckatspräsi-« oenien bildet gegenwärtig noch ein Kampfobjekt. Inzwischen bat die Nechte einen neuen Vorwand zu einem Sturmlauf gegen Pilsudski erhalten. Es ist Wilna. Grunde senommen hat Grnrral Zieligowskis Coup die Rechte ebenso befriedigt wie die Linke. Da jedoch dir und der Völkerbund ünbedüigt tir Liquitie nag d"s Wilnarr UnteruehmrnS fordern Ldezn tzoluisch-sn. Außrnministerium ist «ins .ftxm'hsifch'ouMche Mte-..zugegaugen, Hie. vom eiucm^ .Ul.'imatum nicht sehr treit entferrrt.ist), sp MLt^sich,bitz.' nationalistische Gruppe , in Polen auf die Heite der!. Entente/ um dadurch Pilsudski in die Zwangslage, zn sverjedsn, entweder gLgen Zieligowski vorzugehen und'. ^Ä,ürch seine Popula«ttäi r- Pitsudski stammt Übrigens, selbst aus Wi ina —- einzubüßenoder aber sich g^gen die En chrte aufzulehnrn und. dadurch sich erst recht zw kompromittieren. J Es wäre für Pilsuds'ki vielleicht möglich, die Verantwortung für die zufünftigv- Zu^hörig^it Wilnatzp dem Völle . bun^ - uzuschseben. . Ditzs würde jedoch ange-' sichts der herrschenden Stimmung gerade., auf der> LittkSst die Lage PilsüdsM wsseutliH erschwersn. Wi« '.verlauft, hat Pilsudjki in derl2H.Wtt'SiKurig'd«s.MiniBs,. ^stervales ' seine' Demission, ''äng-ebor-»,i? sie jedoch dann ' wieder zurückgezogen. In den Sejm-Couloirs heiß^ es, daß stach der Durchberatung der Verfassung int Sejm Pilfudski sein Amt ist die Hände des Sejm- Präsiden en zurücklegen werde. Dies ist wohl ein Ballon d'efsai der Rrchtsn, welche für die Stelle Pilsüdskis schon längst ä's Kandida'.en PadSrewski oder den Sejmp,'äsiden en T ompezynski bereitz hält. Paderewski, wel« cher in der Mlnaer Frage mit der Entente in Paris verhandelt, Wat schon reisefertig, um nach Warschau? zum Schlußakt dös pvlitischsn RingkämPfeS zwischen Rechts und Links zu^echtzulommen,. anscheinend wurde ihm jedoch im letzten.Augenblick von seinen Parteigenossen abgewinkt. Das würde darauf schließen lassen,, daß die Linke im gegenwärtigen Moment ein weni^ die Obe .chand hat. Die Abstimmung im Sejm Über den Senat hat jeb-och die Chancen in dem Kampf um'Pil^ isudski zugunsten der Rechten verschoben. Denn sie hak idürch das neue Wahlverfahren bei der Präsidenten- -wahl angestchis einer, zu gewärtigenden rechten Senats- Mehrheit die Möglichkeit, ihren Kandidaten an Stell- 'Pilsüdskis zu setzen. Jedenfalls, wie immer dieser erbitterte Kamps um Pilsudski auch ausfallen möge, in der innere^ Politik Polens kommen Tage, Welche ebenso schwer, sind wie die letzten schweren Tage in der äußeren! Politik. Und bei innerpvlitischen Schwierigkeiten firtb!^ die Juden am meisten gefährdet. Dia yMtrfche» Syrgen I«Mlmvrens 1 Von unfersm ‘Hgramee Bsrichterstatter.? Von den jüngsten außenpolitisch bedeutendsn <8Wj‘' eigüissen sbehm die Lösung ' der» K ärn t ner. Fragai. sund die dickten Verhandlungen mit Italien wegewsder-. Aw-r ia. in Jugoslawien an erster .Stelle. Dürfend gültige Abgrenzung des Königreiches S.. H. S.^ 'scheint nun zu erfolgen und beginnt mit einem Berlusti.- sin Kärnten, der als böses' Omen für die Übrigen noch zu entscheidenden ,St,eitfra^en gedeutet' wird. Man hat ' auf - die - Zone Ä mit Sichertheit, ans die Zone B ' inkkusivt Klagenfnrk mit einiger^ Wahrschkinlich^itgerechnchk ^Dkese" Hoffnun.- 'n begründete Mn-auf. die. bessere» Äirtschafts-j Verhältnisse Jugoslawiens und auf die Hilfe her.En-i^ tente. Nun hat aber gerade in den letzte»i ßtagen bev^i kritischen Zeit der' Abstimmung in Jugoslawien, «uv Ansehen der Steuerschraube einMetzL. und ..mam warunklug genug, diese . DerordnunM i auch auf dfe provl- " so.isch besetz en Grbiete auszudehnen. Auch wurden iw» der i Verwaltung des Bcsetzungsgebietes Fehler bep gangen, indem man dem sehr starken beuts-chen TeiL^ der Bevölkerung wenig Entgegenkommen •&*-- wie^ Bollig trügerisch haben sich jedoch die.Hofß»-- nungen auf die Entente erwiesen. Jugoslawien ist im- Paris schon lange nicht mehr so in Gunst wie es wavi und speziell die Feindschaft der Italiener wird ihm »' zum Schaden. Den Iialienern sind die OesterrsicheukZ im Besitze der Drautalbahn und des Ktagenfurterkd Beckens X: jeder Hinsicht lieber als die Jugoslawen^ ganz abgesehen davon, daß ihnen jede Schwächung^ des S'aa es.der S, H. S. auch, aus anderen.Gründe^A, recht ist. Wie es den Anschein hat, wird...hie WlgraderA Regierung, sich in. das- MveMeMchr., HM..^und Frage der IngeHrigkcit .Kärni'ens nicht. Myr Konflikts mit der En'en^ ^^ASrLKni-.lak^n...»..'-.. ' Weniger einfach wird die' Ad r ia -Fra ge zu^ lösen fein. Es zeigt sich die Tendenz, die Wünsche der' Italiener fast gsinzlich ,zu,.befriedigen mnd den von .Jugoslawien niMia^S 'aneMrmiM/'Loud-o nep Bertraa durchzuführen oder ähnliche Abmachungen an. seine Stelle zu - .setze»/. 'MMtziMMM^hMd luWe». -fWß'' Italien werden a lscits skeptisch, beurteilt und M<uv glaubt, daß eine Einigung bei den beiders-tzits schon so oft und hartnäckig präzisierte» konträren. SLandpunkten kaum erzielt werde^c ird.. Die Entente versuchte bereits.des öfteren Mit Güte und auch miit^ sanfter Gewalt zu vermitteln. ..Sie hat daher. Len ei»-^" fachsten Weg gewählt und die st eilende» Parteien , zur Lirek'e» Ä'.csspr-ach-e ÜLrhaUen. D»nm;L Kf,zw. keiner., Versöhnung, so wird Italien afe ^ie starlere' Machh. vo-auZgesagt -werde.»/ wie Jugoslawien sich verhalten.' wird, falls ura» ihm Rijeka und Dalmatien wegnehmen tvill. Die Stimmung ist sehr gereizt, da die Unzu-. ftietenhrit sich nicht nur gegen Italien, sondern auÄ' gecen die Entente ule.Haupt richtet. Man denkt vielfach an neue Wegen» der Außcn,otitik, eine Tendenz, die sicü auch in der Gründung der kleinen Cutente ausdrückte. und dw in andexe AichtuKMr zu lLnlen de^