Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 597 (21.9.1920)
- Date
- 1920-09-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 597 Wien. Arensmg FSrerrev MsrHenzeitung 21. September .1620 Seite 8 Mr-aße nicht zu sehen. Erst auf die lauten Rufe 'der Empörten Menge erschien ein solcher und geleitete den jfkadaumacher auf die Wachstube Wickeuburggasse. Dort jetzbe der- Exzedent seine Beschimpfungen fort, ohne dmn 'Kommissär, darin irgendwie gestört zu werden. iVderktvürdigerweise verweigerte dieser, nnseretn Gewährsmann sowohl die Nennung des Naurerrs des bchimpfhelden als auch die A ufna h m e eines P r v t okvNs, ebenso die infolge der Verletzungen notwendige Konsultation des Polizeiarztes. s Es'ist überflüssig, hinzuzufügen, daß unser. Ge- - ivLhrsnrann, ein Mann von akademischer Bildung, sich jeder, gesetzwidrigen Haltung während der ganzen Zeit enthielt. Der Herr Kommissär von der Wickenburggasse scheint aber eine merkwürdige Auffassung von seinen Amtspflichten zu haben, wenn er einem auf der Straße gröblich attackierten Passanten selbst die Aufnahme eines Protokolls, verweigert! Die Polizei ist — sollte man meinen — zum Schutze des Publikums und der Ordttung da! „ Arr de« Pforten von Horthy-Nngaru. ’ Der Numerus clausus in Horthh-Ungarn scheint .J Unter dem freiheitlichen Regime, das dort gegenwärtig herrscht, auf alle Gebiete erstrecken zu wollen, ^luch auf das der Einreise und Paßkontrolle. So haben wir heute den Paß eines österreichischen Staats-' hürgers zu Gesicht bekommen, der, wie wir uns überfugten, im Aufträge seiner Firma nach Budapest reisen pmßte. In der Grenzstation Kiralyhida erhielt er das ungarische Paßvisum, man nahm ihm „ordnungsgemäß" .80 Kronen ab, hernach erst wurde der Vermerk „Zsido" Mit Bleistift hinzugesetzt. Der so Stigmatisierte wurde g^her dem diensthabenden Offizier vorgeführt. und 1 wieder nach Bruck zurückgeschickt. Die österischen Behörden aber rühren sich nicht und magyarische Spione und Waffenschmuggler können hier ihr Wesen treiben, während man österreichischen Bürgern, well sie Juden sind, die Pforten ins hvrthy-magyarischä k)0r der Nase Zuschlag t. Die Hölle 1» Dstgalizien. MU in Prag lebender Stanislauer erhielt eben von feinen Angehörigen folgenden Brief, den die «Sslbstwchr" ixEeMicht: „Mr sind von Dir ohne jede Nachricht; doch es wundert Uns nicht, da wir von der ganzen WM abgeschnitten und isi-ngellammert sind. Niemand Hort utrser Stöhnen und Kchrcken um Hülfe. Kannst Dir kaum vorstellen/ was wir immer mitmachen und was wir rnÄMmacht haben. Tagtäglich kommen Flüchtlinge aus vevfchr ebenen Vtädten und Dörfern gelaufen, welche barfüßig,; kaum ttvbt dein Leben davongekommen sind. Die Spitäler in den größeren Städten sind überfüllt von Juden, welche in brutalster Weise von den Hajdamaken (Schwarze Hundert) massakriert wurden, denen Hände und Füße vom Körper, Ohren und Nasen vom Gesicht abgefchnitten wurden; Gräueltaten die, seit die WÄtslamme lodert, nicht vovgekommen sind. Uebevall sieht man wahnsinnige Gesichter der geschändeten Krauen, welche in der Stadt herumirren, und dies alles geschieht in der Umgebung Swmslaus. Wir lebetz in einer solchen Todesangst, daß sich die Eltern täglich schwächer fühlen, aus Furcht,' es erwarte uns dasselbe Schicksal. Die Banden der ukrainischen „Wilden Division", welche in General Petljuraz Armee eingereiht sind, hinterlassen, wo sie durch-- Aiehen, Bilder der Verwüstung und Verödung. Wir fürchten vrehr unsere Freunde als die Feinde. Alle Organe sind diesen gegenüber machtlos. Eine Rettung für das ostgattzische Judentum, welches hogelfvei dasteht, wäre vielleicht die Veröffentlichung in allen ausländischen Zeitungen das Appellieren an England und Amerika um Hilfe, sonst gehen wir alle dem Verderben entgegen, ohne daß wir irgendwohin flichen können." Vom Jüdischen Natlorralforrds. Ei« Rechenschaftsbericht. Ein Rechenschaftsbericht der Wiener Zentrale de8 Jüdischen NationalsondS für dm zionistischen Parteitag, der in Wien am 1. November l. I. statlfindct, ist in Vorbereitung. Dieser Bericht wird in Form einer diesmal besonders umfangreichen Sondernummer der «Mitteilungen des Jüdischen Nationalfonds" erscheinen und einen vollständigen Ueberbstck über die Leistungen der Judenschaft Oesterreichs für den Jüdischen Nationalfonds in den abgelausenen zehn Monaten des Jahres 3920 geben. .. Ein besonderes Interesse wird diese Sondernummer für die zionistischen Kreise dadurch gewinnen, daß in ihr ein vollständiges Verzeichnis aller jener Perforier? veröffentlicht werden wird, welche die vorgeschrirbene Mindestsumme der S e l b st b e st e n e r u n g in der Höhe von wenigstens K 200 bis dahin entrichtet haben werden. Der der Selbstbesteuerung zugrunde liegende Gedanke ist folgender: ' Das Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds im Haag stellt am Anfang emes jeden Jahres die Summe fest, welche voraussichtlich für Landkäufe i n . P & l ä st i n a, Amrliorationsarbriten, Aufforstung von Ordland usw. im kommenden Wirtschaftsjahr erforderlich sein wird. Diese Summe, die im Jahre 1920 zum Beispiel ein e M i l l i o n P f u n d Sterling beträgt, wird vom Hauptbureau nach der Kopsjahl der jüdischen Bevölkerung der einzelnen Länder (unter teilweiser Berücksichtigung ihrer Valutaverhälrmsse) ausgeleilt. So entstel Heuer auf die österreichischen Juden eiur Ou'vte von 10000 Pfund, das sind K iO,C(V'.(m 1 Der Leitgedanke der Sarumclarbeit des Jüdischen Natioualfonds ,st nun der. daß mindestens .ein Biertel der erforderlichen Benage nicht turrt) Anfallsmniden, sondrm durch eine r e g e U m a s; i g wiederkrhreudr Einnahmsgrulle gedeckt werden müsseauf die die Leitung des Jüdischen -NationatsvudZ unter allen Umständen rechnen muß. Diese C'mxahme soll dem Jüdischen . Nntionalsonds die Enwchtung der sogenannten S e l b stbest eü e r u n g sichern. J V ■" i, Dos erwähnte Viertel der 10 Millioueri Krotten tytvD nun von der Zentrale>es Jüdischen Nationalfonds in Oesterreich derart auf die errrzelnen Zionisten ausgeteilt, daß (unter Berücksichtigung einer gewissen Sicherheitsgrenze) die Leitung arrntmmt, baß mmdeswitS die- Hälfte der österreichischen Zionisten den auf sie per Kopf entfallenden Betrag als Selbst- Lesteuerung dem Jüdischen Nationalfonds entrichtet. Dementsprechend nahm die Zentrale des Jüdischen Nationalfonds an, daß 12.000 österreichische Juden je 20V Kronen als Mindestbeitrag bezahlen werden. Im erwähnten Rechenschaftsbericht lönnen selbstverständlich nnr jene Personen genannt werden, welche bis'spätestens Ende Oktober die obengenannte Mndeftjumme voll eingezahlt haben werden. Die Zentrale des Jüdischen Nationalfonds benützt daher diese Gelegenheit, um alle, die bisher noch nicht zur Gänze dieser Pflicht nachgekommen sind, zu erinnern, daß der Abschluß der Liste der Selbstbesteuerten voraussichtlich am 15. Oktober erfolgen wird, und bittet daher bringend, die ausständigen Beträge umgehend arr.ben Jüdischen National-- fonbs, 2. Bezirk, Zirkusgasse 33, zugehen zu lassen. Der Jüdische Nationalfonds in Klerir-- polen (Westgalizien und Schlesien) weist in seinem letzten Ausweis einen Gejamteingang von Nationalfonbs- Spenden aus dem erwähnten Gebiet btt -31. August 1920 in Bet Höhe von 461,000 poln. Mark aus. Dieser Betrag beweist, baß auch Polen feine vorjährige Stagnation überwunden hat. Im Jahre 1919 gingen in zwölf Monaten aus Westgalizien zirka 357.000 Kronen ein, bas waren nach dem Valutastand vom 31. Dezember 1919 etwa 27.000 französische Franken. Trotz der bedeutenden Verschlechterung der polnischen Valuta seit jener Zeit ist es dennoch de« tvestgalizischen.Juden gelungen, bereits in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres diesen Betrag um etwa 16. Prozent zu übersteigen. Jüdischer Nationalität itt Prag. In die letzte Berichtsperiode (Juli,. August) fällt ein Ereignis, welches den Anfang zu einer wirklich tiefgreifenden, aufbauenden Borlksarbeit werden kann, nämlich die Ueberwindung der Widerstände, die dem jüdischen Schulwesen entgegenstanden. Auch ans der wiedenhÄten Verschiebung der Enquete im Schul-- Ministerium/ welche den Weg für die jüdische Schute freinrachen sollte, läßt sich die Fähigkeit der uns widerstrebenden Kräfte erkennen. Als die Enquete am 19. August l. I. endlich doch stattfand, suchten die Gegner wenigstens den günstigen Verlauf der Enquete zu vereiteln. Nichtsdestoweniger war ihre Folge, daß die vorhandenen Schulen in Mähren und in der Slowakei gerettet sind und die geforderten Neugründungen bewilligt wurden. Leider zwingen die Ereignisse in Dfteurvp« den Jüdischen Nation,alrat dazu, seine Kräfte zum großen Teil anderen Mischen Aufgaben als dem Aufbau des tschecho-slowakischen Judentums zu widmen. Zunächst gilt es, die jüdischen Flüchtlinge aus Polen davor zu bewahren, daß sie von den tschecho-slowakischen den polnischen Grenzbehörden übergeben und von diesen als Deserteure erschossen werden. Einer vom Präsidenten Dr. Singer gemeinsam mit dem Präsidenten des Gsmitö des Delegations Juives Nahuin Sokolotv unternommenen Intervention' ist es zu verdanken, daß dieses. Verhalten/ der Grenzbehörden ein Ende gefunden hat. Die politischen Verhältnisse in Osteuropa und Ungarn bringen es auch mit sich, daß viele jüdische Studenten nicht in ihrer Heimat studieren können. Die meisten kommen mit unzureichend den, viele mit gar keinen Subsistenzmitteln nach Prag. So wird eine große Studentenhilfsaktion nötig. Nun hat sie auch zu politischen Schwierigkeiten geführt. Aus der Nervosität, die jetzt gegenüber allem herrscht, was aus dem Osten kommt, ist es zu erklären, baß die Pvlizeidirektion den Studenten die Ausenthaltsbewilligung verweigerte. Eine Intervention des Herrn Doktor Lebenhart und des Herrn Sekretärs Juhn war erfolgreich. Viele andere Aktionen des JWtschen Nationalmtes bewegten sich in ähnlicher Richtung. Eröffnung des Naturforschernud Aerzte Kongreffes. Aus Bad Nauheim wird uns Unterm 20. d. M. gemeldet: Heute vormittags wurde der Naturforscherimb AetzteLongreß unter zahlreicher Beteiligung eröffnet. Bon etwa 2000 angemeldeten Teilnehmern waren gestern bereits etwa 600 cingetroffen. Professor Grödel begrüßte die Versammlung, hierauf ergriff Gcheünrat Professor Dr. Friedrich v. Müller (München) das Wort zur Eröffnungsrede. Nach einem Nachruf für die gefallenen und gestorbenen Kameraden führte er unter anderem aus: Wir hielten es ftir notwendig, vor dev Oeffentlichleit Rechenschaft darüber abzulegen, daß das wissenschaftliche Leben in Deutschland während des Krieges nicht erloschen ist. Er wies dann inr einzelnen auf die wichtigsten der zahlreichen Pwgramnrpuntte hin ' und verweilte auch bei der R e l a t i v i t a t s t h e o r i t, wobei'er sagte: Einsteins Theorie wird hier in einem, ganz anderen Geist zur Verhandlurlgkonrmen als in ..jenen tnmllltelari'chen Berharrdlungen in Berlin. Wissenschaftliche Fragen von solchen Schwierigkeiten nnv \* hoher Bedeutung, wie die Nelaiivitätstheorie, lassen sichs nicht in Bolksver.:am«ilung2n mit demokratischen Schlag« warten öder in der' politischen Press« mit persönlicheui ' Arigriffen erledigen. Sie wird hier die sachliche Würdigung finden-, die ihr genialer Schöpfer verdient. Ein freches RanbattentaL an der Handelsschnl» Lnhaberrn Plvhn. .Mit urwerschärnter Kühnheit ist heute nachmittags an der Direktorin derHandelsschule Frau Gifehr Plöhn- Fre.y o ein RaubattentoL verübt.worden, bei dem der Dame Juwelen m sehr bedsutendem Werte geraubt -wurden.^ Hrau Plöhn wohnt in. Hietzing, Hauptstraße. 123,. im ersten Wock.. > Heute vormittags wurde sie in ihrer Wohnuirg telephonisch angerufen. und die Stimme eines Mannes kündigte > den, Besuch eines Abgesandten an, der die Dokumente eines Schülers ülberbringen werde. Frau PLöhn legte dem Anruf keinerlei Bedeutung bei. sie war aber für den Nachmittag auf den Besuch eines Fremden gefaßt. Frau Möhn' weilte «m Nachmittag mit ihrer Hausgehilfin allein in der Wohnung rm ersten Stock des Hauses. Sie. gedachte heute abends ins Theater zu gehen, hatte sich schon für d-rn Theaterbesuch angelleidet - ihren Schmuck, angelegt, als es cm-der Wöhnungstüre lautete. Das Mädchen öffnete und ließ den Fremden, einen ungefähr Lojähoigen, mittelgroßen Mann mit schwarzem Haar, schwarzem gestutzten Schnurrbart und braunem Anzug, ein, da er sagte, daß er erwartet werde. Der - Mann ging ins Zimmer, Äs er angemeldet war, nnd wurde-von ".Frau Direktor Plöhn empfangen. Cr begann damit, daß er im Aufträge des „Doktor^ 2ewirrger" komme, um die Dokumente eines -Schülers zu ibringen. ----- "-> Es war etwa halb 6 Uhr. Frau Plöhn merkte an der ganzen Art des jungen Menschen, daß etwas nicht in der' Ordnung sei und ahnte, daß der Besuch eine Finte sei. Sir wollte-ihn aus der Wohnung bringen; doch der junge Mcw.n ließ sich nicht hinausweifen; indessen läutete es elln zweites' Mal, 'und als die Magd öffnete, trat ein überrnittelgroßer Mann ein, der, wie sich herausstellte, ein Gerwsse des ersten Besuchers war und dem die Ausgabe zuftel, die Magd uv»' schädlich zu machen. Im Augenblick, als Frau Direktor Plöhn das Komplott ahnte, ließen die beiden Strolche auch die Maske fallen, und der eine zog einen Revolver hervor- und ermahnte die Frau, vollkommen ruhig zu 'bleiteu,, widrigenfalls es ihr übel ergehen werde. Der Nepolver war,, was Frau Plöhn nicht wissen konnte, verrostet/und wsmg'- geeignet, mit ihm eine Gewalttat auszuführen. Frau Plöhn, suchte zu fluten; doch die Räuber Hintertrieben diesen- Versuch und folgten der Dame ins Schlafzimmer. Hier hat dann Frau Plöhn sich aller Juwelen, die sie an sich härte, entledigt. Es waren: Ein kleines Halskettchen aus dünnen,.?.: Plattngliedern mit sehr schönem, großem Angehänge, dar-, stellend einen Blumenkorb in den Matzen 5:7, ans 70 ms 80 Brillanten verschiedener Größe, allein etwa 200.000 bis 300.000 Kronen wert, ein perlenkollrsr «ms erbsengroßen Perlen, ein Ring mit große-nr Brillanten von zweieinhaW Karat, ein Ring mit zwei Brillantenwnd einer orientalischen Perle, ein Kettenarmband-mir drei Brillanten und drei Rubinen, eine Brosche in. der' Große eines 2-Kron-en-Stückes mit Photographie einer alten Dam«, teils in Gold, teils in Platin, mit zwölf Wappen, auf deren jedem ein Brillant und ein kleiner Splitter sind, darin ein Paar Ohrgehänge mit falschen perlen. Den Schmuck, den. Frau Direktor Plöhn abgelegt, nahmen die Strolcke an sich. Nun verlangten die Räuibsr von der Dame Geld. Frau Direktor Plöhn nahm eine Handtasche, in der zwei GÄdbörjen waren, eine schwarze auS Seehundleder mit mehr^ als 4000 Kronen mrö eine rote mit einigen hundert Zkronrn. Frau. Plöhn wurde: energischer und drohte, sie werde die Handtasche zum Fenster hinauswerfen. Nun befürchteten die Täter doch Widerstand jeitens der Frau Plöhn und hielten ihr ein in Chloroform getränktes Tuch vor das Gesicht, so daß die Dame in Ohnmacht fiel. Der zweite Räuber hat Las Dienstmädchen in der gleichen Art behandelt und mit' Chloroform betäubt. Dann steckten die Täter auch das Handtäschchen mit dem' Gelde zu sich und ergriffen die Flucht. . Frau Plöhn und' ihre Magd waren nur ganz kurze Zeit betäubt. Sie konnterr sich bald nach' der Flucht der Strolche erheben und liefen auf den Gang - und auf die Gasse und schrien „Mörder"! Leute sammelten sich' an und auch Sicherheitswache war bald an Ort und Stelle. Es gelarrg, einen Mann, der verdächtig erscheint, mit inr Komplott gewesen zu sein, zu verhafte^. Der MaM gab an, -er sei. ein Architekt namens Winter. Er behauptete, dem räuberischen Uebersall ganz fernzustchen; allein man fand in seiner Tasche eine HaWmaske; dieser Fund scheint sc tue UNitschnld zu erweisen. * Synagogenjubilaum. Aus Ham b u t a wüd mit milgeteilt: Im August d. I. waren feit -er E-nweihuag der- Neuen Dammtor-Syrmgoge 25 Jahre verflossen. Aus diesen Anlaß veranstaltete der Gemeindevorstand eine Jubiläüalsfrier die einen glänzenden Verlauf nahm. Am 28. August fand t» Festgottesdienst statt. Herr Rabbiner Dr. Max G r u » w a l l aus Wien, der als der erste Rabbiner der Neuen Dammtor- Synagoge aleichzeitig sein 25jährigcs Rabbinerjubiläum beginz und samt Gattin aus diesem Anlaß vom Gemeindrvorstaud zv Gast geladen worden war, hielt die Festpredigt. Er selbst fe* zeichnete darin die Veranstaltung als eine Familienfeier Klvtreaumöbel av