Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 615 (10.10.1920)
- Date
- 1920-10-10
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 Wie». Sonnraß SMesev mm Mb Vr* TThr abends -M Sophienfaal. UI., Marrerctaffe, zur Auf- Mrv»tz. Mit AMfichf ältf'Leu wohltätigen Zweck und' dje äußerst Mterefianten Boriährungrn ist ein großer Zuspruch zu erwarte». Karlen i.K 10, K 20, ß SO und K 40 find tm Vorverkauf zu baden : Im Cafe Citp,?., Werdertoroaste, bei der Delegation des Ikldnchen Natwnalratcs, ll., Pcarcrstraßr 9. bei Ferdinand Dillner. l.t Lcrurenzcrberg 3, bei der Transportgesellschaft Maavnciut. I., -Baner-umartt^ 84, bei Inspektor Neumüun» V., Sirbenbrunnengassc (I>r- Tcmvrl) sowie an der Abendkassä. Dereinsnachrrchten. , Jüdische Bolksbibliotbek Zio y/ kl.» Glockrngaffe 30. Wiedereröffnung morgen, Montag, um 5vhr abends. Drr Bibliothek ist. Montag. Dienstag, .Mittwoch,. Donnerstag von 5 brs 7 Uhr abends und Sonntag von 11 dis 12 Uhr vormittags geöffnet. Neuanmeldungen m den Bibliothe!s°- Auude«. — Zionist tsche "Iugendgrupve Hietzina. Heute präzise 3 Uhr Zusammenkunft vor dem Bahn-ot Penzing. Abfahrt 3 Uhr 20 Minuten nach Pteßbaum. ftrete. Wanderung durch den W-enerwald. Gaste willkommen.— f il-sskomr-teef-str Advö-ka-ten uud Advo» atnrSkavdrdaten aus Galizien. Heute Ver» sammluna im Lokale dks Vereines N o r d o st. H., Tabor-- straße 31 a, am 3 Uhr nachmittags. Erscheine« Pflicht. — H e ch s l n; - O r g a » i s a t'i o n. Morgen, Montag, um 5 Uhr «achmrttags "'«'Lokal. H.,'Prarerstraße>9, Sitzung des Sxfrelarials. Am 6 Uhr ebendort Sitzung des ganzen Waad. — Die große H e r b st - M a s k e n r e d o u t e des Akademischen Vereines jüdischerMediziner findet am 23. d. M. in den Eophiensälen statt. Beginn 6 Uhr abends. __ Kommunales. Wiener Gemeinderat. , Sitz««g am 8. Oktober. Mae Abrechnung der Iüdifchnationale« mit de« Ehriftlichfozialen. Auf der Tagesordnung der gestrigen Sitzung stand baS Referat über die «Dienstordnung für die Bediensteten, Arbeiter und Funktionäre der städtischen Straßenbahnen". Die Galerie war in Erwartung der.Dnge sehr gvt besucht, denn man erwartete — Wahlreden. Und man hatte sich nicht getäuscht. Christlichsoziale und. Deutschnationale gingen Hand in Hand. Die Sozialdemokraten haben bekanntlich ßa der Dienstordnung bic Anstellung von der deurschösterreichischen .Staatsbürgerschaft und vou der Fähigkeit, sich in der deutschen Sprache auSzudrücken, abhängig gemacht und Wetters ausgesprochen, daß diejenigen, welche unter diesen Bedingungen eine Anstellung anstreben, den Vorzug genießen sollen, welche in Wien geboren sind. Die Christlichsozralrn und Deutschnattonalen aber »erlangten noch überdies das ausdrückliche, Bekenntnis zunt Deutschtum. Diese Forderung entfesselte bei den Tschechen /schärfsten Wiederspruch und heftige Erwiderungen, i , Gegen dieses Auftrumpfen mit dem Deutschtum fand sGwreindrrat Dr. Plaschkes mannhafte Worte. . .Noch nie wurden in diesem Saale solche ausrechte Worte seines bewußten Juden gehört. Noch nie hat in diesem Saale ein Jude sichdie gesamte Ausmerksamkelt der Anwesenden so erzwungen, wie gestern es durch Dr. Plaschkes geschehen ist. Nrcht nur seine Schlagfertigkeit, nicht allein die Wucht seiner Argumente feffrlten die Zuhörer, sondern ganz besonders das aus rieftiem- Herzen kommende und zum Ausdruck gebrachte soziale Empfinden. Wie Keuleuschläge. prasielten die Hiebe-aus. die Christlich» ozialcn «jeder, die vergebens Lurch wüstes Schreien den Redner aus«dem Safte! heben wollten. Schonungslos riß Dr. Plaschkes..ihuru die Maske vom Gesicht, und als er geendet hatte, ertönte leb- -Hafter Beifall bei der Majorität. Eine Demaskierung der Chrrstlichsoziale« Lurch Dr. Plaschkes. Nachdem Gerueindcrat Sirotck (Tscheche) unftc sort-s währenden Zwischcnrllfen der ChrtsllichsoZi.tleu gegen das „Bekrnvtniö" Stellung genommen halte, crgrm Dr. P l fi s ch k e s 8« folgeudm Aussübtunoen das Wort: Ich kann rnern-en Ausführungen nur das Vovausschicken-, was 'im chrr^Üichsozialcu Wahlaufruf enthalten ist. (Ztv-ischen-' rufe -öei den Chvistli-chfo.zialen: Httberr Sie ihn auch zugestell: gekriegt?) Jawohl, denn 'mit Parier ist ja Ihre Partei reichkich versorgt und nicht jede Partei latit cs sich gestatten, so viele Wahlaufrufe zu versenidet». Sie schicken die Zirkulare auch den. Juden, tveilSie glauben, es gibt Juden, die so dumm oder verLrecherisch waren, für Sie zu stimmen. (Rufe bei den ßqristlichsoMlen: Genug!) Ich glaube eS nicht, daß es foidb Perbracher 'an dem Judentum gibt. iDvi-schencufe.) Gerade deshalb müssen Sie.mir verzeihen, wenn .ich meiner Rede, dt: L-rrsprechmrgen des chrisüichsozialen Wahlaufrufes voranstelle. Darin verlangen Sie nämlich Freiheit und Gleuhberechtigpug fü; eile Staatsbürger. .(Rufe, bei den Sozialdcniokrateu:' Jcht erst?) Natürlich, jetzt erst, denn vor den Wahlen r erfo.lge.n s i e ja die.einzelnen Gru.pp.cn,. 31 a* ie qiten und Konfessionen. Sie vcrroerfen d-rn hatzfüllten -stampf und jeden Terror, verlange,: Schutz für die -redlichen.'Anträge. Ich werde uun die Anträge.Srntn.'r-Baugdich arr den -Bestimmungen des getranntkn Wahlaufrufes prüfen. Jchwerde Prüfen', was man bis zmn 17. Oktober sagt und vor und nach dem 17. Oktober sich leistet. (Lebhafter Beifall ber der Majorität.) Sehen Sie, Herr Vaugoin hat, u«'dj^.Tätigkeit des .Hemm Heini nicht zu stören, von .den. Inden, hier nur..wenig gesprochen. (GR. Rummelhardt: Was plant denn der - Heini?) Herr- Hei-nil.. hpt am .Neubau - zu den - jüdischen. Schuhfabrikanten gesprochen mü> ihnen" gugemutet, chvrftllchfofiial zu wählen. (GR. Rummelhardt: Waren Sie dabei?) Nein, aber in 'dör «Wiener Morgenzeitung" ist es gestanden und weder die „Rmchspost" noch Staatssekretär Hei^l haben ein Wort, der Erwiderung^ gefunden., Herr Heinl.hat Juden zuge-- mutet, wegen der Vermögensabgabe christlichsozial zu stimmen nur - deshaD, weil die ChriMchsoziälen sich bemühet: j werden, mir gegen die Ostjndcn zu kämpfen und die West- \ juden vorläufig zu schonen. (Zwischenrufe.) So arbeiten Sie > wirklich! Sie wollen die Westjuden gegen die Ostjuden ausspielen und dje.. tschechischen/'Greißler gegen 'die, tschechischen ArbsitLw DeshaÜ>'' mutz ma-n -Jhre Worte sehr genau prüfen' und dafür sorgen, daß dieser'demagogische Antrag zum § 9; her DiMsto-rdnung nicht Pü eintzm WaUargmnent werde. Wir - wollen Ihnen diese' Geschichte er» bißchen Verwesern,'denn ( wocS Sie machen, ist aufliegend gegen die Minoritäten, vor i allem gegen die Juden gerichtet und' Sie verschweigen in ■ einem Teil ihrer Reden die 'Juden und machen vorläufig .die -. Geschichte gegen die Tschechen. Aber das, was Sie machen, ist nichts anderes als ein Kampf gegen die jüdischen Angestell-. ten. Sie leugnen ja die Zugehörigkeit der Juden zur deutschen Nationalität und verlangen bas Bekenntnis der deutschen Nationalität, um alle Juden auszuschließen.- Was ist Ihre Tätigkeit anderes «IS die Untergrabung der jüdischen Existenz, wie Sie . dies biKhev wahrend Ihres ganzen Regimes gegen jüdische arbeitende Menschen getan haben. Das-wollen Sie jetzt fortsetzenl Ihr Wleugnen chird Ihnen nichts nützen. Wir richten Sie nach Ihren Taten und nicht nach Ihren Worten. (Zwischenrufe.) Also, meine Verehrten, wir können uns aufrichtig uwd offen über diese Frage auseinandersetzen. Ich habe'diesbezüglich mit Ihnen eine ziemlich große Rechnung gut machen. Sie wollen diesen Zusatz zum- § 9 haben und bet? langen^ außerdem, daß ein Angestellter die deutfchösterreichische Staatsbürgerschaft hat, daß -er in Wien, he-ima-tberechtigt fein und andere Fähigkeiten aufweisen soll. (Zwischenruf des GR. Rätter.) Sie wollten ja als Finanzmimster nach Albanien gehen! Was' r«Len Sie von Wien, Herr Rotter. (Zwischenruf rechts: Sie ' wollen ja' auch nach Palästina. — Heiterkeit.) Jawohl! Wir wollen und' werden auch nach Palästina gehen, aber erst, bis es uns gefällt, und, nicht, wenn es Ihnen paßt. Wir werden gehen,.wenn wir wollen, und nicht, wenn Sie wollen. Wir sind gleichberechtigte Staatsbürger uni» fordern unser Recht. 'Und nun 'wollen wir über den § 9-sprechen. Außerdem, daß ein Mann die deutschösterreichische Staatsbürgerschaft, die nötigen Vorkenntnisse, düs entsprechende Mtsr und die deutsche Umgattgsspvache hat, verlangsn Sic noch, daß er sich züm deutschen Volk Lekennfi, -ftüslheißt'einc Vorbedingung, welche, um mit dem Kollegen Baugoin zu sprechen. dränge« Sie, und Sie mache» aller, iva» de» armev Judech schadfin 'kann. Mit den reichen Juden liebäugeln Sie.' Einemj armen, jüdischen ."Hausierer stoßen Sie mit Hepp Hepp-Rufeu seinen.'Stand um. Das ist Ihr.praktischer AntisemitiLmus. .Sie, sprechet: votn dettischen Charakter der Stadt Wien — .,giich ich spreche, davon. Wien soll einx; deutsche Stadk bleibeit/'.abLr'glauben Sie ja'nicht, daß Sie durch solche: --Mytrüj^''.beft^dentschep Charakter fördern. Durch diese Tätige ,keit, 'durch hie Un t er drück ung bet nationalen Mnoxitätew und die' Vergewaltigung wirtschaftlich Schwächerer schädige»! -Sie '.dfis. ^Deutschtum, jnehr, -als' Sie ihm'nützen, '; - .Npch etwas hebe ich hervor.. Sie berufen sich immer! Ms JkMe.stäatsbütgerliche- Treue -und'.Ihr Deutschtum. -Er«' innewr--Sie sich daran, . welche Irrwege Sie im Kriege gegang«:^ sind, ivelche Irrwege Sie in den letzten Monate«: und Wochen gingen,. wöhiu^Sie diisser: -Staat" gebracht' hahen, und ich sage -Ihnen:--- D'er a -llerschlech teste -Jnd-ö kan.n '.es an. %r t»e .ju.-biös em Staatswesen mit ^ed fivi' 'vch n- '.J h-n"envcufft ech'«t^ ».>.^ (LÄhastvr - BeifM-' 'untz.!Hand«ÄLtscheti.) 'Ich -'HÄDwe/.da-ß-diese Dahv-. 'heitön üüanAenshm sind', aber-. Sie lbetveibon WcchlpoWk, deventgegengetrebrn werden muß. Uns Juden.werden Sie weder mit her VermögensabgaLe n.och jrt.U. anderen Bersprrchupgeq ködern.^ Wir wissen es, ' daß 'Sie u'n.sc.te' Fein de sind, uttd.-richten uns danach./Don Wahn, daß Sie jüdische- 'SLiinnwn e r g a L t e r n werden,. _ müssen Sie aus geben!. Wie! tverdet:: selbstverständlich, wie! in allen Fragen - der -sozüaley: sGerLchtrgkeit, den Stattdpunkt. der. Sozialdemo?kraten unter-1 stützen' und gegen jede Reaktion, 'daher auch - gegen die'' .christlichsozial-deutschnatiottal-antlsetintische mit aller Kraft aüft: 'treten:!Das sagen.tmr insbesond-rre dem jüdischen Sozial», demokraten Dr. G r ünLder -in der Leopvldstadt:die JÜdifchl ' nationälen als Kampsgmossen der' Reaktionäre veknadert h<ch .-und allen'anderen böswilligen Verleumdem. . - Vemeinb'erat Dr. Ehrlich: Däs hat auch der edle Schwarz- ' Hiller 'chnit anderen Unwahrheiten in der „Neuen Freies' .Presse", und in sclnenk Wahlmrsruf' gesagt.; Gemeindernt Dr. Pla schkes: Jawohl, das sieht 'diesem -Schwarz-Hiller ähnlich. Wir aber werden unenttv^t;für difi Freiheit und Gleichheit der Juden kämpfen! (^bhaftep-;Beifall und Händeklatschen. Redner wird .allseitig beglück^ s wünscht.). ,; .p Der Christltchjoziaie D o p'p l e r versuchte nun in srichtm '.Tltaden,npd mit den bekannten anltscmitlschen Argumenten die (Hiebs 8tS Dp«.MaschkeS abzttwchreu, wa§. bei. der.' Majorität itrt's ironische Heiterkeit,' teils energische Proteste' hervo'rrief. Der -sozialdemokratische Redner Weigl widerlegte hierauf alle, :Argnuselltr, ' welche''dir'-Christlichsozialln gegen die Dkknstdrdwckg ' 'vorgebrficht haben, worauf nach dem Schlußworte des Referenten, der jn emgrhcvder Weise die Demagogie der Clwstlichsöztalcn sbeleuchiete, dir „Dienstoedntmg" an genau! men wnt de. mungen und hie Bestimmungen des FviÄrensvertvages wetch-en cingesckiränft bei Annahme Ihres Antrages. Nach dein Wahlaufruf, .fsir' 'Lgn' '.däS. -WaaHrundgesch.--Borlftge war- — "vti sage nicht, für .das,,was Sie, leisten wop^n,-sondern,nuv für Ihren, Wahlaufruf ^...-(Heiterkoit) > vergangen "Siefür - alle - Staatsbürger Freihcht und Gteichderechtigmtg. Was steht nun über die. Nation im Staatsgrundgesetzf Der große Jurist. Baugöin wird'mir ebenso bestätigen wie der große Historiker ' Rotter (-Heiterkeit), baß die Zulassimg zu den Aemiern, Gewerben unb Anstellungen jedem StaatAbürger in gleicher Werfe 'zustfiht. Die Staatsbürgerschaft ist maßgeLend, aber, nicht die Nationalität. Auch HeimaLbsrechtigutrg in ^ien darf keine Bodingurtg sein. (GR. Rummolhar-dt: Sind Eie Wiener? Sie sind ja jüdifchnatiortal!) Ich bin Wiener vielleicht länger als Sie. Ich weiß das zwar ntcht genau, das müßte man erst kontrollieren. (Zwischenrufe des GR. Rummelhardt.) Aber, verehrter. Herr Rumtnelhardt,. t'.'.rtuechfelrt, baß Sie Lehrer sind und ein Lehrer bekanntlich nicht alles wissen muß: Staatsbürgerschaft,- Rationalität und 'Heimat-- berechtignng. Ihre Schüler könnt!.-:! Sie unterrichten, welche Unterschiede in diesen Begriffen bestehen. Staatsbürgerschaft, Nationalität und Hftmatberechtiguug sind drei gruitdverschiedene D'iugä. Für uns hier ist rnaßgebrnb, ob.- einer: deutschösterreuhischsr,.Staatsbürger ist^nud daß allt Blirger g leich sei» müssen,, wie es-jm chmsrtichfo.sta.Leu -Wahlausruf steht. - Es gibt - keine -.ftlassiftziLrung von Bürgern nach zweierlei - Ge,'tchtsv»:ntten 'von -StaatSbürgerri^die der bsütschen Nationalität' angichöc-an.' |iitb .voll. auder-ra.' -Zch habe Jhtren schon, gesagt, hauptsächlich ist ' es Jhuerr-. rratürlich ,'darmu .zu tun, b.t e I u d n zu t tc i[ s n,- bemt bic uwtfcn EiL sticht' Straßeuvah:'fchasner ober 'Fahretu-ervf.n latscht. Mit den reichen Juoen stehen Sie sehr gut lZwischeurus)/nur hie..jiidiscyrn StraßenbahnschassnSv‘ »r-olftn Sienicht. Einen? jüvischeit Moiorsührrr!r ü'l'.'n Si: .nicht, di: Beamtenver-;jDie ErnähruNg. ' - ' j Der Marktbericht. i Aus hen Märftcu war gestern, »vre gewöbaltch am SawstüK,- fowohlshäs--Angebot größer als auch dir Nachfrage levhafter? Auf .dU G .r'ü n w a r e n m-ä .r? t e waren die 'Z»w fuhren stn Garlnergemüse -infolge der günstigen Witterung -ver-- lMnisflräßlg groß, die Märkte waren sogar rveik über Bedarf'- beschickt" Bon den teuren. Gemüse arte»»,' wie Karfiol der kleinste . Kvpr zu K 18 wird wnlig oder. fast gar nichts , gekauft. " st . ' ' . . . - - In dre G r o ß tna x k ist a l le stckudru von allen - ftischrnstund gesrorennr F-ftchchgaltungru große Mengen zurs Betifigung. - ' - "st Ächr stark besucht waren auch d:r-F i s ch.m ä c f t(; Aui den G c f i it ß c t m.ii <r k t c tt' sind dir Pt äse gleichfalls 'unvcröndert hoch. - - '.st - Befferes. Brot. .'7 Bom Staatsamt für Volksemahrung wnd vrrlautbürs: Defi- Wienec''Ääfiergeuofienichaft wurde das fi'tr diese Woche vom' 10 lus! 6. b: M. eriotderlichr Mchl am 4. und 5. d. M. zugcwiesen. Hiebet gelangen bis ztt 70ch„ Edelmehl (Weftengleich-» mehl mio Roggenmeh^ und L0°.q Maismehl zur Ausgabe. Die - Dacllr uui>-daher mtt Rücksicht, auf deu früheren Termtn der Zuwrisutistder Lage, tutk dieser Mehlnttschuug in der Zett vom' 10.'bis' 16. tzststft.- ein brfferes Brot herzusLellru, als es.itl.dey. vnü-Wneu- Woche.dir F.lll »vgr. Emstellttng der FleischLusaabe des Joint für Bezugsscheine Serie B. ■ * - -i; -Jy Älnhetmckr dcs Umständcs, daß zufolge des damaitgerr' ckNau^cfL aü koscherem Fleischc. die rituell lebenden jüdischen Fe.mtftcn mönatetmla ^--'n Fletichgenuß entbehre« nmßten.- wurde auch .dubrnutlftke jüdische Bev8Mru«g zum Bezüge des.amerckaut»' jcheil- .lascheren Fleisches zugelaneu, und zwar .ur einem Preise, der - .ttes''sckMvt utt!kr Vcn kigenrn Gestchttnkistostcn als auch unter stk.-tt nuatlich festoeirtzünt Neischprcuitebt. Da aczentvnttig koschcres Ftei'ch trijülilidt und mit Rücksicht cm» d'e Kr:a'pv!ieit der Bvrräke »vud dtc AüLgabe des amerckaullchrn lvschcreu Ftetjchcs an die sttttzaber der.- Bezugs- \ MIWM, iCflS tl* ptitCr* empfiehlt sein reichhaltiges L.ager von Seal-, Maulwurf- «traw" Ä 'Et! Nutriamänteln sowie Stadtpelzen und Pelzsakkos SifaSSC V KolossalcAuswahl in Silber-,Blau-,Poiar-u.Alaska-Füchsen,