Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 601 (26.9.1920)
- Date
- 1920-09-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Men. Sonntag Kommunales. Die Drerm-olzversorgimg Wiens. Die »ir erfahre«, find alle Maßnahmen getroffen worden, r» möglichst viel Hol- «ach Wiener bringen. Der Stand der ß»li»»rrtte, über die die Gemeinde am 19. d M. verfügte, ist 104.140 Raummeter. Die Deliefernng jener rnnb 100.000 -au-- mV,, die als Mmdelstdnmttrlte mit besonderen Tmkansschnnev »s-estattet find «nd denen im Vorjahre al- Ersatz für wöchent« sich 7 Kilogramm Kohle 90 Kilogramm Hotz zngewiesen wmdrn, st für diegaare Dauer de -nächsten Winter^ I c f i $ e , t Jene sehr nrrliebsamea Störunge«, die im letzte« Kahr« sich ergab«, werde« sich dre-mal nicht wieder ereigne«. A«9 feem Ükathanse. Der Grmeinderat hält m der feunnendm Woche am Freitag. 4 Uhr nackmittagS, wieder eme betznog ab. Der Siadtsenat tritt am Dren-tag ja einer Sitzung pesammen. 9 PsteseselderhLhuas Mn feie »sglftrattfche» Kostfelnfeer. Dom gemrmderatlichen WodlfahrtSausichuffe wurde »k» nachtragl'che Zustimmung dazu erteilt, daß in berücksicdngungS» vikhiaen Fällen die Pflegegelder iür magistmtilche Kostender ron K 40 und .60 dis za ttnem Höchstbetrave ton K 180 für Aauglmge sntb Kleinfiuder um K 240 für alter« Kinder erhöht «erden können. Bei Pflegevarteirn in Wie» 'st das Amt er» nächtigt, bis zn Beträgen von K 200, beziehungsweise K 800 ja -eben. _ Die Ernährung. Der Marktbericht. «asschreitavsen «afe PlS»den»«se« kr feer Grotz- «arkthaLe. Bei Tröffurmg deS Marktes m der Grvßmsrkthalle wickelte Lch «rsteru zunächst der Verkehr vollkommen ruhig ab. Eine Parti« frische« Rindfleisches, das auf dem Transporte durch Bersnbnng etwas gelitten hatte, wurde zu dem ermäßigte« Preise^ ',»» R 92 für em Kilogramm verkauft »vd die Nachfrage war eicht besonders lebhaft. Als aber gegen 9 Uhr vormittags außer« »rfeentlich viel Käufer erschienen, das billige Fleisch bereits a«S» »erlauft war und für alle übrigen Fleifchgattungen unverändert iohe Bvrwochenvreife verlangt wurden, bemächtigte sich der Leute zwße ErS'tterirug. E'Mge Rädelsführet hmanamerten die Säufer, die zuerst dir Händler, beschimpften and schließlich zu silüuderunge« schritten. Fünf Flnschstände wurden ränzlich auSgeLlÜndert, bei einer größeren Anzahl von Ständen »arten große Mengen entwandet. Erst als em großes Aufgebot nt Sicherheitswache- und Stavtschntzwache zur Stelle war, lountr die Halle geräumt und die Ruhe hergesiellt werden. Ans den übrigen Marktgebieten vollzog fick der Verkehr ruhig. GemNe gab es in mehr als ausreichender Menge, ebenso üepfel und Birnen, bloß Zwetschken sind nur mehr selten ,« Huben. ___ Die Mehrausgabe. vom Staatsamte für BvlksrruLhnmg wird vrrlautbart' Da die für die bevorstehende Woche geplante Ausgabe von MaiS» sei«- infolge Hochwassers schon in der abgelanfenen Doch, er» solaen mußte, werden in der Woche vo« 26. d. M. bis 2. Oktober in Wir» an alle mrhlbezugsdrrechtigten Personen 500 Gramm Femmehl per Kopf ansgegeben. Margaeineabgade. Vom 26. b. M. bis 2. Oktober werden bei den städtische« Maraacineabgabestellen per Person 12 Dekagramm Margarine zum Preise von K 11.40 gegeri Abtrennung deS Abschnittes Nummer 21 der Fettkarte ausgegebrn. Organisierte Verbraucher erhalten 12 Dekagramm Pflanzenfett M» Preise von K 12 (für geformte Ware K 12.48.) Ave KaetoffelrayÄinervvg. Die Kartoffelkarteubesitzer wmtzeu nochmals ousgefordrrt, sich bei den bestehenden Kartoffelabgabesiellen rahonieren zu laste», da demnächst mit der rahonierte» AvSgabe begonnen wird. Die Tragödie des jüdische« Volkes in Pole«! aifiNSCHEN m ABGRVND/taliOütt Zäkob FingermUn / Preis 12 Mark R. Löwit Verlag / Wie», I* FleifchmarKt 1 Bühne und Kunst. DevtscheS DslLstheatee. (Zmv ersten Male: .Die armselige« Selen* br« der", AlteS Märchen in fünf Akte« von Karl Hauptnftitn.) 8$ mm em peinlicher Abend. Enrmerunge» an bi, Diebfeksmödir und das Glatbüttemnärchev — hier denkt ma» er» de« .Biberpelz* dort au „v«d Pippa tanzt* ' — find »och fei, er» quicklichsten Augenblicke. Bei aller Achtung für Karl Hanptmcmu- Wrsen und Schaffen: vergleiche mit dem größeren Bruder Gerhart sollte er nicht heranföeschwören. DaS zwischen den 'Ariklängen an längst Bekanntes liegt, ist recht gremältr, leider humorlose Phantasterei, ermüdendes Geplauder nnd jetzt schon sehr billige Symbolik. Vergesse» wir aber nicht, bevor wir den Durchfall melde«, an einige wirklich schöne Stellen za erinnern, die ««Dichter schrieb.Wir meine« vor allem den Tanz der Besenbinderlente «m die gestohlenen fette« Schinken und schimmernden Weinflaschen im erste« Akt,daSErwacher aller guten Instinkte bei diesen frierenden, in Schmutzlappen gewickelten, vergrämten Menschenkindern, wenn ihnen eine duftende Schüssel die Lebensfreude wiedergibt. vnd im Traum deS alten BeftrckiriderS ist das Bibelwort von der Armut im Diesseits nnd der überreichen Seligkeit im Jenseits vom Autor mit herzinniger Anteilnahme variiert- Dann aber grht's jählings bergab ins öde Hinnnd Hergerede, ins Witzigtun nnd ins Phantüstisch-Sein »Wollen. Diesem alte» Märchen" lauschen weder die kleinen noch die große» Kinder auf- Werkfam zu «nd die Theaterliuder, die jetzt besonders nnartig sind, wurden richtig im vierten Akt ungezogen, und schlugen argen Lärm . . . Ern neuer Mann, Hans Fischer, gab die Hauptrolle und wird sich gewiß bei günstigerer Gelegenheit ÄS gediegener Charakterdarsteller bewähren. Gr debütierte ajxA als - Bearflmr. ALS ollru tzmck S&föaet MvvgewzeMmg »ntigeS Kürzen insbesondere deS vierten Aktes mt seinem endlosen Gejammer eines an Deinhanteutzündvug Leidenden und deletzten Aktes hätte vielleicht die Sitnativn ge- ° rettet werden können. Auch daftische, herzhafte Fräulein B r i n ck e n ist ein Gewinn für diese Bühne. Sonst ist allen Mit wirkenden für ibrr Tüchtigkeit ein Gesamtlob zu spende» und unser Beileid, daß sie wieder von einigen rücksichtslose» Zuhörer» gestört wurden. 0. A. ArdeilSpla» des VurgtheaterS. Als nächste RenanffÜhrung ist i« Burgtheater für de» b. Oktober der mniufzeriierte -Hamlet* angesetzt: Hamlet— ÄSlan: PoloninS —Arndt; LaerteS —Schott; Geist—Georg Reimers; Königin — Bleibtre» «nd Kalma abwechselnd; Ophelia—' Akne und Mähe« abwechselnd; Totengräber—Hein«; Schauspieler—Devrimt. Am 15. Oktober folgt ne« einstudiert und in Szene gesetzt »L i b «f [ a*, am 23. Oktober -D ie Fra» v « m Meere*. — Ä« die -Hamlet*- Prode» schließen sich die Setzproben z« folgende« neuen Stücken an: *9 ö a S Herzenstod* von Brcnard Shaw «nd -Die' G h i t a » a* von Sil Bara. Ne» mszeniert wird -W i »1 e r.m 3 r ch e n* Wieder ausgenommen werden in den Spnlplan: ,K ö n i g i n Christine*, »DaS B a » h* und ,v o r d e m T o d „Die Tragödie deS EnmeneS*, „Dir verlorene Tochter" fmit Fräolein Marte«S). Im S ch ö « b r » n n e r S*ch l o ß t h r a t e r, daS feine Spielzeit Sonntag de« 17. Oktober beschließt, findet Mittwoch den rs. d. M. dir Erstrufführnng der „Lächerlichen Preziösen" »nd von „Meister Pathelin" statt, „vunburh", „Dir lächerlichen Vrrziösen" »nd „Biel Lärm um nichts" werden sodann ins Repertoire des VurgtheaterS Übernommen. Aus den Theater». Im B n r g t h e a t e r gelangt morgen, Montag, »D i e Jsngfran v.onOrleans* zur Aufführung. Anfang V,7 Uhr. Im Schönbrunner Schloßtheater wird morgen, Montag. -B n n b n r ly" gegeben. Erhöhte Preise Beginn 7 Uhr. In der S t a a t S o p t r gelangt, morgen, Montag „2K adame Bntterflh* zm Aufführung. Anfang V«7 Uhr. Im Deutsch e.n B ollstheater. gelangt als nächste Novität das vieraktige Drama „Leidenschaft" von M. A r z i b a s ch e w zur d rutsch etr Uraufführung. Spielleiter Dr. Heinz Schnlbaur. — Direktor B e r n a u chat die Komödie „Annette" aus dem Zyklus „Untergang der Welt" von Theodor T a g g e r zur Uraufführung in dieser Spielzeit angenommen. DieRe»eWirnerBühne bereitet kür Mittwoch den 29. d. M. die Ersianfführung der Komödie »(5 t n e Ä d« rrch « nn a* von Gustav W x t b und der Komödie i e Mrd »ill <* von Ludwig T h o m a vor. Der S p i e l p l a n der U t a n \ a fftt heut; lautet t ‘/»8 Uhr (Großer SaaOi „Altherdelbrra, du feine". — 7» 3 Uhr (KlriuerSaal): „Jules BerneS Fahrten m§ Weltall". — V,5Uhc (Kleiner Saal): Literarisch-musikalische Bortragsreihe: „Lenau". 5 Ubr (Klubsaal): Dr. Hans Prager. „Optimismus und Pessimismus*. — 7*6 Uhr (Kmssaal): Dr. Richard Kor«. „Charakter^ und Intelligenz", l. — 7 Uhr (Großer Saal): „Johann Strauß". — 7 Uhr (Kleiner Saal): Käthe Rantzau. Opern- und Liederabend. — 7*8 Nhr (Kurssaal): Pros. Dr.Josef Krrrcik, Eröffnungslehre,- I. — 7,8 Uhr (Klubsaal): Hans Bergrr-Fcuth, Vortragsabend. — S p i e l p l a n für Montag 27. d. M- — 7,6 Uhr (Kleiner Saal): Univ.-Pros. Dr. Emil Schwarz. „DaS chemische Uhrwerk im menschlichrnOrganiSmuS*. lll. 7,6 Uhr (Kursfaa!): Dr. Viktor Gegcnbaner, „Hvgrme der Ernährung", UL — 7,8 Uhr (Kleiner Saal): Dr. Fntz Erchlrr „Da- Knustgewerde des klassischen Altertums", l. — V*8 Uhr (Ku^saal): Ing. Anton K. Mottal, „Die vier Jahreszeiten in der Landwirtschaft", 11. — 7,8 Uhr (Klubsaal): Unm.-Lektor W. MariuS Fabee» Sophokles' „König OedipnS*. Als WohltätigkeitS-Veranstaltan-deS Woylsahrt-vrreiueS „A»ror»-Amicitia" findet heute, S Uhr «achmittags, im Mrtropoltheatrr eine Heitere Vorlesung d?S Schauspielers Josef B a a r (Regrfienr der MetropslthratrrS in Wie») statt. Der Künstler liest auS Werken berühmter Huntvristen (Saphir. Nestrop, Pötzl usw.). Preise der Plätze: Tribünrnsitze ü K io, die übrigen Sitze fe K 20. DaS ReinerträgniS wird zngeführt: Dem notleidenden Äinderspital Leopvldstadt zu drei Vierteln und dem notleidende» Armenhanse Leopoldstadt zu einem Viertel. E r » st G r«i S « e g g e r, der sich »ach erfolgreicher Tätigkeit als Komiker am Deutschen BolkStheater und Carl- Theater vor «migett Jahre» ins Privatleben zurückgezogen. hat. kehrt wieder zur Bübne zurück. Er wmde von Direktor Erich Müller für daS Johan« Stranß-Theater verpllkchtet. wo «c ab 30. d. M. als Obersthvfmrrstrr Stopp i« der Operette „Da- Hollandweibchen" auftretm wird. Literatur u^Wiffeuschaft. Karl Strrnher«: Enropa. Roman. Erster Band. Musarion- Berlag, München. Sternheim ist eine sterile Nainr, welche um ihre Sterilität weiß und das Unlustgefühl dieses WisienS durch daS in ihr liegende Ungute abzsreagiere» sucht. Wo er daS sexuSstarke Anf» strebertn« der Kmeaille (nnd ihm ist alles Kanaille) anatomisch bloßlegt, bekommt sein Werk den Anschein von Gestaltung, durch eine Wirkung, zn der emch lleblofe Sprachballung gehört. Der Schein verliert sich aber, wenn das (jedem Menschm eigene) Lachen der Schadenftende vorüber ist. Dann bleibt die.Empfindnng, daß .ans Unwesentliches Gift verwendet wurde. Etwa wie wen» einer eine Mücke mit Zyankali umbringe« will. Erst recht schal nnd leer, m feer Nacktheit seiner Sterilität, steht dieser Unvermögende da, wmv er nach WeseMchem grefft. Unter seinen Novelle» (etwa „Napoleon*) gibt es derlei Enthüllungen. Nun hat ec ^Europa* z« fasten gekriegt, Europa als Weck, in dem alle Kulturen sich vereinigt hoben, und weiß «ichtS mehr Zusagen, als was er als Motto de« ersten Bande vorangesetzt hat: „Grauen vor so viel Europa »nd Zivilisation ersäuft chn ganz.* Also das Unfruchtbarste und Aermlichste, was von Europa zn sagen ist. Dieser Roman hat bisher nar einen Band; ein zweiter soll .fäotSk fÜK wev«_asch noch MDUüa folatt». Strrobri«. würde &>, 60t _r' 1 -—---.in... __ , .. dar Wesentliche nicht soffen können. Denn re ist die schlnmM Abart d«S europäischen Literatm-jnden: der zeugungsunfähige, sterrle, vnfrnchtbare. Seine Sprache ist hier, wo «s «m Wefenii licheS gebt, adäquater AnSdrnck seines UndermöqmS: «nnenfchlich^ der Retorte rntsvruugm. ts,; Heinrich Dominik. ,Die Attack e*. Tragische Komödi, S. Fescher Berlaa, Berlin. Ein Erapvenftück, ei« Versuch, die militärischen Popanze in den ehemals .okkupierte« Gebreten mit Humor ihre- Dünkels zn entkleide». Rm ist heute nicht «ehr diel damit t* zufangeu. ' —m». «fefettftcfeSCanftnann, „Mütter. DentschösterrnchischerverlaW Wren, 1920. Preis geheitet 8 Mark. Novelle» für sehr anspruchslose Leser. Traaffche Schicksale werden anfaerollt, die eine Gouvernante zn Tränen rühren müssen. Kaufmann schreibt dazu em JettrwgSdeatsch, daauf die Dauer unerträglich wirkte — nn. »Wevachem KUitfeel* ftnfe ^Marlewfeafe", die zwei Briefromane S ch o l e m A l e j ch e« S, welch« «nteren Lesern wohlbekannt sind, erschein« demnächst in Buchform i» 8mof R. Awit, Wie«. Sportklub Hakoahj Wicit Heute, 3 Uhr nackmittnzw, im Diintbad, (1.,Obere DonAUstres3e 93 Grosses WETTSCHWIMMEN -Springen und-Teneiien ZWEI WASSERBALL WETTSPIELE t W. As 0. (Meister)—Hakoaii W. A.C. II—Aa*«s»Ia II (Meietersdi«!() Entscheidung um den Hakoth-Wanderpreis esifi Sport. Länfeerwettkttmpf Oesterreich—Devtfchlemd. Heute nachmittags findet auf dem Simrweringer Vpsriplatz der Landerwettkampf Oesterreich gegen Deutschland statt. Trotz des langen Bestehens der beide» Verbände ist es erst das vierte Zusammentreffen der besten Futzballer der zwei Nachbarländer. Die bisherigen Spiele gingen sämtNch für Deutschland verloren. Auch heute haben die Wiener die größeren Chancen, -och ftotf MM ihren Sieg keineswegs als sicher Voraussagen. Der vor Monatsfrist stattgefundene Länderwettkampf NiederLsterreich gegen Süddeutfchland kann als Maßstab gatten. Damals konnten die ohne die Napid-Gpieler antreöeube» Oesterreicher sicher siegen. Diesmal muß unsere Mamrfchast noch etwas höher eingeschätzt werde», aber «mH die Deutschen hcü»en Derstärkrmge» herangezogm. W Angriff stehen die beiden Hamburger Jäger und Harb«, die dem Jnnentrio größere Durchschlagskraft derlethae dürften. Das verantwortungsvolle Amt des Mittelläufers wurde dem Berliner Lewes anvertraut. Fm allgemeine» dürfte die deutsche Mannschaft der österreichische» nicht nachstehen, nur in bezug auf Feinheit deS Zusammen-! spiels sollten die Einheftnffchen ihnen Über fei». Ob' dieses kleine Uebergewicht zu einem Siege genüge» wirb, ist fraglich. ' Die böiben Mannschaften trete» in folgende? Aufstellung an: Oesterreich: Paelst» Mrmmering), Beet (Sportklub), Popovich (Amateure), Fuchs (Amateure), Ba ar (Sportklub), Nietsch (Napib), Seidl (F. A. C.), Swatosch (Siummring), Kutha« (Rapid), HanSl (Amateure), Wies er (Rapid). Deutschland: Stuhlfaut (Nürnberg),, Schneider (München), MohnS (Berlin), Hage» (Fürth), TeweS (Berlin), Riegel (Nürnberg), Wunderlich (Dorkenheim), Harder (Hamburg), Jäger (Mona), Seiderer (Mmberg), Sutor (Nürnberg). _ Der Kampf der beiden Auswahlmannschaften wird sicherlich sehr interessant verlaufen. DaS ^SchiedSrichteramt ist dem bekannten ungarischen SportSmann Fehery anvertraut, Lessen Sachkenntnis die Gewähr für einen nchigen Spielverlauf bietet. Das Wettspiel beginnt pünktlich ftm halb '4. tthr nachmittags. Das Wettschwimmen der Hakoah. Heute, Sonntag, hoben die Schwimmer der H'akoah ihren grossen Tag. Sie haben bei dem um 8 Ahr nachmittags im Dianockad stattfindenden großeir Wettschwimmen die blau« w-erssen Farben gegen eine bisher überlegene gegnerische Streitmacht ehrenvoll zu verteidigen. ES ist kaum ein Jahr verfloffen, dass es der damals noch in den ersten Anfängen steckenden Schwimmsektion der Hakoah gelungert ist, den D r. W e i s e n g r ü it« Wanderpreis siegreich zu behaupten nnd als gutes Omen für die Zukunft heimzubringen. Und trotz Hemmungen aller Art hat diese gehalten, war die Vergangenheit versprach. Heute ist die Hakoab auch im Schwimmsport ein mass^bender Faktor, mit dem gerechnet werden muss. Der Beweis hierfür tvird heute nachmittags erbracht werden. Wieder steht ein Wanderpreis im Mittelpunkt der Bewerbe. Dass er „Hakoah-Wand er preis" heisst und dem „Andenken der im Weltkrieg gefallenen Hakoahner" dient, ist nur ein Ansporn mehr, ihn mit allen Kräften zu verteidigen. Sieben Vereine, darunter der M. A. C., die Amateure, die Austria und der Kritzendorfer S. C., bewerben sich um ihn, trotzdem hat die Hakoah gute Aussichten. Nach dem Ergebnis der am Donnerstag stattgefundenen Vorlaufe ist ihr ernstester Gegner der W. A. C., wenn auch die anderen genannten 8rlubs nicht ausser Betracht zu lassen sind. Die Entscheidung dürste dem Kriegkgtück zukallen, Ausser dem Wanderpreis, der den Jiul,ioren Vorbehalten ttt m £ünf Leat» (Brust- Bück««-.