Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 628 (23.10.1920)
- Date
- 1920-10-23
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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ite 2 Wien, «apisiag Der englische BergarLeiterstreik. Bon unserem Londoner Berichterstatter. Der seit Monaten drohende große Streik der englischen Bergarbeiter ist endlich Wirklichkeit geworden und die Folgen sind unabsehbar, wenn es nichkün Hrzer Zeit gelingt, den Mittelweg der VerstänhigüH ßtr^ finden, s um die man sich so lange vergeblich gemüht Hat. Um den Widerstand zu begreifen, der sich.dMDoxberungen, der Arbeiter auf der Seite der Regierüstg Änd "her Arbeitgeber entgegenstellt/ .mutz man sich * vergegentvärtigen, um was es in diesem Falle geht', nicht allein um Lohnerhöhungen und andere wirtschaftliche Forderungen, den innersten Sinn des Kampfes bildet vielmehr eine politische Forderung. Zwar scheint es dies-, mal, da die Sache ernst geworden ist, um jene Forderung, die während der Verhandlungen im Hochsommer im Vordergrund stand, stille geworden zu sein, aber dieses Stillschweigen kann leicht als taktischer Zug der Arbeiterschaft oder ihrer Führer aufgefaßt werden, deren. - Stimmung, nach den Stratzenkämpfen in London zu schließen, von genugmder Entschlossenheit fein mutz, i akv Führer des Ausstandes. Robert S m i l l i e,. war Zu Anfang August Vorsitzender des Genfer-Bergarbeiterkongresses. Seine dort gehaltene Eröffn» ngs- - Ansprache ist imstande, die dem jetzigen Riesenausstand zugrunde liegende Psychologie mit aller Deutlichkeit, zu beleuchten. Smillie erklärte, es sei an dÄ Zeit, den Kapitalismus in den Minen. zu - treffen, ..-er 'HW's vö» einer solchen Maßregel, daß sie imstande tväre, 'die Wunden der Welt zu heilen, unk; er hät die Arbeiter - daran erinnert, baß sie die Macht in Händen-hätten,' jeden Krieg zu verhindern. , r - Die von Smillie geführte "Arbeiterschaft hatim Sommer Tendenzen gezeigt, welche beweisen, daß der Einfluß des Rätegedankens auch an den Küsten des Jnselreiches nicht Halt gemacht hat: sie hat die Absicht bekundet, die Frage der Nationalisierung, der Gruben von einem aus Gewerkschaften und Trade Unions gebildeten Aktionsausschuß mit völliger Umgehung des Parlaments der Losung zuzuftrhren, und 'ihr damaliges Ultimatum enthielt die Forderung, daß die.Arbeiter auf die Herabsetzung der Preise für Jnlandskohle Einfluß nehmen können, wähend der Nutzen aus der teureren Anslandskohle den Arbeitern und zum-kleineren Teile -den Konsumenten zugute,komme.' - v , In der Tat ist die Forderung/ daß gerade 'die Kohlengruben den Händen der großen EmzelprosiK Macher entwunden und in irgendeiner bie Produktivität sucht beeinträchtigenden Form Eigentum der Gemeinschaft werden, so volkstümlich, daß gegeü sie schlechter-!dings Argumente nicht aufzukommerr.'vermögen. Man jhat es in diesem Kriege gesehen/berumr miL Hilfe der ifchwarzen Diamanten geführt werden;konnte, den allzu willige Hände, verlockt vom Zuckerbrot der hohen Löhne und gezwungen von der Peitsche des. Militarismus, im mötigen Ausmaß förderten, daß die.-Herrschaft über die Gruben die Herrschaft über das Ganze bedeutet, und der. beklagenswerte Zustand der Welt in.der Nachkriegszeit bietet, mit genügender Deutlichkeirchie schmerzliche Lehre, was der Ausfall von Kohle für ein Gemeinwesen , bedeutet. Nichtsdestoweniger mußte das Festhalten an der Forderung nach entschädigungsloser Enteignung der Gruben mit Umgehung der gesetzgebenden. Gewalten > als eine gefährliche Taktik angesehen werden. Hier spürte man allzu deutlich Moskauer Luft und der englische Parlamentarismus hat noch genügende Stärke, arm solche Kraftproben wagen zu können. Die Frage der Nationalisierung der Gruben ist ällzn? bedeutsam und liegt allzusehr im Geist der Zeit, um', je wieder vom Tapet verschwinden zu können und die West wird vielleicht aus ihren.Zuständen dar Dauerkrisen nicht hin- - ausfinden, ehe dieser Frage nicht, eine , befriedigende 'Lösung geworden ist. Die Arbeiter, denen fünf Kriegsjahre in den Gliedern liegen, wollen nicht mehr zurück in den Pferch, und die Schwierigkeit und Gefährlichkeit der Arbeit im Bergwerk macht hie Diskrepanz besonders deutlich, die zwischen dem Werk in den Eingeweide» der Erde und der merkantrlistischen Tätigkeit' des Kohlenkönigs klafft, ein Gegensatz, . der-auch durch noch so hohe Löhne auf die Dauer nicht zu. Überdrücken sein wird. Wohl hört man, die Arbeiter seien bereit, von ihrer Forderung nach Nationalisierung , der Grüben abzustehen, aber es ist sicher, daß dies nur einen Aufschub bedeuten "kann. Die Arbeiter mögen sich gesagt haben, daß sie nicht die richtige Methode erngeschlagen haben und daß sie in dem Kampf um dieses ihr 23er langen eine kompakte Mehrheit gegen sich hätten, wobei die Gefahr bestanden hätte, daß aus diesem Kamps die Reaktion als alleiniger Sieger hervorgegangen wäre. Aber auch ohne diese Verschärfung enthält der große Kamps in England manche Gefahr. Einige wenige Tage des Stillstandes der Produktion müssen genügen, um nicht nur England schwere Wunden zu'schlagen, sondern auch aus einen großen Teil des Kontinents zurück« tvirken, wo, wie zum Beispiel in Italien, die Staatskoirtschaft knapp am Rande einer ernsten Krise steht und ein länger dauernder Ausfall vonKohle die ernstesten Verwicklungen Hervorrufen konnte. - Man begreift völlig, daß der große. Ausstand in den englischen Minen die öffentliche Meinung des Landes. in. größte Aufregung versetzt bat. denn eine Per- Wierter Morgenzerturrg — f_^ schärfimg könnte die schwerstwiegenden Folgen zeitigen. Immerhin, ist der Eindruck chorherrschend, daß^s der englischen Negie.ruugÄkunst gelingen wird, die. dem Imperium drohende Gefahr abzuwehren. Aber ein etwa bevorstehendes Abkommen kann nur einen: kürzeren -odovi'längeren Waffenstillstand bedeuten,, denn die soziale Forderung der Bergarbeiter wird umso mehr Aus- IiöhM.f'aüf Erfüllung" hüben, je mehr diese mit den .Wirklichkeiten! rechnen, und erkennen werden, daß die Frucht nicht vor der Reife vom Baume geschüttelt wer- . den kann. . •, , . . PslitiMe MrmdschM. Der Parterkampf in Polen. Bo««nserrm WarschaNerBerichterstatter. s Der Kampf zwischen.Rechts.und..Links insPoftn spielt sich recht eigenartig ab. Die nätionaldemokratische Opposition gegen die Regierung zeigt im Sejm 'viel' j ngißigere Formen als in dev-P resse. Der Generalredner i dAc Rechten .in der -Otzbaite üher die Regirrustgserklärung, r s kH .ütklätie, ..hie. Rech^ würde in der' 'Derttanensfrage., S t i m m e n t h a ki ü n g' üben." Also bringE die Opposition nicht einmal ihre Gegnerschaft durch ein Mißtrauensvotum zum Ausdruck.- Dft - Gründe für diese nraßvolle - Opposition liegen darin,.. daß die Nationaldemokraten Mt.der gegenwärtigen Politik eigentlich recht zufrieden sirchf ^nftrvatGrr--M^ hie.jetzige Regierung könnten auch sie^icht.regiere», 'WMP'e allein die Macht hätten," antisemitischer auch .. nicht. Unzufrieden ist bloß hie . Bevölkerung.., Da mm, dent gegenwärtigen Sejm keine lange'Lebensdave.'.mehr beschicden ist, wird eben von der Jachten aus Rücksicht.', auf^die WählpropagaNda Opposition gespieft, weil man.., durch Opposition Wähler zu sangtzn,dlaubt?Die Linke, ist die Antwort nicht schuldig geblieben.'Sie hat per- , breitet (natürlich dem Wählerfang zuliebe),- die Witvspartei und' die Sozialisten wollten mitTRÜcksicht auf die nahenhe Wahlkampagne aus der Regierung austreten. Somit ist der. komische Zustand geschaffen, baß eigentlich kemMPartei regieren will. : In der. Opposition der Rechten stich übrigens auch' andere taktische -Einzelheiten bemerkenswert. Die' Nakionaldemokraten haben fortwährend über „jüdischen Berral" geschrien; danlals wollten die Linken dm .Sejm nicht zusammenberufen, ..angeblich deshalb, weil,. ' die Aationaldemokraten. ihn zuro g r o.m a g i ta t ionbenützen würden, in Wirklich^eft natürlich deshalb, um der Oppösttiön. keine volkstümlich^ Dlattform zu' geben, In den letzten Debatten nun habest die; oppositionelle»' HMptredner Glvmbiinski tmd Aätn ö rs ki den Jude np unkigär nicht ierwäh^ dies geschah ■ aus zwei' Gründen: Erstens, wollten die Nattottalhemo- ' kraten durch - äntisMittsche.'-AeHa im ÄM sticht 'Begeisterung bei anderen^ .Parteien 'MiAhrruM 'Und so" dir eigene Oppos ittonsstell»ng schwächen, zweitens ' wollen sie sich für jeden Fäll ein Hintertürchen gegenüber dem Ausland offen lassen; denn wenndieses dieantisemitische Politik verurteilt, so - kömlen die Nationaldemvkraten noch: immer antwortzn: /,Unser Grabski hat eine.polnisch-jüdische Herständigung durchführen wollen, sie äst jedoch,Mrch die Schuld der Linksregierung nicht zustande gekommen/ Auch mit den „dokumentarischen rMEM- "übLr den jüdischen'Verrat ist'es ausfallend still-geworden; denn die „Dokumente"- (es handelt'sich anscheinend, um Listen der von den Russen in den einzelnen besetzten Orten -eingesetzten Lokalkomitres) be-. weisen ' ebenso-- gut, , daß . außer Mrden nicht bloß ' polnische Bauern und " Arbeiter in diesen Komitees , saßen, sondern >,auch polnische Gutsbesitzer, Jsntelligenzler und anöere dem Kreise der nationaldemokrätisHen PMek arrgehörigett Elemente. Jedenfalls steht ftst, daß die nÄtionäldemokratische Opposition der hLUtlgew-RegierÜng'' n'ich't. gefährlich ist. - Der Kamps, zwischen der Rechten und Lin^n wird sich nicht im Sejm, smchern^.ber den .Wühlen ühspielsn., Für diese'rüswt man überasti. stark. Mgtznwärtlg geht der Kampf dahin, ob das Parlament aus'einer oder zwei Ka'mmern bestehen soll. Die zweite Kammer, der Sengt, würde die Stellung der'Rechten stärken/ außerdem würdch wenn es zur Einführung eines Senats kommt, die Wahl des.. Staatsoberhauptes nicht durch Dolksabstintmung, sondern durch die beiden Kameen erfolgen. Daher könnten die Rechtsparteien ihren Kandidaten leichter durchbringen. In diesem Kampfe stehen d'ie Linksparteien geschlossen da, die für die Einführung des Senats känipfende Gruppe hat Einbuße erlitten, da die Piast-Partei ihre ursprüngliche Stellungnahme für einen Senat aufgegeben hat. Die Kampfabsttmmung" über diese Frage steht im Zeichen des von den Sozialisten insMierteu und von der Mehrheit des Sejm gewissermaßen gutgeheißenen Proteststreiks gegen den 'Senat, welcher nicht'nur in Kongveßpölien (Warschau, Lodz usw.), sondern auch in Galizien Ausbreitung gefunden hat. Die Rechtsparteien haben große Meetings für die Ein- / führung des Senats inszeniert. Es' ist wahrscheinlich, daß ebenso, wie seinerzeit iü der Frage der Agrarreform, nun auch in der Senatsfrage die jü bischen Deputierten durch ihre Stimmen im Sejm Pie Entscheidung-bringen werden. Ueber die Haltüng der jüdischen Deputierten in dieser Frage, läßt sich mit Bestimmtheit erklären,' daß die sechs Deputierten dos Jüdischen Nationälrates, der der Volkspartei ungehörige Deputierte Hirschhorn (Deputierter Nomberg, weilt noch immo.r im Ausland) uno der Loale-MniÜMe ^D.e- 23. Oktober 1920' .'Ar. 628 pntierie Schipper gegen die Einführung des SenaD und für die. direkte-2LW WStaatspräsidenben stimme«' werden. Die zwei orthodoxen'Deputierten (m der jüdi-. scheu Orthodoxie zeigt sich eine geivisse Bereitwilligkeitfür die Einführung des S^siitts>'. die durch die Aussichtauf eine jüdischa Mritstimme hervorgerufen Ist) find in dieser Frage anscheinend «och/uicht entschieden. . - Die . BedeiltungsDrMPischen Deputierten bei dieser Abstimmung wirb -auch /von. den .polnischen Parteien- - erkannt, ^vieESychpipme .deuteir darauf hin, daß ntütti sich che» Juden esst.wpyi^ nähert. Die Abgeordnete»! der Linkeir sind jetzt leichtrer dazu, .zu habe», jüdisch«! Interpellationen zu unterst reiben. Wohl auch im Zu*j sammenhang mit dieser. Abstimmung haben die Redner von Rechts in der Generaldebatte die Jlldenfrage nicht berührt. Sie beeilen sich,,auch picht, die antisemittsch^n - Interpellationen.. zur , Behandlung zu bringen. Während diese Zeilen-geschrieben werden, wird das Ergebnis der Abstimmung über die. Senatsfrage bekannt. Der Sejm hat'sichmit 196. gegen 183 Stttnmen für die Einführung eines WeMts. ausgesprochen; dadurch ist das Zwüik'üMmersystem in Polen angenommen und die Rechte hat ihr, Ziel, dauernden. Einfluß auf die Gefetzgebuttg. zu haben, erreicht.. Im Zusammenhang damtt^'^ak' ^id ' auch' - Einfluß auf die Präsidentenwahl,. Welche ^indirekt 'durch die sogenannte .-Nationalversammlung^. Bereinigung von Sejm und Mnat) erfolge«' soll. Nun ^dürften beide Parteigruppen -ehesteps an die Wählerschaft' appelliere». Der heutige» .Mgierung wird .es nach diesem Resultat der M- ^sttyimung Mvhl nicht^vLcht tzinj'-iwch lange mit dem 'Mjm' in^semer hieutigen Zusammensetzung zu arbeiten. ^Die. Jude n erhaltest im ueüett Senat eine Virilstimme. Das soll nMrlich ein Ausweg sein, um der Frage der Ajrinderhe'itsrechte der Wischen Bevölkerung Wlens 'auszuw-eichen.; Der Kampf, für bie^ jüdischen .Rechte wird, schwär, sein und Illusionen darf man sich »icht hingeben. Gespannte Beziehungen zwischen Ungarn und Jugoslawien.; Infolge' Einspruches, der ungarischen Regierung gegen die , Duldungeines angeblich bolschewPschen Negims auf dem von . de« Jugoslawen besetzten Fünfkirchener Gebiet, hat die jugvslaivische Regierung de'tt Staatssekretär im Ministerium des Innern.' S. M i h a j l o w i e s zur Untersuchung der Ängelegeuheit nach Fünfkirchen entsendet' Wie nun aus Fi'mflirchen gemeldet wird, hat Staatssekretär Mihajlo- SUcz.den Vertretern der Presse gegenüber alle An- ^schuldigüngen gegen has^ Regime in Fünfkirchen aus ^rund seiner eigenest'Untersuchung als haltlos zurück* gewiesen. Es' sei keimteMde vo»' einem röten Terrys die Stadt besitze Äne bütgerttch-demvkrattfche Berwaltung, welche den Intentionen des Königreiches der * S. H. S. völlig entspreche. Ueber die diplomatischen Beziehungen zwischen Ungarn und Jugoslawien äußerte sich.der Staatsselvetär wie folgt: Das Verhältnis zwischen.Ingoslawien und Ungarn ist gespannt, Alle^ Bemühungen i^lse.es Budapester diplomatischen Vertreters mit Ungarn ein friedliches Verhältnis wieder anzubahnen^ sind ganz vergeblich, weil die Taktlosigkeiten -und. ständigen Provokationen der. ungarischen Behörde, jede» diesbezüglichen Versuch' vereiteln. Wir können nur mit einer ungarischen Regierung in. friedlichem Verhältnis leben, welche zur . Einsicht gelängt, daß die durch den Krieg mrd durch die Friedens ko n s e -r e n z geschaffene Lage eine endgültige und unabänderliche ist, mit ein:rRegierung, die nicht unausgesetzt von Gebietsintegrität deklamiert und keine Irre-. dentaprop-aganda betreibt..-Die.'S. H'. S.-Regierung hat genaue Kenntnis von dem Wüten des weiße» Terrors in Ungarn und Ungarn hätte vor alleim die Pflicht, im eigenen^Hause Ordl n u n ä ^n m ü ch L n. 'Ueher . den Belgrader Besuch der. ungarischen Abge-erdneten kann ich.mich meritoriich nicht äußern. Aber soviel, ist sicher, daß die S. H. S.-Re- > gierung die .ungarische» Abgeordneten n ich t e in geladen hat. Schließlich gabder Staatssekvetär der ' Meinung Ausdruck, . baß. hie Räumung der besetztev Gebiete vorderhand sticht äktuell sei. . . Die Wühlereien der Horthh-Agenten in der Slowakei. Prag, 22. Oktober.. .(Preß-Zentrale.). „Rarodni Listy" melden aus. Pxeßburg: Es'scheint, haß nach dem m-Auligcnen Bersuch der Horthp-Agrntch.in der Slowakei, namentlich in Putzb»rg. einen bollchewiklsche« Putsch herauizubeschwöre«, die Magyaren n« jeden Preis kemeRuhe derRepublik vergönnen wollen. Schon wieder werden Gerüchte von e>nem Gerieralstrelk laut und die magyarischen Kreise bef-ffen stch ganz offen mit dem Gedanken, wie.sie die EisenbahnerbNvegunü^zü.chrkn unlauteren Zielen ausnützen könnten. Die ganze mMarnche Aktion, wirb aus Budapest über Wien dirigiert..., y : v,,,„ ■ v Ein jüdische- Äerteidigungskorttitee für . , Ätguen.! Zkoum», 'Ottobvr. »(Jewish Corr. Bnr.) D-ür ^Jüdische 'Nationalrat "hät'ein Komitee für die Verteidigung iLitauens. eingtzsttzt'- »nd erließ einen Aufruf an hie jüdische Bevölkerung Litauens, die Integrität des litauischen StaätSs^zu verteidigen und dem Vatdrlaube jede Hilft an Soldaten uud Gelb »ur Verfügung" ikiktfe ' '' . "'