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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-03 · Heft 608 (3.10.1920) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 608 (3.10.1920)
Date
1920-10-03
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Rr. 608 ggtat, SottntaH Freie Mörschs VsLksbützr'F. DK Freie iöbifdic' Volksbühne eröffnet SamStag tat }, Oktober tut Wiener Bistgertheatev mit einer nett inszenietten . fttjfiilf'rmtß von?con K r>"h r i n § Drama ’»2) c c Dorfs« jftn.fl* ftittt bif?iähurr-®n.ifoti» Die TilclroÜc spielt diesmal Herr Mel, e r,, dev Prokop Herr I n n g w i r t h, der auch die Regie sührt. Aus den Theatern, Im Bura1beater gelangen morgeu. Montag (bei Mlsgehobenem JavreSabouunnent, kein Kartmverkanf), »Die tro t t i ti « e Tt*?ur Aufführung. Anfang 7 Uhr. , I« G ch ü n b r n u n e r Schloß t fa? a t e r. wird Norgen, Montag. ,8nu ftitt u■ gegeben. Beginn 7 Uhr. Im Deutschen B o l 111 f> c a t c r geht .morae». Montag, »D a 8.V i e r t t G e b t>!“ m Szene. BolkStümüche ßrnse ohne Bormerkgebühr. Beginn 7 Uhr., At den K a m m e t f t> t e 1 e tt wird. «orae», Moukg, „G chloß W e t t e t st e t tt* gegeben. Beginn 7,8 Uhr. In der Ren a i st an ce «Bühne bleibt morgen, Montag, bis - Ende dieser Woche. daS Lustspiel »P a p a mit Harry Waiden iu der Hauptrolle auf dem Spielplan. In der StaatSop.er geht morgen, Montag, ,« rrhöhten Preise» »M i ittto n* in Szene. Anfang 7,7 Uhr. Im Wi r n e r S1a d tth r o te r beherrscht mit Allspahnrc - von Montag den 4. d. M., an welchem Tage Karl F o e e st in dem Pariser Bolksstück „DerTotschlager* gastiert, allabendlich die Lostspielnenheit „8 iselott' von l er P falz" mit Hansi D'"se in der Titelrolle, den Spielplan dieser Wochr. Ans den VoUtsspee. Henty Sonntag, fingt in der polkSoper Alfred P i c c a v a r den Faust in »M a r g a r e t e^; pie übrigen Nöllen stnd mit den Damen Debitzta, Attler, Kur sowie den Herren B a n d l e r, H a g e u und G r o H «setzt. Montag den 4. d. M. findet das einziae Gastspiel Paul vtvderS als Fliegender Holländer statt. Die übrige» Hauptrollen sind mit den Damen Rantzau, Ealinger und den Herrm S ch Ü r m a n u, Frischler «nd Fälbl besetzt. Mniwoch dm 8. d. M. wird »Die Fledermaus" mit dem Tanzgastspiel Annie L t e f e r rutb Dttt Einlagm des Ballettkorps der Volksoper wiederholt. Donnerstag de» 7. d. M. findet die deutsche Uraufführung von 83 it c c t tt i 8 »La Bondine* mit Frau D e b i tz k a, Fräulein Wagschal und dm Herren F l e t a. Hage« wtd M a r k o w S k h in den Hauptrollen statt; Dirigmt Herr 8 t e r m i ch, Regie Herr Lustig-Prean, Freitag dm 8. d. M. iröffnet Sigismondo S a l e s ch i als Scarpia sein Gastspiel. — Eine soeben einaetroffme Depesche besagt, daß Giaeomo jß a c cini am 6. b. M. der Generalprobe und am 7. b: M. der deutsche» Uraufführung seiner Oper „L a R o n d i n e* in der Bolksoper beiwohnen wird. Amerikanische .Hilfe für die VolkSoper. Direktor- Stellvertreter Karl Lustia - Prean teilt uns mit: Ei« an mich gelangtes Telegramm Direktor Weingartners aus Buenos Aires besagt, daß Direktor Weingartner die Aufbringung einer Geldhilfe siir die Volksoper gelungen ist, daß jedoch von den sSdamerrkanischen Mäzenen daran die Bedingung geknüpft wurde, daß Weingartner seine» Anfenthalt in Südamerika etwas verlängere. Ein - gleichzeitig eingelangter Brief Weingartners bringt die weitere' hvcherfrermche Mitteilung, daß Direktor'Weingartners Vemühimgm, dir ganze VolkSoper imkommeuden Sommer (amerikanischen Winter) nachSüdamerika $« bringen, aller Voraussicht nach von Erfolgt gekrönt sein dürsten. Weingartner hat in Buenos Aires m den ersten vierzehn Tagen sechsmal den »Parstfal", zweimal, den »Lohenflrtn* und vier Konzerte dirigiert und beispiellose Erfolge erzielt. Es ist z« hoffen,, daß die Sanierungsaktkonen, dte Direktor Weingartner in Südamerika für sein notleidendes Wiener Institut unternimmt, der Volksover helfe» werden. Das Programm der BolkSvper für den Monat Oktober muß dadurch einige Aendermge» erfahre». Die Premiere von Weingartners -Geuestus* wird naturgemäß hinausgeschoben, an ihre Stelle treten Smetanas »Dte zwei Witwen". Zwischen diese und die -Rondme* wird der erste Ballettabend der BolkSaper eingeschaltet werden. Max Bruch gestorv««. Der bekannte Komponist Max B r « ch ist gestern in Berlin im hohen Atter, von 82 Jahren gestorben. Er war seit 1889 Vorsteher einer akademischen Meisterschule an der Berliner Akademie. Zu seinen bekanntesten Werken gehören ferne berühmte Bearbeitung oes „Kol Mrei" und die drei Violinkonzerte. Seine lietden Opern »Lorelei" und »H e rw i« tt e ■ behaupteten sich nicht, während einige Mannerchöre, Orchesterwerke und insbesondere Oratorien dauernden Wert besitzen. Auch mehrere Symphonien hat der Meister geschaffen. Bruch war Ehrendoktor dir Universitäten Cambridge -und BreSlou. 3« MufiklehrerftW ina». SNusikftaaLSprnfn«gsk«rs und iu der Knpellmelsterschule sowie in allen. übrigen Zweigen der Mnsik. der darstellenden Kunst und Kunsttänze« de§ Konservatoriums für Musik und dramatische Kunst, Direktion Lrttwak-Patonay, haben die Einschreibungen begönne«. Auskunft im Sekretariat, Wien,' IV., Mählgafse 30. , Sport. Dte heutige« F«ßballwettfMele. Nach der durch den Ländemettkampf bedingten Nnterbrechnng nehmen heute die Meisterscriastsspiele wieder ihren Fortgang. Der Sportklub H a k o a h tritt in Dörnbach (XVII., Hernalser Hauptstraße 216) gegen den Wien er Sportklub an. Die Dombacher müssen auf die Mitwirkung ihres Mittelläufers Baar verzichten, aber auch die Hakoah tritt noch immer nicht koniplett * an. Es ist ein äußerst spannender Kampf zu erwarte», der ein knappes Resultat zeitige» wird. „ Der W. A- F. hat auf seinem. Hüttekdaxfer Sportplatz den W. A. E. zu Gaste. Nach den von den Pralerleuten am letztm Sonntag in Budapest gezeigten guten Leistungen muß man den Kampf als offen bezeichnen. Die Amateure spielen inOber-St.Veit gegenHertha, die kaum -stark genug sein wird, «m den Violetten den Sieg streitig «acherr zu können. R ir d o l f s h Ü g e.! tritt in Meidling gegen W a ck t c an. Bei der Gleichwertigkeit der Gegner ist rin scharfer Kamps zu erwarten. Sehr hitzig wird das Spiel A d m i r a gegen Vienna in Floridsdorf verlaufen, da die Döblinger, alles damrsetzon werden, zumindest einen Punkt, ihren erstell, zu err ugen. In der zweiten Klasse erweckt das Ss'iel G e r m a rt i n uegm Ostmark, das die beide» aussichtsreichsten Mecsterichofts- Wie«e» MorHeuzettrmg /V. VlWvÄ"WM ' ■. - ----- auwärter zusamweudringt das größte Interesse. Ostmark dürfte rwe« knappen Sieg erringen. Weiters finden folgende Spiele statt: Ober-St. Bert — Trinket, Ottakring-N. A. C. Baumgarten—BewegungSspieler, Slovan-Sportfreunde, Red Star—Donaustadt, Sturm—Reuvwrg. Jüdischer Sport in Ittgoslawien. Seitdem der iüdischnationaleGedanke in der hiesigen Juden* schaff einen gewaltigen Aufschwung nahm, konnte man auch eine emsig werdende Jugendbewegung wahrnehmen. Eine ganze Reihe jüdischer Sportvereine schoß wie aus der Erbe hervor. Bedauerlich ist eS nur, daß die Alten diesem Aussrhwwg sernstehen nnd daß nicht alle jüdischen Sportler in den jüdischen Vereinigungen teilnehme». Fa erster Linie ist der Zagreber Makkabi zu erwähne«, der im zweite» Lebensjahre bereits bedeutende Res»ttat« aufweist. TmeFußballfektron (noch in der ll. Klasse), Turn, und Schwimwsekfion büdeu de» Stolz der bewußtm Zagreber Jodenschäst. Der B e o g r a d e r G i d e o », der in sich di« beste» Beograd« Sportler vereinigt, wurde vor einigen Wochen i«S Lebe» gerufen. Az erwähue» find außerdem der O f i j e k % x Makkabi, der—auS der Fußballsektion des Klubs der jüdischen Akademiker und Abiturienten hervorgehend — bereits in der zweitm Saison an den Meisterschaffsspiele« dieser Stadt teiluimmt. Die Bar Kochba in Sarajevo, H a k o.a h in Zemnn, V « k o v a c und T n z l a steheu bereitso weit, daß sie auch iu die Oeffentlichkeit tretm könne«. Besonders die Bar-Kochba in Sarajevo, die mehrere Sektiones für diverse Sportarte» aufweist, hat große Chancen, eia erstklassiger 5klub zu werden. Auch in anderen Städten Jugoslawiens sind bereits Gründungen i« Z«gr. Alle Vereine pflege» Fußball, Leichtathletik (Hakoah, Zemm, Bar-Kochba, Sarajevo), Hazma (Handball), Schwimme» »sw. Geturnt wird in Zagreb, Sarajevo, Osijek, Vinkovci, ZrmM (schwedische Gymnastik) Md Vukovar. Die Wiener Hakoah genießt überall, wo es hier Jude» gibt, einen sehr gute» Ruf und derm Erfolge lösen große Gen»gtu««g aus. Auch wir wollen ihr folgen! Kreis Oesterreich der jüdische« Turnttnb Sportverei«e Letzter Sitzungsbericht. Für dte Sm Donnerstag den 80. September stattgefmrden« Kreisfitzung waren sämtlich« Mischen Sportverein« eingeladen. Bo» folgenden Vereinen waren Vertreter erschienen: Hakoah, Kadima, HaSmonea, Jüdischer Athleien- Verein (I. V. A.), Achim, Achduth, Jüdfscher Athletikklub (I. A. W.), Jüdischer Sportklub Konkordia XX, Jndaea, Hechawer, Hazair, Baumgartner Haü>ah rmd Sportsektion der (iZ. I. B.) Menorah. Vorsitzender Norbert Hoch ft im lud bi« einzelnen Vereine, soweit sie nicht Kreisvevetne sind, ein, dem Skreist beizutreten. Die Dortrkle! seien nicht nur ideeller und nwralischer, > sondern auch praktischer Natur. Hochstim gab feiner Derwmrderung AuÄ>ruS, baß zahlreich« Vereins fo jugendliche Vertreter entsendet hatten. Dt« Kreisleitung wird eS sich zur MfgaSe machen, noch nicht gefestigte Organisation«» zu konsolidiere» oder durch Zusammenschluß mehrerer Bemine eine lebensfähig« Neugrirndung z» schaffe». Sportwart Fritz Baar veranschaulichte an Beispiele» aus der Tschecho-Slowakei, daß eine Nesämtvvganisation, die die Vorgesetzte Behörde vorstÄlt, unbedingt notwendig sei. Die große Anzahl »euer Verein« bedürft der Führung, wen» der Mischen Turn- und SportbeweMng nicht ein Schaden zugesügi werben soll. Der KretS hat im Sinne feiner NegeueraLionS- LestreLunge» «in eminentes Interesse an der Erhaltung der ntzugegründete» 'Sportvereines Fritz Baar wies detailliert auf die Vorteil« hin, dte jeder Verein zu gewärtigen hat, wen» er dem Kreis« beitritt. Zum Schluss« fordert« er zur Unterorduung «ms, be»n nur diszipliniert« Sportkeute Vrmvn'b^ grvftL» AufgaLeir erfiMeu, die di« jüdische Sportbewegung an sie stellt. Die Wechselr^e, au der sich mehrere Vereins- Vertreter beteMgten, tvar sehr frirchtbringend. Mt der Auffordermlg, die schriftliche Beitrittserklärung an best Schriftführer Franz Hell er, 1'. B^irk, Konkvrdiaplatz V, zu richte», schloß die Sitzung. ’ JttLematisnale Radrenne» irr Wien. Rach dem vorfonntagigen gelungene» Versuch, anf der neuaugelegtr» Radrennbahn in Hernals Nennen zu veranstalten, wird morgen ein internationaler Wettbewerb durchgeführt. Unter anderem steht ein Länderwettkamvf Deutschland—Ungarn—Oesterreich auf dem Proaranun. Die Veranstaltung beginnt mit Rücksicht ans. die Konkurrenz der Fußballspiele schon um 7-3 Uhr. SchWimmeeting im Aörgerbad. Rach den zahlreichen Schwimmveranstaltungen. die Heuer im Dianabade stattgefundm babm, kommt heute nachmittags ein Meeting der Danubm im Jorgerbade zur Austragung. Da auch vo» auswärts Konkurrenten e-ngetroffeu find, ist guter Spott zu erwarten. Horkeymcifterschaft. Heute vormittags findet auf dem Hakoab-Platz in Floridsdorf das Meisterschaftsspiel H a k o u h gegen F ü n f h aus e r Sportklnb statt, das die Hakoahner sicher flir sich entscheiden werden. Da§ Spiel beginnt um Y;lt Nhr; vorher spielen die Reserven. Der Benin» der FrrtzbaLwettspiele ist ftir l)3i llhr festgesetzt. Die Resewespiele nehmen «m I Uhr'ihren Anfang. SpiekerbeknadigunK. Wegen der skandalösen Rauffteite». die nach Schluß des letzten Hakoah—Germania-Wett-, spieles von nuzelnen Germania-Leuten provoziert wurden, wurden, vier Spieler der Schwechater auf 10 bis 18 Monate disqnalisiziert. Die Germania legre nur gegen die Bestrafung ihres Mitgliedes Mantler Drotest ein, dem erst in der letzten Justom, m> Notstand bei Oester reichlichen. Frißball-BerbandeS, Fvkae gegedeu wurde. Mautlcr darf' bereits ab iS. d. M. wieder spielen. _- Fragekasten. Braun» Graz. 1. Kint Jnbn laboriert an einer Knieverleßnng; sein Bruoer Erich ist für den Prager H.tg,bvr tätig. Rur Fuchs, y,. Ädlurra-llteierum traten;.p.. i. '•Tii? Jmlg'.::a:mschaf!sspi.?l gegen wü'.te rrfa^'-e-!.;-n;? | gegen Admira 2:0 verloren. Gevichtssaal. GeschWornen- «nd Sch'öffealifte». Dir Berzeichnisse aller Persomu, welche in.Wim zu.t^ schwornen oder Schössen berufen werden lointcn, liege« dofitz Montag den 4. bis einschließlich 11. d. M. an Werkwgm N-w L Uhr früh bis 2 Uhr mittags, att dem iu diese Frist fallendem Sonntag aber von 9 Uhr früh bis 12 Nhp mittags in de» ntemdebczirkskanzleien zur Einsicht und zur Erhebung von Nekla-s mationen anf. Die Zahl der m die Berzeichnisse ciugelrageneksi Personen beträgt 683.147; hievon entfallen 314.361 auf männl^H und 373.296 ö«f weibliche Personen. . . * Die erste Schüfst». Htm ersten Mal« seit de« Bestand der Schöffengerichte ist gestern eine Frau zum Richteramte berufen worde». " ES ist dies die Private Marie Erbau. Ei» Zufall wollte e£, daß daS GchnftsMreramt ebenfalls von einer Frau, einer Kavzl«gehilsis>. besorgt Wurde. Zunächst wurde die Anklage gegttr 'zÄei ungarische Taschendiebe verhandelt. I» der zweite». Berhandlnug war der ehemalige BollSwehrmaun JaroSlauS Dejmak angellägt. '> Der dritte Fall betraf einen EmbruchSdiebstahl im Wirtschaft-- verband für Diehverkehr. Im vierte» Falle Ware« der Ftchr« ' Werksbesitzer Max Vongratz, dessen Neffe gleichen NamenS nnd der Hilfsarbeiter Karl Nekam Wege» großer Diebstähle zum. Schaden der Ligarttlmhülimsirma „Ghaza^ angellagt. Das Treiben einer achtköpfigen Ginhrecherba«de. Acht verwegene Einbrecher, die große OeschSstßembrkche mit einem nabez« eine Million Kronen betragmdm Schade» auf dem Kerbholz haben, mußten diese Missetaten gestern vor dm, Schöffengericht verantworten. Die Bande war aus de« Hilss« arbeitern Felix R o b i d a und Rudolf P r i v o z»i k, dem Kellner Theodor P o st r i b a c, dem Mechaniker Karl H a dem Schlossergebillen Theodor Mager», dem Eisendreher Stepba» G a s p a r e f, dem Buchdrucker Michael B e r 1 l «nd dem ZiwmermannSgehilfen Valentin Vinzenz Msamtm»' aescht. Ihre Spezialität bildeten sogenannte Kanaleinorüche, die sie durchwegs bei Rächt vollbrachten. Dank den zähen Be- ° mühunaen der Kriminalbeamten Franz P e i ch l md Rudolf ' Grohmann wurde der Bande das lichtschme Handwerk endlich gelegt. DaS verbrecherische Treiben der Bande war durch zahlreiche Hehler begünstigt worden. Das Verfahren gegm Privoznik w«rde avsgeschieden, die anderen Spießgeselle» verurteilt, «nd zwar: ' Rovida undMagerazujedreiJahren. Bertl. Haar »nd B i n z e n z zu je zw ei Jahren, G asv ar ek za achtzehn Monaten, Postrihac zu einem Jahrrschweren Kerkers. Der Volkswirt. Eine Krone --- 2.62V« Cerrttmes Geld. Gestern notierte in Zürich die österreichische Krone Geld . . 2.62'/» (2.677* am 1. Oktober) * die österr. gestempelte Krone Geld. . 2,80 ( 2.80 am 1, Oktobers die tschechische Krön« ...... 88', ' 8.20 am 1. Oktober), die Mark ... . 10 20 V10.10 am 1. Oktober) Agram ... 5.25 ( 5.15 am 1. Oktober) Warschau.—am 1. Ottobrr), Budapest . ... S.— ( 2.— qm 1. Oktober) Bekenntnis und Bemeffnng der Vermsgensahgabe. Von MchtSanwatt Dr. Jakob Stadler. .! Hl») ■ 8. Bemessungsgrund! a g^. Dis Bemessung der VenmogenSaLgokbe vo» . EÜHrl«- . Personen ersolgt nach der Bsmeffungsgrundkage. > ' Diese wirb öevart festgestellt, daß von dem Rein»er» > nrögen (den okyabepslichtiigen Aktiven «ach MbKwg der ahzugz-( fähigen Schufen, Lasten und Kwläsfigen AbAugSposten). zu->- nächst ein adgoibefreieS Minimum in der Hohe von 30.000 Kronen für d-rn NbgaDspflichtrgen, von 80.000 Kvone» für . fditc jwt gemeinsamen Haushalt kedenbe Ghsgatkm, - beziehungsweise, falls die Ehegattin über 60 Jahve alt obre' erworbSunfÄhrg ist, 50.000 Kronen, und von je 15.000 Kronmfür jedes Kind chne eigenes Vermögen abgezogen wird. &om dieser so gewonnenen BemeffunysgruMage wird dann die Abgabe nach Prazenten 'berechnet, wobei das Ä6r-" mögen nach unten auf einen durch Tausend teMaren Beirut - ,abgermldet wird. . 4. Sind ring ung der 'Bekenntnis sei . v. Me cöbglOepflrchtrgen Physischen Personen (Inländer und' Ausländer), die ein Reinvermögen von mehr als 30.000 Kronen besitzen, ferner oSk zuiristischen Personen, die. nicht von der Vermögensabgabe befreit sind (Staat, ftärcb&i.', QJc* . mernide ufm.), fewtet alle nur von ihrem inländisch gebundenen sowie de>m im Inland erworbenen Vermögen abgabe-, pflichtigen Personen haben innerhalb der durch VollzutzSanweifturg fostzusetzenden Frist bei der zuständigen Steuerbehöide ein Boken-ntniS enrzubrmgen. * Die Zuständigkeit der Sieuevbehörde für im Inland, wohnende oder sich dauernd aufhaltende $h'Icirtbet: und Ausländer richtet sich nach den ftir die Ciukommenstenett ge!^ tenden Grundsätze», ..für die inländischen juristischen Personen ist die Steuerbehörde der Sitze? der Unternehmung zuständig. Abgabepflichtige Ausländer, welche nur vmr ihrem ink ' Inland erworbenen Vermöge» besteuert werden, HÄben das Bekenntnis an ihrem letzten Aufenthaltsort (Sitz der Betriebs^; stätte), und jene, die nur von ihrem an das' Inland ge» bündenen Vermögen (Grund und GebärcheLvsitz ufjv.) afh gabepflichtig sind, bei der Steuefibe^rde de? B^triobr?. wo K) Sich' „v'Jinu'i 1. Ott »der.

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