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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-20 · Heft 596 (20.9.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 596 (20.9.1920)
Date
1920-09-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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t Wien. Montag Pottlische^mrdschau. Vle InnervoNLjschen DerbSltnksie tn Litauen. Der Berichterstatter der „Freiheit" meldet aus kkowno: Die innerpolitischen Verhältnisse Litauens sind durch üe Wahlen zur Koksttituante ziemlich geklärt. Di§ größte Partei in der Konstituante oder dem Seim ist die Christichdemokratische Partei, die nach deutschen" Parteiverjältnissen etwa einer Mischung aus Konservativen und Zentrum entspricht. Es ist die ausgesprochen klerikale Partei. Sie hat die absolute Majorität erlangt und von 112 Sitzen 59 inne. Das Resultat ist darauf zurück» tuführen, daß die Frauen, die unter dem Einfluh der Neisttichkeit standen, zum ersten Male mitwählten und iaß die Geistlichkeit sich ganz in den Dienst dieser Partei tollte. Die beiden anderen bürgerlichen Parteiern die pazanga- und die Santara-Partei, die etwa unseren >cationaUiberalen, beziehungsweise der ehemaligen Fortchrittlichen Volkspartei entsprechen, sind völlig leer aus» zegangen und haben kein einziges Mandat erhalten. Die ,weitstärkste Partei im Seim ist mit 25 Mandaten die Volkssozialistische Partei, die etwa unseren Rechtssozia« asten entspricht. Ihr Führer ist Slezevizius. Dieser Partei bat sich bei den Wahlen der von der deutschen nilirärischen Verwaltung während der Besetzung des Ostens gebildete Bauernbund angeschlossen. . Die Sozial- »emokraten unter Kains Führung haben etwa dasselbe Programm wie die deutschen Unabhängigen und sind mit i.3 Mandaten vertreten. Der Rest der Sitze verteilt sich ruf sechs Vertreter der Jüdischen Partei, drei Polen und rinen Deutschen. Wie überall in den kleinen Randstaaten. jebarden sich alle Parteien mehr oder minder arbeiterirermdlich. ja sozialistisch. Das Programm aller Parteien mifaßt: Koalitionsfreiheit und Streikrecht, achtstündigen ilrbeitstag, Alters». Jnvalrditäts», Kranken» und Unfallter'ichentng, Schutz der Arbeiter vor Ausbeutung ulw. ilber auch im Ngrarprogramm sind sich die Parteien jiemlich einig. Alle drei sind für Austeilung des Groß» srundbesitzes und Heranziehung des Landarbeitörvrole» jariatS und der kleinen Bauern zum Ausbau der Land» orrtschaft. Nur tritt ein Teil der Parteien aus sozialistischen Gründen, die anderen aus nationalistischen dafür Ün. Der Großgrundbesitz ist nämlich größtenteils in den panden der Polen. Die Kommunisten haben sich an den Dahlen nicht beteiligt und nur zur Stimmenthaltung msgcfordert. Sie sind aber sehr schwach. Zwar war las Heer früher stark bolschewikisch. seit Litauen aber in letzter Zeit in nähere Fühlung mit den Bolschewiken!m eigenen Lande gekommen sind, haben die bolschewiki-' chen Tendenzen in der litauischen Armee stark nach» gelassen. Der Seim hat bereits eine vorläufige Verfassung be° Mosten. Danach ist Litauen eine Volksrepublik mit einem Staatspräsidenten an der Spitze. Dieser ist vorläufig sicht gewählt und der Seim-Präsident Stulginski vertritt seinen Posten. Das Kabinett arbeitet solidarisch und ist dem Parlament solidarisch verantwortlich. Die TodeS» strafe ist abgeschafft. Die Regierung ist nicht auS der stärksten Partei allein zusammengesetzt, da diese die Der» wlwortrrng nicht allein übernehmen wollte und auch nicht genügend geeignete Kräfte zur Derftigung hatte. So ge» hört der Miniftervräsident Grinius, ein Arzt, der Volks» sozialistischen Partei an. Der Außenminister Purycki ist;mn mindesten nicht deutschfeindlich orientiert, während der Finanzminister Galvancmkas stark zur Entente neigt. 8u irgendwelchen neuen bolschewikischen Experimenten dürfte sich das Land eben so wenig aufhetzen lassen, wie rS zum Bolschewismus selber neigt. Bajuverrische SchnapphahnpvNtik. Unter diesem Titel veröffentlicht Max Bhlv ln mst „Weltbühne" einen Aufsatz, in dem die Zustande in Bayern trefflich gegeißelt werden. Es heißt da unter anderem: „Der tolle Spuck, zu dem die Revolution in Bayern führte, hat die von jeher mangelnde politische Orientierung des Münchner Weißwurstphilistrrs vollends verwirrt. Eine Horde von Gifthammeln kreirt gegenwärtig die öffentliche Meinung. Die Drahtzieher dar Geschicke des Landes stehen schmunzelnd im Hintergrund. Ihren reaktionären Absichten kommt dieses Kesseltreiben gegen Saupreußen, Juden und andere ftemdstammigr Elemente nur allzu gelegen . . . Die Ernennung und Duldung des Polizeipräsidenten Pöhner geht auf das Schuldkonto des sozialdemokralilch7n Ministers des Innern Endres. Hinter Herrn Pöhner steht die durch und durch reaktionäre Leitung der Einwohnerwehr, steht der antisemitische Schutz- und Trutzbund, stehen alle einer freiheitlichen Entwicklung abholden Cliquen und Bestrebungen. Er ist ihr willfähriges Organ; er ist mehr als eine Nebenr^gierung; er macht über den Kopf des Ministeriums hinweg eigene Politik. Hat doch selbst die lendenlahme demokratische Partei in Bayern durch ihren Landesvorsitzenden dem System Pöhner das Zeugnis ausstellen lassen: „Der Münchner Polizeipräsident ist eine Gefahr für die verfassungsmäßige Regierung. Ihm das .Handwerk zu legen, ist eine Forderung der Demokraten." Bon ihm rührt die unerhörte Schnüffelei nach verdächtigen Elementen her, von ihm die schikanöse Drangsalierung der Fremden und Ausländer, «hie Unterbindung des Verkehrs und damit des Wirtschaftslebens durch Ab'verrungsmaßnahrnen lächerlichster Art. Was in den letzten Monaten an Abdeittterrstrelchen und bösartigen poiiztt'ichcn Verfolgungen in München geleistet Wiener MorgsnZettnng Syendet für den Wahlf Juden nnd Jüdinnen! Die Wahl sLAIKLsNi in die Nationalversammlung bedeutet für rrnsr Sicherung der einzigen jüdischen Vertretung im Parlament. Schutz des österreichischen Judentums vor den Angriffen einer immer übermütigere» und gewalLtütigsren antisemitischen ReaKtiöch welcher im Parlament niemand in den Weg getreten ist als trns*r Vertreter Stricker. Der Ausgang der WaM ist ausschlaggebend für die Entwicklung des österreichischen Judentums und nuferer Bewegung. Anspannung aker Kräfte sichert uns das Mandat rrnd gibt uns die Möglichkeit, weitere Mandats zu erringen. Spendet für den Wahlforrds! Das Jüdifchuationals ZenLralwahlbrrrean 11. Taborstratze 20a. Spenden werden an den Schalter« der „W LerierMoraenzeitnng", IT*, Taborstratze la, und im Zentralwahlburean gegen Quittung entgegen? enonrmerr. Geldsendungen sind mit dem Vermerk „Wahlfonds" an die «Wiener Morgenzeitnng" zn richte». wurde, kommt auf sein Konto. „Kömmunisten und Juden" waren das Freiwild, das man überall auszuspüren suchte. Die Rasseueinheit der bajuvarischen Dickschädel zu erhalten, betrachtet der stilgerechte Nachfolger eines Stirber, dds berüchtigten.Polizeispitzels aus der Aera des Sozialistengesetzes, als sein vornehmstes Handwerk. Alle Proteste der Stadt, der Handelskammer, der Fremdenverkehrsorganisa'ionen verhallen wie leeres Geschrei. Die „Entlausung" Münchens von verdächtigen, landfremden Elementen — diese geschmackvolle Wendung ist von der Höhe des Herrn v. Kahr bis zum Straßenschutzmann hiuuntergewandert — zeijigt täglich die unerhörtesten und zugleich einfältigsten Uebergrisse. Von Zeit zu Zeit stellt die Lokalpresse die Übelsten Fälle fest. Aber nichts ändert sich. Brutaler denn je läßt Herr . Pöhner seinen Gaul aushvlen. Und die jüngsten Wahlen haben ihm einen für jede reaktionäre Sreeplechase sattelfesten Herrenreiter in drm neuen Justizminister Roth gebracht." Amerikanische Einwanderungs b est'. mZungen. Die „EmigrationS- und Neisenachrichteir" der Jüdischen Auswanderungskommission in Zürich veröffentlichen eine Darstellung der für Einwanderer nach Amerika geltenden Bestimmungen, denen wir daS folgende entnehmen: Es wird eine Abgabe von 8 Dollar für' jeden Ausländer festgesetzt, der die Vereinigten Staaten betritt, ausgenommen Kinder unter 16 Jahren, die sich in Begleitung ihres Vaters oder ihrer Mutter befinden. ES erstreckt sich aber nicht auf solche AnSländer, die ein Jahr lang in Kanada, Neufundland, Kuba oder Mexiko ununterbrochen gewohnt haben, noch auf solche, die nur zu vorübergehendem Aufenthalt eintreffen, oder auf Ausländer, die zum Zwecke der Durchreise durch die Vereinigten Staaten nach fremden- Ländern zugelassen werden. Die Einreise ist verboten: Blödsinnigen, geistig Beschränkten. Fallsüchtigen, Geisteskranken, Personen, die mit Schwindsucht, gleichviel welcher Art. oder mit einer ekelhaften oder gefährlichen ansteckenden Krankheit behaftet sind; Personen, die. in irgendeiner Weise sonst geistig minderwertig sind; Personen, die nach dem Befinden des untersuchenden Arztes körperliche Mängel in solchem Matze aufweisen, daß ihre Fähigkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, beeinträchtigt ist; Personen, die es für recht halten oder befürworten, die Regierung der Vereinigten Staaten oder Gesetze rn jeder Form durch Macht oder Gewalt über den Hausen zu werfen; Personen, die durch Arbeitsangebote oder Versprechungen, einerlei ob sie der Wahrheit entsprechen oder nicht, oder zur Verrichtung von Arbeiten irgendwelcher Art, gelernter oder ungelernter Art, zur Wanderung nach den Vereinigten Staaten veranlaßt, unterstützt, ermutigt oder aufgefordert worden sind; Personen, von denen angenommen werden kann, daß sie dem Gemeinwesen zur Last fallen werden; alle-Personen, die von einem anderen unterstützt oder deren Reise von einem anderen .bezahlt wird, die von einer Körperschaft, Gesellschaft, Staatsverwaltung oder Regierung Unterstützung erhalten oder deren Reise — mittelbar oder unmittelbar — von diesen bezahlt wird; alle Personen, sofern nicht auch der bestimmte Nachweis erbracht ist, daß solche Ausländer nicht unter irgendeine der ausgeschlossenen Klassen gehören. Es dürfen hingegen häusliche Bediente auf Grund eines Dienstvertrages eingeführt werden, desgleichen Mitglieder aller anerkannten gelehrten Stände, Lehrer an höheren Schulen oder Seminarien, Geistliche jedweden Glaubensbekenntnisses sowie berufsmäßige Schauspieler, Künstler, Vortragende, Sänger und Krankenpfleger. Analphabeten sind nur dann zulässig, wenn ein bereits zugelassener Ausländer oder ein Bürger der Vereinigten Staaten seinen über 65 Jahre alten Vater oder fernen über 65 Jahre alten Großvater, seine Frau, seine Mutter, seine Großmutter oder seine unverheiratete oder verwitwete Tochter hirreinnehrnen will. Diese Personen können hineingenourmen werden, auch wenn sie 20. September" 1920' Nr. 898 sonst zulässig sind. Ferner sind zulässig solche, welch» wegen ihres Glaubens flüchten. Ausländer, die sich in den Vereinigten Staaten stinf Jahre lang gesetzmäßig aufgehalten haben und die innerhalb von sechs Monate» nach ihrer. Abreise zurückkehren. Auch dürfen die int letzten Kriege einberufen gewesenen Militärpersonen ihre Bräute aus Europa zwecks Heirat auf jeden Fall hereinnehmen, Es verstoßt gegen das Gesetz, daß irgendeine Person, Gesellschaft, Handelsunternehmen oder Genossenschaft für einen Ausländer das Reisegeld vorausbezahlt oder in irgendeiner Weise die Einführung oder Zuführung eines Ausländers zum Zwecke der Verrichtung von Arbeiten irgendwelcher Art in den Vereinigten Staaten. — gelernter und ungelernter — durch Anerbietung oder durch Zusicherung von Beschäftigung — ob sie wahr» sind oder falsch — oder durch Vertrag — einerlei ob mündlich, schriftlich oder gedruckt, offen oder versteckt, veranlaßt, unterstützt, ermutigt oder dazu anreizt oder sie zu veranlassen, zu unterstützen, zu ermutigen oder anzureizen versucht. _ Tagestzericht. Was Mdische Kinder frage«. Mn jüdischer Lehrer schreibt unS: Der meinen regelmäßigen Besuchen in den verschiedenen Heimstätten deS Vereins Jüdische Kinderfreunde und in anderen jüdischen Eezlehungsinstitute« suche ich mit kleineren Kmdergruppen in vertrauliche- Gespräch zu geraten und überrasche dann die Schüler mit der Erlaubnis, Mir Fragen vorlegen zü dürfen, für die sie selbst keine Antwort zu finden vermögen. Aus all den naiven, überraschend tiefsinnigen oder scheinbar unsinnigen Fragen, welche die Kindersrele oftmals schon lang« Zeit beschäftigten, bevor sie mir vorgebracht wurden, ist wohl zu erkennen, daß der Tedankengang unserer Kleinen kaum wesentlich von dem tu Kinder anderer Nationen abweicht, nur lammen nicht allzu selten auch Fragen vor, die unserem spezifisch jüdischen Erziehungselend entstammen. DaS dreizehnjährige Mädchen, welches fragt, woher der Judenhaß stamme, mag immerhin durch politische Aeußerungen ihre- Vaterbeeinflußt sein, aber diese Frage kehrt in der kindlichen Form: ,Mrrum tun UnS alle Kinder verspotten?" im Munde einer Neunjährigen wieder. Auf schwere Seelenkämpfe eines kindlichen, nach Selbstbewußtlein ringenden Gemüts läßt die Frage schließen: ,Haben wir auch solch« Helden wie die Griechen und Germanen?" Ein anderer Knabe fügte dieser Frag« sogleich ein zrveite hinzu: „Haben wir auch einen Schiller und einen Goethe?" In der Ktirderheimstätte tm 10. Bezirk wurde ich einmal von den größeren Jungen besonders freudig empfangen. Sie bestürmten mich alle mit der Frage, woher ihr Familienname käme. In der dritten Klasse einer Bürgerschule hatte nämlich der Lehrer der deutschen Sprache mehreren Schülern ihre Namen erklärt. Der erste Knabe hieß Kohn. Ich. erzählte dem Jungen, daß sein Name gewissermaßen ein AdelStttel sei, da er.auf die Abstammung vom Hohenpriesterstamm Hinweise. ,Mitte," entgegnete jedoch der Schüler, „unser Lehrer hat mir meinen Namen anders erklärt. Kohn stammt von kuon — kühn. Kohn heißt also der Kühne." Der Lehrer, der dies« geistreiche Erklärung gab,' ist wahrfclseinlich kein Antisemit, hält, er es doch nicht für unter seiner Würde, auch über jüdische Namen ernsthaft Nachdenken; wie fremd er aber dem Geist gegenübersteht, in welchem jüdische Kinder erzogen werden müßten, muß ich nicht erst näher beweisen. Noch manche andere Kinderfrrge finde ich in Meinen Notizen, doch erscheinen uns Fragen wie: „Ist unsere Religion wirklich eine Irrlehre?" ,Marum haben die Juden Christus gekreuzigt?" heute im Munde von neun- und zehnjährigen jüdischen Knaben fast als selbstverständlich. All diese Fragen sind jedoch nur der Ausdruck einer einzigen, welche daS Kind «och nicht in Worte zu fassen vermag: „Wo bleibt di« allgemeine öffentliche jüdische Schulerziehung,, dt« uns Kinder «uS unseren Zweifeln, aus unserer seelischen Qual und Zerrissenheit hinausführt V WeKerle über die getauften Juden. In dem Budapester Blatt „A z U t e z a" äußert sich der bekannte ungarische Politiker Alexander MeterI« über die Judenfrage wie folgt: Die Judenfrage ist in ihrem Wesen nach eine Fmanzfrage. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß, wenn daS Land heute finanzpolitisch auf der Höhe stünde, es heute keine Judmfrage gäbe, zumindest würde man nicht von ihr sprechen. Jetzt möchte man eigentlich auch unsere finanzpolitische Deroute irgendwie mit der Lösung der Juden frage verdecken und zur Not zusammenflicken. Ich behaupte, daß die Judenfrage am besten durch die Juden selbst gelöst werden könnte, zumindest müßten sie zur Verhandlung >üöer diese Frage herangezogen werden. Sie kennen-das Wesen, den Wert, die Fähigkeiten und auch die Fehler ihrer Rasse am besten und die Frage ohne sie zu behandeln, wäre meines Erachtens äußerst schädlich. Was nun den getauften Juden betrifft, so ist es vor allem wesentlich, zu wissen, ans welchen Mv^ tiven der betreffende Jude sich hat taufen lassen. Ta! er es wegen gewisser Vorteile oder unter dem Zwange, ober aus dem Wunsche heraus, im Christentum auszugehen, oder aus irgendeinem andern Motiv? Jede; einzelne Fall mütz^e besonders erwogen uub beurteil 1 werden, um sich eine richtige Meinung darüber schaffen, ob der Betreffende korrekt gehandelt alS ei* „Christ geworden" ist oder nicht. A.ls- «uftl Weise würden wir vielleicht bald dal,l..

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