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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-06 · Heft 611 (6.10.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 611 (6.10.1920)
Date
1920-10-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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YK. 611 Wieil, Mttwoch tzehalten. geöffnet und zum Teil „versenkt" werden. Die Blätter fort)«« d e uu0-:v;tfdhP Post auf, gegen die angeblichen „Uehergrifft Wiens" mit allen' Mitteln Stellung zu nel-nrur und dein Ausland den Nachw.-is zu bringen, daß n'.chr die ungarische Post an den mit Mecht gerügten UedelstLnden schuld sei. Die Dtellrrna der Delegrerte» des ^Pevples Relief" z«r WslbhMsÄo«ferenz rtt Karlsbad Es ist auf der Karlsbader Welthilsskonferenz allgemein 'ausgefallen, daß die . Stellung, des amerikanischen „PeopleS Relief Comittee", welches das Hilfskomitee-der'organisierten jüdischen Arbeiterschaft Amerikas ist und. dessen Tätigkeit für das amerikanische Hiifswer! irnrfo mehr Bedeutung hat, als gerade in den Nethen der jüdischen Arbeiterschaft Amerikas der GedmrZe der konstruktiven Hilfe starken MNang gefunden hat, zu den Fragen der Organisation und der Funktion des ZentvalyÄforgans, welches mif der Konferenz tzeschoffen werden sollte, eine passive war. - Ms es zur Abstimmung über die Resolution wetzen der Schaffung des Zentralorgans aller vorhandenen Hilfsorga- «isationen kam, gab Advokat Alexander Cahn, der Vorsitzende des „Peopies Relief", über Beschluß der Delegierten dieses Komitees eine offizielle Erklärung ab, in welcher es hieß, die Delegierten des „People Relief" feien gemäß der .Einladung des Pariser Komitee-., nach Karlsbad zu einer beratenden Konferenz gekommen und könnten sich daher nicht cm so konkreten Fragen, wie die Schaffung eines Kentvalorgans aller vorhandenen Hilfsorganisationen, welchem eine ganze Roche von Funktionen zustehen solle, be» Leüigen, ehe die Organisationen selbst, welche die Delegierten Vertreten, die Frage beraten halbe. Ueber die Gründe zu dieser Stellu-ngnahine äußert sich nun,©. Kaldawsky, Delegierter des „Peoples Relief" auf der Weltchilsskörvfevenz, in der. Koperchagener. „Volkshilfe" m lbemerkens-worter Wense., Er sagt: Die WÄthvlfskon-fersns in Karlsbad war, olnvoht. sie von vielen bedeutenden und erfahrener Kräften auf dem Gebiet der Hilfsarbeit besucht war, dennoch nicht repräsentativ im vollsten Sinne des Wortes. Abgesehen davon, daß eine so tmchtige Hilfsorganisation wie das „Joint Distribution Committee" sich an der Konferenz nicht beteiligte, fehlte doch noch ein wichtiger Faktor, der vielleicht nicht weniger wichtig ist als der „Joint" — die Ver- Lreturig der jüdischen arbeitenden Älassen Osteuröpäs. ES soll damit nicht die Frage aufgeworfen werden, ob die Ärbeiberorganisationen nicht entsprechend eingeladen wurden oder ob sie. sich aus prinzipiellen Gründen an der Konferenz. nicht beteiligen wollten — es soll nur die Tatsache konstatiert werden, daß auf der Konferenz keine Arbeitervertrtzter.aus Osteuropa anwesend waren. Mit Rücksicht ans diese Zusammen» sttzümrg der Kmsterenz konnte das „Plwptds Relief Comittee"^ ' Mr^tddtzäWedtest. Ar^eitermassen. in, Amerika, kern« . positive Stellung zu der Kmrfevenz. nehmen. Eine zweite.Ursache gibt cS noch dafür, daß das „Peoples Relief Eommiüee" nicht ohne genaue Beratung innerhalb der. eigenen ^rganrfüiiorr die ganze Hilssarbeit enrem Zentralorgan «rnvertrauen konnte, das auf einer Konferenz gewählt wurde, welche doch, ohne es zu wollen, den Stempel är zionistischen Partei trug. Wohl haben es gerade die zionistischen Exponenten iit jeder Weife vermieden, brr Konferenz den zionistischen Stempel aufzudrückeil. Wer niema'nh kann aus seiner Haut heraus.. Keine andere Partei hätte demokratischer und toleranter gehandelt als es der Aorsitzeube der Konferenz und die äuf ihr anwesenden zionistischen Vertreter'taten. Aber gerade bieferv Umstand, daß die anderen Parteien 'sicher nicht besser gehandelt hätten, rvenn sie in der Maojrität gewesen' wären, ist mit ein Grund für die 'Erwägungdaß die Uebertragung der Verwaltung, der gesamten Hilssarbeit'auf eine Körperschaft, in der sich eine große Majorität irgendeiner Partei .finden könnte, die ganze HilfSarbeit paralysieren könnte. - Eine der wichtigsten Fragen, in welcher die Delegievden des >PevpIes' Relief Comittes" - mit der Majorität der; 'Äonferenz nicht übe-vsinstimmewd Zusammengehen konnten,'Map die Frage derm o m.e n t a n.e n und der ko n st r u k ti v c n Hilfe. Diese Frage hat viel Zeit rir der Konferenz beansprucht, aber geklärt ist fie anscheinend nicht worden. Die momentane Hilfe, wie sie. bisher gewährt wurde, hat die konstruktive Hilfe verdrängt und vielfach Demoralisation .hervorgebracht. DaS peoples Relief Committee" glaubt nicht, daß die. momentane Hilfe abgestellt werden mutz. Sie muß in allen Fallen gewahrt werden, wo es notwendig ist. Doch muß dies überall durch die vermögenden Juden in Europa geschehen, während das -.Geld, welches in Amerika aufgebracht wird, für konstruktive Arbe i t v e r. w o n d e t werden muß. Nun ist die Frage:' wo hört die momentane Hilfe, auf und wo fängt die konstruktive Hilfe an? Diese Grenze hat die Konferenz mcht gezogen; es . ist noch nicht sicher, 0C6 man, überhaupt zurzeit diese Grenze bestimmen ka nn. . In jedem Fall aber ist es notwendig, daß, die verstyögendenMitten GuwpaS ihre Kräfte im Jqtzersse der Hilftvrbeit viel mehr anstrengen als sie esbisher getan hocken. DieS sind nach den Darstellungen Kaldawskhs, die hauptsächlichsten Gründe, aus denen die Delegierten des „Peoples Relief Corümittce" sich gegenüber.den Beschlüssen Lopftrens reserviert verhalten tzaben./ > . . Eirro Berkehrskouferenz Ln . New-Bork, 4. Oktober. (Wolff.) Am nächsten Freitag wird hier eine Konferenz über die Kouimiunkatronsmittel der Welt erörtert werden. An dieser Konferenz werden Großbritannien, Fraykreich, Italien, Japan und. die Be» einigten Staaten teil" nehmen. Bei dreier Gelegenheit soll endgültig über die deutschen .Kabellinien verfügt werden. Wierrer * B»m Jüdischen Natkonalfonds. Die am 3l. August erschienene Sondernummer, in welcher zum ersten Male seit fünf Jahren ein umfassender Bernrogensbericht des HauptbureauS des Jüdischen Nationalfvnd? sowie ein detaillierter Beriet über die momentane Lage feiner Besitzungen in. Palästina veröffentlicht wurde, rst vergriffe« und die Zentrale des Jüdischen Nationalfonds in Wien, ll., Zirkusgasse 83, war nicht in der Lage, den. an sie gelichteten Bestellungen uachzukommrn. Heute wird, um der besonderen- Nachfrage zu entsprechen, «ine zweite, unveränderte Neuauflage dieser . Sondernummer rrschernm und im Hauptburcau verkauft werden. Preis!' 9.50 per Exemplar. Die Redallion der für den l. November l. I. vorbereiteten Sondernummer des Jüdischen Nationalfonds, in welcher anläßlich des Zionistischen Parteitages ein umfassender Rechenschaftsbericht der Wiener Zentrale erscheinen wird, wird am 20. d. Mi abgeschlossen. Bekanntlich wird in dieser Nummer eine vollständige Liste aller jener Personen erscheinen, welche ihre Pflicht, sich zugunsten dcS Jüdischen Nationalfonds mit mindestens K 200 jährlich zu besteuern, bis dahin nachgekommen sein werden. Alle Zionisten, hie Wert darauf lesen, daß ihr Name in dieser Nummer veröffentlicht wird, werden dringend ersucht, umgehend ihre fälligen Selbstbestenerunge« an den Jüdischen Nationalsonds zu Übersende». * Allgemeine jüdische Volksschule in den Vvrgtttena». Der Unterricht in der jüdischen Volksschule, XX., Denisgasse 33, beginnt am Sonntag, dm 10. d. PL, und haben alle Schüler und Schülerinnen pünktlich nm 9. Uhr vormittags zu erscheinen. Einschreibungen ssndm noch bis emschließlrch Freitag den 8. d. M. zwischen 2 und i Uhr nachmittags im Schulgebäude statt. * Fremde Sprachen. An dev staatliche» Lehranstalt stir fremde lorientalischr) Sprache» in Wien. VII., Kandlgafie 39 (Ghmnastalgebaude), werden von Mitte Oktober bis Ende Jum 1921 (m wöchentlich 8 bis 4 Stunden) solgende Sprachen unentgeltlich gelehrt: Albanisch, Arabisch Bulgarisch. Neugriechisch. Persisch, Rumänisch, Nusstsch, Serbokroatisch, Spanisch und Türkisch. Einschreibungen für Personen beiderlei Geschlechtes von 15 Jahren an, «nr noch bis 9. d. M., täglich von 5 bis 7 Uhr abends in der Direktionskanzlei der Anstalt.-Die Einschreibegebühr betragt K 22 (K 18). * Grhöhrmg der Personentarlfe auf de« jugoslawische» Bahne«. Nach Belgrader Meldungen steht eine ueueiliche Elhöhnng der Personentarrfe auf dm jugoslawischen Bahnen bevor. * Postverüeher zwischen der Tschecho-Slomakei und Ungarn. Wie die „Tribuns" erfährt, soll in den nächsten Tagen der'P o st verkehr zwischen der Tschecho-Slowakei und Ungam wieder ausgenommen werden. Die Aufnahme des Postverkehrs hat sich «ottveudig erwiesen, damit die ungarischen Delegierten aut der Madrider internationalen Postkonferenz keine Beschwerde erheben. Drs Blatt fordert eine strenge Zensur der aus Ungarn kommenden Seudunaen. * Die GolderrrlösestsUe«. Das Krkegswucheramt hat gegeu 120 Geichaitsleute, welche der jüngst erlassenen Vollzugsanweisaug. betreffend den Berkehr mit Edelmetallen und Edell-- metallwaren zuwiderhandelten. beanständet. Von diesen wurde« bereits 56 Juweliere und Preziosenhändler bis zu K 5000 bestraft. * Zählung des Hauspersonals in Wien. Mit Rückficht auf das Inkrafttreten der vom Gemeinderat beschlossene«. Hauspcrso nalabgabe.tpurdLpom Magistrat eine Zählung drSH a u s-. Personals EHrlfe der Brotkommisffonen vorgenommen. Als Ergedms dieser Zählung wurde« 5905 Haushalte festgellt, die abgabepflichtig sind, wer! das Hänspersonal mehr als eine Person umfaßt. * Die Mendlichkeit der SLertt'erträüuiei iMs vor iv>rmgen Jahren war die MehrKahl der Aftrommren geneigt,^ anAU« netzmen. daß die Sternenwelt auf einen begrenzten Raum beschränkt sei, wÄcher oinigermaßen ' , dem von der Milchstraße eirrflcuoArmewsn Geb-rst' entspvicht. Wie Arrhenvus im neueftsn Heft der „Umschau", Wochenschrift über die Fortschritte in -Wissenschcvft-und TechniL berichtet, ist die Milch, stratze mrch neueren amerikanischen Messungen aus dem Jahre 1617 eine riesige Spirale mit einem Durchmesser von 50.000 bis 100.000 Lrchtzahven. BskarmÄich ist ein Lichtjahr die Strecke, die das Licht während eines Jahres zurürklegt, das heißt also, wenn ein Stern in der Dbilchstraße erlischt, wird es auf der Erde unter Umständen erst nach 100.000 Jahren w-cvhrgenommen. (Unsere ganze Menschheitsgeschichts ist nicht älter wls 7000 Jahre!) Nun durchläuft das Mcht in der Sekunde 300.000'Kilometer, eine Strecke «äso, die sWbeneinhachmal so groß.ist als der Umfang her Erde. Eine Lichtrmnute ist für den menschlichen Geist kaum vorstellbar, nun gär 100.000 Lichtjahre! LUber auch diese Raume hüben sich für die Sternrnwelt als zu eng evwiesen. Shapley hat die Entsevuntzen der großen kugelförmigen Sternhaufen berechnet und fand Entfernungen eiilzelner Sterne bis zu 220.000 LichtsahE. Noch weiter geht der schwedische Forscher Doktor Lundmark, der bei den Stermreboln Entfernungen bis zu 20 Millionen, Mchssähren annimmt. Die Mllionen von Lichtjähven, mit denen unser Gssichtskreis Plötzlich erweitert worden ist, deuten darauf hin, daß keine Grenzen dem forschenden Geist gesetzt find als diejenigen, welche Äu der Unvoll« lonnnenheit unserer Werkzeuge liegen. * Espera«to-Lehrk»rs. Der l. Wiener Esveranlv- Berein veranstaltet auch Heuer mehrere Kurse für Anfänger im Rirderösterreichischen Land^slehrericmlyar, I., Hegelgasse 12. Jeden Dienstag V;7 bis l!S Uhr abends. Beginn 5. v. M. mit einleitendem Vortrag. Kursdauer zirka 12 Stunden. * Rasse«- und KulLurfragen der Menschheit. Unter diesem Titel Veranstalter die Wiener Anthropologische Gesellschaft in der Urania eine Reibe von neu« Licktlnldervortraacu in drei Abteilungen (Anthropologie, Urgeschichte, . Bölferkundc). die jeden Freitag. lJsH Uhr, im kleinen Saale ssatrfinden und. bereits am 8. d. M. beginnen. Sowohl^ Abonnements wie Emzelkarten sind an der Tageskasse der Urania erhältlich. * Ein üeramdter Mititärtransport. Im Dezember v. I. wurde im Nordbalmhof ein polnsscher Mitilärtransport beraub). Ern Waggon ist erbrocken worden und chm war eine Summe von 260.000 polnischen Mark entnommen worden. Erst icht hat das Sicher-eitSbureau ^den Fall^ausg«klärt und als au dcm Diebstahl bcrerl'.gt den öüjahrigen Simou Rad o mskp,. angeblrch l!., Fugbachgüsse 8. wöhuhass. . und den 22tährigrn KommiS, Sigmund Lieblich, U., Obermüllnergasse b' wohnhaft, werhaftet. Sie gestanden bei chrrr Einvernahme, die Tat gemeinsam mu emem gewissen SazkowSki begangen und von chm je 58.000 polnische Mark als ihren Beuteanleil erhalten zu haben. Sackowski hatte von seinem 'Anteil 76.000 Mark nmwechsrln lassen. Der Rest des Geldes dürste unter die übrigen an dem Drebssahl betestiyten polnsschen Militmpersonen verteilt worden sein. Radomski und Lieblich wurden gestern dem Laudestzeclchie eingelirferk. Die Lersolgung des SazkowLki ist nngcleitet. 6. Olltocker Mg' jvett» V .■■ --r-TT _ — --- * F»«l«r Jmmobilie«ve«kehe in Italien. D«r italienische Handelsministerium teilt mit. daß österreichische, Staats^ angehörlge m Italien I m m v 5 i l i« v - frei ohne irgendeine . besondere Erlaubnis oder andere Fornralitätrn erwerben könne» ". * Zum Schutze des Wreuerwaldcs. 'Der ftädtiW Finanzausschuß bat gestern beschlossen, kür dtü Schutzs fcriT' Wienerwaldes im kommmden' Wintn- -e i n.e halbe -Mist :! i o » Krone» zu w i^d m e n. Die LaudcS.kegiervüg aMstete einen Bllin airZ. uu» in diesem Jadre besser' a!S im vergaugerirr den Wieuerwald vor Berwüstungeu 'n. sckützen.' Der Schuh ' „besteht in dem Heranziehc» ernes große» G endarm'e'rre- - au.fqebotes, das von Ende Oktober angefangm ans S2V Mann erhöht werden soll. * 20.000 Stvoncn Belohanng. Am 4. d. M. wurde , die Wohnung des Herm Schwarzmann. U., AuSstellungS- - - straßr 55, erbrochen. Gestohfen wurde ein Barbetrag von K 46,000, , Kleider und Juwelen im Werte von 120.000. Auf die Berbastuug der Einbrecher.' und Zustandrbringung des gestohlenen- ■. Gutes ist eine Belohnung von L 20.000 ausgesrtzt. * Gestohlenes Reisegepäck. In der Gepäckshälle de« ungarischen Fluß- und SeeschiffahrtSgesellschast a.m Praterk<n wurde dem Herrn Jakob B e N k o aus Budapest das Reisegepäck. •. brsteheus aus H rtrm- und Damenkleidern im Werte vou ll100/X)0, gestohlm. . * 240.000 Kronen gestohlen. Im Neisebureau m der Karutnerstraße oder in der jugoslawischen Sammrlfielle wurde gestern dem Industriellen Maur-cio C a r n r o l aus der Haseulasche ein Geldbetrag von K 240.000, bestehend aus 24 Rote» zu je K 10.000, gestohlen. * Da» A-ätsel der elegänten und vorteilhaften Klerdung beschäftigt die vornehme Welk. Es ist gelöst. Drr Firma Spitzer & Markus, II., Stephanirstratze 1 (nächst der Stephanirbrstae), verbürgt durch den erlesenen Geschmack ihrer hochwertige« Arbeiten und nicht zuletzt durch die konkurrenzlosen Preise auch dem Mittelstand eine gediegene und schicke Garderobe. * KautschrrÄsternp«1 innerhalb zwölf Stunden liefert: Gnltav T i n t n e r, V!., Mariahilferstraßr 101, Ungargaffe 10, IV., Wiedner Hauptstraße 51, XVU., Ottakringerstraße 8s. * Die Speditionsfirma Leo Wang, ll., Ferdinandsstraße 33, Übernimmt zu den billigsten Tarifsätzen Transport» aller Art «ach Rumänien per Schiss mit Umladung in Giurght und Galatz sowie per Bahn mütrlS direkter Spezialzüge «ach Czernowitz. Keine Sorge mehr für die Mer» bietet der Scheck« fortgang der Kinder, wenn dieselben die Miltrlschul-HilfSderfe 1 (Auxiliu«) unter bewährter Leitung des Direktor Dr. Holbbrrg besuchen, woselbst sie in allen Unterrrchtsgegenstatrde» unterwiese« und Kr jede« Tag vollständig vorbereitet werden. Die Schüler kommen um 3 llhr und bleiben, bis sie vollständig vorbereitet sind, meist bis 6 Uhr. Einschreibungen finden täglich von 10 bis 1 Uhr und von 5 bis 6 Uhr, Sonntags von 10 bis 13 Uhr nur l., Flrischmrrkt 18, II. Stiege, Mezzanin, statt. Derenrsrrachrichte«. Jüdischer Wanderbund »B! a n - D e i $*, IX., Wahrmgrxsträße 15. Heule, 7 abends, Beginn des hebMchen Kurses für Führer und ältere Manderec ^Anfäugee u<d Bsv- >, geschrittene). Anmeldungen jür diesen Kurs und fö» die Kurse ■ für Jüngere bei den Führern. — Inge n d a ru pp e der; Zionistischen Bezirk8s ektron LX. Heute um V,8 Uhr abends i« der T o h n b e c - H a l t r, XX., De»is- ' gaffe SS, BrreinSabend. Referent: M. U. C. Jakob S ch w a rzo r o d ^Ueber die AssanierungSarbeit in Palästina*. Z i o- / n i st i f ch e 'I n g e n d g r u p p e H i e tz i« g. Hmte^ um 7 Uhr abends Geselligkeiksabend im Ottakriugec-Bräu. Karten dortselbst, XUk., Anhosstraße 1. — Donnerstag dm 7. d. M. > «m V»7 Uhr abends Plenarsitzung und Diskussion, XIII., Rrmdlgaffe 33. _ Die Ernährung. Das schlechte Brot. Besseres Brot ab nächster Woche. — Die Bauern liefern uichtS, BürgvrmMsL Reumann hjat gestern beim Leiter > des GtaartSamtes für VoLkSeviiähviing, Sektionschef Doktor ' G<rünberger, vorge-sprochen und energisch Beschwerde gegen die derzeitige Qualität beS.in Wen zur Dsrievlung gelangenden Brotes erhoben. Dr. Gouirberger verwies darauf, daß bereits in der tt a ch st e n Woche in der Qualität deS Brotes insofern eine Besserung .zu ^erwarten sei, ÄS gegenÄber der Bosooche ^der.MaWtzjatz- 10 Prozent gErzt und der Zusatz von KcwftfffÄProduckte«. in,-' Wegfall kommen wird. Das Brot der künftigL« Adoche:Wck', daher aus 70 Prozent Weizenbeziehungsweise^:; Roggenmehl und nur 30' Prozent Maismehl . bestehen. Um die Aufbringung des inländischen GetpeideS zu beschleunigen, hat sich das Staatscmrt für; VolkSernÄhrung lneuerilich mit der LandeSvetzievung in Verbindung gesetzt, die . , zur rascheren Einlrefernng des Koutingent,eL.<, energische^ Maßnahmen veranlaßt hat. Die Austbringung des -u . Kontingentes in Mederüsterveich 'begegnet den ßtofe.fcen V. Schwierigkeiten. Bisher konnte nicht einmal die Koni, tingentmenge für alle politischen Bezirke festgesetzt werden.. Der BrotpreiK. , Bei den gestern bei der Landesregierung unter Vorsitz des Landeshauptmanns Sever unter Beteiligung von Per- , , trebevn der Groß- und Ktembetriebe, der Arbeiter und der . , 'Angestellten stattgefun-denen Veohaudlungen wurde die Be-' rechmrng der paritätischen Komnrission. bekaimtgegellry, ivs-- uach die Lohnforderungen der Avdoiber und Angestellten aus den Laib Brot umgerechnet. 54 Heller betragen. Die Ämteruehmer hsden ihrerseits für die Erhöhung der Sachregien pro Laib einen Betrag von 08 Hellern gefordert. Bei UcÄerwäl- .> zung dieser beiden Forderungen auf den Brotpreis würde sich . in Wie n. eine Verteirerung des Brotes üm 1 Krone . 22 Heller pro Laib ergeben.Die LarckesrqDdvung konnte sich zu einer derartigen Brotpreiserhöhung nicht entschließen und sucht weiter nach emenr Wege, um bei Vermeidung einer -unmittelbaren Belastung des Konsums den beider-ssttigen Foo- .. derrmgen Rechnung zu -tragen. HSSZT. Ä*«ta*®«wusaÄwlb®l

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