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Wiener Morgenzeitung · 1920-09-05 · Heft 583 (5.9.1920) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 583 (5.9.1920)
Date
1920-09-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite t Wien, vonnrag_ Polittsche^unilfcha«. Die autisemittsche Hetze -er polnischen Preffe. Die Atempause, welche Polen durch die, Zurückdräagung »er russischen Armeen gegönnt ist, wird gekennzeichnet durch in gefährliches Nufflammen beS Judenhasses. Täglich kommen Nachrichten über judenhetzerische Proklamationen,' die! unter *it Augen der Behörden, oft durch deren untergeordnete Drgane, erfolgen, über Gewalttäter: gegen Juden und über Pogromgefahr. Die Losung ist: „Nieder mit den bolscheoikischen Juden!" Wenn die Militärbehörden in Ausübung hrer Machtbefugnisse gegen pol ursche Staatsbürger ihre ganze strenge walten lassen, welche da? kommunistische Regime durch Sot und Handlung stützen (es gibt auch Juden darunter), so ■ft dagegen wohl grundsätzlich einzuwenden, baß durch die <öe!natifchL Antosndnng des Hpchvercatsparagraphen unbebintzi 7ie! unschuldiges Blut fließen muß, was sich im Weltkrieg m alten ' Oesterreich zur Genüge gezeigt hat. ■ Einzuwenden; .fr ferner, daß die Anwendung des RechtSbegrisfeS »Landes« --errat" auf eine oft unter Zwang erfolgte Handlung zu den t.-ößten Ungesetzmätzigkeiten führen muß. Aber diese militärr-- '<chen Matznahmeir wären noch erträglich. Dagegen ist es unerträglich, wenn ein ganzer Teil »er Bevölkerung für die Gesinnung einzelner Angehöriger verantwortlich gemacht und dadurch gegen alle hetzerischen S5ngri.se und Uebergrisfe vogelftei. wird. Und das geschieht trt Polen, wo die Presse es ist, welche heute die schäme loseste Juden hetze unter dem Deckmantel, es gehe gegen den Bolschewismus, betreibt. Man braucht nur eine Nummer eines oelirbigen polnischen Blattes (ausgenommen einige sozialistische Zeitungen) aufzuschlagen, um sich zu überzeugen, in. welch perfider Weise diese Judenhetze betrieben wird. Was Blätter son der Art der „Dwa Grojzy", »Lizerzpospolita" leisten, ist zur Genüge bekannt. Aber ''man lese halbofsizielle Berichte (?) Über die Tage der Bolschewike,Herrschaft in Bkalystok!' Dort heißt es: Die Bolschewiken schrieben Beamtenstellen aus. Es meldeten sich fast lauter Juden. Es herrschte bei der Besetzung der Beamtenstellen riesige Protektion, indem als Beamte für die Räteregierung nur Mitglieder des Bund und der Poal« Zion ausgenommen wurden. Gefetzt, diese Berichte wären wahr, so verschweigt diese auf Judenhetze gerichtete Art der .Berichterstattung" vollständig, daß man für eine Verwaltung, sei sie welcher Art immer, Beamte braucht, welche wenigstens lesen und schreiben Wimen, und daß darin die Juden den Polen noch inimer überlegen sind, daß in einer Stadt wie Bialystok die Majorität der Bevölkerung Juden und andere Nichtpolen sind, daß endlich die sogenannten „jüdischen Räte" nicht die Gesinnung der gesamten jüdischen Bevölkerung repräsentieren, sondern daß die große Mehrheit der jüdischen Bevölkerung schon ihrer wirtschaftlichen Struktur nach — daß die Juden sich auf diesem Gebiete über ihre Entwicklungsmöglichkeiten klar sind, wird selbst der perfidest Judenhasser nicht bestreiten können Gegner des Bolschewismus sein müssen. Aber diese Identifizierung des Judentums mit Bolschewismus wird in der polnischen Presse unbekümmert betrieben, weil die polnische Presse weiß, baß sie für 'eine Bevölkerung schreibt, welche sich von Schlagworten fangen läßt, da sie nicht die Voraussetzungen dafür hat, sie zu prüfen. In keinem Lande der Welt wird daS Presfewort so kritiklos ausgenommen. Das wird begreiflich, wenn man sich vorstellt, daß die hetzerischesten polnischen Blätter die meiste Verbreitung auf dem flachen Lande haben. Und so wird «ine Stimmung erzeugt, welche für das polnische Judentum höchst gefährlich ist. Die Staatsverwaltung, welche in der von der Regierung in den Tagen der Not inszenierten polnisch-jüdischen Ausgleichskonferenz versprochen hat, diesem schädlichen Treiben der Presse entgegenzutreten, hat bis jetzt nichts dazu getan, um dieses Versprechen zu erfüllen. Diese Hetzpresse, die vorwiegend für die „Aufklärung" der rückständigen Bauernbevölker^g sorgt, ist in den Händen der Parteien, welche nm jeden Preis danach streben, die Macht in der Hand zu behalten. Es sind die feudal-reaktionären. Parteien, welche trotz aller demokratischen Institutionen die Gestaltung der Geschicke dieses Staatswesens bestimmen, solange in Polen eine soziale Ordnung herrscht, welche ihrem Sinn entspricht. Denn Polen ist ein Agrarstaat, in welchem heute noch ein verkappter und offener Feudalismus herrscht. ES ist «— gerade angesichts der Nähe der russischen Atzrar- «evolutüm, welche den Bolschewismus eingeleitet hat und ihren vorläufigen Zweck, die Zerschlagung des Feudalismus, erreicht hat — selbstverständlich, daß der polnische Halbfeudalismus auf das ärgste bedroht ist. Die sogenannte Agrarreform wird den Landhunger der Bauern, auch wenn sie *— waS bisher noch nicht geschehen ist — durchgeführt wird, nicht stillen. Das ländliche Proletariat hat heute in Polen keine Abflußmöglichkeit, weder durch Auswanderung noch durch Eintritt in die industrielle Produktion. So droht der heutigen Ordnung her Dinge in Polen eine Katastrophe, die, wenn sie nicht von außen kommt, so von innen kommen muß. Diese Katastrophe abzuwenben, beziehungsweise auszuschieben brauchen die heute herrschenden Parteien Polens einen Blitzableiter. Und dazu sind die Juden gut. Aber hier herrscht ein großer Irrtum: Durch diesen Blitzableiter wird die Katastrophe nicht aufgehalten! Denn Polen braucht eine neue soziale Ordnung, um existieren zu können. Es braucht vor allem Ermöglichung einer industriellen Produktion; dies ist ohne die Juden im Lande nicht möglich. Es braucht einen geregelten Güterumlauf; diesen haben bisher die Jud«a vermittelt. Angenommen, es würde die soziale Unzufriedenheit sich in gewaltigen Explosionen Lust machen und dabei zu dem von den heutigen Machthabern gewünschten Ergebnis der Ablenkung führen, zur Judenverfolgung großen VM»« welche die Unzufriedene^, beschäftigen und die Juden, Wiener Morgenzeitung welche mit dem Leven bavonkommen, zur Auswanderung zwingen würde; was wäre damit erreicht? Eine kolossale Ernüchterung der Massen, welche sofort sehen Hürden, daß die Gründe ihrer Unzufriedenheit weltervestehen, und dadurch eine beschleunigte Kataströvhe für die . sendal-reaktionärcn Schichten, welche bas Volk durch die Mittel eines KriegSabenteuers, einer Vergeudung seiner produktiven Kräfte und durch eine gewaltsame Verdrängung eines selber produktiven' Elemente, der Judenzu völligem Ruin gebracht haben. Das wäre die Perspektive, welche die Tätigkeit der polnischen Presse eröffnet. Eine für ihr Land wirklich besorgte Regierung, müßte alle Mittel wrwenben, um diese Perspektive abzuwenden, und es ist Pflicht der polnischen Regierung, hier ehestens Mandel zu schaffen, wenn nicht bald neues Blutvergießen aus Polen gemeldet werden soll.' Me >Ordrmrrg" in tzorthy-Angarn. ,-Uj' Billig" - 'berichtet'' '*« us Btt da he st, daß hie Offiziere der Brachialdetachements ihre blutige Tätig-? keit ungehindert fvrtsrtzen. Dieser Tage wurde ein junger Mann namens Ludwig Harmvi. in Spörkk.eisen als Wettläuser bekannt, angezeigt, daß er während der Räteherrschaft Spielplätze enteignete. Der Sechzehnjährige wurde verhaftet, v-on Offizieren in ein Gebäude in der Ürigasse Kschleppt, von wo er dann s p u r l o s v e r s ch w a n d. Nach zwei Tagen ivurde seine verstümmelte Seiche in Kapostasmegyer von der Dpnau ans Land gespült. In den letzten Tagen verschwand, wieder eine große Anzahl von Personen spurlos aus Budapest, v SrnsMoneUe ErrthHjkrmqen in Angelegenheit des Tisza-Prozefsss. Die Korrespondenz Herzog entnimmt dem „A z Ember" folgende sensationelle Enthüllungen in Angelegenheit des Tisza-Prozesses: Die zwei -Hauptzeugen, die militärischen Führer der Oktober-Revolution in Ungarn, Stadtkommandant von Budapest, Hauptmann Viktor Heltai und Oberleutnant Andreas Janos, der geistige Führer des Militärrates vom Oktober, sind nach abenteuerlicher Flucht in Wien angelangt und veröffentlichen im „Az Ember" alle Beweise dafür, daß der eigentliche Urheber und Inspirator der Ermordung Stephan Tiszas der gewesene Ministerpräsident Stephan Friedrich war. Der „Az Ember" veröffentlicht Originalakten in photographischer Reproduktion, welche beweisen, daß das ungarische Militär in zwei Lager gespalten ist; auf der einen Seite stehen Horthy und Major Pronay, auf der anderen Seite Stephan Friedrich mit den .Weißen Terrortruppen Hejjas' und den „Erwachenden Ungarn". Der „Az Ember" veröffentlicht einen eigenhändig unterfertigten Brief des Major Pronay an die ungarische Gesandtschaft, in welchem Pronay um das Verhör des Oberleutnants Andreas Janos bittet, der sehr schwerwiegende und belastende Daten gegen Stephan Friedrich besitzt. Heltai und JanoS haben zweifellose Beweise für die Schuld Friedrichs, der der eigentliche Urheber an der Ermordung Stephan Tiszas sei. Die polnische Sozialdemokratie an die Labonr Party über die Iudensrage in Pole«. Landon, 3. September. (Jewish Corr. Bur.) Die Exekutive der polnischen sozialistischen Partei hat der British Labour Party ein Memorandum zugesteltt, in welchem die polnischen Kriegsziele verteidigt werden. Das Memorandum anerkennt ferner grundsätzlich die vollkommene, bürgerliche Gleichberechtigung der Juden, spricht sich aher hinsichtlich der Forderung des Rechtes zur Wahrung ihrer national-kulturellenEigenart.und ihrer Sprache entschieden dagegen aus, daß Polen zugunsten eines Volkes, welches nur 10 Prozent der allgemeinen Bevölkerung ausmacht, zu einem zweisprachigen, beziehungsweise doppelnationalen Land (bilingual or binational country) umgewandelt werden soll.. * . ' Durch diese Kundgebung hat die polnische Sozialdemokratie. die ja gegenwärtig durch Herrn Daszhrilki in der Negierung vertreten ist, ihren nationalifttW» ' chauvinistischen Charakter in zweifelfveiester Weise dokumentiert. Es ist jedenfalls eine sehr merkwürdige Ansfassung des Minoritätenschuhes, daß die Zuerkennung der .natürlichsten Rechte an eine Volksgemeinschaft, die nur 10 Prozent der Gesamtbevölkerung aüswacht, Polen zu einem „dvppelnationalen" Land umwandeln würde. Es wäre interessant, zu erfahren, wie sich dis polnifch-sozialdemokra ische Parteiexekutive die Lösung der Frage der übrigen nationalen Minderheiten des heutigen oder des künftigen Polen vorstellt. ' Ob erschießen. Berlin, 4. 'September. (Wolfs.) Auö Oberschlesiey wird gemeldet, daß die eugli s ch e « Kreiskontrollore in Tarnowjtz, Groß-Strelitz und Peuthen mit Rücksicht auf die in ihren Bezirken von französischer Seite geübte Parteilichkeit ihre Entlassung singe reicht habe«. Den Kreiskontrvlloryn in Tarüowitz und Groß-Strelitz ist die Entlassung bereits bewilligt worden. 6. September 1920 , , ., Nh 683 Spendet für d?rr WaM ■CrtMStoA f Jude« und Jüdinnen! Die Wahl, *;« die Nationakverfammlung beH deutet für unsr Sicherung der einztgHM jüdischen B e r i retung im Parlament. Schuß de6 österreichischen Iftdeft» trr«rS vor den Angriffen einer immer Weymüti^eten und qeivatttktiaeren antisemitisches Reaktion, welcher im Parlament ' nieniondM den •. Weg getreten ist als uns r PettMep Stricke r. Der Ansgftftft der 20«H ist-nass' fckla ^gebend für die Entwicklung des.IsteM reichischen Iudefttrrms «nd unserer BsweguuW Anspannung aller Kräfte sichert .ürrSdgs Mandat und gibt uns die Möglichkeit weiter e Mandate zu erringen. S p e ft d e t f ü r d e » W a h l f o n d s! # . . Das Jüdifchnarioftals Zentralwahlburean II. Staborftro&e 20a. Spenden werden an den Schalter« der „TD ienerMorgenzeitun g"/ II., Tal orstratze 1a. und im Z entralWahlb u r e a n gegen Qrrittuni entqegrngenommen. Geldsendungen sind mit dem Vermerk ^Wahlfonds^ an die »Miener Morgenzeituug" zu richten. „Jüdische NachLwüchter" «nd „jüdische Totschweiger". In eimm Rechenschaftsbericht, vor dev jüdische« Wählerschaft hat der Abgeordnete S t r r S e r ein guteK Wort geprägt. Er habe es sich zur Aufgabe gemach^ nicht ^als. „jüdischer N a ch L w ä ch ie r" im Abgeorh- Haus zu sitzen,. und -> seine Parlamentär ische; TätigW darnach e'»gerichtet. ■ ■ : Jüdische Nachtwächter waren jene ^israel'.tischeft^ Abgeordneten im alttn Oesterreich, welche mäinteW, ihre Pflicht der jüdischen. Wählerschaft.gegenüber,. deM allein sie ihr Mandat zu verdanken hatten, damit erWH zu haben, baß sie auffreischten, wenn, die: Juden vo«. antisemitischer Seite während der Verhandlungen, fiW. schimpft und besudelt wurden. Sonst war. ihnen dM Wohl und Wehe ihrer jüdischen Wähler Hekuba.,.Jq,s sie pflegten nach wie vor, wie nach den judenfei-npq lichen Exzessen ihrer „Parlamentskollegen", auf das freundschaftlichste mit den Ehrabschneidern zu verkehren und waren hochbeglückt, wenn es ihnen gegönnt war,, sich mit ihnen gar an einen Kartentisch setzen zu düpfe^ Das ganze parlamentarische Leben, wurde .durch Waschläppigleit und Ehrvcrgessenheit Dieser '„Nach^ wachtet vergiftet und nach ihrem Auftreten,, nach; ihrem Charakter wurde das ganze jüdische Volk beurteilt und behandelt. Stricker aber und unsere jüdischnativnalen Mandatare im Gemeinderat haben nie vergessen, baß' sie die Vertreter des jüdischen Volkes, sind und, daß sie als j ü d i s ch e S t a a t s b ü r g tt am Aufbau,, an der Erneuerung dieses Staates und aft, seiner. M» fveiung von der Reaktion mitzuwirken halren. Damit wurde her gewissenlosen Hetze in den Dertretungskörperft energisch Abbruch getan, sie haben sich und .. ihrem) Volke Achtung erworben und ihre Staatsbürgerpflicht' erfüllt. . ^;L ..*• Noch verderblicher wyr Pas Gehaben der „j Ü bischen Totschweigen. Im verflossenen Wahlkampf hat ein jüdischer Wahlwerber als Mney^..'.w!Mgsten Grundsatz aufgestellt, dafür zu sorgen, daß die I u d e w> frage überhaupt ujch't' an ge schnitt i n1 tverdT Dieses unsittliche und verderbliche Verschweigen des Judentums, diese Unterschlagung unserer Existenz war tatsächlich die Maxime aller assimilaivrisMn ",^Volksvertreter". Sie hat bas Judentum moralisch ftef "geschädigt. Die Juden haben verlernt,. ihre'Rechte M fordern und wurden verantwortungslosen pMid» schen Machthabern dazu erzogen, auf Hintertreppen Üm ihr Recht zu betteln. . ' Diese Kritik bezieht sich auf alle israelitischen Mandatare ohne Unterschied der Parteischattierüng, mögen sie nun als Sozialdemokraten oder 'Dehtschdemokvaten, als Deutschfreiheitliche oder Wilde insParM Ment gekommen sein. Das Judentum hat aufgeatmet, als nach' de« letzten Parlaments- und ' Gemeinderatswahlen neue Männer in den Vertretungskörpern als Juden für unser Recht auf die eigene Nation stritten, dessen Dp allein in der gesittete« Welt bisnun entbehtzten^ ünd^ befreit von jeher entwürdigenden Verstellung, von aller Konjunkturpolitik, vy« all den traurigen Fesseln, welche das fremdnationale Gebaren, die Sorge, als Jude erkannt zu werden, und das Petitionieren um Duldung ober, gar Gnade dem „freien Manne" antegeü, für-die jüdische Ehre, für unsere staatsbürgerliche« Rechte? und für eine «eue starke und gesunde Republik Oesterreich eintraten. ~ Kein Wohlmeinender konnte übersehe«, baß die bewußt jüdische Politik den Geist der Versöhnung, ein friedliches Zusammenwirkenmit de« anderen Staatsbürgern anbahnte und die Gesundung di« Ertüchtigung beb unglückl'chen, von^' llnberüf^« verführten, verratenen undin der Not Verlassentzn J'Müheit föcherte^ v. Die Ungezählten^ welche wünschen,-daß-dieser erfreuliche Entwicklungsgang beschleunigt werk«/ müsse« 17.. Oktober jüdischnational wählen.

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