Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 612 (7.10.1920)
- Date
- 1920-10-07
- Page
- Seite 4 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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' Ufette‘4' Wien, AonnersraA U».. HBkM.yJl.iinr.Ji.Mn .. .. ii>i,im tzLnge war, nannte der Polizei die Namen zweier Beteiligter. Budapest. 6. Oktober. (Itiicj.' Dcl-Korr.-Bur.) Die Mlizrt hat hento mittags den Haupträdelsführ-er d^r gestrigen Ausschreitungen im Cafö Klnb in der Person einet, gewissen LudiSlan-5 B a (n g ss verhaftet. Balogh soll auch an den sein'rzeiiigen blutigen AuZschreitungen in demselben Kaffeehaus beteiligt gewesen sein, doch konnte er damals nicht festgenommen werden. Bei seinem Perhör hat er die drämen seiner Komplizen angegeben, so daß die Polizei bis morgen (!) sämtlicher Täter habhaft toerden dürfte. Austritt Ler Baderpester Demokraten ans der StadtvertreLunF. Pudapetz, 6., Oktober. (Ung. Lel.-Korr.-Bur,) Der Ausschuß der DemokraLenparLei hat. beschlossen, daß die der' Partei angehorenden Mitglieder der städtischen Repräsentanz wegen der jüngsten Vorfälle in dieser Körperschaft auf ihre Mandate zu verzichten haben.' Todesurteile in Budapest. Budapest. 6. Oktober. (U. TK.)B.) Der Gerichtshof für den Posier LandSezirk hat auf Grund der Bestimmungen des Standrechtes die Bauernburschen Gedeon S z ö ke, Johann H a i d u und Stephan Hajdu, die in der Gemeinde Dömsöd im Pester Komitat ihr Unwesen getrieben hatten, wegen des Verbrechens des Rauhes zum Tod durch den Strang verurteilt. (Diese Meldung ist sehr mysteriös und bedarf der. weiteren Aufklärung/Die Red.) Tagesbericht. Die Inskriptionen. Nach Rücksprache mit den kompetenten Universitätskehorden teilt der Jüdische Hockischulausschuß folgendes mit: Die Verfügung des Akademischen Senats, betreffend Beschränkung der Aufnahme pon Ausländer, bezieht sich nur auf Neuinskribenten; Nichtimm-atrikülierte dürsten vor den Neuanszuuehmenden bevorzugt werden. ° Was die Frage der Staatsangehörigkeit betrisst, so stehen die Universitätsbehörden v,o r l ä u f itz auf dem Standpunkt, daß die vom Staatsamt des Innern bestätigten Optionserklärungen auch ohne Vorweisung eines österreichischen Heimatscheines zur Inskription als Inländer berechtigen. Als Inländer gelten gleichfalls jene De u t s ch - W e siu n ö ü r n, die vom Staatsamt des Innern eine Bestätigung darüber vorweisen, daß sie an einem Orte Deutsch- Westungarns heirnatbettckstgt, daher deutschosterreichische Staatsbürger sind. Die Staatsbürger sch a ft, die gemäß dem Gesetz vom Dezember 1918 durch Csrklärung erworben.wurde, 'ist nach Ansicht der ll n i v e r s i t ä t s b e h ö r d e n. die sich hiebei auf ck.nen Erlaß des Staatsamtes des Innern stützt. durch Artikel s des Friedensvertrages aufgehoben worden. Alle jene Kollegen, welche die Anerkennung ihrer durch Erklärung erworbenen Staatsbürgerschaft im Rechtswege verfolgen wollen, können sich zu diesem Zwecke unter Vorweisung der in beglaubigter Abschrift vorzulegenden Dokumente rm Jüdischen Hochschulausschuß melden, und zwar: Buchstaben A bis G am Freitag den 8. d. M. von halb 10 bis.halb 11 Uhr, H bis N am Montag den 11. d. M.. O bis S Dienstag'den 12. d. M., T bis Z .Mittwoch den 13i d. M. zur selben Stunde. Einwanderung nach Amerika. Netv-Aork, 1. Oktober. (Iewish Corr.. Bur.) In den letzten Wochen sind über 8 7.0 0 0 j ü d i s ch e Einiv an d e.re p, in den Bereinigten Staaten eingetrofstn. ^Der größer-.: Teil von ihnen begab sich nach dem Westen zu Verwandten und Fveutz.be n. Für die nächsten Wochen .wird di? Ankunft mehrerer tausender Emigranten er« wartet. Der Einwanderungskonnnissär von Ellis Jsürnd, Mr. Wallis, tut sein Möglichstes, um die Lage der Immigranten zu erleichtern und ihnen die'Notwendigkeit des Verbleibens auf dieser Insel zu ersparen. Viele Farmer, die' unter dem Mangel an Arbeitern leiden, ivarrdleu sich an den Einwanderungskommissär mit einem Ansuchen, ihre Arbeiter unter den Einrvänderen: rekrutieren zu dürfen.' Der Kommissär antwortete darauf, daß das Jmmigrätionsburean seinen Arbeitsnachweisdienst vergrößern und” sich bestreben tnirb, die Einwanderer zu bewegen, sich auf dam Oande niederzulassen und sich den l a n b w i r t s ch a f t l i ch e » Arbeiten zuzuwenden, statt iw die gvoßen Städtr zu ziehen und in den großen Fabrikei: zu arbeiten. ' Wie verlautet, hat das Staatsdeparternrnt in Washington eine neue Aenderung in den bestehenden Vorschriften, betreffend die Herübernahm: der - Verwandten aus Europa nach Amerika, eingeführt. Danach wird jede auf die Einwanderung nach Amerika hmßielerrde Aktion von dem Aufenthaltsort des Emigranten ausgehen müssen. Die Person, die nad) Kkmerika auszuwandern beabsichtigt, muß bei bem zn- Kandigen amerikanischen Konsul 10 Dollar eknzahlen, k»ie für die Depesche nach Washington, daß der Konsul pichts gegen die Einwanderung des Betreffenden habe, gestimmt sind. Solange das Staatsdepartement die Wiener Morgenzeunng Mitteilungen aus dem PubMnm. RH.LANTSM» Perlen, Gold, Silber, Platin n.Ühren fcautt und verkauft 77« ETTER Rotentnnnsir. LS, USarlabllferetr. 08 Erstklassige Preise für B r 111 a n t ® n» Perlen, swüii üinisci asrrs Telephon 854-1, vls-i-vis der Oper, KSrntner&traese II., Stephanlestrosso 3nur Nr. 3 In eigenen H&use — Telephon Nr. 45146 Samstag geechlossen «eig B ftlUANTEM, Perlen, Platin. Uhren, Gold, Silber und Jowelen (auch versetzt) kauft Juwelier FORST \l, ßMm Samttag s«Ä,I»esen B«0 Teleplion L0787 10 Parterro, TUr 19 ■ ■■■iwin!■ na »,» „,,ni> ,'e,- NN.. 3 v »I o n 4. v 0. 8. m. d.I. Noklrns^t z, «srrsNl« Tel. IVLSS SckreibmLsctimen sller 5/steme, neu und gebrauoht. Verkauf und Einkauf in der Heparaturwerkstätte R,©tt©XP 12L,Forzeliangass6 22. Tel.13-0-48 obige Nachricht. vom.amerikanischen Konsul nicht w> halten hat, wird keine Erlaubnis zur Einwanderung erteilt. > _ ■ Darrsteine für das Dritte jüdische Reich. Als erste Wiener Bezulssrttion haben die unter Leitung deS Zahnarztes Dr. Paul Berger stehenden westlichen Beznke (VI, VH, VIil) etne planmäßige Agitation für die sogenannte B a u«- steinspende begonnen. Bekanntlich liegt dnsrr Akdon die Absicht zugrunde, durch 590 E i n z e l t p e n d e n von wenigstens^ 20.000 (rede 20 00 t-Kronen^Spende rst tzlcrch einem „Baustein für das Dritte jödlicke Reich") die u n b r d r n g t notwendige Summe,von 10 Millionen Kronen bis Iabrlscnde für den Jüdischen Nationalfonds in Oestnrnch ausmbiingen. Die von den ^westlichen Bezirken eingeleitete Amon hat als erüm Eriolg d.eZeichuung des 15. Bausteines zu «verzeichnen, der von Honn S 111 nb e r g. VI., Ma.iahil'erstraße, gespendet wurde. Dadurch haben sich die weArchen Bezirke neuerlich un dre Svitze der Weener Be?Msscktionen geny1 und rangieren in dem Wettbewerb um. den Preis des Jüd schm NrttonalsondS für die am besten arbettende Wiener Beznksselnon nunmehr an erster Stelle. ___ « Begräbnisse am heutigen F r i o d h o s: 10 Uhr Ehrenield Auguste, rücher Köte. 1! Uhr Berger Moriv, lljl2 Tage: 3(11 tt V9li Uhr Oester- Uhr Bocher Mar. 12 Uhr Pollak Salomon. - N e u e r F r i e d b o s: 10 Uhr mkshkm i/tn Uh?. B.yler Josef. 11 Uhr 30 Mm. Honmann Leopold, Krbblich' Katbarina /. *Mi«r»ep Beth-Hamidrasch. Die f e i e r l i ch c E r* öffnün 8 d.e r V e> r l e sungenfürdasWint e rf c m c fi e r findet b e u t e.u m 6 U h r. a b e n d s em großen Höesaale des Bech-Hamrdrasch, U., Fervmandsstraße 23» statt. * -Misrachi-Laftdesverband für Oesterreich. Nach längerer Vorbereitung konstituierte sich am 29. September in Wien eine La n d e s z r n t r a l t der Ml s r a chr- Föderation für Oesterreich, die zunächst ,dre Vereine- ^Mksrachi" W-eri. Iischuw-Erez-Jisrael und Zerre« Hamisrächr. umfaßt. Dcr Bttiritt weiterer Misrachi'Ortsgrupprn steht bevor. Den Vorsitz des provisorischen Komitees übernahm . $: erv Dr. Samücl NaPvapor 1, Baden der Wien. * EeWeitevte Zulassung von Mädchen an Knaben- Mittelschule». Nach einem heute ergangenen Erlaße des UntermchtSamtrs wird die im Vorjahre verfügte Zulassung von Mädchen an Knavenmitselschulen, die damals nur ans Orte ohne Müdchenmirtelschulen. beschränkt war, dahin eriveitert, da!-' auch an Ortcn, an denen Vädchcnmitrckschnlrn schon bestehen, auo auch in Wien, vom gegenwärtigen Schuljahr angesangen. M ä d ch e n a! s v f f en 1 i t che S ch ü l e r i n n e n^i n.Knabeumitte l s ch u l e n ausgenommen werden können. Dies sei ns besondere bei famitzären Rüäsichten (zum Beispiel wenn schon . Brüder der Anfnahmswrrberin an derselben, Änstalt stndieren). ferner wenn der Weg in die Mädchennntiel-' schule zu weit rst, .zulässig. DaS Recht der Aufnahme von Mädchen in Knabemnittelschttlen bei diesen, besonders berüasichtigenswerten Anlasien steht in Wien den Direktoren der staattichen MiNelschutrn zu. dre nnr in solchen Fallen dre Ausnahme vöu Mädchen oblehnen dürfen, an denen die Raumverhältnisse der Anstalt (vollbesetzte Klanen. Mangelau notwendiaen Nebenräumlichkeittn) btcfc- Aiifnahme mimöglich erscheinen lassen. | * Si«chath-Thoro. Feier in Baden. Anläßlich der Simchath Thora-Ferer wurden alle jüdischen Kranken zu einer Festjause gelabeu und aufs beste bewütet. Dce Spenden waren so reichlich eingelaufen, .daß es möglich war, jedem Patienten ein Palet nach Hause mit?,»geben. Nicht nur durch Speisen und ^Getränke. sondern auch durck hebräische Gesänge und jüdische Lieder wurde dre, gedrückse, Stimmung der Kranken erhettert. * SimchLttz'Thvva-LLinderfrft. Die Jüdische Tischgesellschait Allcrstraße und. Umgebung^veranstaltete am -3. d. M. ihr Simchath.-Thorafesi. 200 Kinder , erhielten eine reichliche ^Trttife und ergötzttn sich an dkn -Darbickungen der- Heimstättrnkwder. Dicke von Herrn« Dr. raed L. N i e ß angeregte und von chm imd seiner Gemahlin im Vereine, mit dem rührigen Damen-, und .Herrenkomitee liebevoll arangiert« Veranstaltung ^löste nicht nur den bellen Jubel der krschieneüen klemen Gäste, sondern auch den ungeteilten Beifall der Erwachsenen aus. * Jüdische Tischgesellschaft Alsersiratzo mb Umgebung hält .hchte mt- Wüßm Saal des Rirdhot ihr 14. Zusammenkunft ali. Sprechen werben Herr Prof. Dr. Wilhelm Stern über „Das i'ü d i s ch e B o N n n d seine Jugend" imd im Anschluß daran Herr Dr. Lothar H o fntaun über die p v lrtlsch e Situatto n.;y Die, SWeLkehv der Kriegolgefaugeue». Die Drrmisielle der AdmiräütSt in Hamburg teilt mit: Der japaüifche .Kriegsgefangeu-TranSvortdnmpfer „Nankay Maru" ist am ». d. Al/, von Enbam abgefahren. An Bord bestnden sich IstU Oesterreich er. 99 Unaarn. ü Slowaken, ßl Polen. 7 Rumänen,,8? Dürlen, N Russen, 1 Schweizer und 28 deutsche Gckanger,e sowie 120 Kniüttnpasiagiere. n. Oktober IVA - Rr. 612' * Jüdischer Schrebergarten. Zwecks Fortführung der durch das Hochwasser unterbrochenen,Arbeiten im Schrebergartens insbesondere für das rm Herbst notwendige Umaraben. werden alle biskssr an der Sache des Schrebergarten Beteiligten »nd Jnterelsierten, für Sonntag den 10. d. M., '/-8 Uhr nachmittags zur Btivrechuna und Arbeit dahin eingelade«. (Adresse: Krieau,- neben Müerei Krieau, von den Endstationen der Trammahlinien A, Ak unb L aus erreichbar) Freiwillige Mithelker waren sehr erwünscht. Beitrittserklärungen zur Mitgliedschaft des Vereines jiidi-- scher Schrebergärten und sonstige Zuschriften an denselben zu rlchten per Adresse: XVUI., Dittesgaste 6. Der jährliche Mitglieds» beitrag beträgt K 20, der einmalige Gründerbelrag K 100. * Werkholz für Kleingärtner. Die städtische Klei«»!, gartenstelle gibt in der Abgabestelle, XlV., Zollernwerggaffe 3, au Kleingärtner und Kleingarlrnoigamsattonen ab: Holwabmen mit und ohne Gitter, zur Herstellung von Kleiuttertasigm vorzüglich, geeignet, Hühnerfuttrr, Sämereien und Werkholz, das in größeren , Mengen emgrlangt ist. Das Hotz. Bretter und Balken, wird rum Preise von L 2.20 bis K 2.50 per Kilogramm abgegeben. Vor» weiS emer Mirgliedskarte. bezrehuvgZwerse Pachtkarte em« ' Schiebergartenorganliakwn notwendig. .. \j-, * Die hohen Aepfelprrife in Wie«. Die Gemeinös Wien- Hat schon vor längerer Zeit dis Aufmerksamkeit deZ StaatsamteZ für VolEernLhrung auf bis unverhältnismäßig hohen Aepfelvreise in Wien gelenkt und darauf, hrngewiesen, daß diefe Ster ge.rung.nur infolge der vorzeitigen Zulassungder Ausfuhr von Äepfeln nach £><urUchland eingetreten ist. Der Bedarf Wiens war rroch nicht annäherndi gedeckt und schon kvNnte die Ausfuhr ein setzen. - Das , hat eine erhebliche Preissteigerung hrrvorgsrufen, jo baß die' Aepfel 'trotz guter Ernte doppelt so hoch im Preise stehew. als rm Vorjahr. Wenn nicht rasch entsprechende Maßnahmen! getroffen werden, jo bleibt Überhaupt für die Versorgung Wiens kein Apfel mehr übrig. Da bisher keinerlei Vorkehrungen erfolgtsind, die Preise vrelmedr weiter steigen, wird die Gemeinde Wien neuerlich Seim Staatsamt für Volksewährunz intervenieren. . ' * Verbot ves MafsentvapenS wächrend der WchviewegMtz. Um Mßbrmuhe während der Wahlbewsgung hürLanzuhLlte«, hat der LandesLefehlshaber und Stadtkommandant von W«n alle hinsichtlich des Waffentragens ergangenen emschränksndsn Bestimmungen neuerdings und nachdrücklichst den Angehörige« der. Wehrmacht in Erinnerung gebracht und im Ernvernehme« mit dem Staatsamt für Heerwejen für die Zeit bis einschließlich 17. Oktober b. I. angeordnek: Die Seitenwaffe darf ausschließlich nur tm Dienste getragen werden. Auf dem Wege vom und zum DisnstorL darf die Seitenwaffe nicht getragen werden und eS darf fomit kein einziger Angehöriger: der Wehrmacht auf der Straße mit der Seitenwaffe an-! getrofftn'werden. Als Disnstabzeichen haÄn einzeme In-!. jpektionsorgan« den Leibgürtelüber der Unifornr zu tragLrr.! UeberdieL ist das Tragen des LeibgürielS auch außer Drenst - gestattet. Dis' Einhaltung dieser Bestimmungen wirb der LanLesböfehlshaSer und Stadtkommandant durch eigens zu diesem Zweck entsendete Patrouillen kontrolliererr lassen. Gegen Zuwiderhandelnde wird mit allrr Strenge! emgeschritlDn werden. V * Gsftohlese Schrei-maschßae. Die Wiener Urania (Tel. 45.3451 scht für die Zustandkbrmguna der ihr gestohlenen Undnwood-Schrribmaschine Modell 5, Nr. 540.762, eine Belob rung von K 2500 aus. Bor Ankauf wird gewarnt. . Antiquitäten um eine MUlion gestohlen. Äm 5. d. M. haben Einbrecher aus den AMagm der AnüouMen- . sirma Josef Berger, VI., Mollardgasse 16, Anticiuriätengo» stobsen. Der Gesamtwert der,Beure beträgt genau K 1,090.350. Auf die Ergreifung der Dieb'e setzt die Firma einen Preis vo«^ 1 <?/* des gestohlenen Gutes ans. * Kiiustlerspiele Pan. Jni Mittelpunkt des neuen Prv» pramms steht eine dramatische Bluette. „O v i n m" von Friedrich! WalUsch und Karl Z e s k a,, bic_ beinahe der Zensur. zu« Opfer gefallen wäre. So groß ist die Nervenspannung, die von diesem unt auffälliger Theaterbegabung und szenischem Geschick gusgebauten Einakter ausgeht. Die kleine weiße Frau, die mit i'chermenschlrchec Verstellungskunst sich und ihren Galten auS den QiMsrn einer chinesischen Opiumhvhle, rettet, spielt Fredda B S r k e n und findet reichlich Gelegenheit, ihr eminente-Können m «Eisen. Kurt L e s s e n und Mlipv Z c s k a. zeigten gleich« iBs Niveau und verhalfen der Novität m stürmischer Ausnahme, Im ^arietöteiNsibaS Debstt einrtzneuen Disruse zu verzeichnen. Magda Garde n von den Jarnv-Bübnen, letztes Paris ia der Toilette und eure grariöse Müdigkeit m der Nvse ihres Raffinements. Sei noch. der bewährte Eduard K o r n a u erwähnt und Hella H a n i ch, eine der dessen ans dem Hausrnsrmble. ml.!' .. r i I * ^MetnÜum Gold« —- (mit dem Regenbogen) die gut», bewährte Taschenlamvenbatterie. * Tanzinftttut Heller, XX., Karl Meißl-Straße S. Separater Unterricht für Einzelne und Gesellschaften. Arrangement .für Bälle und sonstige Festveranstaltungen. Unterricht unb Schüleränfnalnne täglich ab 6 Uhr abends. Samstag um 8 Uhr Kinderkurs., ' " Nadwornaer 1 Flüchtlinge a«S dem Bezirke Nabworna, dir. für einen „Bezirksverein" Nadworna Interesse haben, wolle» ihre, Adresse an Emil K n o! l. Xlfl., Hietzinger Hauptstraße ÖÄ a, oder an die zuständige Delegation beim Joint mittcks Korrespondenzkarte bekanutgeben. DereiuSnachrichte«. M eu »rah. Heute, 7 Uhr, im Heim AuZschuMtzung. Weiteres siche. Svortrnbrik. — Schuhmacher! Jüdische" Schuhmacher, die für einen jüdischm Schuhmicherverein Interest baden» wollen ihre Ad'essen au Schuhmachermeister Morich Stemer, XU U, Hrtziuger Hauptstraße 78, mtttelS Korrckpvndenzfartc' bekanutgchru. — Bererurguna jüdi s ch er Hörer an d er H o chschule für Welthandel. \ Heute, 3 Uhr nachmittags, im Horsaale 7 der Hochschule für Welthandel, Mitgliederversammlung. Tages* oednung: 1. Ziele und Zwecke der Vereinigung. 3- Unsere Stellung zur Doktorfraye. Erscheine« Pflicht. — Z e i r e > M i s r a ch i, U., P r a t e r st r a ß e 43/11. Heute, um 7 Uhr reicriert Herr Michael Austerlitz über die Gründung emer. Aiädchengruppe Misrachü Jntereffentiunen werden gebeten, zahl^ reich und pünktlich zu erschemen. — Jüdrsch-aladem^ scher Verein Haov. Heule Zttsammentmist im Casö No^d, Il.r Kaiser Josefs-Straße 15. S Uhr nachmittaaS. Referenten i Dr. T e i ch m a u v, Kollege Spruch. Die alten Mitglieder alS Gäste willkommen. — Gesamtverband jüdischer H o ch s ch ü l t r Iudaea. Heute nm Uhr nachmittags erbcmüLantzfchnßsttzung mit folgender Tapesordnnng: 1. Statuten-, ' ändernnp, Stzepaldebatte»,2. Bericht deS I. H. A., 8. Eventualia. Alle BerbandSüuSschußmitglieder werden um bestimmtes Er« scheinen ersucht. y.T Tf5n'!s Tirtmr b« .. Fos5tV ' **)ekc T.«i«l*cc1c