Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 589 (11.9.1920)
- Date
- 1920-09-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2979416-2979667--05215-2991044- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
TH** .. Wien. Samstyg Wiener Mopgerrzeitnng N. September 1820 •m am len li., 7 Ufa, „Dre Kabelte". Mittwoch den 15., 7 Uhr, „Die Reffe in t r Mädchenzeit". Donnerstag ber 16., 7 Uhr, /Dos Konzert". den 17., 7 Uhr, „Der erfie Beite", „Es hat nicht sotten fern". Salnsr-«: den 18., 7 Uhr, „Mirandolina". ^Die Heirat wider Willen". Sonntag den 19., 7 Uhr, ^Candida". Vln b'r 9? t >.t tu Wiener Bühne spielt heute Oskar Berkqi zum 'einen Male die Titelrolle in .Kenn". Die Premiere 5er Tragik m jit ^Kleine S ' tavi n" von Dretzenschmidt. die von b. in neueugagirrten Regisseur Georg Wilhelm Pabst inszeniert wird, wurde aus Mittwoch den 15. d. M. verschoben. W o ch e n ] p i c l 9 J n n der Neuen Wiener Büh u c: Montag dcn 1>. und Dienstag den 14. d. M., %1 Uhr, „Toftov Stiegllt?": Mittwoch den ID. d. M., 7*7 tl(?r,; ut ersten Maie „Kleine Sklavin", Tragikomödie von Dietzen» schmidr: Dv'.utcrr-tüg den 1-1. und Freitag den 17. d, M.,-. '7.7 Uhr, .,Tn':.'r Sficglcht.": Samstag den 18. d. M., Yj7 Uhr,' „Kleine Stta.'m": Sonntag den 19. d. M.. 7-8 Uhr nachmittags, ju ermäßigten Preisen, „Jedermann"; 7 Uhr abends, ^Klem« Sklavin". Im Johann Strauß-The a t ec' wird Betrie I> u r. o e ü ö r t a.uirechterh alte n. Es gelange raglich, Sonntag zweimal, die Operette «Das V o l l a n d w e i b ch e »" zur Abführung.?. Svrelplan btt Uraniö für heute: 7 Uhr Großer Sau!):. Z u ul 5 0. Masse: „Atcheidelbexg, du!c>.ne". ','-8 Uhr. (Kleine'.- Saal):- Kon^rtsängerin Gusti S ch l e s a k: Moderner Liederabend. Am Flügel: Rudolf Pehm. ^'-8 Um r.Kur>? - Sa?.!': Dr. Rudolf Hnatek: .Kometen und Meteore". (L.), Kurs 11. Vs^ Uhr (Klub-Saal)) Kurs Prowssvr Ernst Baum: „Die Bühne der Klassiker*. . U. 5 Uhr (Großer Saal): Kinemaiogramwe. BolLssPer. Dienstag den 14. d. M. findet in der Bolksover von 10 bis 19 Uhr eine „Bunte Rach:" statt, für die folgende Kunstkräfte gewonnen wurden: Theodor Danegger (Belkstbratrr). Hedwig v. Deb-tzka Volksover), Karl Fsscher- Rltmaml (Staarsoper'. Blichele Fleta, Anme Lieler (Tanzschöpsungen, Kätbe Rantzau (Boltsoper,, Otto Tr eßler (Bürgcheater), Trude Bo-an Richard Waldemar (Bürtrrrrheater); am Klavier: Picsto v. Ster mich und Dr. Ernst Bachrick (Volksoper). Der Barverkauf der Karten für bi st Ber« «Haltring hat bereits au de- DaaesSuen i.-.-gönnen. .. Spürt. Siv Professiouar-Fr.ßbKNKlub in Wie«. Das g-si.ig. „Spart-TagPLart" berichtet; Das längst Erwvrnete ist Eveigni? geworben: Das Beistziül N<riner-C"idi?.g?r' fj<ü bei uns Schule gemacht, ob -mit Erfolg, wird sich zeigen. 'Den ersten Berufsspielern '.nann-chaften in Deutschland ist nunrnehc auch in Wien ein Profc-ssionalklub gefolgt, dessen. Gründung, wie wir erfahren, vollzogen wurde. Der erste Wiener Bprstfsipielerklub' beabsichtigt jedoch nicht, die Usancen feines .Berliner Vorgängers sich zu eigeu zu machen und M wilde Mannschaft S-stele auszutrageu. Der ,,Wiener Profe/siona^-Fuß bullklnb", dies sein offizieller UnM i'Abtürzuirg ,^Piepro") will sich vielyrehr EsHM Oefterreichischen und Niederösterreichischcn Fußball- Verband ins Einvernehmen fetzen und nur mit .diesen gemeinsam Vorgehen. ".Bf. Der Wiener Prosessioualklub, der nach dem Muster englischer Prosessionalklubs organisiert sein wird, hat bereits alle Vorbereitungen getroffen und harrt nur noch den Genehmigung des Verbandes, um vor die Öffentlichkeit zu treten. Unter den Manager» des ersten ’ Wiener „Profi-Teams" befinden sich mehrere bekannte Wiener Svortleute, die erklären, das Unternehmen hauptsächlich zur Propagierung des Fnßvallsports gründet zu haben und vorläufig weniger auf Gewinn als' guten Sport sehen zu wollen. Bom FußVall-Berband sanktioniert, würde die Gründung der ersten Berufsspieler m-cm ns chaft jedenfalls die' reinliche Scheidung zwischen Amateuren und Scheinamnteuren beschsenckqen. * Wir erfahren hiezu, daß sich in ö-er Leitung d'e^ Unternehmens der bekannte Sporrjournalist Nt. D. llbala befiudrt. der iibrigens bereits durch Eventualmtrakte eine komvleite Marn-schaff engagiert hat,-in' er urf> mehrere bekannte Wiener Spieler befinden. Tennisturnier der tzakoah. Das Tennisturnier wurde Dienstag «nd Mittwoch fort* «f'eßt und brachte folgende Ergebnisse:. D a m e n-E i n z e l s P i e l: Wril—Koralek 6:8, 6:3; Gröger —Weil 6:1. 6:3; KohnHonetzktz 9:7. 6:ll Trllscher—Herzer 5:6, 6:6, 6:4; Rothenberg—Weil 6:3, 6:1. H e r r e n-E rnzelsp iel: Weiß—Löw 6:1,6:4; Spira— Federer 6:0, 8:6; Ehrenreich—Lederer 6:1, 6:1; Federe»— Fleischmann 6:1, 6:8, 6: l. Gemischtes Spiel: Gröger-Ehrevreich^Max- Schlesinger 6:4, 6:8; Weil - Spira — Grögrr- Ehrenreich 6:2. 6:2. Herren-Doppelkpiel: Hammennann - Fleischmann—Schlesinger-Lifschittz 5:7, 6:4, 6 :4. Heute nachmittags finden die ErrtscheidungDspiele stytt. Fragekasten. Hadoah-Anhänger, Innsbruck:. 1. Diese Gerüchte önnbrn n-'!n auf Wahrheit; zumindest hat die Wiener Hakoah^ wedec mir ^alzbmger roch mit JimLlnnck?; Vereinen unterbandelt: 2. Nein. Braun spielt beim M- T, -U'. Der Hakoabner Bbiv^ n-n.- gleichjatts früher für den M. T. K. tätig. P. Ha-iS Westr. _ Sportsektion dev Volkobiblio.hek Zion—Sportverein Altmannsvorf 1:1 (0:1). Da bi: U'.-mmiertcn Mannich üOn nicht erschienen waren, wurde rin Wetrsprel zmsichen -,m:r t0!»l-:nier!ett Mannschasten ausgetronen. Altmnnußdors begrnnt nur Angnssm. doch >ft die E.-rtadiguna von Z.vn ans der Hut. Bei enrigen gefährlichrn Situationen zeichnet sich der Tor» ivächter Diax besoudeis au-s. Bor rer Holbznt gcliugt es den Murannsdorsern. durch erneu unbaltbaren Schuß die Führung zu 'erxinpen. Nach der Pause rafft sich sjiou auf und es gelingt dem Veueidiger Steiner, dmch einen Fcrntchufi den Ausgleich brr* zustellen. Zion spielte in folgender Aufstellung: Max; Steiner, LandesplIdelstcin, Wiener!s. Wiener III; Mandelbaum, Kling» Hofer, Mast, Wiener! und Kalchmann. I. S. C. Haschilto«—Freischütz 4 :1. Sieg der Ueberlegenen. Tore schossen Goldapprr ll, Brückner, 'Schleuder I- und Terchberg. Schwere Bestrafung der Hakoatz. Der Sjras- und Meldeausschuß des Ntcdrrösttrreicl'i'ckcn Fußball-Berbgndes hat den Sportklub Hakyah zu K 8000 Geldstrafe verurteilt und, den Sektionsleiter Baar aut die Dauer von sechs Monaten von jeher Funktion im Berßine suspendiert: wnl der ängebhch noch nicht svielberechtlgte Boros in. Deutschland ausgestellt wurde, Mt kommen auf diese Angelegeuhett worgm ausMrllch zurück- Wien—Berttn. Morgen nachmittags findet im Dianaöad erstmalig der Stüdtervettkampf Wie»'--Berlin m Schwimmen, Springen und Waffrrball statt. Der Wettbewerb Zrstreckt sich guf 18 Konkurrenzen, von denen dir Berliner mindestens 10 gewinnen werden. Schwimm er tjng dxp Hndoah. Der Sportklub Hakogh veranstaltet sm L6. d. W. M MMad ein -roßes Schwrmmmeering. . Die 1. YTkannschast drr Hakoab trägt morgen um 'I&.mt nachmittags auf dem Hakyah-Platz em Wettrprel aus, Der Gegner wird erst bestimmt, Hasmonea. Morgen spielt eine kombinierte Mannschaft in G e r a s d o r s «nd Vre Jungmavuschaft U in D e u i s ch- Wagram gegen Helws - Jungmannschaft I. Gemeinsame Abfahrt um IS Uhr 10 Minuten vom Nordbahnhof. Teniurosetztion der Hakoah. DaS Turnier wird heute nachmittags zu Glhe geführt. Anschließend semUiche Zujammenkunst beim Rockeubauer. GPvrtkluV Unitas. Heute abends um i/z8 Ubx findet ft» Kllubheim (CafL Neue Wiener Bühne, S. Bezirk, Liechtenstein' straße 27) eine Sprelerdersiwrmlung statt. Morgen: Meisterschaftsspiel gegen Freyr. Anschließend an die Spielexversammlung hält unser Leitungsmitglied Herr Dr. KoloMU Freud er einer: Poxtrag unter dem TÜel: „Sexuallebsr und MkohoI in Beziehung zum Sport". Der Dortrgg findet uvr W, statt «ud haben nur Mitgsftder Zutritts — . Arp 26. August fand die diesjährige ordentliche Generalvexsaupnlung statt. Nach Genehmigung des RechenschastS- : berichts schritt man zu den Neuwahlen, deren Ergebnis folgendes war: PMchent- — Jos^s KupseOM; Eizepxäsidrnt — Giegstjed Herz ha; Schriftführer — Pam SalM und Siegfr^f.Fuchs; Kassiere — Siegmund Goldberger und MichM' -Heither; Beisitzer — Dr, Koloman Freuder, Erwin Breuer und Karl Rochman. Zu Sektionsleilevn: Fußball — Adolf Roth; Leichtathletik — Otto Biß; Geselligkeit —7 Josef Fried. Zuschriften sürd zu richten an das Seftetariat: Cas4 9-eipe Wiener Bühne, A. Bezirk, Liech tensteinsttaße 27, Makftabi KX., - FußhastrrpersgWmlnyg heute um 7 U^c abends hei H. Kramer, ll, £)fcere Donyustraße .1* Q&*. schönen ist Pflicht. Wochenprogramm des Sportklub HaSmvuea. Fußballs e k 11 o n; Training I. MäNnschast r Mittwoch, Freitag; H. Mavnschast: Montag, Mittwoch; I U gen d- Mannschaften: Dienstag. Donnerstag ab 6 Uhr abends; Leichtatbletiksektion: Training DienStag, Donnerstag. r> Uhr nachmtttags. Eluichrcibungen täglich joou 6 bis S Uhr abends un Klubcafe zum Butterfaß.. U.. Pmter 8, zwischen Cafe Pratrifee und H. Kaffeehaus. Samstag Vollversammlung. Akad. Sportabteilung Judaea. Heute um b stchr nachmittags im Jüdischen Hochschulausschuß, IX., Türkeusir-fie 9, Pepsammlung der FußbMektion mrt sehr wrchliger Tagesordnung. Gerichtssaal. neuerlich zu verantworten. Der Angeklagte erzählte, ft sei nur nach Wien gekommen, weil seine Frau hier schwer krank daniederlag. Er befand sich in drückender Notlage und konnte, als er auf der Straßenbahn das Paket mit. dem vielen Gelds aus der Rocktasche des Beamten her»! vorlugm sah, der an ihn heranstürmenden Versuchung nicht widerstehen. Dann habe ihn die Reue erfaßt «no er gab das Geld freiwillig nach seiner Anhaltung dem Beamten sofort zurück. Der Vorsitzende konstatierte im Verlauf des Beweisverfahrens, daß Strammer wegen Taschendiebstahls bereits siebenmal vorbestraft ist. Die Geschwcnmm bejahten mit 12 Stimmey die Schuldfrage auf Diebstahl, verneinten mit demselben Stinnnenyerhältnls die Zusatzfrage auf tätige Reue. Auf Grund dioses Wahrspctrches verurteilte der Gerichtshof den Angeklagten zu drei Jahren schweren Kerkers. Der VoAsrvirt. Eine Krone -- 2.85 Centime« (Seife. s Gestern notierte in Zürich; ,CL die österreichische Krone. Geld . S.S6 ( S.6V am S. Schtmchm die öfierr,.gestempelte Krone Geld 2.80 ( 9.40 a« 9, Septembea bie tschrchffche Krone . , . . . 8.50 ( 9.60 am 9. September! die Mark ........... 11.40 (11.80 am 9. Septemb» Agram ..... ...... 5.60 ( 5.75 am 9. Septemberj Warschau .... . . . . . . —.— t—am 9. Septeychta Budapest .......... 9.85 ( 9.80 am 9. Geptembva Die pylmische gyd«str^. Der Leiter des polnischen PreffebureauS in London, Doktor I a n i ck e, hat ein Buch über bie polnische Industrie &e*ffg$ gegeben, dem wir entnehme«: Pole» besitzt alle Bonmrsetzung« zu einer großen industriellen EntwiÄNNS. Für den Augenblick benötigt k§ dringend Kapital und Kohle«. Bor den! Kriege waren in hep Bergwerken, m de« mdnstrielleu Uuteme^ mungen und in der Holzbrauche 374.451 Arbeiter beschäftig^ m 1. Jänner 1920 nur 124.085. Obgleich Kongreßpolm größt Kohlenlager besitzt, herrscht gegenwärtig ein starker Mangel «l diesem wichtige» Produkt. Der monatliche Bedarf beträgt ü&fl 500.000 Tonnen;aber rmr 30% find verfügbar. Jnfolgedeffeuist bel sonders die Terttlindustrie stark behindertt, sie kann nur em Dritteld« ' normale« Tätigkeit auSüben, kan« «ur 47.000 Arbeiter beschäftiger . statt früher 178.000. Im Betriebe find 750,000 Spindeln nnt ' 5000 Webstühle statt 2,660.000 «nd L0.000. ’■■■ In Kongreß pol«« wurde» in der ÄrsHstj ' i n duft r i« vor dem Kriege produziert (in Tornm): Roheisen Halbfabrikate GanzfabrW»! 1916 351.006 409.000 258.480 1911 350.000 456.000 890000 1919 392.000 «20.000 427.000 1918 420.000 «95.800 467.100 1914 (5 Man.) 178.000 232,000 229.100 ,3 . Pie Mtallurgischc Industrie litt am meiste» unter de« Kriege; die Industrie landwirtschaftlicher Maschine» beschäftigt! am 1. J8n«er 1920 wieder 2000 Arbeiter, etwa 45% der Bor« kviegszelt." Die Holzindustrie ist von großer WrchtigM; die jäh« liche PapierprodMon betrüg 70.000 Tonnen, von denen em beträchlllcher Teil Nach Südafrika und Südamerika ging. * Die Arhever des Bankr»mmels vor dem Schöffengericht. Bekanntlich' wurde zu Beginn dieses Wahres die Entdeckung gemacht, daß die von der ehemals Oesterreichischungarischen Bank hinausgegebenen Tausendkronennpten vielfach falsche Stempel trugen, und es entstand darüber im Publikum eine große Beunruhigung. Niemand wollte Tausendkronennoten annehmen und die Bank selbst mutzte zu umfassenden Maßnahmen schreiten, um den Fälschungen wirksam begegnen zu können. Nun wird, wie wir von zuständiger Seite erfahren, die Angelegenheit ein gerichtliches Nachspiel haben, denn die Wiener StaatsanwEschaft hat gegen 21 Pers onen, did beschuldigt sind, sich an diesen Fälschungen beteiligt zu haben, die Anklage wegen Betruges erhoben und die» - selbe ist bereits in Rechtskraft erwachsen. Die Verhandlung wird schon in Kürze vor einem Schöffengericht statt' finden und ist für Zwei Tage anberaumt. Den Vorsitz führt der Vizepräsident des Landesgerichtes Doktor Habietinek, als öffentlicher Ankläger wird Staatsanwalt Dr. Arie fungieren. Zum zweiten Male vernrteill. Dem Bankbeamten Philipp Trrm^a wurde am 9. Marz auf der Straßenbahn ein Kuvert mit 122.162 Kronen Inhalt gestohlen. Trima hielt den Dieb — es war der 34jährige angebliche Agent Salomon Strammer, — sofort an, der anfangs leugnete, dann aber zugab, den Diebstahl verübt zu haben. Das Geld wurde ihm abgenommen. Vor einigen Monaten hatte sich Strammer vor dem Schwurgericht wegen dieses Diebstahls sowie wegen verbotener Rückkehr zu verantworten und wurde auf Grund des Schuldjpruches der Geschwornen zu vier Jahren schweren Kerkers verurteilt. Der Oberste Gerichtshof hob dieses Urteil auf, weil der Gerichtshof es unterlassen hatte, deni Anträge des Der teidigers wegen Stellung einer Znsichsrage auf tätige Reue siattzugeben. Diese Frage hätte der Verantwortung des Angeklagten entsprachen, die dahinging, er habe das Geld sofort nach seiner Anhaltung freiwillig zurückgegeben. Freitag hatte sich Salomon Strammer vor denr Schwurgericht unter dein Vorsitz des OLGR. Dr. E n a e l Oesterreichisch-deutsches Rebereinkomme« zWü Regelung gewisser finanzieller Frage«. H Die ^Wiener Zeitung" enthält die Veröffeiä - lichmrg eines zwischen der österreichischen und der deutsch« Regierung abgeschlossenen Uebereinkommms, mi ivelchem einige finanzielle Fragen ihre Regelung findest Bor allem wird dm reichsdeutschen Staatsangehörigen die in Oesterreich keinen Wohnsitz haben, die F r el gyb e ihrer in O esterrei ch unterSprrri liegenden Vermögen schäften zug« sich e r t, wenn sie vor dem 16. Oktober 1926 Hierum i ansuchm. -%gmz werden Bestimmungm getroffen M« die Ko ntr ollb e zerch nnng un d Au s.! folguns von SLaatsschuldeffektem welche im Eigentum Reichsdeutscher Wehen. Zu» Durchführung dieses Aebereinftommens wird ha« Staatsamt für Finanzen in den nächsten Tagen hi* sondere Anweisungen an die FmanOchöchen rrrck Depotstellen erlassen. _ Ein Kompe«satro«svertrag zwischen FrnrÄrchch «ud Pocke«. F 10. September. (Wolff.) BlättermeldMge« znfol^ wurde zwischen Frankreich und Polen «ist Handelsvertrag abgrschlvffen. Pole» liiert an Frankreich haup^ iächlrch Holz, Zucker und Flachs und erhält «vn Frankreich Textilwaren, metällurglfche Erzeugnisse und DungemNel. Außuä dem machen sich beide Länder bedeutende Zutzeständniffe. } Die amerikanischen Eisen- und StahlmNelltöi > - New-Bartt, 8. September. DaS Fnchblatt „I r o n a g e". schrribt in stmem Wochrribencht über die Lage auf den amerikemL» tchen Essen- und Stahlmärkten «Mer anderem wie ivlgtr. Ditz abwartende Haltung der Känfrr ist während der vergangene Wvchr stärker hervorgetrtten und das Drängen nach baldiger Veserrmg aller ierügcn Stahlprodnkte hat aufgchört. Äusge^ uommen hievon furo Weißbleche und Drahtprodutte, lür die sich möglickrerwei'e noch stärkere Nachfrage zeigen dürste als bishcr» Die Älfisicr scheinen damit zu recbncu, daü sic Stahl fiir Liefermrg ii.n näckitcn Fahre, auch später noch,?,.! '•ineifert erhalten ruetbcit, die nicht höher sind als die pcgc: iviiriigeu. Die Roheisen« produkkron bei rüg im August d. I. :r.,.7.u-Vi gcg-:,, r'..<;l-',7.00S Tonnen im Boraional und 2,743.000 Lvnn.n un Dft