Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 621 (16.10.1920)
- Date
- 1920-10-16
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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betteS Wien, Samstag Wiener 5ÄvLge»zeitttng 16. Oktober 1920, ,:pr «Schritt abzuhalteu» der ihn mit einer Schuld belasten würde, von der er sich niemals mehr reinzuwaftheu vermöchte. Denn eine große Schuld ladet Dr. Schwarz- Hillec auf «ich, luemt er seine Kla'.idi.-a'ur in der Leopoldstadt aufrecht erhält,die umso schwerer ins Gewichr will, als sie nicht einmal Psychologisch mit einer noch so großen Eitelkeit gerechtfertigt erscheint. Dian dgrf. üuch' Dr. .Schwar.'^Hiller nicht io Mel"Mchsichtigtert 'Zu- - muten, daß ang-enommeisi-werden köstule,. daß-- er bei r dieser Wahl mit einem Sieg,' mit detz /Erreichnng cheo ' ersehnten Mandats, für dir Nation astzersa,mmlung erutz^ Haft, rechnet. , Solange er noch frei von Einflüst.mung 'n. frei von dem Drängen egoistischer, geschäftstüchtiger Wahluiacher. selbst mit dem Bleistift in der .Hand die sLH-aricei'. seiner Kandidatiw kühl erwog, rststHt^..er....zuMLzl^/u)M^tza1,.. es auch offen zug e g eb e n, d a ß f>e in e K a ndid atur nicht d-ie g er ingfte Anssich t .auf Erfolg habe. Auch die Ergebnis/..der,bisüeriqen Wahlen in die Nationalversammlung und in den Gemeinderat-mußten ihn.belehren, edaß beiden Wählern des Bezirkes Notdost lein Ssim. und'Düst 'Berstäti-dW mehr vorhanden ist füd- KästbidatuDr und HDlvrogramüre. die - wohl W" eWr'AteHst ^^anhHng,, aber mit altem, ahtzebrauHjem ^RüMestg,-auDeLcn.-^eit' der letzten Wahl in die Nation'atöerschnmürNg chnüin den- Gemeindiwat'ha't^sich.-sticht--strli?^u,ÄtiM stichts gäx- 'ändert, sondern Dr. Schwarz-HtllM-selbst hat — das wird er selbst zugebeu müssen -- nichts getan, Mas das Vertrauen der jüdischen Wähler zu ihm hinsichtlich «eines festen, unzweideutigen, und nzmrMrochenen Auftretens in jüdischen FräW 'MHöhsnt kAiuts.ss-'H'iü^sgLk . hat der bisherige Be:itzer'MsMWiWzrMäMM,'MMt Stricker, nicht nur das in ihn gefetzt«.Vertrauen '-der Wähler, die ihm ihre Stirume.n gaben, si-.u vollem Haß? gerechtfertigt, sondern hat auch sehr ÄÄL--Krähler,üb« - bei der letzten Wahl icoch-'-Zweis^l h^gSidHWchter,^ i-Hb-- ein jüdischnationaler Vertreter sich im Parlament werde zur Geltung bringen Lönnsn. von der Ünstichhältigteit ihr^r - damaligen .Bedenken überzrngi sie zu Freunden unh Äuhüngei.n -gsinacht. Hchje.Aeberzeügnng. mußte auch Dr: Gchwätz-^AeÜ.tzoH'inWn, 'stnd es wäre eine merkwürdige Eitelkeit/! die/däranfa'nsgeht, bloß kandidiert zu werben, bloß' Wahlmacher zu füttern, um dann eine sichere Niederlage zu erleben. '' f. Dr. Schwarz-H'i'ller müß°^s'^ksEchl^ wisstn, daß ' er m it sainem aus si.chtFloj'cn D nzwisch en^ treten im.. äußersten' Fall Änö . üusfichtsÜ)se Msitzstörnng unternimmt, und.^atzssein,Perharrön bei der .Kandidatur die an sich glarizeMn ÄussichieyMr einen Wahlsieg der Frau Anitj-a Müller .schädigt, deren Einzug in. die R-aliönallve^anuyluiE'?&: .einrnWgs Wunsch ' aller wirklich demokratisch, gesinnten sKreisL .ist, den auch diejenigen herb-eiwüns-ch'en, die ist.der/allge'- meinrn,Politik nicht stuf dem StstndKusttt'dM Jüdische nationalen stehen. ' ' s ' ' ^/ / Wenn -also Dr. Schwarz-Hillsp.trotz.-der ehrlichen Errnahnung seiner jüdischen Kollegen im Gemeinderat und obzwar er innerlich, wenn,.er nicht jeder.Verminst bar ist, von derselben Auffassung durchdrungen ist, bei seiner Kandidatur, verharrt, so kann, das Motiv hiesni — und das wirb die Geschichte feststellen müssen nur eine geradezu strafwürdige- Zerstörungswut sein, die sich krankhaft darüber ^srestsi ein/mühselig aufgebautes Haus zu untergraben, '.weilnichter. au. dem Aufbau mit tätig war. ...... ... Tie -jüdische n Wähle * d>sts W'ä tzlb tz-iv£cs ' Nord o st sehen es nun kl är-üstd/d e n t li ch, ä it-f toe l'ch et Ge i te -e h r l i'chö UeZ-e r«^e u'g-u n g. a-u fopsernder Arbeitswille und auch die'Fährg'- keit und Möglichkeit vv rhawde.stift, i hre Rechte mit Erfolg z u schützen und zu -v'er-- trete n, undwer aus schwächlicher, -krankhafter- Eifersucht es unternehmen will, dirjüdischen WählermLsse« zu zersplittern und sie auf abenteuerliche Abwege zu führen. Siewerden daher, auch wenn -Dr. Schwarz- Hill-er selbst jetzt noch seine Kandidatur anfrechthält, am '17. Oktober ihm die einzig würdige MtN'ort erteilen, indem sie einmütig für die füdischnational-e Liste Robert Stricker. Llnitta Müller und- Genossen -ihre Stimme abgeben. Der oben abgebruckte offene Prstf. ist geftern in der „Neuen Freien Presse", i'uk.' ,Alt2Ü<;y Hrsn-rr ^öür.^ nal", in. der „Wiener' Mitk.VgZ-Z'eituilg"F'And^ ist btp' „wiener' Allgemeinen Zeitung" ersWnen. Dirse BsätM stehen nicht auf unserem Programm, s.Es dringt also die Erkenntnis durch, daß Dp. Sch warz-Hi'.lfc x. keine Auss ich t hat, grw äl/l t z u' tste rd c ns daß feine Kandidatur nicht u ur.a ussi chltzfö s, sondern gefähr.lich ist. ' ' ' . . Heute halb 8 Uhr abends, im Saal des Hotel Frühauf^ Baden Wählerversammlung Redner: Kandidatin Auitta Müller, Kandidat KultusprMident Dr. Trust Moser (Mödlingst Kandidat Schlossermeister AdolfNeurat h (Mödling), Dr. Filipp (Men) und andere. Dec WIM m ßationalvmaminlung. Wahltag ist morgech Vor der EntscheiLsuig. ... . Selten ist eine-Wahlkämpägste so sehr stur ZeichÄ». szu gingest. Me wissen-alle,.ganz gei 'Niedrigster politischer Ulireifegestaiideiu wie-dib.-dies- Si.osg Kn sä rer/'Sache in ^d.e so greifen sie 1 Hr Mn' Hlurupen' Mittel, chie Arsche s Wählerschaft durch fÄMe Berechnungen in VertprprUNF genau, daß der er gesamten Uebermorgen KM.(Wv-lH^-.-cchep bei keiner .IuMnKeiKheu.te. fo.sgrrt w-res entschiedeni nichtjüdischen Partei W ' ernste politische Wahltäktik ' st st. mrd(-sti'rWn,^ däß'bttH M/nenerliOe Wahl Mischer wahrzunehmen, obwohl doch in: Hintergrund ^dieser Vertreter ins österreichische Pär!rnnent . ihre teils von Wahl ernste fozia^Probleme stehen, welche ist aller persönlicher Streberei getragene unjüdische Tätigkeit, Welt einer entscheidenden Lösung zugeführt werden müssen, soll das durch die Kriege und FriedensMüsse teils ihre mühsain in ber Noten Fnterüationale untergeta- -chte jüdische Farblosigkeit, in unnngenehmer Weise -wü-rfM>^'Di^'Soziard«ßwkrotAr4>wvrfM^.Lon>1^LiMich^^>WÜNEEzstW.Mitte^ 5w .Kulissen arbeitenden führen. Wenw jedoch -der Aare:- .geeMe^MtsmWHdek bilden -Oesterreichs, als freie, iüdlschä Bürger zu leben und sich selbst gegek alle-Angrifse auf dieses ihr .primitives Recht zu, schützen, ain WaWag durch^WsWWM fiÄ'r (d -i e/el $ z M e P a r,t e-f', welche diese Aorderuns boll -lmd./goH pchtretön--' kaU'st.. zmu Ai'sdrilck komstrt. daiui babän öK österreichischest Juden ilire'^WliD"Legen. ''sichinid däT>sti'.disch!'' Vdlk'-e'rftillt. Das ist die Entäge der Wahl anfgemfön sozialen und dem hinter den Großbanken« imb Großindustriekliingel. Staatsverrat Kor; ^dre ChriW^st^ialer^fistdest für die sozialistischen - Methoden rnrd,.. Dre Gegnerschaft nur ihr altes anti- -semstiföhes Schlägivör-jk. D^^.KgöErmiKn-.-DrDWltsüM. chie Nachkömmlinge lAuÄ -KitlissonsHebD KnH ^r- Kottetcht GesellsHastA Mche DeMreW - Zßtzruji-e» "gerWet hat, arbeiteD eMfälls' Mw dRn MstvaMeü '' Judenpunkt und mitNvüstem, chäuvinistischeln Geschrei,^""scheidüng, zu 'velcher sie ain In. den Reiher: der,sogenannten Bürgerlichen, das heißt jener Juden, welche in ihrer politischen llnfcihigkeit von --er/- Möglichkeit-- eineß.strstarkens des., Büxgertums WantaW-chst KelbHHH MerleMlemeHe )md^^ um -die l-ptzMM VerbMdustgr^:dresär- Kreise s äuszunützen. Daneben werben allerlei Grnppen und Grüppchen mit den lviderlichsten/ «PuZden/ fchckirtzigsterlMossen"' der Völker«"rmd 'MaOststerhetzung -(MoltKi--'-'SchlagtoopteE-:': "Den Bürger, welcher noch einen Funken "von'VertMM" zur Kraft des Parlamentarismus hat. welcher den'ehrlichen. Wunsch hegt, daß unser Staat ein Hort der Demokratie und /der^FHecheitz sest^ Wß Ekel erfassen,-, wenn err.die Inhältslosigkeit Dieses Wahlkampfes, sieht, m cheMenr Härteiön-DenMder MchWtzen,'obwohl .sie. BrAn, dolß^si^fiH in ^upeister/ Koälii-ion vereinen. werden, in welcher die sozialen "Kauipfparolen nicht anders ausgedrückt werden können Die große Masse der jüdischen Wählerschaft weiß, dcktz st«, wenn ffe sich für die Bürgerlichen entscheidet, ln den insisten Fällen '"für die Reaktion, stimnrt. Ins stoMrsistchtz Mger/HMn'-He--'jedoch' nicht völlig ' ab-.- stchwenken, ' da der Sozialismus ihr angesichts ihrer, Hge'MvKMgch'-'WWütE-Änd'anWchts der Tatsache/ -dW M'antiselmtischä Welle^ heute die Primitivsten lLebenstrNsprüche der Juden bedroht, rlicht die Verwirklichüng ihrer 'grundsätzlichen bürgerlichen Forderungen gewährfeisttzn sann: Denst die Sozialdemokratie, welche 'heute Ichw'er zu kämpfen hat, um Ihre Position gegenüber dör mit der Restauration und Reaktion versippten ffapitalistrschen Macht, behaupten, -kann sich nicht, auch wenn fte es wollte, dazu verpflichten, auch noch das 'jüdische Existenzproblem' zu lösen. Die jüdische 'Wählerschaft weiß, daß die -konnnenden Jahre für die 'Iüöenschäst dieses Staates schwer sein werden, wie 'inknwr diese- Wahlen auch aussallen. Und keine der wahlwrrbenden Parteien kann ihr den Schutz, dessen sie bedarf, gewähren. V.- Hiesten.Schutz kann sich die Iudensch.aft Oesterreichs nur -selbst schaffen. Sie mutz .-ihrir-eigene Vertretung, haben) welch« nicht nach Klassen i.mb Wirtschaftsverschiedenheiten ausgewählt .ist; /Ire kann .m:-ihrier.- herrtigest, 'Latze/NiM nach der einen oder WKHlerverfaMMlung in der ' LeoPolÄftadt. Es gibt in brr Leopowstndt und Brlgitl-Lnau' keine vonuuZ --vevanstLlsttL^ Wählsrversmnmluug, die nicht''von, don I'UdLN-i.'^llest Schichten, massenhaft besucht wäre- und .all«' -nns^K^MedWr gewiimen -sofort-dr« Herzen der Wähler. Dennsie sprechen nicht zum Wäht-er als -Slimmvieh,/sotiderN zuni Juden, Amu Volt^enosseii. Und jeder Jude, der nur noch einen Funken Judentum .in.-.sich Hat, füAlt sofor^. zu?wenr< er. Vebtrauen Haben tan-ic, spürt g'aforh wch.Lx,E^J:^e .p'olr - Juden äpostrophicrt wird. - Das .ist. dtzs ^ehLimnI ästsie-rer \ Drfvtgein den Ve^mrmluntzc:.lj' ünd. dieses rHmHürd«^P«L J-ud.cn wird auch Unsere 'Wählwertumg. zu;n Mpösw.ner^ Lieg führen. .. , . ä.» --. hatte den glLichsn- Massenbesuch und die gleiche", ycr-tra.ichns- ' volle,,jüdische .StmaMnsstc. jich. Zuerst.' sprach,- KstvItzbcl stwgrüßt/ Äbgevrbnehcr. 'S'.t § i.ck e r. .ErFknüpfte' iöin, zu welcher sich .H^v> PKsid§nt„-D^.tz '-in..der., Mh.herabgelaHn Hgit't«,...um. dort mit unwcchren EJupDvxn..gegen, Kje 'JüdischstationUen'. Zu, che^MstifeN'. '.-.^ie.'".TÄGgEeL..'deä. ' j üdischen PertrMrs ryi .Parlam ent nich t:' fö'- war. wie es Herr <L«itz liärzusiell-rn beliebt/ dafüt ist..^er ('beste Beweis, daß ü-nS hie Sozialdemokraten im jetzigM''W.ahlkampf' - besondere Äusmerksmnkeiten schenken. Has Ist'- ein' ''Beiveik, welche Bedentung ck^sere Partei erlangt hat. Denn bltz lüdi» ' schm' 'l^iMckd«nchkvcvte.;i( s ü h'ie n,.. läß" die ' JiMi' '. ^.der - Leoposldftadt es s'p t t 'haben, .sich von Leu^n,. veÄre-jeH/M, (läsftn, die sichn i.e- 'nm ..Jud?n kümmern - und' zsiViMy/'^U'v! kommen'/'wenn sie ihre Stimme brauchen/ . ' Die Sösialdemokraten lehnten de» -Schutz 'her J^bex-.ab, j - ccher -ihre Stimme. fordern,rüie.,..Der Herr Dr. Grün erklärt -in Wählevvcrsa-mnlluing-en, die Jüdischnationaltzn stünden rms! Bundemit den EhwistlichsozMen/Herr Pick nemrt/.Ms/m- «Flugblärtern Ma-ttdatsj«g>or;- daß unseve'iBbrMe.S/'Hnab'''; /hängig davon, ob -sie' Mandn-to haben oder nicht»' -MOWiSnchej 'des jüdisch:». Bottes '«fcetifcn," für--die --.Herr -'Pick' '-qsLsteiüe^ ' Firrger'? gerühvt hat,'-das tzla-übt Herr Pick den -Juden/'ber«! .. gessen machen zu können. Und dkvbtr b t s chi m p f«t er.'fie/ --MdE Mte-hm Ut : bfc Malm Kä»»f-^Md wu-t- Stimme., er wiM,- UN»- bczeitMt M Wutzdliittcr» schastlickeir Probleme' eingreifen, da sie,. staatsbürgerlich und Rechtlich u'ngesichert,. gewärtigen müßte, .daß jede Zaudere Stelluugnähme zu den sozialen..Kämpfen sie "Scft Stürmen-am schwersten aussetzen ' und. am ' meisten schädigen würde.... Darwu kann die Iudenschaft Oesterreichs' zu ihrem Schütze, dessest sie, wie es sich hörrt« - zeigt; ist den' p^imitlbstrn staatsbürgerlichen Angelegenheiten bedarf, nür eine geschlossene' Enhöitsfroüt -Mdesi.- - Damitimd nirr-öastrit ist sie geschützt bör allem^ wiWMkümen' ürüg/ Darum braucht die jüdische Wählerschäst rät Parlament erste Pertretung/-welche über allen - sözicAen -und- PMÄMenfätzen ist/diesem^ Staäte steht, weil'sie nichts ist als jüdisch, das 'heißt , die rechtliche Dertretstß^. ded Juden:zn ihrem'^eigenen Schutzs; > -. /1 Die jüöiWl Wählerschaft muß und wird sich sagen, daß es stir -sie ist diesem! Wahlkampf des Schmutzes und ^.Ler(-vieStkgsteN'-KnWrkte/<stut-' eine Wahlparole gibt: ^Jüdisch -zu wählest Killst -Schutze der ickuner bedrohten jüdischen Eristenz! Diese-Erwägung gibt der jüdischen Wählerschaft die: Möglichkeit .erster. klaren Entscheidung, deren-fi^ in diesem Wahlkampf so-sehr bedarf. Damit - ist .auch-die Irldenschast allen widerlichen Niedrigkeiten, weWdiesem Wahlen einbeglsiten, entrückt. Sie hat die .Möglichkeit, durch diese Entscheiwrug stürklich grund- . fätzlich. den. Ausdruck zu geben, was ihre Forderung der -Stünde.ist: Sichenmg der jüdischen Existenz durch Selbstschutz. Diesen Selbstschutz sich zu schaffen, sich um die felbstgewählten Vertreter eines jüdischen Pro. . g?am 's zu scharen, das ist die Notwendigkeit, welche der-jüdische Wähler selbst erkennen milß. Die Erkenntnis dieser Notwendigke't durch die jüdischen Wähler bedeutet den s i ch e r e n.S i e.g der j ü d i s ch nat i on a i c it L i st e. Und da die Gegner von Rot bis Grau * föiilWt daß den Wdijchnationalen dr, Krtal» Itöm «ft. - alle Juden, die nicht sMir -Msinnung sind,, als "»Jargon- - juden,.Schieber und Wucherer", llnd a-uszerdem-wagt eK 'diessr Herr-Pick, sich über 1>en Zionismus" lsusüg -dech : die SoZialdeMok-raten Mer Länder auf alle.n-.ihren 'Partei-: tagen als die einzi-ge -L'össtn-g:^ vco.Jcchsirs^ge.:wwri kann-t - haben, für -dess-stl Verwirküchusttz sich > die- /estgüfchö! : Apbeiterpavtet bei der Friedenökousevenz in Sü>n7.Remv.-Lingesetzt hat, sie 'hat -allerdings' ksine jüdischen Mhver./DiLse jüdischen Führer - in der' '"'üsterveichischen'', Soziakdemoivsttle' schimpfen nur deshalS so-'gegew-usts/ 'iv^il. sie -fühilrst-7.r>aß' sie nicht die sachliche- BevechstgüNgcha-pon, die. jMschen Stsinwen zu verl-angen. Deäst in-der Judenfrqgeverhalten sie sich Poll- ' kommen p a s s r-p>. haötzn es -auch sin Pürlamen-tstets..get-ar«. Nur der energischen' TLMmt' der jüdischest Bevtvswt ' im- Paivlamenl und GemÄÄiwtat -si't-. öS zu -vrchstntzn,. daß-dort nicht so rohe Juden-tzlbatiten aWführt w>lrdm/--wie iiy< Pcmdtag. Und daß der Landsttz' der Tmnmelplatz der wildesten antiseMitischrn R-oheit wirr, vom. .sozialdeMolratischen '-Landeshauptnrann Seher cm bis zum letzten deutschnationalen! Lumpen,, weil die Jirden.-dort keinen -Vertreter, hgben, .der Di wirkungsvoll dagegen schützt, das verdankt die Jüdenschaft Wien« Herrn Dr. Schwars-Hil'le.r, der durch eines frivole aussichtslose Kändidaitur in den Landtag - -eö/ dazvl gebracht hat, daß dem jüdischcrr LandtagSkaubfoatert 8v 'Stnm>> men zur Wcchlzahl gefehlt haben. Dieser Mann' wagt ctz wieder, eine aussichtslose Kandidatur aüfzüstellen. -! nur um die jüdische» Stimmen zu zersplittern. Um sich das richtige .UvteÄ. über die sosialdemolvasischs Hetzmeute und die unveranvvovdliche Taktik de» HervS Schwarz «Hiller zar bilden, soll , man die Aufrufe dieser Leut» lesen. Herr Dr. Schwarz-Hiller, der heute vor den Gefahretz de» jüdischen NaüonaüSrnuS warnt, hat vor einem Jahrfe* .ftn