Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 619 (14.10.1920)
- Date
- 1920-10-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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mt * Men. Donnersrrsg amreitet MorgeüzeNunK /»•* ivoj Sie Ausländsanleihe für Oesterreich. D» 'rtnntarorrpfporkn^ schreibt: Verschiedene jReihtnncn . haben an ihre Berichte über den Verlauf der j N'-,".N-ler Flnalizkonferenz Mitioilungen geknüpsi. alS Staatssekretär der Finanzen bei dieser Welchen* :v rir' a n s l ä ndische A n l e i h e f ü r O e st e v e?J .-r 'chlossen hatte. Ganz abgesehen davon, daß Ai Bru'ieler F'manzkonserenz einen vorberatcnden Varaktor trug und Anleiheverhandlungen naturgemäß >ort gar wcht geführt werden konnten, mutz die Oesfent- Tic^YU darüber aufgeklärt werden, daß die Frage einer internationalen Anleihe infolge der finanziellen Konnte, der Oesterreich durch den Staatsvcrtrag von Yv.. r-fMprmain unt-rworsen ist. nur im Wege der oster« -eichischen Sektion der Neparationskommission gelöst- '?n.kann. Tatsächlich beschäftigt sich die österreichische :Yarr. wie-airs verschiedenen Zeitlmgsmittc'.ilungen oekamftgew'örde-n istsschöu seit längerer Zeit eingehend. mit dem-Studium aller einschlägigen Fragen. Immer« hin darf'nicht'übersehen werden, daß die DurchführungzercrdeHines umfassenden SaniernngSproaramm^ ezue io eingebende Prüfung der finanziellen. volkswirtschaftlichen und politischen Lage Oesterreichs seitens der etwa M Kreditgeber in Betracht kommenden Negierungen er« fordert, daß trotz aller auf die möglichste Veschlenuigung dieser Verhandlungen abüelenden Bemühungen positive Ergebnisse wohl erst in einiger Zeit erwartet werden dürfen. Das PreffsdeparLemenI der ungarischen Gesandtschaft aufgelöst. Wie „Becsi Magyar Ujsag" zu melden weiß, hat mit der Beurlaubung des Herrn Arpad Reich auch das Pressedepartement der ungarischen Gesandtschaft in Wien, an dessen Spitze Herr Reich stand, zu bestehen ausgehört. Aiv'Stelle der selb ständigen Lkbtrilung werden die Presseangekegenhetten nunmehr in der unter der Leitung des GeiandtschastsrateS Szilany stehenden politischen Abteilung erledigt. Mit der Führung der Prcsscaiigclegenheiten wurde der Ge« faudtschastsleamte Edl betraut. ES! wird auch dre ungarische Propaganda im Ausland von Wien aus leiten. Politische^undschau. Die rumänische Reqlerung und -1« Minoritäten. In Rumänien gibt eS heute zwei große politische Parteien^ Die kirre negiert das Recht der Minoritäten, die au» ders will es respektieren; die Mehrheit kennt nur einen Nationalstaat', die Minderheit einen Nationalitätenstaat. Nach der amtlich stark gefarmten Statistik pro 1920 zu schließ»! MUß man Runtämrn als Nationalitätenstaat detvacbten. Die folgenden Iahten sprechen hiefür: Irr Be ha ra bien: 1M8.000 Rumänen, 829.M Russen und Uirainer, 287.000 Juden, 140.000 Vulgaren, 113.000 Deutsche, 60.000 Lipowaner und 46.000 andere; in der Bukowina: 273.126 Rumänen 303.000 Ukrainer, 102.000 Juden, 68.000 Deutsche. 36.000 Polen. 10.000 Ungarn und 1000 andere; in Siebenbürgen: 1,546.1132 Rumänen, 454.150 Szekler, 264.205 Magyaren, 234.085 Deutsäie, 64.074 Juden, 43l6S3 Zigeuner. 71.739 auperir Im Banat: 624.637 Rumänen, 221.766 Deutsche, 79.693 Magyarm. 84.679 Serben, 14.529 Juden und 41.7kg andere; im Kor öS ge bist: 684-129 Rumänen, 483.394 Magyaren, 52.768 tzsu d e n, 41.662 Deutsch?, 25.537 Slswaksn, 7130 Zigeuner, 7360 anders SKötwflto» und Szat» «ae; L73.284 Rumänen« 219.731 Magyaren, »169.684 Ukrainer, 96.396 Juden, 0775 Deutsche, 1354 Zigeuner nutz 1641 andere. LnsgefüM jktn in den neu hinzu äuge« fchlossencn Provinzen den 4,984.162 Nu»iä>»cn 4,159.923 Fremdsprachige gegenüber. Rumänien ist also nach dieser Staüstit ein ausgesprochener Nationalitätenstaat und mutz in seinem eigenen Interesse den Minoritäten volle nationale unkulturelle Autonomie gewähren. Bei der Ratifizierung des Friedensvertrages zu Saint« Germain kam der Minoritätenschatz in Kammer und Senat zur Sprache. Die Stellung der Opposition war von vornherein eine äußerst schwierige. Hiezu kam «roch der. Umstand, 'datz das Haus eine Geschäftsordnung annahm, die nichts anderes als ein Attentat auf die Minorität de« deutet. Diese jedem Parlament zur Unehre gereichende Geschäftsordnung hat folgenden Inhalt: 1. Ein Deputierter, der i« Verlauf seiner Rede die in der Geschäftsordnung fest« gelegten Bestimmungen unberücksichtigt läßt, wird vom Präsidenten zum ersten Male zur Sache, dann zur Ordnung gerufen. Wenn beide Ermahnungen ergebnislos bleiben, wrrd dem Deputierten da- Wort entzogen. 2. Mit Zustimmung der Majorität hat der Präsident das Recht, einem Deputierten das Recht auf Teilnahme an den Sihungon für längstens 80 Tage zu entziehen. Die von der Sitzung ausgeschlossenen Deputierten werden Ungeladen, den Saal zu verlassen. Im Falle des Widerstandes wird Gewalt a n g e w e n d e t. Diese Schaudgeschäftsordamig wurde mit 171 Stimmen pro angenommen. Von einer eigentlichen Tätigkeit dieses Parlaments kann kaum eine Rede sein. Di? politischen Parteien ergingen sich hauptsächlich in einer negativen Kritik. Erfahrene Politiker, welche jahrelang im österreichischen respektive ungarischen Parlament gesessen sind, sprechen ganz offen und unzweideutig topp, einem Balkanparlament. , Irr Frage der Minoritäten ftehrn sich in Regierungs« kreisen selbst zwei Meinungen gegenüber. General! Averescu ist für die Sch-'isung eines einheitlich'« Wti** 'jftfltfcsiitaateä. Der Minister des. Aeutzern Take Jo ne sc u €ine Botschaft <k$' ' . Tittoni und Sforza gegen den Egoismus der Sieger. Mailand, 13: Oktober. (Stefans.) Brr der bereits gemeldeten Eröffnung der internationalen Konferenz der Propagandavercinigttngc» für. den Völkerbund verlad Tittoni eine Botschaft des VölkerbnndratrS, worin dieser her Konferenz seine Sympathie ausdrückt und betont, das; der Völkerbund nicht beabsichtige, die gesetzmäßigen Rechte der Völker zu schmälern, sondern diese" Rechte zu schuften «nd ein freundschaftliches Znsammenwirken aller Völker im Kampfe gegen die gemeinsamen Leiden zu ermöglichen wünsche. Hierans hielt Tittoni eine Ansprache, in er er anSsnhrter Der Völkerbund will' eine hohe, unabhängige und unparteiische Behörde sertt. Er würde seine» Zweck verfehlen nnd der allgemeinen Mißachtung arilieimsallen, Wenn er die S o n d e r i n ter c ss en einiger Re« g i c r’nit g e n statt der Interessen der Menschheit lvahtnehmen wollte. Tic augenblickliche Lage Enrovas ist nicht weniger verhängnisvoll, als die Lage der Völker nach anderen groß en Kr i egen war, denn die Friedensverträge bergen Keime z n k ü n f 1 i« ger Kriege in sich. Ein ncnrS Phänomen ist am Horizont ausgetancht, daS Erwachen von NnabhängigkritSbcstrebungcn von Völkern, die kolonialer Herrschaft unterworfen sind. Die Aufgabe des Völkerbundes wird hart sein. Tittoni erinnerte an seinen Vorschlag ans der Kon« ferenz von <^an Sebastian, ans die Tagesordnung der Dülkerbnndvrrsnmmlnng die Frage der Anwendung des Artikels 23 des Vertrages zu setzen, der allen dem Bunde angehörenden Staaten eine gerechte wirtschastliche Behandlung znsichcrt, womit das Monopol über die Rvhwill aus politischer Raison die Rech tederMinoritäten respektiert wissen, Aufsehen erregte im Senat die Rede de« gewesenen Delegierten, Ministers der Bukowina. Professor Dr. Jancu N i st o r, der in schärfster Form gegen den Milwritärenschutz Stellung nahm. Dr. N'stor billigt vollkommen den Standpunkt AverpscuS und tritt gegen Joitescu auf. »ES sei eine Uugcrechtigkeil", sagte er, »den Minoritälen die gleiä)en Rechte wie den Rumänen einzuräumen. Rumänien muß ein nationaler Einheitsstaat werden." Die an die Mirwritäten gemachten Zugestälwuisse bedeuten nach Ansicht Nistors eine ^Austrialisierung" Rumäniens. Seiner Ansicht nach genießen die Minoritäten in Rumänien zuviel Rechte. Eitlen Lichtpunkt bildete in der Kammer die Rede de» gewesenen Ministerpräsidenten Baida B o j v o d. »Unsere Pflicht ist es/' sagte er, »die Rechte der ethnischen Minoritäten zu respektieren und darauf zu achten, daß diese Minoritäten größere Freiheiten erlangen, als sie in unseren brrmchbarten Landern haben." In Wirklichkeit sieht eS ater ln Rumänien ganz anders aus, ajs der Außenminister der Welt plausibel machen will. Oeffcntlich spricht man van einem liberale» Geist und im Staate selbst erläßt man en, Dekret noch dem anderen, da» die Milwritäten schädigt. Die Beamlcnkarncre bleibt den Richtrumäuen geradezu verschlossen; die Agrarreform berücksichtigt die Fwulden in keiner Weise; .Konzessionrn zur Betreibung eines Gewerbes erreickM die Minocstöten nur durch Borschiehen eines Rumgnen. Dazu küvuut noch der, Umstand, dah viele Bramte po»n Di?nst entlassen wurdeni ukrainisÄr und jüdische Ärndaxnren wurden ohn» irgend- Mche Psnsion nach 25iähxigür Dienstzeit fortgejggt. Den Höhepunkt der Uebergrisfe findet mau im Sch nt» wese». So verfügt ein Erlaß, daß die Paterlandskunde in fcöt 4. und 8. Glinmasialklasse nur von Rumänen und nur in rumättisärer Epraäie unterrichtet werden darf. Ein zweiter stkas verbietet den »ichfrumanischen Professoren hei der AusnqhmSpksifung t»np h-i der Rcifevorprufnug, wenn sie auch hrezu qualifiziert sind. Prüfungen varz »nehmen. Schließlich darf Van eirrem Richtrumäuen der rutnämsche Unterricht überhaupt nicht erteilt werden. Dr. M. O. Dje Poa^e Aiop der Dritten Internationale. Der Wllnaer „Tag" meldet: Am 81. September fand in Moskau eine Sitzung der Exekuuye der Dritten Interngstonale statt, bei welcher bl« Frage des ErutrstteS der Poale Zion in dje Dritte Internationale verhandelt wurde. DaS Referat hatte ein Vertreter der Poale Zion, welcher erklärte, dle poale-zionistliche Partei sei eigentlich eine kommuntstiiche Partei von Palästina und Aegypten und nur aus taktischen Gründen habe sie den alten Namen beibehalten. Dagegen habe sie aus dem Partelnamen daS Wort „tübifch" gestrichen und habe gar keine Beziehung zu den nattonalistischen Paale Zion. Sie arbril» nicht nur unter den Inden, sondek» auch unter den arabilchen Arbeitern. In der Debatte wurde, wie aus dem Bericht der „Prawda'' hcrvorgeht, festgestellt, daß die Poale Zron die bürgerlich-nationalen Anschauungen noch nicht völlig abgelegt haben (Nach ft, viel Liebesmüh'! Airm. b. Red.), weshalb das Komitee der Dritten Internationa'.-, beschloß, den Ve> ginn brr revolutionären Prwrgnng ln Palästina zu begellßen' den Poale Zion jedoch anzuraten, daß ,'tr ihren Parternamen ausgeben und in ihrem Parteileben die Be> schlvise des zw:itsn Kongresses der Drillen Jntemationake durchsühren. Erst bann werde die Frage wegen des Anschlusses der Poale Zion an die Dritte Jnternatlonale eit tschleden werden können. Si<*. Iraoait zymiidl. ' stosfe miß die NvSbcntung der Völker durch die ssroße« Trusts nnverelnbar sei. Tittoni schloß mit dem Wunsche, daß dem Völkerbund Zwangsmittel ^stcbcn werden, um seinen Entscheidungen Achtung w verschaffen. Minister des Acnßern.Graf Sforza erklärte, die Form des Völkerbundes wurde Gefahr laufen, etwas Schlinüneecs als eine Utopie zu werden, nämlich eine Lina oder höchstens eine B e r s i ch e r n n n s g r s e.1 ls ch a f t ans G r n e n s e i t i g k c i t, wenn der Volker, vnud keine andere Macht hätte, als Protokolle nnss,ilseirrik. Vor hundert Jahren, fuhr der Minister weiter fort, schufen andere Protokolle mit der h e i l i grn A l l i a n z etwas wie einen Versuch zu einem Völkerbund, aber die. B e w e g n n ss der Nationalisten hat den Versuch wir ein K a r t e n Hans zn m N in st u r-z st e b r sich t. Ebenso' wurde auch der Völkerbund nicht sicher skrü, wenn in der Welt von morgen eine Klasse reichrr/'blühcndcr . Staaten, die alles zmn Leben Notwendige besitzen^ nicht - bcgrlsse, daß ihr Wohlergehen mit dcmicnigcn aller ver- '. knüpft ist, Nnd wenn sie, sei es auch unbewußt, kchließstch eine Kaste gegenüber den Staaten schassen wurde, welche ' als Proletarier gelten müßten. Zum Leben brauche der Völkerbund eine andere moralische Atmosphäre. Redner betonte die Nützlichkeit der Propaganda, damit dct Völker, bnnd sich ans eine Gnmdlagc erhebe, die weit srster'sei als dir Blätter des Vertrages, nämlich ans das Gewissen der Völker, die nicht mehr wünschen dürften, daß eine Generation arbeite Und schasse, damit die andere getötet werde. Redner schloß mit dem Wunsche, daß die Arbei- , ten der Konscrciiq znm Wöhle der Menschheit von Erfolg begleitet sein möchten. Ans Palästina. - Dre Grenzen Palästinas, M», 11. Oktober, (^wjsh Corr. Dur.) IR uka nmen',« g mir der Wa':l M le a td; zu:n Präft-. deruen Frankreichs und der Rückkehr Lloyd Georges von den Sommevserien drspricht „Pa'estine", da? Organ des b.i.il'chen Palästina-Komilees, &ic NoLlvettdigläil der definitiven N2g''luug der bis heule noch offen bliebe.-e.u Fra^e der ddorb- und Nördostgrenzeu PaküfLiras. Die F'age sei von viel zu großer Bedru'ung, as dass ss: äl? An cle'.euhcik zweien Nau'.es hehön-' telt und von Len UnlerLcauueir ste.öst werden sotlie. ' Eröffnung des Drrkeh^ auf der neuen - " ^Jaffa-Ln^d-Lin^.-'.'-' Js-affa, 10. Oktober. (Iewssh Corr. Bur.) Dis Bevölkerung stier.e hier jj'if'Beendigung^ des Baues der breitspurigen Ia''cl«Ludd-Ciienbal:itlini« nnd die Eröfsnung des Verkessrs. Sir Herbert S a mnlol sührte de» ersten Zug von Ludd nach Jaffa, wo er beim Eintrefstn von den militärischen und .zivilen Wü.den'.rägern ststclrch empsaugen wurde. Der hbraische ^Führer" dnrÄ» PqlLstsi:st. ' Fe'i,''al m, 10. Okiobep. (I w!sh Eorr. Nur.) Die zionistische Kommission har den ersten „Palüstinai» Führer" in hessräischer Sprache he"ausgi:g°bon. Das Buch enthält 244 Seiten u cd ist mit geographischen LnrtW und IUllstlaripuen reichlich apsgesia.tLt.. &\V texbuu Hgvinel- Besuch in Abu GÄsh, Jeru'chl'w» 9- Oktober. lJewish Corr. Bnr.I.Sic Harkert Gawueis besucht in Begleitung Usjijchkns, Meyucha^ und Dr. Thons die oral i,che Siedlung Abu Glosh, wo er von allen arabischen Scheichs der Umgebung herzlich begrüßt und empfangen wurde. Auf elfte Rede des High Commissioners antwortete im Namen dvr Bexsammellen der Sche'ch Achmed Älnri ngd dankte de-' englischen Re -i'rung für die Ernennung' Sir Hrr.ert Samuels zum High Commissioner Palüstiftas, unter dessen Negierung das Land sich, wicher erhy.'an begviinen hat. K-ngroff des Verbandes der rumänischen Inden * Vn a est, 10. Oktober (verspätet). (Iewish Corr.. - Bur.) Der Verband der cinhci '.'.ischen rumänischen Juden tritt am N- und 12. d. M. zu einem außerordentlichen Kongreß in Buka''est zusammen. Zur Beratung stehen die F'agen der vol.ständigen Cman^ z'pa i'N der rumä i-che-r Iu tn't t, die Su^vent'o lierung des jü ischen Schu'we>eus und dir staatliche Anerkennung der höheren au.onoinen jüdischen Organisationen. Glue neue poale.zioniftische Zeitung in New-Dork. New Y-'rk, 11. Ok ober. (Iewish Corr. Bur.) Ende August begann in New-York ein neues poale-zwnistisches Tagbtatt „D'e Zeit" zu erich inen. Die erste Nummer enthält Artikel und Beiträge von Robert Williams, Geo ge H a nsb nrv, Celo:-el Wedgwood, M . Clp n es und P). S n owde n. E lch nes erklär'' in lei e n Ar i'el, dass der jüdische S t a at ein G l Ü ck für die Juden u n d einen Segen für die gange Welt te'.oule.l werde. ^40711