Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1920-09-07 · Heft 585 (7.9.1920) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 585 (7.9.1920)
Date
1920-09-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
74% known words query
IRI
…/2979076-2979416-2979663--05179-2991004
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ÄÄle 6 Wien. Dienstag N g k l ft-o ß e n : S-chxt'rMn ('? ifenhv!.»'«»', w. 1. D^innrd ] Mütw'n X) £.60, \\ H. ^Vü'.jibr '. :•*. - Nc r i i-v^-'n n ->, j m i t h l a u!: 5fa:pat .\6j m, 1 (AH’ßtUnu X/ O.4.», 2. öfifcü Hakoah) 5*40, 3. — Im friömenbtn «Rcpeit ausgrtragcn. H o ch s p r u n g rn i t A n l a u f: Tinifufl Cip?affat»t X) 1*48 m, X. Karpat lHakoah) 1.45, 2. Aschkenafi (Hazair) 1*45, 8. Durch Stichwnmg ei.tschiedcn. — Sieger i at © r 11 f a nt $ i‘ Sich er mann (Hakoah) 8 Punkt. 1. Taujff^ OMallndi X) Punkte, 2. Fisch (Hakoahl 6 Punkte, 3. — S i t g.c r. i m e r e i n s s e ch s k a m p f: H a k v n h > IpLerrratroriales Ter Wiener Amateur Sp.B. Austxm vxrm.nuilirl h.ute uud msrgen im Dianadode ein inteniationakes SchMMmeeiurg, das :irr wahres Snimtivusprogramm ausivri^. Der heutige Tflg dringt unsere Klane iu den UuSwahlkämstftn für den Ssädier lampt W i r n—B e v t i » mit den tüchtigsten ungarischen und diMschev Ku'iUen -u-nurnen. In allen Lagen werden offene Nennen ganz knappe Ekgebuffse der beispiellos stark besetzten §äu.fe bringen. Man biiij utmniuumnle erstllassige Leisümsen erwarte«, dafür strdrn schon die 'Paine« ^rmes 8 u b e r, Kenj c| r, F o r f a ff, :H l>!. Beyer. K e s e r ü, H o r v a t h, Ä 5 r r, H I ü e;> v « d e r p * v y uiw. Das Programm, durchwegs vste,:^ i'»-Meter - Kennen answeisend, wird durch r:n T rr r?:i i v r ■ n a c n (Weltmeister L u V.e r, MerAer H r l f ri] e r, :cv rd.' Ungar« Farkas) und* durch einen et n. H d r » ß 11>, T.' Müller noch chterrssanler. Zn der 3 X 100 rn-Staffel tritt dem «ngansch«- Mriiler m. B. nebst den Wiener Mrnnschaslen mnd' e Stafette des Prcsnmrger A. E. »yd T. ft., -de- A. T .E' mJ> drH G l. K. soravsstckülch eine ksmbmierte Brrdätz-strr v^U^el rej tiaoef. Dm -Beschluß bildet er« GkrsiffbaNampf. des' - "!.?an'.Z g-aeu eine u-.'^r-'aewöb-(ich sv'U'-a'.ke*kvm- M.k^e untzarrsche Eichen, Die Wetibewerde - iv'.k um 3 Xlhr üüepds. ■ Wochenpr-gramm des Sportlllr'.ü Hakoah. E'schunt jeden Dienstag.! / Lerchtatlilerir'selrLion: Tra Mua Morrtag. Mittwoch und n->m!ri::ags artt dem KlorrrSdarfer 'Arhletiksporillnb*' .4^ . SchwernthleXikfeKUov: Dionrafl., Dounerstap Und --am'üg iin Ättrohrim (SolNerrary), Börsegaffe 10, -6 Uhr airrrrds. . schw'mmjgftiy«: D-.-nutt-g in; T.an.rbad tiir Herren ..'conMg von VS hi v/j Uhr abrnds. für Datne« Donnerstag von ' s bt? f:S Uhr o^.m. . . ,>» »e«ritsfr^1ov iia.iüna . täglich mn Svortplabe X!X.. V'cheSdMMsje L.. .. ^Jcchtfektion - Tr^nrina iirr Fechtfaul der Neure Jehuda, rx.,-^erv!ten.nuse lo.und 'war:.Manrag und Donnerstag fürDmmn 6 _ cibendö. f«»v H?rreu (Aniängecl von 7 bis Ubr a&a:; .V;tiirelct.vlUtnei von 8 bis 9 -Uhr .— ^LonMag.gemeinsames Training im AervMuh, U„ HschsyjLktio»: Training Mjuwo.ü von 3 bis 5 Ufii* nach um tag S Uu D,mren . rmd Iuugma.npschast,' ab 6 Ifhx ngchmritags für t. und U. Mannschmt.^ Sgmstag nqchmrttags fßr Damen und Iuiigrnonrstchafr auf unserenr Platze in Fforibsdors. ZxnbcmektiOH: Mtt^moch Weistpiet aram R. A. C. Mit rwcr'.'.'tam:'chatten ank dem- PukdonTr A. C.-Btatz. — Donners- T6 ©.au-inc? der I. und Ich Manmchatl yu' dem K. A. C-'Platz. limitia der Iüngm".n:chch itten aus dem Hukoah-Play. Touristik- und Skisektron. 3. d. M. ^cierlaa): Dies^ r.e;üat!ch beule BelnrechnNg. - p.K M. 'indes Feier Mas halber £ue stutt. »- 19. L. M. Schneeder«: -.'iiuneldun r Nnd Ve'p'.rcymg Fr.eilcig den 10. d. D.'. : B Sp-ra. Ledep Knttag;u!sammenkunst der Schion. Echarsc Kritik gegen die del^fsch^ O'ympigde. ■xi»* splunbinaöien treten icijt zahlreiche Klagen lwer die r^rympiadr in Antiyrrven zum Vorschein, woraus sich mit aller Deulkchkert ergibt, wie maugelhait die gktroffcnen Errichtungen w-rrcn. Mitel'ed des fbni burilgrkrhrttn Teiles der dänischen Lportgruppe bettrchmt die Ailiiver^encr EinrichtGHe« als^dnrchß»4 schlecht. Nichts wäre vorbereitet gewesen. M?S »ritzte hgs. Orp-ügr von llnsicherheit und Unordnung, Mit ^räury i gc-« dächten die Hklmgekehrien d^r schanderhafren Berpklegung. Die 8stt'cheidungen der Sporirich'.er wären unmöglich, ungerecht stnd in gewiffen Fällen parteiisch gewesrn. Athylich laUte« ptf ißff rt(¥it? der Schweden, dre -n Erinnerung an’bm gtaWeHM der Tlnn.pmde 1312 in Stockholm besonders verstimmt sind. Eine nn „Tydwensk-r Dagblad" eychgstrsyc -.Darstellung bezeichnet die Antwerpener Sladiouwoche als Frasiko. Es schlle an Stimmung und die leeren Tnl'iineri machten einen beklemmenden Eindrock. Die Belgiei' selbst blieb'n dem Shchj»« .ferns izW hatten kein Interessc für -?L, was doch Leu Cchwerppnkl der ' Dlvmpi'.chrn Spiele bildtte: den allgemeinen Spoxt. Betreffs bß Anordnungen h.ttien d'c Ai.xläuder selbst dre Leitung m dre Hond^ nehmen rnüsseu, da die Lelgirr dazu n^ckr rmkande wa^y. Das bcuuikllvs rohe, säst titrmhc Berlmneu ver Zalchauer pst dn; Doxlumvfen spott-tte jeder Bcschrc'bung und «rächte, inßdrionde^ auf die Skandinavier estren sehr abstoßenden Vmdrust. Der Wmmeringe« Lpartklub m terlag sowohl Samstag els auch Sonntofl^ m Budovest. i'lm trstr« Tage gegen den- ® ' h v ' n i 'X E- 2 :3 (0:1 -, -werten gegen M', D. Sti 1 14 st?::! . * -Tftmii’f!.H 4 1 (1;H. HlitrF) bf 1l t.'r^elviel q?lien tun? vsojtörRo 'O!lmar/<9ni"NfchnsT' bo»E bet nttkfi ot'fivnv au») .'i i't hne! rjtüfjee Xonmriiaot f) mb Jo-ilt t mif.üttUcii, fomite Hazair fichsr gewinnen. Bor einer bp> beulenbor Zuschaucirmenge bejvie? 5r? junge Mannschalt ihre hohe Spielstärkc. Trot;bem der Geoner die Sprelstärke einer zaieüklas>lqen st oe > n te >t o^arr rhu wahrend' des ganzen Spisls rrcher arr ue,2rvru-Ostmark-- Jung- Mannschaft. 1:1. Hechomcr ‘ h hl l X i n ng ab 1...d, M. iedcn Mittwoch ab rch ) ,ks tun < ewchtcrvlatz, Vlkl., Mberl'' liasie. VÜiii’cy, ul . _v Der ^.»^tkwkUiampf Wrxn» Ve«lM findet vunmebr definitiv am Sonnkaa den 13, d M m Wrm statt. X'iMercH .4K9f §>akoah. e itzr ne.«-? Sonn'ag n?rr >1» n st' .,chc.! e v u; a ii i u .'•; ■ ,!-• ■ , D'Kr ^.AZiiHe Spyrts:!r:!> Hä' hTt-r' iü -st : c s. n«d sl. Mavnichatt gute Sriielcr. Bp-r 'irrh Ut'.rr»>?ma» BrNtzir, ll., DaMlm-rkgasje S'/lb. Gerichtssaql. •r; . - . . ' '- 'V Die wertlose Arbeit der Landesbeamteu. Wegen einer urrter eigelktlrmlrch.en Umstäphe^l degaugrncu Ehrcnbeleidigung hatte sich gestern der Oberrevident der Landßsbahnen Engelbert Franke vpr depr Ltzndesgerlclttsr-at Dr,^ Schrott Leim Byzirksgexicht Döbli«^ zzx ^exMlivprte«. Er! war «nt \h- ^«iti von Wi§n y«H Kl-st^nMurg ge.-., fahren und hatte km Waggon üiq Alätitzkeil bex nkederösiLrreichischen Landes beamten einer derartigen Kritik unterzogen, daß neun Bearyte, denen Herr Voxsall zu Ohxen. Dkpistyle« war, gegen den Oberreviöenten die EhrenbeleidignugsN-age «inbrachten. . Der Beschuldigte' gab de« Tatbestynd z«, behauptete aber, nur eine znlüssig« Kritik geübt zu Habens Er erzählte^ daß heute in einer«, Department ^tvKlf HDrnb,'. darunter acht Oberbeam^e, sitzen, dte Arbeiten machen, welche in andere« Wzreaus von einfachen Maschiuenfräplerns mrsgeftihrt werden. DaS habe er «ls ungehörig bezeichnet und di« Beamten der LandeSvuchhaltung, auf die sich seine Aeußerungen bezogen haben, «t$ unfähige und eiirgebildete . Leute bezeichnet. Nach durchgMhrter Verhandlung erkarmte 'der Richter den Angeklagten schuldig und verurteitte ihn zu * (? 0 0 r o rken Neldstxafff, - . . Unterschragxq, i?L>or d«W Schwurgericht unter dem Poxfitz des Obs;« XandesgerichtSrateS Dr.. Sch ach «er hatte sich gesteM h^r °23jährige Fleischhauergehrlfe Lubtpig Svos aus Karlburg in Westungarn wegen Veruntreuung zu verantworten. Nach dem Jnhqst'ber Anklqge xrMlt. der fSeschuldfgjL tzyn dem Gastwirt Frantz ZezuXa ztoef?-i0l000-Kr-ne«noten mit dem Auftrag, sie i« Wien um^uwechseln. Goos fuhr nach Wien, kehrte . aber nicht mehr nach' Karlburg z«rjfck, sondern schrieb an den Gasttzrirt Zezula, baß ihm, Sons, bei einer Stratzenbah«-- fahrt die 80.000'Kronen gestohlen morde» seren. Durch die polizeilichen Erhebungen wurde aber festgestettt. daß Koos m MsHe» Zlage W ffafiwmt BrntwurstgsMe i» Wien in Gesellschaft mehrerer Personen gezecht und auch in anderen? Gastwirtschaften große Geldausgaben gemchht hatte. Außerr dem wurde bei iW rmöß et«e 10.000-Kronennot« borgefundAr, Xis offenbar aus dem Besitz des 'Gastwirts staminte. Die i Schuld frage wurde von best Volksrichtern im bejahenden; Sinne beantwortet, .WvWjf hssp GtzMtshvf den Angeklagtru Ludwig KyyH'M «f«tttt Aahxg sKn> g r e r; .Ae.rjfe rs utemttteiTfe. r Der Volkswirt. Eine Krone --- 2.67V« Centimes Geld. OMu Merft in Ztzcjch: ' dir osimeichifch« Krön? Held 2.67^ ( 2.s5 am 4. BfPteHssj.) > öu jösterr. gesiemvelie Kryve Geld 9.50 l 9.60 am 4. SeptMÜrr) di? tschechische Kt«ne . <. . . 9 96 ( 9.90 am 4. September) . dje Warf . . , « , . . 19.15 (12 80 M 4, Septembers Agram / . ........ 5.30 (5.67V,. M 4. Sepleyjhix) Warschau.. am 4. Geptembrch; Bttdatzeft . . . . . . . 2.8b ( 2,45 am.4. September) Der Handelsverkehr zwischen Aegtzpten und PalWua. Die ägyptische Zollverwaltung hat hör einiger Zeit i eine Statistik über den Außenhandel des Landes Hera ns- ' gegeben (Annul' statement of the soreign trade of Ggyvt, 1tzl8, eh. by che Egyptian eustoms adnnnistra. tipst). In dieser GtiMsm wird auch PMftiny oI$ Ms» und Einfuhrland zum ersten Ml erwähnt. Da nun Hsgypte« gegenüber Wästiny Hauptabnehmer und , HchMli^epant ist (ähnlich, nur in hiel kleinerem Maßstzh, wstz etwa Deutschland gegenüber der früheren otttzrreichisch-unaarischen Nonclrchie), sp lassen sich aus dWr Publikation interessante RÜMlüsse aus die WirtschgstAperhaltnisse Paläsünas ziehen. Nur mutz dabei nhch berücksichtigt werden, Latz im Jahre 1918 Palästina nach Kriegsgebiet war, ivas nahezu vollständige Lahmlegung vgn Produkten und Handel bedeutet, wodurch aber andererseits die Konsumtion gesteigert wird, da der militärische Apparat seine Bedürfnisse immer im LanAe selbst zu decken sucht. Diese Tatsachen erklären eine wesentliche Verschiebung des Verhältnisses von Einfuhr zu Ausfuhr zwischen Aegypten und Palästina. Die Einfuhr van Aegypten nach Palästina war nämlich dem Werte nach fast genau das Viereinhalbfache der Einfuhr Palästinas nach Aegypten. Unter normalen, das heißt unter FrisdettsveHältnissen dürfte sich diese Verhältniszahl stark Ändernindem die Einfuhr von Palästina nach Aegypten^ sich diel stärker steitzexn dürfte als umgekehrt die Einfuhr von Aegypten nach PaMftina. ' Es ist nun sehr lehrreich, einzelne Ziffern aus dieser GandelDverkehrSstatistik näher zu betrachten. Die > Ausfuhr Aegyptens nach Palästina an Bo de np rü du kt en hatte einen Wert von 4,276.000 Franken. Für etwas mehr als die Hälfte, nämlich für 2,178.060 Franken, wurde allein R e i S aus Aegypten nach Palästina gebracht (3,862.000 5dilogramm). Obwohl . nun dwst starke Reisemfuhr sicher auch auf de« Bed-j.f der englischen, vor allem der kolonialen Truppe« in Palästina zuriickzuWren sein dürste, zeigt Ziffer \ t. gntvMhzz i!)20 Mt 6?5 in ttffsiasi',,-,1 i'iii ffttn' Rarfor Bedarf an Rei^ tt'/'!?'!! isl. i.'l'r im Laude gmkeine oder doch ,)u«" miuöeit keine ausreichende Befriedigung findet ^)iM wird auch durch ne^rere Ziffern (aus dem Jahve 1980)' erhärtet, ' welche sich auf die unter der englischen Militärverwaltung nach Palästina eiugeführten Zereälien beziehen. Die Ausfuhr landwirtschaftlicher Produkte ans Palästina nach Aegypten betrug 1,288.000 Franken-, also nicht einnral ein Drittel der Einfuhr aus Abgypten.. Diese Allsfuhr aus Palästina an landwirtschaftlichen, Prodllkten bestand zu mehr als drei Vierteln aus. Orangen und' Zitronen (2,760.000 Kilogramm im Werfevon Wl.000 Franken).^ Während Aegypten hauptsächlich Feldsrrichte nach Palästina ailsführt, hat Palästina, Baulnpstanzungsprodukte nach Aegypten exportierte Dies weist auf eine gewisse Einseitigkeit der landwirtschaftlichen Entwicklung Palästinas hin, wo anscheinend (auf Fehlerquellen, die sich trotz dieser Statistik ^rgebew können, kommen wrr noch zurück) der Getreidebaü imi Verhältnis zur Pflanzungskultur zu sehr vernachWigd. wurde. Verhältnismäßig sehr stark ist auch die' ägyptische Ausfuhr nach" Palästina tn Textilwaren (für 1,823.000 Franken), gegenüber einer Einfuhr voH Palästina nach Aegypten Von nur 34.000 Franken. beweist daß rn Palästina, das gegenüber den Rohstoff-- gebieten eine so günstige Lage hat, die Textil^ndüstrie noch sehr schivach und höchstwahrscheinlich sehr ausdehnyngs^'upd entwicklungsfähig ist Dasselbe-M für die Zigareitetlindustrie und für hie Schuhindustrie sowie; füx biß Gerbexei. Zigaretten wurden von AegMey für, nghW eine Million Franken, eingeführt, ausWftthxt nach Palästina überhaupt keine. Rohleder, SchuNe.,mch^ sonstige Lederwaren führte Aegypten für 437M6 Fränfen nach Palästina ein, dagegen steht eine Ausfuhr Palästinas (meist feine Lederwaren, aber auch Rohei « häute) von nur 67.000 Franken gegenüber. Daraus Mgibt' sich, daß auch für eine Zigaretten- sowie für ein^Gerbunp Schuhindustrie jedenfalls weitgehende EntwMnngS'- möglWeiten in Palästina bestehen, die sich bei W'ArMl BepMerungszuzug noch sehr stark vermehren -weWm Dagegen-ist die Ausfuhr Palästinas an Haushäftungsseife stärker als die Ausfuhr Aegyptens nach Paläsffnin diesem Artikel (492.000 Franken gegen 448.600 Franken).; ' Die Gßsamteinfuhr PMstinas nach Aegypten im Jahre 1918 betrug 22)3,600 Franken (1,8 Prozent dn Gesamteinfuhr nach Aegypten). Die Einfuhr AegypfenS nach Palästina hatte einen Wert von 10,063.000 Franken (0,8 Prozentder GesamtanSfuhr Aegyptens). Aegypten hat also nach PaMina, ivse bereits bemerkt, fastWnau ttieMichalhmnI soviel eingeführt als Irmgekehrt Pawftina Wie erwähnt, beziehen sich alle diese Ziffern auf das Jahr 1918, dqs in keiner Hinsicht als Durchschnitts- oder VyrmÄahr gelten kann. Unter normalen VerhDnisse« dürfte Palästina denn doch erheblich mehr nach Aesypisn ausführen. - . Wenn man einen Uebexhlick über die gesamten Wirtschaftlrchen und besonders Handelsverhältnisse,PMftinaS gewinnen will, liegt eine außerordentliche Schwierfgkeit dyrin, daß es an einer GesamtstatisH fehlt, Welche d;e' Gesamterzeugung und den Gesamtverbcauch im Lande, vor allem aber die ganze Nus- und Einfuhr übersichtlich, etwa nach Zollpositionm geordnet, önb erschöpfend behandeln würde. Ruppin mutzte in*, seinem Standard Work „Syrien als WirtschastSgehiet"' .Pen Außenhandel nach den Zolldirektionen eintMn (zum Beispiel Alexandrette, Beyrut u. a.), waS denMnMeil hat, daß man nicht genau ersehen kann, wieviel pyn hsn emgeführtsn Waren nach Palästina selbst ging und wievielen Gebiete außerhalb dieses Landes, Die Statistik lag unter der türkischen Herrschaft überhaupt sehr im argen. Es fehlt uns demgemäß auch an einem Hebetblick über den Konsum im Lande selbst, der ja dke Me Voraussetzung für die Entwicklung eines Produktionszweiges bildet. , Aber vorbehaltlich dieser Fehlerquellen kann man als Resultat dieser Publikation her ägyptischen Zollyerw'al' tung . zusanunenfasfen: In Palästina ist eine ' gantze Reihe/ von Industriezweigen noch nicht genügenh M, wick^t, so vor allenl dre Lextrll. Zigareftem und.iUchuhinöustrje, fspn^r dre Gerberei — Produktionszweige- Mo berMorhandensem der entsprechenden Rohstoffe (und teiMise sind diese zweifellos vorhanden) sehr dehnungsfähig wären. Die Erzeugung von landwirfschastlichen Produkten wäre etwas mehr qi}f Heu Getreide- (vielleicht auch Reis^Anbau einzrrsMett uijd ffi'ffte sich bezüglich der ftix den Export in Betracht lvii>,muffen Baumfrüchte etwas einzuschränkeu. « Die Vertettrryg her nusfgfchj.'-hcu 0: Kr die Jnduftrip. j * In ihrer Sitzung dam 8. d. M. hat die RLPfti-Üiv^5^ koymnssion den Plan für dis „DreUM^", deren Errichtung d>ic äfterreichi/ch!' Nügierm'g norschlägt und . welche hesjimint sii. die Kontratse über die ^eMilung der der Industrie twu auswärts zu. liefernde» N a h st a f s e sicher,,, geprüft. -r.«oa" wird sich nsil der wmmeezüi'tzjl Vxr.' Wertung dar Lefterr^ich zur Attschcisi'^ug vu,t NolistüfW!! tut Sinutz, her Note vom 2t. Mm 10W dewittigten imriiti? befassen. . di^ Lieferung von RohiuaMtalien an W öster> rekchische Juhnftris gegenwärtiq von grüstter Wichtskeitz ist, bringt die Repar»twn<llin"nk«ffcm dieser Frage llsdsiittte« Interesse entgegen. . ’ Die öjrerieichische Settipn der RispakatjonskoWrission hat deshalb auch der Errichtung der „Treuga" ihre Zu^,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.