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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-12 · Heft 590 (12.9.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 590 (12.9.1920)
Date
1920-09-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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fröicner Morgenzcitsng 'KttTS Sgleit, Sonntags Mon der Jüdischen Friedens , delegation zum „Waad haarazoth". > Dyn De. Markus Krämer. DeR Komitee der Jüdischen Delegationen hat itt seiner letzten in Karlsbad stai.gefundenen Plenarntzung die Losung für die Vorbereitungen zur Einsetzung der ständigen tnterderritvriellen jüdischen Vertretung am Sitze beS Völkerbundes, bss ,.Rafes jüdischer Delegationen" („Waad haarazoth") auSgegeben und wird sich demnächst mit einem Ausruf an die Judenschaft der einzelnen Länder wenden. Damit wird diese von der Judenheit bislang nicht nach Gebühr gewürdigte Frage zur öffentlichen Diskussion gestellt werden., | Fast zwei Jahre sind in für die Juden meist schauderdollem Wechsel dahingegangen, seitdem wir den Zusammenbruch der Mittelmächte erlebt haben. Aus den Trümmern des Alten schien unS ein versöhnendes Neues hervorzuleuchten, ein großes Wort wohl erst, an dessen Sinn aber eine versinkende Welt neue Hoffnung knüpfte: Selbstbestimmung s r e ch 1. Um jene Zeit, die nur dann vielleicht die »proste" hätte werden können, wenn jenes Wort Wahrheit geworden wäre, fanden einander jüdische Delegierte aus aller Herren Lander auf der Reise. Es waren Vertreter der durch die Revolution geschaffenen Repräsentanzen, Nationalräte, Nationalversammlungen usw., die in dm Ländern des Ostens das Schicksal der Juden, kraft des spontan kundgetanen Vvlkswitlens, in ihre Hand genommen hatten, aus der Reise Nach Paris, nach dem neuen Zentrum einer sich neuordnenden Welt. Um nur durch ein Beispiel in Erinnerung zu bringen, welche Ziele jene nationaljüdischm Repräsentanzen erstrebten, seien aus der Proklamation einer derselben nachstehende Leitsätze erwähnt: ' ,L)ie Neuordnung in allen Nationalitätenstaaten hat auf der Grundlage des freien Selbstbestimmungsrechtes einer jeden Nation zu erfolgen.. Demgemäß proklamiert die füdischeNatton ihr Selb st bestimmung-recht und wirb ihre Konstituierung gemäß der Besonderheit ihrer Siedlung aus der Grundlage des Personalitätsprinzips durch die einzuberufende Nationalversammlung, deren Anerkennung dl-jüdische Konstituante sie fordert, vornehmen. Die Konstituante hat die Verfassung und Derwaltungsorgonisatwn der jüdischen Nation festzusetzen und die Beziehungen zum künftigen Staatsverbanb und ju den MehrheitS Nationen, in Herrn Mitte die jüdische Nation lebt, im Wege der Verständigung und freien Vereinbarung von Nation zu Nation 8« regeln. Die nationale Selbstverwaltung umfaßt neben den kulturellen Angelegenheiten, welche in die aus schließ« Kid)« Kompetenz bet Nation fallen, auch die nationalwixtßchaftlichen sowie jene Angelegenheiten, welche sich aus der Stellung der jüdischen Nation als Minderheitsnation er- } 3» außenpolitischer Hinsicht fordern wir die inter ßkSttonale Gewährleistung: j «) der bürgerlichen Bollberechtigung der Juden in allen Ländern und die nationalen Minderheitsrechte in den Länder»^ tn denen sie in Massen leben, insbesondere in den sich ypuhvdenden Staaten; \ b) der freien und' uneingeschränkten Einwanderung tn r Länder, insbesondere nach Palästina; e) de- Ausbaues der jüdischen Siedlungen in Palästina Mb der autonomen Verwaltung derselben." j> Ungefähr gleiche Forderungen, insbesondere kn bezug ftuf die internationale Garantie dex Minderheitsrechte, hatten düe Rationalräte aufgestellt. So sanken sich denn die Delegierten in den wichtigsten Punkten eine- Sinne- und Paris schlossen sie sich, nachdem auch der amerikanisch-jüdische Kongreß seine Vertreter dorthin entsandt hatte, zum Komitee der Jüdische« Delegationen zusammen. Ursprünglich pur für kurze Zeit berechnet, wuchsen hie Ausgaben der Delegation dop Tag zu Tag und sie hat erst in der eingangs gitterte« Plenarsitzung beschlossen, bis zur Einsetzung' de- '^Daad haarazoth" ihre Arbeiten fortzusetzen., j; Roch ist die Zeit nicht herangerrist, einen genauen Bericht zu geben, noch sind viele Arbeiten nicht abgeschlossen, 'aber nur eines sei erwähnt: Dir Delegation hat ty Paris bar jüdische Volk vertreten» Daß die internationale Welt dies zur Kenntnis nahm freilich mußte sich diese Erkenntnis erst allmählich Bähn breche« hart« liegt der größte historische Erfolg. Wir dürfen «S pnS ja nicht verhehlen: Hinter den anderen Delegationen standen in sich geschlossene, staatenbildende Völker, hinter ihnen standen prächtige Institutionen, gestützt auf materielle Wmhtmiuel, wrf ihre Bajonette. Hinter unS stand nur: Die Wacht unserer Idee, das vielleicht etwas Verblüffende, aber hoch Ueberzeugende und Reine unserer Forderungen, unser gutrS heiliges Recht! Und die internationale Welt verstand — und baß sie die Judenfrage richtig als eine internationale betrachtet, beweisen die Klauseln Über die Minderheit-rechte inden Friedensverträgen. t ES ergab sich allmählich', baß die Juden ihre Intex- . essen durch innerstaatliche Politik nicht ausreichend wahre« können. Es ergab sich die Notwendigkeit, für jene Judenschäften, hie uns kaum ihren Totenschrei vernehmen lasse« konnten, zu intervenieren. Es ist dies die traurig« Wrbetz füt die Inden in Yen Lönderntzder Pogrome. Die Delegation «rußte auch manchen Ausgaben des HilfswerkeS ihr Augenmerk zuwenden. Zur Einberufung der Welthilsskonferenz hatte sie die Initiative ergriffen. Die Zeit ist aber noch fern, tn her der Gedanke des internationale« MlrrorttätenschutzeS auch im Nechlsbewpßtsei« der Völker vergnlert sein wird. Puch die Klauseln der Frieden-Verträge sind noch Picht Realität geworden. Der Machtpoliitk der Majoritäten Müssen die Judcn alr Schwächere da« Gegengewicht einer Die Anerlennun.2 dieses ihres Rechtes liegt eben in der Gew ährung deinternationale» M ino rrtätenschutzeS. O Die Aufgaben zu erfüllen, welche außer dem Bereich der Tärigkctt einzelner Judenfchasten liegen, ist daS Ziel des Waad-haarazoth, welcher an die Stelle der Delegation zu treten hat, insbesondere hat er die Vertretung der jüdischen Angelegenheiten vor dymVölkerbunb zu führen. Damit ist auch gesagt, daß er sich jeder Einmengung kr die jüdische LandeSpolttU zu. enthalten hat. Er soll eine Exekutive ersetzen, dse ihren ständigen Sitz am Sitz d«S Völkerbundes zu nehmen hat. Hervorgehen muh der Waad - haarazoth aus allgemeinen Wahlen, welche entweder direkt oder durch di« freigewählten jüdischen Repräsentanzen vorzunehmen sein '.werden. Diese Forderung ist von eminenter Bedeutung. Denn sie setzt die Organisierung des Judentum - voraus. Erst muß die Plattform gefunden werden, aus der sich alle Parteien und Richtungen im Judentum finden können. Und um schon jetzt Kleinmütige zu beruhigen: Wrr haben eS draußen in der Welt erfahren, daß für den Waad - haarazoth auch Parteien einmütig cintrelen. dl« sonst schwerlich zusammenzubringen sind. Die Vertreter deamerikanischen und kanadischen jüdischen Kongresse-, aber auch Vertreter verschiedener demokratischer Parteien des Ostens haben ihre Zustimmung kundgetan. Es wäre auch müßig, sich ber der Frage auszuhalten, ob wlr „ancrfamit" werden oder nicht. Die Welt anerkennt mir, wamachtvoll dasteht, als Ausdruck einegeeinten Willens. Und die Legitimation, die wir vorzuweisen haben, muß die Legitimation deganzen Volkesein. Mit Ausnahme der Gruppen, welch« den Bode» der Demokratie verlassen haben, werden sich alle hinterunsere Forderung stellen. ES sei nur darauf verwiesen, daß in allen Deklarationen der internationale» Sozialdemokratie, welche t« den letzten Jahren erfolgt sind, der internationale Schutz auch der jüdischen MtnderhettSrochte gefordert wird. Und dem Waadhaarazoth soll ja die einheitliche Vertretung dieser Forderung obliegen. Die Diskussion der Frage des Waad - haarazoth wirb eingesetzt werden, um über die Verwirklichung der Rechte zu wachen, die dem jüdischen volde zngestanden wurden, und um diese entsprechend den unüberhörbaren Forderungen beS LebeuS erweitern zu helfen. Polttische^undschau. Die ««begriffene Notwendigkeit. In der „Weltbühne" schreibt HanS Janv- Witz: Da streiten sich die Laut' herum und werden sich nicht einig über die Frage: Putsch oder Nicht- Putsch? Rechts- oder Lmks-Putsch? Was wird geschehen? Wann tvird's geschehen? Aber die Antwort ist da; nur muß man verstehen, sie aus den Umständen der Zeit, ungeachtet der Wirrnisse der Meinungen, zu deuten, sie auS den Symptomen abzulesen, die Überdeutlich in der Luft stehen: Wolken, die gegebenenfalls, das heißt: dann, wenn die atmosphärische Konstellation ihrem Sturze günstig ist, niedergehen müssen. Will man nämlich von d«n parteiischen^ nationalen und sozialen Standpunkten ab sehen, um hie Sachlage unverwirrt und so primitiv zu erfassen, wie sie ist, so gelangt man zu dem höchst eindeutigen Resultat: Waffen sind da, der Wille, sie zu benützen. ist da — was also sollte neues Blutvergießen im Dienste einer Sinnlosigkeit, die sich .für zweckpoll und Lar menschheiterlösend hält. Verbindern? Darum: solange geladene Gewehre in den Händen geistig Unmündiger sein werden; solange die Schulbuben der Gewaltlehre rechts und links mit Waffen spielen dürfen, deren Anwendung sie z« Doktoren jener Lehre gemacht hat, Doktoren, die Schulbuben bleiben, auch wenn ihnen der Bart sprießt und selbst dann, wenn dieser im Kriege grau geworden ist; solange die dreiste Fibelvorstellung besteht, Waffen zu benützen, gäbe es überhaupt, außer; in dem Ausnahmefalle der Notwehr, irgendein Recht — solange werden die Schießgewehre gewissermaßen von - selbst losgehen, solange wirb jene Wolke des blutigen Unfugs über den Häuptern einer Von ihren eigrnen Denkfehlern strangulierten Menschheit hangen. Denn was weiß diese, selbst heute^ nach der sy exekutiven Lehrzeit des Weltkriegs, von dem wahren Wesen der Waffe? Noch herrscht der in dep Luft her alten Lüge gezüchtete Glaube an die Waffe, gut gedüngt nrüt falschen Begriffen von Ehre. Heldentum und Vaterlandsliebe. Das aus Blutsaat niemals anderes sprießen kann als Bluternte: zu so schlichter Weisheitbat sich unser allzu lange verblendete- Volk noch immer nicht erhoben, Noch ahnt kaum eins Minderheit, was längst die Gesamtheit wissen müßte: baß auS den^ roten Meere des MordenS niemals die ersehnte Morgenröte einer neuen Menschheit aufdämmern wird. Noch ist der radikale Pazifismus weit davon entfernt, politisch das zu werden, was er geistig ist: primäre staatliche Notwendigkeit. Noch tst die radikal-pazifistische Tat; Absage an hie Mordwaffe, Abkehr vom Wehrzwang (Abkehr aus Weltanschauung, nicht aus äußerem Zwangs ungetan, weil unbegrissen, Noch ist das europäisch? Kinderzimmer wie um 1914 voll von Phrasen und Gewehren, die, eben, weil jene sinh und weis die Stziclhäuse solches bewimpeltes' Svielzeng nicht lassen können und weis sie geladen sind, losgehen werden. ' So umwölkt von Gefahren leben wir iji den Tag hinein, bi; eine atmosph/iri'sche Kvust?llation he» neuen Woikeubruch herbei) ähren wird. Der Tjnger X 12. September 1920' M. M --—------- i...vv.^i,' .4 v liegt am Hahn und will zudrüMn "Und-. HM. neue S aalen- und Taserlk'asjenkr'eg n ird angebrochen sein. Oder aber: die radial-paüfistische Notwendigkeit di.'ser Stunde wird doch noch begriffen und bi«*!, radikal-pazifistische %att in letzter Minute, noch getan'." Dis ^elbstLndi"keit Aeqyvtens . Der Korrespondent der „Times'" berichtet anS Kairo» Nach Rückkehr der ägyptischen Vertreter aus London werden die in London mit der englischen NegieWMgetroffenen ^Abmachungen -en zu wählenden Provinz. Vertretungen vorgelegt tverden. Sind diese mit den Abmachungen einverstanden, so wird an die Bildung eines Kabinetts geschritten werden/ das unter Adley Pascha tatsächlich Vertreter aller Parteien Aegyptens umfassen wird. Während dieses Kabinett die Verhandlungen mit der britischen Regierung aufneh . wird, werden gleichzeitig die Vorbereitungen zur Wahl , der, gesetzgebenden Versammlung getroffen werden, so daßf diese die beendeten Verhandlungen gntherßen .können wird. Die neue Verfassung, die sich an den englischen^ Entwurf an sehnt, sieht zwei Dertretungskörper, werant-. wörtliche Minister.und die Abschaffung der Kapitulationen vor. Der Korrespondent meint, düh die Verfassung. im Frühling in Kraft treten wird. Die tobsüchtigen Erwachenden Ansiar«.? ' Aus Budapest wird ums geschrieben: Die weiteren. Vorgänge auf ber Landeskonferenz der Erwachenden Ungarn waren nichts anderes al§ förmliche Tobsuchtsanfälle von Betrügern, und i Betrogenen. IN diesem Redeschwall von Irrsinnigen hat natürlich derl Sadist HejjaS das Höchste geleistet. Aus seinen Ausführungen ist polittsch das eine Moment daS wichtigste,, daß HejjaS als der Beschützer Horthys auftritt. indem er ihn nicht nur gegen die Juden, sondern auch gegen' die Monarchisten, welche Horchy durch einen König ersetzen möchten, in Schutz nimmt. Matt erinnert sich, daß seinerzeit die Horthy-Prefft' die Lüge ins Ausland hinausposaunt hat, daß daS energische Auftreten Horthys gegen HejjaS den betzteren zur Jnattivität gezwungen habe. Durch dieses Auf-i treten des HejjaS wird eS nun klar, daß Horthys dem Banditenführer nur zu dem Zwecke den SalvuS, eonductus gab, um ihn und seine Bande als eigene L e { &'•;. garde benützen zu können. HejjaS sprach auch wie ein Bizekönig, der hem Auslande den Krieg erklärt, wenn es ihm ein fallen sollte, den Horthy, HejjaS und Konsorten hei Ausführung ihrer barbarischen Taten üj den Arm zu fallen. Don den Beschlüssen, welch« in b^espür Parlament der Irren gefaßt wurden, seien heichor-'- gehoben: /Die Erwachenden Ungarn, äkLePtieAnA^ Numerus clausus nur als ein momentanes mittel und gls den Anfang eMer' tveiÄgehHdm'DMnjl^' welche hie Aberkennung der Gleichberecht^ gung der Juden in Nngarn zum Ziele hat, Numerus clausuS müsse, bis dahin auch auf a l len' anderen Erwerbs ge bieten eingeführt. Werders./ Juden müsse verboten werden, bet Zeitungen oder Zeit-',, schrjften die Stelle eines verantwortlichen Redakteurs'.' oder eines Chefredakteurs oder Direktors zu befteiden.' Jeder Journalist habe einen Eid zu leisten, daß er nur her christlichen Moral dienen und den guten, Ryf her ungarischen Nation tnr AnSlande'selbst in (gelitten nicht gefährden werde. Hebräische Hru(!- schris jen, welcher Art immer, dürfen iit. Ungarn weher her ge stellt noch yerhr?itet werden.' Hebräische Firmenschilder^ Aufschriftemmnd Plakate Und sofort zu entfernen. AlS Zensoren sW nur solche erprobte, al§ Christen geborene Magyaren zu bestellen, welche anerkannte Feind« des Internalionali^nrnS...pnd der Freimauerei sinh. Die Erwachenden Ungarnerklären jeden Magyaren für ehrlos, her für eine/nicht, anSgesprychm und arrerkannt christliche Zeitung. oder Zeitschrift auch nur einen einzigen Heller ausMi^ Schließlich wurde hic Gründung von E r w a che std en, Aadette«legionen beschlossen.,. Und nach allen diesen Tobsuchtsanfällen wagse,e| der Präsident des Verhandes, der berüchtigte GM>rg Smrecsanyi, in seinem Schlußworte, folgendes . zu erkMenr Das Niveau der Konferenz, und ihr ratungSMtetiat war eine würdige Antwort..auf' Vprwupf, daß ber Sßerbanb der. Erwachenden Ungarn sich nicht mit ernst zu nehmenden Dingen beschäftige. . Wir wollen nicht terrorisieren, lassen uns aber auch'' von niemandem terrorisieren. Er schloß mit.der be-'. klemtnenhen Mitteilung, daß ein Vertreter, der We.ftz-., stqare« ihn am selben Tage über.die,.Zlele.deS Ver^ bandes dar Erwachenden Ungarn interviewt.habe. uM - daß dagesamte Ausland nunnlehr heglanhigt^rK^. fyrnratkonen über hie Bedeutung des VerüanM-^r^ Wteu würde. Armes Auslands . G«Mei«same Kampffront der SyKsardemMaM. in de» 'Tjchechp-Hsowafter..,.'. vv/,,1.4 Au den BechandluNge« zwischen den tschechischen- und.iden. deutschen DogiErsten teblt die deuttäie sosiaiistisrlM/.PMei'Mit/ d-tz die Schäftung einer gemei ns amen Käni-pf fvont des Proletariats aller Nationen der tschechischen NkPuhliL/be,« . schlossen wurde. Die Exekutive der beiden 'Parteiverttetungert/; wich beausttagt, uErzüglich mit der Ausarbeitung i.sinM. Entwurfes der progvammatischrm organisa>torischen und'.tqM-' scheu Grurrdtagen für den 'Zufamtnettschtutz zU beginnen, u /' DaS „Prictger TaAldtt'/ teilt mit, daß auch Oerüchte »an vertraulichen Verhandlmigen zwischen de u-t s ch e, n und t/fch echischeu bürgerlichen Partoten irn Umlaufe seien.

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