Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 604 (29.9.1920)
- Date
- 1920-09-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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5 Wien. Mittwoch *-'!:i:nrr il rtT'>.t irirvte» iKiVm lHCtifcer.'Jö(,ntinHU Bcuke wird in ::!i i i'-M «-r* i. .. CmcTn'nich iu der Londoner o.iüce.en. T-c.tm t >o •,-u'licm Erfolg auiacs’.i'iiiuuu; troamlpicl ^Die Pttvv?". mit 0‘tu- Betegi in der Hauvtiolle, übt weiterhin nur iv:m Svülvlc'.n. Neben der geteerten Berliner 'anrlmislienu Lena Amel debütiert die nt der Kunstwelt so schnell .'annigemovdene Schleiertänzerm Odyö. Ein großer bunter Teil £u: toÜÜiimat Tan cd er Aegtrs, der Or!g'mäl-Humst>-Bmnstl-> iü, Tt>"o Voller mit vollkommen neuem Repertoire. Hlldentenor *atl >jvder »sw.) vervollständigt das überreiche Programm. DereKrs^achrichten. Fremdsprachige und kaufmännische % it x i e. Ab 3. November finden in der jÜdtschen T o y mb e c=* balle. XX., Denisgaffe 33, täglich f r a n * 8 f is ch e, engi t d) e sowie kaufmännische Abendkurse statt. Auskünfte ,nd Anmeldungen lns 20. Oktober, XX., Denisgasse 33. — ^rauenveriatnmlung der Zionistischen Üezirkstekriorr Alsergrund. Donnerstag den M. d. M., 6 Uhr abends, spricht Kran Esther R a p a p o r t- Nieses über btc t ufgctben der jüdischen Krau. Ort: Sektionsslal, IX.. Liechtensteinstraßc 11, Tür 13. — Bereinigung »er Lehrwerkstätten und Kurse desFüdi« 'chen Gewerbes örderungsamtes Hapoel h a i w r i. Die Besuch er sämtlicher Kurse werden ersucht, rm Samstag dm 2. Oktober um Vs t Uta im Lokal des Jüdischen Nationalrates, II, Taborstraße 20a, m cutcv Generalversammlung m erscheinen. Referenten: Leopold Rmenbaum. Dr. Tartaköwer, Kubaschow. — Jugendgrupp e dcr'Z ionistischen Bezirkssrktion Brigittenau. Heute um V-8 Uhr abends VereinSabend, XX.. Denisgasse 83/8. Referat Über ^Die legenwartige Lage im Zionismus". Wichtige Miileilung-d. Alle Mitglieder erscheinen! — Bereinigung jüdischer Hörer an der Hochschule für Welthandel. Znskriptionsbtgiu« am 1. Oktober. Mitgliederaufnahme täglich^ Vormittags aut der Hochschule und nachmittags vou 3 bis 6 Uhr im Heim, Taborstraße 1. Kommunales. Wien und die neue Verfassung. Vcrneinderat De. Daurreberg Erstattete gestern im 'Stcrdtchnad Bericht über den Abschluß der Verhandlungen über die neue Verfassung des Staates im Ausschüsse der Nationalversammlung. Der Stadtsenat beschloß, eine lägliedrige gemeinderätliche Kommission nach dem Berhältniswahlrecht zur Vorbereitung aller Angelegenheiten, die sich aus der neuen Bundesverfassung für die Stadt Wien ergeben, einzusetzen. Bon den Gemeinderatsparteten werden der Kommission 8 Sozialdemokraten, 4 Christlichsoziale, 1 Deutschnatwnaler, 1 Jndischnationaler und 1 Tscheche angehören. 6onberfc*tfe für Schwerhörige »ttb fprachkranke Kinder. Im Stadtienat erstattete Stadtrat Riecht er rin Referat, das sich m>.t der Errichtung eigener Kurte für Schwerhörige u»d eigener Kurse für sprackkranlr schulpflichtige Kinder beschäftigt. Redner beantragt, grundsätzlich Vorsorge für einen entsprechenden Spezialunterricht zu tteffen. Die Ernährung. Der Marktbericht. Wie außerordentlich gering die Kaufkraft der Wiener Bevölkerung gegen Monatsende ist, zeigte sich gestern deutlich auf allen Märkten. Der Bedarf tonnte daher auch aus jenen Marktgebieten, auf welchen bas Angebot schwach war, vollkommen gedeckt werben. Auf den Grün waren m Lrkten kam wohl etwas mehr Gärtnerware zum Verkauf, die auswärtigen Zufuhren fielen aber nicht günstig aus. Der Preis für Paradeiser hat sich um eine Krone erhöht; es kosteteten gute Paradeiser fwr Kleinhandel bis 13 Kronen per Kilogramm. Aepset und Birnen kamen in großen Mengen an, doch meist mindere Sorten. Zwetschken gehört zur Neige. Fleisch' und Geflügel wurden fast nicht beachtet, ebenso die teuren Würste. Auch die Seefische es war Kttr Seelachs zu '50 und 56 Kronen per Kilogramm zu Haben — sind für den Großteil der Marktbesucher viel M teuer. Flelschabgübe in Wien in dev Woche vom 30. September bis zum 6. Oktober 1920. In der kommende« Abgabewoche wird in Wien allgemein Rindflerfch zn den Preisen der billigen Woche abgegeben werden. ES erhalten alle Haushaltungen 10 Dekagramm Rindfleisch per Kopf zum Presse von X &o für 1 Kilogramm Vorderes. K 62 für 1 Kilogramm Hinteres und X 86 für 1 Kilogramm Bratenfleisch. Der Verkauf erfolgt gegen Abtrennung der mit der Aster 16 brzeichneten Abschnitte des Rindfleisch-EiukaufscheineS. Znekeransgabe ixt Wien. Im Lause dieser vod der folgenden Woche gelangt in Wien die für den Monat August l. I. entfallende Zucker menge gegen Abtrennung der beiden HalbmonatSabschnitte des EinkaufscheinrS, und zwar mit 60 Dekagramm Weißzucker, zur Ausgabe. Desgleichen «erden auch dte Arbeiterzusatzkarten sowie dte Bezugscheine für den Monat August d. I. eingelöst. Die am den Monat Oktober d. I. lautenden Zusatzkartm für Kranke, schwangere Fronen, stillende Mütter » ndKtnder unter sechs Jahren gelangen in den Wiener Berfchlechstellen ab Freitag den 1. Oktober d. I. zur Einlösung. Erst/r Wiener Confum-Derein. Die Abgabe her «ngrteilteu Waren erfolgt in dtefcr Woche für die erste Gruppe der Mitglieder Mittwoch. Uh die zweite Gruppe DonnerSta «.für die dritte Gnrppe Freitag. Zur Abgabe gelangen: Mehl, Fett. Zuckkr, und zwar die Augnstguote und der Oltoberzucker für Kranke. Frauen und Kinder., Salz, Münder. Ferner iu allen VersckleMelleit unctugetrtlt: Schmalz, Oel, Bohnen mit Speck. Erbsen. Kunsthonig, Zuckersirup, Marmeladen. Kondensmilch. Kakao, Reis,- Lachs in Dosen, Sardinen, Fisckva'tnc, Tee, Rum, auch versüßt, Liköre, auch m Rcisciläschchen, Himbeersaft, Weine, Biere, Sultaninen, ausgelöste Levci'.iimer Haselnüsse, fusches Obst uub Gemüse, To »leite- «vd Waschseifen. Liebesgaben irr» II. Vezirb«. Arbeitern, tu, imt Kindern unter 18 Jab-<m ncoi'-n sich am Fnitag b€u 1. Oktober ron :! b\ > j Uhr nadjitult-u.m denn FrauenarbutSkouttie«, H.. .^ucmrlnecgasje ü, zum ij.v.unc von mgentlinschen Liebesgaben (i. Küog'-amm weißes Mehl) Spei'.nb trag K •*, Vorwerken lasse». Mwrurgr»: Totemchem des Mannes und Fürsorgeblatt. Heure MorflemeUlMK kalb 8 Wm. abends U Bezirk, HsLsl PrrlL (Eingarg Drachengaffe-) RefsreriLen: Abg. RsberL SLrMer, AniLta Müller 2lus den Theatern. Im Burgtheater gelangt morgen. Donnerstag. „R o s m e r s h o l mzur Aufführung. Beginn 7 Uhr adrnLS. In der S t a a t s o p e r wird morgen, Donnerstag, a n o n* gegeben. Beginn */»7 Uhr abends. Im Schönbrunner Schloßtbeater wurde die Erstaufführung der beiden Lustspiele ^Dielächerlichen- Pr e i i 8 f e n* und «Met ster P a t h el i n* von Mittwoch den 29. d. M. aut Sonntag den 3. Oktober verschoben. Die Generalprobe findet SamStag vormittags statt. — Heute gelangt .B u n b u r h" zur Aufführung, ebenso morgen, Donnerstag. Anfang 7 Uhr. Im Deutschen, Volkstheater gekangt -morgen, Donnerstag, 6 Uhr abends. Goethes „F a n st" zur Ausführung. Für diese Vorstellung sind wieder Karten * a» der Tageskasse erhältlich. , . ,In den K a m m e r s p i e l < n wird Ludwig Thomas Komödie .,M o r a l* in den Spielylan aufgeuommen und ist für Samstag den v. und Sonntag de» 3. Oktober angesetzt. In der Neuen W i e « er D Ak> n e beginnt die heut«, Mittwoch, stattfindrnde Erstaufführung der Komödie i n e Ab r e ch »u n g" vou Gustav Wied und der Komödie «D i^e M e d a 111 c"* von Ludwig Thoma präzise V,7 Uhr. Mpatkommende könnet erst nach dem ersten Stück zn ihren Sitzen gelangen. Im WienerStadttheater findet Freitag die Erstaufführung des Lustwiels »L r s e l o l t e v o n der P f a l z^ von. Rudolf P r e s b e r und Leo Walter Stein statt. Die Inszcntetulrg besorgt Oberregiffeyr Max Hol l e r. Das Stück ist sowohl an Kostümen als auch an Dekorationen vollständig neu ausgestattet. Die Tttclrolle wird von Haust Niese dargestellt. ' Das Programm der Urania für heute Tmitct: Uhr (Kleiner Saal): Dr. Richard B a t k a, Gustav Mahlers lymphonischeS Schaffen, l. '/,6Uhr (Kurssaal): Dozent Dr. Hugo: S i r k. Phpsik dcS täglichen Lebens, Hl. ^6 Uhr (Klubsaay Proseffor Dr. Anton G ätscht, Dramaturgie der Over, II. 7 Uhr (Großer Saal).: Die Waldheimal und Pettr Rosegger '/»8 Uhr lKletner. Saal): Profeffor Dr. Et tettreim.. Neuere Fortschritte in . der drahiloscn Telegraphie und Telephonie. */& Uhr (Kursiaal).: Univusttätsprotessor Doktor Eduard Castle. Goethes Dichtung und Wahrheit, Ul. */«8 Uhr (Klubsadl): Dr. Mich F o r 1 ü e x, Dte blaue Blume der Romantik, Hl. DlLserstonzert. Die Etäservereinigung der ^S1 a a t so p e r, bestehend aus' dm Herren A. W «tt b e i e r (Oboe), F. Behr« nts (Klarinette'', K. S t i e g l e r (Hotn) und K. Strobl (Fagott), wird unter Mitwirkung vou Prof. Karl L a f i t e am Freitag d«n 1. Oktober. 7 Uhr, im Großen Saale der U r a n i a je ein Quintett vou Mozart und Beethoven und drei Romanzen von Schumann vorftrhren. Die FußbaMouferenz. Die ^Tagung der Vertreter der Fußbaltverbänbs Oestnrreichs, DeutschlandZ itnd Ungarns, b-ie am Sonntag und Montag im Fußball-Verband stattfand, um in der unleidlichen Prosessienalfrage Remedur zu-schaffen, ist, wie. aus der nachstehenden Resolution zu ersehen ist, resultatlos verlaufen: - ‘ „1. Die Vertreter der am 26. d. M. in Wien 'zu einer freien Aussprache versammelten Fußballverbände stehen auf dem Boden der „Fifa" und treten für den freien Spielverkehr der Nationen nach' den Satzungen der „Alfa" ein. Sie lehnen vor allem jede Vermischung der Politik und des Sportes mit allem Nachdruck ab. 2. Die Verbände sind in der Nottvendigkzit einig, das Bernfsspielertum nril Mitteln zir bekäinpf-rn, weil sie es als ihre Aufgabe betrachten, die idealen Werte des Fußbattsportes .unverfälscht den breiten Massen des Volkes,zu erhalten- Es bleibt jeden: Vevbande überlassen, 6as Berufsspiekertum mit den ißm .zugebote stehenden Mitteln zu bekämpfen. 3. Um die bas Berufsspielertum fördernde Wanderung von Spielern ins Ausland zu verhiitdern, haben die Verbände sich vertraglich verpflichtet, Spielerlaubnis nur dann zu geben, wenn der Spieler von seinem bisherigen Verband freigegeben ist. Die dem Mkommen noch fernstehenden verbände sotten veranlaßt werden, sich diesem Abkommen anzuschließen. 4. Diese Bestimmungen sollen auch aus Trainer ausgedehnt werden. Spielerlaubnis cnr Trainer soll nicht erteilt werden. 6. Vereine körnten mit frenrdetr Verbänden nirr durch den eigenen Verband verkehren. Wetisv'ele könn-rn nach wie vor nur nach vorhergehender ÄLn-hmigut,g beider Verbände stattfinden." Jüdische Sportler! A t i e j ü d i s ch e a S v o r t v e r e i u « w»tdrn ersucht, zu ein«r dringrnd'n Bc'yrechung Donnerstag d. M., ■ 7 Uhr abends, t» das ®n?4 Clty, Werdertotgasse, Delegierte zu rüstendur. Erschemr» Pflicht! 29. September 1920 Nr. 604 Hasurqusa—Pratrr-Team Ein Prat-r-Mam, da'K sich aus dritt' nnd »>f'‘»•tMnf'-Bennert zusaminrnsttzte, staub jüngst d-'n Lvoilt.uv Hasutonca gegenüber.^ Die jungen Hatzmonea--Spi.!ler Ltcfcrlctt ein ausgezeichnetes Spiel, obwohl der Gegner techm's.b nnd körperlich üliettegen. war, Hasmone<t beschränkte sich ketneir Motnent ans die Verteidigung, sondern! hielt den Kanipf stets offen. Besorrders fiel der jugturdlicha Mittelläufer Lichten stern auf. Anw die übrigen Spiele taten ihr Bestes. — Praler-Team hat Abstoß und bommt .sofort vor das Hasmonea-Tor. Die Angriffe weist aber die Derteidign-ng 'Sckiächter-Frey i immer »webet zurück. Nachdem' beiderseits mehrfache Gttegrmhetten tiergeben wurden, erzielt in der 35. Minute Fischer (D. S. K.) aus einem Gedränge! die Fi'lhrntlg. Mit Eifer arbeitet Hasnronea nach Seiten- Wechsel auf den Ausgleich hin. In der 30. Minute geling es Frey II ein Goal zu erzielen, welche? aber vom Schiedst richter nicht anerkannt wird. — Samstag den 26. b. Dk. hatten die Hasmonea-Reserven ein Wettspiel gegen Red Star IN ailstragen sollen. Red Star trat aber nicht an. — Sonntack spielten.Hasnionea-Neserven—Prater Athletiker-Reserven 1:1, Hasmonea III—Prater - Athletiker M 2:1. } Bauntyartner Hakoah—Hcchawcr IU 7:0 (4:0). Technisch schönes Spiel der Sieger, dieden .körperlich' überlegene« Gegner glatt niederspielten. Hechawer, die durch' zw» Mann aus der Reserve verstärkt antraten, machten durch ihr ftrirrj Spiel einer: sehr guten Eindruck. Die Baumgartner spielten in folgender Aufstellung: Melzer; Haber, Schwamm; Hattcze^ Tabak, Witt; Rinzler, Biller, Back, Schifter 1^ Fürtzcher. Schiedsttchter Josie Kvlisch, sehr gut. Bauulgartner Hakttrh—Sportklub Ehernth 17:1 (9:0g, Die Sieger boten eine einheitliche Leistung und spstüe» beq Gegner in Grund und Boden. * Sporttlnb Hakoah. Am kommenden Sonntag fiw auf dem Dornbacher Sportplatz das Meist-erschafisspiel Hake gegen Sportklub statt. Der Vorverkauf hat au den bekarmteu Stellen b^eüs begonnen. Sportklub Hakoah, Hockeistktto-u. Freitag den 1. Oktobet - findet eine wichttge Vollversammlung der Spieler der ersten ü«d zweiten Mmntschast im Klubheim statt. Beginn halb ,7 Uhr. Pünktliches Erscheinen unerläßlich. Hechawer. Heute, präzise Lertungssitzung tut’ CafH Monopol, haben bestimmtest zu erscheinen.? Uhr abends, wichtig^ Alle Leitungsmitglied» ^Sportklub Hasmonea ersucht alle jüdischen Spard vrrüue, die über einen Platz verfügen, ein Wettspiel mit zwei bjs vier Mannschaften gegen HaSmonea aufzuuchme«. ft* schr-fcen an Emanuel FiScus, II., Mbsstraße 3/28. Hasmonea. Samstag, 6 Uhr, Generalversammllmg. Eerichlssaal. ' Zufällig r« Berührung gekormne«. Der Juwelier Gustav Bock fuhr mit der Elektrischeu Vow Opernrilig in die Leapolc-stadt. Er stand in der Mittß des Triebwagens. Als er bei der FerdinandSbrücke anssteigen wollttz verspürte er plötzlich an seiner Krawatte einen Ruck, griff schnell danach nnd ergr.ff die Hand eines fremden Mannes. Die Nadel war mit einer Klammer an der Krawatte fest verstchett nnd Kl hing nun lose herab. Der Mann, es war der aus Trrmbowla in Galizien z» - gereiste 26jäbrige Kürschner Max A st r rb v l, richtig Felben b a u rir, bot den Juwelier, ihn laufen zu lassen, da er ja auch ein Jude sei nnd seine Tat bereue. Der Juwelier Bock veran» laßte die Arretierung AsterbalS; die Nadel seiner Krawattt hatte rinm Wert von X 18.000. Dienstag hotte sich Asterbal vor dem Schöffengericht'mck« d:m Borfitz de? Oberlandesgerichtsrates Dr. H o t t e r zu vev> antworten. Es lag ihm noch ein zweiter, auf der Straßenbahn verübter Diebstahl einer Krawattennadel an dem Privaten Ltü>wig Frrderich zur Last. : . \ Der Angeklagte leugnete in beiden Fällen. Seine Hand se! nur z u s ä l l i g mit den beiden Krawaltennadeln i u D e« r g h r u n g g e k o m m c n. Das Schöffengericht erkannte den Angeklagten nur Diebstahls an dem Privqten Fredrrich.schuldig und dsrui ihn zu einem JahrschwerenKerkerS. Der VEsWirt. Eine Krone «= 2.80 Centimes Gel- Gestern notierte in Zürich: dir österreichische Krone Geld . 2,80 ( 2.75 am 27. Septentbrr^ die vstrrr. gestemnelto Krone Geld 2,10 ( 2.20 am Septembers die tschechische Krone...... 810 ( 7.90 am 37. September) die Mark..... .... 10,22% ( 9.95 am 27. Septembers Agram . .... ... ... 5.15 f 5.25 am 27. Septemberj Warschau.......... —am 27. September)! Budapest.. . . . . s.— ( 2.— am 27. September» Die Lagder Textilindnstrie in der Tscheche-j Slowakei. Bon unserem Brünner Z.-Berichterstottet.'. , Bon den Rohmatettaliett, die zur Herstellung vmt Tertil«' eeMgnissen benötigt iverden, wird die Schaftoolle irr de^ tschecho-slorvakischen Republik bekmmtiich nur in der Sloivaketz und dort in verhältnismäßig geringen Mengen gewönnet!^ währettb die Baumwolle aus d^rit Aitslaiid, nitd zwar Haupts sächlich aus überseeischen Gebieten (Atiterika,Jndieti, AegyptLN)^ eingesührt t^.'rden muß.' Auch das Haderngesälte ist inr| Inland ziemlich gering, doch kotumt in letzter Zeit tvohl zmnj größtett Teil dettlsche nnd srcuizösische Ware zn verhältnismäßig billigen Preifen zu nits hereiu; bessere Sorten liesernf dis Schweiz, H'?'!aitd und Belgien. j Bezüglich der B a u m w v l l c iu f ufj t genügt es, daraus hinzuweiten, daß das S'.ntdiürt der Bauunoollspitiner in dertz Tscheche'Sw:oii5?i mit Regt-"'"!"'rc-»n;dit «ri.oOo- Balvn eLorl'icunten Pni:.-n har, me'.chr 'engen