Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 595 (19.9.1920)
- Date
- 1920-09-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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' j l,ttfifnnn",,TT,T“ 1 — 1—----- — .■■ ■—. Aio«istLsches LaUdeHüomtteq ffilk OesteyrEM / Die für Montag tat BO. d. M. auberäumtt Sitzmig de» ßande-komilreS »trb auf Donner» tag den 28.VM. e Nhr abmdS verschoben. Dir Tagesordnung bleibt unverändert. Nnnländischr Damen für die Wischen Kinder in Wien. Durch Vermittlung de» Herr« Professor Simonien i» Kopenhagen hat Herr Oberrabbiner Dr. EhajeS vom Jüdisch« Frauenkomitre in HrlsiugforS die Summe von 6MOO Mark (zirka K 276.000) erhallen. Dieser Betrag Wurde auf einer Soiree de» dortigen WohltätigkeitSvereineL von de» Dame« Ara« Dr. P e r a ch und Fra» Dr. S e l i g f o n gesammelt. I» Einvernehmen mit Fra« Anitta Müller hat Herr Oberrabbmer Dr. Chaie» dir obeneewäbnte Summe ftp ein Sängliug-hri« bestimmt, da» in der nächst« Zeit im Haus, dr« Therrst« * KreazervereineS $1* Untere Augartenstraßr 86) errichtet Verde» wird. Der Streik tm D«ch», 5trmst- «Ad MustkaNen- Handel beendet. von den Vertreter» der Arbeitgeber nnb Arbeitnehmer erhallen mir folgende Anschrift: Bei da» heute vor dem EintgungSamt unter Vorsitz de» OberlandeSgerichtSrates Doktor Pfannl abgehaltenen Verhandlungen kam «S in prinzipielle» Punkten zu einer Einigung, fo daß der TetrkeS am Montag tat 20. d. M. wieder geöffnet wirb. Im übrigen werben die Verhandlungen vor dem TintgungSanrt fortgesetzt. Für tat Arbeitgeberverband der Buch-, Kunst-- und MustkÄttn- HLndlerr der Vorsitzende Srnst Stülpnagel. Für den Nrbeitnahmerverdanb: Mgust Scholz, Gehtlsensdmamt. Heute mn S Uhr nachmittag» findet im großen Saale der «iederösterreichischen Handel»- und Ververbekammer, Wien, 1.i.Bezirk, Stubenring. 8, ein« frei» Versammlung der Unternehmer de» Wiener Buch-, Kunst- und Mustkalienhandels statt. Tagesordnung: Die gestrigen Verhandlungen beim EhligungSamt. Vollzähliges Erscheinen ist unbedingt notwendig. . * . Die Gorge» deS Herrn SvSngler. f#e Von geschätzter Seite wird und geschrieben: Der erste Tag des neuen Schuljahres brachte rrnS b^Veröffsntlichung der Schulreformpläne und die frohe Botschaft, daß die neue Schule unfehlbar Eltern. Schüler wn$; Lehrer begeistern und beglücken werde. Wer aber im Hochgefühl freudiger Erwartung gleich daran ging, für seine Sprösslinge. wie älljährilch, die Schülerkarte 'd»-BeWzung der Elektrischen zu besorgen, der sollte Me Überraschung «leben. An Stelle der-früheren Formalitäten, die zu erledigen waren, ehe die löbliche Straßenbahnverwaltung hem Schüler die Anweisung zur Mung von Kinderkarten ausfolgte. ist diesmal ein „Erfordermsbogen" zur Erlangung einer Anweisung aus eine Fahrperisermaßigung für Schüler mit zahllosen Rubriken auszufüllen. .Dieses Ungetüm in Großfolio (doppelseitig) besteht aus einem „Ansuchen" des Vaters des Schülers Md einem sehr umfangreichen Frage- und Antwortspiel über „Familien- und Einkommenverhält, ttisse sowie Wohnungs. und Geschäftsverhältnisse". Man mag eS begreifen, daß die Straßenbahndtrekiflßtt nach dem Gesamteinkommen des VaterS des Schülers Neugierde zeigt, obgleich die diversen Steuerämter und Rechnungsstellen, die all diese Angaben amtlich bestätigen sollen, von diesem erheblichen Arbeitszuwachs nicht sonderlich erbaut sein dürsten. Aber Wa8, zum Teufel, geht es die Straßenbahndirektion an, ob die Geschwister detz Schülers, die alle mit Vornamen, Tag, Monat und Jahreszahl der Geburt angefiihrt sein müssen, ledig oder verheiratet sind? Und welcher Unterschied liegt für die Benützung der Elektrischen darin, ob die M a m a d e s B u b e n Marie oder Anna, Sara oder Anastasia heißt? (Vermutlich wird der galante Direktor die Namenstage in Evidenz hatten wollen?!) Vollends eigentümlich ist es, daß nach dem Glaubensbekenntnis gefragt wird. Was hat die Religion auf die Benützung der Straßenbahn stir Einfluß? Offenbar soll mit Rücksicht auf solche jüdische Schüler, die am Sabbat nicht fahren, die Anzahl der Züge und der Anhängewogen reguliert und dem Bedarf entsprechend eingerichtet werden. Wahrlich, der Herr Direktor Spängler ist um seine Sorgen zu beneiden! Der Vereinfachung der Kanzleiarbeiten und der Papierersparnis scheint diese seine Belästigung der Elternschaft gerade nicht zu dienen. Ob aber die zudringlichen Fragen nach Glaubensbekenntnis, Zuständigkeitsort, Beruf usw. noch am Ende anderswo hinauswollen? Aufklärungen von kompetenter Seite wären sehr am Platze! Luftverkehr Parrs-^-Wie«—Korrftautiuvpel. Budapest» 18. September. (Ung. Ttzb-Kyrr.-B«^ Der Experte der französische« Regierung, Direktor der französische» Ä8ro-verkehrs-A.-G., Graf Gailliard, ist hier eingetroffen, um den Luftverkehr zwischen Budapest und Paris sowie zwischen Budapest und Konstantmopel zu organisieren. Gras Gailliard erklärt«, die Gesellschaft gedenke' täglich Mehrere Flugzeuge ab» gehen M lasten,. dw nicht nur Lin, Personen-,: sondern auch Leu Brief- und Gepäckverkehr abzuwickeln haben werden. Der Lasiverlehr soll im nächsten Frühjahr ausgenommen werden. Die Fluglinie wird die folgende fein: Paris—Prag— Wictt--Budäpest—Belgrad—Bukarest—Konstantinopel. Bis Prag ist die Linie feit dem 1. d. M. in Ordnung. Die Dauer deS Fluges wird von Budapest bis Paris uud von Budapest nach Soeben erschienen:, Die zionistische Bewegern Eine kurze Darstellung ihrer Entwicklung von Adolf Böhm Sw * Preis broschiert 15 Mark Zu beziehen durch den Welt-Verlag, Berlin NW. 7, Dorotheensfcrasse SS,und alle Buchhändler | Konstantinopel je acht Stunden betragen. Die JahreSanSgab» der Gesellschaft werden für diese« Linie auf beiläufig 80 Millionen Francs veranschlagt. ErnrSsirreg der Schecks auf Lebs«Smlttelpakete per 1L5Y D-Car durch de«: Wiener Joint. DasÄm^rieKn'FvIütDIfiribnttyn Comm t t te e ist bereit, M amerikanischen Jotnt-Unwei-- suttgeü'^ Mf' 'LDxnSmMlpabewe per 12.50 Dollar in der Weis^ einzulösen, Haß die Besitzer der Anweisungen je ein Aebensmittelvaket im Werte von 10 Dollar nnd de» Gegenwert des Restbetrages' von 2.50 Dollar nach dem Kurswert in Kronen ausgezahlt erhalten. Die Besitzer obiger Anweisungen, welche auf eine her-_ artiae Einlüsuno reflektieren. werden einasladen. M spätesten- bis längstens 26. d. M. unter Vorlage der bezüglichen Anweisungen bei turr Kakle deS Lentsabbureaus des American Joint Distribution Committee, 1'. Bez., Seilerstätte 15, zu melde«. . Jude« in der Wilsaer Stadtariliz. A«Z Wilna wird uns gemeldet: Im Ginne «ne» UebereinkommenS nnt dem Minister für jüdische Angelegenheiten Doktor S o 1 o w e t t s ch i k werden nunmehr Juden in entsprechender Zahl in die Stadtnnliz ausgenommen. Auch m der höheren Beamrensckiast werden Juden als Kommissäre rc. ihrer Zahl entsprechend Aufnahme finden. * VeaeLdntffe a« hr«tis«n Dage. Alter Friedb o fr S Uhr Enaelmcmn Anna, 9 Uhr 80 Min. Schanzrr Hermine, 10 Uhr Kollman« Rosa, .10 Uhr SO Mi«. Wechsler Hannh, N Uhr Duschak Simon, 11' Uhr 80 Mm. Haß Ignaz. 18 Uhr Weih Emanuel. — Rener Friedhof: 9 Uhr SmbadoS Käthe, S Uhr 20 Min. WiÜfchek Rosalia, 10 Uhr Singer Amalie, 10 Uhr 40 Mm.'Geller Josef. * ZAßtsches PSdagogium 1« Wien. Die E i risch r r i v o n g findet täglich bis L0. d. M. (Samstag nnd die jüdifcheii Ferertäge ausgcuammen) zwischen 10 und 12 Uhr vormittags im Sekretariat, Wren, H., Obere.Donaustraße 91, statt. Der Peowekt erschemt im Laufe dieser Woche und ist gegen Erlag von K 4 im Sekretariat erhältlich. Beginn der Vorlesungen nach allen jüdischen Feiertagen., Das nähere Datum wird «och bekanntgegeben. * Gottesdienst. Die Delegation d e S I ü d isch«« N a t t o v a l r a 1 e s f ü r O st g a l i r i r ». II. Pratnstraße 9, veranstaltet am 21. nnd 82. d. M. (Jom Kipur) emen feierlichen Gottesdienst. Die kantorale Fnnktio» hat der bestbekannte jüdische Konzertsänger Herr I. Deptsch übernommen. Karlen sind dortselbst täglich zu haben. * Jüdische Tischgesellschaft Alserstsatz« ««d A«. gebnng. In her die-wöchigen DonverStag-Zusammenkunft im W e i ß e» E a a l e d e S «Ried h o um V,8 Uhr hält Herr Hofrat W i n t e r n i tz einen Bortraa Über ei» bisher wenig bekanntes Werk von Josef Popper-LtznkenS Md dessen Berbältnis zum ÄntisrmitismnS. Herr Abgeordneter Stricker wird anschließend emmJntormationSbcricht ,U r b er d i r p o l i t i s ch e S i t u'a t i v n" erstatten. 9 Pevsonalnachricht. Unser Gesinnnngsgenosse Herr Jen» Drill, Gesellschafter der Firma Brill & Gruber, Wien. I-, bat sich mit Frl. Erika R ein in g er, Tochter des Herr» Adolf R e i n i n g e r, Wien XXI. verlobt. — Frl. Elltz Stiaß » h in Innsbruck hat sich mit Herrn Dr. Desider Friedman«, Rechtsanwalt m Wien, verlobt. 9 Trauung. Die Trauung des Frl. Fosefine Sch akit, der Tochter deS Hwrn Dr. Isidor Schalit. mtt Herrn Ing. Montz Kramer, findet heute um 8 Uhr nachmittags im Tempel, IX., Grüne Thorgaffe 11, statt. _ * »Hatechija*. Vertretung jüdischer BerlaaSanstatte«, Wim, H., Czrrnmgasir l, liefert sämtliche Bücher, Zeitschriften, Zeitungen,' Bilder. Musikalun, Palästina- und Künsilerkarten jüdischm Inhaltes in alle» Sprachen zu dm niedrigsten Preisen. Wir machen aut daS heutige Inserat der .Hatechija" aufmerksam. * Nur AuSlondsbutter ist markenfrei l Da sich in der letzt« Zeit in den Kreisen der einschlägigen Geschäftsleute die fälschliche Ansicht verbreitet hat, daß der Buttttverkaus nunmehr dem freien Handel überlassen worden ist, steht sich daS KriegSwucheramt der Polizeidirektio» veranlaßt, allgemein bekanntzumachen, daß beckglich der inländischen Butter bisher keine Amde» run» in den Vorschriften eingetreten ist. Ausnahmöbestimmungen bestehen gegenwärtig nur für Butter ausländischer (holländischer und dänischer) Herkunft, insoweit sie mit Bewilligung des StaatSamteS für BolkSernShrung durch die österreichische Molkereiprodnkten-Einfnhrgesellschaft eingeführt wurde. Diese Butter gelangt zy dem jeweils behördlich festgesetzte» KlelNverkausSprelse auf deck Wege des freien Handels m den Verkehr. * WiedeverSffnnns der anfgelassene« Stratzen- Sahnhaltestelle«. Seit gestern halt« dir Straßenbahnwagen w'kder an allen Haltestellen, die bisher «och «ifarlassen warm. Nur einige wenige werden überhanvt nicht mehr aktiviert werdm. Oifizirll wurde diese Maßnahme nicht verlawbart. * Der kommunistische Proteststreik tu München. AuS M ü nch e « wird gemeldet:, Der von den Kommunisten wegen der Verhaftung des Abgeordneten G i s e n b e r g e r vrollainürte zweistündige P r o t e st st r e i k wurde nur vereinzelt dnrchgesührt. Bei der Straßenbahn und in den Werkstätten der Sloatsbalm ist die -Arbeit nirgends eingestellt worden. * Streik der Berladearbeiter. In den Kckanlayen der stciböischöu Lagerihäuser unid m den Mosazmen der Donau- DainpsschiffahvtS-Gosel>ffch<rft ist ein Streik ausgebrochen. Die LsbensmittÄversovgimg Wie«» erscheint gefährdet; die Mehilsuweisung an die Bäcker mußte bereits gestern teilweise unteMeüben. D«r ArSfband hängt angeblich mit der Verhaftung einiger Arbetter zusammen, die sich Diebstähle im Logerhawfe zuischuÜwn kommen ließen. 49. «epttmber vm *'Anütole France sch wer erkrauüt'. Aus P a r i E 18. d. M., wird telegravhirrt r Wie „Metin" meldet, ist Aichtott France schwer erkrankt. > «' Unterricht in fremden Sprachen. An d» staMi Lehranstalt für orientalische Sprach« in Wim, Vit, Kand aaste 89 (Gebäude deS StaatSgymnasiumS), 1 werdm von Mitte Oktober bis Ende Juni in wöchentlich zweimal 3 ob« IV* Stunden fast unentgeltlich folgende Sprach« gelehrt,, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Neugriechisch, Persisch, Rumänische Russisch, Serbo-Kroatisch, Spanisch und Türkisch. Einschreibung« für Person« beiderlei Geschlechts von 18 Jahren an vom 23. d. M. bis 9. Oktober an Wochentag« von & biS 7 Uhr abends in der Anstalt (Vll., Kandlaaffe 89,1. Stock, DrrektionL-i kanzlei): hiebei ist für das ganze Schuljahr rin Bettag von K M oder K 18 für eine» Sprachkurs z« erleg«. Näheres bei d« Einschreibung. * 8« D<. Betka Newer- Lehvanstatt ftjr _ und Mädchen, Wien, Hl, Banmgaffe 26, werdm fett Einschrk dünge» für die Gymnasialnnd Rmlgymnafialklaffm im Se^ , tember geschlossen. B,s dahin Sprechstunden täglich, von 8 diö 4L Uhr. Der Unterricht beginnt am 24. d. M.. j n^^L^ch«-.«r»z. iL beste 7 Uhr, Vortrag Dr. Jtrmmhn Fränkel über B i a l i k (FortsMog). : .1 * Jüdische Volksschule in den Brigitte«a«. A 6. Oktober d. I. wird im XX. Bezirk, DeniSgaffe 88 (Toynbe. Halle), vom Jüdischen Schnloerein die erste allgemein^ jüdische Volksschule eröffnet. In derselben wexden! die allgemein« BolkSichulgegenstände in dmtscher Sprache nach dem staatltchen Lehrplan von bewährte« Lehrkräften unterrichtet! und außerdem täglich Hebräisch nach moderner Methode gelehrt Durch den Besuch dieser Volksschule wird der allgemeinen Schulpflicht genügt und dein Emtritt von Schülerü, die schon in> anderen «tchtjüdischen Schulen eingeschrieb« sind, steht keili Hindernis entgegen. Die Schule dient zugleich als Vorbereitunck Ar das bereits bestehende Jüdische RealgymnasinM für di« I. uv« II. Klasse. Auskünfte und ElMchrribrmg« täglich (mit Ausnahme der Samstage und jüdisch« Feiertag«) in der Direktion dep Jüdischen Volksschule, XX., DeniSgaffe SS. * Sch«sSz»sSverkehp Wie»—Z«»»dr«ck. mehrmals verlautbatt, werden vom Msntag den 20. d. die Tagesschnellzüge Wien-Westbahnhof—Bad Ischl—Bad Auflee und-Wren-Westbaynhof—Badgastein—Böckstein nicht mehr ' vevi kehren. Hingegm werfe« die TageSschnellzüge Nr. L01/2VS zwischen Wim-Westdahnhok und Innsbruck auch weiterhin dreimal wochmt« lich berbehalten (Wien ab DienStaa, Donnerstag und Samstag 3 Uhr früh. Wie« an Montag. Mittwoch nnd Freitag 9 Uhv 10 Mmnt« abeudS). Diese Schnellzüge führ« dnrchlanftndo, Wage» aller drei Klaff« sowie eiu« Speisewagm Wieu--JuuÄ druck und bis einschltrßltch 1. Oktober auch durchlaufende Wage«, aller drei Klaffen zwischen Wi« und Bad Ischl sowie zivis Wi« nnd Badgastein-Böckstein (Bad Ischl arr' 8 4 Minuten nachmittags. Bad Ischl ab 2 Uhr 2 Minutm .nat mittags. beziehrWsweife Badgastein an 7 Uhr abends, Äadgastr ab 10 Uhr 55 Minuten vormittags). * Aeeztestrett? Wie verlautet, steht im Läufe Woche ein Streik, der Wiener Kaffenärzte bevor. . Ei» MiNortesviebstahl i« Brüx. Ans B r fti wirb uns gemeldet: Erst Heute wurde rin großer Diebstahl ar dem Moritzschrchl in Bruch bei Oberleutensdors entdeckt,' de bereits vor einiger Zeit ausgeführt worden sein dürfte. Ar, der im Kanzleilokal deS MoritzfchachteS befindlichen feuech! fest« Kaffe wurde durch bisher noch nicht ermittelte Täter ein Bettag von X 10,889.929.— entwmdetj Man kam erst bei der heutig« Lohnauszahlung auf den MM lionendiebsiahl, dessen Ausführung man sich umsoweniger eiÄ ' klären kann, ha die eiserne Kaffe keinerlei Spure» von Gewalt anwendung anfweifi. - | * Wir«re Glegke». Ferdinand von SaarS W'wner Elegim-ZyklnS, deff« gemütvoller und prophetischer Ton gerade in unser« Tage» Anklana find« mntz, btldet den Gegenstand eines Vortragsabends mit Lichtbildern, der DrenStag tat 2lU d. M., 7 Uhr abmdS, im Groß« Saale der U r a »i a sto findet. Anton A m o n, das beliebte Mitglied deS Deutsche BolkStheaterS, wird dre Dichtuuge» sprech«, Professor Fr! L a « g e sie a« Klavier begleiten. Außerdem wird daS Quarte Mayer-Aichhorn 0. Violine), Wenko (H. Violine), Hausknecht (Cello) und Profeffor Benesch (Viola) Kammermusik von MozaxtZ Beethoven, Haydn und Schubert auSführ«. * Benrnglücktr Münchner Tonriste». Wn tan „M gemein« Tiroler Anzeiger* von einem Angemmgm berichtet wird, sind am 16. d. M. mn die Mitternachkstundr beim Besteigen der Lamsensvitze (Karw«delgebnge) die Münchner Heinrir D i t t m a x (Dollmayr?) trab Frl, Friederike P i ch l e r dr ein« Sturz von der Ostwand totlich verunglückt. Die Leicht wurden nach Vemp bei Schwaz gebracht. * Gefährliche Strolche. Am 1«. d.«. hatat ge Männer die Wohnung der Frau Cäeilie Rapvapor eubau, Menthergaffe 5, erbrochen und Wäsche Md Kleider ~ Wette von K Ir.0.000 gestohlen. Der Sohn der. Geschädigter Überraschte die Täter, doch droht« sie ihm mit dem ErsiechM falls er «rat Hilfe ruf« sollte.. Dann find die Diebe mit ta Beute entkomm«. \ * Langfinger attf der Stratzeabah«. Am 14. d. Mj wurde dem Ludwig L e w i t in einem Straßmbabnzug ei», schwanledernr Brieftasche mit mehr als 93.000, Dokummte« und Schriftstücke« gesiohlm. * Da» Pech etveS Bestohlene». Besonders ttaurigeW fahrungm mit Drebm hat der Privatier Ludwig Rose n t h a l I., Scholtenring 85, gemacht. Herr Rosenthal, sin ttotz sernet 84 Jahre noch immer sehr rüstiger Herr, wurde im Lause dei letzten Monate viermal bestohlen. Einmal wurde ihm se'mi silberne Uhr, einmal seine Brieftasche mit Geldinhalt. vou Lang« singe« gezogm. Dan» wurde chm im letzt« Winter sei» Pest in einem Restanraut von der Wand «twendet. Am 16. d. M sind ihm nun i» einem Sttaßendahnzug anf dem Wege von Kärntnrrrin» bis zmn Schottmring eine Schweizer goldene. Uh mit drei Gokdmänttln nnd ein Teil der Goldkette abgezwick Word«. " Want««s für jedermann, di« Leistungsfähigkeit nach Lockpreisr» minderwertiger Mar« zu messen. .DaS Gegm^e^ deff« belkbrm die nur erstklassigen Fabrikate in Herren» Ais Dämmstoffen. Seidenwarrn, Barchente», Weiß-,Md Futterwam der durch Billigkeit und Solidität renommierte» Wiener ReW Messe, Wie», vl., Wutdmühlgaffe 3, gegenüber der Laimgrubrw kirche. (mit dem Regenbogen) dje lpth iun Ne, * „Metall«« Gold* - bewährte Tascheulampeubaftnie. * Thalnzi«, Ans l 8 u der, Händler, kaufen «ul vsrlonfm Steider, Wäsche, Möbel nur bei Mayer, H, Tabo» straße 89. * t 1susolajbn.esB. Wien i BUUflit« f r«iMJ