Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 637 (2.11.1920)
- Date
- 1920-11-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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EÄe 2 Dien. Dienstag 'Wiener Morgenzeitung •>. ..-...-..i.-———■--— --- SvLnLäg-VormlttagSsitzßrng. , Emigration und Kokonisrtlon. r ®er Vorsitzende Regierungsrat Tuuffig gedankt ttt bewegten Worten der Lefallenen zirnistischen Plonirrs in ^nlästina und der Po^Ho-Mpser in Polen? der Ulraine vud Ungarn. - . ‘l,> Hierauf erstattet Dr. Schallt den Bericht über die politische Situation des Zionismus. Der Redner führt aus: ’ ’' .. t NS Th^dar Herz! MrS immer 1897 den ersten zionistischen Kongreß in Basel einberief, gab er ^dem jüdischen Volke ba^ größte.Machtmittel in die Hand, das es seit dem Verluste de? Reiches besessen hat: .Die. WeUtribüne. ' AlZ, Hcrzlß starb,"- stärb mit . ihm nichts sern polktischej: GebauL. Es rvärkein Zusäst/sanöern die fvlgeEhtrge Ent-' Wien ist der naturgegebene Zeritralpunkt der Palästma- Wanderung, weil hier -alle Wege aus Ost- und Mitteleuropa nach dem einzig freien Hafen Triest züsammenlaufen. In Wien wurde denn - auch das e r ste Palästi tt ä - A m t der Galuth gegründet, und zwar schon im November 1918, als die Pogrome in Westgalizien die Juden dort aufscheuchten. Das Amt war eine Improvisation einer Handvoll begeisterter, altgedienter Zionisten-, -diees auS Zweckmäßigkeitsgründen -dem -^tt^..'KeM^;W)Meth.^Lejisrlwl^ der.. Wiener.Sammelstelle des' I ü b l sch e'n N a ftio n ä sif o n b S, 'ernorbneten und von vorneher zu einer, alljüdischen Jnstitutwn, jedoch unter Kontrolle des zwlnstkschen Landeskomitees, auszugestalten - suchten. Das Amt. hielt sich all die Zeit zu Diensten der Etonistischen Zentralbehörden m Btzrsiw und' Kopenhagen^. zulW öes-JinmtgrationsdspHrtements dH zwiDischen Exekutive Wicklung des politischen Zionismus, daß gerade im Augenblick, wo der Zusammenbruch der zionistischen Organisation unm:shal!s>nn schien, die Arbeit zweier Männer seinsetzte, die Arbeit von Weitzmann und So ko low. Wie alle interterritorialen Organisationen, hat. auch die zionistische durch den Krieg gelitten. Weitzmann und Sokoloso waren,eß aber, welche die Kontinuität mit dem politischen Programm Herzls, baß die Erfüllung drs Baseler Programms mit der Lösüng der «rienralischen Frage aufs innigste verMupst sei, voll und ganz herstellten. .Diese beiden Mmmec haben unS gebracht: Die B also ursche Deklaration, die Annahme des Mandates durch England, den Tag von SanRemo, die Ernennung Sip H erdext S amüets und die tön r g- I ich« Botschaft in Jeru } a le nt. Die Aufgabe von heute rst es, den Beschluß von, San Remo zu verwirklichen. Dazu müssen zwei' Fragen gelöst werden. Das sind die Frage der G ren z b e.strm m.u n g und die Frage des Textes des Mandate si Ueber die"erste in . . London, ohne aber von dorther, too man zunächst mit politischen Aufgaben besaßt war, wesentliche Förderung zu finden. .Die Zentrale ließ es sich genügen, die Einwanderung tiach Palästina als unmöglich zu erklären und gGabezu zu verbieten, weshalb sich das Palästina-Amt Wien zunächst, aus Borbereituugsarbeiten beschränkte. ES gab weithin ins Hinterland Informationen über die LebenS- Mo glich leiten in Palästina ruck» registrierte — bisher 16.900 — Misekandidaten. Derzeit wird ein mehr praktischer Kataster M Evidenzhaltung der tatsächlichen Palästina-Fahrer angelegt. Don Ende 1919 ab ermöglichte das Amt, in Atlpassung an den wachsenden Embgrationsdrang und den "gSbessecten ArbeitSmarkt Ersz Israels, die Fahrt dorthin iy stets steigendem Maß« und ließ ab April 1920, nach idem Pogrom tn Jerusalem und nach San Remo, grundsätzlich jedes für den Aufbau geeignet« Element zu. Der Respekt vor der Macht der"zionistischen Idee und dem mannhaften Auftreten seiner politischest Wortführer hierzulande öffnete jede Türe und Frage gab Referent ein BiL der „Situation, wie sie im Juli in London bestand; was seither geschah, ’ entzieht sich seiner Kenntnis. Ausführlich behandelt der Referent die Frage des Mandates; er konlludiert in folgenden . Sätzen: „Ich kann. Ihnen nur, sagen, daß allen anderen Behauptungen entgegen dieses Mandat uns die Möglichkeit gibt, Palästina zu einem Nationalen Heim auszugestalten." Was die arabische Frage anlange, so gebe eS außerhalb Palästinas für die arabische Bewegung drei Zentren: Kairo, Damaskus und Behrut. Alles, was in Palästina geschieht, .ist ein- Sdesilex der Ereignisse in diesen drÄ Hauptpunkten. Es ist zweifellos, daß der Kampf, .de». Neghpp^-en.s.^ur Leiste. Unabhängigkeit führt,, sich, auch ist Palästina, ab spiegelt. Ebenso sind in Damaskus Ansätze einer nationalen Bewegung vorhanden und ss gruppieren > sich im Norden Palästinas Kräfte, die eure Gefahr .für uns werden körmen. Unsere Bemühungen müßten nun darauf konzentriert sein, vor allem in Damaskus. stabile Verhältnisse zu erzielen. Wir schalten damit ein großes Gestchrmommt aus. Referent bespricht nun eine Aktion, die die. zionistische. Leitung ge-^. ineinsam mit einigen arabischen Führern bei der'Müschens Regierung unternommen hat und die die Wahrscheinlichkeit eröffnet, .eine ökonomische Union zwischen, dem aribischen, dem französischen.Syrien und..dem jüdischen Palästina zu schaffen. Das Zentrum in Kairo wird bald zur Ruhe kommen, denn die Verständigung zwischen England Und Aegyppten ist auf« dem Wege. Referent erwähnt auch die überaus feindselige Stellung, die die christlichen Ärüber dem Zionismus gegenüber ernnehrnrn. Tvansjordanien ist jetzt herrenloses Land. Wenn die Grenzfrage gelöst wird, fällt es ins englische. Gereich und wird Palästina' angeschlossen. Wir dürfen uns aber keiner Täuschung hingvben, daß wir dieses Land sofort, okkupieren können. Dazu sind große politische Arbc-itey not? wendig. ES müßten erst die Scheiks dieses Landes gewonnen weichen. Die Kolonisation, die Weihmann dort in Zukunft für möglich Hali, ist eine militärische. Nur Juden sollen dort angesiedslt werden, die sich Verteidigen können, so die Kriegsgefangenen in Sibirien oder die kaukasischen Bergjuden. Unsere Politik in Palästina ist ebenfalls eine pazifistische. Wir spielen nicht einen Nachbarn gegen den andern aus, sondern wir wollen mit allen in Ruhe leben. (Lebhafter Beifall.)! Unter den verschiedenen eingelaufenen Begrüßungsielegrammen sei das der Lo ndoner Exekutive angeführt, welches lautet: „Wir begrüßen den Parteitag herzlichst und erwarten tatkräftige, opferfreudige Unterstützung und Mitarbeit. Keine politischen Widerstände behindern den völligen Wiederaufbau des jüdischrst Palästina. Wir hoffen, baldigst Verhandlungen abzuschließen bezüglich der Erwerbung von Kronländcreien für die jüdische Kolonisation, der Schaffung von Agrar- und Häuserbaukrediten, endlich größer.» öffentlich:» Arbeiten. Die nach Palästina abgegangene Delegation (Szold, Simon, de Lime) trifft die nötigieu Vorarbeiten. Zur Durchführung sind große Geldsummen erforderlich. Von den Juden hängt jetzt allein der Aufbau der jüdischen Heimstätte ab, Und alle Schichten des jüdischen Volkes müssen gemeinsam das Werk der nationalen Befreiung vollbringen. Gez. W e i tz m a n n."; Hierauf erstattet Dr. Z w e i g als Leiter des PaläjfciacKSlmteä den Bericht über das vom.Palästina-Amt. Wien , als erstem ausgestellte sogenannte „jüdische Visum" wurde öhneweiters als gültig anerkannt. -Das Amt edierte am 1. Mat 1920 ein provisorisches Regulativ", am die monatlich zulässige Emigrantenzahl auf das Hinterland aufzütcilen und Garantien für die Auswahl des bestgeeigneten Men schenmaterials zu schaffen. Da brach der 'polnisch-russische Krieg mit seinen gerade die Juden betresfm.den Greueln aus, die maßgebenden PalSstina- Aenrter Warschau und Lemberg wurden ansgeschaltet und ab Jull 1920. stiegdie-, ZW. derl Palästina-Fahrer plötzlich auf das .Sechzehnsache, rm Monatsdurchschnitt auf ihrer 1500.' Daß trotzdem das sRätertcä' stch"rchht' wesentlich -'verschlechtert hat, möge beweisen, daß von den Heuer Wer'Wien gelangten Palästina-Fahrern . 75 Prozent sprachlich und 70 Prozent landwirtschaftlich oder'haiidwerklich für ihte Arbeit pörbereitet waren, darunier' ein Großbest Chaluzim, das sind als.solche organisierte^ Pioniere.. :,; 1 Das Palastinä-AmL sah sich täglich vor Ntzue' Aufgaben gestellt. (§s/ntußte einen ''Bahnhofsdienst einrlchten, die sanitäre Ueberwachüng der Zuwanderer und ihre ärztliche Ueber- . ppüsuNtz durchführen ^sowte einen eigenen Apparat zur Ueberweisung der Emigrantengeldrr schassen. Im Mar J.920 gründete es ein eigenes F ü r j ö r g e k o tn.t 1 e e, welches alle jüdischen 'Hilssorganisatiotten hLraüzüzlehel.r suchte.. Die Verpflegung wurde hauptsächlich vom Joint betgestellft'.daS püch zeitweilig KÄ'ber und Schuhe sowie den p^latw^größten Teil zur »Ergänzung der Reisekosten beitragt. In Wten wurden auf die Heuer schätzungsweise 36 Millionen Kronen Reisekosten ntindestenS Millioüett KronÄ äusgebÄcht^ Die gegenseitige Äbsperrung per Staäteir, welche die H Palästina-Fahrer äuS' dem Os^en passieren müssen, daS Mißtrauen,. ja die Feindschaft gegen die jüdischen Wanderer, Eisenbahner- und, Schksferstveiks sind ebensoviel« Hindernisse auf dem Wege nach . Altneulanö.. Dabei war daS Amt LiSher gänzlich unzulänglich untergebracht wrd siiranzrell in keiner Weise fundiert. Dennoch ist eS gelungen, Heuer bisher 5200 Palästtna-Fahrer nach Ercz Israel zu bringen. Das Palästina-Ämt war ferner an zwei wichtigen Gründungen beteiligt. Die Jüdisch - palästinensische Reise- und Transportgesellschaft M aawrri.m muß den Zwischendeckdienst nach Erez, Israel zu Selbstkostenpreisen besortzeüi; Grd' i'"'einest -MrötzM ihre-' ReingewümS aus ihren anderen Geschäften dem EmigrationSsondS des Palastina-AmteS zusühren. Die Palästina-Handels- und Jndustriegefellschast hinwieder besorgt den Import von Holz und anderem für den Ausbau Erez Israels nötigem Material und koordiniert alle hierländischen, auf die Industrialisierung deS Landes gerichteten Destrebmlgen. Auch sie ist abgabepflichtig und steht, gleich, der Maawtrim, unber 5kontrolle von Aussichtsräten des Palästina-Amtes. (Lebhafter Beifall.) Das Resel-at über den Äeren Hajessod hielt Dr..Jakob We in er. In seinen klaren uyd übersichtlichen Darlegungen betonte er zunächst, daß der Ke.en Ha'essod das Haup tinstru'ment zur Be sei tigung der Schw'erig?eitcn sei, welche sich dem Ausbau eines jüdischen Palästina noch enlge^enste.len. Die Idee einer Geullah-Woche, wie sie in anderen Ländern nach hem Beschluß von San Remo durchgesührt wurde, mußte hier adgelehnt werden, damit es dem einzelnen nicht ermöglicht sei, sich dort losznkausen, wo man ein Opfcp von ihm zu verlangen berechtigt sei. Ein Problem, welches aber heute schon entschieden ist, bildete die Frage, ob der Keren Hajessoo als Anleihe oder als 2. Novencher 1920 , Nr. 637 v Spendensammlung zu konstituieren sei. Im erstereni. Falle hätce man sofort für den Zinsendienst Vorsorge treffen müssen, auch wären sonstige Schwierigkeiten zu überwinden gewesen, die Spendersammlustg war aus dem Grunde abzulehnen, iveil die so aufzubringenden Mittel keineswegs dem' Erfordernis entsprochen hatten. Deshalb, wurde ein Mittelweg eingeschlagen:' ES werden Zertisik«lte?in Forur von Shares auf den ganzen Hötrag .ausgegLben/i.die Besitzer dieser'Anteilscheine haben die Möglichkeit, einerseits an der Ber-' waltung des' Keren Ha-^essoü leilzunehmen und anderer-? seits sollten sie" aus dtzst. M deI Mitteln dieses Fond^ gegründeten Betrieben ' viE^äßiger V eir z i nismÄE des von ihnen eingebrachten Kapitals e'WltM. 20^Prdzent der für den Keren Hajessöd aufgebrachten Mittet, werden dem Nationalfonds züfallen,'.-der sie' statutengemäß zum Ankauf von-: Grund und Boden' verwendet. Von dem Rest darf höchstens, ein^. Drittel für unrentable Ausgaben — etwa öfsenkliche'' AMiten — verwendet werden/ die restlichen ztvei Drittelsind in gewitlnbringenden Anlagen anzulegen. Für O e st e t* reich ist eine Teilung dieser ^Aktion geplant. Zuerst' muß die Aktion - für den Keren Hajessod unter den' Zionisten selbst durchgeführt' werden; erst dann! können die anderen angegangen werden. In jeder' dieser beiden Gruppen wird nach Unterteilung in Kate-> gorien je nach der Vermögenslage vorgegangen. ' Die österreichischen Zionisten werden hoffentlich'! imstande sein, zu verhindern, daß irgendwelche ALmini-' strattonskosten auflaufen, die ohnedies ganz minimal^ im Verhältnis zu den aufgebrachten Summen sein! dürften. Die Arbeit für den Keren Hajessod ist jetz^ ein Zentral prob lem des Zionismus, trohdenr soll und darf diese Arbeit keine andere Arbeit hindern^ Das Uns von London vorgeschriebene Kontingent beträgt 40 Millionen Kronen, ich bin aber über-, zeugt, daß es uns gelingen wird, eine viel höhere? Summe aufzubringen. Den Bericht über den Jüdischen Nationalfonds erstattete in Vertretung des erkrankten Leiters dep Wiener Zentrale des Jüdischen Nationalfonds W. Weisl. j Nach einem kurzen Hinweis «ruf den GebarungSauS»' weis der Zentrale, der in der letzten Nummer der ..Jüdischen Zeitung" veröffentlicht wurde, ging der Referent auf die Aufgaben des NativnalfondS in Palästina und die Rolle,' die das österreichische Judentum dabei spielte, über. Die Läiwer mit geringwerüggr Valuta haben sich seit dem Zusammenbruch einer unheilvollen Lethargie hingegeben. Die Folge davon ist die Abneigung der Amerikaner, nennenswerte Opfer für einen Dolksteil zu bringen, der sich beret; unwürdig gezeigt habe — und infolgedessen trat jene FinanzkrisiS ein, die den Nationalfonds außerstand setzte, in dep notwendigen, großzügigen Weise in Palästina zu arleite^ Aufgabe Oesterreichs sei eS, eben wegen seiner schlechten Valuta und eben, weil Oesterreich allgemein als bankrott angeseheü wurde, mit gutem Beispiel voranzUgehen und durch seine Opferwilligkeit die Begeisterung bc$ Juden der reicheren Länder zu entflammen. Während im Vorjahre Oesterreich (der Höhe ferner Spenden nach) an vierundzwanztgster Stelle aller für den Nationalfonds sammelnden Länder stand, rückte es dis September 1920 schon an den siebzehnten Platz vor und brachte bis Ende Oktober mehr wie daS Siebenfache seiner vorjährigen Spenden auf: Ueber 2,100.000 Kronen,^ gegenüber 330.000 Kronen im Jahre 1019. i Mil Oesterreich den ihm gebührenden Einfluß auf Palästina wreder gewinnen,- dann muß alle» aufgeboien werden, um zunächst in diesem Jahre die borgeschriebene Mindestsumme von 10.000 Pfund zu erreichen. Der Referent des Legitimationsausschusses Doktor; P l a s ch k e s stellt fest, daß an der Tagung 124 gewähltej Delegierte und 17 ViriUsten teilnehmen. / Sonntag-Nachmittagssttzimg. Der Permanenzausschuß erstattet Vorschläge für die Einsetzung der einzelnen Kommissionen, deren Wahl foöann bergenommen wird. Nach längerer GeschäftSordnungSdebatte wird beschlossen/ sofort die Debatte über daS Palästi na »Referat zu eröffnen. Delegierter Horowitz macht «mf die Notwendigkeit aufmerksam, Gruppen von künftigen Ansiedlern, zu gründen und die auf diesem Gebiet' bestehenden Ansätze auSzubaucn. Dr. Tarta.kower bespricht die Wanderbewegung der Chaluzim nach Palästina. ES habe sich gezeigt, daß ArpeitS^ gelegenheiten durch das Eintreffen neuer starker Elemente geschaffen wurden. Die neuen Menschen haben auf das Land belebend gewirkt. Die Leitung in London, welche die Einwanderung fürs ersteö noch einschränken wollte, sei vom Hapoel Hazair gezwungen worden, materielle Mittel für die EittwandsAng zur Verfügmrg zu stellen. Hätten wir nicht gedrängt, so hätte auch daS Wiener Palästina-Amt keine Erfolge erzielt. D'e neue lebendige Arbeit wirke allenthalben belebend, sogar auf uns fernstehende Kreise. Es handle sich bloß darum, daß ein neuer Geist in diese Arbeit eircziehe. Redner kritisiert das Wiener Palästina-Amt, wo zuviel BureaukratismuS herrsche und zu wenig Glaube au unsere eigene Kraft. Er greift die Londoner Exeklltive an, niciche den gleichen Mangel an Glauben aufweisc, worauf ihr Ver, such zuriiüzu,ähren sei, die Einwanderung zu drosseln. D-^r Parteitag müsse gegen jeden Versuch, , die Einwanderung einzuengeu, entsch'eden Stellung nehmen und dagegen proie« stieren, daß die Arbeitergenossenschaften in Palästina iu