Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-10-06 · Heft 611 (6.10.1920) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 611 (6.10.1920)
Date
1920-10-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979689--05421-2991272
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

£e8e 4 Wien/.Mittwoch i --—- -- Mitteilungen aus dem Publikum. B RILLANTEN, Perlen, Gold, Silber, Platin n.TTbren kauft xind verkauft 776 ETTER Botentrursnstr. 23, Mariakliferstr. 98 Erstklassige Preise für Brillanten, Perlen, ÄUlflH UMMIIH «STK"; Telephon SS4I, viKi-vU der Oper, Kimtneratrom H, Stepkaatettraue 2, nur Nr. S bn eigenen Neues — Telephon Nr, 4SI 46 Samttag geschlossen?g,g RILLANTEN, Perlen, Platin. Uhren, Gold, Silber und Juwelen (auch versetzt) kauft luwelier FORST II, Ibnitnus Itametag geeohlouen 8640 Telephon 20787 Parterre, Tür 19 besten Kräfte heranzuziehen. 4. Den Versorguugsarberten ist dieselbe Bedeutung beizumessen wie den Transportirrbeitem Der Funkspruch fordert zum Schluß die russischen Arbeiter auf. den: Ruf des höchsten Organs Folge zu leisten und die Kräfte zum Kampf gegen den Hunger auzusparmen. Die Juden im litauischen Verwaltung-apparat. Kowno, 29. September. Das litauische Ministerium für jüdische Angelegenheiten teilt mit: In der Sitzung des Ministerrates vom 10. September wurde durch »en Minister für jüdische Angelegenheiten, die Frag« der Besetzung von Regierungsstellen in dem befreiten Leibe Litauens durch Juden aufgeworfen. lieberemstimmend würde die Notwendigkeit betont, Juden für den Verwaltungsapparat heranzuziehen, und das Ministerium für jüdische Angelegenheiten' ersucht, eine List« yualifiAierter Kandidaten vorzulegen. Inzwischen kamen Lus Wilna Nachrichten, welche besagten, daß eine Reihe qualifizierter Kräfte Stellen in verschiedenen Regierungsänftalten erhalten habe, daß jedoch die Lubalternstellen aus;chließlich durch N i ch t j u d e n besetzt werden sollen. Daher wurde auf der Ministerratsfttzung vom 15. September die Frage nochmals auf hie Lagesordrvmg gestellt. Der Minister für jüdische. AÜr-; gelegenheiten legte dabei seinen Standpunkt mit bs? , Anderer Betonung der staatsorganisatorischen Seite der Frage dar. Der Ministerrat nahm dann einstimmig jMgenbe Resolution an: Bei der Aufstellung der Beamtenkaders für den befreiten Teil Litauens müssen die Ministerien für alle Ränge des Verwaltungsdienstes Bürger ohne Unterschied der Nationalität aufnehmen. Um den jüdischen iyürgern den Zutritt zur Verwaltungsarbeit zu erleichtern, wird überdies vorgeschlageiü, sich an die Malen iridis che n Gemeinden mit dem Berlarrgen zu wenden,!wß sie Listen von Kandidaten, welche sie empfehlen, aufftellen; laut diesen Listen soll die entsprechende Zahl freier Stellen besetzt werden. Als Bevollmächtigter des jüdischen Ministers für den Wilrraer Bezirk wird bis zur.. Verlegung des Ministeriums nach. Wilna. Herr Jizchol Nubinstein bestimmt. Gleichzeitig werden auch die nötigen Vorbereitungen zur Verlegung des Ministeriums getroffen, welche für die nächsten Wochen vorgesehen ist. Die Landgüterbesetzrmgen in Sizilien. Rom, 5. Oktober. (Stefatti.) Den Blättern zufolge sind in Sizilien einige unbebaute Landgüter von Bauern und ehemaligen Kämpfern besetzt worden. Sie begaben -ich in Zügen dahin, denen nationale Fahnen vorangetragen wurden. An der Spitze eines der Züge schritt ein Mönch mit einem Kreuz. Die Mehrzahl der Besetzungen erfolgte gemäß den Bestimmungen des letzter Gesetzes über unbebaute Landgüter. Der Kampf der türkische« Nationalisten. Konstmrtttropel, ö. Oktober. (Wolfs.) Die Blätter melden, die Nationalversammlung in Angora habe beschlossen, das nationalistische Heer zu reorganisieren, um den Kampf in Anatolien fortsetzen zu, können. Stambuliskis EngLandreise. London, 5. Oktober. (Reuter.) Der bulgarische Ministerpräsident Stam b -uliski, 'der am 8. Oktober hier eintrifft, wird die Städte Birmingham, Manchester und Glasgow besuchen und mit mehreren Handelskammern Besprechungen pflegen. Er hofft, hier wrr t) ch östliche Hilfe M linden, um die Handelsbeziehungm zwischen lNroßbritannirn und Bulgarien wieder herzustellen und Kredite zum Anlauf von Waren im Austausch gegen Getreide zu erlangen. Kongreß der Betriebsräte Deutschlands. Berlin, 5. Oktober. (Wolfs.) Zu v«m Kongreß der Betriebsräte Deutschlands haben die Reichs- und Staatsbehörde Vertretungen entsendet. Die schwedische und die norkvegische Regierung und die georgische Republik sind ver- Keien, ebenso der schweizerische und der österreichische Metalltzrbeitsrverband. Auch eine große Reihe von Parlaments- Klitgliedern ist erschienen. Die Verhandlung wurde durch Utt zweiten Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen GctverkschaftsbuirdeS, Graß mann, eröffnet. Der Kongreß beschloß einstimmig, dis zurzeit in Berlin weilende Abordnung der russischen Gewerkschaften zur Teilnahme an dem Kongreß einzuladen. Hierauf berichtete Rudolf 28 t) f eil über die wirtschaftliche Lage Deutschlands. Die Versuche zu einer Aussöhnung in der tschechischen Sozialdemokratie. Prag, 6. Oktober. (Privat.) Gestern fand eine Konferenz bei. Vertrauensmänner der jozialdemokraiiichen wfmm Wiener Morgeuzeitmrz I . Ov»b« ffio Magyarische Justiz. Die Verteidiger im Prozeh gegen die Bvlkskommiffäre legen Hhr Amt nieder. Budapest, 5. Oktober. (Uug. Del.-8dorr.-Bur.) Im Prozeß gegen die ehemaligen Vvlkskommissäre ereignete sich gestern, als das Publikum den Saal bereits verlassen hatte, ein neuerlicher Zwischenfall. Der Angeklagte Ägoston machte kritische Bemerkungen zu einer Zeugenaussage und wurde deshalb vom Vorsitzeichen ermahnt, nicht zu diskutieren. Verteidiger Kis erklärt«, der Angeklagte sei berechtigt, Zeugenaussagen zu besprechen. Der Vorsitzende erteilte Kis den Ordnungsruf und als Kis Heiter sprechen wollte, einen zweiten Ordnungsruf mit der Bemerkung, er werde sein Verhalten zum Gegenstand eines Senatsbeschlusses machen. Die Verteidiger Kis und Szekely verließen hierauf den Berhandlungsfaal. Verteidiger Behrend meldete sich zum Wort und sagte, der Angeklagte hätte dar Recht, zu den Zeugenaussagen Bemerkungen zu machen. Als der Vorsitzende sirb verbat, belehrt zu wecken, entfernte sich' auch Behrend. Staatsanwalt Aczel sah sich veranlaßt, zu beantragen, infolge der Abwesenheit aller Verteidiger die Verhandlung abzubrechen. Der Vorsitzende verkündete heute vormittags den Gerichtsbeschluß, worin festgestellt wird, daß die Verteidiger Kis, Behrend und Szekely gestern ein vcknungsstörendes Benehmen (!) an den Tag gelegt haben, so daß mit Ihnen die Verhandlung nicht fortgesetzt werden könne. Infolgedessen werden diese drei .Advokaten von der weiteren Verhandlung ^ausgeschlossen. Verteidiger Kis habe gestern ohne" Erlaubnis das Wort ergriffen und Lernt Fortgehen die. Türe zugeschlagen. (!?) Kis und Behrend haben während dreier Monate wiederholt Ordnungsrufe des Vorsitzenden erhalten und sich ebenso wie Szekely demonstrativ entfernt. ■ Hierauf richtete der Vorsitzende an die drei Verteidiger' die Aufforderung, sich zu entfernen, was von diesen befolgt wurde. Die übrigen Verteidiger erbaten eine Pause, sich zu beraten. Nach der Pause verlas Verteidiger Nagy ■ srarnens aller Verteidiger eine Erklärung, worin diese wegen der Aussperrung ihrer drei Kollegen die Verteidigung.nie beule gen. Linken statt, die sich mit der Zuschrift des Verbandes der gewerkschaftlichen Organisationen befaßte, welche verlangt, daß noch ein Versuche zur Versöhnung der Rechten und der Linken unternommen wird. Der Vorstand des Verbandes hat beschlossen, rmt aller Macht dahin zuwirken, daß ' in dem Streit innerhalb' der Sozialdemokratie siit Ausgleich erfolge. Zu diesem Zwecke würde eine zehngliedvige Kommission eingesetzt, und die beiden Richtungen -er Arbeiterschaft aufge. fordert, ebenfalls ihre Mitglieder zu nominieren, die zusammen in der erwähnten Kommission einen Ausgleich anstreben sollen. Die Konferenz der Linkssozialisten bestimmte nach langer Debatte aus ihrer Mttte die Delegaten, die an diesen Verhandlungen teilnehmen sollen. Schikaniernnge« und Ausweisungen. Prag, 5. Oktober. „Ceske Slovo" meldet, daß der nationalsozialistische Parteitag in seiner letzten Konferenz beschlossen habe, dtt Behörden um eine Revision aller sich in der Tschecho-Slowakei aufhaltendeu Ausländer zu ersuchen. Diese Revision wird mit heutigem Tage beginnen. Nach der Meldung eines ungarischen Blattes seien angeblich aus der Slowakei 6000 politische Flüchtlinge ausgewiesen worden. Tagesbericht. Professor MagnuS Hirschfeld von Alldeutsche« überfallen und schwer värleht. Me uns aus München gemeldet wird, ereignete sich dort gestern ein Vorfallder neuerlich beweist, aus was für Gelichter sich die Anhänger der Alldeutschen rekrutieren und wer eigentlich Deutschlands Ansehen im Auslande herabsetzt. Professor Magnus Hirschfeld, der bekannte Berliner Sexualpsychologe, hielt in der Münchener Tonhalle einen Vortrag über die Steinachsche Verjüngungstheorie. Schon während des Vortrages fielen aus den Reihen der Krawallmacher rüde Zwischenrufe. Als Hirschfeld feinen Vortrag beendet hatte,.belagerten die Radaubrüder das Tor, um einen Exzeß zu veranstalten. Professor Hirschfeld verließ aber die Tonhalle durch eine Seitentür, wurde jedoch in der Ottostraße von den alldeutschen Rowdies eingeholt und mit Gununiknütteln und Stöcken so geschlagen, daß er bewußtlos zusammenftürzte. Auf der chirurgischen Klinik, wohin der Verletzte überfuhrt wurde, konstatierte man eine schwere Gehirnerschütterung. Die Polizei verhielt sich, obwohl sie von den Vorbereitungen der Rowdies Kenntnis hatte, vollkommen passiv. — Ein Kulturbild von Deutschland im Jahre 1920. versammelten sich mehrere hundert Offiziaoe und rr_ wachende Magyaren" vor der Basilika. Die Horde'w«n mit Revolvern und Eisenstäben bewaffnet. Vor de) Basilika fielen sie über mehrere Frauen her «nd schluger sie blutig. Bor der Redaktion des „Neuen Pester ^ousj amls" prügelten sie ebenfalls zahlreiche Leute blutig Dann zog die Bande aüf den Ring. dem WeW bahnhof wurde der Beamte Eugen Ledvwszkh von den Pogromhelden schwer verwundet, so daß er ins ° Spital gebracht werden mußte. Die Mizei schritt fei keinem Falle ein. Samstag abends wiederholten sich die Ausschreitungen. Ein Offizier, der an der Spitze einer Baude nmrschierte, hielt, wie ein Augenzeuge berichtet, eine« Wagen der Linie 31' der elektrischen.Straßenbahn Dieses Vorgehen ist bei den Strei'fzügen der wachenden Magyaren" üblich; die Fahrgäste . der Straßenbahn werden zur AuswerSleistimg gezwungen^ Juden aus de n Wagen gerissen und blutig geschlagen. Ms diesmal die Aufforderung der Bfas# wejsleistung nicht sogleich befolgt wurde. schvßbe^ Pogromoffizier in den Wagen. Der Schafft^ Karl NadudVary wurde lebensgefährlich verbeW der Ingenieur Geza Girardi erhielt einen FuA . schuß. Der Oberleutnant wurde zwar verhaftet, aber auf Veranlassung der „Erwachenden Magyaren"- wieder sreigelassen. '' ,' . Die Zahl der Opfer der Pogrome von Freitag mch Samstag beläuft sich auf ungefähr hundert. Dch keine Maßregeln getroffen worden sind, um eine Wiederholung der Ausschreitungen zu verhindern, befindet sich gpnz Budapest in größter Auftegung. / ■; Nene Exzesse der „Erwachenden Magyaren". Wie aus Aeußerungen der Budapestrr Blätter „Vilag" und „Az Ujsäg" hervorgeht, haben am vergangenen Freitag und Samstag neue antisemitische Exzesse in B rr^o Pst stattgesunden. Freitag abends Lndo Hartmann als Erde. Ms Budapest wirb uns berichtet: Dieser Doge werbe beim Bubapefter Bezirrsgericht das Destameirt de- Hofvaich Julius'Winierberg, beS jüngst dahingeschiedenen Präsiden tön der Pester Chewva Kadischa, eröffnst. Der ÜBet* bttchene hat fein auf diele Millionen geschätztes Bsrmöge« — dessen Gesamtwert nahezu 80 Mllione« beträgt zum größeren Teil wohltätigen Zwecken vermacht. Im Testa.,! ment' feLbst find die einzelnen Legate nicht ziffernmäßig, son^ dern prozentuell angegeben, wobei auf die verschiedenen 2e$ gate, nach Abzug der dsrn einzigen Sohne zufallsNdttl 60 Prozent des Nachlasses, di« wetteren 60 Prozent entfallen. AuH dem Testament verdienen besonders die folgenden Legate her^ borgshoben zu werden: 20 Prozent feines BevmögenS hfettso,^' läßt der Erblasser zum Zwecke des Baues oder Kaufes efeie4 Vereinöhauses der Ehewra Kadischa; 80 Prozent der Pester. isrwelttrschen ReligionSgemeinde zu Zwecken des Budapests^ israeRttschen GtzmoasiumA. (der Betrag ist als Mntettberglj S-ttfbung separat, zu verwalten); 2 Prozent der Pester -häor^ Kadischa . zur Vevgrötzerung des bei ihr ^stehende» Frau* Julius-Mnterlberg-FondS; 2 Prozent dem Pester ifvaelitt^ scheir Frauenverein (als Wuterberg-Sttstu-ng zu Mrwaüe»);i 2 Prozent dem Ungarischen israelitischen Handwerks- Ackschauverein (ÄS Mnterbsvg-Sttfiung zu verwalten)» DiL letztwMigen Verfügungen beS edlen Stifte« betreffen außerdem Anordnungen zur AuSfolyung von Legaten an verschttr, den« Prrbatpdvsonen, wobei Freunde und Berwmrdte. des Ver». blichenen reichlich bedacht find. Unter den Schenkungen letztere^ Art sind zwei von besonderem Interesse. Die eine beivrfft bat, Gesandten der österreichischen Republik in Berlin, D«. Suite, Hartmann, ebnen Neffen des VeEcherren, und die andere den Sekretär der Pesior .Chewra Kadischa, deren Praschent Winteoberg war. Neue jüdische Schulen in Brünn. Das nationale Judentum in der Tfchechv-Slvwaket hst einen weiteren Schritt nach' vorne getan. Seitdem bis gesetzliche Anerkennung der jüdischen Nationalität Tatsache geworben ist, hat sich der jüdische Nattonalrat bestrebt,. 6fe Schulfrage ins Rollen zu bringen, um sein Programm fe# Schaffung einer jüdischen Schule zu verwirklichen. Trotz der Gegnerschaften der tschechisch-jüdischen Assttnilanten, welche offen auf die Auflöjung des Judentums hinarbeiten und vrÄfach auch von den Behörden gefördert werben, ist eS' ö»#. läufig gelungen, die bestehenden jüdischen Volksschulen, die in ihrem Bestand bedroht erschienen, zu. retten. Hiezu kommen ztvei Neugründungen, welchen alS Anfang alle Bedeutung zukomrnt: Der jüdische Schnlverein in Brünu 7)at vor kurzen: die erste Klasse seiner neuen Volks, sch ul« und die erste Klasse des Reformrealgymnasiums eröffnet'. ®sj ivaren mancherlei Schwierigkeiten zu überwinden, bis mau' mit der Eröffnung der beiden Lehranstalten beginnen könnte. Hoffentlich werden ihn«: in nicht allzufemer Zeit ciTiitTtrfv!: Gründungen Nachfolgen. Angarlsche Anklagen gegen die Wiener?^stdirektion. In den letzten Tagen finden sich in istotem Teile der ungarischen Presse schwere Anklagen gegen die öfte^ reichische Postverwalkung mrd hauptsächlich' gegen die Wiener Postdirektion. Auswärtige Handelskreise, insbesondere amerikanische, haben angeblich Bei den maßgebenden Faktoren in Budapest darüber Klage geführt, daß die nach Ungarn gerichteten Briefe und sonstigen Postsendungen entweder gar nicht oder mit starker Verspätung und spoliert an die Adressaten gelangen. „Pesti Naplo" und alle übrigen Blätter deA „Eftt^-Konzerns bemühen sich nun, die schon längst beobachtete Unverläßlichkeit dev ungarischen Post auf die österreichische Post zu überwälzen, rudern sie die Nnerhörte Anklage erheben, daß die über Wien nach Uugari, dirigicrieir Postsendungen in Wien grundlos zurück'

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.