Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 616 (11.10.1920)
- Date
- 1920-10-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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* Seite 2 Mm. Moirkag jtatounflen freilich auf rin stocrtSzentrvlistische» System h'n» UU-, dadem zaristischen verblüffend ähnlich sieht», dü'sen jüdischen nalwnalknlturellen Autononiiobestcebungcn Terstünd» n!S entgegenbringrn würde. Do wurde denn $ctt Joffe tr* rragt: Da die Sowjetregierung alle jüdischen Autorwmie« Institutionen in Rußlared li<suidi-ert h<rt, ist nicht zu befürchten, daß auch in der Sowjetulraine die durch dagewesene Dire!» torium der ukrainische» Republik eingeführl« jüdische Auto» nomie kafliert werden wird? lind Joffe antwortet: »Die Autonomie des Direktorium- Ser ukrainischen Republik hat sich in Judenpogromen in der ganzen Ukraine ausgedrückt. Die Sowjethaken ihnen ein Znde gesetzt. Die jüdische Sprache genießt ebenso wie die sprachen aller nationalen Minderheiten dolle» Recht rn Sowjetrutztand und in der Ukraine. Die jüdischen Massrn haben freien Zutritt zu allen Quellen der Bildung und Kal» tur wie alle anderen." Diebedeutet natürlich verhüllt Die Irklärung, daß die Juden von erner ukrairnschen Sowjetregle» rung die Aushebung ihrer national kulturellen Autonomie zu gewärtigen habrn, waja angesichts dezentralistischen Charakters dcS Towjelregimeseldswerstäu-Iich ist. Die Be» gründung Joffeist geradezu grote-t. Roch seiner Darstellung nebt eS so avS, als ob die. Pogrome tu der Ukraine eine §oige der jüdischen Autonomie gewesen wären. In Wirklich» feit haben diese blutigen Gewalttaien der jeweiligen Ban» ritenherrscher und ihrer SoldeSka gar nichtm»t der tiiuer» solttischen Regelung der ukrainischen Sruatöverhaltnisie zu tun, sie entspringen vielmehr deni politischen Chaos diese- LlaatSwesens. Daß die jüdische Sprache in Sowjetrußland rolle- Recht genießt, ist kein Ersatz für die durch eine national«^ kulturelle Autonomie fettgcfe-te Gewährleistung der eigenen Befriedigung aller kulturellen Bedürfnisse der jüdischen Masten, denen Herr Joffe großmütig den fre'en Antritt zu allen Quellen der Bildung ucrd Kultur geroährt. Darin liegt nämlich der Kenipunkr der Autonomiefrage: Die jüdische Gesellschaft muß. l o - g e I ö st von den jeweiligen svlttischen Konstellation, tn der Lage fern, ihre kulturellen LNd sozi» IM Grundlagen au» ei gen er Kraft nach oen fft INneMohnenven Ten^sttzen zu gestalten. Dafür aber hat rin SowsNfnskSm tein MrsNkUdniS, welches dir einer Nation innewohnenden Klassen vvdrdrüikettden Bindungen Nicht zu itTeirnwi vermag. Das Interview mit Zo^fe ist lehrreich. Ts klärt darüber ruf, wadie Judenheit für die Losung ihrer GegenwarrS» Md Fukunft-Hrobkeme von der Welirevolukion sowjetisiischcn Lharakter? zu erwarten fcot. Die Juden wissen elängst. Sir jrnb zu lebenestarkum einem verhüllten oder ünverhüllte« 8oljchewi-muihr Heil anzuverlraueru Inland. Dre Stsatrbürgerschafkserktattmgen. Here Dr. Ignaz Kurt Rofenftld schreibt unS: Die kn der Dollzugsanweisung des Stciatsarntes des Innern dom 5. September 1920, Z. 16.964, Über die Um ZÜltigkeit der Staatsbürgerschaflserklärung vertretene Anschauung versucht eine Angle'chnng, beziehungsweise Ausführung de? Prinzips, daß nur diejenige» Personen Staatsbürger sind, die im Zeitpunkte der Ratifikation des Friedcusvertrages das Heimatrccht im heutigen Oest?rre:ch besitzen. Die NechtSgnltigkeit dieser A'gumeir'ation wurde bere'tS von mir einer besonderen Kritik unterzogen. Nunmehr wird meine Auffassung, daß die Staatsbürgerschrftserklärnngen gültig sind und keine D'v.'rge.uz des Frieden'Vertrages dakstel'en. durch das jüngst beschlossene Bundesverfassungsgesetz vom 1. Oktober fad Art. 6) expressiv verbis unterstützt, in welchem festgefegt wird: „Personen, d i e ö st e rreichische Staatsbürger sind. ohne ln rtner Gemeinde der Republik heimalbere chttgt zu sein, werden Bundesbürger. Bezüglich der Personen, die aus Grund einer bloßen Erklärung die Staatsbürgerschaft ohne Ecla ngung eines HeimatrechteS erworben haben, steht die Vollzieh ung dem Bund zu." Demnach ist eine Differenz zwischen StaatSaml und Nationalversammlung en*ftmbcn, dessen Lösung unzweifelhaft im Sinne des B-undeSGesetzes erfolgen wird. Die StaatSbürgersckjaftSerkrärung bleibt also gültig. £ntr:: entbehrt dieser Widerstreit nicht einer 'n Nachtsstaaten ungewöhnlichen Komik. Leider wird zwischen den Scheren klingen der Juristerei, die sich \n -chu.'iaen scheinen, nur die beteiligte Beoöllenrngsschichte geschnitten. Mit ein Beweis, daß an keiner unserer verantwortungsvollen Stellen ein einheitlich geichulter und ehrlicher Zug objekt.ver Ncehlsempsindung besteht. Das beschämende Babanque-Spiel unserer B«rwalia.ug, das in keiner Weise geeignet ist, unser An- -chen in der ausländischen Oeffentlichkeit zu erhöhen, wird hoffentlich bald ein verdientes Ende finden und;)i« Einstellung unserer Gefttzesmaschine nach dem T»' eben von Parteiintecessen in Hinkunft unterbleiben. Der Parteitag der deutschen Sozialdemokratie. Berlin. 10. Oftober. (Korr.-Bn,.) Dir Blätter melden and Kassel: Der Parte, rag -ersozialdemo» kraliichenParteiDeul'rblandS. de, Iwitc nach' «rtagS bennr. ist von emn 4 00 % «1 c # t e r 11 n bkkch'ck. zu b?rm ildi etwa 100 fDi trl-cber der AriäSiaySiraktwn und deS - -n-r. Dem Paneitag rrny eine!o: ald-molraufche HinchS^e. i.issamz voraus, du sehr stark besucht war. Wiener Morgenzeitung 11. Oktober 1920 Rr. 615 kalt als der am 83. Juli zu GvdSllv fettiggefleüte Brr tragSentwurs. der nicht prrsektionierl wurde. Telegramme. Die polnische Besetzung von Mlna. Wilna, 1«'. Oktober. Die Litauische Telegiaphni-Aaentur meldet: Am 7. d. M. nnt-'r-eichrieleii die Polen m Gegen» wart dec lnterallüevten Schi^dsgerichiskomnu sion den WaffenskillstandsvertragmitLitauen. Noch am selben Abend griffen sie die litauischen Stellungen »nerwa,kek an, durch» braek en die Dematkalionsl'nie und setzten mit ungewöbnlich üai ken Kiafen dm Bormarsch geaen Wilna kort. Es rnt« w ckelirn sich sofort erbüterie Kämpfe Der pvln'schen klebe-macht grlana cä dis aut 1b Käomctcr oo, W i l n a vorzud'ingen. Die lnanifche Nkg erung hat die Mimsierien und bte Aemter nach Kowno 'vrüekvrrlegl. Die inttiasirrertm Kommissionen habm sich bereit erflart, den Schutz der litautfrfun In errsien m SBilna u üb rnchnien Sie haben einen neuen Be such nitternommen. d m polnischen Boi marsch Einhalt zu gebieten. Der «merhArie Bruch des Waffcnsi Mondes und aller bisherigen Berpfl chtungen und die uneibortcn Ansschre tungn, derBo'en aegenüber lttousichm Bürgern hohen in allen Schichten der Bevölkerung die stärkste Erbitteinng hervorgerufcn. Warschau, 10. Oktober. (Poln. Del.-Agentnr.) Die Erhebungen in ^der Sache der spontanen Aktion dcS Generals Z e I i g v w s k i bähen ergeben, daß das Borgehrn feiner Abterlung seinen Ursprung in der Erb-lterung der aus den Gebieten von Wilna und Giodno stammenden Soldaten hatte, dlk wegen Nachrichtcn au5 Wikna Über Gewalttaten nnd Ae» rresiatien gegenüber ihren stam-.lirn und der polnischen Bevölkerung überhaupt beunruhigt waren. Fluchr der Juden aus Wllna. Kow»o, 10. O'öber. iLtt.Dk.-AF) D-c M in ist kt kr tt haben d'r Hruptstadl Wilna nach orduüti.rsu'äß ger Räumung am 9. Otobcr verlassen. D.e Bevolletüttg >st erkegk. Die Iudett flohen aus Angst v o r P o g r ö üe e st, Milii und' Gärntkon halten dir Oddlinng au recht. Dir Könttöllkömmission d'cS Böllcr'! unde? ist v'ari Tuwalki nacsi Wilrä g>mst^ um Mit kiiauischcn Regicrüng svcriteterU bin Sach-erhalt zü unter suchen. Dkk Ittve« auS Anft^rn. V u ß apest, 10.Cftc6er.r Üitq .Tek.-Korr.-Bur.) An f be» Answximstgsbcfchl für die \t\ Budapest besmdlickwii galizisünm Jrrden hin haben 1 h 000 Dftinbnt vrnr der RegieriMg die Ausstestnttq von Pässen nach PnkäftrNa vertmiak. Es ist jedoch nnr möglich, datz die Jaden gruppenivehe nach Paläfting befördert werdest. sZisenbllhnriataftrvphs bi F?aristreich. Paris, tö. Oktober. Der Expresizug PariZ —Nantes ist sechs Kilometer von Maiwns-L'.filte mit einem Gület-zng zülammengestochen. Wie bisher lestgestellt wurde, sind bei dem Eiten bahuunfall in der Nähe von Maisons L.ifitie etwa 80 Personen getötet und ungefähr 50 verletzt worden. DaS Uebereinkvmmen vom 14. September bestimm^ daß eine französische Dankgrupve Ungarn ei n D arl eh est von 300 Millionen Fraves zn 6 Prozent für 1b Jahre gewährt. Dagegen erhält dieseBank^ gruppe die Option, sämtliche ungarischen Staats und Privatbahnen auf 20 Jahre zu pachtens Für diesen Zeitraum verzichtet die ungarische Regierung aus di« Ausübung ihrer Hoheitsrechte über die Bahnen^ Weiterenthält der französtsch.ungarische Vertrag daS Versprechen Frankreichs, sich zu bemühen, den Friedensvertrag von Trianon in seinen mllitäriscden Bestimmungen von der Entente abändern zn lassen, so daß Ungarn eine stärkere Armee, als 8» Trianon sest« gesetzt wurde, aufstellen darf. Geplante AerstArnng der deutsche« Dlefed» Moto reu. Werttu, 10. Oktober. (Volff.) Vertreter der bcvts4m Industrie sind heute m Beilin zylaminengklommen, «m bei der Aegikiung anzutragen, ob die Nachncht von der beabsiclitigten kierstöruntz der Dresrl-Mvtorendurch die E n 1 r n t e mtrrffend sei, und um der Regierung die u« g ebrnren Folgen einer solchen Masrnallmr für die sonne bemsche Wntschast da-znlepen. Den IiidirsteieNen wuide mttßejeilt, daß I» der Tat eine solch» Absicht bestebe. Dir.brutsch« Reauriuig habe der der Feieden^onfi'rrFz m BanS Schesttr pr'an, um di« alliierten Reglenmgen dano« m überirugeu. daß diekeS Verlangen u n b e r e ch t > g t ist. Die An'^ort der all irrte« Regierungen flehe noch anS. Dre deutsche Reg-erung habe wciteiS m Paris erklären lasten, daß sie dem Bettan-gen nach ^e,stö,-una der Motoren ui cht stattgebe» löwitz. und rinarbend daraetan» aus welchen Gründen sie birzu auch nicht vett>slichker sei. -Bei der klaren Neä-kSlgge sti auza^ nehulen. daß die Bstsckasterkonserenz die Kvnttvllkoutmissio« af mistu werde, ih* Belange» -zurülkzurrehmem. ättteruatlowale Eifendahnkvnferenz irr PraK« Vrag, 11. Oktober. (Privat.! Die i n t e r n a t i o » a 1 e Erfeubabnlonferenz. welche tn Prag abg,halte« wurde und 60 Nepräsrvtavlrn von ötftertt ich. Iug»- tttnoieu# Polen. Dtuischlond, Run>älricn und Unc-arn vere nmte bat zvr rollen Emegung pesiihet. Sie hat die Frage drSl T r a « s»t S in den genannten Staaten g e r e g c! t, und ^war aut Srundlagr der Bcrncr Konvention, welche die Wrrlnng emer Eausvetembarung haben wird. Die Änsmdeitung. der Einplbestm wurde emer Kommäsion übertragen, die sich am 16. November m DenezemTevlitz vereinigen wird. Glerchzcitig wurden zwischen Ungarn und Jugoslawien Berharrdiungen -w<cks direitm Transportkingeleuet, ferner w-rh zwischen der D'checho'Slowalei, Ungarn und Jugoslawien in der Frage des Transits verhandelt werden. Der Mord an Admiral Scheer — ei« politisches Attentat. Weimar, 10. Oktober. Der Zitstand der achtzehnjährigen Tochter de- Admirals Scheer ist ein hoffnungsloser. Der Mörder Büchner, der sich selbst entleibte, ist ein Dekorationsmaler. ZweiselloS handelt es sich um ein politisches Attentat, das sich gegen den Admiral selbst richtete. Büchner gehörte der lomum- ' nistischen Partei an. Die Lage im Kärntner Abstiimmnng-sr-ist. Kla'ensueL, 10. Llloder. Die Stadt bietet am heutigen Abstimmungstage ein Bild der Ruhe und Ab» spannnng. Der gewaltige Apparat der Agitation arbeitet klaglos weiter. Mit f e st e r Z u v e r s i ch t sicht man dem Endergebnis der Abstimmung entgegen. Die Zahl der Stimmberechtigten berägt zirka 40 000. Die Bezirke Völkermarkt, Ferlach und Nosegg sind mit starker Mehrheil für Oesterreich, im Distrikt Bleiburg dürsten sich die Stimmen die Wage halten. Der Wahlakt dauert bis 6 Ustr abends. Die abgegebenen Stimm',ettel werden zum DistriltsanSieluß gebracht, dort gesammelt und erst am Montag nach Klügens«rt zur PlebiSzitkonnniistort gebracht, wo daeigentliche Skrutininm vorgenommcn werden wird. Daoistzieste Resultat dürste nicht vor Dienstag Nachmittag b<- kanntgegrben werden. Nach dem Bulletin des Heimatdienstes ist die' Sikstation in der Zone A im allgemeinen ruhig. Die Wahlbeteiligung der Heimattreuen Bevölkerung ist rege. Die letzte« Meldungen ans der Zone A be>ageu,' daß bereitum 8 Udr srüh «in großer Teil der B evölkerung ab gestimmt hat. Die jugoslawischen Gendarmen bewa'l'en strenge die Uebergänge und lassen nnr Leute mit Wahllegitimationen oder mit vom Obersten Peck un'erschriebene«Legitimativnen durch. In den Abstimmnngslokalen sind ständig Ententeosfiziere anwesend. Bis jetzt war ein Eingreifen derselben nicht notwendig. Man rechnet mit einem ruhigen Verlauf der Abstmmung und dem Sieg der Heimattreuen Kärntner. Der frarr^östsche GshekmverLrvg mit Angar«» Die „W i e n e r S o n nu n d M o n t a g - Ze i t u n g" meldet: Wie in hiesigen gut unterrichteten diplomatischen Kreisen verlautet, ist am 14. September der f ra nz ö s i s chungorische Vertrag unterzeichnet worden. Dieses Uebereinkommen bat einen weienktick aerinaeren In- Tagesbericht. Die Einnahmen de» ILdlfäien Natlonalföndlvi im August 1020. z Im August 1920 gingen für den Jüdischen Rationallonds an» den Sammetsicllen der folgtxtbeu Laich er nachstehende Bettäge cm t Mesopokamten Pfund Itt OjO.—. Amerika Dollar 21.b8i.90- S h a n g h i t (Cb na) P'und 1890.12 und Francs 1'>0v.—- Ararnlinien PeioS 18 04^.15, England Pfund 1736.t.'7.< b. Pole« Mark 662>29.<H, D'urichtand Mark N5.010.86. .Jalästnia P un'o 479.O2O9, Ticheebo-Slowakei Kd 86326.69. Ollgatläen Ma k Ll0.b43.11, Holland Gutden2123.86, Oesterreich si 121.701.42. Sndilaw:en L 10..621LS. Schmeiz Franc» SS29.7V und Maik 64.50. Wessi'alrzien si 6b.423.70, Aegypim Pfund 68-14.02, lüiaaen (W lna) Mark 26000.— vvd P^und 8.—. ijitaur^ 'Kowrivl Mark 3028 30, Dänemark dän. Kronen 1000.—, TuniS FrancS 1560. ID, Au'owiaa ll 22.^46.—, Neuseeland Pfund 20.—.—^ Insgesamt gingen »m Monat August 1920 für den Jüd>schin N.itpnolfondS aus Sammlungen bierr V3nbt* Piund 2ß.i26.0-4.04 ein, gegenüber zirka Pfund 16.000 i« Monat Juli. j (Die in dieser Ast; gesperrt gedruckten Lander haben in diesem Monat allein mehr ausgrbracht a!S >m ganzen varhergrgangcnrn Jabre. Mcsgpvtam>eik hat übrrbanvt erst in diesem Jahr« für den Jüdischen NationalsondS zn arbeiten begorinen.) Baustekye für das Dritte jüdische Reich. Di« Nntionaljondrsammlnrig. Als zweite Bezirkskommissivn Wiens hat dk« NattonaffondSkommission deS dritten Vezirkes (n.rch den ivestlichrn Bez^rk.'n) dle Agitation für die Baust:inspende erfolgreich aufgenonlm?n. Brre'ts am ersten Ta -« ihrec Arbeit gelang es ihr, drei Baust.ine zu erwerbru. Je ei»..'» Baustein füt daS Dritte jüdische Reich zn je 20.000 Kronen zeichneten: Tempelbauvereln für den 3. Bezirk und zwei anonyme Spender. Da das JahreSksnlittgent des 3. Bezirkes 60.000 Kronen betrageü hat. wovon schon vorher zirka 20 000 Kronen eittgegangeu waren, hat der 3. Bezirk als erster Bezirk W'en? bereits fein gesamtes Jahreskotttingeut für den Jüa-i'chrn Nationalfonds übrrsch-itreu und steht iviiilt n'.mm-ehr an erster Stelle im Wettbewerb um den Preis des Jüdischen Nalionalfonds für die am besten arbrirende Wien.'r BezirkSiekLion. Gletchze tig mit diesen drei Bai'st inspenden wurden gestern durch die Aktion des Herrn Israel Perlstein, der berriis früher vier Baust, in.penden v^rm't'r t hat. meitere vier Pa.!steine für das Dritte jüdische R'eich der Zentrale überaebL». io dasi durcb leime Ncmü.hnngrn