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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-20 · Heft 625 (20.10.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 625 (20.10.1920)
Date
1920-10-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Stt. 625 _Men, MMwocy _ Deputierter Grünbaum über die Lage der Juden in Polen. Aus Warschau wird gemeldet: In der letzten 'Sejm- Sitzung hielt Abgeordneter Grünbaum eine vielbemerkte Rede über die Lag« der Juden in Polen, in welcher er unter anderem ausführte: Die Juden in Polen haben durch Ken Krieg nicht nur als Staatsbürger, sondern auch besonders, als Jude» gelitten; deshalb begrüßen wir umsomehr den Frieden. Unsere Klagen Über Bexationen wurden stets, 'mit btm. Hintveis auf den Krieg übergangen.' Gerade die letzten zwei Monate der größten.Kriegslekden habsr uns. jedoch überzeugt, daß die Bedrückungen der Juden nicht eine Folge des. Krieges sind, sondern in eurem Sh sie m liegen, gegen welche di?. Koalitionsregierung weder «mkämpson wollt« noch konnte. Dieses System muß endlich abgeschasst werden, es umß «me radikale Aeuderung in den Bezi ehung e« zu. den Inden erfolgen. Grünbaum besprach daun die besonders von der Polnischen Presse betriebene Identifizierung von Bolschewiken und Juden, als man auch tye Bekämpfung des „inneren Feindes" für notwendig erachtete. Damit im Zusammenhang -standen die zu Pogromen aufreizenden Plakate, Aufrufe und Bilder, in denen die Bolschewiken nicht etwa im Bilde der Dzierzhnski-, Marchlewski u. a., sondern als Juden dargestellt wurden. Die Presse undmit ihr der Abgeordnete P. Lut oslawski gab die Losung aus: Die Bekämpfung des Bolschewismus kann nur durch Bekämpfung des Judentums erfolgreich sein. Ms. in der Stunde der höchsten Not an die Eintracht aller Bürger appelliert. wurde,, wandte man sich mit keiner Silbe an die Juden. Die Ausgleichs Verhandlungen, toelche eigentlich von jüdischer Seit« angebahnt wurden, haben bisher kein praktisches Ergebnis gehabt. Der von der «Äksamtregierung versprochen« Ausruf an die polnische Bevölkerung zur Eintracht mit. den Juden hat nie das Licht der Welt erblickt. Die Regierung hat bisher im Amtsblatt trotz des Beschlusses des Landtages die Novelle zum Versailler Friedensvertrag' über! di« Äfinderhei tsrech te nicht veröffentlicht, da sie kein Gesetz veröffentlichen wollte, das den Juden irgendwelche^ Rechte cinrciumt. - Die Internierung der Juden in Jab lonna ist nicht unter dem Kabinett Grabski, sondern unter der Ministerschast: Wi t.os-Daszhnski erfolgt. Man hat auch die zaristischen Methoden von 1914 nächgeahmk und aus vielen' Städten die Juden vertrieben, was vom-Volk als allgemeine Aufforderung zur Plünderung azifgefaßt wurde. Es begann damit ein Abschnitt von offiziellen und «ich (offiziellen Anschuldigungen des Verrates. Redner erinnert dann an die offiziellen Beschuldigungen^ dör jüdischen Bevölkerung von Bialystok, Siedler und P l o c k, welche durch dje Feststellungen der dortigen polnischen Bürgerkomitces ' und bei Bischofs von Siedlee als unwahr festgestel.lt "wurLen. Er besprach dann den Terror gegen die-Juden in Polen durch Zwangsiarb eit. Grünbaum' weist bann darauf hin, baß, obwohl es. jetzt jetzt in Mode _ kam^ .Lift'... Orthodoxen zu loben, gerade die orthodoxen' Juövn.''Ke'.'.st8rWra "Bekfvlgürrgrn ausZustehen haben. Der. Pedner versichert mit voller Bestimmtheit-, daß von seiten Ler Judeir kein einziger Fall feindlichen Berhalt«/rs gegen Polen rmd seine 11uabhäi'<gigkeit. vorgekommen sei, Znm Schlüsse fördert er die polnische Bevölkerung auf, jetzt, da „eine' Epoche des Friedens und produktiver Tätigkeit beginnt, das antisemitische System. zu vcrwerse'il, welches Polen nur Schaden bringen würbe. Er schließt mit den. Worten: Die Inden können der Milos-- Daszynski-Regiernug kein Vertrauen votieren. Das Präsidium des Prager Jüdische»» Nationalrateö behn Ministerpräsidenten Czerny. Am 12. d. M. wurde t>as Präsidium des Jüdischen NätionEntes, bestehend ans hen Herren Dr. Ludwig Singer, Markus Ungar, Artur Kanders, mit dein Präsidenten des Mährischen LaudesvolkSrates Dr. Karl Sonnenfeld vom neuen Minifterpräsiden ten der Tschecho-Slolvakel empfangen. Nach einer kurzen politischen Aussprache über Programm und Tätig- ' keit des Jüdischen Nationalrates, über den sich der Minister- :. Präsident bereits vollkommen orientiert exwies, wurden aktuelle ' jüdische Fragen «rörtext und dem Ministerpräsidenten bestimmte Vorschläge unterbreitet. Insbesondere bildeten den Gegenstand! deS überreichten sNeinorandums: W a h lr echtS fr a gen, speziell die W a h l e n i n K a r p a t h o r u ß l a n d, ferner! Schulf ragen, die Ansen!Haltsbewilligung und Inskription .oftjüdischer Studenten, die Verhältnisse, in der Slowakei, die - Durchwandernng von Arnerika-Emigranten und die endgiiltige Regelung deö Flüchtlmgöw:f:ns. Der Ministerpräsident zeigte volles Verständnis für die vorgebrachieu Wünsche und versprach deren Berück,'ichtigung. . i Zemr Lorrgrret gegen de,» Antisemitismus irr Frankreich. P«ris> 16. Oktober. (Jewish Corr. Bnr.) Jui Zn- - fanrmsuhang mit jdem Zunehmen der antistniitischen Propaganda in. der französischen Presse wendet sich Jean Loug.net in' einem i u „HuwüNiie", „Populaire" und den. anderen Blättern; verösfentlichten. Artikel scharf, gegen das antisemitische. Treiben , der reaktionäre^ Presse. „L'Ere Nouvelle" bringt dies«« - Artikel zusammen mit einer Reihevan Beweisen, so die. - Aeberfälle französischer betrunkener Soldaten auf das jüdische .Mertel in Tunis, für di« das Bläht die royalistischen Offizier«!verantwortlich macht. - . Die Lösung der Adria-Feage. Me aus Belgrad berichtet wird, erhielt die Reigrerung aus Rom die Verständigung, daß on den direkten Werhanbluuge«^ über die Adria-Frage seitens Italiens Ministerpräsibeut r-' - . > i i, Minister des Aeuhern Sforza, Unteri .ltaatsier«ckM: im MEuckuu-des Aachtt» vertalini und i Wich»er Morgonzepk««K J20.£>Kiooet i&Af Seite 8 Die erste Jerusalem, 11. Oktober. (Jewish Corr. -Bur. Verspätet.) Die jüdische Gründungsversammlung, wurde bei Anwesenheit von 250 Abgeordneten aus den Städten, Kolonien und Kooperativen feierlich eröffnet. Bei der Eröffnung wurde ein Schreiben des Oberkommissärs Sir Herbert Samuel verlesen, in welchem er seiner Zuversicht auf das erfolgreiche Wirken der „Asseifath- Haniwcharim" sowohl für die jüdische Gemeinschaft als auch für die Herbeiführung eines 'harnionischen Zusammenlebens mit den anderen nichtjüdischen Gemeinschaften Palästinas Ansöruck gibt. Das mohammedanische Stadtoberhaupt erschien persönlich und überbrachte der. ersten jüdischen Gründungsversarnmlttng die wärmsten Grüße namens aller Bewohner Jerusalems. Er drückte hiebei die Hoffnung ans, daß die Eintracht zwischen allen Glaubensbekenntnissen des Landes ebenso rasch her--- gestellt sein werde, wie die auf dieser Versarümlung zutage tretende Einheit aller jüdischen Parteien und Richtungen. Hierauf wurden die überaus ermutigenden Begrüßungstelegramme Dr. Weitzmanns und . S okolows im Namen der zionistischen Weltorganisation in London verlesen. Ussischkiu begrüßte die' Versammlung namens des Waad Haziirim (Zionist Commission) und rief die Abgeordneten unter Hinweis auf die Aufopferung der Chaluzim zur einträchtigen Zusammenarbeit-aller Parteien auf. Namens der Jerusalemer Juden begrüßte dje Versammlung der Vizebürger. meister Jerusalems David Iellin; der Gouverneur von Jerusalem, der sich auf einer Peise über seiner: Distrikt befindet, entschuldigte brieflich sein Fernbleiben. Hieraus ging die Versammlung in die Tagescrdnung ein. Die orthodoxen Deputierten gaben ’ eine Protesterklärung gegen die Zulassung von weiblichen Gesandter Bo lpi teilnehmen lvrrden. Der Ausschuß/.für austvärtige Angelegenheiten hielt deshalb eine Sitzung ab/ in der beschlossen wurde, daß Jugoslawien bei. den - Verhandlungen durch den .Ministerpräsidenten Vesnic-. den, Minister des Aeußerir Tru m b i.c und den Finanzmürister Stojanovic vertreten wird. Die jugoslawische Delegation. wird mit unumschränkten Vollmachten ausgestattet, sein, um mir der italienischen Delegation die Adria-Frage, endgültig zu lösen. Die -.Delegierten werden in kürzester Frist nach Italien abrcisen. Es verlautet, daß die erste Zusaminenkünst in Venedig statpsinden werbe, tvoraus. die Berhandlungeü in .Sau Paolo fortgesetzt..werden- Der „Tribunä" zufolge joerbm vir'^/prtzchnngenlztvisch^n l den italienischen und den jugoslawischen StaaiSmänner'.'/wahrfcheinlich in Jsola' Bella bei Pallmiza.ln-- der Billa des Prinzen .Borromeo stattstndc.n,-. MWzchen «Palatina. i Abgeordneten zur Gründungsversammlung ab «nb:! stellten deren Ausschluß aus der Versammlung als Bei dingung für die Teilnahme der Orthodoxie in der Korr^ , .! stituante. - 1 : i Die Wahlen in das Präsidium ergaben' folgendes^ Resultat: Chacham Ästschi Rabbi Jacob Meir, Ehren- - Präsident. Das Präsidium/selbst.besteht aus je erneut ( Vorsteher der Achduth-Hacxwoda, des Hapoel Hazair.- der Sephardim, der Jemeniten, der Unparteiischen der Kolonisten, s ' .' .; . Tags darauf, versammelten sich die- Abgeordneten / vor den: Hotel Maaravi (Klagemauer)-und richteten, von dort aus einen Aufruf an alle Volker Westeuropas, Amerikas und an den Völkerbund, daß sie., energische Maßnahmen gegen die an den Juden..Polens, Galiziens,.,; der Ukraine und. Ungarns-verübten Massenmorde, Plünderungen und Gewalttätigkeiten, die ün der. bisherigen ..- Geschichte der Menschheit nicht, ihresgleichen, haben, er?- greisen sollen. :• i In den, weiteren Sitzungen der Versammlung wurde die Debatte übsr die Funktionen und Kompetenzen -; der Konstituante abgefiihrt, woraus einstimmig be- •*: schlossen wurde, ein Natr o n a 1 k o-m i t e e zu bestimmen, das als die legitime Vertretung der palästi- - nensischen Juden zusammen mit den Vorstehern - der Zionistischen Organisation sämtliche Angelegenheiten der'' Judenheit Palästinas zu leiten und zu überwachen hat. Das Nationalkomitee soll von der Regierung die Ermächtigung erbalten, die' jüdische' Bevölkerung Palästinas für die Bedürfnisse der...jüdischen. Bevölkerung zu besteuern. Die orthodoxen -Deputierten entfernten sich bei der Abstimmung über diesen Antrag aus dem Saale. Ablieferung von Waffen, MunitionSmaterial und Kriegsmaterial Zusammenhängen und^ das Handelsamt (Sachdemobilisierung) angehen, müssen noch erledigt werden. Aber auch auf diesem,Gebiet ist weitestgehende Vorsorge für die . Erfüllung des Vertrages getroffen. Da dadurch das Arbeitsmaterial zusmnmenhängen und das H a « d e l a m t (Sacherscheint, ersucht« der Staatssekretär den Präsidenten der Ueberwachungöausschüsse,- die interalliierten Kontrolleinrichtungen, die den Staat finanziell..schwer belasten uNd das Wirtschasisleben durch die von ihnen verfügten Sperrmaßnahmen. ' sehr beeinträchtigen,;mö g lich st b ald abz uba uen. AKLand., Beschlüsse der RsPüraLioNsLom^Won. , Amtlich wird mitgaleilt: Di« österreichische Sektion der -NeparatiouSkonuuissiou hat in ihrer Sitzung vom 8. Oktober l. I. beschlossen, allen ans^dar ehemaligen psterreich^'ch-uugarischeu Monarchie h.'rvorgegangenen Staaken eine weitere sechsmonatig!: Frist fütz die Ab" stempelnng der Vorkriegsschulden/und der Kriegsanleihen' der. ehemaligen österreichischen Negierung, auf welche sich Art. 208 und dessen.Auh-aug und Art. 205 des Friedens-, Vertrages von' SaindGermam -beziehen, zu. beivilligen. .. * - . Die österreichische Sektion; her Reparationskom- Mission teilt auf Grund eines in ihrer Sitzung vom 15. Oktober l. A. gefaßten Beschlusses mit,, daß. sie mit der Gesellschaft „Treuga" keine rlei Beziehnn gen u n t-e r h ä 1t, ausgenommen jene, die Maßnahmen betreffen, welche sich auf die Verteilung von.durck) Vermittlung . des internationalen Kredithilfskontitees bezog'enen oder - durch die sSeklwn' der „Treuga" zum Zweckes der1 BerLeilung in 'Oesterreich änzuvertrauend'rn Rohmaterialien beziehen. , Diese VeröfsentlichttUg erfolgt nnt Rücksicht stuf zahlreiche Geschäftes welche;b iSi^,Ttenga^.>anßerhalb5deZ Rahlnens der für Rohmaterialien-vorhandenen Kredite abgeschlossen hat, und um jedes Mißverstiinhstis seitens der Oefst'nttichkeit hiutanzühalten. .. ü - r Das Heeresamt ersucht ttm den - 'iu-' - e-.> .'der .AehrrrvachrmgssAss chüh. BekanntUch wurde im Friedensvertrag bestimmt, daß Lesterrclch die mililnrischen Bestimmungen des Vertrages drei Monate nach seinem Inkrafttreten durchgeführt haben muffe. Der Staatssekretär für Heerwesen hat nun dem Präsidenten des alliierten Heercsüberwachungsausschnffes in einem ausführlichen Schreiben dargetegt, daß die Republik den militärischen Bestimmungen im engeren Sinne entsprochen habe. Die Streilrafte sind auf die vorgeschriebene Stärke herabgesetzt, die allgemeine Wehrpflicht ist abgeschafst, das Heer wird künftighin' nur auf dem Wege freiwilliger Verpflichtung aufgestellt. Stärke und Einteilung entsprechen den festgesetzten Bedingungen. Für Bewaffnung, Milnitionsmaterral und Befestigung gelten ausschließtich die Bestimmungen des Vertrages. Nur einrge AngelLgenheiten, die mit der "• Dre Wühlen in den Mlrrschen Landtag» Gr«cz, 19. Oktober. Heute nachmittagstrat die.:.. Landeswahlbehörde zusammen und stellte die bisherigem Wahlergebnisse für den steirischen Landtag fest. Gegen-, über der bisherigen Ermittlung wurde konstatiert, daß, das 14. Mandat in Oststeiermark nicht der Großdeutschen Volkspartei, sondern dem Bauernbund zu-..> kommt. Im zweiten Ermittlungsverfahren erhielten die Christlichsozialvu und der Bauernbund je,em. Mandat, die Sozialdemokraten zwei ,Mandate. .Die 70 Landtags Mandate sind folgendermaßen aufgeteilt ZI Chrlstlichsoziale, 24 Sozialdemokraten, 8 Banernbündler und 7 Großdeutsche. .. . Die PleAszittlvmmiffton übernimmt .-- Wartung ^es Kra^enfÄrtev Gebietes. Magemfuri, 19. Oktober. Mit dem gestrigen Tage hat die Abstimuumgskommission düe Vertvaltung det-,, Zone Aübernommen. Die. Plebiszitkommissiou überträgt ihre. Befugnisse an die interalliierten Distrikts- Ausschüsse, welche nach den Weisungen der Kommission., die Verwaltung der Zone A zu führen haben. Die . Distriktsausschüsse werden sich als Exekutivorgane der .. jugoslatvischeu Behörde!:, die sich in der Zone befinden,.^ bedienen. Diese jugo's/awischen Behörden haben Direkt,, tiven und Weisungen nur von diesen Ausschüssen,urid nicht von .ihrer-. Regierung .entgegenzmiehmen. Der -' Abtransport "von staatlichem Gut, das seit der jugos slawischen Besetzung sich in der Zone A befunden hat, ' ist verboten. Die Durchführung dieser Entscheidungen s, wird von den Distrrktsausschüsseu überwacht, werden. Den Dist'.iktsausschLssen werden seitens der österveichi»! scheu, und der Md slawischen Regierung Fachdrgane. zur ..! Verfügung gestellt werden. Der Verkehr über die De-' j markatiouslinie ist wie' vor der Ubsti'.nmuua. -frei. ,! Paris, 19. Oktober. (Havas.) Wie ..Echo de Pari87 mitteilt, bat die Votschafterkouserenz die Negierung in Wien wissen lassen, daß die Alliierten dos Ergebnis der Volksabstimmung jtt Klagenfurt respektieren werden. Die.. Glößmälbie rechnen aber ani ererseits darruf, daß Orster«. reich die Verträge von Versailles, und SaiÄ'" Germain nicht verletzt, die einen . Anschlu Oesterreichs an Deutschlan5 ohne vorherige 0 .,. nehmtgttng des Völkerbundes verbieten. „Lieber nach Wien a!S nach Prag." p Pviaq, 19. Oktober. (Privat.) „Narodni Listh" her-! 'öffentliche!! 'ein Interview mit dem tschecho-slowa«« i kischeu Msa.nbten in Wien D'r. Flroder über das j wirtscha f-i l iche Derh ältnis Oe st ew'.r e i ch s zu? ' der tLcLecka-'llowo.N-ck-en Nevublik. Man wuü sich vertz,

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