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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-26 · Heft 601 (26.9.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 601 (26.9.1920)
Date
1920-09-26
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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<T? - •OT. Wien. Bnnntas Wiener M»rgeüLertüÄK Mitarbeit der chemischen Wissenschaft nicht mehr entbehren. „ . Erforschungen der chemischen Zusammensetzung der Lebensrnittel, Ausarbeitung geeigneter Konservierungs- Methoden, kurz wissenschaftliche Durchdringung der gesanften Nahxungsmitteltechnik sind zu fordern. Zu diesem Zwecke brauchen wir neben den Nahrungsmittelchemikcrn iesondere BetriebSlebensmittelchemiker und Ausgestaltung der „Vromatik", der Lehre von der ratzionallsten und schmackhaftesten Zubereitung der Speisen. In der Sitzung der Hanptgruppe behandelten die Professoren D e b y e (Zürich)', Frank (Berlin) und ft onset (München): „Die neuen Forschungen über den Vau der Moleküle und Atome." Ginstein« The»eie bestätigt' N» der heutigen Sitzung spielt sich die mit großer Sptmnuug erwartete Einstein-Debatte ab'. Professor Einstein ist ebenfalls anwesend. Professor Grebe (Bonn) ergreift bas Wort. „Was ich berichte, ist des Aufh-orchens wert: Einsteins Dhevrie hat ihre vorläufige Bestätigung erfahren durch die gelungene Berechnung der Merkur bahn und die richtige Ablenkung im Gravitationsfeld der Sonne. Es fehlt noch der Nachweis der von Einstein georderten Rotverschiebung der Spektrallinirn der Sonne. Dazft muß das Absorptionsspektrum der Sonne mit einE irdischen Emissionsspektrum verglichen werden. Mannigfache Einflüsse machen di« Messungen schwierig. Wir finden aber schließlich im Bandenspektrum des Stickstoffes, dem früher sogenannten Zyanspektrum, ein gut verwertbares Spektrum. Unser VergleichSspektrum wurde im Kvhlenlichtbogen erzeugt. An jeder einzelnen Linie wurden 20 bis 40 Messungen gemacht." Es folgt ein Prvjektionsbild, daS in mehreren Linienpaaren die zwei Abweichungen zwischen Sonnen- und irdischen Spektralltnien, zugleich aber auch die Schwierigkeiten der Beobachtung und die vielfachen gegenseitigen StSrün'gen der Linien zeigt. Redner fährt fort: „Der von «ns gefundene Unterschied in der Lage der Linien stimmt gut überein mit dchn anderer amerikanischer Beobachtungen, jedoch war die Verschiebung bei den einzelnen Linien verschieden. Berücksichtigt man yber die gegenseitigen Beeinflussungen, so kommt man auf einen Wert von etwa 0,66, der mit dem Einstetnschen Wert für die Verschiebung von 6,2 bis 6,3 übereinstimmt. Zweifellos müssen noch weitere Experimente gemacht werden, aber wir haben jetzt schon guten Grund zur Annahme, dM die von! der Einstein-Theorie verlangte Rotverschiebung wirklich vorhanden ist." Nun eröffnet Klan ck die Diskussion. Einstein ist der erste Redner. Einstein bespricht die Wehlsche Theorie. Dann svlgt die Generalbiskusfion Über die NelativitütStheorie, bei der sich Einstein als überaus, schlagfertig erweist. Krof. Dr. Kry m (Bonn) besprach' die OedemkrankheiL vom Standpunkt der Pathologischen Anatomen, die während des Krieges viele Opfer geordert hat. Der Vortragende setzte auseinander, daß die Krankheit nichts anderes ist als die Folge einer schweren Unterernährung, durch welche der Körper in einem Zustand erhöhter Oedembereitschast gerät. Die Oedemkrankheit ist daher der Typus einer Hunger- oder Blockadekrankheit und'nennt man sie daher auch Hünger- oder Kriegsödem. In einer gemeinsmnen Sitzung verschiedener medizinischer Mtellungen besprach Prof. Dr. Stepp (Gießen) die Bedeutung der Akzessorischen Nährstoffe. Der Wiener Professor D'r. Wolf Zolles besprach die hy gienische Wasserbegutachtung und verwies auf eine Substanz, welche die wichtige Eigenschaft hat, daß ihre Gegenwart selbst in den geringsten Spuren, auf eine Verunreinigung des zu untersuchenden Wassers mit menschlichen oder tierischen AuSscheidungsstosfen hinweist. Dieses Jndikan eignet sich deshalb hervorragend als Leitsubstanz bei der chemischen Beurteilung eines Wassers vom hygienischen Standpunkt. Magyarischer Schwindel. Aufdeckung einer „Kommuuistenverschwörung" in Budapest. . Budapest, 25. September. (Ung. Tel.-Korr.-Bür.) Die Polizei ist.-einer weitverzweigten Kommnnistenverschwörnng auf die Spur ^kommen und hat in Budapest acht Personen verhaftet, 'während im Gebiete jenseits der D-onau. vierzehn Personen den Behörden eingelüsert wurden. Es war der Polizei ausgefallen, daß die Hauptstadt und auch eine Reihe von Provinzstädten jenseits der Donau" mit Flugschriften kommunistischen Inhalts überschwemmt wurden. Im Laufe der Untersuchung stelte sich heraus, daß diese Flugschriften ausnahmslos aus Wien■ hiehergeschmuggeltwurden. Die verhafteten Kommunisten strebteil nach ihren 'eigeilen Aussagen die Wiederherstellung der Näteherrschast in Ungarn all. Unter ihnen befand sich auch der ge» wesem politische. Bevollmächtigte der Ludovika-Akademie zur Zeit der Proletarierdiktatur Ludwig Szita. Er hat kurz nach der Berhaftung tut Gebäude der Oberstadthauptlnannschaft Selbstnrord verübt- (Die Machthaber in Budapest, denen es ungemütlich zu il'ei'den beginnt, inszenieren immer lvieder „Kontplotte". Szita dürste von den Spitzeln ermordet worden sein. Die Red:) i ■ . Das Sstracherrgesetz in Palästina. Jerusalem, 20. September. (Jewish Torr. Bür.) Ein offizieller Erlaß der palastürensischen Regierrwg erkennt Englii'ä), Arabisch und Hebräisch als die offiziellen Lande-sprachen Palästinas an. Alle Reg'ierungserlässe, offizielle Kundmachungen n>w. werden ,in diesen Sprachen der. öffeullicht werben, die Korrespondenz mit bei: NegierungS- ^stellen muß in einer dieser Sprachen geführt werden. Die von den. RegittrmgsdepartenientS ausgehende Korrespondenz wich' in der jeweW vom praktischen Standpunkt aus erforderlichen Sprache abgefaßt sein. Alle Eisenbahn- und StraßenanfschriftLn werden in alle» drei Sprachen angebracht werden, In den Munizipal- und anderen Aeintern werden alle -rei Sprachen dort gebraucht werben, wo ein« bedeutende jüdische Bevölkemng vorhanden ist. Folgende Distrikte werden vorläufig als dreisprachige Gebiete bezeichnet: . Jerusalem, Stabt; Jaffa, Stabt und Distrikt; die Wübdislrikte Liberia.)/ Safed, Narnleh; Haifa, Stadt Und Sübbistrlkt. Andere Gebiete werben von igelt zu Zeit einbrzogen werden, sobald die Misch« Bevölkerung 20 Pwzent. der .Gesamtheit des betreffenden Gebietes erreicht. Auch! Irr den anderen Distrikten wird der Gebrauch von Hebräisch Nicht ausgeschlossen, wenn edie Gelegenheit erfordert. In den Gerichten und/Grundbuch Linterjr der dreisprachigen Gebiete rintß jedes Amtsdokument und Urteil in der Sprach« der Person, an bi« egerichtet ist, abgefaßt fern; die schriftlicher: und mündlichen Verhandlungen müssen irr einer der drei Sprachen geführt werben. Delegramnre können in «iner der drei Sprachen anfgegcben werben, jedoch vorläufig nur in lateinischen Schriftzeichen. Krieg und geistige Produktion. Die geistige Produktion hat nach dem Berner ,,L« Dtoij. d’Auteur“ durch die KriegSerergniffe eine wesentliche Einbuße erfahren. In Deutschland zeigt da- Jahr 1918 eine langsamere Verminderung der Veröffentlichungen im Verhältnis zu 1917. Nachstehend die Zahl der Veröffentlichungen der letzten öehu Jahre: 1909 . ... .81.051 ' 1914. . . . 29.803 1910 . . . . 81.281 1915. . . . 28.568 1911'. . . . 82.998 ISIS. . . - 92.020 1913 . . . . 84.801 1917. . . .14.910 1918 . . . . 85.078 1918. . . . 14.748 An der Spitze steht die »Schöne Literatur* mit 3071 Ver-1 öffentlichungen (gegen 2865:1917), dann „Rechts-und Staatswiffenschaft" mit 2088 (gegen 1968:1917) und „Erziehung Md Unterricht* mit 1485 (gegen 2016: 1917). An musikalischen Werken erschienen in Deutschland 2485 Publikationen, wobei die „ernste Musik" mit 1281 Nummern Lberwiegt. Das ist aber eine Zahlentätrschung, da unter „ernster Musik" eine große Anzahl von Zusammenstellungen und Arrangementbekannter klassischer Werke, die die Literatur nicht bereichern, mitgezählt sind. In Wahrheit üdertrrffen die Schöpfung«, der »leichte« Musil" bei weiten jene der ernste». Die Statistik über da< Jahr 1919 ist bisher noch nicht veröffentlicht worden. ’ * Begräbnisse am hrwttg«« Lage. Alteryrtedh o f.: 9 Ubr Braun Josef. 9 Uhr 30 Min. Kauph Julie, 10 Uhr 15 Min. Krakauer Märie, 11 Uhr Berger Jenny. — Neuer Friedhof: 9 Uhr Zagrabelnh Anna, 9 Uhr 80 Min. Politzer Katharina, 9 Uhr 40 Min. Sachsel Leopold, 10 Uhr Nottmann Springe, 11 Uhr Rvsler Zäztlie, 11 Uhr Natel Albert. * Gesanameister Philipp Kläger gestorben. Ddr Gesangmeister Philipp K l ü g e r ist im Alter ho» 87 Jahre» aus dem Leben geschieden. Der Verblichene wirkte 25 Jahre als Oberkantor in Wien und widmete sich daneben einer «mfaffende» Lehrtätigkeit. Eine Anzahl heute berühmter Künstler zählt zu seinen Schülern. Auch Josef Schwarz Md Jadlowker wurden von ihn: in ihren Anfängen gelindert. Persönlich war Kläger ein stiller Mensch, der viele LtebeSwerke vollbrachte. Eine von ihm , errichtete Kollegenstiftung trägt seinen Namen. Einer seiner Söhne ist der bekannte Schriftsteller Emil Kläger. DaS Begräbnis fand gestern statt. * Der Jüdisch-akademische Philosophenvereia teilt mit, daß er seine Tütrgkrit für das Wintersemester 1920/31 bereits begonnen hat. Mitgliederaufnahme sowie AuSlunfterteilung bezüglich Inskriptionen, Stundenvermittlung usw. in den Amtsstunden täglich zwischen 11 und 18 Uhr im BereinSheim, IX., Ttirkenstraße S. * Internationaler Kongreß der Handel»- «nd Dnreanangestellten. Am 6. Oktober findet in Amsterdam der internationule Kongreß der Handels- und Bureauangestellten statt, der vom Internationale» Gewerkschaftsbnnd einbernfe« wurde. Fast alle Länder werden vertreten fein. * Trafikantzestellte! DaS Sekretariat der Organisation ersucht sämtliche Grafik- und Lottokollekturangestellten, n »- v e r z ü g l i ch ihre Trafik- «nd WohnungSadreffe an die Adresse VH., Zieglergaffe 35, TÜr 84, bekamrlMgrben und bekannte Kolleginnen hrevon zu verständigen. * Nicht avspvingen! Auf dem Kaiser Wilhelm-Ring sprang grstein der Kaufmann Jakob Kram, II., Obermüllnrrstraße 17 wobnhaft, von einem Straßmbabnzttg ab und erlitt- Lurch Sturz eine erhebliche Wunde am Scheitel- * Betrüger. Ein ungefähr 80jahriger, elegant gekleideter Mann, der goldenen sZwirser Uftctf «nd sich Hartmann ünnnlc. trat ntit ein ein - Leopotostäd-er Juwel,er wegeneiner Hüierlicsernng in Berbuwmng. Er versprach ihm einen-Wagavn Daser,- für den dir AnSjuhrdllvilligung 'schon erlangt sei. Der Gamier lockte den Mann vor das StaatZamt der Fmanzen und lieb sich dort von bcm Juwelier K •15 00;' einhändigen. Mit dem Geldc ging er durch. — tjnni Nachteile des Dr. Jsi'dvr B l r k n e r, VU., Scholleasrldgasse o wohnhaft, hat am 31. d. $jl. nn etwa 8t)jähriger, gtatlrasierier Mann, der mit norddeutschem Akzent sprach, l'oliu Durchhaus aus dem SalzgrieS einen Persianer» inantol rnit Skunssmanschetteu im Werte van K 50D00 biS 60.000 entlockt. Aas die Zastandedringung ist eine Belohnung aan i-t 5000 nusgesetzl. MitWIiU riCETWMÜiLM wäkm m «ri« Wcvoww « »WSUWRkVGW^sR »Nd»,»»,»»»»»»«««««, * Die Leiche de« Hofrale» Bruno Maguer «rsgefunden. Aus Salzburg «ird berichtet: Grstm? wurde in der KÜhbachklamm auf dem Untersberg die Leiche des sei! August vorigen JahrcS vermißtm HosrateS BrüNv Wagner anigefunben und von Mitgliedem der Alpinen NettimgSgesellschüft geborgen. * Luftverkehr Wien—Berlin. In der nächsten wirb daS erste Flugzeug dieser Linie von Berlin nach m< stiegen. DaS Flugzeug ist nett gebaut, mit heizbarer, bequemer Kabine für zwei Person/n «nd rinnn offenen Sitz neben htwi Piloten Bon Berlin bat man Anschluß nach Holland and. England. Ein Platz kostet.25 00 Mar f, der. Flug dauert 41?«- bis 6 Stunden. Strecken und Flugzeiten betragen: Wien—! München, 850 Kilometer, in 2 Stunden 10 Minuten. München--! Berlin, 500 Kilometer, in 2 Stunden 40 Minuten. Wien—! Berlin Aber Nürnberg, 780 Kilometer, in 4V» bis. 5 Stunde«.! Der Paffagier must einen Paß haben md kann einen Handkoffer mitnehnien. Die Abfertigung erfolgt auf den Flugplätzen- Di« Abfahrt von Wien wird um 9 Uhr erfolgen, tmt 2 Uhr wird der Fluggast in einem Berliner Hotelzimmer sein. " Wiederaufnahme de» GchnellzugSverkehrS mit Italien über Tarvi». Der durch Hochwafferschäden während einiger Tage unterbrochene Schnellzngsverkehr zwischen Wien- Süvbahnhof und Jtalim über Leoben—Lillach—TarviS wir» morgen, Montag, mit dem dreimal wöchentlich verkehrende»! Schnellzuge Nr. 1/1101 .Wren—TarviS—Venedig—Rom (Wiev^ Südbahnvof ab 7 Uhr 45 Mi», früh) wieder aufgrnomme».i Von Dienstag anaefangen wird auch der v.Zug 1109 (Wien*! Sstdbahnhoi ab 9 Uhr 20 Mw abeNdS) zweimal wöchentlich n<"K Triest und Venedig wieder in Verkehr geseht. * „Metaklmn Gold* — (mit dem Regenbogen) die gut»! bewährte Tgschenlamvenbatterie. '! * In Dr. DetKa Rene»»' Lehranstalt, M., Banmgaffe 26. beginnt der regelmäßige Unterricht. Donnerstag de« 90. d. M. um 8 Uhr früh. Vormittagsunterricht. Nach-und WrederholungSprüsimgen: Mttwoch den S9. d. M. um 3 Uhr. * PelzhanS O. I. Piper Sb erg, 1 Vez* Praterstratze i. Die rühmlichst bekannte und während ihres langjährigen Bestandes in den feinsten Kundenkreisen besteingeführte Firma bringt Heuer wieder -zahlreiche, in eigener Werkstatt« erzeugte Modelle in unerreichter Vollendung. Durch rechtzeitigen Einkauf ist die Firma trotz enormer Steigerung der Pelzware am Weltmarkt in der Lage, verhältnismäßig preiswerte Ware herMstellen. Große Auswahl in V-lauSilber- und Polarfüchsen, ferner Sealbisam-, Nutria- und Perstanermänteln. Reichhalttges Lager von Herren« pelzen und PelgsakkoS. Der Besuch , der reichhaltigen. Ausstellung wird als überaus lohnend wärmstenempfohlen, * Sie erhalten auf Wunsch ganz gratis und franko die große Musterkollektion vom Große« amerikanischen Schnrllverk>'ni im Rrstmmarkt, Wim, VI„ Damböckgaffe 10. Postkarte genügt! * Elegante Herrondloide» «ach neuester Fasson zu billigste« Preffm in tadelloser A«sfsthm«g bei T i ch o, ll, Tabor« straßr 1 bi- 8,1. Stock. . * Tanzinstitut Heller, XX„ Karl Meißl-Stntße, 2.' Separater Unterricht für Einzelne «nd Gesellschaften. Arraugemmt für Bälle und sonstige Festveranstaltungen. Unterricht u«d Schüleraufnahme täglich ab 6 Uhr abends. Samstag um 3 Uhr KinderkmS. * Der neue Raglo«, tragen Sie ihn schon? Er macht berechtigtes Aufsehen md wird von der Firma Spitzer & Mark»-, II., Stephaniestraße 1, erzeugt. Nach Maß konfektioniert, stellt er sich ans K, 3200 bis K 6800. Besichtigen Sie die Modelle. t * Junger Schriftstellen erteilt gründliche« Unterricht m deutsch erSprache, Rechtschreiben, Grammatik, Mustergültiger Aussprache, Literatur. Zaschriftm an A. G., IX» Liechten-, steinstraße 78, T. 12. * Konzertmeisttrin OlgaLiebstöckl hat dm Gesangsunterricht wieder ausgenommen. Sprechstunde« täglich do«, 3 vis i Uhr nachmittags, IX., Hahugaffr 84. : -ü * Akademie zugunsten der Lhalnzim. Das neagegründete Hilfskomitee der Brigittenau veranstaltet zugimste» dtrj C y a l»z i m und Emigranten unter Aussicht des Fürsorge« komiteeS des Palästina-Amtes Dienstag, dm 12. Oktober, i« den Sophiensälen eine BortragSakademie mrt anschließendem Tanz. Um den Kartenverkauf für ganz Me« zw organkstrren, findet Dienstag den 28. d. M. um */»8 Uhr abmvS im Lokal »Erste Hilfe*. XX., Bärerrlegaffr 86, eine Sitzung statt. Interessierte Vereine «erden ersncht, ihre Verttrter z« rntsenvrn. . . Vereinsnachrichten. DerVerdand, derjüdis che n I n v a l i d e « » n d Heimkehrer i n Wie » macht eS Men feinen Mit-« gliedern zur strengsten Pflicht, die am Montag den 27. d. Ml stattsindenden Mafleuversammlungen wegen Abänderung des § 29 deS Jzwaliden-EntschädigungögfteyeS ht einer der Menschlichkeit entsprechenden Weise vollzählig zu besuchen. Jeder jüdische Invalide Üde die Solidarität, die immer der Leitstern unseres BerbandcS bleibt I Näheres die betreffenden Plakate. „ — Brzezanrr LandSlente versammeln sich DienStag 8Ubr abends im Cafä Zion, H., Glockengaffe, zwecks Besprechung besonders wichtiger Angelegenheiten. Drzezaner Jugend, erscheinet bestimmt. --Die jüdische» AkademtkerauS I ü g o s l a w i«n werden zu einer Besprechung in Mensa- Angelegenheiten ersucht, D i e n 6 t a g den 28. d. M. im Caft C i t p. IX., Porzellangaffe, zu «rschemen. — Jüdischakademischer I n r i st e n v e r e i n. Gesuche um Jnikrivtionsgrlder werden in den AmtS- und BiblivthekSstrrüdrn reden DienStag tmb Samstag von 11 bis 12 Uhr rm Lokale H., Tadorstraße 1/3, bis zum 18. Oktober entgegengenommen. — A k ad e m i s ist e r B e r r r n j ü d r s ch e rM e d i z i u e r.! Der Kartenverkarrs sür die awx 28. d. M. in den Sopbiensälen stattsindende Nedonte, beginnt Montag den 27. d. M. im Bercinslokale, Wien. >X.,2^ä!umgrrstrahe 16, in der AmMluide (n bü Vfl ilhr. t. fltb^rstv.y - X«U UMIVIU QrSMttf AhSWähI! * lllllotf# frtttt 1 Mw ■ : i!

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