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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-11 · Heft 589 (11.9.1920) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 589 (11.9.1920)
Date
1920-09-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 589 Wien. Samstag ^—r-, 1.. -■ ~ —■ Die AusgvaVttnge» in Assur. ' Die „Deutsche Orient-Gesellschaft" versendet soeben das .60. Heft ihrer „Mitteilungen", das von einem überraschenden Ergebnis der Ausgrabungen in As f ür berichtet. Bekanntlich war diese südlich von Mossül über dem Tigris liegende. Ruinenstätte die älteste Hauptstadt des assyrischen Reiches und die von Dr. Walter A n d r a e dUtcMefiihrten Grabungen haben Reste der Bautätigkeit der syrischen Herrscher vor rund 3000 bis zur endgültigen Eroberung und Zerstörung durch die Babylonier ün' ^hre 606 v. Chr. ans Licht gebracht. Später haben vom dritten vor- bis ins dritte nachchristliche Jahrhünderi Partherkönige in Assur geherrscht und die Stadt Mit ihren Bauten geschmückt. Das Studium aramäisch geschriebener Inschriften aus-dieser Zeit durch Professor Peter J'ensen, den Orientalisten der Marbürger^Universität, hat nun ein unerwartetes Ergebnis gebracht, das für die ReligionZgefchichte des Orients von allergrößter Bedeutung ist. Diese Inschriften, von denen vrebe aus den Jahren 610 bis 639 der Seleukiden-Aera (200 bis 228 n. Ehr.) datiert sind, zeigen Nämlich, daß um diese späte Zeit, mehr als 800 Jahre nach dem Untergang des assyrischen Reiches, die alten assyrischbabylonischen Götter und Göttinnen hier noch verehrt wurden. -Der Ort der Anbringung der Inschriften beweist, daß man noch wußte, wo die alten, längst zerstörten und überbauten Heiligtümer dieser' Gottheiten gestanden hatten, und daß ihr Kuli eben an diesen Stellen noch beharrlich haftete. Und die vorkommenden Eigennamen lehren uns eine durch drei oder vier 'Generationen verfolgbäre Priesterfamilie kennen, die ihre Abstammung von dem berühmten Assyrerkönig Assarhaddon (680 bis 668 v. Ehr.) Herzuletten scheint. In ihrer Gesamtheit bieten somit diese Inschriften einen Beweis für-die unglaubliche Zähigkeit von Ueberlieferung und 'Herkommen im Morgenlände. Ei« L»h«ka«pf der jüdische« Gemeindef beamte« in Bertt« ' Alle Beamten der Mischen Gemeinde Berlins sind, Mit Ausnahme der Lehrerschaft und der Kultusbecrmten, am P6.' August in den Streik getreten. Die beiden ausgenom-- werten Kategorien haben ihre volle Uetereinsttmmung und /Sympathie erklärt, wollten aber vorläufig im Interesse beS von ihnen versehenen Dienstes vom Streik absehen. Dis Oeanvtchr haben die Einführung einer Lohnskala gemäß der Besoldungsskala des Berliner Magistrates gefordert, nach dem sich bisher die Gemeinde immer gerichtet hat. Der. Gemeinde- Vorstand hat nach 36stünüigen Verhandlungen sich verpflichtet, bis Erthe Oktober die neuen GehaltsSeftimmungen burchzuführen. Für bis Zwischenzeit werden den Beamten DerggtungM gewährt. Die. Teilnahme beS Mgeordneten Oskar fö 6 H k förderte die S^rständigung. DaS Schuvyerk der Iea in Palästina. Jerusalem, 6 September. (Jewifh Corr. Bur.) /Kie langwierigen Unterhandlungen mit der Iea (Je- Msh Eolonizatton Association), betreffend die Uehergabeihver Erziehungsinstttutionen in .Palästina an das Erziehungsamt der Z io n i st C o m m i s s i o n wurden jüngst abgeschlossen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird somtt das gesamte jüdische 'Schulwesen der ausschließlichen Kompetenz des Waad Kachinuch unterstehen. Nur in budgetärer Hinsicht wird die Jca für ihre Schulen und Erziehungsanstalten jveiter sorgen. (Der „Waad Hachinnch" (Erziehungsrat) ist die zentrale zionistische Organisation .für Erziehung in * Frau Anitta Müller über die Jüdische Welthilfsdstarifiereüz. Der. Vrrem „Soziale Hilfsgememfchast (Anitta Mülle-) ladet alle Mitglieder, Gönner und Freunde zu der am 1 6.T SW. um V#8 Uhr abend S im Mittleren k o n n drthauSsaal stattfindenden Versammlung höfllchst ein. Thema:BerichtüberdieJüdlscheWelth i l f S k ck n f e r e n z i u K a r l s b a d. Referentin Anitta Müll er.' Karten find z« haben im Sekretariat des Vereines Soziale' HilfSkttweiNschaft Anrtta Müller, H., Praterstraße 17 und in der Buchhandlung R. Löwit. I., Roteutmmstraße 22. Preis X 20, X 10, K <5, K 4. * Max Nordau 1« Paris. Mar Nordau überfiedelt Mch Pgrstz. dort wieder dauernden Aujenthalt zu nehmen. * Auskünfte von Heimkehrer«. AuS den Lager« T a s ch k e n v S a m a r! a » d und E b o d s ch e n tgeben Dienstag den 14. d. M. von 11 bis 1 Uhr Heimkehrer Auskünfte mi Verbände der HilfgSruvpen, VH., Hermanngasse 27, 1. Stock, Tnr 7. Photographien milbringen. * Der neue Mieter. Bei Frau Hermine Mersel, IX., Porzellgngasse 10, hat sich am 9. b. M. vormittags ein »itgessthr 45j8hrlgcr Mann emgeunetet, der einige Stunden nachher alle Kästen in den Zimmern seiner WohnungSgeberrn vollständig ausplünderie. Wert X 120.000. RrichSdsutsche r Jugendfürsorge Wie». Zu dem am Montag den 13. d. Mi. nach der Gaminger KarthaUie abgehenden Kindertransport käirnen noch einige reichS^>eutsche Knaben und Mädchen im Mtsr von 9 bis 18 Jahren angenommen tverden. MS Kostgnbeitrag find 100 Kronen zu leisten. Die ärztliche Untersüchung erfolgt morgen von 8 bis A Uhr vorurittags bei der Deutschen Kriegerfärsorge, Wien, l. Bezirk, Graben 12. Dokumente über Staatsangehörigkeit, Jrnpfzeugnis und Seuchenzettel sind rmbedingt mitzubringen. * . Die Valuten in der Prothes?. Auf Grund einer , vertraulichen Mitteilung hat gesterm vormittags -ein Krimmal- Wiener MorgrnzÄÄm- N. bühtouii nar.0T,mn$Tii ' - beamier bis int Hotel Stephanie wohnhaft 28iährrge Private Frieda Berger'unter dem Verdacht de^ Valutenschmuggels zum Polizeikommissariat Leopolöstavt gebracht. Ver einer Leibes durchjuchung wurden in einer Fitst Prothese 2L6.000 Kronen in ungestempelten Banknoten, 202 tschechische Kronen, 210 polnische Mark und 837 Kronen in ge,teinpelten Banknoten vorgesunden. Frau Berger wurde zur werteren Amt-.- haridlung der Fiuanzbezirksdirektion Wieg übergeben. * Heimkehr jüdischer Kinder aas der Slowakei. Man berichtet uns aus Brrbö: Rach mehrwöchigen Aufenthalt sind die Wiener Kinder (Aktton Prnüa Mülles unter Begleitung zweier Schwestern au8 Verbö wieder abgerem. Dre Kmder waren m Privathäuirrn unterbracht und man war bemüht, den K'ndern den Aufenthalt so angenehm als mognch zu machen. Die Kinder haben sich gut erholt. Bor der Abrnse, veranstaltete der Berböer Mirjam-Brrein eme gemeinsam^ Klndertaufe. * Berufsumschichtung der Juden i« der Bukowina. Wie das Jewish Corr. Bur. meldet, hat die Sett on für tüd.sche Berufsumschichtung beim ^.msrioan loint Oi^trioutiort Lovawntss in der Bulow'na drei neue Berufsumbildünsskurle, und zw« einen Kurs für Teppich- und Gurtrriwederer, eine» BastkurS (Strobflechtarbett) und rmen ZuschneidtturS eMchtet. Ber ber Ausnahme in dieie Kurse kommen zunächst lüdrsche Kriegswarfen in Betracht. « Künstlerspiels Pa«. DaS ErSffnuNgSvrogramm m der Rremergafie zeigt achtbare Qualität. Wen» man dre üblrchen akrobatischen Wunder und die Tanzksinsile^ hmlänglrch bestaunt hat, hört man auch echte Kurst. Ärrddg B 8 r k e n, eme Meisterin des Wortes, könnte getrost de» Sprang ans dce Bretter einer großen Bühne wagen. Pauline B 1111 n t r und die klemen Geschwister Marjan sind Bei treter deS künstlerischen Tanzes, die man schon in den KoMertfalen hmrerchend gewürdigt hat. Die Herren 'Markus u>td D e s,ch e geben Gesangskomik aus zweiter Hand. Außerordentlich wnttam eme Bluffszene deS Hypnotiseurs Sven O r r o. m der «n Franlem M a r a h emmrntes Theatcrtalent verrät. Dre lustige Operette „kn üsk?raati" ,st nur ein Vorwand, um Oskar Sachs und Pollh K o ß sowie Max Bernd GelegÜrbett geben, in ausgedehnten Erremvori ihre gute?aune M das Publikum zu übertrage«. In Sachs steckt «och ein Stück Alt-Wrener Komckertradition, der man immer wieder gerne begegnet. * Hrdraifche Sch»le« i» XX. Tin. schreibrmgen in die verschiedenen hrbräifches Kurse werden noch entgegengenommen (täglich von 2 biS s..udr^«achmltttt--l, Auskünfte und Einzahlungen XX., Karl Merßl-Sttaße 8, Tür 1. * S«»ifch«r Mädchen.rrnto-stütz«««-A«ret». Die Einschreidnngr» in die Handelsschule finde« Mittwoch dm 18. d. M. «d 2 Uhr nachmittags in der Schulkanzler. lX.. Seegaffe 16», statt. D«r Unterricht wird, wst an alle« Anstalten dieser humanitären Vereines, unentgeltlich ertk'U. Aufnahme finde« unbemittelte israrlirische Mädchen, die das vierzehnte Leder^lühr vollendet haben. Bewerberinnen habe« in BkL/ertma rhrer Eltern oder Obssrger, umer M'tbrmgung deS Geburtsscheines, deS SchulentlaffungS- und Jmpfzmgniffrs zu erscheinen. « ALdischeo BLdaaoaium i« Wie«. Die E i nschreib u'n g findet täglich bis 20. d. Dk. (SamStag und die jüdischen Feiertage aaSgenommen) zwischenio und 12 Uhr vormittags i« Sekretariat, Wien, II., Obere Donaustraßr 91, statt. Der Prospekt etsäienit im Laufe, dieser Woche und ist «egen Erlag von X 4 im Sektttariat erhälrlich. BegM« der Vorlesungen nach allen jüdischen Feiertagen. Das nähere Datum wrrd noch brkatrntgegeben. * yMetallum Gold" — (mit dem Regenbogen) dir gutbewahrte Taschenlampendatterie. * Das Bankhaus Wasenberg £ L, Börfegaffe S, hat am 1. September seine Tättgkeit ausgenommen und empfiehlt sich alle« k. I. Gesinnungsgenossen. Vereinsnachrichterr. Vereinigung derLehrwerkstättenund Kurse des Jüdischen Gewerbeförderungsamtes HapoelHaiwri. Dir Besucher aller Kurse des Jüdische» Gew erbe! örderungsamtcs sowie aack der jetzt eröffneten Kutte werden ersucht, morgen um 3 Uhr «achmiitags rm Lokale des Jüdischen Naiionalrates. N., Toborstraße 20», zahlreich und pünkilich zu erscheinen. — H i l s s! o m 11 e e f ü r d u rchreis ende Chaluztm, H., GlockiMaffe 30. Alle Mitglieder und GrfinnungSaenoffen werden ermcht, zu der heute um 6 Uhr abends sta'tifindenden SitzMg im Beremslokal pünktlich zu ersckemen. Tagesordnung: 1. Belicht über das Gartenfest. 2. Unsere nächste Arbeit. - I ü d. B o l k s b r b l i o t he k Zion, II.. Glockengaffe 30. Alle Mitglieder und Genoffen werden ersucht, zu einer dringenden Besprechung heute 6 Ubr abends rm VereinSlokal pünktlich zu erschemen. — I ü d r s cha k a d e m t s ch e r K u l t u r v e r b a Y d I a b n e. Sonntag 10 Uhr vormittags Mitgliederversammlung« Referent: Koll. Klinger. — Jugendaruppe derZr o n. O r 1f* gruppe Mödling, Enzersdorkerstraße 6. Heute 8 Uhr abends spricht moä. W e i S l über „D>e Zlufgaben der Jugend und der Jüdische NatronalfondS". Gäste willkommen. - Jüdische B o l k S b i b l i o t h e k Z r o n, II., Glockenaaffe 80. Die Bibliothek wird am Mittwoch den 15. d. M. eröffnet. und in der Folge Montag. Dienstag. Mittwoch und Donnerstag vo« 6 bis 8 Uhr abenK und Sonntag von 11 br8 12 Ubr mittags geöffnet sein. NeuanMüdunge» werden ab 15. d. M. tätlich in den Bibliotheksstunde» rvtaegengenommen. — Akad. Sektion des Cha luzim-FÜrso ngek o m i t e e S. Heute 6 Uhr abends Sitzung «n Lokale der Lese- und Redrhalle jüdischer Hochs chülkr, kX., Türkenstraße 9. Sammelbögen und Blocks wollen zwecks Verrechnung m>tgebracht werden. — H e ch a w e r. Heute 7 Uhr abends SPttlerverfammlrma rm Caft Monopol. — Jugendgruppt der zion. B eztrksfektion Brigitten« , Heute um 5^ Uhr nachmittags versammelt sich dirKwmah Hhthorruth XX.,Othmargafie 46, Saal l. Erscheinen Pflicht. - B e r e r n Erez Israel, II., Prater Hauptallee 10 fo«m schwarzen Baren). Honte präzise 5 Uhr nachmittags Dortrag Josef L a « cz e n tin Die Londoner Konferenz und die Jugend. Gäste willkommen. Um 7 Uhr abends Vollsitzung des Ausschusses. -- H e b r ä r s ch e r Klub, U., ^aborflraße 1. y28 Uhr abends Vortrag des Herm Dr. Jitmiah« F r ä u k e l über Bialik. -- De r b a n d zion. Juaendgrupprn in Wie«. Alle Jugrndgrupprn, dre dem Verbände noch nicht beigetreten find vNd dere« Adressen wir «och nicht kennen, laden wir auf diese Weise ern, an der Delegierte» sitzung, die morgen um 'UW ur im Sitzunassaale der zion. Sektion, Vl., AmerlrNgstraße 19, stattsindet, durch Entsendung von Delegierten leilzvvehmer^ Tagesordnung: 1. Bericht der Leitung, 2. Wahlen in die Ration.,lveriammlung, 8. P-ntrttaa. — I u a e n d v e r e t n A h a w a t d Z i o H.. Klerne Zufahrtssiraye 160, eröffnet in dm nächsten Taaen einen heör. Kurs für Anfänger und einen für Erwachsene. Auße>dem ° einen jüdischen Geschichtskurs. Anmeldungen nur von Erwachsenen tägl'ch im Heim von 7 b,s 8 Uhr abcnds. Heute um 7 Uhr Vortrag von Herrn Friedrich Frank über ,Die Juden und der Sozialismus". Der Marktbericht. irrnmartte weisen, anhaltend große Zufichren auh dock« intet den angebotenen Gcmüsearten »ehr d»et >mmdci>: . . . ^.ie Preise sind dabei Miverändett hoch. Auch Obst, das in großen Metigetr einlangt, weist kci«r« P-Ärrükkgattg auf. ,, Fleisch aller Arte« steht i« großen Mengen zur Versstamg. wird aber nur von Witten mb Selchern viel gekauft. D« Shv brauchet find im Einkauf durch die enorm hohen Preise avs äußerste beschiänkt. Die Geflügelzufuhren waren etwageringer, doch hmescht an Geflügel kein Mangel. Eier fehle« auf den meisten LstWi«. An Fikch m waren nur Reste an Karpfe«, «eist «t, «d frische Schellfisch« zu haben. LebettSWtttölabgabe des AmntUaa. Joiai Distribution Committee. An die bei der Abteilung Wien deS Ameria« fyini Distribution Committe® im Bezüge der fortlaufende« Uut«- stützung siebenden Personen gelangt in der Zeit vom 15. d. M: biK einschließlich 6. Oktober gege«Abtrennung deSA b s chnittegM des neuen LebensmittelbezugSblockS Zucker und F e t 1 in dem früher festgesetzten Ausmaße zur Ausgabe. Die Ausgabe von Ott statt Fett bleibt vv'.brhalten; rS find daher zur Fafiun« offene Geschirre mit;ubrmgen. P,e Abgabe erfolgt: An Personen, deren LebenSmittelbezugSblock mit der Bezeichnnna Ne» 2 versehen ist, Mittwoch dm 15. d.M.. Di 2 DonnerStag den 16. d. M.> ^2 Frritagden 17. d. M., Vo 2 Montag den 20. h. M., k'r 2 Donnerstag den 23. d. M.,- Mo 1 Freitag den 24. d. M» Di l Mittwoch den 29. d. M., Mi 1 DoiMrstag den SO. d. M>. Do i Freitag den 1. Oktober. Fr i Mittwoch de» 6. Ono'i^r, Die Ausgabe findet in der Lebensmittelsektion, M., Estrpkatz;K statt. Die obangrttihrten FasfungStage sowie dir für die ftWMn Faffunge« vezeichnrte Stmde wollen genanrst «erden. Svasa. FreiLr Einkauf für «Ae Gerlyfftnschafter; BeAgsbuch mitbrtngen. Nummer spielt Leine Rolle. Im Parterrelokal: Herren-, Damen- und Kinderschuhe, Herrenwäsche, Hervenmobecrrttkel, Stöcke, Schirme, Heeren- und Natmuhüte und Kappen, Nadler- und Kurzwaren, Taschner- und GÄanterlewmvsn, Hansnnb Küchengerätschaften, Ravchw«»«, P'arfümertewaren und bAtgr Konserven. Im 1. Stock: Herren-, Damen- und Ktnderkonfettivn, Stoffe für MÄttK und Kleider, Datrtenwäsche, Wäschestoffe, Wiokwaren, BptHeL, Bänder, Vorhänge, Teppiche itsw. Verkausszeiten: dir 13 Uhr iirtl) 1 bis i/a'5 Uhr. Samstag nachmittag» kein Verkauf. . Die Tragödis des jüdische« Volkes i« Pslevs MEWSCmRn IM ABGRTJyP/srom«»«»» [ Jakob Fingermqnn / Preis 12 Äikr) R. LSwit Berlaq / Wie«, I./Fleischmarßtt l Bühne und Kunst. Der Scharrspielerstreik Dre Situation wird täglich kritischer. Die Schau-, spieler der sieben streikenden Theater erhielten gejtein: sämtlich ihre K ü ndigun g. Die Kündigungen. fiitfc; damit motiviert, daß' sich die SchaufpielÄr am 5. d. M.! nicht zur Vorstellung eingefunden habe«. Der BÜhrmrverein wird heute in seinem Sekretariat die fällig«^ Akontozahlungen vornehmen, welche die betveffendsns Schauspieler heute in , ihren Theatern hätten erhalte» sollen. Das Arbeiterheim-Theater hat bbe Forderungen des Bühnenverems angenommett. Der Streikfonds des BühnenvereinA reicht, ' w«! mitgeteilt wird, aus Moirate hinaus und wird durch Rotvorsteltungen verstärkt werden. Die Schaum spieler hoffen, daß sie das Publikum in ihrem Kampf! um die Existenz unterstützen und diese Dorstelttmgew zahlreich besuchen wird. Der Bühne «verein nimmt gegen die Kündt» guugen S te llung und vertritt den Standpunkt, daß sie rechtlich nicht wirksam find, schon deshalb, weil die Direktoren tricht allen Künstler« M kündigen in der Lage sind. Die ^rstxn Künstler zu kündigen werden sie sich wohl überlegen, weil st» sowrt bessere Engagenlents in Deutschland erhaltett und dann der betreffenden Wiener Bühne verlovengehe«. Mt Teilk ündigungen setzen sich aber die Direktoren vor dem Richter juridisch sofort ins Unrechtdemr-bebarlntlich gibt es bei Streiks entweder gar keine Kündigungen oder nur solche, die all« Streikenden betreffen. Ass den Theatern. Die S ta a t S o p er tzät mit demBarfionistr^ C'.ul:-. -S B r onsgeest vom Berliner OpervhouS, der an unserem Overutheater. gastiert.' rin Mowmeu otipü-D, wonach er alljährlich für eme Reche von Abrudeü «ttdisiMi wurde. i Wo ch eusp i elv l an des Buratheale^ vo«.12.btS K d.M.: Montag de« IS., 7Uhr. „Da-yfirchev vom Wolf-. DieMag de« 54.. 7 vhr. „Unteavegs*. MÄwoch dtn 15., 7 Uhr, «Frau Suttners Donversraa dm 16., 7 Ubr, »Macbeth .Irettag den 17., 7 Uhr, ..Jvdith". Samstag de» 18.. T^UHr. „Die iLchwefiern". Sonntag de« 19., 7 fik .Du Troennnen ' SB o * 11 V> i e t» t « n des S lhl a ß t h e a t«r r l.2-b's 19. d. M.: Montag den 18.. '/°? Uhr. nlchtS (L'vhlymmrb, Ditne^er d. I.. Ejki-«:'-. T^ns'-eg vom »rn Leopold Stellttlfaiftr«. Wien I., Biberitr.9 — Toi. 407n/YIII -<0>- OriJset« Aisw*Slf - Billigst«Prohe'

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