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Wiener Morgenzeitung · 1920-11-02 · Heft 637 (2.11.1920) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 637 (2.11.1920)
Date
1920-11-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Bette 4 Wien. Dienstag Pariser Diploms ie viel Mühe kosten wird, wenn eZ chr überhaupt gelingt. Die inrierr Politik steht im Z^ich?n des Wahlkampfts. Die Frage, wie die endgültiie Verfassung des S^aa'e; sein soll, wi d in knrz"r Zeit enschirden riervsn. Das Prin'ip des EinhenSstaa'e-z steht ge^en dr) P in ip der.Fö r a iou. D'esr F a;e der inneren Konso'i^i? ungutst "a't wich.i^ec als a'le lckocb"n^en äuße rn Ar gelegensten. Chaüib. Die Ratifizierung des türkischen Friedens- 'Vertrages. Aw§ London wi d un? berich e': Nach rler e ngtfirgfet K n'ö -ino e er Ml urgen da' der Gr ß' vesi: Tewfik Pascha die B r iiwU igleit au?tesp'ochen, behu'S Ra i r iern g des Frie en?re t a es von Sev'e' die Ka ^mer und den Senat ein?u' eru'en, solald die Be - ü u:n ei u: Herste lnr der naimaen §'n''7it von E folg e önt «ein wer ei, wo',u berechtigte Hoffnung vvkan-ei sei. Soll di7 Ratisiirung be§ Fr-ieenZv^r^raeZ nicht eine sta'ke ÄerzZ'.erüng erleben, mü^e di: Ne-.wrung die nationa Mische stamme.- e'n'ern'en, welch-: in letzten Frühjahr au'- rinan'erge ait wnr-'e und de en Mi gl'eder zun Tril nach Angora 'lüch eben. un sich der dor r en Rationa^versamm unq an'usrl.le'en, wahrend ein an-erer Teil auch jetzt n-ch in Malta interniert ist. Will die Ne'ie'ung nicht zu die,e n Ä iskunitsmit el gre-.'en. so müßte sie Neuwahlen -aussch eilen und der nougewählten Ka'nmer den?r'edensve.-trag zur Na i'i'iekunz - vcrle er. D'eser W g wür'e och e'ne fü.- a le Parteien .unliebsame - B-'r ögerung der Ratifizierung bedeuten. Inzwischen beschä'li^t sich ^>a) Kabinett Tewfik mit dem Ge' auken, einen' kaise lichen Prinzen Pr der Spitze einer Delegation 'nach Anatolien zu "ttsenden. . m mit den rratirnal'stischsn Kemalisten Airs- ÄchSve.Handlungen zu p l gen. Politische Nachrichten vom Sonntag. Aus Luzern wird c-eu'eldet, daß Prinz Paul den griechischen Thron abgelehnt hat. — Wie aus London gemeldet wird, hat Asguith in einer in Lancaster gehal enrn Rede sich für die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit den früheren Feinden ausgesprochen. — Der belgische Sozialistenko ngreß hat sich mit 492.069 gegen 76.000 Stimmen für das Verbleiben in der Zweiten Internationale entsch'e en. — Nach Ncw - Ao rke r Meldungen lat Senator Hardings die größten. Aussichten chei der! PrA,iden e twahl. — Die. -> n g lisch« n Bergarbe iter la'en sich für die A.mabme.' der Vereinbarungen entschieden. , ' ' ZnLanh. Chriftkichsoziale gegen GrotzvenLsche. Der chr'.stlichsozia^e Parte'vbmann Abg. Kunschak hat am Sonntag in einer Rede in Meidling über die Lage Oesterreichs gesprochen und erzählt, daß man am Werke sei, die Bauern an ihre Psl'chi gegen Wien zu e.innern. Weiskirch-rer werde ans Ungarn Mehl mitbringen. Es sei unwahr,' daß Dciskirchnar über Westnngarn verhandle, dessen Schi^sal durch den Fr'e'eusvertraz be eits entschieden sei. Kunschal beschuldig e den gewesenen S aa ssek.ctiir Dokior Nenner, daß dieser Rechnitz und Zinkendorf. an die - Utt'öTit ausliefe n woll e. Es bestehe auch eine starke Agitation, um Teile von Äestun^a.n an Ungarn zu geben. Der Haup'tträger dieser Agitation sei der in Westungarn reich begüterte Baron Thiessen, der Sohn eines der größten preußischen Industriellen. Baron Thiessen ist einer der Kollegen des Herrn Stinnes, der vor den Wahlen in Wien geweilt und mit Großdeutschen Verhandlungen gepflogen hat. Daher hatten die Großdeutschen, wenn sie wirklich um Nechn'.tz usw. so fü 'ch en, «ine sehr begueme Möglichkeit; sie mögen sich an Herrn Stinnes wenden, damit dieser auf Baron Thiessen einwirke, daß er die unten ' mit Riesensummen betriebene Agitation gegen Oesterreich einstelle. __ Telegramme. Pogrome der Zieligowski-Truppe^ in Wilna. Paris» 1. November. DaS Komitee der jüdischen Dele- Hatto»* hat soeben authentische und aus'ührliche Belege dafür «Laden, daß die Truppe» des Generals ZieligowSk, gleich nach ihrem Einmarsch in Wilna einen Judenpogrom organisierten, w.lihcr 86 Stunden dauerte. Die Plünderungen begannen am 9. O.tober, 6 Uhr abends, und bannte» bis zum 11. Olober, S Uhr früh. Die an den Pogromen Beteiligten trugen die pvlmiche Uniform. Außer zahlreichen Verletzungen stillt der Bericht fest, daß 6 Per-omn ge Lief, ft Frauen und ein 16jähriges Mädchen vergewaltigt wurden and 6 Personen so schwere Verletzungen davontrugen, daß em ihre« Abkommen zu zweisrln rsr. Der Sachschad'N beläuft sich auf mehrere Millionen Mark. Die dem Komitee zugrkommmen dokumentarischen Bclege enthalten eine genaue Aste der durch den Pogrom Geschädigten. Eine writcre Meldung an daS Kom ree der Mische« Delegaironen aus derselben Quelle be'agt, laß c-n einige Tage später »euerdrngS ausgebrochener Pogrom in Wrlna einen viel blutigeren Verlauf geaommea hat. D.ese letzter: Meldung wird übrigens m der lMUfemitiche« ,Morninlp>Vok" vom Oktober dckäliÄk. Der Wiener Morgenzeitung Riaaer Korrespondent deS genann'en Blatte? melden nämlich d'ß nuS Wilna n R ga e nlangie Dene chm von einem dwck die Soldit-n de??i l'gowski v ra'"ialt ren Iudrnm isiaker bcrich>et. melit<m bnnderle Juden zum Opfer gefallen Kien. Wie Petlf^rft in Ost^akizken re iert. Lemberg» 1. Nw-mb-r. (Rota? ,Wp'red* i-endit-t Über neuer licke rablre che Brb^tU'ifN in Oüaalr len. So wurbm in Borl now am 16 Okiober 70 B r one'', UKa ne^ un> Inden, in stnl(htvn'i. HO Be tonen -und in Skilr 80 Person n ve baitr'. Snmiliche Berbafi t?n wu dm ihre'- temeglichen Hab? beraubt, geschlag'n und in G sängniüen lest ebalien. ohne verbSri '« wk'den. In ei''ig n stallen wurde den Hä'tlingen lUrch drei und ^mehrere Taze Nali'.ung eniwg-n Die ir? drre yoln'^ew B^r'^nKemsfees W-rfch-'N 89 Oktel-er. (Tel. der.W'en-w Morg-.-nre!t--n.z".) Auf der l'l'-ten Sitzung der Handelökom-? i n wnr'e der G.setzeutwurf üb-rdie Bl'rstnkomitcr-? .ber-rtcn. Nach 8 9 dcs Entwurfes muß die Wahl der -Mltg^sder'der BLrsen'-mste.'S v>.nn Frnanzmin'ster best'» ki g t werB.- n: w".ln er eiN'?m gewählten Komite» die V-ttstätitzunz zum zw'iter M-rle versagt, hat er das Recht, es s lbst zu nominieren. In der Debatte über des n Päragr.-'phen vrrlangts das KommissionSmitglied Atgcdrd'n tec Farbstein dir S'.re'ch rng des Paragraphen; er wies darauf hin. daß der Paragraph aus ten'enziösrn Motiven in daS Gesetz gestellt worden sei, lrtm zu verhrntiern, daß in die Börsenkomitces durch-Wahl-Juden kommen. Der Vertreter der Natenald-.-mokraten W i eSzmicki. bestätigte di se Anschauung des Abgeordneten Farbstein und trat für die B"lessung des Paragraphen ein; fcrf c werde b wirken, daß in die Komitees pc.s,rtrde Pers neu.h'uti.rkommen werden, nicht etw.a Zionisten (!). Wenn in die Vörsenkomito^s zuviel Juden gewählt würden, gäbe es bestimmt (?) Aufregung in der Oefftntlichieit. Aügeordn7tcr F a r b ste i n trat ° den Darlegungen des Nationaldemokraten scharf entgegen, i Sensationell wirkte die Erklärung des Viz-präsidenten dcs Warschauer Vörsenkom'.tres, der im Namen des Komitees erklärte, das Komitee setze sich für die. Einführung des Z 9 ein, weil er dis Sicherheit gewähre, daß nicht unerwünschte (!) Personen hiweinkommen. Diescs Gutechten des Komitees ist Umso interessanter, als im Warschauer Börftnkomitee die Herren N a t a n s o h n und Adolf P e r e z sitzen. . Litwinorv von E rzlarr'rLrrr fsstzen-.nir.m. Paris. 1, November. (WM.) Nach feiner hiet ein-rtrösfenen Meldung soll em enMches Kriegs'chrsf L i t w i n o w aus hoher See s.stg.nvmmm und nach Datum gebracht haben. Streik in Warschan. . Warschau, %. November. (Rosta) Die ftädt schen Arbeiter haben beschlossen, hertte m den Streü zu imen. Don dietem St>e:k werten betroffen: Die Wasserw rke, die Kanal tarion, die Straßenbahn, daS Gasmrd EtektrrzitSlSwerk. Der SszraW Vandrrselde. Veüffe!» 81. Ok.olrer. Hav.rS.) Bandervelde hirlt gestern eme Rede gegen den Bolscheiv.smus. in der er die These von der naitvnalen Verteidigung au rkchrhirlt und sagte, daß die Aibeiter, wenn Belgien, wre un Jahre 1914, wieder a'ngegrkffen werden sollte, sich wir em Mann erheben würdm, um ihre Exiften; zu verteidigen. . . Die beschlagnahmten deutschen Guter. Parle, 3l. Oktober. -Funtjpruck.) Entgrg « vaschiedcurn Meldungen stellt das »Journal . deS DebatS" fest, daß bre franzöiitche'Reg erung noch n r ch t anf rngl'sche Note geantwortet hat, worin die Votschafterkonserenz von Englands Beschluß benachrichtigt wird, auf die ihm durch den Vertrag von Versailles emgeräumtm 'Rechte, soweit sie die etwaige Beschlagnahme d e u l s che r G ü t e r beireffen, zu verzichten. Provinüialratswahlen in Rom. Nom» 1. November. (Lte»'am.) Gestern fanden hier die Wrhlsn zum Gcnicindrrat nnd zum P^ovinmrllat statt. Sie verliefen ruhig bei einer Beteiligung von 60°/» der Wahlbrtechtigten. In den Provrnzialrät wurden 14 Kand baten des tonstilutioereilen B lo ck- und 2 S or al r st en grwählt. Die Volkspartri und der Republikaner gingen leer ans. Tagesbericht. Die falsche Patzzentrale im Eass National. Einem ausgedehnten Schwindel mir falschen Passen >st dieser Ta e das Pol zeikommiffariat Lcopoldstä^ auf die Spur gekommen. Im Ca 6 National in der Taborrtraße war der Sitz einer Bande, die Mit öfterreichlschen H e r m a t s ch e i n .e « und fall dun Reisepässen handelte. Schon vor einigen Tagen gelang eS, e«nen der Rädelsführer der Barde, Paul Brück, und mehrere seiner G>nossen dingfest zu machen. Die Püffe wa-ten vväM-.ch nachgeihmt und unterschieden sich kaum von echten.Paffch. W,ederhoü hüben die Miigl e'cr d r Bände an Parteien, die sich solche falsche Päsie verschgffcn ' wollten, auch Ervressnngen verübt; die GeschädlS'kN scheuten sich. Anzeige» ru machen, da sönst ausgekommm wäre, daß sie sich falsche Pässe besä asit haben. Nun hat daS Polirertommiffar at Leopvlrftadt als we>lere"Mt gl eder dcr Bande den 27jät}riflen HandklSaugestelilen I rarl Tauber, , Tabvrst aß: 61 «yhnhdt, den 27jafji gm ÄiR».:« Jjgk Sprorgerrichtig Karmin, ls, Glo.tmgasse 6 wo^nban. »nd d:n 4i!iihrmen ffd\~ .K » r n e r, U.. Twdelmarktgaffe 7 wodnhc;k, , vrrdsUer ans kenr L«rr-rk.Lrctcht e-«Hr1rr'.ertt. 2 November. 1^20 Nr V5» Schmtrq"el mit un^estemvelt'n Kronennoten* Kriminalbeamte h.ibcn einen ungeheuren Valutenschmug^l entdeckt. Wir erfahren üb-'r die Angelegenheit: Am 31. v. Ä. voö 7 Uhr früh stand der Schnell-;»1 W en—T ie't, ^er u n 8 Uhr 20 Minuten abrre'c'i soll'e. im Sü^ bahn Hof abfah''tb"reit. Den diensthabenden Kriminalbeamten fiel auf. baß ein großer Re'.'e -'f e-, midem sich e'n Schlafwagenkon'ro lor , nd der Koch des S ei,'e ra-^nS beschäftigten, in den S"eiie a en sesch"eppt wurde. Der Kri-i-a'infpektor akn's, daß im Kos'er Schmuggelware üter die Grenz« ' geschaht lve den sollt", und schritt zur Btsch^a-'na^me. DerKöf'e.- wurde amtlich geöf'nrt und es?ei'te sich, daß er b'S zum Rand« wi'-. n n g e st e m p e l ten K ro nennoieu gefüllt r ar. D r Kontrollor der Internationalen Schlafwagenlescllschnft Rudolf Slawy, 2. Bezirk,^ Nordbahnstraß? 24 wohnhaft, und der Koch Wilhelm. Berger. 2. B zirk, Whsstraße 3 wohnhaft, wurden nun v e r h a f t e t und aufgefordert, alle im. Speise- wa 'en be'inbliche Schmugselinare. h?rau?zugeben. Nun kamen noch ein ebenfalls mit Banknoten.gefüllter R u cksack und kle'nepe Mengen seidener Strähne und Zigarettkn zum Vorschein. Da anzunehmen war, daß die Aurting^e'er der be ben nicht weit seien, veranstalteten Inspektor M'ku.i'sch u rd se'n? Leute sofort eine Razzia im B<rhnhofgelände. und es gelang auch, sämtliche Drilnehmer zu verhaften. Es sind.dies: .Der Zdaufmann Sch'a Bayer, zu Lublin geboren und dahin zuständig, im Pa k-Ho^el wolmha.t, de:Trai.antMoie)Bayer rni der Kaufmann Uscher Bayer, beide za Pulawy in Polen sel-o -n, dahin zuständig, Traisengasse 18wohnlaft, der Kamuarn Me'lich Sviro, zu Lublin geboren, dahin zuständig. 2. Bezirk,' Jlgplatz 5 wohnhaft. der Kaufmann Ik:b G o tteSmann. zu Je renn geboren, dahin z-.ständig, im Park-Hotel wohnhaft, und der Buch^aler Henrich Weiß mann, zu Lenschina in Polen geboren, dahin zuständig, 1. Bezirk,'Fleischmarkt 20 wohnhaft.' Schia Bayer versuchte die an der' Amtshandlung beteiligten Kriminalbeayrten und später den Referenten im Sicherheitsbureau mit Beträgen von einer halben Million bis zu. einer Million? zu beste ch e n. Bei seinrr Verhaftung machte er dem ' Inspektor Mikulitsch den i Vorschlag, er möge sich blas gesamte beschlagnahmte ungestempelte Geld, das rund vier Milliö nen K'rfenen ke rüg. be halten und damit die Amtshandlung, für'erledigt betrachteni ' Die Verhafteten waren bei'ihrer Einvernahme zum größten Teile geständig! den Schmuggel dieser vier Milli.nen versucht zu haben. ' i : Das S'cherhntsbüreau befaßte sich nun eingehend mit der Bande und stellte fest, daß die sechs Personen eine. Bande gebildet haben, die sich ausschließlich mit dem Dalute nschmllggel befaßt hat. Der „Sekretär" des - Krnsortiums war Weißmänn. In seiner Wohnung am Fletschmarkt wurden in der Nacht zum 31. d. M, die Hundertkronennoten in Bündeln zu je 100 Stück verpackt. Vierhundert solche' Bündelwurden im Koffer und Rucksack verwahrt Daß derartige Schmuggeleien nicht zmn ersten Male durchgeführt worden sind, ergibt - sich aus den Büchern des Konsortiums. Bis/jetzt steht fest, daß die Gesellschaft in den letzten drei bis vier Monaten, aus Wien fremde Valuten, und zwar zumeist Keren,'ty'Nuiel und ungcstem^el.e Kronennvten, ins Ausland geschmuggelt hat. Wie hoch die Gesamtsumme der geschmuggelten Valuten ist, kann daraus ermessen werden, daß das Konsortium «n den Geschäften rund a ch t M i l l i o n e n Kronen verdient hat. Die Erhebungen werden fortgesetzt. Die Volksheilftattr in Pernitz abgebrannt. Das Sanatorrmn »Wisnerwald* unversehrt. Pernitz, 1. Novemdrr. Gestern um V3\2 Nhr voimiitogS iü in der hresigcn BolkSheilstätle vom Rote» Kreuz ncben dem Sanotoiinm „Wienerwald" ein Brand auSgedrochrn, dmr das g.m e Objekt — ein Holckau — zum Opfer fiel. In zwei Sinnt en war da« Feuer vorüber. DaS Sanatorium »U5 i'tn etw al b* i st unversehrt a e b l i e b r n. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Die Patienten der HeilsiStte, fünfzig an der Zahl, wnidrn im Speisesaal drS Sanatoriums rmteraebracht .und abends nach. Wien auf die Abteilung deö ProfehorS Schlesinger iiberfiihrl» Durch den Brand ist niemand v^rlch: worden. Der Ausbau der parsstinenstschen Eisenbahnen. Ä«S Palästina trifft di« Nachricht ein, daß der Umbau der schmalipuugrn Strecke Jaffa-Lubd vollendet ist und daß Sn .Herbert S a m « e l,. der Oberkomnusjar für Palästina, dir Lokomotive drS eisten auf diser Strecke farenden Zuges selbst geleiier hm. ES ist dieses, wie dazu die .Zionistische Korretpondenz* bemnkt, d,e erste verkebrSrechniich bedmiende Neuerung f’tt der Ankunft des High' Commissioner, drren Wchnglerl iür den gesamten Eisenbahnvcrk.hr des Landes nicht hoch genug beweitet weiden kann. Erst dutch bieten Umbau ist das geftmie Schienerjmtz Paläst ua8 zu einer technischen und adm.lnstlalivcn Einheit verschmolzen worden und die biSber nolw ndigen Üm'adungen eines i den kruzeluen, von Jaffa kommenden GütüiranSpottS in Ludd fall.» nun endl ch fort. Die hiedurch etz ell'e» Zeü- und Kostenerwarnisie sind bebefttritb. Außerdem waren naisirlich die bisherigen schmal'put gen. Strecken io' bezug äüi die Maff nhastigkeit und Regelmäßigkeit lang» nicht fdleistüngSsähkg als b.e übrigen noimalspmigeö Streckeri. ES gibt nuuriiehr in Palästina folgende Bahnlinie»» Raia (Grmzücrt'vn -Ludd 115fem. b'er ■ El Ballah (südlich Lm^ Md-J ru-alem 67 km', Lndt^-Jaffa' . 19 k»; Luld-Harfa 1 0 km, Hcnw-Deila 161 km, R ule— Nablus 77 km, Maßliikije-Tulfarm 1'.« km. Tcmnach betagt di' Läbge drs g'.skmttzn' ^chienmnches Paiäst.Nüs angenblnUtch - ttiis ' ■ - .

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