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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-05 · Heft 583 (5.9.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 583 (5.9.1920)
Date
1920-09-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, eonrnas kamen für diesen >'Dienst außer den schon genannten L'oziolbcmuton nnd geeigneten Krankenpflegepersonen: Lehrer und Lehrerinnen, die auch an ihren Schulen zesimdheitlichen Unterricht zu erteilen batten, Jngendkütcr und -leitcrinnen, Geistliche, Krankenkassenbeamte, Männer und Frauen der freiwillige'.! Wohlfahrtspflege. *'m;111miftiFFcI)rer und -lehrerinuen und Landlvirte, die sin Winter Zeit haben. Diese Ausbildung darf sich nicht ans das Theoretische beschränken, vielmehr muß derjenige, welcher viele gesundheiterhaltende, dernnnftciemätze, natürliche Lebensweise verständlich machen mW lehren will, sie selbst erprobt-haben und nach ihr leberu Daher mutz die Ausbildung gleichzeitig auch eine praktische , sein, nnd das geschieht am besten in einer mit einem Inieruat - verbundenen Anstalt, in welcher die Hausvrdnung'eine solche lebensr'esorm.er'lsche Lebensweise beding!. Jeder Lehrgang würde vier bis^ sechs Wochen l "»auern. An -jbror Einrichtung nuitzten sich die Korporaüoven beteiligen', tvelche durch ihren Betrieb den größten ünintziellen Nutzen 'hätten, wie:' Kranlenkassenverbände vurch die zu erinartende Verringerung der Erkrankungs- 'älle und die Verkürznug der durchschnittlichen Krankeeitsdanerdie Versicherungsanstalten durch die Hinauschieburig des Eintritts der Invalidität. ' Die Hörer der Anstalt diirfen Nicht zu der irrigen?snnabiue koinmeu. sie könnten nun selbst Kranke behandeln. Ihre Ausbildung soll eine physiologischlnigieni'che sein, eingestellt. auf die Ziele der Krankbeitsverbiitnng. Wird der llnterricht an der Gesundeeitcwoikstzochffchule in richtiger Weise erteilt, so werden die Schüler eine Vorstellung von dar Schwierigkeit ärztlicher Behandlung erhalten niw von selbständigen fm> psnschUischen Maßnahmen sich fernhalten. * Ti» griechischer Gelekrtcr am Grabe Politzers. Gestern traf aus Albe» d?r Prozessor drr Ohreuhnlwude Doktor DkmetriuZ § t v l i a n D e w - i r i a d e s als Abgesiindier der Umvcrsilat Athen hrer ein. Er legte nur dem Zentrnlfriedhof nul; dem Grabe des jüuast veifunl'rneN berübvNen Otologm HoirauZ ^Professors Dr. A. Pot i y e r ein. mit den glieckulchen Natzmralsmben gesäuiuicktts Bluuicno.ewinde nieder. Die Blumen entstammen den Hängen der Alropolss. In tiefer Ehrfurcht schachte' er feines deriibmteu LelnerS r!nd Freund-L Professor Dr.' Alexander sprach mt Namen der Cefier. cichischm Otologffchen Gcsellschütt den wärmsten Dank aus. * Ti» Zentralbonriter für so.stale Assistenz in AunrÄnien. Du rumäni'wr Negieiunq hat rin Zentralk o m r t e c für soziale A s s i st e tt'fc gebildet. Das lffe'etz sicht vor, daß demselben die Oberhäupter der verschiedenen Konfessionen .anqehören. Zum. ersten Male wurde netzest dem Mettopölrt-Primas. und dem katholischen Erzbischof ein Rabbiner als Vertreter aller Riten deS jüdischen Kultus ernannt, und zwar in der Person des Rabbiners Dr. I. N i e m i r o w e r, Bukarest. ' * Selbstmorde im August. Im August d. I. sind im Wiener' Pollzeigebiet 43 Personen, davon 15 Frauen, . freiwillig aus dem Leben geschieden. 1 Der Mann mit den falschen Brillante». Aus F r a n k fu r r a. M. wird die hiesige Polize'direktion von dem Auftreten eines Hochstaplers in Kenntnis gesetzt, der den Leuten falscheBrillanten für. echte Steine anhängt und sie dadurch um Tausende schädigt. Schon int April b. I, hat der Hochstapler einen derartigen Betrug in Berlin ausgesührt. Er ist der 37jährige Kaufmann Max Hohenstein aus Loppard öl Rh. •- Abläufen des Hochwassers der Donau. Das Hochwasser .der Donau ist rm. Abläufen begriffen. Auf dem linken Donauufer steht zwar noch das Jnundationsgebiet auf großen Strecken unter Wasser, doch dürfte imterfyüB weniger Tage wieder der normale Wasserstand erreicht sein, zumal auch von ben Nebenflüßen der Donau ein Sinken des Wasserstandes gemeldet wird. Das rechts Donauufer zeigt bereits wieder größtenteils fern normales Aussehen, so daß, falls die günstige Witterung anhält, der Badebetrieb in Greifenstein, Kritzenborf, Klosterneuburg und in der Kuchelau im Kahlenbergerdorf wieder wird ausgenommen werden können. f * Der Rücktransport der Wiener Kinder ans Dänemark trifft morgen, Montag, um 9 Uhr vormittags im Nvrdwestbabnhof ein. Gleichzeitig langen mit diesem Zuge die Grwrrksschaftskinder der deutschen Kindrraktion an. Die Eltern .werden ersucht, ihre Kinder vom Bahnhof abzuholen. \ *■ Aednerzentrale. Heute 7 Ubr abends findet im Lokale jter L«se- »nd Redehalle die Zusammenkunft der Rednerzentrale -statt. Die angemeldrtm Mitglieder haben unbedingt zu erscheinen. * Beschlagnahme der tschechische» Kartoffelernte. ^Der Prager Ministerrat hat beschloffm, die Kartoffelernte deS! Produkironsjahres 1920/21 zu beschlagnahmen. Aus Grund dieses Beschlusses sind die Produzenten zur Aufbewahrung der Kartoffeln bis zur Uebernahme dnrch den Staat verpflrchtrt. Ein UebervahmSpreis wurde vorläufig nicht bestimmt. * Ankkehr der Wiener Kinder aus Magdeburg.!Son«ta»de» 5. d. M.. 9 Uhr vormittags, kommt der Magdeburger Kinderrücktransvvrt in Wien-Nordwestbabnhof an. Mit i diesem Zuge kehren alle durch daS Jugendamt in Deutschland ' untergebrachten Kinder nach Wie« zurück. Die Eltern werden gebeim,-die Kmdrr rechtzertig vom Bahnhofe abzuholen. ] * Großer Diebstahl im Bahnhoj. In einem Coupä ' deS V-Zuges rm Südbahnhose wurde am 24. v. M. der Leopvldine Lazowitz-Ebhardt, Mumbgaffe 2 wohnhaft, eine braunlederne Handtasche mit Damenkleidem im Werte von K 200.000 igestohlen.; * Eine Rationalsondsveranstaltnng in Gleiche«, berg. Aut 31. August fand in Gleichenberg eine Veranstaltung zugunsten des Jüdischen Nationalfonds statt. Dank der tatkräftigen Unterstützung der mitwirkenden Künstler, insbesondere -der Konzertsängeriu Frau Eugenie Lauter bach, der Herren HauS Händel und Soul Laues, gelang es. den Kurgästen raten angenehmen Abend zu bieten und dem Jüdischen Nationalfonds den. für bit sehr vorgerückte Saison namhafte» Betrag ftron K 6000 zuzuführen. * Das Technische Museum ist am Mittwoch den 8. d. M. zugunsten des NotstandsfoudS der Angestellten geöffnet. Führungen finden stündlich statt, ferner ein Vortrag »Wie ein Film entsteht" mit praktischen Demonstrationen. * Die jüdischen Kinde* Berlins für die armen Kidischen Kinder Wiens. Der Herausgeber der I u g e n d-" .tfcf iU & p i i. l grKochba*. Hm Älvdel. bst vor ^viener Morgenzsitung einigen Monaten in dankenswerter Weise sich an seine jugendlichen Leser gewendet, um eine Sanünlnng stir das bedürft,ge Wiener jüdische Kind einzuleitm. Als erstes Resultat dieser Sammlung würden der Sozialen Hirfsgemeimchast lAnitta Müller) dieser Tage K 30.000 überwiesen, mit der Widrnung, diese als Liebesgaben der „Bar Kvchba"-Lesec den kleincn Altersgenoffen in Wien zu übermitteln. V Kleintierzucht und Bolksernädrung. Die Möglichkeiten» der geaeüwartige^ Rot an Nabrungsmitteln, besonders an Fleisch, Im Wege der S t l b st » e r s o r g n n durch Kleintierzucht zu begegnen, wird Fachrcsercnt Geora W i e n r n g e r am Dienstag den 7. d. M.. l/ß lUjt*, im Kleinen Saale der U r a n i a gemeinverständlich darstellrn. * Ladendiebinen. Am 90. Augnst haben zwei Frauen bei der Firma Emil Hörowitz, I., Rener Markt 13, ein schwarzes Fuchskollier im Werte von 160.000. gestohlen. ' * Waldbrande. Durch Frmllvnlch wird mitgtteilt r ^Jn der Umgebung von Petersburg sind große Wald- und ^orsbrande äusgebrochen, deren..Löschnug alle Bauern der Umgebung nnd dw örtlichen Fenerwehr^n. herangezogru,werden, . i* Einlösung der Schuhgutfcheine. DerLandeskontrolloüsschuß für Hsimkebrerbeklerdung giht.bekannt, 'daß' a.l l.e Be- , fitzer' von Schuhöntschemen, auch wenn sie bisher k i i u e Der-- ständignn'g rrhalM habüri sie' an Wvch'rntäam voü L' Uhr früh" bis 12 Uhr mittags einznlösen haben. Die Einlösung erfolgt direkt beini- Schuhmagarin. der- Heimkebrerbelleidung, Ul., Ungargatte 69, bei der Einlösung sind unbedmgt Schuhgutschein, MilitärmtlassnngZschein, Meldezettel, Heim.-itschrin vorzuweisen. Ohne Beibrinaung der vorae'chriebenen Doknnrente ist eine Einlösung der Gutscheine ausgeschlossen. Personen, welche für andere die Schuhantrcheine einloien wollen, haben außer den oben angeführten Dokumenten sich auch mit ihren eigenen Personaldolmneirten ar.szuwersen. Es wird ausr>rücküch nochmals bervvrgchoben, daß eine direkte schriftliche Verständigung der Parteien durch das Amt nicht mehr erfolgt: . der Endtermin der Einlöiung der ausgegebenetl Schiihgusicheine ist mit 30. d. M. festgesetzt. Eine Enrkösuug n a Ä dremn Termin tann nicht mehr erfolgen. Dies gilt mir für Schuhguü'cheindesitzer. die in Wien wohnhaft sind. * Glückwunschablösung M Rofch-haschanah. Wir marbm unsere P. T. Leser aus die m unserer beutige« Nummer beigeschloffene Einladung zur Glückwunschablösung aufmerksam. Wir hoffen, -damit -rrnem allgemeinen BrdLrsnrS zu entsprechen, und bäten, den Bestellschein abzutrenveu - undauSgesüllt per Kuvert so . rechtzeitig an uns abzusenden. daß wir noch in der Lage sind, die Emschaltung in der Rosch-haschanah-Rummer vom 12. d.' M. vornehmen zu können. * „Metallum Gold^ *-* (mit dem Regenbogen) die gutbewährte Taschenlamvenbatterie. * Eine große Wiener Modeschnn. Demnächst findet in Wien unter dem' Ehrmschutze des Herrn StaatSiekretacs Eduard H e i xi I eine große Wener Modefchän statt. Die bezüglichen Vorarbeiten wurden im Einvernehmen mit dem GewerbefördrrungSinstitut der mederösterrrichischen Handels- und Gewerbekammer von der Wiener Modellgesellschait eingeleüet. llm die regste Beteiligung der Käufer aus den angrenzende» Nationalstaaten stcherzirstellur. wurden Schritte unternommen,, um Erlktchterunge». für - die Emrrffe (P^ßvisa, Aufenthaltsbewlllrgyng ulw.) zu erhalten und. die Schwrerigknten der Ausfuhr der' gekauften Waren'^auS' Oesterreich und Einfuhr' in die Fremdstaaten zu beieitigen. Es kannersrnMerweffe berichtet werdendaß m .dieser Beziehung die irr Betracht kommenden Stellen das - weitestgehende Entgegenkommen bereits - zugefichert haben. Alle Anfragen sind an die Geschäftsstelle der Wiener Modeschau 1920, Wien, I., Häbsburgergaffe 2, Fernruf 14-7S, zu richten.. * Privatrealgnv,«afium «nd Penfionat i» Wien. II., Taborftraße 2S. Einschreibungen in die b bis IV. Klasse täglich von 9 bis' 11 Uhr. O r.f i e n 11 ich f e i t S r e ch t bevorstehend. Obligatorischer, unentgeltlicher Nachhilfeunterricht, Hygiene, Schularzt, Sport. * Sie erhalte» auf Wunsch ganz gratis und franko die groß« Musterkollektion vom Großen'amerikanischen Schnellverkauf rm Rrstrnmarkr, Wien, Vl.. Damböckgaffe 10. Postkarte gmügt! * Gottesdienst. D e r V erband der h ebrLisi ch e n Le b r r rr n W i en veranstaltet für die hohen Feiertage einen Mmian für Mrtglreder und Freunde in den . Sälen der Hebräischen Schule, ll., G r o ß eM o h r,e n g a s s e 16/22. Karten stnd schon jetzt bei den Herren Prombaum, Weinstein und Herzberg zu haben- ' . * Hatikwah. Am 12. August wurde der Jüdische Vortrags- und Geselligstitsverein Hatikwah gegründet. Der Verein bat seinen Sitz in Wien, V., Cafä Alt-Wien, Wiedner Hauptstraße 106, und veranstaltet jeden Mittwoch um 7 Ubr abends einen Vortragsabend mit anschließendem Tanz. Gäste herzlich willkommen. * Die Zentrale des Jüdischen Nationalfonds für Oesterreich veranstaltet an den hohen Feiertagen im Restaurant Bayer, n., Venedigeraü. Gottesdienste. Der gesamte Ertrag der Karten für die Bethaussitzr sowie alle Thora-Spenden fließen ausschlreßliÄ hem Jüdischen NätionalfondS zu, da alle Funktionäre auf Bezahlung verzichteten. Die Karlen sind zu haben: In der Zentrale des Jüdischen Nationalfonds, II., Zirkusgasse 33, sowie bet Gg. I A. G e r st e l, II., Mumbgaffe 2/23, täglich von Vj9 bis lUl Uhr vormittags und 7-3 biS 7,6 Uhr nachmittags. * Eine jüdische und hebräische Berlags-Nktrengefellschaft, welche sich zur Aufgabe stellt, jüdisch« und hebräische Alt- und Neü-Llteratur wie auch Lehrbücher herauszugeben, ist in Gründung begriffen. Dem Berlage werden Buchhandlungen «nd eine Druckerei angeschloffen. Die Mitarbeiter sind sämtlich bekannte Schriftsteller und Fachlrnte. Der Gründungssttz ist Wien, Zentrale in Wilno, Filialen: Warschau, New-Dork. Jerusalem und Vertretungen in sämtlichen größeren Städten des Kontinents. Näheres wird durch / die Zeitung bekanntgegeben, werden. Juteressentm können sich an dem Unternehmen beteiligen. Zuschriften unter „17" an die Administration des Blattes. * Auch Sie sollen für den Herbst Ihre Einkäufe in Resten hochfeiner Herren- und Dameustoffe, Seide. Barcheuterr, Weiß- und Futterwaren , schon jetzt besorgen, da wir bei «ochäutem Stand der Krone vorgekauft und daber ’ infolge kleiner Regien konkurrenzlos billig sind. Kann L F r j e d, Wim, VI., Linke Wienzelle 40, rm Hose. * Chaluzim, Ausländer, Händler, kaufen.und verkaufen Kleider, Wäsche, Möbel nur bei Mayer, II., Tabor-, siraße 39. * Das Vankhaus Wagenberg & Eo.» I., BLrsegasse 3, hat am 1. September seine Tätigkeit aufgmowmm und empfiehlt sich allen P. T. GefinnungSgenosten. * IsraeUtifch-theologische Lehranstalt. DaS Schuljahr 1920/21 nimmt Sonntag den 10. Oktober seine» Anfang; dw Autnahmsprüfungen. zu welchen nur dre früher schriftlich Angemeldeten zu gelassen werden können, finden Sonntag den 10. und Montag de» 11. Oktober statt. Dte.Börlesnngey begrnne« Dieys-- , rag den 12. Oftober. 5. Septemvcr 1920 Rr. 883 —-----—-----^ * Die Cunarv Line—Anchor Line, Triest hat den' Paffagier- und Frachtenverkehr Triest—New-Dork wieder aufgenommerk. < * LLVische Bolksbibttothek Zion, II.. Glocken» aaste BO. Alle Milgrieder und GesinnuogSgenossen, die am. Feste »liturbeiten rvollen, werden ersucht, .heute um 11 Uhr vor»/ mittags im Beremslokäl zu erscheinen. Die Karten vorverckaufS-t abrechnung stndtt beute zwischen 9 und 12 Uhr vormittags imi CrisS Zion statt. Alle Vorverkaüser werden ersucht, zur Abrech-., nung zu erscheinen. Gleickizcitig geben wir bekannt, daß das FM bei jeder.Witterung stattfiuvet. NvhereS siehe Inserat. Vereinsnachrichten. Z.e i .r e i M i s r a ch i. Heute um 7 Uhr abends iE uuserem Saale, II.. Praterstraße 43/11, Versammlung mit fvl»s gender Tagesordnung: 1. Dre Pflichten unserer Mitglieder.' S. Organ,sativuZfragen. 3. Eventualia. Erscheine« Pflicht. Die Ernährung. BflanzenfettahKa»-,. Bo« 5. bis 11. b. 9t werben Sei de« städtischen Margarlncabk>abeffelleN per.Person 12 Dekagram« Pklauzeriiett zum Preise von L 12.— gegen Abtrennung dch zweireu Abschnittes Ne. 2Ü6 für nick'trayonrreteS Fett der Fettkarte auSgegeben. Organisierte Verbraucher erhalten 12 Dekrm gramm Margarine zum Preise von K 11:40. .[ LehenSmittelkaetenamSgabe. Am SamStag de» 11. d.M.^ findet bei den Brotkommissionen die allgemeine Lebensmittelkartenausgab« in der blshrr üblichen Weise statt. si Zrwiverba. Vom 5. bis 11. d. M.: Margarine, KMervl und Mohn tdaS Kilogramm K 80). — Textilwaren. VIII., Albertplatz 7, 2 bis 6 Uhr und Barteusterngaffe 13 von 7,8 bis 12 Uhr und 2 bis b Ubr, SamStag */s8 bis 2 Uhr. Ab DrenStag Herrcnanzüge befferer Dualität, Beamtenluche für Herrenanzüge und Damenkostüme (neue Lieferung), Wäschestoffe, Decken und dir Restbrstände der Dorwochm. Wichtige Mitteilungen über die Brennstoffabgabe im ^Städtischen Angestellten^ vom 1. d. M. Bühne und Kunst. Renaisianee-Bühne. (Zum erste« Malet. „Pap.a",-Lustspiel^'cin drei Ästen von . Robert de.Fle.rs und G. A. Caillavet.> Ein erfreulicher Abend, der die neue Spielzeit dieser Bühne sehr glücklich einleitete. Dieses französische Lustspiel strömt jene angenehme Heiterkeit aus,-die durch eine unaufdringliche Dosis (Sentimentalität bis zum Schluffe wohltemperiert bleibt. — Ein sympathischer Pariser Lebemann, der den unehelichen Sohn zu sich aufnimmt und mit dem Ewig-Weiblichen endgültig bricht, wird rückfällig, fischt gar dem Sohne die'Braut' weg und . geht stöhlich .ins Ehejoch. Zum Vergnügen aller Beteiligten, auch desschwerblütigen Sohnes, dem schließlich vor btt Ehe mit dem temperamentvollen Mädchen bangte. Harry Walden, dem der Sommerurlaub sichtlich anschlug, spielte den Papa, einfach entzückend. Eine ferner besten und künstlerisch bedeutendsten Leistungen. In Oskar. Sima, der den'.Sohn spielte, lernt man einen sehr geschmackvollen und begabten Künstler von sympathischer Schlichtheit kennen. Auch Marietta' Weber, Jens Friedrich und. Viktor Franz (der nur etwas „pariserischer" sein könnte) waren sehr verdienstlich. Die gerundete, von Dr. Heinz Schuld baur inszenierte Aufführung fand lebhaften Beifall und Harry Walden wurde stürmisch gefeiert. D. Ä. 4iU9 VVU JmBurgtheater gelangt morgen, Montag, .D i t Schmrtterliugsschlacht*znr Aufführung. Anfang 7,7 Uhr. ( Im S ch önb runner Schloßtheater wird morgen, Montag, -Der erste B este* nnd ,Eh-\ nidft füllen hi n* gespielt, Beginn « Uhr. f In der Staatsoper gelangt, morgen, Montag, zu erhöhten Preisen ,D i e B o h ö m e* zur Aufführung. Anfang 7,7 Uhr. Karl Forest hat von Direktor Heine die Erlaubnis erhalten,.einige Male am W r e n e r S t a d t t b e a t e r er« «Propaganda-Gastsviel" zur Bekämpfung der Trunksucht in dem SensativnMck „Der Totschläger* von Emile Zola zu absolvieren. Der Künstler gastiert heute, Sonntag, nachmittag- 2 Uhr, ferner Montag den 6« Donners--- tag den s. und-SamStag den 11. b. M. j Im Carl-Theater wird heute und die fokaendr« Tage i e b e S r a u f ch" gespielt (Gaspiel EmrM Kosarh-Eruö Kiraly). H e u t e nachmittags S Uhr be» ermäßrgtm Preisen: »D i e S ch ü tz e n l r e s e l". Mittwoch dm 8. d. M.» nachmittags 3 Uhr» ber ermäßigten Preisen: .Der R a st e l d i n d e xM. Sonntag de« 12. d. M., nachmittags 8 Uhr. bei ermäßigten Preisen: „E i« W a l r e r t r a « m". Beginn dev WocheatogSvorstellung n« 7.7 Uhr, Sonnnnd Feiertage nm 7 Uhr. \ Die Direktion der VolkSoper hat infolge deS ungewöhnlichen Erfolges Michele FletaS als Cavarad o s s i sür Dienstag den 7. d. M. eine Wiederholuna v»y „Tosco" mit F l e t a als Gast angeseyt. — Me me „Rigoletto* gelösten Karten behalte« ihre Gülttgkeit oder könne» " 11 ‘' Ä «maetauscht " Miel ix ___ ,___ ... __ _ zuvi ersten Male. — Mcktwoch^ de« 8. geht nrueinstudrert Lvrtzing- ,D e r W a s f e« f 4 m i c b* «rt den Dame» H e r st e i % A ttl er und de« Herr« 8a u mann, Brand, PreuL Günther und B e e r m Szene. Musikalische Leitung Herj Kapellmrrstrr Auderieth. Regie Herr Oberregrffeul Marko wSkh. Der westere S p r e l pl a u der Volk So p e i lautet: DonnnerStag den 9. d. M, 7,6 Uhr, «höhte Preise! „Carmen*: Jos s HerrMlchüe Fl eta a. G.; Freitae den 10. d. M., i Uhr, ermäßigte Preise: Wagner-Zhkluj „Trrstan und Isolde"; Samstag den 11. d. M, 5 Uhr, normale Preise: Erste Vorstellung; „Die En t» führung aus dem Sera,l-; 7,10 Uhr, «ormali Prerse: Zweite Vorstellung: „H v s s m a n n i

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