Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 595 (19.9.1920)
- Date
- 1920-09-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979673--05277-2991112- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
'ÜMV üaimodmfim Men, yvmuag y Sie erhalte« *«f Wunsch gan, gratis und franko di, DduÜrrkollrktioa vom Oroßc» amerckanifchye SchneÜvetta« estrnmackt, Wim. VL, Damböckgaffr 10. Postkarte genügt!! * Elegante Herrenkleider «ach nevefter Fasivn in billigst« Preürn in tadelloser Ausführung bei T i ch o, th, Tabor- -ratze 1 bis S, I. Stock. _ VerekrSrmchrichte«. ZionistischeBezirkSseltio» Däbri » g. Hatte «m 10 Uhr vormittagrm Sitzungssaal!, deS Tempels, LVM., Schoprndauerstaße L9, U. ordentliche Generalversamntlung. — Jüdisch-akademischer Kulturverband „I a b » e". Heute 10 Uhr vormittags Mitgliederversammlung. Referent: Kollege H aller. Erscheinen Wicht l — Hechalnz-Organisatio«. Heute um 9 Uhr vormittags im Lokale.!X.. Türkevstraße 9, Generalversammlung. Alle Organisationen und Jntzrtnliorirn, dir stck für die Hechaluzfrganisatiove» interessieren, werde» höflichst eiagrlade». — ionistisL« Sektion für die westliche» e r i r k r. Montag den 80. d. *U& Uhr abmd-, Sitznug des gesamtm Präsidiums. TageSordunng: .NanonalratSwasilt«. Parteitag". In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung werde« alle Prasidialmitulieder ersucht, pünktlich zu erscheine». — Hitachduth (Verrivignug des Havoel Haza« und Zeirei Zion) Montag den SV. d. M. m» 6 Uhr AhendS im Hotel Post, l.. tzlrifchmarkt: Volksversammlung. Tagesordnung: Die gegenwärtige Situation in Palästina und »re zionistische Weltorganisation. Referenten: Zwr Jchuda, E. Kaplan, Abr. Lewinjohu, Lipmann Lewmsohn, Doktor Tartakower. _ Kommunales. Die tschechischen Schulen ln Wien. r ' Gestern trat nn Rathause unter Vorsitz deS Stadttcäe$ Speiser neuerlich die Kommission zusammen, die nach der Verfügung des Unterrichtsamtes für die Lösung der tschechischen Schulfrage in Wien im Frühjahr eingesetzt wurde. An der Sitzung nahmen auch dhe Vertreter der Gememd^ratsParteien und die Vertreter der Tschechen teil. Dem Beschluß des Hauptattsschusfes entsprechend, wurde festgestellt, daß am Donnerstag den 23. und Freitag den 24. d. M. an einer Reihe von Wiener Schulen die Einschreibungen der tschechischen Schulkinder entgegengenommen werden. Dabei wird festgelegt werden, welche Kinder m die tschechische Schule wirklich aufzunehmen sind. Streitfälle werden eigenen Bezirkskom- Missionen zur Austragung zugewiesen. Wenn die Zahl der tschechischen Kinder festfteht, wird für die Unterbringung der zu errichtenden ffchechischen Schulen Vorsorge zu treffen fein. Die Lehrer für die tschechischen Schulen wird die Gemeinde Wien aus der Reihe der an den öffentlichen Schulen wirkenden Lehrer, welche die tschechische Sprache beherrschen, beistellen. " A«S dem Rathaus. Der Gemeirrderat HÄt in der kommenden Woste am Freitag um 4 Uhr eine Sitzung ab. —Der Stadtsemrt tritt ctm Dienstag nrn 10 Uhr zusammen. Die Ernährung. Der Marktbericht. Die Beschickung der G rünw aren m ärkte fittlgestern wieder etwas günstiger aus; trotzdem wurde» für Gärtnergemüse unerschwingliche Preise gefordert. So kosteten Kohlrüben bis K. 2.—, Häuptelsalat K. 1.20 bis K. 1.30 und Kvchsalat 80 Heller bis K. 1.— per Stück. Grün« ßi$oW gab es nur mehr wenig. Die Obst beschickung geht stark zurück. Aepfel und Mrnan notierten ziemlich unverändert, auch Zwetschken dürften Nicht höher als bisher verkauft werben, doch waren Zwetschken »mr in . ganz ungenügenden Mengen vertreten. Weinjtrauben fehlte«. Die. in den rmchsten Tagen hier wieder eintreffenben Weintrauben werden im Großhandel 36 Kronen per Kilogramm kosten. Fleisch war in so großen Mengen angebotm, daß tn der Großmarkthalle gegen 11 Uhr vormittags ungefähr 40 Prozent der aufgeräumten Waren noch unverkauft waren. Kalb fleisch, für das ursprünglich Preise bis l60Kronen verlangt wurden, ermäßigte sich infolgedessen auf 130 bis 14b Kronen. Die Mehrausgabe ht der kom«e»de« Lvsche Vom Staitsamte für Volks rrnabrung wird verlautdart: ' Ds btt Einläufe an amerikanischem Mehl und an Ädelartre'ide ans den Oststnate« i» der Berwechr weg« Bettchrsstörun-e« in Triest »nd wesen des HochwaßerS a«f der Denan öußcrft seriug wäre«, so konueu auch in der Wache vom 19. biß L5. d. M. a» alle mchlbrzugSbere^t^ten Personen an Stelle non 500 Gramm Feinmchl nur 250 Gramm Feiumrhl und 550 Gramm MalSgrreß ausgegeben werden. Außerdem werden 125 Gramm MatSorreß am die Mchlbezusskarte als Zubuße abgegeben. Der Kieinverschkeißpreis für MaiSgrieß beträgt t« Wien 1150 per Kilogramm. , Verspätete- Eintreffen der Sendungen und AuZladefchwirritzkriken vnzögerv jedoch teilweise di« Maisvn mahlung, so daß in der lausenden Woche bei der Ausgabe vo« Mmsgneß möglicherweise mit kleium Beisvätungen gerechnet werden muß; jedenfalls wird aber bis t«w Wochenende die volle Mairgriebration cm-- ßtgebe« sei«._ f Pflanzevsettabsabe. Vom 19. bis 26. September werden bei den städtischen Margattnabgabestellen pro Person 12 Dekatzramm Pflanzenfett zum Preise von K. 18, beziehungd- «veffe K. 12^8 für geformte Ware, gegen Abtrennung des Abschnittes Nr. 310 der Feütkavte auSgegechen. Organisierte Verbraucher echcckwn 12 DeVagVirmÄr Mavgaeine zum Kreise von Ä. 11.40. Zewiverba. Vom 10. bis 25. SeptenPer , Verkauf der Kahsnievten Waren erst ab Donnerstag. Herrtralbonfrrireverer» deuHochfchirlse-, iX., Porzellan- »affe 30. Warenadgabe in der Woche vo« 30. bis 36. d. M.: Verkauf täglich von V*9 dis 12 Uhr und von %8 b<S 5 8hr, Samstag von V,9 bis 2 Uhr. An alle Mitglieder: Zwieback, Bohnen, Zünder, Salz, Sardinen, Marmelade, Pstunren'et», Nesile-Rahrmehl und Serfe. Reuraypm'wuugm sowie Anmeldungen für du Fürsorgeaknsn werden täglich m der Verkauss-eit enttzrgrngm-«wew> QHfRIf WVgfB|CUttN9 Literatur u. Wissenschaft. Ein Machwerk. Mae Morton: Fndenstreik. Ein Roman. 1930. „Buchkunst". Druck- und Nerlagsgesellschaft m. b. H., Bad Reichenhall. Vorwort: Der Verfasser erzählt, dieses Buch fei dis überreife Frucht einer Liehe, die krank wurde in unerfüllter Sehnsucht. Der Antisemitismus scheint ihm als Reaktion die höchst gefährliche nationale, das heißt internationale Konsolidierung der jüdischen Massen auSzuwirken; der so segensreiche Gnschmelzungsprozetz wird gewalffam unterbrochen usw. usw. Datiert: Oftende, am Lage der Einschiffung nach England rm Juni 1920, Mae Morton. Inhalt: Rachdem man die glüMche Einschiffung des Verfassers zur Kenntnis genommen hat, steht nichts mehr im Wege, sich der Lektüre seiner „überreifen Frucht" zuzuwenden. Und die sieht so auS: . Personen: Dr. Franz Ledy (Zroniftenführer), Daisy Cronheim! (Zionistin, aber sonst ffp-top, Kurfüstendamm), ihr j Bruder Berthold (ein nachdenklicher junger Mann, besten erstaunliche Entwicklung wir noch verfolgen werden). Ort: Berlin, im Zeichen des Hakenkreuzes. In den ersten Abschnitten streitet Berthold mit Dr. Levy über Zionismus und Assimilation. Berthold bringt die Argumente deS Zentralvereines deutscher Staatsbürger vor, während Dr. Levy, der Zionistenführer, ziemlich matt entgegnet. Daisy beteiligt sich mit einem entzückenden Dielenkauderwelsch an der Debatte — Zionistin mit Josty-Schlagobers. Einige Abschnitte weiter (Dr. Levy hat mittlerweile im Kaffee. Dauer eine bedrohliche antisemittsche Sttmmung festgestellt) folgt feine Verlobung mit Daisy. Das Derlobungsessen wird einerseits durch Neckereien, wie „Aber, kleine Sphinxl" „Wa3 ist denn „Ich wollte doch -!" gewürzt, andererseits ist es nicht zu verhindern, daß sich zwischen Geheimrat Cronheim (Vater) und dem Verlobten eine Debatte über Zionismus—Assimilation entsprnnt. Die für einen Zionistenführer recht unbeholfenen Darlegungen Dr. Levys werden plötzlich durch Salvengeknatter von der Straße her unterbrochen. Auf der Straße wütet der Mob gegen die Juden. Es folgt die blutrünstige Darstellung eines Pogroms. Die jüdischen Häuser in Berlin N. gehen in Flammen auf, die Bewohner verbrennen. Der mit der Phantasie eines Fleischerknechtes begabte Verfasser schwelgt, obzwar er seine Entrüstung betont, in greulichen Bildern. Daisy wird, da He sich ins Getümmel wagt, schwer verwundet, Dr. Levy ist rat- und hilflos, ein arger Tolpatsch — doch sieh (Gottes Wege sind wunderbar): Berthold Cronheim fühlt plötzlich sein jüdisches Herz in bisher deutscher Mannesbrust erwachen und -organisiert dm — Judmstrerk. Mit einem Schlage stehen Fabriken, Comptoirs, Warenhäuser still, die jüdischen Aerzte legen den Dienst nieder, die jüdischen Journalisten erklären sich solidarisch — Berlin ist ohne Zeitungen. Borthold besiegt alle Widerstande, selbst die Regierung muß ihn schließlich als verhandlungsfähige Macht anerkennen. Die Zionistm allerdings haben sich anfangs sehr erbärmlich benommen. Man denke: Berthold hat mitten in der Pogromnacht dm „engeren und großen zionistischen Akttonsausschuß" zusammengetrommelt. Er heischt Hilfe. „Das geht uns nichts an", entgegnet sin Ausschuß- Mitglied. Ein anderes Mitglied meint zynisch: „NnS geht das gar nichts an. Im Gegenteil: Ein Pogrom liefert nur dm Beweis, daß der Zionismus gerechffertigt und daS einzige Und ein Dritter: „Es ist viel gescheiter, wir gehen ins Bett!" Das ist mir eine saubere Gesellschaft! Glücklicherweise werden sie von Berthol^s Beredsamkeit auf andere Gedanken gebracht, gehen nicht ins Bett und helfen ihm. Der Str-llk legt, wie bereits gesagt, alle Räder des Lebens tot, die Juden im Ausland organisieren einen Sympathiestreik, die Regierung wackelt. Berthold triumphiert. Vom Totenbett DaisyS wird er zum Minister des Innern geholt, die Regierung, verspricht Reue und Buße und läßt durch die Brigade Doberitz die Ruhe und Ordnung in Berlin wiederherftellen. Am Grabe der Gefallmen spricht Berthold vor einer taufendköpfigen Menge. Er sagt nach Mae Morton: „Wanm mordet man nicht Franzosen, Engländer, Chinesen und Wilde? Warum bückt man sich heute schon wieder vor ihnen in schamloser Selbsterniedrigung, währmd man jme, die doch Denffche find, deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens — mordet? Gegen unseren Willen werdm wir dazu gedrängt, uns zusammenzuschließen" usw. usw. Da die Toten schweigm, redet Berthold nach lange. Sie wären am Ende doch noch erwacht — da erwacht Berthold. Hihihi — alles, alles nur ein Traum: Der Pogrom, der Streik, Daisys Tod. Da steht Daisy vor seinem Bett und schäkert lieblich, Berthold: „Ich glaube, ich habe — geträumt." Nachwort des Rezensenten: Es ist eine mißliche Sache, wenn bluttge Dilettanten jüdischen Glaubens an die Juöenfrage herantreten, um ihre sterile Produktion abzulagern. Kvnjunkturlüfterne Verleger IttEltfSraEtf* IM ABGRtJNI>/9$c>stt<m von Iahob Finflermaun / Preis 12 Mark R. / Men» l /Hieischma«KL 1 /& September MM fMLWtf -i—— ... ... l aifti es leider auch Und du, jüdischer Leser, sollst «ft Zeche bezahlen. Keinen Heller für das Machwerks Leser» streik gegenüber dem — »Judenstreik"1 Fgm, «in jüdische» Wochenblatt in Pentschland. D,ft BerbanddrrOstjudtn in Deutschland ach, ei» W o 4 e n b l a t t in jiddischer Sprache: .Der Misrachnd* (» Der Ostjudr) heran-, welches alle auf du Ostjuden Denttchi laudS bezstalichm Probleme erörtern und di« Interest?« da dortigen Ostiuden wahren will; gleichzeitig tnfortmett doS Blatt auch Über alle jüdischen Fragen und Erngnlste in eingehender Werse. Die erste Nummer ist am 10. September 1920 erschiene» und bringt unter anderem genaue Berichte über die bekannten Ereignisse in Kattowitz, ferner über die letzten Geschehuist» in Palm. Ein kurzer, markanter Aufsatz von Dr. G r n a t o r ist» formiert über die Tragödie der jüdischen Emigranten in Obevschlrsien. Die Einzelnummer dcS Blatts kostet 1 Mark, daS BrerteljahrSabonnemrnt betrügt IS Mart. Redattio» «d Admisw stralio«: Berlin E. b4, Roseutdalerstrastr ft». Bühne mrd Kunst. Die mufikalischerr Probleme der Gegenwart Van Dr. Karl vlesstugek (Benno Wser Verlag, Gduttgart.)' DaS stolze Wort, das dar alte, gute Franz Bvendel seiner Musikgeschichte im Jahve 1851 vovauSschickte: .Die Musik ist die yemschende Zkurvst der Gegenwart" findet in Wesstn» gerS neuem, ungemein instvukdivsm Wett einen kerevte» Nachhall. Tr spürt AS ins Feinste den hrst-orffchon, soziologischen, physikalischen und psychologischen Motiven nach, di» das Verhältnis des GogenwartSmerrfchon zu jedweder Not von MwsiNburvg besümmen, ohne dabei ßveiüch zu ebnem; begrüßenswerten Ergebnis m kommen. Es zeigt sich, daß unsere Mnsrkpfloge ebner Refovm durchaus bedürftig bst, sowohl waS die Ernsteldlng des Genießenden selbst, als auch mSbesondsoe, w«S di« muMMscheu Unterrichtsmethoden^ das Müliochlenwefen, die Fvaye der MusiLeuorganiso-tlonen» des GyMgescmgeS usw. betrifft. Dieser Problem versucht Bleffinger im ausbauendeu Teil seines Werkes einer Lösung guzuführen. Seine Rescwmvorschllage sind so vernünftig und einer Realisierung so leicht zugänglich, daß man an ihrer Verwirklichung - nicht gweifekn kann. DreS, soweit eS sich um äußerliche Maßncchruen handelt. Ob freilich jene Kwlturent- Wicklung,. die allein einer segerrSosichsn Wechfelwittung mit dem Inhalt der musikcÄschen Kunst zugänglich bst, fürs, nächste zu erwart«, ist, hangt von anderen Faktoren ab. Dankbar ist auf jeden Fall dieses gehaltvolle Wett aufzunehmen. Es bietet tim vis ins letzte Detail dringende Durchleuchtung des mustMischon Standards der Gegenwavt uw wird als solche auch kulturgsschrchtüch ihren Wert nicht verlieren. Dr. M. Bon der kommende« Konzertsaison. Soweit bekannt wird, dürft^ie hermetische M- Geschlossenheit Wiens vom Zuzug ftemder Künstler in; dieser Saison manche Durchbrechung erfahren. Die Flu-« gleichimg der Inlandspreise an den hohen Stand der ausländischen Valuta ist so weit gediehen, baß mit dem . Engagement ausländischer Kräfte begonnen werben kann. Den Anfang machte bereits bas Konzert Michele F leta^ für bäs. dem Künstler ein Honorar von 3500 Aßrej geboten wurde. Die Veranstalterin dieses Abends» die „Jka", hat außerdem noch andere interessante Engagements abgeschlossen. Sv wird in der nächste^ Zeit die C s a k s ch e Philharmonie, ein angesehenes Prager Orchester unter den Dirigenten Csak und Nedbal, zu hören sein. Auch Emmh De st inn will nach ihrer Amerika-Tournee in Wien Konzerte geben. Der bekanntrj Geiger Jaroslav Koeian und die in. Prag wirkende bulgarische Sängerin Mvrfowa sind gleichfalls für Wien verpflichtet worden. Maria Jvogün, die derzeit' an der Staatsvper gastiert, wirb ebenso im Kvnzertsaas zu hören sein wie B a k l a n v w, der von der italienischen , Stagione her bekannte Bassist Saleschi sowie der spanische Tenor Antonio CortiS und die Jtalienettn Nadina Legat. Auch von dem Auftreten einer neuen Vertreterin des Jeritza-Faches Elisabeth Rettbrrg 'sowie der kleinen Geigerin Mnnie Tomschinsky erwartet man sich viel. Großem Interesse dürfte auch) beim Publikum ein Konzert begegnen, in dem Michele Fleta und Selma Kurz gemeinsam auftreten werden. 1 Aus den Theatern. - Mr die morMe Vorstellnng im Burgtheate» („T r o e r i nn e rft) findet kein Kartenverkauf statt. Dienstag geht „Der Bauer als Millionär* in Szene. Anfang 7 Uhr. . . Im Schönbrunner Schloßtheater gelangt morgen. Moutag, „Der erste Beste" und „ES hat nicht sollen sein" zur Ausführung. Anfang 7 Uhr. In der S t a a t s o p e r wird morgen, Montag, zu besonderen Preisen „Carmen" gegeben. Anfang */,7 Uhr. JmD rutsche nBolk-theater gelangt Santttag den 35. d. M. Karl Hauptmanns altes Märchen „D i t arms eligen Besenbin der" zur erste» AuWnrng^ Als Spielleiter und als Darsteller der Rolle des alte« Raschst beginnt Herr Hans FÜcher seine hrestge Wirksamkeit. Der Kartenverkauf für diese Äorstelluua beginnt morgen. — Dir morgen, Montag, stattfindende Aufführung von „Kabale « n d Liebe" beginnt um */,7 Uhr. I» der R e n a i s s a n c e - B ü h n e geht allabendlich «« */*7 Uhr daS erfolgreiche Lustspiel „Paps" mit Harry Walde» in der Hmrptrollr in Szene. > Wochenspielplan der Nene« Wiener Bühne: Montag den 30. d. M., ubmdS 7 Uhr, ^Kleine Sklavm", DienZtag den 21.» abends */,7 Uhr. „Doktor Smglch", Mittwoch den ‘21, abends 7 Uhr, „Äleme Sllavur", Donnerstag den 83., abends V»7 Uhr. ..Doktor Stieglitz", Freitag den 84. bis inttktstve Sonntag den 88.. abrndS 7 Uhr, ^Kleine Sklavin". Sonntag de« 28., uachmtttags V«8 Uhr, zu rrmäßrgtev Preises „Jedermann". :! Der S v i e l p l g n d e r U r a u i a lautet: S o n u* i ß g. 1.9. d. M., V,3 Uhr nabchmittaaS (Großer Saal): »Vom Stmdmgau durch dre Wachau". l/tU Uhr nachmittags (Kleiner Saal): „Jules Vernes Wahrten,ins Weltall". bUhr nachnüttagS (Kleiner Saal); Lttemnsch-mnsiMlche Vortragsreihe: 5 Uhr nachmittags (Kluvsaal): Hochschulprofessor Dr. Frauj Strumz, „Achgion und Moral". V*ü llfir nachmittags: i (Kmsfaal); \.'eo E r h a r d t, Bo> lksnug v:on ''-i.d Frank. 7 Uhr