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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-30 · Heft 605 (30.9.1920) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 605 (30.9.1920)
Date
1920-09-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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f!Rr. 605' DoMttSkaK 'Wiener M-vgenzerrmW Die Wahlen zur Nati-nsiverzannnlung. Die jüdischnationale Liste.! Die jüvischnationale Liste für alle Ajrenerj Bezirke und die österreichischenWahlkreise, gleichzeitig Reichsliste, lautet: I" Abgeordneter Robert Strick er, Staats-j bahnrat, Anitta Müller. Private» Adolf Böhm, Fabrikant, Gemeinderat Dr. L. P l a s ch k e s, Rechtsanwalt, Erna P a i a ft, Private, ■ Karl Blume, Obmann des Verbandes jüdischer Handelsangesteltter, Emanuel Kaufmann, Baumeister, Bemeiuderat Dr. Jakob Ehrlich, Rechtsianrvalt. ' Unsere Wahlagitation. > Wie». Die j ü d r s ch u a t i o n a l e H a U p t wählte i t UN g befindet sich: II., Taborstraße 20 a. f Auskimfrslokale im TI. Bezirk. Cafe Wkber, Obere Donaustraße 37, 6 bis 8 Uhr; /Cüf6 Durst, Untere Augartenftraße 1s, 6 bis;8 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr; Cafö Zeißl, Große Sperlgüfse 35, 6 bis 8 Uhr, Sonntag 1/sl 1 bis 12 Uhr; Restauration Baron, Große Schiff- -gaffe 19, 7 bis 8 Uhr; Caf6 Reif, Stephaniestraße; Eafö Itzläüer, Taborsttaße 49, 6 bis 7 Uhr, Sonntag 9 bis 11 Uhr; Cnsv Blau, Rotenfterngasse 16, 6 bis 9 Uhr; Cüfö Bürger, Praterstraße 11; Prater- .st-atzö 17, 8 Uhr MH bis 6 Uhr abends; Castt lKÜsstter, Stuntttstraße 13, 4 bis 7 Uhr; Cafe!S ch w a rz, Löopöldsgaffe 26, 7 bis 8 Uhr abends. ■ .! , . Unser Auskunftsbureau für den XX. Bezirk M.r K a r l Me i ß l ft r a ß e 6, T ür 1:!! für den Ul. B e z i r k: U n t e r-e V i a d « k t-. gaffe 13, von 6 bis 7 Uhr abends; ' für den IX. Bezirk: Liechtensteinistraße 11, Tür 13. Tagesbericht. Die nächsten WählerversaMMlnngen. Heute, Vs8 Ahr abends, Restaurant Bayer, H, Verredigerau 4. Referenten: Abgeordneter Stricker, Anitta Müller. Heute, 1!S Ahr abends, im Saale des Turn-ereines, XVH., Röyergaffe 9—11. Referenten: Leopold Sitz mann, Dr. Martin Förster, Dr. Fritz Spitzer. Heute, V29 Ahr abends, im großen Saale. 2., Praterstratze 17. Referenten: Doktor Defider Friedman«, Anitta Müller. Jndenaustreibnngen überall. Wie das lettische JnformationSbureau mittcilt, hat 5>tö lettische RegierUNg als Neprefsalie gegen Lrtaüen 20.060 litauische Staatsangehörige Haupte f a ch l t ch Jude n, a u s g e lö t e f e n. Alle müssen binnen 24 Stunden die Grenzen Lettlands verlassen. . Die, unsinnige Austreibungspolitik, der in erster Reihe die Juden znm Opfer fallen, beginnt sich in Osteuropa immer systematischer zu etablieren. ^Die zwischen Litauen und Lettland bestehenden Gegensätze haben zu einer Ausweisung lett ischer Staatsbürger aus Litauen - geführt,- dieses nimmt nun Revanche, und so werden Menschen, die vor kurzem Bürger eines und desselben Staates waren, wie das wilde Tier gesagt. Auch 'in' Rumänien zeigen sich in vek letzten Zeit wiederholte Versuche von Ausweisungen von. Menschen. ' . die durch die neuen Greuzböstimmungen und infolge der einseitigen und willkürlichen Auslegungdes: Friedens- - Vertrages plötzlich 'zu „Fremden" gestempelt werden sollen. Die Praxis der rumänischen Behörden hat in der Bukowina große Beunruhigung hervörgerufen undzu-'v6rschiedeuen'Protesten Anlaß gegeben, die - hoffentlich otzlre.'Crfolst'bWett,WettzeNt . - ■| Auch in Transsylvanien kommen ähnliche-Uebök» griffe der Behörden vot.! Laut der Londoner Mewish Times" herrscht m Targul.Mures (Transsylvanien) große Aufregung über einen an 280 : jüdischen Fainmen erteilten Befebl, die Stadt zu verlassen, obwohl diese Juden entweder in der erwähnten Stadt selbst oder deren Umgebung ge» boren find. Der Befehl wird damit motiviert, daß diese Juden tn die Stadt erst nach Kriegsausbruch zugezogen seien. Charakteristisch ist, daß der auch an zwei nichtjüdische Familien erteilte Befehl, die Stadt zu verlassen, zurückgezogen wurde. Ueber das Resultat der in „Bukarest versuchten Intervention ist noch nichts bekannt.! Für den IV. bis V. D ezi.rk täglich von 9 bis 4 Uhr nachmittags, IV., Favoritenstraße 21, Telephon 53.426; von 4 bi» 8 Uhr abends, IV., Favo- .ritenstrvße 42, I. Stock (Max Strauß), Tel. 68.699.! Für die D«zirk« VI b i's VM: Auskünfte m Mahlangelegenheiten, VI, Amerlingstratze 19, Hofstiege täglich von 9 bis 2 Uhr nachmittags.! Das ziünistifcheBureau, X., Favoritenst r a ß e 13 0, erteilt Auskünfte tu Wa h ln n g elegenher t e n täglich von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Für die Bezirke XVI und XVll Auskittlste täglich zwischen 2 und 4 Uhr nachmittags, XVI., Brunnengaffe 41.! ' Pwvinz. , Die Agitationsleitung für die gesamte Provinz befindet sich, in Unserem Bureau, I!., Zirkusgasse 33 (Telephon 45326). Die Gesinnungsgenossen aus der ProvinZ werden ersucht sich in allen Fällen an das Bureau Zn wenden. AgitatiorMertttttgen für die Provinzwahlkreise.! Viertel ober dem Wienerwald: ^Wozasek, Amstetten, Telephon Nr. 14. Viertel unter btni Wienerwald: Mödlin g, Enzersdorferstratze 6, Telephon 223/Vs^ interurban 2Ö9/VIII; für die Bezirke Wiener- Neustadt und Neunkirchen Dr. Leopold Bauer, Wiener-Neustadt, Hauptstraße 30, Telephon Nt. 343.! Vierte! ober dem Mannhartsberg: Kultusgemeindesprengel Krems bei Karl Rephahn, Krems, Telephon Nr. 40, Kultusgemeindesprengel Waidhosen an der Thaya bei Karl Löwy, Gnlünd, Niederösterreich. Viertel unter dem Mannhartsberg: Für Stockerau Dr. Erwin Groß, Stockerau; für Korneuburg, Fritz Lederer, Korneuburg, Telephon Nr. 2i; für Großenzersdorf und Umgebung: Julius Fleischmann, Großenzersdorf. ' Linz, Paul Stein, Franz Josefs-Platz 29. Graz, Jüdischer Nüttonaloecbsnd, Graz, Griesplatz 11. Zwischen Scylla und Eharhbdis Das Schicksal der ostgalizifchen Juden wächst sich allgemach zu cm«: tragischen Epopöe herauf deren Dümmer nicht mehr übeutzotcn werden kann. Ihr Land ist nunmehr durch sechs . Jahre Kriegsschauplrch und tu der letzten Zeit haben sie abwechselnd die Setznungeft döt Petljnra-Kultnr gmosfen UNS ÄMN anschMichm Ou>rsnö kn pMtischÄN Äo!° schervismus mitgemacht. Hier Pogro-nr mW wüste Plünderung, dort Aanb irn Mantel der EesotzlichkLit, was fehlt da r..'5,.' Ein Brief aus T a r n o p o l schildert den letzten Bolschewikeneinfall: - . . Äm 26. August ist ein« göttlose Bande Darfuß nnd halbnackt mit G^ehven in den Händen in.unsere Stadt einmarschiert. Eine surchtdare. Schießerei ging bm. Einmarsch voran, der viele Menschenleben Und Häuser gum Opfer fielen. Nachdem wir zwölf Tage im Keller gesessen waren, begann die Bande ihr wahres Gösicht zu zeigen. Jede neu« Verordnung brachte eine neue Schikane. Jeder Nichtorganisierte wurde als Bourgeois bezeichnet und entsprechend behandelt. Viergehn solcher Erlasse find in diesen zwei Moüaten erschienen — einer übertmf den and Sven. Alle Waren in den Geschäftshäusern sowie hässliche EiNtichtuNgsgegenstände muhten registriert werden, mü> wer sich diesem Befehl widersetzbenmßte ins KrimMal und hatte den Tod durch Erschießen zu. gewärÄgen. Ich sevbst mutzt alle meine Waren im Geschäft angMU; sMstverstäNdlich. ließ die Bande Nicht lange auf sich warten, und ^ahm alles, auch was niet- und nagelfost war, weg. Dör Raub war also systematisch und von dieser Behörde «autorisiert. Die Hcrr-e»r kamen auf großen Wagen, packten alles zusammen und brachten die Sachen auf den Weg nach Rutzlottb. Als Helfershelfer kamen' die Handwerker, auch die Intelligenz wurde, unter Androhung des Todes durch Erschießen zur, Mithilfe lbeim Aufpacken zugezogen. Me diejenigen, die nicht als Arbeiter bezeichnet wurden, wurden .shstsmätifch ausgevcvuibt. Am 16. rouvdmr 20. Burger, darunter 12 Juden, ins „Finanzmimsterium", das aus lauter juttgeN Arbeitern bestand, beschiedrn und bekanntgegeüen, datz der Stadt eine ^Kontribution vdn 116 Millionen SowjetrUbein aufcvlegt worden sei. Sonst würöen drei erschossen und der Rest nach SMrien deportiert. Mr sammelten' Unterschriften und brachten Millionen Rubel, vorläufig auf dorn Papier, auf. Zum Muck dauerte das ganze JnüeriNeztzv nicht länge und der baldige Rückzug der Äol- ' schswiken setzte, auch den „BerotdnUWn"- dvS, -.FinanzimsifisstrinmL'' eilt Eiche. ' Lmr-vtt vvrr hettte. Dem Deutschen, der nach sechs J<chren wieder noch England kockmt, erscheint Lmchorl wetvig-verändert, schreibt ein Mitatbviter dev „Fvanlfurter. Zeitung". Noch immer staunt er über den ünposanten Auto- und Onrnibusverkehr wie in der Vorkriegszeit. Die City ftlbst hat ihr Bild kaum geändert, nur einige Waren Häuser im Westend, besonders das nmevilonische Kaufhaus „Selsiidges", haben sich aus- ■Wf. SepkenNer BW, WHM gedehnt. Auch der Polieeulmr ist rnuuer noch ruhig, freunde i lich und bilfsbereii, genau ivie ehedem» Mrade. wie ich.) Precadilly Cixc-us überquere, sehe ich, wie er cifWtii ein ^attdkorn aus dem Auge emtsdrnt. ’; Man führt mich zu Ctzristie zur Aultion antiker Möbels' Noch immer übrrbieten sich hier die sttshionablen Käufer und.'- die beLmviesten 'Krlnschcmdker aus London, New^Nork und, Paris. Stücke don vier-, fünf- und techstäuseich Pfund, wechseln in wenigen Minuten den Besitzer. Man muß scharf. hinsihett,. um festzarstellen, wem das Objett zugeschlagen-, wird; denn außer dem Berste-igerer spricht kaum jernand,^ ukkd nur ein leichtes KopsttMn dient dem Auktionutor als Zeichendaß 100 Pfund mehr geboten werden. Am §)nem Alexandra-Tag brachte diesmal die Heckenrose, die . zmrt'. Besten drS KrüppelheimS bei Christi5 versteigert wurde, 1000 Pfund 20C.000 Mark für ein Heckenröschen. Aus Paprör! Noch tmMer sorgt in Erigimld die private WM» tätigkest für die Aüfrechterhattung der KtaSikenhäüseLllriL ' es ist für ünS ein Merkwürdiger, aber kein schöner Anblick, daß das Plakat am St. Äeorge-Hospital am Hyde-park Corner in viesengrotzen Lettern ankündigt, daß 60.000 Pfund/ notwendig sind, mn das Hospstat nicht Wietzen zu 'Müssen. Mein englischer Begleiter erklärte mirdaß solch wuchtiger Reklame bedürfe, um die AüfmerksaMkeit der:^-Geldspestdüt;zir erlangen. Dest Hhde Pmik mtt 'RÄchl RÄv har sein elegantes Aussehen bewahrt. AM Sonntag zur Church Parade ist hier iwch immer das -SMdichein der eleganten LöÄt. 7'7^7" '"w'7?luch England leidet unter der Teuer u N g, wenn uns mrch, feie wir aus dem armen Deutschland kommen, dis Prejssteigerung sehr gering dorkvmmt. Die Preise sind Unge-" führ zweieirchaHMal so hoch wie früher Und tzep Mittelstandj muß sich auch drüben etnschränken. Arrch die Wohnungsnvi ist hiev ksine fremde Erscheinung. Deshalb sind Mietpreis* echöhungen bei kleinen HättftrN Nur bis zwanzig Prozent ' gestattet. Htlmso üppiger ÄÄHt der WohNMigswucher siw elegante Mats und Häuser. Die GjWermünzen sind noch im Verkehr, aber das Gokh ist verschwundendafür gibt es söge* ncnmtr Bradburys, die auf ein Pfund Sterling 'und ein halbes Pfmid Sterling lauten^ Die Einkommensteuer ist wie bei uns stark progressiv, wenn auch nicht ganz so hoch, und/' läßt das Eiukomnren von 120 Pfund Sterling (ist gleich Mi Zeit 26.000 Mark) unbesteUert. Die RegiedMg trägt UUchi sonst der Not des MittÄsiMides Rechnung. Z. Berhalten^ die Studentendie wegen des Krieges düs Studium Unter-' bröchen halben mvd über keine eigenen ausreichenden. Mittel verfügen, je nach den Umstanden eine jährliche Zuwendung^ von 80 bis 200 Pfund Sterling bis zur Vollendung de». Studiums. Ab morgen Streik der KrankenkafsenLrzte? Gestern mittags ist feer .fco« de« bersten in ihrem Ultimatum an feie Kassen gestellte Termin für de« Beginn des Streiks ab- -elausen und von morgen a» »erde« di eA e rzte-fee r K r a n t enkasscn feie Kassenpaticrlten nur in ' privater Orfetualiou gegen eine von feen Krankenkassen aüszahlbare Honorarnote behandeln. Dvrch diese Maßregel wird die Kontinuität der ärztlichen Behandlung eines jeden Patienten weiter gewahrt. Der gleiche Vorgang wird von den streikenden Aerztrn auch in den Kinderamvulanzeu und den chirurgischen Stationen gewahrt werden, so daß durch feen Streik keine gesnudhrrtliche Benachteiligung der Bevölkerung eintrete» wird. * Begräbnisse am heutige« Tage. Neue tl Friedhof: S Uyr 20 Minuten Richard Mogau, S Uhr 40 Minuten Eduard Bräuer, 10 Uhr Fritz Singer, 10 Uhr 20 Minuten Jakob Kulka, lÖ UHr 30 Minuten Karl Wachstein. 10 Ubr 40 Minuten Cbaim MargülieS/ 11 Uhr Emavuel Hvch 11 Uhr 30 Minuten Emil Dnldner. * Aers»«wrt«<»u. tz a p d e l H a z a i r und I r i r e i Z i v« lade« hiemit sämtliche Zionisten Wiens zur öffentlichen BtrsamütluNg. die heute, y,7 Uhr abrns, im Saale des Bafcrischeutzof, U., Taborstraße 39, siattfindet, ein.. Tagesordnung: Die gegenwärtige Situation im Zionismus und. unsere Pflichten. Redner: Adolf B 8 t, m, Dr. Chaim T a r t «- k o w e r Abraham L e w i n s o «, Llpmann 81 w i tt f o Elieser Kaplan. Die jSdtsche Tischgesellschaft Alserftratze »ad . Umgebung hält heute abends um Vs8 Uhr ihre Zusammenkunft wie gewöhnlich im Weißen Saal des. Riedhoses ctk Herr med. Dr. Ludtvig R i e ß wird eigene Gedichte aus dem MunNskript vorlesrn. An seine ReUtation wird sich ' der Böttrag des Herrn msä. Vr. I. S ch a l i t »U e b e t b t c Wgh l» fe e to e g tt tt g" anschlicßen. Gäste sind stets willkommen! * FortführAng der Schweizer Hilfsaktion. < Ans Bern wird atmeldtt: Düs Schweizerische tziWdwitre^für. die hungernden B8lllr hat in einer in Zürich unter dem Vorsitze des ProfcffiNs Hegner-Saurrr ^bgehaltenen Sitzung beschlossen, daß die W .ZUt bestehenden Schweizerische» Supvenkücheu und Speisemstalten solange als möglich aufrecht« erhalten werden. Der Beschluß würde Mit Rücksicht auf Berichte gofaßt, denen, zufolge die Not im komckeüvtn WuM iü N i e fe t rü n b O b e fe 8 st e r u 1 i ch, in T i V ö l, in der Steiermark und im Erzgebirge noch größer fein dürste als int letzten Jahre. Biele Freund?- weiche die Aktion bis. jetzt unterstützten. wünschen ihre Fortsüheuutz. Die erwähstttü Berichte' stammen vdn maßgcbrudttt SchweM Persynlichkeiieü. * Personalrrachricht-.Am S8. d. M. fand im Stadt-- tempel die Trauung bcS Frl. Nachel. R e d e^r, Tochter des Herrn Hermann Rrder» mit Herrn Pvöf. Jakob Lena v.c l,Mt...Drn. TrouuNgsakt völlig Rabbiner Dv.Max G i li it W a I o. >" ‘ V, " Gegen die Polnisch? Telegraphenagentil r. Der Jüdische MichstalsiNib in Pviten hat der Regierung ciir MemvrmlfeuiU' überreicht, in den,, die Bestrafung der Polnischen Tewgraphchv-,. aMtur (P.A. T.) für ihre lendmziöse Falschmeldung ans Plvck gefordert wird. " ^tipeN-istt. Äw / das ÄZiuterselttefier loerden acht Stipendien (je 200 Krauen) für jüdische Hnchschüttr aüp-. geschrieben. Bedürftige Peteiü«^ senden ihre von der Fachvtzreimgutlü entsprechend befürwortete)! Gesuche au Davis' Etdtvacht. Wien, 9. Bezirk. SchnlzEtraßnitzlvgosso- 13 ^o. ent. ----- EiN besonder-.' beottrfiiger und talenüertrr Schüler (Schükriu) in den Jahren bjs 1Ü erhält J-ördernng ietnes Talents, ein mvna.uüüe^ Stipcndiunr.

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