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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-23 · Heft 598 (23.9.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 598 (23.9.1920)
Date
1920-09-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Betze tz taKtit, Donnersratz V. > ■-^-««maMMiTin.i ' .... ■■ - -■»" ■■ Christlicher Kurs in Ungarn. Der Numeros clausus. ~ Das ungarische Parlament hat das Gesetzt Aber tat Numerus clausus an den Hochschulen mit Stimmenmehrheit angenommen. Wer die Debatte, die ziemfich viel Zeit in Anspruch nahm, verfolgt hat, wird Aber diese Nachricht keinerlei Ueverraschung empfinden und der Geist dieser Wechselrede ist daurchaus charakteristisch' für das intellektuelle und moralische Niveau der heute in Horthh-Ungarn herrschenden Politik. Daß dabei auch ein Bischof neben anderen Geistlichen debütierte, ist kennzeichnend für jenes „Christentum", das ln Kultusminister Haller seinen prominentesten Vertreter in der ungarischen Regierung hat. Herr Haller hat sich übrigens von keinerlei Scham zuritckhalten lassen, von der Mnisterbank aus das Judentum mit seinem Unflat zu bewerfen. Die in Ungarn triumphierende Reaktion hat in der letzten Zeit gegenüber dem Judentum eine neue Parole gesunden; sie bestätigt den nationalen Charakter der Milchen Gemeinschaft, der durch Jahve krampt halt bestritten wurde, und will die Juden in den Zionismus treiben. Die Herren täuschen sich aber. Der Zionismus, die nationale Bewegung im Judentum, ist keineswegs gesonnen» auf die Gleichberechtigung der Juden in ihren Wohnländern zu verzichten, umgekehrt hat jede zionistische Betätigung die volle Gleichberechtigung erst zur Voraussetzung. Die Inden in Ungarn werden, duvch die Tatsachen belehrt, von selbst den Weg zum Zionismus und damit den inneren Anschluß an da? allwellliche Judentum suchen müssen, um. auf solche Weise gestärkt, den Kamps um ihr Recht aufnehmen zu können, durch die Annahme des Numerus cstlusus-Gesetzes ist die ungarische „Rechtsordnung" end- 'qstltio vor aller Welt demaskiert Prügelstrafe/Numerus clausus und die „Erwachenden Ungarn", die sich ihre hehren Pogrombestvebungen am gleichen Tage vom Ministerpräsidenten bestätigen lassen, das sind die glorreichen Symbole von Horthh- Magharien. * Emmerich Balogh veröffentlicht in der «Weltbühne* einen Aufsatz, dem wir das folgende entnehmen: Der Antisemitismus als Regierungshstem, die Rassen- Verhetzung als Mittel zur Erreichung politischer Ziele, der Judenhaß als Gängelband der Masten: dieses Programm ist weder seinem Inhalt noch seinem Geiste nach originell. Wenn gleichwohl die Vorgänge in Ungarn die Angen der Welt ans sich lenken, so ist das der alles erdenkbare Matz übersteigenden Dimension Zuzuschreiben, die dort die antisemitischreaktionäre Bewegung angenommen hat, und die haarsträubende Brutalität, mit der militärische und nichtmilitarische Bannerträger des «Christlichen Kurses" gegen den Sozialismus, gegen die Demokratie, gegen die Arbeiterschaft und gegen das Judentum wüten. Jetzt, wo die ungarische Nationalversammlung, diese unter einem unerhörten Wahlterror zustande gekommene legislative Körperschaft des Horthh-Landes sich anschickt, in den Wahnsinn Methode zu bringen und legale Formen zu finden, die eine systematische Fortführung des bisher ziemlich planlos betriebenen destruktiven Regimes ermöglichen sollen, ist es lehrreich, die Männer näher zu betrachten, die heute teils in führenden Rollen die Macher des ..Christlichen Kurses" sind, teils als getreue Anhänger die Stützen des Horthh-Regimes bilden. Es lasten sich drei Kategorien unterscheiden. Da sind zunächst einmal diejenigen, welche am wenigsten Widerwillen einflötzen — beileite nicht etwa, weil sich ihre Handlungen vorteilhaft von denen der übrigen abheben, sondern nur, weil bei ihnen wenigstens Uebereinstimmung zwischen Weltanschauung und öffentlich manifestierter Gesinnung besteht — die von der Aufrichtigkeit und Nützlichkeit ihres Strebens Ueberzeugten, die in ihre Ideen Verrannten.- die Fanatiker. Ihr Heer rekrutiert sich aus allen BedölkerungSschichten, insbesondere aber aus Studenten und Beamten, Spießbürgern und wohlhabenden Bauern, Dienstboten und Polizisten. Sie bevölkern die Versammlungen und lauschen andächtig den christlichsozialen Evangelien; sie ziehen pflichteifrig, mit Knütteln ustd Revolvern bewaffnet, aus, um die Religion der Liebe in die Tat umzusetzen; sie unterzeichnen nnmürelbar nach vollbrachtem Pogrom voll Entrüstung ft<rmwende Proteste, die dem Ausland vor Augen führen sollen, daß es in Ungarn keinen weißen Terpor gibt. Zu dieser Gruppe ist ein großer Teil der Mitglieder des „Erwachenden Ungarn" zu rechnen, jener Vereinigung, die in Worten und .Handlungen sogar die Rekordleistungen unserer deutschen tzakrrckreuzritter bei weitem übertrifft, — aber auch Mitglieder der Regierung. Wenn der Ministerpräsident Graf Leleki in seiner Programmrede cmsführte, Ungarn sei der Vorposten der christlichen Erneuerung Europas und inmitten des allgemeinen Zusammenbruches sei Ungarn der erste ^aat. der'die Bahn der Konsoldierung bereits beschritten - - - . so wäre es weit gefehlt, diese Worte Äs den üblichen 7magogischen Phcasenschwall zu bewerten, womit politische v>r "met der urteilslosen Masse eine Anschauung'eintrichtern — nein: der Mann meint's mit seinen Worten bitter -ruft UND ist Überzeugt, im Interesse des Vaterlandes und der Kultur zu handeln. Die zweite Gruppe bilden die Streber und politischen Desperados, Konjunkturleute und Glücksritter. Sie beherrschen die Situation durch ihr Geschrei und gebärden sich ebenso catnkal-antisemitisch, wie sie sich einst unter Karolyi als waschechte Demokvaiten und unttzr Bela Kun ÄS extreme Kommunisten gebärdet haben. In dieser Reihe gebührt der Ehrenplatz unzweifelhaft dem ersten Helden der Gegenrevolution, dem Führer der Unentwegten: Herrn Stephan Friedrich. Vor Wiener Mvrgenzsitrmg Millerands Kandidatur. Par 15, 22. September. (Havas.) An der heute von den Mitgliedern des Senats und der Kammer ab gehaltenen Versammlung zur Aufstellung der Kandidaten für die Präsidentschaft der Republik entfielen von 813 aboeqebenenStimmen 528 auf Millerand, 127 auf Peret und 113 auf Bourgeois. Einige Stimmzettel lauteten auf verschiedene andere Namen oder waren leer. 1 Millerand wurde als einzigerPräsidentschaftskandidat ausgestellt. Der Nachfolger Kamenews. B e r l i n, 22. September. Das ^Berliner Tageblatt" meldet aus Bafel: Am die Berl andlunaen in England fortfetzen zu können, hat die M o s k a u e r R e g i e r n n g den der englischen Regierung unerwünscht gewesenen Delegierten Kamenew durch den Kommissär Rizenow erseht, der bereits mit sechs Sekretären auf dem Wege «ach London in Stockholm eingetroffen ist. Die Versuche für Bildung eines Balkanbundes. London, 22. September. (Funkspruch.) „Daily Chromcle" meint, daß es als gutes Zeichen für eine bessere Zukunft auf dem Balkan angesehen werden könne, daß die Ministerpräsidenten aller Valkanstaaten im Oktober in Bukarest zu 'einer Besprechung zusammentreten werden, um die bestehenden Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen und die friedliche Entwicklung auf dem Balkan zu fördern. Bulgarien habe durch den Krieg schwer gelitten, habe Gebiete verloren, die rein bulgarisch feien, und habe keinen geeigneten Zugang zum Meere. Die wichtigste Aufgabe Bulgariens Ware, Bemzelvs zu überzeugen, daß ein lebensunfähiges Bulgarien nicht im Interesse Griechenlands liege. Den Balkanstaaten sei nur dann eine große Zukunft möglich, wenn unter ihnen Einigkeit herrsche. 1 dem Krieg Ingenieur, später RevolverjournÄist, Mitwirkonder an der Vorbereitung der OktoHervevolutionund Ovgani» saitor der Ermordung des Grafen Tisza, wird er für seine Dienste von der Nevolwtronsvegierung zum Staatssekretär ernannt, intrigiert während der Kommune, im. Hintergründe und sieht ferne große Stunde gekommen, ÄS nach dem Sturz Bela'Kuns die Reaktion unter dem Schuh rumänischer Bajonette ihr Haupt evchÄen-kasin. Augenblicklich ist er durch die Enthüllungen über seinen Anteil "an der Ermordung Tiszas in einige Verlegenheiten gevaten, aber wir. brauchen uns um sein Wohlbefinden nicht zu sorgen: solange in Ungarn die Offiziersdetachements die politische Macht haben, wird Herrn Friedrich kein Haar gekrümmt werden. Ein anderer typischer Vertreter dieser AbteÄung ist Herr Karl Ereti, die" rechte Hand des Friedrich und mit seiner Vertretung böaufragt, solange die leidige Tisza-Angelegenheit Friedrich selbst nötigt, sich etwas Reserve aufzuerlegen. Horr Eveki war gleichfalls zunächst Ingenieur, dann nacheinander Journalist, Kaufmann, Offizier, Schweinezüchter, volkswirtschaftlicher Schriftsteller mit atheistrschrn Prinzipien und pihlosemitischer Anschauung. Während der Diktatur des Pcv- , letariats widmet er sich biochemischen Studien, hält sich einen jüdischen Prüdatfekretät, ergeht sich öffentlich in überschwänglichen Äußerungen Wer die Herrlichkeit des bolschowMfchen Systems und wartet stundenlang in den Vorzimmern der Volkskommissare, um seine Dienste anzubieten. Heute ist er Een Friedrich die größte Stütze der Reaktion, der eifrigste Apostel des Judenhasses. Auch er wird schwerlich zu Schaden kommen; wie denn überhaupt diese Leute, meistechaft verstehen, bei jedem Umschwung alle Brücken zur Vergangen heit abzubrechen und sich stets in fleckenloser Weste zu präsentieren. Die Nemesis erreicht immer nur diejenigen, die in ehrlichem Idealismus über die Stränge schlugen'und es verschmähen, sich jederzeit den Rückzug freizuhalten. Die dritte Gruppe bilden die mHr oder minder pathologischen Gestalten: kaltblütige Sadisten und tollwütige Massen, schlächter, Neurastheniker, Psychopathen, sowie eure riesige. Zahl von Malkontenten, die für irgendeine wirklich oder vermeintlich erlittene Unbill einen Süiwenbock suchen. Zu dieser Abteilung zähle ich die Offiziere vom Schlage eines Pronuy, Hejjas, Mdo, Osztenbuvg, Salm, Lehar, die Handlungen verübten, wie sie ein geistig normaler Mensch schlechterdings nicht vollbringen kann; zu ihnen gesellen sich gibev mich in erschreckender Anzahl die ungarischen Aristokraten, Groß* kapitalsten und hohen' geistlichen Würdenträger, die ein derart widerliches Benehmen an den Tag legen, wie rS selbst in den schlimmsten Zeiten des Noten Terrors bei dem sogenannten Pöbel niemals der Fall war. Was soll man dazu sagen, wenn sich Aristokratinnen, Financiers, Magnaten, Astgehörige der ersten Kreise, mit einem Wort: die Repräsentanten einer ganzen dekadenten Gesellschaftsklasse Kopf «:, Kopf aus din Tribünen drängen, uin den Hinrichtungen der Kommunisten beizuwohnqn und mit einer Flut von Gesoht. Geheul und unflätigsten Schimpfwörter! die Delinquenten ' überhäufen, die während des Ganges, zum Gerüst die Internationale anftinunan! Oder kann man noch an eine normale Geistesverfassung dieser sich zur Intelligenz und zum Adel zählenden Menschen glauben, wenn man Augenzeuge von Szenen wird, wie sie sich bejonoerö in der ersten Zeit nach dem Sturz dr Räwherrschnft in Budapest achpsttwn, wenn r23. September IflZD Nr. 898 *jj - — - — .- - " -■ —— — — >—> ———i.. .. - - - —- man sieht, wie die am Donaukorso ptemnU/tenU Lebewelk sich beim Anblick einer Schar gefangener «Bolschewiken", die, von Weißgardisten bewacht, aber nicht beschützt, vorbeigeführt werden, gleich einer Horde wilder Tiere auf die wchrlgsen Menschen stürzt, wie manikürte Hände Kotstücke als Wurf* geschafft benützen, brillantgeschmückte Finger sich m Menschenfleisch krallen, aristokratische Darnenhändchen mit den Spitzen der Sonnenschirme den Gefangenen kn die Augen stoßen! So sehen die Macher des Horthh.Negimes, die ..Vorkämpfer der christlichen Erneuerung Europas", die Protektoren dsr Kapp-Offiziere aus. Nationale Eigenart? Wer glaubt, daß eS 'in Deutschland gegebenfalls anders wäre, der braucht nur einen Mick in unsere reaktionäre Presse zu werfen. Die deutschen HackrnkreuKritter betrachten das Ungarn von heute als das Ideal eines OrdnungSsiaates und bringen ihm ihre Huldigungen dar. Ihr Traum ist: Deutschland ähnlichen Verhältnissen entgogenzusühren. Diese Sorte, dumm' und ungebildet, wie sie nun einmal ist — woher sollte sie wissen, daß «ine Herrschaft von Dogmatikern, Abenteurern und Verrückten wohl eine geraume Zeit lang dauern unti unsägliches Unheil anrichten kann, aber an dem gesunden Menschenverstand«, der sich in der Weltgeschichte trotz alledem durchsetzt, endlich doch scheitern muß! Potttische^Rundschau. Die Zrrknnst VsigalizienS nnd die Inden Das Jewish Correspondance Bureau in London verbreitet die folgende Meldung aus Lemberg: Die Juden Ostgaliziens überleben wieder eine furchtbar schwere Zeit. Eine neue Pogromwelle, die nur noch in der Ostukraine ihresgleichen hatte, ergießt sich übers Land und die um ihr nacktes Leben ängstlich zitternden Juden sehnen den Moment herbei, in welchem die Frage der staatlichen Zugehörigkeit O ft g a l tziens von den alliierten Mächten oder von den interessierten Völkern endgültig aelüf". werden wird. Angesichts der bevorstehenden Verhandlungen über die ostgalizische Frage sowohl in Riga als auch Voraussichtlich in London hoffen die Juden OstgalizienS, daß ihren Vertretern Gelegenheit geboten wird, vor dem internationalen Forum ihre Wünsche und Forderungen vorzubringen. Die jüdische Bevölkerung in Oftgalizien -wünscht die Herstellung von Ruhe und Ordnung im Lande und die Verhinderung von Exzessen und Pogromen, wie sie in den letzten zwei Jahren mit kleinen Unterbrechungen vorgefallen sind. Die jüdischen Massen hoffen, daß die kompetenten Faktoren, denen bei der Lösung der ostgalizischen Frage ein entscheidendes Wort zukommen werde, die berechtigten Forderungen nach einer nationalen'Autonomie der Juden berücksichtigen werden, die in die internatio aleu Abm -ckumgen bezüglich Ostgaliziens ausgenommen werden soll. Nach wie vor will die 'MiM Bevölkerung, ÖstgAiziens sich keineswegs in den -Kämpf zwischen Polen und der Ukraine mengen. Sie hofft aber, daß durch eine Jnternationalisiernng Ostgaliziens und dessen Unterstellung unter das Mandat deS Völkerbundes die W^der^""sttellung der Ruhe rmd Ordnung wie auch die Wiederkehr normaler Verhältnisse im Lande ermöglicht werden kann. Eine andere Lösung würde den ewigen Bürgerkrieg nach sich ziehen. * Die ukrainische Frage. Der Krcilauer „C z a 8" meldet ouS Warschau, dt» A-rtkidioungKrat bade den Friedensdelegierten die nachstehende llnterweisung erteilt: Wenn Raßland die Ukraine als fei b stst it n di g en S t a mt anerkennt und seine Truppe« aus der Ukraine-nrückgeht, iv werde Polen seine Einwilligung zur Verhandlung mit der selbständigen Sowjetnkraine erteilen. Sollte jedoch Rußland den Standpunkt einnehmm, daß die Ukraine einen Bestandteil des russischen Staates bildet, sv habe die vvlniscbe Delegation dm Entritt i« Verhandlungen über du ulrainische Frage glatt zu v e r- 'weigern. . - Englands MbfiHLen in Mesopotamien. „Daily Telegraph" schreibt: Dcr eil'zige Zweck unsercr Anwesenheit in Wesopotomiar ist die Ansübung unseres Mandats und der Wille, den arabischeu Stänrmen bei ihrer Selbstverwaltung zu hellen. Wer a»K irgendeinem sonderbaren Grunde haben d'e Ambrr entweder nicht unsere Pläne' erfahren oder sie fümicn'fie nicht begreifen. W«r wollen Mcsopotanrim nicht als eine eroberte Provinz behandeln. Unsere Absicht ist, dem Lande bei der Selbstverwältung m helfen und seine Hilisqnellen einer Welt zuzuMwen, die bemüht ist, die Verwüstungen nnd Zerstörungen eencS großen Krieges auszuherlen. Das NationaWtrnprmzip, wie wir es durch brtlere Erfahrungen nr Mitteleuropa und anderswo kennen gelernt haben, ist eine unrvhestiftende! -T . ", Mfrlsranfür Pari-, 22. September. (Tel.-Komp.) Eine Abordnung des Senats hatte eine üfnterrödung mit Mitterand über deff-n Erklnrungen bei Annahme der Kandidatur. Sie wümcht« eine besondere Erklärung darüber, ob die Mitteilungen, die er mochte, eine Aenderung der Verfasstnrg hezivecken. Millerand gab die gewünschten Erläuterungen und gab zu, er sei der Ansicht, das; gewisse Artikel der Berfassung g e ck r> de r i ur e r d e n >u U s; i c n Er sei immer der Ueberzougrmg gewesen, daß diese Aerrderungen nach Lösung der großen finanziellen und wirtschaftlichen. Fragen stattfinden könnten. Mill'er-.ind fügte noch hinzu, daß seiner Meinr'-g nach die Versas'üug der RegiemwL ^mninnität in der auswäreiaen Politik

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