Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 612 (7.10.1920)
- Date
- 1920-10-07
- Page
- Seite 5 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 61V Wien, Donnerstags Wiener MorKe«zettirW ,7, Oktober 1926 Seite 5T , Bühne rmd Kunst. Verschiebung dev Premiere der „Ron-me". <Oeffentliche Geuevalprobe.) Da Meister Giacomo P ü c c t t gcsiein abends wmnrliche musikalische Aetlderungen üt seiner. Oper ..L a R o.h ft t n t" durchgeführt hat, mußte die gestrige Gcncralprobe ab sitzt werde». Heute, den 7. d. M. findet um 7 Uhr abends zu besoudc.cn Preisen die öffentliche Generalproben statt. Ä)er Verkauf für &« Affentliche Generalprobe har begomirs. Dir Premierefindet SämStag den 9. d. M. um 7 Uhr abends statt und gelten die ,sichern 7^, d, M. gelosten Karten. -Die am S. d. M. entfallend^ Vorstellung von „Die.Me'stee-. fivger von Nürnberg" wurde auf Dcer.Slag?den IS. d. M. vrrschoben; auch diese Karten 'behalten thre Gültigkeit. Die für „Caxmerr' gelösten Karten we.rden zukLÜckgeLowWev. . - 'Freie 'Zützijche Vylksbühne. Dir "im.'Scttnstag int Wieners Bürgerthea'er statrfivkende Aufführung, ivon Leo» K o. b ri n.s, Drama ..D e r D ö t t §*, SO, d. M. wird zum ersten Male' Jakob GvrdinS ,,£> e r Met uro'" gcsplctt. . ' .- /. ^r.- . . .. l - r—"" Ärrs derr Thesterri. In drr Gtaatsove if ‘ gelangt morgen. Freitag, zu' «höhten Preisen „D i e H u g e n o t r e n" zur Ausführung. Anfang.Vz7. llhr.i - . - Bu.vg 1ch.v^^'e.V?'.wird''-.Worseck^Hreitag, ui erhöhten Preisen;,A l t >- H e i d e L b e rp"' gespielt. Anfang 7 Uhr. -' V--' - - •. ‘ Im 'S H 8'« b.r u « n-e 'r Sch l.'ö ß' t h e ä t e)' geht morgen- Freitag, „D u Z 'K o n z e r t" in Szene. An^arrg 7 Uhr.- „; - ' ■ . Jm.D t u t s db i n Volk S't.h e o t .e r gtlanch.morgen,. Freitag, „D erR e n tgat“ zur Mstüdrirr.g. Anfang 7 Uhr. TagGprogramyt der N r a ü.i a.?46 Uhr (Klemer Saal): Dr. Helene. Anderle, Phv'iolagie der Fau, -!V. — . (-.6 Uhr (Kurssaaft: Prosi Dr. Lnotrug Hänicl, Deufiche ltvrck fe r Goethe, -llk. 7.«i Uhr (KlndtaaN: Dr. Walter Ncmvtrtb:. Der deutsche Brief,I, l. — 7 Uhr '.'Großer Siru! : Ella. Berta und Piarlda r Wiesenthal,. Karpmer-Tanwbend.. ^— 7*7 Uhr (Kleiner »Bad): ümhersitätsdozent Dr. Oswald Schwarz und Dr. Bernhard Alchver, Süualapvüntt dc-S Menlchem 1. — 7,8 Uhr (Ku'.Faal) : Dr. Richard Körn, Charalter und Intelligent. Vi. — 7,8 lU>r. (Mikröskovterfaat): Universitätsdozent Dr. Otto Storch, Das mikroskopische Tierlebeu des Wasieis. IV. — 7 e h r k u r s e: Ves.Uhr: Französische Sprache für Arisängec. Kleintierzucht. — 7,5 Uhr: Französische Sprache für Vorgeschrittene. — Uhr: Dre Literatur .der ■ beutftfi'cn Nornantik und Neurontanttt. — 6 Uhr: ElemkMart'urS für Rcchtskbrrivi:n m .Berbmduuq . mit' praktischen Aussätzen. ,'Zeichninr.und- OandarbeitiN wr-Sinne .-r-t nmcu .Werkuntxrrlthrei.'HvÜiindi'ch fiic Auiärtg'-rf. Tick echt» Ä für Msansser.'' Mernnch. für.Anfänger.' -Voltstümliche Vorträge über.Mesangstechni?. --- 7. .Uhr: . Warenlunotiche .-C'hkmre unter Emsührung in die Wttnerlcht Koordiuatiönslchre.' Tfchrchkfch' für'' Vorgeichriktme. Holländisch für Vorgeichritterle. Max. Liebermarrn -hat begortnen; BiU.er zu den Erzählmrgm der Brbel zu radicren- Als erstes Heft werden die Radiemn-en zun» Buche Dobias erscheinen,'dos. von M.' I. bin' Gorwn. nach dir'Schritt neu grottmet. mr Fnftl-Vellaa er-' ichemen soll. . - . Pros. Julius Wolkfvhtr' bat eine Serie von P-ft a nf Q f i e vt il b t r j ii b i f tft e B n 1 k S irr n f i f QC!fh\ieK*n(. iw im -Anschluß- «u titteit Bortrag über das Weleu der sudischen' Volksmusik demnächst Zur Nrauffi'chrziug gklariaeri wrrd'enl Kuustnachvichteu. Der Komponist Manricc R.r »o r s. ein Vertreter der modernen Richtung, wird Km 29. d. M> m Wien ,em Konzert eigener Komvosuionen d-rrgirren. —: Ba 1 tistin i7trifft noch m diesem Monat in Wien e;u und wird allster zwei Gastspielübenden in der Vollsc»ver GdangHkonzerte gedeu. —. Dr. Wilhelux G c s ß, dessen Orcheftersrüäe in den Philhannomschen Konzerten zur AriMlnuag gelangen werden, wurde an die Maunhenner Over verpsl'.chtct. A-vit-as n?:b HechnWev txcnru am Sonntag auf dem Haloah-Platz iln Pieisterschaflskamvse zusawmcn- Dee G. E. Kadima siegte mn Sonntag.i« Meiste.schastsspiele gegen "diu Fi C. F r ent 3:0. ' Die H«koah-JANt;monykchnften. Sv . gl »st di:'Zahl bei* Verehrer der Hakoah-Fuhballer tst, so germg ist die Zahl der Frlstdallfreimde. dir den Wettspiele« .der Jttugmannschaften b?!-- wLl:nt. .Uttd doch ist cs für den Kenner, ein wahrer Gtnust, zu dt obachitp. -mt das mrd-ig t Talettt. häufig schon jetztzu ei kennen ist und .w:r sehr das »'viel der ^Großen kopiert wird. Da d'e Wett-viele.der Iungnmnufchasteu -fast immer bei freiem Emirnr stmtfindr«. ist es zu Hoffen', dast eS'stch tu Zukunft viele Spous-rui'de tiichi esttgeheu lassen werden, eineu angenehmen BorwmaZ der djür Zu'mostm :u xttrbringe'n, ohne deshalb auf bi« „Äufregungen" des Nachmittags zu.verzichten. Die M.efvrVemKrrrrschLft ves^ Hechaiwee lieferte bieten Sonntag ihr bestes Spiel ur bicfer Saison. Oie siegte über btc Bindobvna-'R.e'etre sicher 4:2. T>ie .beste« Lerstnngen -boten Wolfson, Hawa.xun und Roth. ' .H. Ordnen des Sportklub Hakoah. EL haben -nun folgende Herren daS Recht, Sonntag den 10. b. M. als Ordner auf de»n F. A. G.-Matz zu fimgieren: Goldklang. -Ehrenreich, Nüsch-tz. Alt, Falber, Wachtel, Sobotta, A..Grsinwald, R.'öampl,? ist Schwarz, Blotz,, Berger, Morgenstern, Weryraub. Anderen Herren tst es untersagtmit irgmdemcm Ordnerabzeichen den F. A. C.-Play zu betreten; ... ' ° ' Me»svay. Der neugegründete SpoMud M e n o r a h sucht für Samstag nachmittags ad fremdem Matz s p i e.lschwach e il Gegner für eine Mannschaft. ,'Expreßzmchttirm find an Attur Schneider, VH., HichlerWe 'st, brs längstens . Dounerstag zu richten. — Alle Spicier haben sich heute punkt e 7s.7 Uhr übrnd? nn Heim. VI., .Amttlmgstr-aHe emzufindcn. — Dir Schrvimmiektton eroffüete Dienstag den 4.d. M. im Beairtp» bod ihre Tällgkut. Durch die große Delelltgnng exsÄemen auch wettere Aderide. die allwöchentlich Dtenstag-von -7-8 bis 9 Ubr abends flatisinden, oesichrrt. Trar.nng für Schwimmer und Nichl-- ichwimmcr. Heute, 7 Uhr adrndL, im BezirlßbeiM, VI.. Amerlingstraste 19, Versammlung aller Sportler (Fußball, Schwunmen und LerchtathleLük). Gäste willkommen. , JLdifcher Sportklub Hafchitto«. Der «enaegründete Jüdische Sportttüb H a s ch i l t o n sucht für ferne I; und U., Scziehungswette HI. Mannschaft ''gute Spreler. Btieflich an M. Kaßner, II.. Hmdgafie.3/10. Dr. Vsm SchLeichHLndle«(zE, RaUhm»r-V.sr,-'. Die tt^LaL Vor.bem Schwurgericht unter dem Vorsitz des OLGA. Frau e'n fe l d begann'gestern »der >SchwurgerichtsPp0ZLtz sgen den ehemaligen ^Leutn«rt: .BtttüL. S'i.er«-Us'H'L' Den Fleischhauer KaLl" Gebauer wegeir meuchlerischen Raubmordes- sowie gegen, Las Stubenmädchen - Marie D-r e scher und den tLkontisten Emil T o g n o t t i »vegsn Mit» fd)uB> «rm Raube. Am M, Farmer d. F., gegen 11 Uhr nachts, wurde die 65jährige verwitwete Private Angelika.Stefansla in ihrer Wohnurtg-iu der Pvetzgasie 17 toi aüsgefundetx. Alle Änzeichnt wiesen darauf hin, daß sie ermordet und .beraubt worden war. BlLLjjHn Tage, später-gelang, die. Festftellutxg der Täter. Die. Atrregung gur Tat'gcEen die Drescher ünd'ihr -DÄiebSer.'. . Am Lritischen Tage verschaffte sich Sternischa auf Geheiß des ' GÄmier Eintritt iu die' Wohnung der Frau StefMtska. Stermfcha warf die Fwau M Boden, würgte die sich Mehrend: so lange, bis sie kein Lebenszeichen mehr von fichchab. Inzwischen hatte Gebäuer aus den Kästen Geld xrnd Schmuck gerrnrLt, Für die Schnruchsachen zahlte der in - Ärr' GuhrstnstraßL wohnettde ' Händler Ignaz E h r e n ft e iw' 3000 - Kranen. Das Verhör mit SLeruischa. 7 \ Stermfcha wird in Wwesenheit der älche-ren AngeÄagten oerhört. -Vom Bo rsitzenden befvlwt, ob er sich schuldig e bekenne, entgegnet Sternifcha laut: „Fa, «her! ich hatte nicht ' 'Die Absicht,'««' Frau zu töten." Da-iur härrch'bet er über sein Borleben: Nach Msoldierung der Realschule in Kavoriten und 2lh!egüng d^r Kriegsmatura, r-ü äste er zuyr - Karserschützenregiment Nr. 1 ein und kcnn auf den südwestlichen Kriegsschauplatz, wo er giveimal vertoulldet würde, das gweitemal schwer am' linken Bein, das steif ülieb. Er besitzt die große si!«' ivetttc und die bronzene Tapferkeirsrnedaille-. Nach dem Umsturz srlchte er einen Posten, fand aber nichts Passendes und ergqb sich > deswegen dem Schleichhattdel. »Da traf ich eines Tages den mir bekannten Gebauer... Gebrnrer, dem ich meine Not klagte, meinte: „Durch die Marie Duefcher weiß ich, daß auf der Wieden eure alte Gräfin wohnt, die. um anderthalb Mil° Ironerl Schmuck besitzt, da wäre etwas zu machen." Anfangs dachten wir an Diebstahl irr'Abwesenheit der Frau SLefänska, Gebauer rüstete'sich mit Brecheisen und Nachschlüsseln aus.' Da wir wiederholt vergeblich warteten, bis. die Frau sich ent« ferne, befchloss-rn wir-auf Vorschlag Gebauers eine andere Methode. Ich kam zu der Frau als Schleichhändler und bot ihr Fleisch uMb Fett an, GÄbauer kurz darauf Kohle; ec wurde' «Wer angewiesen. Ich bin bald nachher.auch fort, froh, daß nichts geworden war. Auf der Stratze machte mir Gebauer Vorwürfe, ich sei /ein Feigling, ein Hasenfriß, und drängte so lange in mich, bis ich-mich zu einem zweiten Besuch bei der Fvaü entschloß. - Frau Stefanska Retz mich bereitwillig wieder in die. Wohnung, ich bot. ihr Mehl cm. Inzwischen tauchte Gebauer auf und da er Msvmgls -zurückgerviesen wurde, wollte ' er mit Gewalt er-ndrrngen. Erschrocken rief die Fvau; „Hilfe! Einbrecherl" Bis dahin war ich mär meines Tuns mA bewußt (sw6Lttds,- a!ber wie > tch - sie schreienhörte, kam-ich gleichfcmr zur Besinnung. Blitzschnell Werlegt«' ich... im Geiste sah rch nrich schon in den Händen der Polizei, meine Verhaftung... las den Artikel m der Zeitung... wie. meine Eltern sich gräme» und — ohne daß ich die Frau töten oder betäuben wollte — beging ich eäus veirr -impulsive Handlung Rom automatisch haben sich meine Hände um den Hals der Frau gespannt, sie wehrte sich verzweifelt und fiel zu Boden. Als. sie ruhig dälag, lieh ich di« Hände Mm ihrem Hals los. Sogleich schrie sie wieder.: Einbrecher!" und zerkratzte mir das Gesicht.' Daraufhin packte ich .sie wieder, am Halse und würgte sie so lange, bis sie kein Lebenszeichen mehr gab. Gebauer imn dann cm§ dem- Ztrn'-mer und sagte: »Sie ist schon tvt." , , Das Verhör mit Gebauer. Der AngcÜagw Karl Ge da uer bekennt snv nur teil-' weite schuldig. Auf die Mordtat zu sprechetc kontnrend, stellt Gebauer die Sache >o dar, als ob er von. Sternischa dazu gebracht worden wäre, an der Bluttat teilzunehmmt. Gebauer habe nur an einen EinbrtechSdiedstahI gedacht, aber ntemals cm einen Sttovb. Gebauer gibt weiter, an, daß, als Sternischa mn 26. Jänner bereits in der Wohnung der Frau Stefanska gewesen set. auch er angeklopft habe. Als Frau Stefansla. dis Tür öffnete, lei er eingetreten und Habs dre Tür Hintes sich zugentacht. Dann fei er irr ein anderes Zimmer ge gangen und habe nach dem Schmuck und dem Gelds gejuW — Dorf.: Was, hat Stermischa dann gemacht? — Arv gL kl.: - Ich weiß e? nicht. Ich habe nur ein Gepolt«» gehört, wie wenn zwei miteinander raufen,- '. . .; ' Bors, (zu Steruischa): Was wurde öefpfvcHen,''«&.. Sie mit Gebauer die Treppe zur Wohnung hmaufstiegen? -^7 Ster «i > ch a : Wir haben verabredet, daß die Frau-betäubs 'werden' fop'. — Gebauer: Das ist eins Lüge. . - Was die Angeklagte Drescher erzählt. '. . Die Airgeklagt» Marie Drs-cher bekannte, sich eben* i'tji.-? Nur teilweise schuldig. Sre erzählt, daß sie ihten &&, jiLbten Tignotti mr Jahre 1916 . kennen, gelernt und sich, dem Schleichhandel zugew-endet habe, weil sie dachte, aph diese Weise leicht Geld verdrenen zu. können. Mit Gebauer sei sie durch gleichartigen Beruf bekannt gewordsn.. Er.klagte über jeiste schlechten sinanzielken Verhältnisse und sagte, el m.üssr irg-endetwas unternehmen,, um', sich' zu helfen. Darausj.. sagte, die IlngeLägte zu ihm, daß sie eine .Frmr. wisse, bei ' Mt etwas zu Home "'wäre. — Bor f.-r- Wer hat -zuLest' die Idee gehabt,. Frau Stefanska zu: bermrLetk?. Ach. -7 Die, AngeNagt» ^erzählt nun-,-.- tp^durch: depl x M)uch. bei der ihr von früher her bekanNten. GsmWtwchasst«!.'. Händlerin SchemLsrn die Bslannkschast 'der Ftau GtefanM'^ 'gemacht habe. Die Frau nahm -sie'ür ihre- Wvhnüng imjfi geizte ' ihr verschiedene Schmuckstücke, welche , siefür Lebensinnttel umtculschen. tvolbe, und unterhielt, sich, ,-mit ihr eine Stunde. — Bor i.: Und jetzt richte ich eine G^wissenÄfrage im Sir: Habe» Sie bei dieser Gelegenheit der 'Frau Stefanska etwas entwendet? — Ach ge k l.-: ' Ja, ich'nahm ' einige Meter Seidenstoff. Ich. önchts,. baß Gebtmer, wen» er sich/ ein schleicht^ den. wertvollen. Schmuck. stehlyr könnte. - ->-. B v-r s.: Sie' sollen auch gesägt hohen, .haß. man tag ' Fräic mit Aether betäuben könnte? — An g el'l.': 'Nein,'das!' : yttt' Gebauer, -gemeiirt. . .. , r/ . Der An geklagte bestreitet dies'.' -y . / :• j- . f . Die Angeklagte erzählt nun,-daß sie-erst..zivef^Lao«-.^ vor de-e Tat' von''Göbaue-r erfuhr,'' daß Sternifchä,.'.Msi-, sie gar seicht kannm, mit ihm gehen werde. Sie wirrtze 'W!!'' Montag den 26. Jänner in die' Pretzgasse LesteM, um auszuTund,'chaften, ob die Frau zu Haufe sei.'. Sie fand a» der Tür aittett .Zettel der. Stefanska,,.aufv'wLlchem stanös: „Komme gleich",'' weshalb ' sich-M. 'MÄmer" «ichL in. Litz - Wohnung wagten.. Sie sah auch bald darauf die Stefanska^ nach Hause kommen. Die Männer..entschl-yssen sich deshalb/" ihr Lebensmittel ' anzutragen ' und die Gelegenheit ..zu .8tz- - nützen, mn zu stehlen.- -- - .. -- ' Nach. Emveruahme einiger Zeugest, die teils über. Ö«i." ersten DiebstaR der Drescher bet- Frau Stefanska,' ieils ^Über > die ylnwejenheit Sternischas. und Gebäuers - am Tatvrtz' anK- - sagten, tinu-bedie Berhanblung auf ttrorgetrvertagt. " ' EjÄrVenduAKeN gegen' die Geschksorpes-rLrHstH/ ■ ’ s 'Dtc Bcrzeichnisie aller jrner Personen, welche., wach - dem Gesetze in Wien zu Gtt'chwornm oder Schvfieji berufe«>fiyd> liegen gesondeU nackt den Gemeindebrzirken durch 8 Tage (vom - 4. -bts einschließlich 11. d. M.), an Werktagen - von- S biS-LitHr. nachmittag?, an dem in diese Frist sallrnden Sonnlag aber vo« 0 Uhr stüh bis 12 Nhr ntirtags in den Gemriudebesirkökanzleie« zu srdrm'ui ns Einsicht msi. Jedem Beteiligten, sicht es frei, daselbst . während"dst'scr'Fristwegen. Nehexgchtlng gesetzlich . sntUsttztt-ob« '-, wegen lZmttagnuz gefchlich: upWger und nnzulAfise« Persone»"' in die Liste fchnsiluh oder unendlich Einspruch zu erheben. oder in ' glcichrr Wyse seine Beweiungsgrirnde geltend zu mache«. Achrr.: alle erhobenen Einsprüche und über die angeführten BesreivngSgrimde entscheidet die. eingesetzte Gememdekornmissivn. Beschwerde« gegen diese Cntsche'dtwgen müssen mirerholb dreier Tage mO-7 amtlicher Mttteünng der Entscheidung emgrbrnchk werben. Der Volkswirt, Bme Krone ----- 2,10 Gestern noHttfc in Zürich: bi ft esterrrichsiche'' Krotze Gelb : . . dst ösiktt. gisienipelte Krone Geld . die tschechische.Krone . .... - die Mack . . . . . ... . Agram . . . . . . .... . Warschau. . Budapest . :.. . . . Centimes Geld. r.' 2 10 ( 2.;V) an? 5, Oktober) -,r- C 2.10 aäi 5. Oktober) h io ( 8,80 am 2. Oktober) ■9.65 U0.10 am 5, Oktober) 5.05 ( 5.20 am 6. Oktobers —am 6. Oktobers —l.6v am 5. Oktobers Wie mixtschaftliche. Aokmrst SLdstawre«». . Wir entnehturu 'der. /MelttoirtschastSzeitung": Die ,-Bertte, di« Serbien als neues südslawisches. Reich' aus dem Weltkrieg davongeftagrn hat, ist groß. Früher sihyp' > ein agrarisches Ausfuhrland, hat es seine Bvdenfläche um außerordentlich fruchtbare Länder mehr als verdoppelt und Millionen einer tüchtrgen, ackerbauenden . BevölLerung gv- . chonneu. Das' südslawische Reich wird ebenso wr« SerbiW!" und noch mehr aus die Ausfuhr seiner Landesprodukte <mft gewiesen sein, wenn es aus seinem natürlichen Reichtum-Nutze«/' ziehen und mtter den neugeschasfenen Staatengebilden Mitteleuropas die ihm zukommende Rolle spielen soll. Nur ü»«: . .Hoffnung, hat der Friede dem südflawischen Bott -edensopMiKi^ erfüllt, wie., seine Krpstanstrengungen im Palkansieiegr-i. dvcht chne daß ich"di? . ^rauchbare Zu g amg zum' Meere ist ihm aust. diesmal ling ich e>i.ns vein impulsive Harrdlung. der sägtgeblieb-m. Die Serben sind. zwar tatsächlich ch!§!! ans Dieen , vorgedrungen, aber der eine oder der . chrberöf? der kleinen dalmatinischen oder ehemals rnontenegrinifchertzs ' Häsen Ledeutrt noch lange" nicht freit ersehnte« Anschluß ach die Weltperkehrslinien. Wesentlich für rin Ausfuhrland sin« - Häfen, die aus dem Landesitnrern leicht erreichbar und bur^. leistungsfähige Eisenbahn- und^ Schiffslinien mit dem .Bev-i, kehrSnch der übrigen Weltvcrbundett sind. SoWw. Häfttki l kamen infolge der geographischen. Lage deL SüdslawenreicheS' nur ganz tvent'ge in Betracht: Triest und Fntmc, die inr>. Besitz der Italiener sind, Saloniki, daS dcn Griechen gehört,' und — lediglich als ZukunftShoffnung daö albanische Du-' ra'.zo, nach frem einst, der berühtnt-e Korridor an di«. Adrian führet: sollte, Leu die Großmächte, mit Ausnahme von Oestrr»-s reich-Nngcrrn, den Serben in mehr oder unndcr sMere ÄuS»'. . . stellt hatten. Das stärkste alte Problem der ftrbischenk, KrrLLttrabLeUuttg deu Hakoqh. : Bon dem Bestredrn ausgehend, aüch in kultureller Beziehung dem Mischen Bolle zu dunen, hat du.Kinhleüuüg . det Halaah die K n l l u t n Etc i t u lt g ins Leben ttemsetft'Trotz dev kürzen Zeit des Bestandes des 'großen - Orchesters und des M andolinen-Orchesters hatte die indische OkssrntlMeit.'! schon Gelegenhenheit, sich selbst von. den künstl^eischen Fähigtttten dieser beiden Abteilungen zu üderzeugen. Die Hakoäh geht nuu daran, die Knlturabtrilmig weiter' anszugeüalte«: Em Hakaah - Cbvr soll schon in. der nächsten Woche, mit-den «egelmäßtgen Proben beginnen. In. der Pertoudes, Dmgentea .Brazl a.w.-S k i .wurde'.dry.-künstkirrsiche Leiter - gesunden. Rtckt nur. dir Hakoal-nerniney tmd Haloahner. sondern särntltche längessrohen"JA innen und Ändert wetde« anfgftordcn. sich im Sekretariat der-Hakoah, Cak» City, BöriegasseUv.sfür dm Chor zu melden. Gelingt e§, eine gmügmde Anzalsi Scinge-- Llnnen und. Sänger zu vereintpen,. .lo wird der Chor noch - m.. komnieuden Winter vor die Oeffemlichblit-treten/ ' V, Länder«eLtkampi DrvtschLänd ge§e«Angarn. Lm Ad.' M. kommt m Berlnr der ftünde.rwcttkamps Dmtschland gegen Ungarn z»r Austragung. Der UnaMche - Verband hat folgende Mannschaft ausgestellt: Zsal (36 F.; Zadvko (Basas), Bogl y (U. T. L): Kertesz U A T. Szabo (F. L. C-s. Blum (F. T. C>); Braun lM. T. $.). Nikolsburger <F. T. C-). Orth lM. T. St.), Elsknhoffer fKispest'', Schlosser (M.' T. K<) oder Toth G. T. C.). Jüdischer Sportttlub Nchduth-Iudischer Sport» hkub Ehernth 2:1 (0:1). Torschützen Grinsberg. I und Zeiger. Das Tor für dte Unterlegenen war ein Elgento^.^Nkt den Siegern beivedlgle d:r ganze. Mannschatt. besonders gcsielcn der Tormann Blpmcnzweig i, Giinsberg 1, Stetnklar I, Zeiger und Feiltck II, Bei den Anierlegenm der Torntann und der linke Half. --- Reserven 4:0. fiic Cbernth.