Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 621 (16.10.1920)
- Date
- 1920-10-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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A «te « Mut, samsras WitzUO» «l0tfCt»$eittttfeg J6 Oktober, Die Angehöriger, der Z. M. V. erscheinen Lountag (Wahltag) Herr 17. d M. um 6 Uhr früh im Bureau» II.» Airdusgafse SS. — Erscheinen Pflicht. _ Die jüdischen Fraüen und die Wahlen. Bon Hilda Pisk. blicht allen Kranen ist «K gegeben^..diL-FÄtüjHÄ'^ Pflichisn, bi: wir mit beirr- Wahlrecht übernommen fairen, richtig einzirfchätz?«. Viele. b^'rr,achirn sie als ' in dem Wirten und Denken der IraurttStziLits liegendes Gebiei. Mer allmählich werbe», imnwr größeLM Schichten - der Frmlsit' i>i? ZnsammeiihKng? st^n'-WstM und Mriichafjspolrrik «wn**otf§ uitli Msevrr persönlichen Levens Mrimg ÄnbLMrsrkZ/AK'MMrr Wir^ehen SSNN. das; jede Wahl von großer Bedeutung ist. Wollen wir indischen grauen..Wstr;)r'-MW^^EMeM.«8W.?M nähme der einzelnen wahlwsrbensen Parteien vnr ftuo'n- > frage. Wieder einmal ist das Schlagwyrt >/dsr Inü'-l" yv; herrschenden ^Wahlparole geivhrden und dchngLgenKber sa,ri«er dien» Probleme, wie dieser kranke mib dahin siechende. Staat die Lebe nSin üg l ich keil e rhalten soll, um die ^-räge- /nach' der ^MMMkE^d-r nnnmgänglichen 2lenernnd Äbgäbeulastel'l dann müssen tote'Hit -trrhigrr; Stn'üöst^prvsSm»-^ und Feiud nruerfcheideu lernen. Im Zeitnngsartikeln und Wahlaufrufen machen ,mZ i>t« Ptrjeiei»iM ^H-f-Z Wartung. -Die anliseinitiWlP MlsttRMk ab schieden wir vor der Tiu\ Wft bösliche. Menschen kommen wir den freundschaftlichen BcsnchWMWAilfnlcrlsanirsit entgegen. t Eine Genossin ans der s o;iatd e mo kr a ti- } cii e n Partei:''Mie'tvsrden dEzrigevenU >''ir »eibst Juden in unseren Reihen dulden, als Judens reutlde gelte»;. MhuM Sic.uns hie Sic den Ätniseinitsn!" ..Ganz recht: über möchten ML.nsi.r nicht fügen, wo d ic j oZialde mo kt«tif'che" 'P.AEei 'war, als cs gaf t, die antisemiti?chen M jftt r ä g e der Csiri st lichsvz raten u nd Großbr u t' chen nb z u lmcch re n? Können Eist mir nicht sagen, wo Ihre Pariei ist, wenn ehrlich nn5-schnistr-'arbstitsrrd« i ü d i s ch e P r o l e t a.r i e r wom den Arbeitsplänen wegvermgt nnd -ansg-ewiesep lnerdeu? ^W?nn an - drr^. Hochschulen alle Maßregeln geirdsien roerdbnI'iim i ird i i ch an St ude.n te'n zu v er drängen?" s Ich greise nach einem grünen Zettel Und zeige ihn der Besucherin. „Glauben Sic,, was hier steht?' Ist Nur ein Wort in Ihrem n n r g cä c n die Jüdischnationalen gerichteten Aufruf währ? Ich-kann der Freundschaft und der Machtet n c r P ar t ei st tön trauen, die dre Ang st vor zwei jüdi- 3 ch r n R a n d a t e n s o feig e m a ch t, d ä ß s ie n nt mit L ü g e und P c r l e u nr d n n g i h re n K a rn p f 'rührt!" " 1 :- Dir bü r gerlichen Part eien:/,>Sie wissen, daß wir die Israeliten sehr schätzen.Usts find sie stets -ynrvathiich? Mitbürger. Bcl nüferen -Gänmrlungen .finden wir die jüdischen Bürger' stets hilfsbeteit. Ich betone immer, die Juden sind arrch - anständige Maniichen. Sir dursten ja auch gleich ämseren Söhnen auf dem Kricgs-ch-auplad ihr Sebcn lanoa. -'Da wir ihwrrr iymvathi'ch -oc^nüberstehen, bitte ichnurbiirgerlich- .sreisinnig zu wählen." --- Ich danke dem Besucher >nr 'eiuc cu-chöpfendLn Änsführnngen, ich finde, daß z'r wirklich ci i trs, tvas (ein e Parvsi sür Öle Wischen. Nbitbürgcc leisten will — nämlich leer: Phrasen -- gesagt har. Mache tarne - Berfprechüngen, - erwähn: '.itith versiwarc ihn auch m einer-»i »8 der Sympathie. Da fällt mein Blick auf dw 'Broschüre Strickers „Jüdische Politik in Oester- 'reich". Und das Wirken nnieres Mandatars während seiner voliii'chc.r Tätigkeit ersteht'vor meinen/Blicken. Mn rache, stoatiicho, frei- IudenpötilÜ./: Girr '-MnMer ist der Vertreter der ökterreichischett / Judenheit? Nein, dei der Wahl am 17. Oktober ormöDchtidas Wahlrecht dir Err.-ickung ti\m z weiten jüdischen Mandats und mit besonderem Stolz >chen wir eine.-Mau als Bewrrverirr mn dieses Mandat. ES ist Witta Müller. Ihr Ranre bederltet ein Programm/. M ci»rer-Zeit der schivcrsten K-risc, der größten RatlosiWit.hat-Anitta ' Müller einzig n.-rrd allein durch ihre.Tatkraft tKUsenden Mensche-: das Leben,gc e re.. Tau»e.n'.L Hör Ver^wei-slnnL geschützt! Wo deru-enr Körperschasten. vermgün, .wck der vber rveit über die Grenzen des Valerlänbes. Anitra Müller war dir erst?, ocr sich die Pforten des AitsfkmDel zur Hilfe für sie Wiener Kinder tzashltch öffneten. Dicht bloß Tausende jndifche Kinder danken ihr Erholung und Gesnndmtft, ihr Beispiel, ihre Fürsprache .'röfsnc-te das große Werk der Auslandsäktion Mr alle Wiener Kinder^ Ihr Wirken wird gewiß auch (im Parlament in erster Linie dem Wohls der <Aesa»nt- ^fheit dienen. Denn mit betn ernsten Willen, au der Genesung dieses Staates hilfreich mitzutvirka», treten ämsere Erwählten an ihr: schtverr Ausgabe h'erau. j Für die oe'antte Judenheit Oesterreichs ist es sin jllKebor der Selbsterhaltnng, für.die jüdischen «Hra n eit insb.ckonder-7 ist es arnrerdc-n 'der Ausdruck' des Stolzes uns her Dan-Lbarteit, die L i st? Robert Stricker — Anitta Müller zu wählen. Die Judenfchutztruppe. Der Wähler, dem es gelingt, sich durch den sümpfeireicheu Wald von marktschreierischen Wahlplakaten und die ivüste Ilut der ans ihn einfiütmcnben. Flugblätter iit bie Oase fähigerer Betrachtung hinüberzuretten, muß im ersten KlAAenölic! Ruinen, der ganze Dinn dieses mit so unerhörter m MtatetLMtaM. sei, oder - a^f der anderen Seite, um den Bomoncs. MP'/WI-' jndnng der eigenen Partei möglichst wirtzsaW,zu -rntkrä-ten. Wiedist einmal ist der schwächst«" MM^nit'lgstätlI-.-d«L Jude, der jiSpielball, der in de-u lpeuis), .ersLenlichrti Spiel. HÜ7 und «er geschleudert wird. Die EhrMichsoziakett ^nud " die mit iM?-n off-eit oder geheim veWiiMhen .MtslchuiM die lx ,Rr7«M: cv ■(.?: auch Men' jerren jüdischen WLNevn gesa/-. - welch-! un-.g -zeigen foll-ra;.. s^iald.emokMisch.^w wä-)ü, n am » t'srschiedenrjt- Schattierungen häoeir" l»E wöRg Wtechsichtiget- Brutalität Eden Iude„pünlt in die Wahldcbatte geworfen,?iais durch litte« Appell an bie antstemitischen Masscuinstinkte ßHre foziäkEemokratischsn-MWKr Gch^dP; «EqsteI zu hevrrs. Es unterliegt kaum"'baß den Sozial-' deriro'kratenL ein schirre rer Kamps unt den Christlichsozialen bcvorsteht, ß Diefs Derte'ren asteisthalben,'mit dem MittA, die Sozialdemokraten als 'M;ds»ischuMrupte zu verdächtigen, / .mrd^hi^Hc^tei des Proletariats 'tnk allä^ mögliche, ,ü»t diesen Bortmtpf zu entkräften.^ St-e Ut'^'in ldhtstr Tagen inihrer Presse, die ganz auf den Wahlkampf eingestellt ist,?M>bBW^HWlDi^ttiMiten-Mi»ghgs^ als EideZhelscr beschworen und unter ausdrücklichem Hinweis auf beit Bor- Untvf der Verjudung.Leichenrede am Sargs Viktor Adlers Mrrt, in der er dem . Toten nachries, daß er für das deutsche ^plk/gekgmjtst^hWch 'sie repliziert auf den Borwurf der ' ^üöLnregikiünä? indeÜ;' 'si^ die christlichsozialen Mitglieder der Legierung cherzählt, und sir läßt den Erzähler ihrer politischest- Tendenzgeschichteü diesen «in sehr deutliches antis-einitisch-s Schwänzchen airhäng^, um Mch teneu .Äetiosset^ estvaS -zu bieten, die einen herzhaften Antisemitismus mit dem sozialdsmpkratischen.Programm P» ,verschmelzen wissen, - 'Mer' stüch sonst tim die Dttisenritchst best SoziäldÄnokrckten trotz der starken Anteilnahme jüdischer Führer an der Leitung der PEeitzefchäfte bitter Unrecht, wenn sie sie der übertriebenen Iüdenfteundschaft zeihen. Der sozialdemokratische Lanbeshäüptinann Sevier wütet gegen die Ostjuden, wie es kein Kmtschak besser träfe, üitd sucht sich für seine Absthafstrngs- Verfügungen gerade die produktiven und proletarischen ostjüdi'chett Element« aus. und die offiziöse Rathauskorrespondenz bedauertdaß diesem Wüten die Entscheidung des BerwaltungsgcrichtshofeS einigermaßen in die. Zügel gefallen ist. Daß bie Hetze gegen die Ostjuden nur der BorlSufer des Kampfes gegen das.gesamte Judentum ist, dar bekümmert Herrn SeNer bluüvenig. - > Wohl ist zuZwgebett, baß in der Sozialdemokratie zahlreiche - JüdsB wirken, die imstandd-. wären, im Interesse ihrer BoSksgenosssn zu wirken, aber gerade diese lehnen den Zusammettharig mit ihrem Volke sehr entschieden ab. Sie haben die Schwenkung . der SozialbenrokratiS-' ins nationa- 'lististch-deutsche Fahrwasser' begeistert mrtgemacht und bezeürstn für die deutsche Sache viel Vedstäitdws, während sie, im Gegensatz zu bin mchtjüdischen Sozialisiert des AuÄwndeS^ welche der Sache des Huidentums ihre Sympathien wiederholt cmsgedrückt haben, für teil' RegenerationS. Prozeß bes Judentttins nur Spott und Höhst übrig haben. Mit einem Worte, sie tun alles, um die bürgerlichen, jüdischen Renegaten in chrer Haltung noch zu ütevbiLten. SiS:- sittd ps, welche den Wahlkreis N o r dost mit einer niedrigen, geradechr. ..a.r;. t,j sem-i i i s.chen 'MlsLläÜerhetze den jüdischen Nationalismus als einst Al^zelegenheir' döst ..Javgcmjuden, .zSchiebern z-prch Wucherern" vfruitglimpstnr- Me sind es, welche die jüdische 'Klasse dieses Bezirkes um ihre le^iNme Veriretung brntgen will. 'Sie' haben keinen Finger gerührt, als man Gesetze entwarf, welche nur für-AnKchorige des deutschen Volkes Geltung haben soWstst-ünd-'ihre deutliche Spitze gegen die Juden richikten -^^cüst Beginnen, -welches' nur durch die Entschlossenheit-dcS jüdischstn Mriretstts Ktri ck e r vereitett' werden z^ömstst. >'j -!' Erötz 'allem sei zügegebendaß in der Schialdewokratiö /tüchtige jüdische Kräfte an leitender'Stellst stehen. Für Pas - . PrWmiM Mb dcht//-allgsüreiltstn - Fortsch'M D: ihr/ Wirkert .'ivon Wert, für die jüdische Sache hat es keittevlei.Mniittstlbare / BÄ-eutstug^ Wie wattig ^attch igstleügstet werden kann,' daß eint ME-;islGÄdsmokMisch«'/-'PaM öcw'ünscht-rift,'z UA-. best / Kampf gegen die verbündete ätzoalAon zü sühven^. so wenig ditznt/ eA'ber' Sozi<uldemokvatieb ihren THÄraktest^als -teütsch- / proletarische Klassenpartei, die. außstvdLM /-/'ouS^^ tüMschE- Griitide^ zgu eurer gewissen - RstckstchtUcchW- 'ausi ihre »nü .ftm-ittschen Koalittonsgenossen genötigt..ist, duröh.jüdische Mit -.laufer' -zu' verfälschen und das ihr ebenso unerwünschte,-wie? ^unberechtigte Odium aufztiladen, als ..Iubenschutzlrpps", zu -gelLen. Sie ist keine, ihre eigenen. Fi'chrec haben,.es wiederholt errtärt, daß sie keine sein will und kartn, und ihr« von -.Assrmrlatiisttsjuöen kgeschriebene.PreAtz'.'wsthvt mit.Hsiuden. urch Füßen gegen diesen Vorwurf. Es könstte her- Fall cintvetstn, daß es der, vereinigten Reaktion,/ Weiche Sch. dieses Schiagwort mit der größten Zähigkeit zu eigen gemacht hat, gerader indem'-.sie den/ anLisemittscheu Instinkt gegen die SoZialdemokr^istn mobil macht, eines Tages gelingen könntc. sie ins 'Hintertreffen zu bringen, und daß die Folgen wkedevtlm die Inden zu büßen hätten, bedarf Leines weitere»! Beweises. Es lieg! geradezu im Interesse der großen ArbeitrrHewogung, den Antisemiten diesein Anbetracht der Mchstalitüt ihres Anhangs gefährlich« Schlagwort zu entwinden. Di« jüdischen Sozialisten schwächen die Stoßkraft der eigenen Partet, während sie das jüdische Kolk nicht c»lö Aktiv- . tzstz buchen das /ihrige beizutragen, / /dM!-. Uzr. ^usiu^riI j|r -ReaStio«: Hürückgitdiststmi wyribe-- PUstso Misch>stl''-M?M»rr rünnsni aügesichtS der großen' /SflMpüu'iahl tzi'r..ürst^E^ose An»- hängstr verfüg-rnde'n ReichSpästrer n:ch!s bstzstuteirj «ber fte ftaifiJ«! . nötig, um der jüdischen .Wählerschaft Lic ,Bertfrül,ng > eigenen > IMvesirn i zst zgechsihrlstisten^ den '5siunpf ' Recht, beit n u r I u 8 e n führen kömien, die alS'^Irt^rm t AocksWrS. Mnziehenchüich darMtzr Mchch».«dH^die./ Gleich-' ^etechrkgurlst'' ustier^/Rii^rlsti^AM btrrchbrocOn^ werde. Die' /FiÄntchder Mch^rafüv /FoWchrtt^Mtd ge^stK^ie ReMiorr. wird pii'rcb die,Äal)j" iüdischuchstünaler'/Ve/rtrLtstr'H^ Die ' Mrschi WWcheit H'Kütz? HGÄ^r Mt allein im- .starche, sind, die speMllen Iuteressen des IuderftuntS zu fuhren und die Versöhnung' 'mit' dtzn''-oäÄ>or«n-..8Nlkkvt durch frLintütige Aussprache mrf der nationalen Mattform m die Wege zu leiten. PsMische/Rrmdschau.- Der Kongretz der deutschen Mehrheitssozialsten. Kassel, 15. Oktober. In der heutigen Sitzung' des sobaldclnokwtlschen Kongresses wurden Fragen der Wirtschaftspolitik, der Sozialisierung und M Polksernähcung verhandelt. Der größte Test, der Nach-- mittagssitzung war mit der Abstimmung über die zahlreich vorliegenden Anträge ausgefüllt. Zur Frage der Sozialisierung und der Wirtschaftspolitik lagen 60 An-> träge vor. Sie wurden in einem einzigen einstimmig? angenominenen Anttag des Aeichsratsabgeordnetetr. Adolf Broun zusammengefatzt. Der Antrag bringt deir festen Willen der Partei zum Ausdruck, ihre ganze Kraft auf die Vergesellschaftung der P.r o d u k t i o n Zu konzentrieren und die Sozia l is i e r u n g überall tatkräftig zu fordern, ■ wo die Voraussetzungen dafür vorhanden sind. In seinem Berichte über den Internationalen! Sozialistenkongres; in Genf betonte Reichstagsabge-! ordneter Dr. M e e r f e l d, die wirkliche Frage der Kriegsschuld könne nur von der Geschichte beantwortet werdm. Genf und Spa stünden einander gegenüber. Nur an dem Geiste der Internationa!^ könne die Welt wieder gesunden, durch einen neuen.' Geist im Sinne wahrer Völkeroersöhnung. Die Genfer Konferenz sei ein bescheidener, aber verheißungsvoller Anfang einer besseren Zukunft. Redner empfahl die von ihm eingebrachte Resolution» wonach der Parteitag sich auf den Boden der Gen fer BeschlLsse stellt. In der Debatte stellten sich die Redner einmütig auf den Boden der zweiten Internationale und der Resolution Meerfeld. Mehrere Redner beklagten die m a n g e l n d e S ol id aritat bei den Sozialisten anderer Länder, namentlich bei den Franzosen und gaben dem Wunsche nach Heranziehung der amerikanischen Sozialisten zur Internationale Ausdruck. Die Resolutionen Meerfeld rmd Juchaez wurdehierauf einstimmig angenommen. Sinowsew auf dem Parteitag der Anabhaugigen. Halle, 15. Oktober. (Wolfs.) Auf dem Parteitag der U. S. P. D. begann die Aussprache Wer dist Dritte Inter» ü-atiioltale.; . •* - ... / Si n ow j e w, - Aorsitzendcc de- Vollzugsausschusses der Dritten JnternätiotE- 'vori den L-inks!>Anäbhängigen ' lebhaft ibegrüßt, vergkich^^ best ge^ütoäriigen Pa-r^tzry' mit dein der Volschcwrken/ und Meitschelvikstn vor der Oktobsrrevoluüon 1817 und hob ljervor,-daß weder' Crispien noch D-ittmann das Mort^ „WeltrevMttoät" auSges-eochen häitstn',!va8 ' bewvise, daß die Nechts-UnabhänMsn We-ltrevoltrtion als ü b e rto u n den e I d e e - betrachtest. - Niemand fordere, daß -die WÄltrevolütion morgen kümmev? solle; - die erste PfliM sti aber, die Pvopatzandst der^ proletarischen. RstvolAtion.'- / Distso" Aufgabe körtnst mir! vöst best 'Kommstnisten ' durchgeführt' werden. r'-;: ■■ : .' ,w:; 1 Als Sinowjew" sagle^ die Amftekdamei 'GÄerkschas Internationale sei das letzte sLollwer! 'M'/Murgstoisie' und her Strick umden Hstls der Äontmuntsten,' strhpb^sich ^brau'-' sestder Beifall der Linken und -Lntrüstet'e Zlbivehr der Ncchts- Nnabhängigen. Der Lärm war so groß, daß die Sitzmig unterbrochen iverden mußte. . ' ' j Bei Besprechung der ' Aüfnah meb std in ststnge n sagte Sistowjvw. der Vollzugsausschuß werde, wenn es sich sticht uni Prinzipien handle, größte Toleranz übchi-iDie Ur.-' abhängigen sollten die Bedingungen formulieren, die.sie für dstnehmbar hielten. Er erkläre, im Aufträge des .Vollzugs« astsschufses,.'daß Moskau zu P'e rha ndlü stgst'-m bstrstst/'ssti. -Nioskau . fordere. Nurfystemarirche Propaganda iM' Nvt'lvvsiiuug aus die Weltrevolnüon und sei bereit r.lind-'.an. tzpf. Lage, das deutsche Prolctariar sin.anziell zu unterstützen. Cß. Handle sich nicht i'.m dw B^rrrichttmg d-sr n. S./P, D/ D.ie Parket müsse alle kom.-uuntsrischen Elemente der 1s. S. P. bte K. P. Dn»ch die '.^sseren Elemente der .st. A. M D. sammeln. , Htlserdi,kg lehnt ee ab. für die deutsche Revolu^ tiüjt ein ciichcitliches R'ezep» vom Ausland zu übernehmen, bekämpft die rusiische Form der Beniralisation imb der russischen Propagatchierung «neS Vssensivkampfe» ge-ep die Enteilte und sagt: Wenn ein Äenoffe Sinwjew zu ont» scheiden ha!, ob ein Mann an« Leöcbour. ir> de: deutscher ArteitsMO <stn«n «EttmsSM». «ttfc« WH