Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 589 (11.9.1920)
- Date
- 1920-09-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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dritte 4 21vieit, Eamslag Hilf^usrein für polnische SLaatsangehVrlge in ' 'Wien. Die sogenannte Flüchtlingsfrage ist in letzter Zeit' in ein fast krisenhaftes Stadium getreten. Den vielen gevoitz berechtigten Forderungen auf einer Seite stellen. fici auf der anderen als eine ebenso unleugbare Vis - rnäsor einer unglaubliche Transportmisere, der Krieg im Osten und -so manche andere Hindernisse gegenüber, eine drangvoils> mißliche Situation schaffend, aus der . nur eine'rüde Demagogie ihren Nutzen zu ziehen verstand. Insbesondere mangelte es an einer besonders dafür geschaffenen Zentralstelle, die befähigt und auch befugt wäre/-ordnend und vermittelnd einzugreifen und den beidersoi-tiBn berechtigten Wünschen Rechnung zu tragen/. In dem soeben von der Politischen Behörde genehmigten ..Wfsverein für polnische Staatsangehörige in Wien" i st/eine'Organisation dieser Art geschaffen worden. In Würdigung der Sachlage und der sich aus ihr ergebenden Forderungen will der Verein satzungsgemäß sich in erster Hüne mit der geordneten Abwanderung aller. ..tznM polnischen Staatsangehörigen befassen, deren Abreise geboten und zuch-üch -durchführbar erscheint, aletzchzeitzb. .„auch in allen berücksichtigungswürdigen Fallern ADchlichutz und finanzielle Hilfe gewahren,f Schaffung von ausländischen Verbindungen, RcMörlei'chterun.qen aller Art. Inanspruchnahme von divlomäLischem Schutz, Rechtsberatung und Sammlung von, Gelöfo.tzds. sollen zum angestrebten Ziele führen. i/Dne Konstituierende Generalversammlung des Vereine? fand am Dienstag den 7. d. M. statt. Nach der Eröffnung der Sitzung durch Rechtsanwalt Dr. Ch. K i n s b' r u n n e r--.wurde Redakteur Racker zum Vorsitzenden'-gewählt, worauf Direktor J.Feld mann die Ziele Mb Mittel des Vereins den Versammelten, aus« einand.es-fetzle, indem er besonders alle mit dem Problem der lZchfgmtion zusammenhängenden technischen Fragen beleuchtete. Es folgte das Referat des Rechtsanwalts Dr. Nordes, der die Satzungen des Vereins erläutert und die, sich in der Frage des Aufenthalts und der'Abreise Ergebenden Rechtsfragen und. die statutarische T äfsjZH^. '$<&Vereins, nach allen Richtungen besprach-. Bei. öen-.nuy-falgenden Wahlen wurden in den Vereinsnnsfchußi..-diÄ''Herren' eritsenhet:/I. Bald off,' Mühlen«. bentztzk/^Direklor Alexander Geller, Ch. Ed er er, GeichMssiibrer, Jakob Feldmann, Direktor, der. Terrmnaxe-Ges.-, -•< -Armen- und Hrtsfchulrat Sigmund ' H a^b e^r, Dr. Wikbelm Halpern, Dr. I. H e llre i ch, Rechtsanwalt Dr. Viktor E. P o r d e s, Redakteur Racker („Morgenpost"), RedakteurA.Sennens i ech/kMwser Wiedenski"), Industrieller M. Singer, Dr/- Z u d e t m a n n.. Zu Revisoren. wurden s gewählt: % •- Rdchch st/e k n/ Gutsbesitzer,'' A. Z w i e b e 'Kaufrnanriv'i ' Zlnst./Präsidenten des Vereins' wurde einstimluig der'-frühere österreichische und jetzige polnische. Reichsratsabgeordnete Heinrich Reizes gewählt. Da Abgeordneter Reizes derzeit im Ausland weilt, konnte er von der erfolgten Wahl nicht verständigt werden, doch ist es als sicher zu bezeichnen, -daß die so wichtige Mitarbeit des Abgeordneten Reizes, welcher auf'-eine lange und e^asHreiche Tätigkeit auf sozialem Gebiet, zurück- ^lickt^Hrn Herein. gesichert'bleiben wird. Ditz Einschreibungen an den Wiener Hoch-' -;' /./ ' rchnLen. sM, der D.i e n .- r. 14 n ’ b c r f t tä t finden di" Einschrei.hHrge.n vom 23. September bis 8. Oktober, an der Technischen Hochschule in. Wien vom 1. Oktober bis 2h. Oktober, an der Hochschule für Bodenkultur in Wien' vom.'l, bis 15. Oktober, an der Tierärzt- I i ch,e,n . H o ch s ch u l e vom- 27. September , bis 14. Oktober, an der Akademie der bildenden K ü n.'st.e. mm 4. und 5. Oktober, an der Hochschule ftir W el tJfg.n d,c.l. ((^- ),ch-kab?!7lie) vom 1. bis 4/Oktober, .gch der S i c. a i q l q b e tn t c für Musik und ö a r ft e 11 e n / .- "'UN st vom 9. bis 14. September statt. Mit Rücksicht ans den. Platzmangel an den Wiener Hochs/ulen Tr'. * sich die Rektoren der Hochschulen genöriatz gdstben/f eine Einschränkung bei den D n. fck'r'r v 't'i o n e n vorzunebmcn. Die nicht nach Oew'Wsi erreich ^n'tändwen Studierendenwerden, erst i'H'M-- kns^A'öiert, wenn es die Ran m v e r h o I tnisse Hockiwaffer. Auch-' bio. -cuf betit Handelskai gelrN7.in.cn g!-)tzc!. Agvro» R - - .'nier.nMsaula.qen' sind vom Hochwasser beirosstn worden. Tc.- Äyl)'g- und Schlnsvarkehr mutzte vollständig eingestellt werden/- Der Betrieb der Walzmühle mutzte infolge des in den^ 'Mas'-Ziirnraum eindringenden Hochwassers stlllgelegt werden^ d-ie^Aussolgung 'der Mahlprodukte geht, aber unter erheblicher! Schwierigkeiten, glatt vor sich. Vom Handelskai ist ein Sieg bjs zu den Ailfladeramven errichtet worden. Die Lagerhänier der Schisfahrtsgescllschaften halten den Betrieb zum Teil aufrecht, so das; Stockungen in der Approvisionieru'ig nichtbefürchten sind. Die Flut hat in der heutigen Nacht in Wiru ihren Höchststaif-d mit ch- 450 erreicht. m -K'i n z ist die Donau weiter im Fallen'begriffen, überflutet -aber noch immer Teile des Users. Der obei> österreichische Landesrat hat eine Million Kronen für die Geschähtz;t.err-.-bewilligt. Der Salzburger Landesrat hat beschlotzeik>--§inen Vertreter nach. Wien zu entsenden,. um bet der Re-PiUlqMnst'omruissioir lvegen Entsendung einer Aom«. mission./jrnd ii-egen --Ausbringung ausländischer Kredite vorstellig £15 werden. . ';. --:- Der preußische Anterrichtsminifter an . . Prost Einstein. Der''preußische Unierrichtsministec H a e n i sch hat folgenden Brief an Avo'esfor Albert E i n ft -e: n gerickMp. ' Wiener Morgenzerrung Mitteilungen aus dem Publikum. Franzi Bmdiger Maian Mautner . , ... Wien Verlobte. \ 1 F Wie^y im September 1920. 14919 KULANTEN. Perlen, Gold,Silber,Platin u.Uhren , kauft und verkault 778 EXXESt Rotentnrmstr. S3, Mariahilferatr. SS Alle Artein TALAEE und BARETTS vorräti;; oder nach Mass, in bofeannt schönster Ausfflhrnng beim Spezia iston KUBOXiF GOI.DBTE1W, Schneidermeister, Wien, 11.,Taborstrasse64. Telephon 45-8-29 781 Gegründet 1866 M@u eröffnet! 'W Ä. Borensteps - . - ü@rrenm@ci@Siays ei* . ai^a? II., Stefanlf strasse 10. Anzüge nach Mass und fertig sowie alle Herrenmode- und Wäscheartlkel in tadelloser Ausführung. Gesinnungsgenossen eventuell auch gegen Teilzahlungen. W0SLüU!j j Kinder, u. Mädchen-Erziehungsheim i I . „AUSTMIA» . 1 JägerraayerstHsse 198191 Telephon 99J8 i unter Leitung eiher'gtWlicklWprüfteü stehrirrakt. Mütter- ,! liehe pflege/ ^gewissehhaste^W^ht, beste /Verpflegung! „HvchpereHrder Herr Professor! Mit' Empfmdungen des Schmerzes und der Beschämeng habe ich aus . der Pisesse ersehen, daß. die.von Ihnen vertretene Lehre-in der Oes'ent-lichkeit Gegenstand gehäffiger, über. den Rahmen fachlicher Beur.eiiung hinansgelMder An« ariffe gewesen, daß selbst Ihre wifst-nschaft-lichs Pprsön-- lichteit von Verung limp f un gen und Berleliitt* d u n g e n nicht^'Ms'chMt geblieben ist. Erste besondÄe ^Genugtuung, ist esi.mir, daß diesem'Borgehen gegenüber Gelehrte von. anerkanntem Rufe, unter anderen auch hervorragende Bertreter der Berliner Universität, sich zu Ihnen . bekennen, die michtSwürbigen Angriffe'gegen Ihre Person zurückweisen und daran erinnern, wie Ihre tvissenschaftMe Axb.eitz Ihnen einen nnvergl^chlichen, Platz in der Geschichte der' Wissenschaft sichert. Wo sich Me Bestenfür Sie emsetz-en, Wird es Ihnen umso leichter fallen.-solch-häßlichem Treiben keine weitere Beachtung zu schenken. I-ch darf deshalb wohl, auch der bestimmten Hoffnung Ausdruck geben, daß dir Gerüchte nicht der Wahrheit entsprechen^ Sie wollten fener l-häßlichen. Angriffe wegen Berlin verlassen, bas st o l z darauf-war mnd stets stolz darauf bleiben wird, Sie, hochverehrter Herr Professor, zu den ersten Zierden seiner Wissenschaft zu zählen. Mit dem Ausdruck meiner ganz besonderen .Wertschätzung Ihr aufrichtig ergebener Hckeni s.ch." EmrgraLiorr nach HalLftina Der Beschluß der Ariedenskonferenz in San Remo, in Palästina eine öffentlich rechtlich g'Lsicherte Heimstätte für das jüdische Volk zu schaffen, hat die zionistische Zentralleitung vor neue und schwere Aufgabengestellt. Während bis dahin eine vorwiegend diplomatische und geistige Arbeit zu leisten war, ist die Arbeit von nun ab" eine-rein materielle. Der eine Teil des zionistischen- Programm, nämlich die Schaffung einer Heimstätte, insofern diese von anderen, außenpolitischen Faktoren abhängt, ist bereits erfüllt. Es kourmt nun jener Teil des Programms, zur Ausführung, der unsere Arbeit in materieller Bez'ehung in Palästina und der Diaspora erfordert. Und dieser ist v'el schwieriger, umsomehr als der Beschluß von San Remo uns ganz unvorbereitet angetroffcn hat. Tatsache ist, daß. noch heute, acht Monate nach San Remo, manche sehr wichtige Aemter, die die Voraussetzung schaffen, unser Programm zu erfüllen, fehlen. Die ein halbes Jahr später zusammengetretene Welt-« konferenz mußte erst die'Gründung dieser Aemter be-- schließen. Eines der wichtigsten unter diesen ist das zentrale Emigrationsamt. Die SchlvierigkeUen, ,die beim Jnslebenrufen'dieses Amtes zu überwinden sind, sind nicht zu verkennen. Aber umsomehr hätte dieses Amt schon längst vor dem Jänner 1920 vorbereitet fein und aufs Signal, warten müssen, um seine Tätigkeit aufzunehmen. Soll Palästina unser werben, so . ist es notwendig,-daß wir ehestens die tatsächliche Majorität bilden. Der. politische Horizont verzieht sich immer mehr und mehr und.es ist gar nicht abzusehen, welche Formen erinnerhalb einer kurzen Zeit annehmen wird. Diese von niemandem zu leugnende Tatsache' bekräftigt die Forderung nach Schaffung einer jüdischen Mehrheit in Palästina schon in nächster Zeit. Dies ist nur möglich, wenn jährlich 60.000 bis 80.000 Menschen und sogar mehr dorthin cinwandern. Wie soll das. aber ohne ein zentrales Mnswande.rnng.^ /II. September 1920 589 amt möglich sein? Die Massen des Volkes stehlen zu» Verfügung. Dafür sorgen schon die- Völker, unter denen wir stoben-'zur Genüge; jedoch fehlt der Masse die richtig» Instruktion und Hilfe beider Ibeberwindung der vor^ handenen Schwierigkeiten. .Man vermißt hiev eine grvß^ zügig , angelegte Organisation, wie. man sie sonst bei Massenauswandernngen zu sehen pflegt. ' Das NuSs wanderungsamt'hätte folgende Aufgaben: 1. Die Erfassung des gesamten Auswanderer Materials und die Einteilung desselben nach ArbeitSi fähigen mit und ohne Vermögen sowie die genau« Vevlvendbarkeit derselben in volkswirtschaftlichem Sinne- .2., Die Aufbringung der Mittel, für arme' AuS^ wanberrer durch einheitlich angelegt Sammelaktionen uich die Verteilung derselben nach dem Schlüssel dev Emigranten auf die Landes-Palästiua-Aemter. ' 3.'. Die Schaffung einer Uebernahms- und Bevbeilungsstelle der Immigranten in ^Palästina. 4. Die Schaffung der ' ExistenzmöglichLeit für d.i« Emgewanderten durch entsprechende richtige Verteilung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. ' 5. Die' Schaffung von eigenen Transportgesell-. schaften.für dieftn Zweck, die auf gemeinnütziger Basitz anfgebaut fein müßten. ' 6. Aufrechberhaltimg eines Dauerndes Kontaktes zwischen, der Zentrale und den einzelnen Landesämtern, / Diese wiederum hätten ihrerseits die Organisation ortsweise auszubauen. Nur jen-er Emigrant darf auf moralische und materielle Hilfe rechnen, der hiezu von seiner Ortsgruppe bestimmt wurde. Dadurch wird verhindert werden, daß. jedermann Anspruch aus Geld- Unterstützung erhebt und ferner, daß unberufene, arbeitsscheue .Elemente ins Land Einlaß finden. Durch Anyliederüng eines Gesundheitsamtes wird auch ermöglichtwerden, daß jeder Hinreisende untersucht werde und daß yur Gesunde Eiiilaß finden. Aufgabe der Landesämter- Auswanderern die notwendige Hilfe bei Flüssigmachung wäre es ferner, Liquidierungsstellen zu schaffen, wo den ihres Vernrögens zuteil wird. (Ist auf der Londoner Konferenz beschlossen worden. D. Red.) Geplant« VanKnotenfälschunK. Ein... hier etablierter Stemdruckereibefitzer hat dem Sicherhertsbureau angezeigt, daß bei ihm am 30. v. M. . ein Mann erschienen ist und an ihn das Ansinnen . gestellt hat, ihm 100.000 Stück jugoslawische Banknoten ' zu je 20 Dinars zu drucken. Der Steindruckereibefitzer', ging auf das Ansinnen zum Schein ein und der Fremde brachte'im Laufe der nächsten Tage zwei Lithographien, auf welchen Teile der Vorder- und Rückseite der Zwanzig- . dinarnote abgezogen waren. Bald danach erschien der Besteller in Begleitung eines Mannes, der die erste Bestellung^ rückgängig , - machte;-. dafür -, gab. er d.em Steiin»-- - druckererbefißer den Auftrag, 10.000 Stuck , tschechischer ' Krönennoten zu erzeugen. 'Durch seinen Begleiter ließ' er dem Steindruckereibesitzer das vollkommen gelungene Zinkklischee * der Vorderseite einer tschecho-slowakischen Kronennöte. zukommen.' Als Bezahlung wurden dem Steindruckereibesitzer wöchentlich 15.000 Kronen in Aus- ° sicht gestellt. Der Mann versprach, die noch fehlenden Klischees ehestens zu liefern. Es gelang, beide Besteller zu verhaften. Sie find der 33jährige Handlungsgehilfe Markus. Lern er und der 47jährige Textilwarenhändler Simon Rabl. Sie wurden dem Landesgericht - eingeliefert. - - . Der Kanaltrrnnel zwische« Frankreich und England. Ueher die Arbeiten, die bei dem geplanten Kanaltunnel nötig würden/entnimmt die „Umschau" einem Bericht'-derZ,Franc - British Travel Union." nähere Angaben.'Es sollen zwei eingleisige Tunnels gebaut werden, die im Querschnitt zwei Kreise von ungefähr sechs Meter, Durchmesser zeigen, die in einem Abstand von 16 Meter .nebeneinander stehen. Dieses Doppelsystem erscheint der größeren Einzelrohre gegenüber vorterhaster, da der Druck,, den das Tuunelgewölbe auszuhalten haben würde, relativ' hoch Ware. Alle hundert Meter sollen die beiden Tunnels!, für den Verkehr, der Arbeiter und für die Lust- .ürkulätion durch Gänge verbunden werden. Von den 50 Kilometer langen Tunnels kommen etwa 40 Kilometer u n t e r dem Meere zu liegen. Hu. der Kanalmitte befindet sich der Tmlnel bei. uy-.. gesähr 60 Meter Meerestiefe 95 Meter unter der Mafferoberflache. Der Druck wird zwar in dem Ton- und Kreid'ehoden des Kanalgrundes, wie man annimmt, nicht/, so groß scm wie etwa beim Bau der großen Alpentünnels, aber man wird doch die Röhren, die außen mit einem dicken Zementmantel umkleidet werden, innen noch durch gußeiserne Segmente gegen Druck verstärken. Dadurch' glaubt man auch gegen Wassereinbrüche besser gesichert zu sein. Man rechnet nach^ den Erfahrungen, die bei. den beiden Probestollen und bei den großen Unterwassertünnels in New-Pork gemacht wurden, mit zwanzig Meter Vortrieb täglich; jährlich, würde man dabei sechs Kilometer von jeder Seite Vordringen, so daß eine Gesaintbauzeit von vier, einschließlich der Vollendungs. arbeiten'von etwa fünf Jahren notwendig sein würde. Die Baukosten werden auf insgesamt 400 Millionen Francs-geschätzt, die jährlichen Betriebskosten auf zirka 10,375.000 Francs. Trotz dieser großen Kosten hält die Gesellschaft, die Nentabilität für gesichert, indem sie bei einer anfänglichen, später steigenden Normalleistuug^von 26 Güter- und Perfonenzügen in jeder Richtung einen jährlichen- Reingewinn von 27 Millionen Francs oV" sieben Prozent des. Anlagekapitals berechnet.