Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 615 (10.10.1920)
- Date
- 1920-10-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979693--05460-2991315- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
MM j? .%;?% ß > der Aot, welch« daä ganze jüdische Voll ergtiffssri hat, und die es nötig macht, daß alle Kreise des Judentums sich ihrer sozialen Pflicht und Verantwortung bewußt werden. Diese Mahnung muß insbesondere in Pezu^ auf das reiche Wiener Judentum ausgesprochen werken, das sich von der Hilsstätigkeit fa ft vo llko m men fe r n h ält und alle Sorgen dem amerikanischen Hilfskomitee überläßt. Der Joint wird sich in'Zukunft nur mit den Möglichkeiten des Aufbaues beschäftigen können, zumal die große Gefahr besteht, baß breite Schichten «ides Judentums der pTo^ufiiven Täiigleit entsagen und sich allzu sehr auf Mildtätigkeit und Unterstützungen verlassen. Dieser Zustand darf nicht eintreten und ihn zu verhindern ist ans sch ließ'.ich Sache der einheimischen Bevölkerung. Eine gräßliche Bluttat in Weimar. Frau und Tochter des Admirals Scheer tödlich verwundet. Weimar, 9. Oktober. (Wolff.) Heute nachmittags wurde in der Villa, des Admirals Schee r, des Siegers in der Sragerrag-Schlächt, eine Mordtat ver«- übt. In: Kohlen toller der Villa wurde zunächst, das . D i e n st m ä d ch e n der Famrlie des Admirals tot aufgefunden. Im Vorkeller lag die Gemahlin des Admirals, durch Kopfschuß tödlich verletzt, und vor der Tür die 18sährige Tochter, durch Brustschuß ebenfalls schwer verwundet. Admiral Scheer befand sich iu einem Zimmer des oberen .Stockwerkes der Villa. In einem Nebenkeller lag der Mörder, der Maler Karl -B ü ch n e r, der sich durch einem Schuß in den Kopf selbst e ntleib t hatte. Alsdie Schüsse fielen, floh ein zweiter Mann aus der BW, dem Man auf der Spur ist. Der im -Keller aufgefundene Mörder war für die. Tat, gut ausgerüstet. Er Hatto das Gesicht mit Tüchern umwickelt, in der Tasche ein Rasiermesser und Pfeffer. Es ist noch nicht errnittelt, ob es sich um einen Raubmord handelt, da in der Billa selbst nichts gestohlen wurde. Sfreik -er Angestellten des Postsparkafftn- , amtes. Die Angestellten des Postsparkassenamtes haben , an die Staatsregierung eine Reihe von.Forderungen , gestellt und sind, weil ihren Wünschen nicht in vollem Maße Rechnung getragen werden konnte, gestern nachmittags in den Streik getr.eten. Staatssekretär Heinl sowie die Amtsleitung des Pöstsparkassenamtes sind zur. Vermeidung der schwerwiegenden Folgen, welche der Stillstand des Postsparkassenamtes für die weitesten Kreise der Bevölkerung zur Folge haben müßte, unausgesetzt bemüht, einen Ansgleich herbeizuMren. Es finden fortgesetzt Verhandlungen statt, welche auf einen möglichen Ausgleich der bestehenden Gegensätze abzielen. Streikbeweguttg in der Konfettis rtsbranche. , .In der Herren-- und Damenkonfektion sind Unterhandlungen . der Unternehmer mit den Angestellten im Zuge, die einer Lohnreguliernng' gelten. In der Damenkonfektion konnte bisher nutz eine teilweise Einigung erzielt werden. Die Kartellfirmen — das heißt, die Vereinigung der großen Damenkleider-' Geschäfte — haben ihren Arbeitern und Arbeiterinnen eine 65prozentigs Erhöhung der gleitenden Tenerungszulage bewilligt, während die Dmnenkundenschueider erklären, daß ihre Betriebe eine derartige Mehrbelastung nicht vertragen und sich gegen das.Ausmaß der Lohnaufbesserung sträuben. Jnr Laufe' der nächsten Woche, werden 'Derhaudlungeu zwischen den Damenkundenschneidern und den Arbeitnehmern stattsinden. Was die H e r r e n ko n f e k t io n betrifft, haben die bisherigen Verhandlungen noch zu keinem Ergebnis geführt. Die Arbeiter verlangten ursprünglich; 'eine ilOOpvozentige ^Aufbesserung der gleitenden' Teuerungszulage und wollten sich dann im Züge der Verhandlungen mit einer 65prozenLigen Erhöhung zufriedengeben? Die Unternehmer boten jedoch unter HinwelA barauf, daß der . Luxus in der Herrenkonfektion geringer sei als bei der Damenschneiderei und daher so-, große Mehrspesen nicht vertrage, nur 20 Prozent Lohnaufbesserung. Die Verhandlungen werden fortgesetzt. Wie abends gemeldet, -wirb, sind bei einigen Herrenschneidern die Gehilfen bereits in Streik getretene Ausbau des MädchennttttelschukweseitS. In. dem Bestreben, den Mädchen auch der mindertiümtttoIiciL Kreise das Mittelschnlstudmm in gleicher Weise wie den Knaben zu ermöglichen," ^>at. die Unterrichtsverwaltttng Vorsorge getroffen^, daß an mehreren Mädchenlyzeen das bisher recht hohe Schulgeld für die Schülerinnen' der ersten Klasse auf das Ausmaß des Schulgeldes an staatlichen Knäbenmittelschulen" voü hundert Kronen herabgesetzt werde sowie daß an diesen Anstalten auch Befreiungen , vom ganzen ' und halben Schulgeld stattsinden können. : In Wien sind bn>i' das Mädcheulyzenln des Frauenerwerbvereines anr Wiednergürtel, das Gymnasium des" Vereines für erweiterte Fmuenbildnng in der Nahlgasse, das Madchemealgymnafium des Vereines für realgyinnasialen Mädchenunterricht m der Albertgafss und ..... W'iMe« —... —;— -—-• i - wiMwuinffi-ftrftendlich ' das Mädchenlvzüiim der Hiehinger Mädchen« d lyzeumsgesellschaft. Der Aufnahmstermin an diesen Anstalten wurde dis 15. Oktober vrlängert. Schülerinnen, die bereits an der ersten Klasse einer Knabenmittelschule das Schulgeld und die übrigen Taxen erlegt haben, erhalten diese Beträge -beim Nebertritt in die erste Klasse einer d'ueser Mädchenanstalten rückvergütet und sie werden ddrt hinsichtlich der Zahlung von Gebühren, den übrigen Schülerinnen gleichgehalten. Solche Schülerinnen haben sich nicht det Aufnahmsyrüfting zu Uttterziehen, die sonst alle Rädchen, welche bisher noch fetiy Knaben- oder Mädcheunlittelschule besucht haben, Mögen müssen. __ 10. OBtoBrt 19»T i'it ROR-BEINONIEi ZSGARETTEHPAPIERE 7. i GABETTEMHÜtSEM WM ' Sfe COertrcffcTi greifest ’ ' 04c höchsten Erwartung«« Z des Rauchers* m aaaaaaasaaaaaaaaaa«#*«MM*; - Begräbnis eines jüdische« Legionärs. Das Leickalbegänanis <n-s am 8., d. vnsimbenen Oskar Sch o'Ä a.t aus Enz Israel, eines gewesenen.AngebörigeH.der I üd i s ch t n Legiv n, findet"morgen, Montag, um 10 Uhr vormiitagsamZmtrülstiedbos, 1, Tör(Heldengraberädtelümg) statt. Äkagnus Hirschfeld lebt. Entgegen den Bkättermeldungen über* de» Tod des Dr. Magnus H i i f cb f M d wird uns ans: München milgeteilt. das; der von -demsch-. nationalen-Aüveln IchwerMletzte Gelehrte sich bereits eines besseren BcsindcllZ'crfieut. , 1., ■> 4 . Altimatum der Krankenkassenärzte. Ilriler dem Vorsitze des Hoftates Hebt 11 tz hat gestern eine Besprechung zwischen der Bezückskrankenkoffe'lettuilg und den Aerzten statt- .gesundem welche die Et Höhung aller Gebühren verlangten, .während die Leitung: aut dttm Standpunkt verharrt, daß die Wohnungszulagen.nicht erhöh werden. Es kam zu, k e i u e r . E l u i g u n g. Die Aerzte haben der Lotung zur endgültigen Lösung der SuMrage eint Frist won drei. Tagen gestellt. * Schulrat, Dp. Tschiahnq Aestoxben.. Heute ist im Spital der Pöl-llinik der vormalige Gymnasialvrosessor Säsulrat Är. Möritz Tschiaßny im ttz.. Lebensjahre nach einer Ovetatiaw gestorben.' -In den Ach'i'.gerjahren wirkte er als Prozessor für Deutsch und. llatsische Sprachen am Staatsgymnastum im II, Bezirk. * Das Schicksal eines jüdischen Kindeefraukeins- Das 20jährige Kmderfräulem Franzi K. versuchte vorgestern in der Fuhrmanngasse Selbstmord und wurde ins AUgemeine Krankenhaus gebracht. Wie uns mitgeteilt w-rd. handelt es sich um eine stellenlose Waise, die Tochter eines vor längerer Zeit gestorbenen Fabrikanten. Das Mädchen, das vor drei Wochen auch die Mutier verlor, wurde plötzlich gekündigt. Fünf Tage ‘ war sie nt der Floriamgafse Nr. 2 bedieusiet, ivo ihre Herrin sie wegen ihrer, jüdischen Konfession secherie und unter forlwährendeu Beschimpfungen der Juden erklärte, sie hätte sie auch nickt für eine Stunde ausgenommen, wenn sie gewußt hätte. dH sie Jüdin sei. Da das Mädchen, wenn es in einigen Wochen aus dem Spital entlassen wird, wieder ohne Stellung und Geldmittel sein wird, werden Hausfrauen, die ein verlästliches, braves Kinderfraulein aufnehmrü wollen, oder Geschäftsinhaber,. dir für ein Ladmftaulem mit Praxis Bedarf haben und einen zum Leben ausreichenden Gehalt zahlen wollen, gebeten, ihre Adresie bekannlzugcben. * Mord und Selbstmord. Ein Liebesdrama bat sich gestern abendunter den Kauennühlen auf offener Straße abge- . spielt. Der 3ttähr>'ge Schiffmann ,Josef S ch r o m m,H.. Sma- ' aaste 33 wohnhaft, hat dre 2-liährtge Kanzleigehilsin Anastasia Grimmer, II., Schiiltaustraße 68 wohnhaft, seit geraumer Zeit mrt, seinen Liebesannägen verfolgt. Das Mädchen, die Tochter eines Sicherheitswachinspektors.. wollte von ihm nichts wissen. Gestern'abends lauerte er dem Mädchen m der Näheder Schüttaustraße - aus und überfiel die Beamtin, als sie kam, mit einem großen Schnappmeffer; er.stieß ihr. d a's M eff e r m t t t c it t n^s H e r z. Die UuglüMche wankte, noch einige Sckritle und siel dann sterbend zu Boden. Schramm zog das Messer ans der Wunde und stieß es'sich darin selbst mitten ins Herz. Auch er wankte und stürzte dann zusammen. Bon allen Seiten eilten Leute, herbei.. Man berief. dieWettungsgesellschast, doch sie fand beide als L e i ch e n. Der Zufall fiihrte dann Vater und Mutter des Mädchens herbei und erschütternd wirkte die Szene ans all« Teilnehmer, wie die Eltern weineuL an der Leiche des armen Mädchens zusawmmdrachen. * Verhafteter Betrüger. Au§ Budapest wird gemeldet: Die Polizei verhoftete den Agenten Ladislaus Fischer, der zusammen n«jt einem zweiten Agenten namens Gabriel T a k a c s der Prvdukten-Großhändlersirma Gebrüder H o f f m a n n mittelst falscher Frachtbriefe L 700.000 und weiteren sechs Firmen angebllch 5'5 Millionen Kronen entlockt hat. * Budapefter Abgeordnete. Aus Budapest wird gemeldet - Hier hat das Säbelduell zwischen den Abgeordneten Julius G ö m b ö s und Edmund B e n i c z k y unter schweren Bedingungen stattgefunden. Beim fünften Gang erlitt Beniczkv am Kovf eine ziemlich schwere Verwundung, worauf das Duell eingestellt wurde. Die Gegner haben sich versöhnt. * Einbruch. In der Zeit vom 3. zum 4. d. M. wurde das Geschäft des Kürschnetmeisters Markus Cso p p, VH!., Kochgaffe 25. erbrochen. Gestohlen wurden Waren im -Werte voN K 137.000. * Frekplatze an der staatlichen Fürsorgeschule. Ende düseS Monats wird in der neuenichteten staatlichen Fürsorgeschule (Direktion IX.; Türkenstraße 8) der Unterricht an der sozialhyglenischen Abteilung eröffnet. In dieser Abteilung sind noch einige Plätze m»t Unterkunft und freier Berköstigung zu vergeben. Bewerberinnen, die den fundgemachten Anfnahmsbrdlngungen entsprechen, wollen ihre Gesuche ehestens bei der ge- ' nckmten Direktion rinbririgm, wo auch während der Amtsstunben von S bis 2 Uhr alle Auskünite erteilt werden. * Hebräische Schnle, II., Große Mohreugasse 16/22. Einschreibungen für Kinder und Erwachsene, A nfänger und Vorgeschrittene werden täglich von 5 bis 7 Uhr abends entgegengenommen. Gediegener Unterricht in hebräischer Konversation, Bibel, Geschichte und m o d e r n e r L i t e r a t u r. Verband der hebräischen Lehrer in Wien. Um denl Unfuöju steuern, welcher von vielen unberufenen Elementen mit dem privaten hebräischen Unterricht getrieben wird, hat der Hebräische Lehrerverband beickloffen. ein Vermittlungsb U r e Q u ernzurichten, welches zwischen Lehrern und Schülern, beziehungsweise deren Eltern vermitteln wird. Es werden nur quattsizierte Kräfte empfohlen tverden. Amtsstunben täglich von 7 bis 8 Uhr abends im Schullokal, II., Große Mohrengasse 16,22. ^Spende« für jüdische Invaliden. S. M. K 5, Leo Heller K 20, N. N. K 600, Joses S chuster K 100, M. Schenker-Gottesmann K 200, bisher K 825. tecknifcher Kurs (Dienstag, Donnerstag von 6 bis' 6 Uhr abends). Nc e H a u i s ck e T « ch n o l o g i e, > D a m p su n d W a s s e r k r a k t m a s ch i n e n (Dnnstatz, 4 Donnerstag von 6 bis 8 U6ir abends), Arch r t ek 1 urnutz ‘\£ B o u polierkur 8 (Montag, Mittwoch von 6 bis 8 Uhr . abends).' E i s e n b a h n e r l ir r K (Montag, Mittwoch von 4 6 bis 8 Uhr abends), Motor e n«. N t o m d b r!-! u u dr C h a u s s e u r k» r S (Montag, Mittwoch von S biS- 8 Uhr abends). O r n a m e u t\k un d T e ch n o l o g üe d e S' K u n si g e w e r b c § (Dieastag, Donnerstag von 6 bis 8>Uhr Ä abinds)) Der Kurs kommt insbesondere siir Frauen und Mädchen 2 m Betracht, da das rnduftrielke Kunstgewerbe, das in Palästina f ins Leben gerufen tverden soll, vielfach auf Heimarbeit beruhen ~; wird.'Wasser to t r sovgnng to o n Obts ch ftf ken “ u n d H a u f e r U Montag, Mttwach von 6 bis 8 Uhr abends). Englische Spracheund Kultur.. An»' meldyugen im Gewerbesordernngsämie des Jüdischen National- ' rotes,'Wim, II., Tabotsiraße 20»., von 9 brs.12 ' und 3 bis 6 Uhr. -. - . ' . a Nicht abgeliefertes Leder. Das Knegswucheramt hat vor einigen Tagen in der Lederfabrik der Firma S p i tz e t & , Söhne mv Gumpoldskirchen bet Wien eine Revision vornehmen lassen, da der Berdachl vorlag, daß dortselbst Leder-, mengen lagern, welche entgegen der Vorschrift sticht zurAdlieferustg ^' gelangt sind. Dieser Verdacht erwies sich als stichhältig und es wurden 18.000 Quadratfuß Roßleder in Gumvoldsürcken und 9700 Qnadratsuß Roßleder, welches m dre Lederfabrik Schnabel & Comp, nach Altmannsdorf transportiert worden war, sichergestellt. . Die weitere Amtshandlung ist rm Zuge. Hamehag«r. Der uengegründeie,. Verein „Hamehager* beyveckt die Organisierung Wischer Flüchtlinge zum Zwcae .der Abwanderung nach Palästina unter Vermeidung von unnötigen Unkosten und Ausnützung aller-'zur Verfügung stehendest Mittel- sowie durch Eröffnung neuer Hilfsquellen und Negelung der de- -r stehenden. Genehmigt am 1. September d. I. durch die niederösterreichische Landesregierung, konstituierte sich der. Verein am 30. September d. I. in Anwesenheit von zweihundert Familien-, Häuptern. Trelet dem Vereine bei, nm ihm zur Erreichung feistes- Zieles zu verhelfen! Arinahnre von Mitgliedern im Veremslokal, ' U., Prater 86 (Restamant „mm Radfahrer"), jeden Montag., ,, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 5 «nd 7 Uhr abends. ) Jüdisches Muse««» II.» Malzgaffe 16. Das - JüdischeMuseum, welches in diesem Jahre wegen der Renovierung des Hauses, in dem es untergebracht ist, länger als sonst geschloffen war. wird am S a m s t a g d e n 9. d« M. wieder f eröffnet. Besuchsstunden: Samstag und Sonntag nm 11 Uhr vormittags. Eintritt unentgeltlich.. * Urania Heute, Uhr. (Großer Saal): Unser Alpen- - voll und seinv Lieder. — V-3 Uhr (Kleiner Saal): Durch das. Tiroler Oberland. — ‘45 Uhr (Kleiner Saal): Luerarisch-must- - kalische Vortragsreihe: Detlev von Liliencron. — 5 Uhr (Klub-- . saäl): Unrvel siläts-Professor Dr. Karl Beth, Probleme der Philo- ' sophie, V, Immanenz und Transzendenz Goethes. V-6 Uhr Dr. Richard Kern, Charakter und Intelligenz, in. — 7 Uhr - (Großer Saal) : Johann Strauß. — 7 Uhr (Kludsaal): Schubert-- . Abend. — V,8 Uhr (Kurssaal) : Dr. Josef Krejak. Schachkurs. - Eröffnungslehre, ^-Geschlossene Spiele, 1H. — V-3 Uhr (Klußsaal): Kurt Kronfeld-Friedl Schreyvogl, AuS eigenen Schnften. ' Schenkt hebräische Bücher! Bei htn unerschwinglichen Preisen der hebräischen Bücher fällt es heute «istem Vater des Mittelstandes nicht leicht, fernem Kinde ein Schnlgebetbuch , anzuschaffen. Konnte schon im abgelaufenen Schuljahre mehrfach die Wahrnehmung gemacht werden, daß Kinder ohne Gebetbuch zum Religionsunterrichte kamen, so rst diese WahntehmUng in dem nm begonnenen Schuljahr noch häufiger. Da bis znr Durchführung des Beschluffes der Schulbehörde,, allen.Kmdern dre Schulbücher unentgeltlich beizustellen, noch ern weiter Weg zu se,n scheint, so könnte dem, Mangel vielleicht durch eine S a'm m l u n g abgeholfeu werden. Sicherlich dmnben sich im Besitze zahlreicher jüdischer Familie» geeignete gut erhaltene ■- Gebetbücher und Bibelexemplare, für die rm Hause keine Verwendung vorhanden ist. Solche Bücher könnten derzeit sehr gute , Dienste leisten, wenn sie der Schnle zur Verfügung gestellt würden: Diesbezügliche Mitmlungrn oder direkte Mendung der Bücher erbeten an S. W i e s n e r. H., Rembrandtstraße 23/11» * „Metallnm Gold" — (mit dem Regenbogen) die gut-; bewährte Taschenlrnnpenbatterie. - "!■ > * Modernste Hervengarderoben liefert in feinst« Aussübrung Schneidermeister Adler, Iß, Taborstraße 50, Ein- ./ gang Große Stadtgutgaffe. . * Dir» Rätsel der eleganten und vorteilhaften Kleidung , beschäftigt die vornehme Welt. Es ist gelöst. Die Firma Spitzer ä: Markus, II.. Stephaniestraße 1 (nächst der Stephankkbrüae), verbürgt durch den erlesenen Geschmack ihrer hochwertige«, - Arbeiten und nicht zuletzt durch die konkurrenzlosen Presse auch bem Mittelstand eine gediegene und schicke Garderobe. : * Die Leser unseres Blattes erhalten bei Berufung ans das Inserat in der »Wiener Morgemniung^ von allen Waren, die sie im großen amerikanischen Schnellverkauf Resten-' markt, VI., Damböckgaffe 10, kaufen, 3% Preisnachlaß. Muster auf Wunsch gratis und .franko. » Dx. W. Gorgias gibt hiernii seinen p. t. Patienten und Kränkenkaffenmitglledern der Dtädtischen Straßenbahnen bekannt, daß er mit seiner zahnärztlichen Ordmation nach XX., Wallenstrmstraße 26, übersiedelt ist. Dr. G o'r g i a s, * Wir allein bringen zu ganz außergewöhnlich billigen Preisen für den H«bst und Winter vorzügliche Herren- und Dämmstoffe für Anzüge. Winterröcke. Modehosen, Kostüme und! Mäntel, ferner Seide, Barchente und alle Fmterwaren zum Verkauf. Wiener R e st e n m e s s e, Vl., Windmühlgaffe % ' gegenüber der Laitngrubenkirche. * Bom Gewerbeförder««gSa«t des Jüdischen Rationalrates veranstaltete Kurse. Elektro- * Das «e«e Palästina im Film. Der feit längerer Zeit angekündigte Film gelangt am 13., H. und 16. d. M. um lfS Höi Kieoiioldi StelnAiftPt,, 'VWlem ’ Rlberstr. 9. Tel. 4073/VIII 6eö*i1i iuxwaUl BIM« kl-iitzl