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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-03 · Heft 608 (3.10.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 608 (3.10.1920)
Date
1920-10-03
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Sit.-ßOS - . TWeshericht. Qmpövt und Export. Ceftettddj ist ein armes Land. Der Warenimpvrt schwächt sein« Valuta, brr Export ist durch den. Mangel an Rohstoffen unterbunden. Trotzdem schossen seit Jahresfrist bk Import» und Exporiunternehmungen nur so auS dem Botzen. Zum Teil entfalteten sie eine schreiende Reklanre, aber ungleich besser scheinen die Geschäfte dort gegangeir zu sein, wo man eS vorzog, in aller Stille zu arbeiten, und wo bat Erregen der öffentlichen Nufmerffambeit eher als dSfe Störung denn' als Förderung empfunden wirb. Solch böfeS Jnterniezzo gab «O beispielsweise, als der Wiener Gesandte Bela KmrS di« Stätte fein« diplomatischen Tätigkeit verlassen mußte, well er in den Verdacht kam, hier zu diel ungarisches Veld' unter gewisse Leute gebracht zu habe»:. Und jetzt hat sich sein' weißgarbistischer Nachfolger gegen dieselbe Anschuldigung zu wehren. Vom. finanzpolitisch«^ Standpunkt kst eja nur ersveulich, wenn fremd« Valuta sich über unser Land ergießt, und zwar, wie sich g^eigt hat, über alle Parteischichten gleichmäßig, da zuerst die extreme Linke und später die extreme Rechte von dem fremden Segen profitierte. Auch hat der ungarische Geldregen uns nicht so aller niöglichen Bedarfsartikel entblößt wie vorher der italienische und französisch«. Nmst» größer ist freilich di« sittliche Blöße, die flch nnsere RepuMk bei solchen Geschäften ihrer Augehörigen gibt. Aber ist Moral etwa-, wovon man leben Za««, wenn man eS zu sorgsam hütet? Kann sich unser jimAgepoverteS Land noch das Hamstern ideelle r Werte dvkauSeu, wenn flch Gelegenheiten bieten, sie günstig gegen Materiell t einzutauschen? Auch sind die Verkäufer solch kostbaren Gutes niemals dessen wirkliche Besitzer. Vielmehr HaBe» die Schleichhändler der Moral von den idealen Artikeln, die sie kaufmännisch verwerten, nur ebenso undeutliche Vorstellungen wie die Kette,rhänbler der änderen Branchen. Unser Finanzminister aber-, reibt sich wahrscheinlich mit helmlichem Frohlocken die Hände, weil es noch etwas gibt, womit Oesterreicher gute Geschäfte mit den» Ausland machen können, »veil «eS offenbar dort höher geschätzt wirb als hierzulande: VefinnMgStreue und Charakter. Dr. H. Dp. Jüdische Versammlung in Atzgersdorf. In Mauer-Atzgersdvrf hat Mittwoch den 29. September die erste jüdische Versammlung stattgefunden. Die Vorbereitung erfolgte durch, «ein Komitee unter Vorsitz der sehr rührigen Herren Otto Höchst ätzt . Die Versammlung war glänzend besucht, was umsomehr ins Gewicht fällt, als die jüdische Siedlung in der Gegend von Atzgersdorf eine äußerst schüttere ist und die Versammlungsteilnehmer eine ziemliche Entfernung zurückzulegen hatten,, um ins. Versammlungslokal zu gelangen. Dr. Weiner sprach über den gegenwärtigen Stand der zionistischen Bewegung, über die Erfüllung unserer Palästina-Hoffnungen, vor allein über die politischen Errungenschaften und über die große und schwere Arbeit, die noch zu leisten ist, um das Land jüdisch zu machen. Dr. Krämer befaßte sich in seinen Ausführungen mit der Lage her jüdischen Massen in Osteuropa. Beide Redner fanden reichen Beifall. , Wiewohl die Versammlung keineswegs als Wählerversammlung gedacht war, wurde im Laufe der Diskussion wohl auch bald von den Wahlen gesprochen und es.war sehr erfreulich, zu konstatieren, daß die rein sachliche Darstellung des jüdischen Problems genügt hat, die Anwesenden zu überzeugen, daß sie eigene Politik machen und eigene Vertreter in per Nationalversammlung haben müssen. Wiener Mvracn-eihnnfl Mitteilungen änL dem Publikum. Abgeordneter Stricker und Frau zeigen die Geburt eines Mädchens an. Möbel q. lim- | Cfij dekoratioii « I« grässter Au3wa!i!. 2f«r xccNez«le 0189, 81!., SlSllBIISlBFBjjj 1 B. \ 61Q Erzeugnis**, i (Eck« Kurl SchwetgHolergasM). RfU,ft*STS5fS, Forle», Oo!d, Silber, Platte o.U“are» kauft und verkauft 77« iETTEIl ^otoniKTmstr. 23, MariaMl£cr*tr, S3 Konkurrenzlos! Konkurrenzlos! Neu eröffnet! A. BORENSTEIN II., Stephaniestrasse Nr. 10 Offeriere frisch eingelangte englische Kerbst- und Winterstoffe für feinste Massbestellung, sämtliche Herrennuodesachen, wie Wäsche, Krawatten, Krägon etc. Für rasche und gute Ausführung garantiert ei« A. BORENSTEIN. Schreibmaschinen aller Systeme, neu und gobmuo&t. Verkauf und Einkauf in der ■Reparatur werkstatte 3E§t©t4€&2? l&,ForzeH&Eig?&32e 22. Tel.i3-®«48 ^-wnnrnrnriiiiirriii um i^>--iiTT»Tnrinininnirniim><iiMisnn im. nun»i»>n»wm»» wiwinr—nin« mr taprMeD,Friiä eosileKejtiiMass 611!!$!- IJ ü U 3 C HI C K « 0 0. fi.m.b.H., I. KoMmark« 3, RazsuilN Tel. 10X98 ELEGANTE HERRENGARDEROBEN TO NACH NEUESTER MODE Gelhhard& Fürst, II. Stefaniestrassel6 JHd.-akadem. Kulflirverband »Jabns* «äs*«**»»«« Dienstag den s. Gktsdsv 1.1. findet Im Pestsaale des „Hotel Posl“ um halb 7 Uhr abends eine Akademie < mit folgender Vertragserdnung statt: 1. Ansprache — B. Dulberg 2. Goldmark: Air \ , i Hubay: Scenes de la Csatda f * z,mt>Jer 3. P. Hallers Eigene Dichtungen . ‘ 4. Mendelssohn-Liszt: Hochrritsmarsch nnd Eifenreigen —' ÄtiaeSa Engel 5. Bfalik: M’ gilat haesch — rezitiert von Dr. Mirjam Ohlenberg; am Klavier Professor Ehrlich 6. a) Asra * b) Arle des Grafen Luna aus „Troubadour", In hebrlisdhrer Uebertragung von Herzberg) — A. Fisch Zur Aufführung gelangt ,,v i e Lj« e", ein Einakter von S c h u I i m A I e j c h e m. Künstlerische Leitung 84. Deutsch Karten Im Vorverkaufs In der Buchhandlung R. Löwlt, Roten* turmstrasse, und in der Vereinigung Jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel. Taborstrasse 1, von 3 bis 5 Uhr nachmittags war *«**., Hutreparaturanstalt _ v; Herrenu.Daraeahüte werden prompt und. ' -*» i billig nach neuester Mod« modernisiert. ' f'JämV' ' ' v ■ XVlIt, Währint-ergtlrtel 81 _ VII., Mariahilferstraaee 66 198 ' Pogrome in Budapest «Ud Kesskeme^. Der Budapester Polizeistadthauptnrann Dr. Karl Nagy ließ am Bersöhnungstag im 7. Bezirk, wo die meisten Juden wohnen, eine Streifung vornehmen, an der neben den ' Polizisten Pro nah- Offiziere Teilnahmen. Die Banden hielten die ans den Tempeln kommenden Juden an, zwangen sie zur Answetsleistrmg und verhafteten Hunderte von ihnen. Die Verhafteten brachten sie auf das Bezirkslvmmisjariat des 7. Bezirke-, wo sie sie blutigf ch lüg in. Das Geschrei und das' Jammern der Geprügelten lockte eine große- Menge an, die daS Zkvmmissari-at zu stürmen drohte. Die Polizeiräte Dr. Henckl und G'eza K o o s > forderten deshalb die Pronay-Offiziere auf, ihre Heldentätigkeit etnzustellen. Nach längeren Unterhandlungen zogen die Offiziere ab. Aehuliche Vorfälle ereigneten sich am Versöhn,mgstvg in KecS fctti c t. Dort drangen 30 Migltedec der berüchtigten HejjüS-Slb tetlung in bis Tempel, schlugen alle Anwesenden blutig und erzwangen die Einstellung deS Gottesdienstes. ' ' _ ' MethodMe VeMaMA. Die MMarische Reaktion versteht es gut, ihre Unkultur iw den Mantel der Gejchlichkeit zu Neiden. Die Exzesse, Beraubungen und Pogrome sind gelvissermahen nnv Randbemerkungen zu ihrem Gesamtwert nnd nnerNtünschbe, wenn sie allzuviel Aufsehen machen. Dieser Tage hat also das Budapester Amtsblatt, ganz wie es sich für einen Rechts- und OrdnungSstaat schickt, unter Zahl nnd Paragraph die DürchsührungSverordnung betreffs der Prügelstrafe verlautbart. Diese ist „in Anwesenheit eines Mitgliedes des Gerichtshofes nnd der Staatsanwaltschaft des staatSanwaltschaftlicheir Bevollninchtiglen) und des behördluhen ArzteS. mit Auöschluß der Oefsentlichkeit durchzuführen". Wie „Erwachenden Ungarn werden bedauern, daß durch diese Ausschließung der Oefsentlichkeit der kulturellen Erziehung der Nation in Hocthy-christlichem Sinn Abbruch geschieht.) Daü Gesetz wäre aber unvollständig, rvenn nicht auch .die Beschaffenheit des ominösen Werkzeugs vorschriftsmäßig geregelt wäre. Diesbezüglich wird besttnrmt: „Die Stockjchlöge hat der vom Leiter der Staatsanwaltschaft ausersehene Gefängniswärter! bei Ennachsenen mit einem 75 Zentimeter langen Uno § Zentimeter breiten H a s e l n u st st v ck z« verabreiche». Jugendlichen Individuen gegenüber ist ein deren Älter und körperlicher Entwicklung entsprechendes spanische- Rohr oder eine Rute anderer Beschafsenyeit anzuwenden. Nimmt der Arzt währendder D'urchführmlg der Prügelstrafe wahr, daß die Fortsetzung der Dnrchsühmng gefährlich für die Gesundheit des Bentrteilten werden kann, so ist' die Fortsetzung der Durchführung sofort einzustellen und der Verurteilte ' tritt sofort an Stelle der nichverhaltenen Sdockschläge di« mit dem Urteil festgcstcttte Frei hei tsstrafe an." Wie human man in Unganr ist, beweist dir Bestimnmttg, daß dir Erekution einzustellen ist, wenn sie den: ^)pfer zu schaden geeignet wäre, NmS zu entscheiden Sache des anwesenden Fachmannes ist. Auch die gemilderte Form für Jugendliche, beweist, daß man jeNsrits der Leitha in unseren Tagen noch eine Fortsetzung des „Jahrhunderts de.8 Kindes" erblickt. Ein Nestroy-Helb sagt beim Anblick der auf der Bühne hernmliegrndml Leichen: „Ich kann die Schlamperei nicht vertragen!" Auch in Budapest will man „Ordnung" haben. Am Ende erlebt man es noch, daß die ungarische Nationalversammlung ein Reglement für die Pogromexzesse der PronayHorthy-Hejjat'-Banden erläßt? Ds«?egalisterte Bark. Zwischen durch die Tr-agik des OstjudentnmS grinst manchmal auch der Harlekin hervor, und wenn einst die- Geschichte der Judenverfolgungen geschrieben 3 MokK M20 werden wird, werden auch die Dokumente nicht fehlen' dürfen, tvtftye Beweisstücke dafür darstellen, welche tragikomische Szenen übermütige Brutalität auf der einen und übertriebene Aongstlichkeit aus der anderen Veite zu , schaffen vermögen. Ein. solches Dokument ist eine in l aller Form ausgestellte amtliche Lizenz, welche einem jungen Rabbiner in Rußland vom Stadtkommandanten ' ansgestellt wurde, um seinen schönen langen'Bart vor den Znpfgelüsten roher. Gesellen zu schützen.- Ditzses " Dokuinen!- war seinerzeit in pylnisch-jüdischeN Blättern faksimiliert wiedergegeben. Es ist in polnischer Sprache gehalten und lautet in deutscher UebersetzuNg: - . ■ >16. 8. 1919. . I. Abteilung brS Kommandos der Gruppe der Oberste« . ' - Barzttzki. Ne s cheinigung.? . Chaskiel Abramsti ist Rabbiner in Smolervitz und'---- alS Geistlicher berechtigt, einen Bart zu tragen. - (Unterschrift:) ' "•>(. Oberleutnant, dzt. Stadtkommcindaii i s Mltig ohne Stempick bis zum tzl'i tz. M- - - Smolewitz ist ein kleines Städtchen nicht ineil; tarn' . Minsk, wo auch im Jahre 1919 ununterbrochen zwischen , Bolschewiken und Polen gekämpft wurde. Anläßlich dieser Kämpfe wurde auch die Wohnung des jungen Rabbiners, welcher eine reichhaltige Bibliothek befass, zerstört. Es scheint, daß dem Rabbi Chaskiel Abramski außer seinem schönen langen Bart nichts geblieben ist ■ und daß er wenigstens diesen Besitz vor der blinden^ Wut des Pöbels retten tvollte. Echt polnisch, oderwenn man will, echt russisch ist die Bemerkung aus dem Dokument, durch welche die Gültigkeitsdauer des Salvus oonductns für den Bart.des jungen Rabbiners' mit sechs Dagen bemessen ist. lieber das weitere Schicksal dieses Judenbartes besitzen wir wohl keine historischen Aufzeichnungen, aber es ist nicht unwahrscheinlich', daß der Rabbi jede Woche etnml sich' — wohl ohne Stempel, abetz^sür guten Bakschisch' — die Lizen« zum Tragen seines Bartes erneuert hat. * Englands Hilfe für 60.000 Wiener Kinder. Vienna Emergency Relief Fund, die großzügige, in England unter Mltwnkvng des FeldmarsÄallS Earl Haig K. T-, Rt. Hon. Lord Robert Cecll, BrScount Curw«, MP., Rt. Ho». Arthur Henderfon und vrrler Mderer Persönlichkeiten entstandene HilsSaMon für Wiener Kinder, um die sich nach wre vor Sir Thomas Cnvinghame rifrigst bemüht, Saut ihr Fürsorgewerk ans. Man hofft, in der ersten Hälfte Oktober die volle» Rationen (pro Woche 3 Dosen KondmSmilch, V« Kilogramm Mehl, V* Kilogramm Fett. V« Kilogramm Zucker, 10 Dekagramm Kakao) auSgeben und die Höchstziffer von 60,000 Kindern in die Hilfe« eistung einbeziehen zu können. * ILdisch«nkahemif«he» Kulturverband Aabne. Dienstag den 5. d. M. stndet im Feflsaale des Hotel Post «« V,7 Uhr abends eine Akademie mit einer erlesene« musikalischvokalischenBortragsordnug statt. Ihre gefällige Mitwirkung haben unter anderen Angela E n g e l nnd Konzertmeister 3 i m b l e r ungesichert. Zur Aufführung gelangt i e E j z e* von Gchnlim Alejchem. Karlen im Borverkauf in der Buchhandlung. R. Löwit, l. Rotenturmstraße 22, imb im Lokal der Bereiniaung jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel, II., Tavorstraße 1, täglich zwischen 8 »ub 5 Uhr nachmittas. * Der Doktavgrav für die WirtschaftSWisienfchaste«. Am 80. v. M. spreche» eine Abordnung des Beremr» diplomierter Gxportalademiker und die Obmänner der Studentenvereine an der Hochschule für Weltbandel beim vnterkaatssekretär.- G l ö ck e l vor, nm unter Bezugnahme auf ein kürzlich eivgebrachteS Memorandum persönlich ihre Bitte um Schaffung des Doktorgradeder Wittschaftsrviffenschaften vorzubriuge». Uutrrstaarssekretär G l ö ck e l begrüßte cs, daß eine derartige Anregung ans de« Kreise» der Absolvcuten in der Hörerschaft ausgehe und betonte, daß diese Angelegenheit im Einvernehmen mit dem StaatSamt für Handel geregelt werden würde. Eine Voraussetzung hiezu seien jedoch einschneidende organisatorische Aenderungeu an der Hochschule für Welthandel. «Die jüdische Tischgesellschaft Alserftratze tm* Umgebung veranstaltete am 30. v. M. ihre 13. Zusammenkunft. Anwesend waren ziÄa 300 Personen. Herr mecl. vr. Ludwig Rieß las ans dem Manuskript eigene Dichtungen unter großem Beifall vor. Hirranf sprach Herr Zur. vr. Georg - Weiner über die bevorstehenden Wahlen. Sei» sachliches Referat fand ungeteilte gute Ausnahme. * StenographieuntsrrichL au Volksschule«. Das NnterrichtSamt hat die Einfühnmg des unverbindlichen StenographieuuterrichtS mrt Beginn dieses Schuljahres für die Kmder des 7. nnd 8. Schuljahres, a« füufÜassigen Volksschulen genehmigt. * Glu polnischer GenrealSonsul verhaftet. Lus V e u t h e n wird gemeldet : Gestern nachts wurde der polnische Generalkousul K e s z y c k i hier verhaftet, weil er RevolverschM« abgegeben und einen junge« Man« am Unterkiefer verletzt hätte. * Falsche Zwanzig« «ub Taufeuddinarscheiue. AnS Agram wird gemeldet: In Äugoslawien sind groß: Fälschungen in Zwanzig- und Tausenödiuarfcheiuen verübt worden. Die Banken weigern sich infolgedeffen, diese Noten anznnehmen, bis festgestellt werden wild, in welchen Serien die i Fälschungen vorgciommeu sind. Die falschen Note» sind so geschickt ansgeführt, daß cS schwer ist», sie von echten' zu unter« . scheiden. Das jugoslawische FinanMnisterium hat brschlossru, he Zwamigdinarnotev ganz auZ dem Verkehr zu ziehen, und wahrscheinltch dürste derselbe Vorgang auch für dre Lanfenddsvari' votm gewählt werden. - * Aebersteplung d«s> deutschen Konsulats. Das brutsche Konsulat ersucht tnrS, nochmals' daran zu erinnern, daß , die AmtSraume für den Parteienverkehr am Ö. imb 6. d. M. .. geschloffen sind, da das Konsulat vonr 2. Stock deS Hanfes I., Graben 12, in den 1. Stock vcrlecff wird. * Neue Fevedrvitllsen -ee Kackerg«Hilfen Be: der Laod.rZrrgierung haben gcstem Brrhandlnngen der Ü?citretetfe« Bäckergenoffenichaften nnd der Däcker^Großbetriebe mit dem Vertreter des BerbandeS der Lehensum» Denußmittelacbeiier wegen . der von den Bäckerardeitern erhobenen Fordmwgen begonnen, die ans eine Erhöhung der Löhne absielen. * Markerisreie« Nauchtabak. Ja einigen Tagen wird eine neue Sorte Zigarettmtabak, s u v e r f e l n st e r Türkis ch e r M st 60, z n r vr a r k e n s r e i e n '?l ,t g „ h < gelangen. Wien - 'i'ritWWyiK.-O ßrihilf Am wähl! * SMUlmlf völ

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